Erstdiagnostik für Erwachsene im Norden der Republik (HB, HH, Niedersachsen)

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    • Erstdiagnostik für Erwachsene im Norden der Republik (HB, HH, Niedersachsen)

      Ich möchte mich inzwischen doch um eine Diagnose bemühen und habe schon sehr viele sehr sinnvolle Informationen zu dem Thema hier im Forum gefunden.

      Zuerst bin ich auf Claudia Eckhardt in HH gestoßen, habe sie angeschrieben und leider erfahren, dass sie nur noch Therapie und keine Diagnostik mehr anbietet. Sie hat wohl irgendwann 2018 mit der Diagnostik aufgehört. Schade. Es klang so gut.

      Dann bin ich hier im Forum auf diese beiden Anlaufstellen gestoßen:

      Dr. Marietta Seifer, Bremen
      NPZ, Hamburg

      Der @DerCodeMacher war bei Dr. Seifer (aber das war schon 2017, glaube ich). Es wäre spannend, neuere Erfahrungsberichte zu hören (gern auch per DM), weil die öffentlichen Bewertungen dieser Ärztin auf den allgemeinen Bewertungsplattformen sich nicht auf die ASS-Diagnose beziehen und teilweise extrem schlecht sind. Sie wird beschrieben als jemand, der nur 10 Minuten pro Patient Zeit hat, unfreundlich ist und mitunter sogar ruppig. War jemand von euch bei Dr. Seifer zur Diagnose (nicht zur Therapie) und mag davon erzählen?

      @Dennis82HH war im Januar 2019 beim NPZ und ich habe seinen ausführlichen Bericht hier im Forum gelesen. Das klingt sehr gut. War dort noch jemand, der was dazu sagen kann?

      Ansonsten sind auch alle anderen aktuellen Tipps zu Diagnostikstellen im Norden herzlich willkommen. Ich liebäugele damit, die Diagnostik selbst zu bezahlen, möchte dafür aber auch nicht mehr als EUR 100,- bis 200,- ausgeben.

      PS: Die Listen die hier im Forum umgehen habe ich alle schon, sie sind leider nicht besonders aktuell (2014), wie man am Beispiel mit Frau Eckhardt sehen kann.
    • solapsidae wrote:

      Ich liebäugele damit, die Diagnostik selbst zu bezahlen, möchte dafür aber auch nicht mehr als EUR 100,- bis 200,- ausgeben.
      Bist du beihilfeberechtigt oder bekommst Geld von anderer Stelle?
      Mit de Betrag kommst du nicht hin. Hier in Kiel kostet die Diagnostik für Selbstzahler 700 Euro.
    • solapsidae wrote:

      Nein, @Rhianonn, das ist nur mein persönliches Wunschlimit. Mehr möchte ich nicht bezahlen, d.h. wenn es teurer wird prüfe ich, ob ich es doch über die Kasse mache.
      Aber beim NPZ in Hamburg kostet es lt. deren Website auch genau 100,-/140,-.
      das klingt sehr gut . :thumbup:

      Ich habe mir die Seite angesehen. Was mir nicht so klar wurde : Sind das dann nur 2 Stunden. ( denn dann würde meine Bezahlung ja auch hinkommen, ich hatte 6 Stunden ).?
    • Dein Preislimit erscheint mir auch etwas niedrig.
      Ich habe mir die Seite des NPZ angeschaut und dort steht, dass sie den Betrag laut GOÄ erheben.
      Dann kann man bei 100€ im Schnitt von etwas unter eine Stunde Behandlung/Diagnostik ausgehen.
      Mir erscheint das merkwürdig.
      Falls du eine Diagnostik dort in Erwägung ziehst, frag lieber vorher nach dem Endpreis.
    • Rhianonn wrote:

      das klingt sehr gut . :thumbup:
      Ich habe mir die Seite angesehen. Was mir nicht so klar wurde : Sind das dann nur 2 Stunden. ( denn dann würde meine Bezahlung ja auch hinkommen, ich hatte 6 Stunden ).?


      Needle wrote:

      Ich habe mir die Seite des NPZ angeschaut und dort steht, dass sie den Betrag laut GOÄ erheben.
      Dann kann man bei 100€ im Schnitt von etwas unter eine Stunde Behandlung/Diagnostik ausgehen.
      Mir erscheint das merkwürdig.
      Falls du eine Diagnostik dort in Erwägung ziehst, frag lieber vorher nach dem Endpreis.

      Hmmm, ja, klar, wenn es mehrere Termine à 100,- sind wird es schnell mehr. Ich hatte deren Tabelle so gelesen, dass die Gesamtdiagnose 100,- kostet, aber das sollte ich natürlich vorher klären. Guter Hinweis, danke.
    • In der Uniklinik HH hab ich gute Erfahrung gemacht und auch bei Frau Claudia Eckhardt in HH.
      Habe meine Diagnostik bei beiden zeitgleich gemacht (Frau Eckhardt arbeitete zu der Zeit mit dem Klinikum zusammen).

      Ist also beides zu empfehlen. Bedurfte einer Wartezeit von ca. 1 Jahr....
    • solapsidae wrote:

      Zuerst bin ich auf Claudia Eckhardt in HH gestoßen, habe sie angeschrieben und leider erfahren, dass sie nur noch Therapie und keine Diagnostik mehr anbietet. Sie hat wohl irgendwann 2018 mit der Diagnostik aufgehört. Schade. Es klang so gut.

      Ich persönlich habe meine eigenen Erfahrungen mit ihr gemacht. Keine positiven, aber das ist natürlich subjektiv. Sie arbeitet übrigens mit der PEM zusammen. Ein Schelm wer dabei böses denkt.
      Für die einen ist er Abfall. Für die anderen Herbert. Für die Wissenschaft definiert durch Junk-DNA.
    • ich kann nur etwas zum NPZ sagen:

      Die komplette Diagnose kostete 100€. Dabei fallen die kosten nur für den Test an, da dieser umfangreicher ist, als es die kasse bezahlt.

      Danach fallen keine weiteren kosten an. Ich hatte insgesamt 3 gesprächstermine, und nach dem 3. Termin habe ich direkt die diagnose in die hand bekommen. Im nächsten monat habe ich noch einen 4. Termin, um zu schauen, wie es mir erhangen ist.

      Ich kann daher das NPZ empfehlen. Die kosten sind gering, man hat einige Termine, bekommt sofort die diagnose ausgehändigt und man spricht immer direkt mit einer Psychologin.

      Vom UKE habe ich bisher nur schlechte geschichten gehört. Sehr lange wartezeiten, man spricht nicht mit psychologen sondern "Helfern", und alle ergebnisse landen dann bei einem psychologen, der die Diagnose ausstellt, was aber monate oder jahre dauern kann. Kürzlich lernte ich jemand kennen, der beim UKE seit 15 monaten auf die Diagnose wartet (nicht den diagnosetermin, der war vor 15 monaten, sondern auf die schriftliche diagnose)

      Wie viel an den geschichten dran ist, kann ich nicht beurteilen. Die gesamte selbsthilfegruppe, an der ich teilnahm, war sich aber einig, dass das UKE nicht zu empfehlen sei.
    • Einer meiner Kritikpunkte, die ich auch zu meinem Ärger vor Ort bei der PEM anbrachte ist, das man die Emotionskommunikation bewusst einsetzt. Soll heißen: Ich suche mir eine Emotion aus meinem Reportoire, kommuniziere diese und erreiche das, was ich möchte. Man könnte das Manipulation nennen.

      Der schnieke Russe war mein Trainer und hatte das Beispiel "sich trauen im vollen Zug aufzustehen, sich durchzukämpfen und ein Fenster aufzumachen, ohne das man schlechtes Gefühl hat" Das soll man durch seine Ausstrahlung erreichen. Auf meine Kritik, das ich trotz dieses Ausstrahlen in dem Moment nicht authentisch bin, bekam ich zur Antwort, deshalb mache man ja einen einen Schauspielkurs.
      Für die einen ist er Abfall. Für die anderen Herbert. Für die Wissenschaft definiert durch Junk-DNA.
    • PressPlayOnTape wrote:

      Einer meiner Kritikpunkte, die ich auch zu meinem Ärger vor Ort bei der PEM anbrachte ist, das man die Emotionskommunikation bewusst einsetzt. Soll heißen: Ich suche mir eine Emotion aus meinem Reportoire, kommuniziere diese und erreiche das, was ich möchte. Man könnte das Manipulation nennen.

      Der schnieke Russe war mein Trainer und hatte das Beispiel "sich trauen im vollen Zug aufzustehen, sich durchzukämpfen und ein Fenster aufzumachen, ohne das man schlechtes Gefühl hat" Das soll man durch seine Ausstrahlung erreichen. Auf meine Kritik, das ich trotz dieses Ausstrahlen in dem Moment nicht authentisch bin, bekam ich zur Antwort, deshalb mache man ja einen einen Schauspielkurs.
      Nicht ganz.
      Die klare Kommunikation, nicht unbedingt der Emotionen, sondern auch der Bedürfnisse, erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass andere darauf eingehen - eine Garantie ist das nicht.
      Es giint Menschen, die sich kein bisschen für andere interessieren oder sogar bewusst dann verweigern. Womit man dann weiß, mit was für einem Menschen man es zu tun hat.

      Solange man aber nicht klar kommuniziert, was man möchte, oder braucht, können andere das ja nicht wissen. Also das auch nicht berücksichtgen.
      Sobald man das einübt, ist es immer erst mal wie Schauspielerei. Solange, bis man dieses Verhalten eingeübt und als Routine im eigenen Verhaltensrepertoire abgespeichert hat.

      in diesem thread geht es auch darum
      nie gelernt richtig zu faken?

      wie das mit dem klare Kommunizieren läuft, z.B. hier
      lichtkreis.at/wissenswelten/gf…ebens/gfk-model-beispiel/


      und klar, anfangs fühlt sich das total komisch an, klappt nicht so richtig, hinteher fällt einem ein, wie besser usw.

      Aber, ein neues smmartphon in seinen Funktionen kennenzulernen ist ketztendlich nichts anders, da klappt auch nicht alles gleich perfekt mit super Gefühl.


      Ein wesentlicher Aspekt ist aber, ob man sich überhaupt selbst berechtigt, dort zu sein, und etwas zu wollen oder zu brauchen. Da wo nicht, ist allein das dann schon die Hautblockade - die man aber selbst überwinden muss, das kann niemand anderes für einen tun.
      Ohne diese zu überwinden - und dazu muss man sich anfangs echt gegen das negative Gefühl mit Logik zwingen -, ist alles gefühlt "Schauspielerei", sobald ein anderer Mensch anwesend ist.
      Wenn du meinst, zu klein zu sein, um etwas zu bewegen....dann hattest du noch nie eine Stechmücke im Schlafzimmer
    • @Happy to be ich glaube, wir kommen da nicht überein. Denn wenn das ins Unterbewusste übergeht, dann ist das ja noch schlimmer. Dann werde ich ja automatisch zu einem anderen Mensch: Jemand der sich ohne zu Überlegen Freiheiten nimmt, weil er es einfach kann.

      Mir gefällt das Bild nicht hier im Büro? Ich tausche es aus und mit meiner gespielten Selbstsicherheit überzeuge ich meine Kollegen von der Richtigkeit.

      aber hey - sie werden mich so behandeln, wie ich vorgebe wie ich bin. Und ich glaube nicht, das ich bis ins tiefste Unterbewusstsein mich so ändern kann. Irgendwann stellst Du dann fest, da passt was nicht. Und kommst nicht drauf. und brauchst eine Verhaltenstherapie um die PEMsche Verhaltenstherapie wieder geradezubiegen.

      Ja. Kann man machen. Muss man aber nicht.
      Für die einen ist er Abfall. Für die anderen Herbert. Für die Wissenschaft definiert durch Junk-DNA.
    • @PressPlayOnTape

      das zu können, bedeutet doch nicht, selbst völlig rücksichtslos zu werden.
      Dass dieser "Trainer", mit dem du es zu tun hattest, hier kein bisschen differenziert hat, und anscheinend "rücksichtsloses Durchsetzen" verkaufen wollte, tut mir leid.

      Wobei auch das zu können in manchen Siituationen hilfreich sein kann, z.B. wenn man jemandem helfen will, der belästigt wird. Und klar, dann IST das Show und spätestens wenn die Situation vorbei ist, kommen Übelkeit und das große Zittern, aber das gehört dazu, wenn man nicht zu den Rücksichtslosen gehört.

      Was das Bild im Büro angeht, wieso nicht ERST kommunuzieren, dass es dir nicht gefällt und - vllt hast du in den link noch nicht reingelesen - dann fragen, ob man es austauschen kann?

      Kommunikation ist was anderes als Manipulation oder rücksichtsloses Durchsetzen und dann dieses als "toll" anderen gegenüber behaupten.

      Edit:
      es gibt genau 3 Möglichkeiten

      1. Leiden und nichts verändern
      2. Kommunizieren, was die Chancen erhöht, dass sch was ändert, das lässt sich lernen
      3. Rücksichtsloses Durchsetzen, was "gekonnt" sein will, und zu dem man innerlich eine "Ich Arnschloch-Haltung" einnehmen können bzw aufrecht erhalten können muss , und meist geht es irgendwann nach hinten los.

      Zwischen diesen entscheidet man sich.
      Wenn du meinst, zu klein zu sein, um etwas zu bewegen....dann hattest du noch nie eine Stechmücke im Schlafzimmer

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