Frage an alle VA: Wie geht ihr mit der Ungewissheit um?

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    • Ja.
      Als ich vor einiger Zeit wegen diesem ADhs- verdacht anklopen wollte, sagte sie, man könne sich nicht mal auf ein Warteliste setzen lassen, es ist zu überfüllt . Nächstes Jahr wieder könne man anklopfen.
      “The mind is like tofu. It tastes like whatever you marinate it in.”

      (Sylvia Boorstein)
    • @Karou

      Bei mir steht der erste Termin am 13.5.19 an - also kommenden Montag :)
      Vor zwei Wochen etwa habe ich mich bei der Diagnostikerin gemeldet. Ich hatte Glück, weil ein Termin abgesagt wurde. Andernfalls hätte ich noch einen Monat länger warten müssen (was auch super gewesen wäre).
    • Karou wrote:

      oh, dann viel Glück, meinen ersten Termin habe ich im Juli, also noch ein bisschen Zeit, mich mit dem Thema auseinander zu setzen.
      Wie lange setzt du dich nun insgesamt mit dem Thema auseinander?

      Ich habe vorhin gar nicht deine Frage gescheit beantwortet. Ich wollte schreiben, dass ich privat schnell einen Termin bekommen habe, wohingegen ich schon ein paar Monate auf den Termin für das Erstgespräch der Uniklinik Köln warte, wobei ich die Dokumente und Berichte nicht direkt nach Anforderung abgeschickt habe (die Zeit muss ich fairerweise abziehen). Ich befinde mich aber auch immer noch im Rahmen bezüglich der Wartezeit, was ja auch gar nicht gefragt war.. Also ja, geht privat wohl schneller (bei mir jedenfalls).
    • ich habe das erste Mal im März ´19 den "Begriff" Asperger gehört, davor habe ich mich nie mit Autismus auseinander gesetzt, was wirklich schade ist, da ich seit ca. 10 Jahren in therapeutischer Behandlung bin, mit diversen Klinikaufenthalten.
      Leider trifft keine der anderen Diagnosen so richtig auf mich zu und verspüre auch keine wirkliche Besserung, ich drehe mich so zu sagen, im Kreis.
      Erst als ich angefangen habe, mich mit Asperger zu beschäftigen, hatte ich das erste Mal dieses Gefühl "das bin ja ich".
      Gut zu wissen, daß es Möglich ist, es privat schneller durchzuziehen, ich bin ein sehr ungeduldiger Mensch :oops:
    • Danke für eure Antworten!! :)

      Ich hab am Mittwoch ein Vorgespräch, in einer Psychiatrischen Institutsambulanz die auch Asperger-Diagnostik machen. Hab den Termin am Donnerstag mitgeteilt bekommen und mich natürlich erst mal riesig gefreut. Und dann kam die Aufregung. Ich kann mich seitdem auf gar nichts mehr konzentrieren, die Anspannung ist enorm gestiegen und ich bin eigentlich nur noch am rumzappeln...

      Irgendwie hab ich Angst, dass die mich nicht verstehen. Oder mir nicht richtig zuhören. Oder - das ist mein aktuelles Horrorszenario - dass ich da sitze und einfach nichts sagen kann. Dass mein Kommunikationszentrum sich endgültig verabschiedet, kommt in Stress- und Aufregungssituationen leider häufiger vor. Ich wünschte, es wäre schon Donnerstag. Kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal so dermaßen aufgeregt war. :-/

      Habt ihr vielleicht einen Tipp für mich? Was ich machen kann, um das bis Mittwoch anspannungsmäßig noch auszuhalten? Und um im Termin dann noch einigermaßen kommunikationsfähig zu sein?
      Wir sind nicht auf der Welt, um so zu sein, wie andere uns haben wollen. :)
    • @MathePinguin

      Tipps gegen das "Lampenfieber" habe ich leider nicht.

      Bezüglich des Diagnostiktermins würde ich denken, dass es vielleicht gar nicht so schlimm wäre, falls Du zeitweise tatsächlich kommunikationsunfähig sein solltest. Das könnte ja für die Diagnostiker schon ein interessanter Hinweis auf Deine Problematik sein.

      Ich wünsche Dir alles Gute für Deinen Termin! :)
    • @MathePinguin

      Ich kann deine Aufregung gut verstehen.
      Ich hatte meinen ersten Termin letzte Woche und werde den zweiten am Mittwoch haben. Meine Gedanken kreisen auch permanent um das Thema Diagnostik. Ich unterhalte mich mit meinem Partner ausgiebig darüber - das hilft etwas. Ansonsten versuche ich einfach meinen Aufgaben nachzugehen. Es gibt so viel zu tun. So krieg ich die Zeit auch rum.
      Mehr Tipps kann ich dir leider auch nicht geben :(
      Ich denke, es ist ganz normal, dass du aufgeregt bist.
      Ich hatte zb Angst, als Simulant gesehen zu werden, weil ich mich selbst auch oft genauso fühle. Außerdem wünsche ich mir auch, endlich Antworten auf die Frage, was mit mir los ist, zu bekommen und mich endlich irgendwo gescheit einordnen zu können und mir entsprechend Hilfe zu holen (Therapie). Ich denke mir aber, selbst wenn rauskommen würde, dass ich kein AS habe, dann bin ich trotzdem einen Schritt weiter. Ich hatte meine Diagnostikerin auch darum gebeten, mir zu sagen, wohin ich mich eventuell wenden kann, falls kein AS vorliegen sollte. Sie kann mir dann wohl auch weiterhelfen.

      Mehr fällt mir nicht ein :) ich hoffe, es war etwas Hilfreiches für dich dabei.

      Liebe Grüße