Fachambulanz am MPI München schließt

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    • Vielleicht wird in Düsseldorf ein vergleichbares Angebot geschaffen? Und was wird jetzt aus der Autismusstrategie Bayern? Hat das damit zu tun?
      From my youth upwards my spirit walk'd not with the souls of men. (...)
      My joys, my griefs, my passions, and my powers, made me a stranger.
    • Ist schade. In NRW hats eigentlich genug Angebote.
      Dann brauchen die vom MPI einen Nachfolger :)
      Hohe Zahlen bei der Editierungsanzeige zeigen nicht, dass ich permanent meine Meinung ändern würde. Ich habe nur Probleme Rechtschreib- und Grammatikfehler zu tolerieren und korrigiere diese daher, wenn ich sie sehe.
      Dennoch kann auch ich Tippfehler übersehen. In diesem Fall bitte ich um Nachsicht.
    • 70Quadrillionen wrote:

      Vielleicht sind es ja auch private Beweggründe. Zuvor war er an der UK Köln in der Arbeitsgruppe von Prof. Vogeley und Düsseldorf ist nicht weit davon.
      Bei seiner Entscheidung, nach Düsseldorf zu gehen, spielt das sicher eine Rolle. Ich kann mir aber kaum vorstellen, dass allein Dr. Schilbachs persönliche Entscheidung der Grund ist, ein ganzes Institut inklusive Tagesklinik zu schließen. Es gibt doch andere Menschen, die diese Position ausfüllen könnten. Insofern scheint da doch "mehr dahinter zu stecken".
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    • Leonora wrote:

      Es gibt doch andere Menschen, die diese Position ausfüllen könnten.
      Da bin ich mir nicht so sicher. Autismusexperten wachsen nicht auf Bäumen.
      Hohe Zahlen bei der Editierungsanzeige zeigen nicht, dass ich permanent meine Meinung ändern würde. Ich habe nur Probleme Rechtschreib- und Grammatikfehler zu tolerieren und korrigiere diese daher, wenn ich sie sehe.
      Dennoch kann auch ich Tippfehler übersehen. In diesem Fall bitte ich um Nachsicht.
    • Das nicht, aber es gibt ja inzwischen einige Spezialambulanzen und Menschen, die dort promoviert und ihre wissenschaftliche Karriere begonnen haben. Dass der Weggang von Dr. Schilbach die Schließung des Instituts notwendig macht, erstaunt mich dann doch. Die WTAS ist meines Wissens nach immer gut besucht.
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    • Leonora wrote:

      Dass der Weggang von Dr. Schilbach die Schließung des Instituts notwendig macht, erstaunt mich dann doch
      Ich verstehe das auch nicht. Er war doch wahrscheinlich bisher dort auch nicht der einzige Arzt. Er hätte ja rechtzeitig einen Nachfolger einarbeiten können.
      Ich hätte noch die Hoffnung, dass es nur im Moment keinen Nachfolger gibt, und sich vielleicht später doch noch jemand findet, der dort übernehmen kann.
      Wenn man an die Autismus-Strategie Bayern denkt, dann ist es ja kein toller erster Schritt, die wichtigste Diagnostik- und Behandlungsstelle zu schließen.
      Alles wird galaktisch gut.
    • Huch, wurde nicht neulich erst eine andere ähnliche Einrichtung geschlossen wegen des Weggangs einer Person?
      Oder wurde das früher schon mal thematisiert?
      _,.-o~^°´`°^~o-.,_Ich ess Blumen...,.-o~^°´`°^~o-.,_
      Im Übrigen bin ich der Meinung, dass das Teilnehmer-Limit von Privatkonversationen verdoppelt werden sollte.
    • Seltsam ist das Ganze auf jeden Fall, vor allem so plötzlich. Meistens hat eine spontane Schließung von einer Einrichtung Finanzierungsgründe. Wir wissen nicht, auf welcher finanziellen Grundlage die Ambulanz gelaufen ist (evtl. Projekt bezogen) und inwieweit diese Grundlage an Schilbach hing.

      Da kann man jetzt viel spekulieren.

      Das steht auf der Site von Schilbach:

      leonhardschilbach.de/home.html

      Heißt wohl, man muss für eine Diagnose bei ihm nun mal schnell nach Düsseldorf.

      "Lieber Doc,
      Sie sind Autsimusexperte. Sie wissen doch, dass wir keine Veränderungen mögen und reisen auch nicht immer so unser Ding ist. Es ist schwer genug, zum Telefon zu greifen, und vor Ort einen Diagnosetermin auszumachen. Düsseldorf? You mean it?" :d :d
    • Cloudactive wrote:

      Und Nichtautisten fehlt die Empathie für Autisten.
      Das kann ich so nicht bestätigen.
      Hohe Zahlen bei der Editierungsanzeige zeigen nicht, dass ich permanent meine Meinung ändern würde. Ich habe nur Probleme Rechtschreib- und Grammatikfehler zu tolerieren und korrigiere diese daher, wenn ich sie sehe.
      Dennoch kann auch ich Tippfehler übersehen. In diesem Fall bitte ich um Nachsicht.
    • Cloudactive wrote:

      Autismusexperten, die keine Autisten sind, bleiben eines: keine Autisten.
      Und Nichtautisten fehlt die Empathie für Autisten.
      Das empfinde ich als ziemlich fiese Aussage. Ich gehe mal davon aus, dass es familiäre und/oder finanzielle Aspekte sind, weshalb er gegangen ist. Und manchmal kommt es dann auch vor, dass man sein Team oder ein Teil davon, mit an einen neuen Standort nimmt. Das erklärt vielleicht das plötzliche Schließen (was intern evtl gar nicht so plötzlich kam). Und ich kann absolut nachvollziehen, dass man bei einem Beruf eher an sich (und seine Familie) denkt, als an seine Patienten. Ich könnte mir sogar vorstellen, dass ihm die Folgen für einige bewusst sind und es ihm "leid" tut.
      ...in der Diagnostik... :nod:
    • Cloudactive wrote:

      Autismusexperten, die keine Autisten sind, bleiben eines: keine Autisten.
      Und Nichtautisten fehlt die Empathie für Autisten.
      Implizierst du damit, dass Dr. Schilbach selbst Autist sei? edit: nevermind, nach Pummelchens Beitrag habe ich verstanden, wie das gemeint war. Sorry.

      Ich finde das ebenfalls sehr schade - er wird aber wohl seine Beweggründe haben, und da die Arbeitsstelle ein enormer Faktor ist, wenn es um die eigene Zufriedenheit geht, sollte da auch niemand Kompromisse eingehen müssen.
      anyone can carry his burden,
      however hard, until nightfall.