Denkst du darüber nach, was andere Menschen denken könnten? (Umfrage)

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    • @Gluon

      Bitte keine versteckten Hinweise auf fehlende Konsequenz - auf dem Ohr bin ich mittlerweile ziemlich empfindlich, da jeder Außenstehende sofort der Meinung ist, hier "unser" Defizit zu erkennen. Dabei gelten wir als strenge Eltern...

      Angst muss mein Sohn tatsächlich nicht haben - das fände ich auch furchtbar - aber ich weiß sehr wohl, mit welcher Konsequenz ich ihn im Fall des Falles (nicht nur beim Aufräumen) treffen kann.
      Ich kündige sie auch jedesmal im Vorfeld an - trotzdem dringt es nicht zu ihm durch, weil er im Flow einfach alles ausblendet. Er schaltet dann quasi den Audiokanal einfach aus und nmmt nur noch seine Innensicht war.

      Es zerreißt mir das Herz zu sehen, wie verzweifelt er ist, wenn es dann doch so weit kommt obwohl er es doch wissen und vorhersehen müsste und ich würde mir so sehr wünschen, dass hier nach mehreren Jahren endlich ein Lerneffekt eintreten würde.

      Dem ist aber leider nicht so.

      Immerhin hat mir letztes Jahr die Sonderpädagogin in der Kur (die dort die Erziehungsberatung durchführt) Mut gemacht, weil wir schon so viel erreicht und 2 wundervolle Kinder haben.
      Gerade Asperger-Autisten gelten oft als erziehungsresistent und brauchen länger um manche Dinge zu lernen. Für uns alle hoffe ich, dass es nicht ewig dauern wird...

      @Cloudactive
      Ja, zum Teil ist das so. Wenn er Lego baut verteilt er der besseren Übersicht halber gefühlt 1000 Teile auf dem Fußboden. Sie aufzuräumen, obwohl sein Projekt nicht abgeschlossen ist, macht aus seiner Sicht keinen Sinn. Ich versuche, das auch zu berücksichtigen und bei besonderen Projekten mal nicht auf das abendliche Aufräumen zu bestehen. Aber irgendwann geht es halt nicht mehr.

      Wenn er kein aktives Projekt hat, fällt es ihm viel leichter.
      Es ist nicht Dein Job mich zu mögen - sondern meiner...
    • Ellewoods2017 wrote:

      Bitte keine versteckten Hinweise auf fehlende Konsequenz
      Sorry, wenn du das so verstanden hast, das sollte keine Kritik sein, ich kenne das ja selbst, dass meinem Sohn die Konsequenz egal war.
      Ich wollte sogar erst den Hinweis dazu schreiben, dass ich euren Erziehungsstil nicht kritisiere, aber dachte dass es auch so ersichtlich sei.

    • @Gluon

      Danke. Ich sagte ja ich reagiere möglicherweise empfindlich.

      Meinem Sohn ist die Konsequenz nicht egal - aus irgendeinem Grund blendet er diese Möglichkeit nur aus bis sie tatsächlich da ist. Obwohl er es nach so vielen Jahren besser wissen müsste.
      Es ist nicht Dein Job mich zu mögen - sondern meiner...
    • Ellewoods2017 wrote:

      Meinem Sohn ist die Konsequenz nicht egal - aus irgendeinem Grund blendet er diese Möglichkeit nur aus bis sie tatsächlich da ist.
      Das kenne ich auch, ich würde sagen er lebt "im hier und jetzt". Natürlich macht man sich als Eltern Gedanken, wo das hinführt, andererseits ist es aber auch eine tolle Eigenschaft, besser als ständig zu grübeln. Eine Balance zu finden ist nicht so einfach, aber er wird bestimmt auch da noch Entwicklungsschritte machen.

    • Ellewoods2017 wrote:

      Ja, zum Teil ist das so. Wenn er Lego baut verteilt er der besseren Übersicht halber gefühlt 1000 Teile auf dem Fußboden. Sie aufzuräumen, obwohl sein Projekt nicht abgeschlossen ist, macht aus seiner Sicht keinen Sinn.
      Das habe ich als Kind auch immer gehasst, wenn das Zeug aufgeräumt werden musste.

      Ich habe dann angefangen, mir das Zeug in Schubladen zu sortieren. Und war dann immer traurig, wenn die Eltern es mal wieder gut gemeint haben und das Spielzeug in die Schubladen sortiert haben.

      Bei uns gab es glücklicherweise nur die Regel: Mindestens ein mal die Woche wird gesaugt. Und man musste es irgendwie schaffen, Abends ins Bett zu kommen und morgens wieder raus.
      Wird schon ein Wrack ist ein Ort, an dem ein Schatz schlummert. - Alligatoah
    • Gluon wrote:

      Sind alle Autismus-Diagnostiker der Meinung?
      Nein. Ich wurde in Köln diagnostiziert und mache mir oft Gedanken darüber, was andere Menschen denken (könnten). Ich habe schon zahlreiche diagnostizierte Asperger-Autisten kennengelernt und bei den meisten von ihnen nicht den Eindruck bekommen, dass sie sich darüber nie Gedanken machen.
    • @hundefreund
      Mein Sohn hat ein Podest, welches er nur sporadisch aufräumen soll. Dort können unfertige Projekte geparkt werden. Darunter gibt es Kisten für seine Spielsachen.

      Theoretisch kann er alle Legosteine in eine Kiste werfen (zum sortieren hat er kleine Ikeaboxen, darin hat er allerdings seine Lieblingssteine und -figuren - die nimmt er zum Bauen idR nicht her)

      Einfacher kann ich es ihm nicht machen :cry:

      Naja, wird schon irgendwann werden.
      Er kann sich halt auch von Nichts trennen: Steine, Stöcke, Papierflieger in allen Größen... Neulich hat er einen Stern gebastelt. Aus 8 Papierbögen in DIN A 3.

      Aber jetzt wird es langsam Off-Topic...
      Es ist nicht Dein Job mich zu mögen - sondern meiner...
    • TalkativeP wrote:

      Das trifft meine Situation sehr gut. Ich habe Umgangsregeln gelernt, bzw. sie wurden mir beigebracht. Das hat den Effekt, dass ich als sehr höflich wahrgenommen werde (weil ich tatsächlich nicht erkenne, wo "weniger" passender wäre.) Ich bin eigentlich immer höflich (fast förmlich), sehr zurückhaltend und gucke freundlich. Beispielsweise überfordert mich das "Duzen/Siezen" völlig. Ich kenne die Regeln dazu, aber ich kapiere nicht, wann die Leute sie außer Kraft setzen (dürfen). Ich bleibe regelmäßig zu lange beim Sie und sorge damit für unnötige Distanz.
      Genau das gleiche Problem habe ich auch gerade!

      Ich arbeite als studentische Hilfskraft an der Uni, an der sich die Kollegen untereinander duzen. Irgendwann sind einige dazu übergegangen, mich auch zu duzen. Logischerweise bin ich aber einige Semester jünger und stehe sowieso unter den Dozenten, weswegen ich das Siezen auch erstmal problemlos beibehalten konnte.
      Dann hat es allerdings angefangen, dass mir teilweise das "Du" angeboten wurde, ich aber zu verpeilt gewesen bin, das aufzunehmen (ich sieze immer noch alle :? ). Andere haben mich komisch angeschaut, wenn ich höflich an der Tür geklopft und draußen gewartet habe, wenn derjenige gerade beschäftigt gewesen ist. Sie meinten dann, ich bräuchte doch nicht so förmlich zu sein und hätte ruhig reinkommen können.

      Aber zum eigentlichen Threadthema: Als VA stimme ich natürlich nicht ab, finde das Thema aber trotzdem sehr interessant.

      Ich habe gerade erst letztes Jahr einen Vortrag gehört, in dem auch behauptet wurde, Autisten hätten grundsätzlich ein kaum vorhandenes (oder gar kein) Interesse am Kontakt mit anderen und könnten sich deswegen überhaupt nicht in andere Menschen hineinversetzen oder sich vorstellen, was diese denken könnten.
      Man könne Sozialphobiker oder Menschen mit selbstunsicherer Persönlichkeitsstörung sehr gut davon unterscheiden, da diese ja ständig darüber besorgt seien, was andere über sie denken (was ja - angeblich - beweise, dass sie dazu fähig seien).
      Display Spoiler
      Ich denke ja, dass eine Sozialphobie ebenso auf eine gestörte ToM hinweisen könnte, da die ausgemalten Szenarien in der Regel überhaupt nichts damit zu tun haben, was jemand anders tatsächlich denken würde. Aber was weiß ich schon.

      Darüber hinaus hätten Sozialphobiker ja Interesse an Kontakt, während Autisten das eben nicht hätten.
      Für den Vortragenden schien sich beides logisch auszuschließen.

      Daraufhin meldete sich eine Frau aus dem Publikum und merkte an, dass sehr wohl auch beides gemeinsam vorliegen kann und dass seine pauschalen Aussagen so nicht stimmen würden. Allgemein hat er auch noch einige Aussagen getätigt, die durch einen einzelnen Blick hier ins Forum schon widerlegt hätten werden können.....

      Der Vortragende ist zwar kein Diagnostiker gewesen, aber sehr wohl jemand, der in einer Autismus-Sprechstunde assistiert und deshalb mit der Thematik eigentlich nicht unvertraut sein sollte.......
    • Tintenherz wrote:

      Der Vortragende ist zwar kein Diagnostiker gewesen, aber sehr wohl jemand, der in einer Autismus-Sprechstunde assistiert und deshalb mit der Thematik eigentlich nicht unvertraut sein sollte.......
      Jetzt wär ich schon neugierig, wer das war. Wer so einen Stuss erzählt, darf auch bloßgestellt werden... :roll:

      Meine Therapeutin hat mir neulich erst gesagt, dass es eben nicht stimmt, dass Autisten keinen Kontakt wollten. Natürlich wünschen sich Autisten auch Freunde. Es kann nur manchmal sein (denke ich), dass eine Kontaktaufnahme mal zu viel Energie kostet oder (ja!) zu viel Angst macht, weil man nicht weiß, wie richtig machen.

      Das Unterscheidungsmerkmal zur sozialen Phobie würde ich eher in den Stereotypien, Routinen und ähnlichen Auffälligkeiten sehen, die bei einer sozialen Phobie nicht auftreten.
      Alles wird galaktisch gut.
    • Shenya wrote:

      Jetzt wär ich schon neugierig, wer das war. Wer so einen Stuss erzählt, darf auch bloßgestellt werden...
      Öffentlich mag ich das nicht so gern schreiben, weil ich wirklich niemanden an den Pranger stellen will :oops:
      Entschuldige.

      Mir ging es auch nur darum zu zeigen, dass in der Praxis wohl immer noch "solche" Aussagen kursieren.

      Shenya wrote:

      Das Unterscheidungsmerkmal zur sozialen Phobie würde ich eher in den Stereotypien, Routinen und ähnlichen Auffälligkeiten sehen, die bei einer sozialen Phobie nicht auftreten.
      Das stimmt natürlich, wenn man Autismus und soziale Phobie in Reinform betrachtet.
      Kombiniert man aber die soziale Phobie z.B. mit einer anankastischen Persönlichkeitsstörung oder einer Zwangsstörung, sieht das wahrscheinlich aber schon wieder etwas anders aus.....ich finde das alles gar nicht mehr so einfach zu unterscheiden, wenn ich ehrlich sein soll.
    • Cloudactive wrote:

      Ellewoods2017 wrote:

      Sie aufzuräumen, obwohl sein Projekt nicht abgeschlossen ist, macht aus seiner Sicht keinen Sinn.
      Ganz meine Rede."Ich brauch das noch."
      Das kann ich aber auch einfach nicht verstehen. Wenn es ihm doch so wichtig ist, dass diese Steine dort so liegen warum müssen sie denn unbedingt jeden Tag weg? Wen stört es denn? Und wobei? Weil es unordentlich ist? Es ist Spielzueg und er ist ein Kind. Und es ist ihm wichtig. Ich finde solch ein Verhalten nicht gut, weil du ihn damit extrem unter Druck setzt. Bei manchen Dingen kann ich verstehen, dass sie weggeräumt werden müssen. Lebensmittel und so, aber Lego tut keinen weh. Ich hab meine Mutter dafür gehasst, dass sie einfach weggeschmissen hat, wenn ich zu unordentlich wurde. :cryforjoy:

      Tintenherz wrote:

      Shenya wrote:

      Jetzt wär ich schon neugierig, wer das war. Wer so einen Stuss erzählt, darf auch bloßgestellt werden...
      Öffentlich mag ich das nicht so gern schreiben, weil ich wirklich niemanden an den Pranger stellen will :oops: Entschuldige.

      Mir ging es auch nur darum zu zeigen, dass in der Praxis wohl immer noch "solche" Aussagen kursieren.

      Shenya wrote:

      Das Unterscheidungsmerkmal zur sozialen Phobie würde ich eher in den Stereotypien, Routinen und ähnlichen Auffälligkeiten sehen, die bei einer sozialen Phobie nicht auftreten.
      Das stimmt natürlich, wenn man Autismus und soziale Phobie in Reinform betrachtet.Kombiniert man aber die soziale Phobie z.B. mit einer anankastischen Persönlichkeitsstörung oder einer Zwangsstörung, sieht das wahrscheinlich aber schon wieder etwas anders aus.....ich finde das alles gar nicht mehr so einfach zu unterscheiden, wenn ich ehrlich sein soll.
      Ich z.B. mag Menschen. Ich kann mit vielen sogar ganz normal arbeiten und sprechen. ABER nur, wenn dies einem Auftrag folgt. Also habe ich was zu erfragen, so tue ich es. Ich habe keine Beziehung zu diesen Menschen. Aber gibt es bei den Kollegen jemanden den ich nicht verstehen kann, also nicht einordnen kann, ob er mir positiv oder negativ erscheint, so setzt es mich total unter Stress. Meist sind das auch Leute, mit denen ich immer aneinander vorbei rede. Da kann mich die kleinste Kritik zum heulen bringen oder zur Zicke werden lassen. Wenn ich z.B. irgendwo hin soll, was ich nicht kenne, dann bekomme ich total Stress. Ich weiß dann ja nicht wie, wohin, was genau. Kein Auftrag = Verloren. Ich habe sogar mal versucht, mich mit Leuten zu einem Date zu treffen. Aber wenn die nicht gerade quasseln wie ein Wasserfall, dann wird es langweilig. Worüber soll man denn reden, wenn man denjenigen nicht kennt. Und alles weitere bringt mich schon in Stress. Fremde Leute zu mir nach Hause? Horror! Was könnten die denn denken!


      Zur Ausgangsfrage zurück: Das ist ja eine Frage aus dem Fragebogen. Und ich verstehe sie nicht x(
      Was andere denken könnten? Worüber? Was ich tue? Wie ich aussehe? Ob das richtig ist? Ja, darüber mach ich mir Gedanken. Ist damit was anderes gemeint? Ich weiß es nicht :roll:


      Ist das jetzt soziale Phobie oder Asperger? DAS müssen jetzt die Profis rausfinden.
    • @Pummelchen
      Ich habe an keiner Stelle geschrieben, dass mein Sohn täglich aufräumen muss.

      Lego war auch nur ein Beispiel...

      Es ist immer ein Abwägen, ob das Chaos noch vertretbar ist oder ihn aufhrund der Reizüberflutung nicht schlafen lässt. Wenn Letzteres der Fall ist wird es Zeit aufzuräumen.

      Und wie ebenfalls beschrieben hat er einen reservierten Raum für Chaos - er muss nichts zerstören oder wegräumen, was ihm etwas bedeutet.

      Klar wäre ein Leben ohne Banalitäten wie Aufräumen schöner, aber ich habe selbst als Kind nie gelernt Ordnung zu halten. Das hat mir Schulzeit und Studium schwerer gemacht als nötig und auch wenn ich selbst Ordnung liebe fällt es mir schwer sie herzustellen.

      Meinen Kindern möchte ich das ersparen und ich unterstütze sie dabei, auch das Aufräumen zu lernen. Das Kistenprinzip soll Ihnen dabei helfen: Minimaler Aufwand bei maximalem Ergebnis.
      Stand heute wäre der Kleine ein Messie - das kann niemand für sein Kind wollen...
      Es ist nicht Dein Job mich zu mögen - sondern meiner...

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    • Ellewoods2017 wrote:

      @Pummelchen
      Ich habe an keiner Stelle geschrieben, dass mein Sohn täglich aufräumen muss.

      Lego war auch nur ein Beispiel...

      Es ist immer ein Abwägen, ob das Chaos noch vertretbar ist oder ihn aufhrund der Reizüberflutung nicht schlafen lässt. Wenn Letzteres der Fall ist wird es Zeit aufzuräumen.

      Und wie ebenfalls beschrieben hat er einen reservierten Raum für Chaos - er muss nichts zerstören oder wegräumen, was ihm etwas bedeutet.

      Klar wäre ein Leben ohne Banalitäten wie Aufräumen schöner, aber ich habe selbst als Kind nie gelernt Ordnung zu halten. Das hat mir Schulzeit und Studium schwerer gemacht als nötig und auch wenn ich selbst Ordnung liebe fällt es mir schwer sie herzustellen.

      Meinen Kindern möchte ich das ersparen und ich unterstütze sie dabei, auch das Aufräumen zu lernen. Stand heute wäre der Kleine ein Messie - das kann niemand für sein Kind wollen...
      Du hast oben, gestern, geschrieben, dass du versuchst zu berücksichtigen, dass besondere Projekte nicht täglich aufgeräumt werden müssen. Diese Aussage meinte ich damit. Aber vielleicht verstehe ich es auch nur nicht.

      Ich bin übrigens auch ein kleiner Messie. Wenn aber angekündigter Besuch kommt, so räume ich auf. Die meisten lernen übrigens durch kleine Dinge von alleine aufräumen. Zumindest eine Grundordnung. Und zur Not gibst eben ne Aufräumhilfe.
    • @Pummelchen
      Grundordnung herstellen, z.B. schmutzige Wäsche ins Bad bringen, benutztes Essgeschirr in die Küche tragen, ggf. Abfall leeren: nach Möglichkeit täglich,
      Spielsachen wegräumen - kommt darauf an.
      Dinge, die er nicht mehr benutzt sollte er wegräumen, bevor er etwas Neues anfängt - sonst überfordert ihn irgendwann die schiere Masse an Sachen. Klappt leider nicht immer. Im Zweifel machen wir es gemeinsam.

      Halbfertige Projekte dürfen auch länger herumliegen, am Wochenende sollten sie aber fertig oder in die Chaoszone gewandert sein, damit ich saubermachen kann...

      Wenn nötig helfe ich ihm - bin aber auch nicht sein Depp vom Dienst. Manchmal ist ihm das Aufräumen nämlich einfach nur zu anstrengend, aber da müssen wir halt alle durch...
      Es ist nicht Dein Job mich zu mögen - sondern meiner...
    • Ich habe über diese Frage nun zig mal nachgedacht. Und ich weiß immer noch nicht, was ich tue..... ich kann einfach nicht sagen, ob ich darüber nachdenke, was andere machen könnten. Ich kann nur sagen, dass ich mir ständig überlege, was sie von mir / meiner Arbeit wohl halten.
    • Ich habe nein angeklickt.

      Besser wäre: Nicht mehr.

      Vor meiner Diagnose / stationärer Therapie habe ich ständig darüber nachgedacht, was andere denken könnten, wie ich mich verhalten soll, wie ich aufhören kann immer anzuecken.....

      Jetzt weiß ich endlich, wer ich bin, und es ist mir völlig egal, was andere denken, solange ich mir selbst im Spiegel noch in die Augen schauen kann (und meine Ansprüche sind hoch, also denke ich, ich bin ganz ok so).
      Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können, muss man vor allem ein Schaf sein.
      (Albert Einstein)