Psychisch kranke Eltern

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    • Psychisch kranke Eltern

      Waren/Sind deine Eltern psychisch krank? 46

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      Die Umfrage ist für User mit Autismus Diagnose.
      Es geht um die Eltern, das heißt die Leute mit denen man als Kind viel Zeit verbracht hatte. Das kann natürlich auch eine Oma gewesen sein, die den Job übernommen hatte. Egal, ob es um Depression, Alkoholismus oder anderes geht. War die Person in Therapie oder hat Psychopharmaka genommen? Hat es euch geschadet, wenn ja wie stark? Bei der Umfrage interessiert mich vorallem wieviele Autisten psychisch kranke Eltern haben.
      Desweiteren suche ich Literatur zu dem Thema. Ich werd mir demnächst das Buch von Donna Williams kaufen. Gibts da noch andere?
    • Meine Mutter war depressiv, wahrscheinlich weil sie nicht mit mir klar kam. Denn als ich auszog und sie sich endlich mental von mir lösen konnte, blühte sie auf und konnte sogar lachen. Bevor es mich gab, gab es viele Bilder, auf denen sie auch lachte. ICH sah sie nie lachen. Therapie oder Medikamente: nein. Ich hatte lange Schuldgefühle, die ich aber irgendwann logikbasiert abgebaut habe.
    • Ja, das würde ich auch mit dazu rechnen. Nur sind mir Vermutungen zu wenig. Also es müssen schon deutliche Einschränkungen vorhanden sein. Krank bedeutet für mich nicht nur Problemchen zu haben, sondern schon ganz deutliche Probleme. Bei meinem Vater vermute ich auch Autismus, aber das ist fraglich und nicht mehr rauszufinden.
    • Slim wrote:

      Wie gesagt, er kam soweit gut damit klar, dass er keine Behandlung brauchte und sich selbst wohl als gesund gesehen hat.
      Was würdest du dann oben eintragen hinschtlich seiner?
      Das wollte ich damit wissen.
      "Wo kämen wir hin, wenn alle sagten, wo kämen wir hin, und keiner ginge, um zu sehen, wohin wir kämen, wenn wir gingen."
      © Kurt Marti
    • Slim wrote:

      Desweiteren suche ich Literatur zu dem Thema. Ich werd mir demnächst das Buch von Donna Williams kaufen. Gibts da noch andere?
      "Look Me in the Eye: My Life with Asperger's" von John Elder Robison
      Mehr über seine Eltern, besonders die psychisch sehr auffällige Mutter, erfährt man im Buch seines Bruders (kein AS, aber auch psychisch auffällig): "Running with Scissors" von Augusten Burroughs (geboren Christopher Richter Robison)

      Ich würde meine Eltern nicht als psychisch krank einordnen, auch wenn beide nicht ganz der Standardedition entsprechen. Meine Mutter war auch zeitweise in Therapie, wegen depressiver Tendenzen, aber es hatte in meinen Augen nie solche Ausmaße angenommen, dass die Familiensituation dysfunktional war (mag sein, dass meine Schwester das anders sieht). Ich denke, darauf kommt es letztendlich an, wenn es darum geht, ob die Probleme der Eltern den Kindern Schaden zufügen. Ich wüsste jedenfalls nicht, wie sie mir geschadet hätten.
    • Meine Mutter war schwer depressiv und psychisch auffällig, was die ganze Familie nachhaltig in Mitleidenschaft gezogen hat.
      Bei meinem Vater vermute ich AS, er aber spricht von sozialen Ängsten, Anecken und Ausgrenzung, was dazu geführt hatte, dass er trotz beruflicher guter Leistungen als selbständiger Architekt und Dozent nicht mehr weiter in der Gesellschaft leben konnte, sie (und seine Kinder) verlassen hatte und für einige Jahre nach Indien ausgewandert war. Er hatte sich nach seiner Rückkehr nie wieder gesellschaftlich richtig integrieren können und lebt sehr zurückgezogen.
    • Als ich Kind war waren meine Eltern definitiv gesund.
      Krank wurde meine Mutter erst Jahre nach meinem Auszug. Daher denke ich das das nicht zählt.
      Hohe Zahlen bei der Editierungsanzeige zeigen nicht, dass ich permanent meine Meinung ändern würde. Ich habe nur Probleme Rechtschreib- und Grammatikfehler zu tolerieren und korrigiere diese daher, wenn ich sie sehe.
      Dennoch kann auch ich Tippfehler übersehen. In diesem Fall bitte ich um Nachsicht.
    • Ja, die Umfrage zielt auf die Zeit der eigenen Kindheit und Jugendzeit. Es kann aber auch belastend sein, wenn die Eltern z.B. dement werden im Alter. Die Pflege und die Begleitung im Sterbeprozess können die Kinder schon ziemlich belasten, traumatisieren etc..