Wenn Ärzte blockieren

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      Mein Antrag beim Lageso kann nicht weiterbearbeitet werden, weil eine Ärztin nicht antwortet. Ich hatte dann versucht die Praxis anzurufen, habe denen auf den AB gesprochen, keine Antwort. Meine gerichtliche Betreuerin hatte der Ärztin in einer anderen Sache einen Brief geschrieben Ende Februar, auch keine Antwort. Die versucht ebenfalls nun die Ärztin zu erreichen. Diese Praxis hat einen Chefarzt, meine Betreuerin wundert sich warum der nicht einspringt und antwortet.
      Ich sehe nun nur die Möglichkeit dort persönlich hinzugehen. Dennoch frage ich was noch eine Möglichkeit sein könnte. Kann ich vor Ort erzwingen, dass der Chefarzt den Brief schreibt? Wäre das ratsam? Das Ganze kostet mich nun fast zwei Monate Zeit. In Berlin ist sowas für mich ein alltägliches Problem und dennoch stehe ich nachwievor hilflos davor und meine Anwältin ebenso.

      Ich versuche nachwievor einen Weg zufinden sowas von Zuhause aus regeln zu wollen und da stoße ich in Berlin immer an Grenzen. Ich muss persönlich vorbeigehen und den selbst den Job dort übernehmen und das mag ich nicht so und genügend Betreuerstunden habe ich nicht.

      The post was edited 2 times, last by Slim ().

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      <p>Ich habe eine ähnliche Erfahrung gemacht und bin mehrere Monate von der Psychiaterin vertröstet worden in Bezug auf den Bericht für den Schwerbehindertenantrag. Bei mir war es letztendlich hilfreich, vor Ort persönlich noch einmal zu betonen, wie wichtig der Antrag für mich ist und dabei auch Verständnis für die Ärztin zu zeigen. Leider bin ich bei dem Termin nervlich zusammengebrochen, aber ich denke, dass die Psychiaterin in meinem Fall dann gemerkt hat, dass es mir wirklich ernst ist.</p><p>Wäre ich nochmal vornedran: Ich würde die Ärztin wechseln. Im Nachgang ist sie nämlich noch einmal angeschrieben worden und hat da wieder ewig gebraucht mit dem Antworten. Ich finde das einfach nur noch vollkommen daneben, wenn die Ärzte solch wichtigen Dinge nicht in angemessener Zeit bearbeiten. Niemand verlangt, dass innerhalb von 3 Tagen ein Bericht geschrieben sein muss, aber die regulären Termine können nicht alle wichtiger sein, als so einen wichtigen Bericht über mehrere Wochen nicht zu schreiben. Das ist dann einfach Unwillen bzw. mangelhafte Organisation. Die Praxis sollte zumindest so organisiert sein, dass auch noch Zeit für Gutachten etc. bleibt, weil die Ärzte dazu verpflichtet sind. Wenn sie auf Kosten der Patienten die Sachen schleifen lassen, ist das meiner Meinung nach ein Grund, den Ärzten das Vertrauen zu entziehen. </p><p><br></p><p>Leider ist es ja schwierig, so schnell einen neuen Psychiater zu finden, von daher würde ich persönlich hingehen und nochmal betonen, wie wichtig der Bericht ist. Gleichzeitig würde ich höflich, aber bestimmt anfragen, wann du in etwa damit rechnen kannst, dass der Bericht fertiggestellt wird. </p><p>Auf lange Sicht würde ich mich eher nach einem Arzt umschauen, auf den man sich in Hinblick auf solche Dinge besser verlassen kann. <br></p>

      Ich würde nicht verlangen, dass der Chefarzt den Bericht schreibt. Ich habe ganz schlechte Erfahrungen damit gemacht, wenn man zu fordernd auftritt. Am meisten erreicht man vermutlich, wenn man Verständnis für die Ärzte aufbringt (so auf die Art "ja, ich verstehe ja, dass Sie unglaublich viel zu tun haben...."), aber trotzdem betont, wie wichtig die Sache für einen ist.

      The post was edited 1 time, last by FruchtigBunt ().

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      Ich hatte heute wieder auf den AB gesprochen und bekam endlich Antwort. Der Brief sei am 12.4.19 dem Lageso geschickt worden. Der Brief von der gerichtlichen Betreuung der ist nicht angekommen.
      Ich rief einen anderen Arzt an, dem ich am 4.3.19 einen Brief geschickt hatte. Dieser Brief sei auch nicht angekommen.
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      Slim wrote:

      Dieser Brief sei auch nicht angekommen.
      Vermutlich ist der Brief in einer falschen Abteilung gelandet.
      Oder er wurde falsch vom Adressator verschickt. Wenn die das nicht per Einschreiben verschicken wollen, vielleicht gibt es die Möglichkeit das du an diese Unterlagen kommst, machst selber die Kopien und schickst es denen selber zu.
      Ich hab zwar noch keinen SBA beantragt, aber andere Dinge bei Gericht und da läuft sowas auch gern mal so, das hat bei denen alles seine Absicht, die spielen auf Zeit und hoffen das sich die Leute irgendwann entnervt zurückziehen.
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      RegenbogenWusli wrote:

      Slim wrote:

      Dieser Brief sei auch nicht angekommen.
      Vermutlich ist der Brief in einer falschen Abteilung gelandet.
      Nicht zwingend. Es kann auch sein, dass die Post den Kasten nicht geleert hat. Ist ja nicht nur ein Brief der nicht ankam.

      Mir sollte mal jemand einen Brief in die Post werfen. Das wurde auch getan.
      Allerdings war es Winter und dieser Kasten stand etwas abseits. So hat der Postbeamte den Kasten erst nach 8 Wochen geleert. Vorher hatte er wohl keine Lust. Derjenige der den Brief dort einwarf sagte mir dieser Kasten wäre wohl ein Stiefkind und es wäre Usus das der über Wochen nicht geleert wird.
      Hohe Zahlen bei der Editierungsanzeige zeigen nicht, dass ich permanent meine Meinung ändern würde. Ich habe nur Probleme Rechtschreib- und Grammatikfehler zu tolerieren und korrigiere diese daher, wenn ich sie sehe.
      Dennoch kann auch ich Tippfehler übersehen. In diesem Fall bitte ich um Nachsicht.
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      Ginome wrote:

      Derjenige der den Brief dort einwarf sagte mir dieser Kasten wäre wohl ein Stiefkind und es wäre Usus das der über Wochen nicht geleert wird.
      Sowas kann auch sein, ja das kenne ich von einer Jacke die ich mal verkaufen wollte, die auch einfach nicht bis zum haus gebracht wurde (war auch außerhalb und wohl nicht so zugänglich wie die typischen Häuser an Bürgersteigen), da kam es als unzustellbar einfach wieder zurück.
      Meine Mutter hat auch mal ihre Krankenkassenkarte im Krankenhaus vergessen, die sollte ihr auch mit der Post zugeschickt werden, wurde auch irgendwie vergessen und wir haben dann schneller eine neue bekommen. Die alte kam nach mehreren Monaten erst an.

      In dem Fall beim Beantragen gibt es aber Fristen. Nach einem Monat oder so, wird es eingestellt oder man wird gebeten alles nochmal erneut einzureichen.
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      RegenbogenWusli wrote:

      In dem Fall beim Beantragen gibt es aber Fristen.
      Das interessiert doch die Post nicht :lol:
      Hohe Zahlen bei der Editierungsanzeige zeigen nicht, dass ich permanent meine Meinung ändern würde. Ich habe nur Probleme Rechtschreib- und Grammatikfehler zu tolerieren und korrigiere diese daher, wenn ich sie sehe.
      Dennoch kann auch ich Tippfehler übersehen. In diesem Fall bitte ich um Nachsicht.
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      Bei mir hat diese Misswirtschaft das Vertrauen zerstört. Ich frage mich nun, hat die gerichtliche Betreuerin wirklich den Brief geschickt? Hat der Postsklave den weggeschmissen? Hat die Praxis den verlegt?

      Es gibt einen anderen Arzt, da rief ich an, um einen Termin zu bekommen. Dafür müsse ich Formulare ausfüllen vorher hieß es. Ich solle am Freitag nochmal anrufen. Das tat ich, vergebens. Mein Betreuer dürfte ich nicht vorbeischicken meinte die Artzhelferin. Deshalb verauftragte ich die gerichtliche Betreuerin, die schrieb einen Brief, auch weil die ihren Betreuerausweis mitschicken muss. Bis heute keine Antwort. Es gehen Monate ins Land. Wartezeit bei dem Arzt sind sechs Monate, ich hätte einen Termin im Juli haben können damals.