Auflistung zu Merkmalen bei Frauen mit Asperger (englisch)

    This site uses cookies. By continuing to browse this site, you are agreeing to our Cookie Policy.

    • Ich habe eine eigene Liste bzw. Anleitung zu mir geschrieben, die ich bei Bedarf aushändigen kann. Ich würde nicht sowas allgemeines, wo etliches nicht auf mich passt, als Info anderen aushändigen.
    • Tintenherz wrote:

      Diese Auflistung gibt es in schriftlicher Form unter anderem auch hier:
      the-art-of-autism.com/females-and-aspergers-a-checklist/

      Ich komme mit solchen Videos nämlich nicht so gut zurecht.
      Da es mir ähnlich geht...very merci!
      “The mind is like tofu. It tastes like whatever you marinate it in.”

      (Sylvia Boorstein)
    • Tintenherz wrote:

      Ich komme mit solchen Videos nämlich nicht so gut zurecht.
      ich auch nicht,

      aber die Liste ....unheimlich ....woher kennt sie mich?
      Und dann wieder das Aufbegehren meinerseits:
      Bon ich wirklich so wenig individuell ? ich dachte, zumindest "strange" zu sein, hätte ich als ureigenste Charaktereigenschaft....
      "Autismusdiagnose - Potius sero quam numquam.
      ( Lieber spät als nie.) "
      :irony:

      The post was edited 1 time, last by Rhianonn ().

    • Sehr viele Dinge aus der Liste treffen auf mich auch zu, nur dass ich keine weibliche Geschlechtsidentität habe. Und mir fallen auch andere Beispiele von Personen ein, zu denen diese Beschreibungen passen, die aber nicht weiblich sind. Und eine Diagnose haben. Es sind da in meinen Augen einfach Dinge aufgelistet, die bei Personen mit ASS auftreten können, unabhängig vom Geschlecht. Eine Unterscheidung in weiblichen und männlichen Autismus ergibt keinen Sinn. Eine Unterscheidung in niedrig- und hochfunktional aber schon.

      Darf ich mal in die Runde fragen, warum es euch und vielen anderen so wichtig ist, zwischen männlichem und weiblichem Autismus zu unterscheiden? Erschwert ein geschlechtsunabhängiges Bild eure Identifikation mit dem Thema Autismus?
    • Willowtree wrote:

      Darf ich mal in die Runde fragen, warum es euch und vielen anderen so wichtig ist, zwischen männlichem und weiblichem Autismus zu unterscheiden? Erschwert ein geschlechtsunabhängiges Bild eure Identifikation mit dem Thema Autismus?
      Weil das Aspie- Bild sehr männlich dominiert ist , und Frauen imho einige Eigenheiten haben , die es erschweren, dass sie die richtige Diagnose bekommen. Die soziale Mimikry, das Nachahmen anderer Personen ist typisch für weiblichw Aspies .
      ich glaube, diese Auflistung von Unterschieden rührt daher, die Diagnostik zu vereinfachen. das Verhältnis ist mittlerweile 1: 3, ich denke, es wird 1:2 sein.
      "Autismusdiagnose - Potius sero quam numquam.
      ( Lieber spät als nie.) "
      :irony:
    • @Willowtree Deine Argumentation kann ich nicht nachvollziehen. Es gibt eben sehr wohl Unterschiede bei den Geschlechtern. Hier geht es wie gesagt darum, die Merkmale zu sammeln, die auf Frauen zutreffen, weil da wohl einiges dabei ist, was bei Männern nicht so häufig vorkommt. Man könnte natürlich hinter viele Merkmale schreiben: das trifft auch auf Männer zu, aber darum geht es ja hier nicht. Wenn ich AS bei Frauen identifizieren will, brauche ich nicht darüber nachzudenken, was alles auch auf Männer zutrifft.
    • Lefty wrote:

      Es geht darum, AS in Frauen zu erkennen
      Genau.
      Es existiert ein zu typisches Bild über Asperger im Allgemeinen, wo sich Frauen eher nicht so oft wiederfinden wie Männer.
      Aber vermehrt eben in diesen Beschreibungen
      Dass auch einige Männer bzgl obigen Links darunter fallen, bleibt davon unbenommen.

      Rhianonn wrote:

      Weil das Aspie- Bild sehr männlich dominiert ist , und Frauen imho einige Eigenheiten haben , die es erschweren, dass sie die richtige Diagnose bekommen.
      Ja.
      “The mind is like tofu. It tastes like whatever you marinate it in.”

      (Sylvia Boorstein)
    • Rhianonn wrote:

      Weil das Aspie- Bild sehr männlich dominiert ist , und Frauen imho einige Eigenheiten haben , die es erschweren, dass sie die richtige Diagnose bekommen. Die soziale Mimikry, das Nachahmen anderer Personen ist typisch für weiblichw Aspies .
      ich glaube, diese Auflistung von Unterschieden rührt daher, die Diagnostik zu vereinfachen. das Verhältnis ist mittlerweile 1: 3, ich denke, es wird 1:2 sein.

      Linnea wrote:

      Es existiert ein zu typisches Bild über Asperger im Allgemeinen, wo sich Frauen eher nicht so oft wiederfinden wie Männer.
      Aber vermehrt eben in diesen Beschreibungen
      Dass auch einige Männer bzgl obigen Links darunter fallen, bleibt davon unbenommen.
      Das kann ich nachvollziehen, das alte Bild von Autismus sah tatsächlich in Augen vieler vor, dass es nur Männer betrifft. Ich finde aber, dass es, wenn man jetzt eine Geschlechteraufteilung vornimmt, man versucht, übertrieben gesagt den "Teufel mit dem Beelzebub auszutreiben" (RW).

      Denn: Es gibt sehr wohl Frauen mit ASS, die eher in die vermeintlich männliche Richtung gehen, sich in obiger Liste auch weniger wiederfinden würden. Und dennoch nicht weniger Frauen sind als ihr. Genauso gibt es Männer, die mit dem alten Klischeebild des Autisten weniger zu tun haben und dann schon eher in diese angeblich "weibliche" Liste passen.

      Der Spektrumsgedanke ist meiner Meinung nach die Lösung, und darin kann man auch alle Geschlechter integrieren, mit ihren eigenen Spektren. Immerhin gibt es auch nicht nur Männer und Frauen in dieser Welt.


      Lefty wrote:

      @Willowtree Deine Argumentation kann ich nicht nachvollziehen. Es gibt eben sehr wohl Unterschiede bei den Geschlechtern. Hier geht es wie gesagt darum, die Merkmale zu sammeln, die auf Frauen zutreffen, weil da wohl einiges dabei ist, was bei Männern nicht so häufig vorkommt. Man könnte natürlich hinter viele Merkmale schreiben: das trifft auch auf Männer zu, aber darum geht es ja hier nicht. Wenn ich AS bei Frauen identifizieren will, brauche ich nicht darüber nachzudenken, was alles auch auf Männer zutrifft.
      Was ist denn "weiblich" an diesen Eigenschaften? Das sind menschliche Eigenschaften, die bei Personen jederlei Geschlechts auftreten können. Oder eben nicht, unter den Frauen mit ASS, die ich so kennengelernt habe, gibt es so einige, die klassisch "männliche" Probleme haben. Insgesamt ist doch erstmal egal, wieviel % da in einer Liste nun auf Frauen zutreffen und wieviel auf Männer. Es gibt ja auch keine Unterscheidung in weibliche und männliche Rot-Grün-Schwäche , obwohl Männer da viel häufiger betroffen sind.
    • @Willowtree Mir wird das zu anstrengend, das zu erklären. Es ist schon mal falsch, dass du fragst: "Was ist denn weiblich an diesen Merkmalen?" Das hat niemand behauptet. Ich kann es nicht besser erklären, als ich es schon tat. Es ist eine Sammlung von Merkmalen, die bei Frauen gehäuft auftreten. Daraus jetzt eine Geschlechter-Diskussion machen zu wollen, damit kann ich überhaupt nichts anfangen.
    • Linnea wrote:

      Es existiert ein zu typisches Bild über Asperger im Allgemeinen, wo sich Frauen eher nicht so oft wiederfinden wie Männer.
      Ich glaube, dass die meisten Frauen, bei denen eine Autismusdiagnose zutrifft, sich durchaus auch in der Beschreibung männlicher Autisten an vielen Punkten wiederfinden. Dennoch halte ich derartige Listen zur Aufklärung für sehr wichtig. Insbesondere zur Aufklärung von Diagnostikern und Fachkräften, die mit Autismus zu tun haben. Denn die verwenden manche gerade bei Autistinnen häufige Eigenschaften/ Eigenheiten als Ausschlusskriterien, obwohl sie das nicht sind. Beispielweise die Tatsache, dass ein Kind Phantasiespiele spielt, gerne Romane liest oder eine "beste Freundin" in der Schule hat. Daher ist es sinnvoll, gerade Fachkräften und Diagnostikern klarzumachen, dass das sehr wohl mit Autismus vereinbar ist, sich aber bei autistischen Kindern oft in etwas anderer Weise zeigt als bei der Mehrheit.
      From my youth upwards my spirit walk'd not with the souls of men. (...)
      My joys, my griefs, my passions, and my powers, made me a stranger.