Acetylcystein bei Autismus und Begleiterkrankungen?

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    • Acetylcystein bei Autismus und Begleiterkrankungen?

      Hallo liebe Forumsmitglieder,

      im Moment trage ich mich ja stark mit dem Gedanken, wie ich mein Hirngedöns - sei es nun Autismus, eine Angst- oder Zwangserkrankung oder alles davon zusammen - in den Griff bekommen kann. Starke Psychopharmaka möchte ich nach meinen Erfahrungen mit Ritalin eigentlich nicht nehmen, aber ausschließen würde ich es notfalls auch nicht.

      Auf jeden Fall habe ich jetzt gelesen, dass einigen Menschen bei Depressionen, Ängsten, Zwängen und Schizophrenie ACC hilft. Also nicht zwingend diese Marke, sondern eben ein Hustenlöser mit dem Wirkstoff ACC - Acetylcystein.

      Die Nebenwirkungen sollen dabei so gut wie nicht existent sein und bezahlbar ist es auch noch.

      Hat jemand damit hier schon Erfahrungen?

      Off-label wird es wohl schon länger für alles Mögliche genutzt, z.B.:

      "Einige Ärzte setzen den Wirkstoff darüber hinaus ohne Zulassung (Off-Label-Use) in der Nierenheilkunde (Vorbeugung von akutem Nierenversagen bei Röntgenuntersuchungen mit Kontrastmitteln), bei Infektionen und in der Psychiatrie (Psychosen und Drogenentwöhnung) ein."

      Quelle: gelbe-liste.de/wirkstoffe/Acetylcystein_293


      Was denkt ihr darüber? Könntet ihr euch vorstellen, das zu nehmen? Kann es bei Autismus helfen?

      Ich überlege ernsthaft, es zu machen, und werde dann hier auch möglichst dazu berichten.

      Ich überlege noch, welche Dosis ich nehmen soll. Bei akuten Beschwerden soll man ja 400 - 600 mg täglich nehmen, aber da das langfristig den Magen belasten kann und ich es ja langfristig nehmen würde, überlege ich, erstmal mit 100 mg anzufangen. Angeblich merken viele schon innerhalb einer Woche eine positive Veränderung, nehmen sie 600 mg. Also würde ich, sagen wir, nach 2 Wochen auf 200 mg steigern, wenn ich den Eindruck habe, es wirkt nicht stark genug.

      Austausch ist erwünscht, wenn sich hier noch jemand als Pionier versuchen will bzw. höre ich gerne auch Widerspruch :) .
      Das Leben ist unendlich viel seltsamer als irgendetwas, das der menschliche Geist erfinden könnte. Wir würden nicht wagen, die Dinge auszudenken, die in Wirklichkeit bloße Selbstverständlichkeiten unseres Lebens sind. - Sir Arthur Conan Doyle
    • Also ich kenne das zeug, allerdings nur aus dem Zusammenhang das wenn ich eine grippe oder generelle bronchiale Erkrankungen habe, sonst kommt man ja eher weniger auf die Idee das zu nehmen.
      ich stelle dabei aber keine wirklichen Veränderungen an meiner Psyche fest. Ich bin weder weniger ängstlich noch weniger autistisch.
      Zudem sagt man das alles was eine Wirkung hat auch Nebenwirkungen hat. Würde mich da vorher mal von einem Apoteker oder Arzt beraten lassen und fragen ob man das auch über Monate durchgehend nehmen darf oder ob das schlecht wäre wegen ggf Nebenwirkungen. Von anderenn "harmlosen" Medikamenten wie Aspirin oder Ibustoffen weiß man ja auch das sie bei längerer Einnahme sogar zu schweren Schäden an diversen Organen führen.
    • ACC ist ein anderer Wirkstoff als ASS, aber auch ACC kann Nebenwirkungen haben: Beipackzettel
      Es wird u.a. von einer Daueranwendung auf eigene Faust abgeraten: "Ohne ärztlichen Rat sollten Sie das Arzneimittel nicht länger als 4-5 Tage anwenden."


      Mir ist zwar jemand bekannt, der aufgrund eines Lungenleidens dauerhaft ACC eingenommen hat, aber das war vom Arzt verordnet, Risiken der Einnahme und Nicht-Einnahme wurden gegeneinander abgewogen. Ich würde an deiner Stelle vor einem Selbstversuch zumindest mit einem Arzt über mögliche Risiken sprechen.
    • @Linnea

      Wie @Turtle schon schrieb, ist ASS ein ganz anderes Medikament als ACC.

      @RegenbogenWusli @Turtle

      Also die Nebenwirkungen, die auftreten könne, betreffen wohl vor allem den Magendarmtrakt, was man dann an Schmerzen merken würde.

      Ich denke aber, ich werde mal den Apotheker fragen, ob man das auch längerfristig einnehmen kann.
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    • Also der Apotheker meinte, dass man es durchaus auch langfristig nehmen kann - das machen Leute ja auch bei COPD oder Nierenerkrankungen. Wenn ich aber Symptome bekomme wie Kopfschmerzen oder Bauchschmerzen, soll ich es absetzen oder zumindest mit meinem Arzt sprechen.

      Ich habe halt auch gelesen, dass noch nicht so gut erforscht ist, wie es langfristig wirkt. Ich würde es ja aber eh nicht für immer nehmen und es hat immernoch weniger Nebenwirkungen als Ritalin oder andere Psychopharmaka.
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    • Nochmal ein paar Infos, damit sich jeder ein eigenen Urteil bilden kann: Hier erstmal noch positive Erfahrungsberichte:

      psychic.de/forum/medikamente-a…cystein-hilft-t46715.html

      Man sollte es allerdings nicht in der Schwangerschaft und Stillzeit nehmen, da nicht erforscht ist, wie es da wirkt.

      Außerdem wird gerade geforscht, ob ACC Krebs fördern kann. ACC hat eigentlich eine sehr positive Wirkung. Es beschützt Zellen aufgrund seiner antioxidativen Wirkung. Aber man erforscht halt gerade, ob es auch Krebszellen beschützt. Allerdings dürfte man dann vermutlich auch keinen grünen Tee mehr trinken - der gilt ja auch als antioxidativ und damit eigentlich krebshemmend.
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    • seinn wrote:

      und es hat immernoch weniger Nebenwirkungen als Ritalin oder andere Psychopharmaka.
      Da bin ich mir sicher.
      Ich vermute das es sich ähnlich verhält wie bei den üblichen Schmerzmitteln auch, (auch wenn ACC kein Schmerzmittel ist) du wirst am Anfang wohl keine Nebenwirkungen spüren, aber je länger man es nimmt, desto mehr wird das kommen. Ich kann zB auch garkein Ibu mehr nehmen weil mein Magen das nicht mehr verträgt. Ich musste es oft 3 tage (2x täglich) nehmen müssen wegen zu starker Regelschmerzen und hab das so jeden Monat über 10 jahre gemacht bis ich irgendwann nach Einnahme Magenschmerzen bekam. Im grunde hab ich es nie sehr lange genommen, ich hatte leider das Problem das wenn ich es nur einen Tag nahm, der nächste Tag wieder mit Unterleibskrämpfen war, was in den ersten Jahren mit Regel noch nicht so war. Mir kam das immer abstruser weise so vor als wolle der Körper das ich unter der regel leide.
      Es war ja auch typisch das ich das eh nicht abkonnte und deswegen allein mich immer 8 Tage damit herumplagen musste. Bin ich froh das das vorbei ist >_>
      Andere wiederum haben mit Ibu keine Probleme. Meine Mutter hat das ja auch immer genommen, sie hatte das nicht.
      Ich vermute das es sich bei ACC ähnlich hält und es sicher auf den individuen Menschen ankommt. Es kann sein das bei dir nach einer Weile auch Magenschmerzen auftreten. Vielleicht aber auch nicht. Aber wenn man es länger einnimmt als gesollt, dann ist die Warscheinlichkeit wohl höher. Ich hab das Ibu damals nicht länger eingenommen, und es ist trotzdem so geworden.
    • Ich habe mal ca. ein halbes Jahr ACC als Leberschutz genommen da ich krankheitsbedingt viele Medikamente nehmen musste. Dies war eine Empfehlung des behandelnden Arztes. Ich konnte psychisch keinerlei Unterschied feststellen.
      Life is now
    • RegenbogenWusli wrote:

      Ich vermute das es sich bei ACC ähnlich hält und es sicher auf den individuen Menschen ankommt. Es kann sein das bei dir nach einer Weile auch Magenschmerzen auftreten. Vielleicht aber auch nicht. Aber wenn man es länger einnimmt als gesollt, dann ist die Warscheinlichkeit wohl höher.
      Das stimmt sicherlich. Deswegen soll ich es ja auch absetzen oder mit einem Arzt sprechen, falls ich vermehrt Kopfschmerzen oder Bauchschmerzen bemerke.

      Es gibt ja aber auch Menschen, die nehmen das jahrelang und vertragen es super.

      Vielleicht liegt deine plötzlich Unverträglichkeit auch an etwas anderem? Einem generell empfindlicheren Magen? Oder einem Präparatswechsel? Manche enthalten z.B. Laktose, andere nicht.

      Aber man muss das im Auge behalten, das sicher.

      @Zebra @RegenbogenWusli

      Wenn ich fragen darf:

      In welcher Dosierung und wie lange (Zebra meinte ja, ein halbes Jahr ca.) habt ihr ACC denn genommen? Hattet ihr Nebenwirkungen?

      Vielleicht sehe ich ja auch noch etwas Mutmachendes hier, nicht dass dann der umgekehrte Placebo-Effekt eintritt und ich nur Probleme, aber keinerlei Wirkung habe :fun: .
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    • 2 * 600 mg
      Ich habe aber zu dem Zeitpunkt wegen Lungenentzündung mehrere Antibiotika in Kombination genommen. Ich hatte auch Fieber, Gliederschmerzen, Kopfschmerzen etc.
      Nebenwirkungen sind mir keine aufgefallen, wären aber wahrscheinlich eh untergegangen.
      Life is now
    • @Zebra

      Und das ging ein halbes Jahr so? Muss ja eine schwierige Zeit gewesen sein.
      Das Leben ist unendlich viel seltsamer als irgendetwas, das der menschliche Geist erfinden könnte. Wir würden nicht wagen, die Dinge auszudenken, die in Wirklichkeit bloße Selbstverständlichkeiten unseres Lebens sind. - Sir Arthur Conan Doyle
    • seinn wrote:

      @Zebra

      Und das ging ein halbes Jahr so? Muss ja eine schwierige Zeit gewesen sein.
      Ja, das halbe Jahr konnte ich quasi kaum aus dem Bett aufstehen. Ich habe aber auch eine leichte Immunschwäche. Wobei ich insgesamt ein Jahr gebraucht habe, bis ich wieder einigermaßen fit war da die Muskulatur stark abgebaut hatte und ich sowieso eine verminderte Muskelaufbaukapazität habe durch meine Muskelschwäche.
      Ich bin ja sonst recht lebensfroh, aber da wurde ich dann auch depressiv. Auch jetzt ist es noch so dass ich bei jeder Erkältung Panik bekomme dass es wieder so schlimm wird.
      Life is now
    • Ich nehme ACC bei einer Erkältung, weil ich sonst sofort die Nebenhöhlen dicht habe und ACC löst alles wunderbar auf. Die anderen Schleimlöser vertrage ich gar nicht (Magenprobleme bei z.B. Gelomyrtol u.a.).

      Weil es (ACC) angeblich so stark atioxidativ wirkt, gibt es wohl schon länger Überlegungen, es auch anders einzusetzen.

      Mir sagte eine Therapeutin mal, dass schon jede starke Erkältung depressionsfördernd wirke, und das stimmt nach meienr Beobachtung auch!
      Wenn ACC dann dagegenwirkt, um so besser.
      Länger als ca. 2 Wo habe ich es aber nie genommen.
      Wenn Wahlen etwas verändern würden, wären sie verboten :evil:
    • seinn wrote:

      Vielleicht liegt deine plötzlich Unverträglichkeit auch an etwas anderem? Einem generell empfindlicheren Magen? Oder einem Präparatswechsel? Manche enthalten z.B. Laktose, andere nicht.
      Auf sowas hab ich nie geachtet muss ich zugeben, aber laktose-intolerant bin ich nicht. Ich vertrage aber auch keine rohe Paprika in größeren Mengen mehr, wegen der Schale. Esse ich es gegart oder mit anderen Dingen, Kohlehydraten dann geht es.
      Ich vermute das mein Magen eventuell generell empfindlicher wurde, warum aber weiß ich nicht, ich esse manchmal scharf aber auch nicht ständig oder ZU scharf, und ich konsumiere sonst auch keine überaus ungesunden Dinge, schongarnicht regelmäßig wenn überhaupt (Alkohol zB).
      Darum ist mir das bislang unklar warum das bei mir so wurde. Ibuprofen ist bekannt dafür Magengeschwüre zu verursachen, aber nur bei zu langanhaltender und unangemessener Anwendung. Das kam bei mir aber, auch wenn ich es über Jahre jeden Monat für 2 Tage genommen hab aber das sollte noch im Normalbereich sein.
      Angefangen hab ich damit so mit 16 und ca mit 26 also ca 10 jahre später fing das mit der Unverträglichkeit an. Mit 28 hab ich dann den psychischen Zusammenbruch gehabt und dann mit der Testosterontherapie angefangen und seitdem ja keine regel mehr also auch keine Bauchkrämpfe und brauchte auch kein Ibuprofen mehr.

      ACC hab ich wenn überhaupt auch nur bei Erkältungen und grippalen Infekten genommen zum schleim lösen glaube ich ist das doch.
      Und das hab ich maximal eine Woche lang mit einer Tablette täglich oder so genommen.
      Und wie gesagt, da fanden sich keine der angegebenen Symptome. Kopfweh hat man eh wenn man sowas hat, und das geht auch wieder weg, selbst wenn man das ACC noch nimmt.
      Bauchweh oder Magen-darm-infekte hab ich so gut wie nie, bei mir gehen Erkältungen immer in die Nebenhölen und Bronchen.

      Zebra wrote:

      zu Ibu sollte man immer Magenmittel kombinieren. Noch schlimmer auf den Magen geht zwar Diclofenac, Ibu ist in der Hinsicht aber auch nicht zu verachten. Kein Wunder dass du Probleme bekommen hast.
      Das höre ich zum ersten mal. Das einzige was mir ein Arzt einmal gesagt hat war das ich die halt nicht länger als 4 tage am Stück nehmen soll, das wars.
      Ich bin froh das ich sie inzwischen nicht mehr brauche. Ich habe mal ein paar Schmerztropfen bekommen als ich die Weisheitszähne gezogen bekam, die vertrage ich problemlos, auch wenn sie nicht so gut schmecken.
      Ich brauche ja generell eigentlich keine Schmerzmittel. Ibu hab ich ja nur einmal im Monat nehmen müssen und nicht dauerhaft wie manche sich damit dauerbehandeln und sich dann wundern das die Leber oder der Magen kaputt sind. Bei so unregelmäßigen und kurzem gebrauch sollte man solche schmerzen eigentlich garnicht bekommen.
    • @RegenbogenWusli

      Also, etwas ungewöhnlich ist das schon, was du beschreibst. Es könnte natürlich eine einsetzende Unverträglichlichkeit auf IBU sein - es gibt nichts, was es nicht gibt. Aber wenn du es gerade mal 2 x im Monat genommen hast. Hast du es denn immer nach dem Essen genommen? Und zwar auch nach etwas, dass du vertragen hast?

      @Capricorn

      Danke für den positiven Bericht :) ! Ich freue mich zwar auch über kritische Stimmen, bin aber froh, auch etwas Aufmunterndes zu lesen.


      Capricorn wrote:

      Weil es (ACC) angeblich so stark atioxidativ wirkt, gibt es wohl schon länger Überlegungen, es auch anders einzusetzen.

      Mir sagte eine Therapeutin mal, dass schon jede starke Erkältung depressionsfördernd wirke, und das stimmt nach meienr Beobachtung auch!
      Wenn ACC dann dagegenwirkt, um so besser.
      Länger als ca. 2 Wo habe ich es aber nie genommen.
      Ja, das klingt plausibel.

      Also ACC soll halt generell entzündungshemmend wirken und man überlegt ja auch, ob Depressionen und Entzündungsprozesse zusammenhängen. Bei längeren Erkältungen bläst man ja auch mitunter 2 - 4 Wochen Trübsal, das macht schon Sinn.

      Habe jetzt auf jeden Fall noch eine positive Meldung online gelesen, wo das jemandem bei seiner Depression geholfen hat. Alle Berichte - vorausgesetzt, es sind keine Fakes - beschreiben einen Wirkungseintritt nach 3 Tagen. Ich werde zwar erstmal weniger als die 600 mg nehmen, aber bin auf jeden Fall gespannt.
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    • seinn wrote:

      Aber wenn du es gerade mal 2 x im Monat genommen hast
      Im grunde habe ich es 4x im Monat genommen, aber an zwei Tagen hintereinander weil es stundenbedingt ja nicht ewig wirkt.
      Also 2 Tage lang und jeden Tag 2 Tabletten, eine morgens beim Frühstück und eine dann später wenn es wieder aufgehört hat zu wirken, meist nachmittags. Ich hab aber auch gehört das man es nicht auf nüchternem Magen nehmen soll, weshalb ich meist was gegessen hab damit ich sie nicht nur mit flüssigkeit nehmen musste. Das kam auch schleichend, darum gehe ich ja auch von einer Unverträglichkeit auf den Wirkstoff aus und nicht auf was anderes.
    • So, habe jetzt zum ersten Mal 100 mg eingenommen. Ich fühle mich leicht euphorisch, das liegt aber vermutlich am Placebo-Effekt oder daran, dass ich erleichtert bin, es nun auszuprobieren.

      Der Plan ist, dass ich jetzt 7 Tage lang 100 mg, dann 7 Tage lang 200 mg und dann 7 Tage lang 300 mg einnehmen werde. Sollte ich den Eindruck haben, dass es mir hilft, will ich dann auf ein Nahrungsergänzungsmittel mit ACC umsteigen, da das langfristig gesehen günstiger ist.
      Das Leben ist unendlich viel seltsamer als irgendetwas, das der menschliche Geist erfinden könnte. Wir würden nicht wagen, die Dinge auszudenken, die in Wirklichkeit bloße Selbstverständlichkeiten unseres Lebens sind. - Sir Arthur Conan Doyle
    • Ein Update:

      Ich nehme aktuell 300 mg morgens und 300 mg nachmittags - die Wirkung mit 100 mg war mir zu gering. Man kann laut Studienergebnissen wohl bis zu 10 g täglich problemlos einnehmen; Intoxikationen sollen wohl erst ab 30 g eintreten. Ich werde es aber nicht übertreiben und maximal 2 g täglich nehmen; das wurde auch in einer Schizophrenie-Studie so verordnet.

      Ich fühle mich mit dem ACC ziemlich gut. Ich bin weniger ängstlich und viel weniger depressiv; ich grüble weniger und kriege mehr erledigt. Ich kann mich viel besser konzentrieren und bin motivierter und zuversichtlicher. Bisher nicht hilft es leider gegen Overloads bzw. Reizoffenheit. Gut, ich meine, akustische Signale scheinen mich weniger zu beeinträchtigen als sonst, aber Licht stört mich noch genauso wie vorher - ob es da einen Zusammenhang zum ACC gibt, weiß ich also nicht.

      Einzige Nebenwirkung bisher ist, dass die Wirkung nach 6 - 8 Stunden nachlässt und es mir dann rapide sehr, sehr viel schlechter geht als vorm Einnahmezeitpunkt. Ich werde dann richtig depressiv und negativ. Die Nebenwirkung scheint aber nicht aufzutreten, wenn ich das ACC mit Koffein kombiniere - keine Ahnung, wieso das so ist, aber es funktioniert offenbar.

      Und, gab es hier schon freiwillige Versuchskaninchen :fun: ?
      Das Leben ist unendlich viel seltsamer als irgendetwas, das der menschliche Geist erfinden könnte. Wir würden nicht wagen, die Dinge auszudenken, die in Wirklichkeit bloße Selbstverständlichkeiten unseres Lebens sind. - Sir Arthur Conan Doyle