Umgangssprache, Redewendungen

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    • @WhyWhyWhy

      Laut Internet ist es negativ gemeint.
      Also: die Ratte ist in dem Fall sogar Schuld daran, dass das Schiff sinkt und dann haut sie noch feige ab.
      Mein Mac ärgert mich mit seiner Autokorrektur und er macht auch vor euch nicht halt! :prof:

      Leute ohne Macke sind kacke!! :nod:
    • "Heute kommt diese nautische Redensart generell zum Tragen, um Feigheit und Selbstsucht beim drohenden Scheitern eines Vorhabens zu umschreiben: Mit „Die Ratten verlassen das sinkende Schiff“ sind die ersten gemeint, die aufgeben – und eben nicht versuchen, das Unterfangen noch zu retten. Häufig werden mit „Ratten“ auch insbesondere diejenigen bezeichnet, die vor einer bedrohlichen Lage fliehen, nachdem sie diese selbst verursacht haben. So findet diese Redewendung beispielsweise häufig beim Konkurs einer Firma Anwendung: Nachdem sie jahrelang selbst Misswirtschaft betrieben haben, verdrücken sich die Verantwortlichen rechtzeitig und ohne selbst finanziellen Schaden zu erleiden. Auf dem bleiben dann in diesem Beispiel die Angestellten sitzen, die an der Misere schuldlos waren."

      (mehrcontainerfuerdeutschland.d…-schiff-warum-eigentlich/)
    • Lefty wrote:

      "Heute kommt diese nautische Redensart generell zum Tragen, um Feigheit und Selbstsucht beim drohenden Scheitern eines Vorhabens zu umschreiben: Mit „Die Ratten verlassen das sinkende Schiff“ sind die ersten gemeint, die aufgeben – und eben nicht versuchen, das Unterfangen noch zu retten. Häufig werden mit „Ratten“ auch insbesondere diejenigen bezeichnet, die vor einer bedrohlichen Lage fliehen, nachdem sie diese selbst verursacht haben. So findet diese Redewendung beispielsweise häufig beim Konkurs einer Firma Anwendung: Nachdem sie jahrelang selbst Misswirtschaft betrieben haben, verdrücken sich die Verantwortlichen rechtzeitig und ohne selbst finanziellen Schaden zu erleiden. Auf dem bleiben dann in diesem Beispiel die Angestellten sitzen, die an der Misere schuldlos waren."

      (mehrcontainerfuerdeutschland.d…-schiff-warum-eigentlich/)
      Genau!
      Und meine Kollegin und ich hatten eben so gedacht, wie wir alle hier. Ich hatte gekündigt, weil ich vom Verlauf an meinem Arbeitsplatz die Nase voll hatte und haben damals die Redewendung benutzt..
      Mein Mac ärgert mich mit seiner Autokorrektur und er macht auch vor euch nicht halt! :prof:

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    • Ja, echt peinlich. Ein Kollege meinte, das könne nicht stimmen, dass wir das meinen und hat dann aufgeklärt. Danach haben wir es bei jedem, der den Satz gehört hatte, korrigiert :nerved: :lol:
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    • @Jouise jetzt wird auch für mich das Problem ersichtlich. Du hattest dieses über Dich selbst behauptet.

      Mmmm.... ich überlege gerade ob mir dies auch passieren hätte können. Ja! (Panikattackenalarm!!! )

      Und bei den Ratten? ... und diese Deutung in dem Artikel .... Normalerweise ich hätte jeden in meiner Umgebung damit genervt, dass ich mich erst einmal geweigert hätte die Ratten hier negativ zu belegen. Die sind halt einfach nur schlau .... manchmal im positivem Sinne für die Allgemeinheit, manchmal im negativen Sinne, das könnte man stundenlang mit mir diskutieren....

      *seufz* andererseits hätte ich es wohl instinktiv nicht über mich selbst gesagt, da ich weiß dass Ratten allgemein von den meisten negativ vorgelegt sind und ich weiß in welchem Tonfall die Leute von „jenen“ Ratten sprechen... im Endeffekt reiner Selbstschutz bei totaler Ungläubigkeit.
    • Viele Redewendungen erscheinen ja heute wohl als Anachronismus, da Berufe von einst immer mehr an Bedeutung verlieren oder verschwinden. Daher dürfte so manche Redewendung von früher von so manchem heute nicht mehr verstanden werden.

      Ich weiß nicht, wie viele hier mit folgendem etwas anfangen können:

      Als ich mal vor langer, langer Zeit einen Job während des Studiums in einer Fabrik hatte, fragte mich einmal einer der Arbeiter:

      "Ist dein Vater Glaser?"

      Ich antwortete wahrheitsgemäß:
      "Nein, er ist <insert profession>."

      Daraufhin wurde ich wohl ziemlich schräg gemustert!


      Offenbar hatte ich ihm im Weg gestanden, aber nicht verstanden, was er mir andeuten wollte. :)
    • WhyWhyWhy wrote:




      *seufz* andererseits hätte ich es wohl instinktiv nicht über mich selbst gesagt, da ich weiß dass Ratten allgemein von den meisten negativ vorgelegt sind und ich weiß in welchem Tonfall die Leute von „jenen“ Ratten sprechen... im Endeffekt reiner Selbstschutz bei totaler Ungläubigkeit.
      Nee, meine Kollegin hatte das gesagt und ich hab zugestimmt und aufgenommen. Wir dachten eben beide ans positive (ich bin so klever und hau ab, bevor alles kippt), nicht dass ich feige wäre oder Schuld hätte..

      WhyWhyWhy wrote:

      @sempron Er fragte, ob du glaubst, dass du durchsichtig bist ( aus Glas)... und meinte du nimmst ihm die Sicht.
      ja ich weiß was es bedeutet, nur entbehrt es jeglicher Logik für mich ☹️
      @sempron ja genau sowas kenn ich. Mich kann man sich grundsätzlich voll verar..... , weil ich meist ganz direkt antworte.
      Ich hab übrigens keine Ahnung, was das heißen soll.
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    • Wegen der Ratten und dem sinkenden Schiff:

      Das ist ja komisch. Ich hätte die Redewendung auch neutral bis positiv aufgefasst.

      Ich kenne das aus dem Lied vom Farin Urlaub Racing Teams "NichimGriff":

      "Denn du hast dein Leben nicht im Griff - Frauen verlassen dich wie Ratten das sinkende Schiff"

      Da wird ja darauf angespielt, dass der Typ eben sein Leben nicht im Griff hat und die Frauen sich einfach nur in Sicherheit bringen.

      Zumindest habe ich es bisher so verstanden.

      Vielleicht ist es aber auch sarkastisch gemeint - er hat sein Leben nicht im Griff und man sieht es daran, dass er den Frauen für seine Probleme die Schuld gibt.
      Das Leben ist unendlich viel seltsamer als irgendetwas, das der menschliche Geist erfinden könnte. Wir würden nicht wagen, die Dinge auszudenken, die in Wirklichkeit bloße Selbstverständlichkeiten unseres Lebens sind. - Sir Arthur Conan Doyle
    • Den Spruch mit dem Glaser (bzw. die Frage) kannte ich nicht und brauchte auch wieder eine Menge Denkarbeit, bis ich ihn kapiert habe (der Glaser PRODUZIERT Glas, sein Kind hat er ja auch quasi produziert, als könnte das Kind denken, es sei, so wie alles, was sein Vater produziert, aus Glas).

      Das ist so eine Art Spruch, den ich so doof finde, dass ich ihn schon wieder lustig finde - wenn ich es schaffe, ihn nicht zu vergessen, werd ich ihn mal bei passender Gelegenheit anbringen - und mich dann höchstwahrscheinlich, nachdem ich die Frage ausgesprochen habe, selbst kringeln vor Lachen, weil ich so lustig bin :lol: :m(:

      The post was edited 1 time, last by Lefty ().

    • Gerade in einer Stellenausschreibung gelesen:


      Bewerbungen von Menschen mit Migrationsgeschichte werden ausdrücklich begrüßt.

      Stehen die dann im Halbkreis um die Bewerbung von Ahmet Yilmaz herum und sagen "Moin", "Hallo" "Schönen guten Tag, liebe Bewerbung"? :lol:
      "In das Popcorn, das Sie gerade essen, hat wer reingepisst!" (Kentucky Fried Movie)


      "Sind Sie Polizisten?" "Nein, Ma'am. Wir sind Musiker!" (The Blues Brothers)
    • Eva39 wrote:

      :d

      Mir fällt hier auf, dass ich mir die Redewendung direkt bildlich vorstelle. Das war mir gar nicht bewusst.
      Ja, bei mir laufen auch sofort Bilder durch den Kopf.
      Display Spoiler
      Jetzt grad wieder sehe ich kleine Bilderrahmen mit Füßen spazieren gehen.
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    • WhyWhyWhy wrote:

      Kennt einer folgende - in Phycholgenkreisen immer wieder gern verwendete Redewendung:

      „Nun bleiben sie doch einmal bei sich....“
      Ja!

      Einige solcher komischen Redewendungen sind auch kn der Pädagogik zu finden und als ich in dem Beruf anfing, hab ich oft gegrübelt, was der andere jetzt wohl von mir will.
      „jemanden abholen“, wenn man meint, dass man sich auf dessen „Stufe“/Stand/Situation begibt.
      Ich dachte dann immer: hä? Wieso abholen? Der is doch gar nicht weg.
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