Umfrage Ordnung

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    • Großartige Hilfe erhalte ich im Moment von meiner Therapeutin, die mit mir daran arbeitet, Stress durch Routinen und Handlungsautomatisierung zu reduzieren :)
      Ansonsten halt FlyLady :thumbup:
      It's always better on holiday / So much better on holiday / That's why we only work when / We need the money!
    • Beim Wegheften von Papierkram habe ich das Problem alles nach allem ordnen zu wollen. Die Therapeutin meinte, das sei ein typisches Problem bei Autisten (muss ja dennoch nicht jeder haben). Man versucht z.B. Bücher gleichzeitig nach Größe, Autor, Farbe, Erscheinungsjahr, Thema, etc. zu ordnen und das ist unmöglich. Ansonsten benutze ich beim Aufräumen die Salamitaktik und schreibe to do Listen. Zwischen den Punkten mache ich Pausen.
      Im Moment denke ich daran mir Haken für die Wand zu kaufen, um die Aufladekabel etc. einzelnd dranzuhängen, damit ich nicht lange suchen muss. So ein Kabelsalat stört mich im Alter zunehmend mehr.
    • Lexi schrieb:

      Mich beruhigt putzen und aufräumen auch ungemein.

      Ich räume aber auch gerne bei anderen auf :o
      Einige meiner Freunde haben große Probleme mit Struktur und Zeitmanagement. Da erarbeiten wir dann gemeinsam was funktioniert und passt :)
      Erklär mir bitte, wie es beruhigend sein kann, etwas zu tun, wo man drölfzig Milliarden Entscheidungen treffen muss :cry:
      It's always better on holiday / So much better on holiday / That's why we only work when / We need the money!
    • Warum wird das hier in einem Topf geschmissen?

      Ich habe immer schon große Probleme mit Ordnung in meinem Zimmer und jetzt in meiner Wohnung. Alles hat seinen Platz, aber trotzdem finde ich oft was nicht, oder finde etwas, von dem ich nicht mehr weiß, woher es kommt. Aufräumen oder putzen ist etwas, was mir extremst verhasst ist, deshalb mache ich es erst, wenn es wirklich nötig ist. Meine Mutter hat jeden Abend vor dem zu Bett gehen die ganze Wohnung aufgeräumt und geputzt. Die Erinnerung daran ist mir heute noch ein Greuel.

      Ich hasse es, aufzuräumen. Vielleicht wäre ginge es besser, wenn ich wirklich ein riesiges Haus hätte, wo echt alles leicht Platz hätte und jedes Ding einen Platz, wo es hingehört. So muss ich alles stapeln und tricks finden, Dinge unterzubringen. Das alles stresst mich.

      Putzen ist dann nochmal schlimmer. Putzmittel riechen meistens schrecklich, ich ekle mich, manche Dinge anzufassen, wie diverse Putzschwämme, die sich einfach nur fürchterlich in der Hand anfühlen. Schlimmer sind dann nur noch diese Haushaltshandschuhe aus Gummi. Noch ein Grund, warum ich extrem ungern putze.

      Ich liebe es zwar, Dinge zu ordnen. Damit meine ich aber anordnen und für alles einen besonderen Platz finden. Meine Umgebung in Ordnung zu halten, ist ein ganz anderes Problem, mit dem ich immer moch kämpfe.

      Meine Termine habe ich 100%ig im Blick und ich bin noch niemals irgendwo zu spät gekommen. Ich habe mehrere Terminkalender, die laufend miteinander abgeglichen werden und führe auch To-Do-Listen.

      Für mich hat das eine absolut nichts mit dem anderen zu tun.
    • Lexi schrieb:

      Ich räume aber auch gerne bei anderen auf
      Hmmm, Niedersachsen ist leider ein bisschen weit weg :d ;)

      Ich mag es sehr, wenn es sauber und aufgeräumt ist und wenn alles seinen Platz hat, selbst die Magnete an der Kühlschranktüre sind schön in Reih und Glied :m(:

      Terminkalender habe ich zwei... Einen im Geschäft für den geschäftlichen Kram (in dem aber auch Arzttermine eingetragen sind, aber nur für mich sichtbar) und einen Kalender für den privaten Bereich. Dazu noch mehrere Todo-Listen (Einkauf, was muss im Haus gemacht werden usw).

      Ohne diese Ordnung und Kalender wäre ich komplett aufgeschmissen.
      Wer mit der Herde geht
      kann nur Ärschen folgen :d
    • Achso, zu spät gekommen bin ich früher quasi immer, außer bei Terminen, wo klar war, dass ich großen Ärger bekomme, wenn ich nicht rechtzeitig da bin (z.B. Flieger). Hat sich etwas gebessert, seit ich verstanden habe, dass Leute sich krass über mich ärgern, wenn ich zu spät bin. In meiner Familie war das immer normal. In Vorlesungen war ich z.B. - sofern ich überhaupt mal da war - immer zu spät. Wenn ich irgendwo zu früh bin, fühle ich mich oft sehr unwohl, weil ich nichts mit mir anzufangen weiß und z.B. denke, dass ich Small-Talk führen muss.

      Termine habe ich immer wieder komplett vergessen, mittlerweile trage ich aber alles in den Kalender ein.
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    • Ich gehöre auch zu den Leuten, bei denen es sauber und aufgeräumt ist, die zuverlässig und pünktlich sind und alles genauestens planen. Nur beim Papierkram herrschte jahrelang Unordnung. Aber dank meiner Betreuerin vom ABW gehört das auch der Vergangenheit an. :]
      Ich bin nicht auf der Welt, um zu sein, wie Andere mich gern hätten.
    • @seven_of_nine Ich muss kaum Entscheidungen treffen, weil das System etabliert ist. Als Kind sah es bei mir immer total chaotisch aus, obwohl in meinen Augen alles seine Ordnung hatte.

      Irgendwann hat mich das viele Zeug so genervt, dass ich radikal ausgemistet habe. Ich habe immer noch einige Dinge, an denen ich emotional hänge, aber durch das vielen Umzüge habe ich mir jedes mal überlegt, ob ich das jetzt wirklich alles schleppen möchte.

      Und wenn man weniger hat, ist es leichter und geht schneller.

      Mich beruhigt es aber auch, wenn alles da ist wo es in meinen Augen hingehört.

      Bei anderen stört mich Unordnung übrigens überhaupt nicht. Es geht mir irgendwie nur um meinen "Bereich"
    • Ordnung und Unordnung (Bitte nur abstimmen wer eine Aspie Diagnose hat und kein zusätzliches ADS)

      Ich sehe gerade so eine Umfrage gab es 2014, wo eine chaotische Aspergerin gefragt hatte, warum es Asperger gibt die so ordentlich sind.
      Genau umgekehrt.
      Werd nachher mal den Thread lesen. Mich interessiert es auch ziemlich.

      Ansonsten las ich gerade einen Artikel über Asperger Kinder die mit 5 Jahren extrem aufgeräumt und geordnet sind. Ich war das nicht als Kind. Ich hatte allerdings das Hobby Müll zu sammeln, also die Natur aufzuräumen. Naja als Teenager fing ich dann an Keller und Wohnung auszumisten und aufzuräumen.
    • Nayeli schrieb:

      Ich mag es sehr, wenn es sauber und aufgeräumt ist und wenn alles seinen Platz hat, selbst die Magnete an der Kühlschranktüre sind schön in Reih und Glied

      Terminkalender habe ich zwei... Einen im Geschäft für den geschäftlichen Kram (in dem aber auch Arzttermine eingetragen sind, aber nur für mich sichtbar) und einen Kalender für den privaten Bereich. Dazu noch mehrere Todo-Listen (Einkauf, was muss im Haus gemacht werden usw).

      Ohne diese Ordnung und Kalender wäre ich komplett aufgeschmissen.

      Bei mir ist das auch so.
      Nur in meinen Papieren habe ich eine Ordnung, die für andere Menschen nicht umbedingt als Ordnung zu erkennen ist . Aber ich weiß wo was zu sein hat.


      Lexi schrieb:

      Als Kind sah es bei mir immer total chaotisch aus, obwohl in meinen Augen alles seine Ordnung hatte.

      Als Jugendliche war ich extrem unordentlich,
      da war mein Problem: Ich wußte nicht, wo ich anfangen sollte
      und wußte nicht, an was das lag, dass ich es nicht wußte.... etc.


      Lexi schrieb:

      Mich beruhigt putzen und aufräumen auch ungemein.

      seven_of_nine schrieb:

      Erklär mir bitte, wie es beruhigend sein kann, etwas zu tun, wo man drölfzig Milliarden Entscheidungen treffen muss
      Mich beruhigt es auch, das ist eine Entwicklung der letzten Jahre.
      Seit ich Routinen habe und mehr oder weniger weiß, wie man Routinen herstellt.
      es ist viel Arbeit, alles alleine herauszubekommen, weil meine Therapeuten nie sahen, wo genau das Problem ist. ich war nicht "antriebslos" , ich war überfordert.


      Tallyn schrieb:

      Ich hasse es, aufzuräumen. Vielleicht wäre ginge es besser, wenn ich wirklich ein riesiges Haus hätte, wo echt alles leicht Platz hätte und jedes Ding einen Platz, wo es hingehört. So muss ich alles stapeln und tricks finden, Dinge unterzubringen. Das alles stresst mich.

      Je kleiner der Raum/ die Wohnung , desto schwieriger ist für mich das Ordnunghalten. Deshalb wohne ich mittlerweile auf 90 qm (nicht alleine). Da fragen mich manche: Ist das nicht schlimm, so viel zu putzen oder aufzuräumen?" Nein, im Gegenteil, vorher war das viel schlimmer.
    • @Lexi Hm, ich miste eigentlich schon regelmäßig aus (und bin auch nicht zimperlich beim Wegwerfen) und würde auch sagen, dass ich auf meinen 20 Quadratmetern nicht übermäßig viele Dinge habe ehrlich gesagt. Ich kann irgendwie schlecht auf Dinge wie Schere, Tesafilm, Pfannenwender, USB-Kabel, Blackroll (und diverse andere Dinge für die Schmerzen) verzichten. Ich habe relativ zur Größe der Wohnung viele Vorräte und Küchensachen, aber ich koche halt auch gerne und finde auch, das ist noch im Rahmen.

      Ich finde es auch schwierig, ein Hotelzimmer für 3 Tage ordentlich zu halten, und da hatte ich meist nur einen viel zu kleinen Laptop-Rucksack dabei.

      Legst du die Dinge denn wieder zurück, wenn du sie benutzt hast?

      Ich beschreibe mal das Aufräumen aktuell bei mir (vor FlyLady war es VIEL schlimmer):
      Zunächst muss ich alle Orte finden, wo dreckiges Geschirr steht, also Schreibtisch, Esstisch, Küche, Fensterbrett... Das erfordert schon Konzentration und ich übersehe beim ersten Abscannen meist etwas. Dann muss ich die Sachen in die Mini-Spülmaschine räumen, was zwar weit weniger überfordernd ist als abwaschen, aber dennoch schwierig ist für mich, vermutlich, weil ich nicht räumlich denken kann und immer wieder umräume, ohne letztlich eine optimale Platzausnutzung und Positionierung des dreckigen Geschirrs zu erreichen. Dann muss ich daran denken, zu testen, ob der Spülarm dreht, wenn ich das vergesse und da hängt etwas fest, war alles umsonst.

      Dann muss ich mich auf die Suche nach Müll (Pfandflaschen, Verpackungen, leere Tetrapacks usw. machen), wobei wiederum das Suchen anstrengender ist als das Sortieren.

      An diesem Punkt bin ich schon gefühlt 50 mal hin- und hergerannt.

      Dann denke ich darüber nach, ob ich das Bettzeug wechseln muss und versuche mich an das letzte Mal zu erinnern. Bett beziehen ist Horror, wenn man nicht räumlich denken kann, weiß nie, was längs und was quer ist und brauche zumindest beim Bettbezug mehrere Versuche.

      x(

      Fortsetzung folgt.
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      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von seven_of_nine ()

    • @Slim
      Ich finde das Thema interessant, verstehe aber die Frage nicht. Als Überschrift wird eine Frage zur Wohnung gestellt, aber bei den Antworten geht es um die Person an sich. Das verwirrt mich.
      Deshalb habe ich an der Umfrage nicht teilgenommen.

      Da ich nicht besonders viele Möbel und nicht besonders viel Krimskrams habe, wirkt meine Wohnung sehr ordentlich. Ich habe auch für die meisten Dinge einen Platz.
      Dennoch gibt es immer mal wieder 'Ecken' (z. B. der Schreibtisch, das Sideboard, der Tisch) wo sich dann unerledigte Dinge stapeln bzw. diese vor sich hinliegen. Das nervt mich extrem, aber ich kann mich manchmal ganz schlecht entscheiden, was ich mit den Dingen tun soll, so dass die da liegen, bis ich das Problem endlich anpacke.

      Bei den meisten Dingen (Kleidung, Abwasch, Schreibutensilien, Müll) bin ich aber sehr diszipliniert. Das hat ja auch alles einen Platz und es gefällt mir sogar, das dann dorthin aufzuräumen. Problematisch sind halt die Dinge, die keinen wirklichen Platz haben bzw. die ich nicht richtig zuordnen kann.

      Meine Wohnung ist für Außenstehende ordentlich und wenn Besuch kommt, auch sauber. Ordnung halte ich auch für mich selbst, aber mit dem Putzen und sauberhalten, das klappt bei mir nicht so gut, weil mich das oft zu sehr anstrengt. Eine ganze Weile ist mir der Schmutz meist egal, aber nach ein paar Wochen merke ich, wie es mich stört. Seit einer Woche denke ich mir z. B. dass ich mal wieder eine Grundreinigung (Kehren, Boden putzen, Waschbecken putzen) müsste, aber ich schaffe es nicht. Obwohl ich mich nicht mehr wohlfühle, nehme ich es halt jetzt erstmal so hin. Wenn es geputzt ist, fühle ich mich schon wohler, aber mich stört es, dass das Geputzte dann d irekt wieder schmutzig wird. Im Prinzip müsste ich alle 3 Tage die Wohnung wischen, um sie in einem sauberen Zustand zu haben. Aber das kann ich nun wirklich nicht leisten. Deshalb sehe ich es mit dem Putzen etwas lockerer, um dann nach der Weile richtig zu putzen. :roll: Ich finde es wichtiger, wenn man lernt, sich dann auch mit etwas Schmutz (sind halt Staub und Krümel, aber kein Müll oder so) halbwegs wohl zu fühlen, als sich auch noch mit dem Haushalt endlos zu verausgaben. Da ist mir mein Leben auch zu schade, um mich alle 3 Tage hinzustellen und zu putzen, zumal ich putzen momentan ziemlich eklig finde (Auräumen macht mir aber Spaß bzw. da werde ich durch meine Zwänge teilweise angetrieben).

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von FruchtigBunt ()

    • @seven_of_nine Oh Betten beziehen hasse ich auch, ich muss ständig alles hin und her drehen bis es passt :d

      Ich stelle die Dinge sofort zurück. Auch nach dem kochen etc räumenich erst alles weg bevor ich esse. Finde sonst keine Ruhe dabei, wenn alles so kreuz und quer herumliegt :o
      Das mögen einige seltsam finden, aber ich mag es so lieber. Während meines Studiums haben meine Kommilitonen auch Witze über mich gemacht. Ich wäre der einzige Mensch, der mach dem feiern noch alles aufräumt und am nächsten Morgen erstmal durchsaugt :oops: (wir haben meist bei mir vorgetrunken).
    • Ich finde, es fehlt ein Mittelding. Deshalb habe ich für "kann mich nicht zuordnen" abgestimmt.
      Ich kann aber sagen, dass ich extrem unordentliche oder vollgestopfte Räume hasse.

      Termine vergessen, kommt bei mir wirklich wahrscheinlich nie vor. Zu spät kommen,
      kann schon mal vorkommen.
    • Also, meine Wohnung ist weitestgehend sauber und ordentlich, für die Reinigung habe ich eine Routine, die mir zwar keinen Spaß macht, welche ich aber überwiegend einhalte, weil ich keine Unregelmäßigkeiten leiden mag. Meine Klamotten und Schuhe sind nach Farben und Themen sortiert, Bücher auch, alles ist an seinem Platz. Generell habe ich nicht so viele Sachen, Andere würden meine Wohnung eher als kahl bezeichnen, aber ich kann keine Ordnung mehr halten, wenn zu viel Zeugs um mich ist, dann verliere ich den Überblick.
      Allerdings habe ich mit Papieren so meine Probleme, weil mir ein Ordnungssystem fehlt. Es gibt bei mir mehrere Stellen, an welchen ich Papierstapel horte. Wenn ich die alle zusammenwerfen und sortieren würde, wäre ich wohl mehrere Wochen beschäftigt.
      Termine vergesse ich nie. Es kann aber sein, dass ich Probleme bekomme, sie einzuhalten, weil ich mangels Zeitgefühl und Orientierungsschwierigkeiten nicht rechtzeitig hinfinde (passiert eher selten, weil ich aus Erfahrung sehr früh aufbreche).
    • seven_of_nine schrieb:



      An diesem Punkt bin ich schon gefühlt 50 mal hin- und hergerannt.
      Das ist auch mein Problem. Ich bin so umständlich beim Aufräumen und Putzen (nicht nur dabei), deshalb brauche ich ewig für die "einfachsten" Sachen. Plus dass mir ständig was anderes auffällt, was auch getan werden sollte, und ich dann nicht weiß, was ich zuerst machen soll. Allein die Zeiten des Zögerns summieren sich dabei schon ordentlich.

      (Hab nicht abgestimmt, da VA und ADS.)
    • Neu

      seven_of_nine schrieb:

      Ich finde es interessant, dass Leute hier schreiben, dass sie Aufräumen und Putzen beruhigt. Obwohl ich Kisten für Kategorien habe, muss ich bei jedem Teil aktiv nachdenken, wo es hingehört. Beim Putzen bin ich immer unsicher, weil meine Koordination schlecht ist sowie mein räumliches Vorstellungsvermögen. Insgesamt muss ich beim Putzen sehr viel aktiv nachdenken: Ist genug Wasser im Eimer? Ist zu viel Wasser am Wischmopp, zerstört das Wasser jetzt das Parkett? Kriege ich noch mehr Wasserflecken? Was mache ich mit diesem hartnäckigen Fleck hier, brauche ich einen extra Lappen oder geht das, wenn ich mit dem Wischmopp genügend Druck ausübe? Müsste ich an dieser Stelle nicht erst saugen, weil da so viele Krümel sind? Kann ich stattdessen hinterher noch saugen? usw. Nach sowas muss ich mich erst mal erschöpft aufs Bett legen.

      seven_of_nine schrieb:

      Erklär mir bitte, wie es beruhigend sein kann, etwas zu tun, wo man drölfzig Milliarden Entscheidungen treffen muss
      Bei mir hat das Putzen und Aufräumen die immer gleiche Struktur.
      Ich habe mir also nur beim allerersten Mal Gedanken gemacht. Beim nächsten Mal mach ich es, wie beim letzten Mal. Notfalls aufschreiben.
      Wenn man zuerst Staub saugt und dann wischt, erübrigen sich die Gedanken, ob man nicht erst saugt - man macht es einfach!
      Also immer schön den gleichen Ablauf einhalten, dann gibt es kein Kopfzerbrechen und keine Unsicherheit.
      Ich wische zudem nur in der Küche und im Bad regelmäßig. Woanders reicht mir Staubsagen oder ein trockenes Staubtuch, sofern nichts verschüttet wurde.

      Ob das Parkett Wasserflecken hat oder was mit den gebohrten Löchern in der Wand passiert - darüber mache ich mir eigentlich jetzt überhaupt keine Gedanken. Dann wird die Wohunng halt "etwas heruntergekommen" übergeben - nach und? Wenn der Vermieter zu viel bemängelt, dann wird die Wohnung halt ohne noch irgendwas zu machen übergeben und ich verzichte auf die Kaution.

      Einfach öfter mal nicht nachdenken, sondern einfach machen! :)
      _,.-o~^°´`°^~o-.,_Ich ess Blumen...,.-o~^°´`°^~o-.,_
    • Neu

      Garfield schrieb:

      Bei mir hat das Putzen und Aufräumen die immer gleiche Struktur.
      Ja, das fehlt bei mir irgendwie. Dank FlyLady schaffe ich es zumindest, komplett im Chaos zu versinken, aber von gleicher Struktur kann keine Rede sein. Ich kann mir Handlungsabfolgen auch extrem schlecht merken (u.a. auch, weil ich sie nicht vernünftig visualisieren kann?).

      Ich werde das Thema Aufräumen beim nächsten Mal mit meiner Therapeutin besprechen, im Moment sind wir noch bei Wäsche und Einkaufen.

      Garfield schrieb:

      Wenn man zuerst Staub saugt und dann wischt, erübrigen sich die Gedanken, ob man nicht erst saugt - man macht es einfach!
      Ich sauge halt oft nur partiell und nicht an allen Stellen, sodass sich eine Art Flickenteppich aus ungesaugten und gesaugten Stellen ergibt. Ich krümele auch leider immer alles voll, weil ich halt gern vor dem PC esse und dabei Krümel auf und unter dem Schreibtisch verteile.

      Garfield schrieb:

      Ich wische zudem nur in der Küche und im Bad regelmäßig.
      Meinen Badboden kann ich wischen und saugen wie ich will, es ist direkt wieder dreckig. Vielleicht sollte ich Hausschuhe tragen statt Socken, weil an den Socken so viele Krümel sind, aber ob das mit Hausschuhen wirklich besser ist? Oder extra Schuhe im Bad? Oder barfuß im Bad?
      Und natürlich kommen Krümel aus der Küche leicht ins Bad, du weißt ja, wie das in meiner Wohnung ist...

      Garfield schrieb:

      Ob das Parkett Wasserflecken hat
      Es ist ärgerlich, weil meine Mutter (= Vermieterin) das Parket extra zu meinem Einzug für viel Geld hat abschleifen lassen. Da fühle ich mich schon schlecht, dass es bereits jetzt so viele Wasserflecken hat (liegt natürlich auch daran, dass ich die halbe Wohnung als Küche zweckentfremde... ;)). Natürlich hat mir meine Mutter mehrfach gesagt, dass es nicht schlimm sei, aber ich habe mich von Anfang an extrem gestresst, was dieses Parkett betrifft x(

      Löcher gibt es hier schon ein paar, die man mal spachteln müsste, was ich seit Ewigkeiten rausschiebe. Gut, das ist eigentlich nicht so schwierig, das stimmt schon...

      Garfield schrieb:

      Wenn der Vermieter zu viel bemängelt, dann wird die Wohnung halt ohne noch irgendwas zu machen übergeben und ich verzichte auf die Kaution.
      Ich hab ehrlich gesagt nicht mal einen schriftlichen Mietvertrag :oops: Ich überweis halt meinen Eltern monatlich das Geld...
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      Lexi schrieb:

      Das mögen einige seltsam finden, aber ich mag es so lieber.
      Ich finde es nicht seltsam, ich finde es vorbildlich :thumbup: Ich habe das Gefühl, sowas ist als Erwachsener sehr schwer zu lernen, v.a. wenn man wie ich irgendwie Probleme mit der Aufmerksamkeitssteuerung und den Exekutivfunktionen hat.

      Ich muss wohl sehr, sehr viele Routinen lernen. Das wird harte Arbeit. Noch nicht mal die Einkaufsroutine sitzt bisher richtig x( (heute beim dm wieder vergessen, beim Reinkommen einen Korb zu nehmen...).
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