Mit den einfachsten Dingen überfordert sein

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    • Veronika schrieb:

      Hallo.
      Mich würde auch interessieren ob es hier auch um andere Probleme gehen kann.
      Lg Veronika.
      Ja, ich bitte darum!

      @Fidoline Den Gedanken-Ansatz aus der SHG finde ich gut, ein Perspektivwechsel, und einer, den ich auch akzeptieren kann. Es ist kein Schönreden, sondern tatsächlich bleibt man ja in der Regel an der Sache dran. Finde ich gut :thumbup:

      @Cloudactive Danke, ist nett, was du schreibst!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Lefty ()

    • Hallo @Lefty.
      Danke sehr. Ich habe/ hatte gerade auch ein Problem, das andere vermutlich als einfach bezeichnen würden.
      Eine Kollegin lud mich (und andere) zu ihrem Geburtstag ein. Aber so ein Event Geburtstag. In einer speziellen Location. Mehr kann ich jetzt dazu nicht schreiben. Mir macht sowas aber Angst.
      Mich überforderte schon die Anfrage. Was sollte ich zurückschreiben? Nach langem hin und her schrieb ich erst mal nichts. Wollte es ihr persönlich absagen und erklären. Kriegte ich aber nicht hin.
      So schrieb ich ihr heute. Nun ist sie eingeschnappt.
      Tja... banal und doch für mich höchst komplex.

      Nächstes Problem: Geschenk. Ich hatte eigentlich vor, ihr eine Kleinigkeit zu schenken. Aber nun sieht es so aus als würde ich das nur tun, weil ich nicht zur Party gehe. Uff.

      Weiß jemand Rat?
      Lg Veronika.
      Man sieht nur mit dem Herzen gut.
      Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.
      (Antoine de Saint-Exupéry)


      "Was ist falsch an sonderbar?"
    • @Veronika Erstmal finde ich es bescheuert, dass sie eingeschnappt ist. Du hast ihr sicher gesagt, dass es an der Location liegt?

      Ich hätte dieselben Gedanken bezüglich des Geschenks: dass sie dann vielleicht denkt, es sei nur als Wiedergutmachung gemeint.
      Aber da wäre es vielleicht ratsam, ihre Gedanken ihre sein zu lassen und so zu handeln, wie du es tun würdest, wenn du nicht spekulieren würdest, wie es ankommt - also schenke ihr etwas, wenn du es gern möchtest und überlass es ihr, wie sie es auffasst.
    • Fidoline schrieb:

      Vulkan schrieb:

      Ich würde in ein Schuhgeschäft gehen, dort sagen für welchen Anlass ich die Schuhe benötige und mich dann beraten lassen.
      Ich mag ja Beratungen von Verkäufern in der Regel gar nicht. In kleine Kaufhäuser gehe ich deshalb eigentlich auch nie.
      Grundsätzlich beschäftige ich mich auch tagelang mit solchen Problemen, bevor ich mal handle, was mich regelmäßig nervt.
      Ich verstehe, dann war mein Tipp natürlich nicht gut. Mir geht es auch so ich beschäftige mich manchmal tagelang mit einem Problem bevor ich irgendwie handele.
    • FruchtigBunt schrieb:

      Bei mir ist es mit Schuhen und Klamotten zusätzlich noch so, dass ich erst, wenn ich etwas zusammen angezogen sehe, richtig erkenne, ob es "was aussieht" oder nicht. Vorher kann ich mir meistens auch nicht vorstellen, wie das zusammen angezogen aussehen wird. Mir fehlen in Bezug auf Schuhe z. B. aber auch Kenntnisse welche Arten von Schuhen man zu welcher Art von Kleidung trägt.
      Ja, das geht mir auch so. Modische Sachen kaufe ich daher so gut wie nie, weil ich nicht weiß, wie ich die kombinieren soll - aber auch, weil sie mir meistens nicht gefallen und weil sie oft irgendwie unbequem sind ('ne seltsame Form haben, irgendwas herumbaumelt usw. :lol: )
    • Lefty schrieb:

      FruchtigBunt schrieb:

      Bei mir ist es mit Schuhen und Klamotten zusätzlich noch so, dass ich erst, wenn ich etwas zusammen angezogen sehe, richtig erkenne, ob es "was aussieht" oder nicht. Vorher kann ich mir meistens auch nicht vorstellen, wie das zusammen angezogen aussehen wird. Mir fehlen in Bezug auf Schuhe z. B. aber auch Kenntnisse welche Arten von Schuhen man zu welcher Art von Kleidung trägt.
      Ja, das geht mir auch so. Modische Sachen kaufe ich daher so gut wie nie, weil ich nicht weiß, wie ich die kombinieren soll - aber auch, weil sie mir meistens nicht gefallen und weil sie oft irgendwie unbequem sind ('ne seltsame Form haben, irgendwas herumbaumelt usw. :lol: )
      @Lefty
      Ja. :nod:
      Momentan sind auf vielen Schuhen Nieten und Steinchen. Da denk ich mir jedesmal: boah, diei Schuhe wären so schön, wenn da nicht diese dämlichen Applikationen wären. Genauso ist es bei Jeans, wobei es da momentan wieder geht. Aber früher waren die entweder ausgeblichen (was ich nicht mag), zerwetzt (was ich erst recht nicht mag) oder auch mit irgendwelchen Nieten etc., so dass ich 95% der JEans nicht kaufen konnte.
      Manche Dinge, die "in Mode" sind, sehen ja okay aus, aber das meiste finde ich einfach nur grässlich.
      Trotzdem lege ich schon etwas Wert darauf, dass die Sachen, die ich mir kaufe, zusammenpassen. Aber ich glaube, meine Maßstäbe, was "zusammenpassen" anbetrifft, sind anders als die anderer Menschen :roll:
    • FruchtigBunt schrieb:

      Mein Tipp wäre (was in dem Fall leider nicht so gut geht): Lieber auch so beim Einkaufen ab und zu die Augen offen halten nach passenden Dingen, auch wenn man sie gerade nicht braucht. Ich laufe leider meist wie mit Scheuklappen durch die Geschäfte: wenn ich z. B. eine Schlafanzughose suche, dann schaue ich nur darauf und lasse alles andere links liegen. Dann gehe ich hintereinander in 20 Geschäfte und suche nur danach. Wenn das Passende nicht dabei war, bin ich hinterher fix und fertig (wenn das Passende dabei war natürlich auch) und weiß nicht mehr, was ich dann noch tun solll. Wenn man aber immer mal wieder die Augen offen hält und sich im Hinterkopf behält (was ich nicht kann), dass das Paar Schuhe auch nicht mehr so lange halten wird, kann man evtl. vorab schon etwas kaufen, wonach man dann später nicht Ewigkeiten suchen muss. Ich mache so etwas aber nicht gerne, weil ich nichts auf Vorrat kaufen will.
      Ich wollt grad schreiben, dass ich ja nur einkaufen gehe, wenn ich wirklich dringend etwas brauche, aber du meinst: wenn ich jetzt z.B. auf der Suche nach einer Hose wäre, sollte ich nebenbei schauen, ob mir was anderes, was ich gerade nicht suche, ins Auge springt.
      Ja, das mache ich schon ein wenig.
      Nur bei Schuhen passt es nicht so, weil es in Schuhgeschäften ja (fast) nur Schuhe gibt.

      Hab allerdings tatsächlich das letzte Mal im Schuhgeschäft Strümpfe, die im Kassenbereich hingen, gekauft und fand es klasse, dass ich so eine pragmatische Entscheidung getroffen habe :lol: Normalerweise mache ich sowas nämlich aus Prinzip nicht, weil ich mich nicht von der Warenpositionierung im Geschäft beeinflussen lassen möchte. Aber wenn es einem sogar entgegenkommt, warum nicht.
    • FruchtigBunt schrieb:



      Mir hilft es, das Outfit (was schon vorhanden ist) mit zum Einkaufen zu nehmen oder sogar direkt anzuziehen, um dann im Laden z. B. Schuhe dazu anzuprobieren. Man kann sich auch die Outfits fotografieren, aber ich erkenne das selbst auf Fotos manchmal nicht, ob das zusammenpasst.
      So hab ich es auch vor, dass ich es mitnehme. Dachte auch an Foto, aber das reicht doch nicht. Die Farbe ist dann nicht richtig getroffen usw. und ich kann es mir auch nur schlecht in die Realität "übersetzen".
    • Lefty schrieb:

      Hab allerdings tatsächlich das letzte Mal im Schuhgeschäft Strümpfe, die im Kassenbereich hingen, gekauft und fand es klasse, dass ich so eine pragmatische Entscheidung getroffen habe Normalerweise mache ich sowas nämlich aus Prinzip nicht, weil ich mich nicht von der Warenpositionierung im Geschäft beeinflussen lassen möchte. Aber wenn es einem sogar entgegenkommt, warum nicht.
      @Lefty
      Ich denke auch, dass es den Unterschied macht, ob es eine bewusste Entscheidung ist, oder ob man nur blind zugreift, weil man sich von der Werbung manipulieren lässt. Ich tendiere auch dazu zu denken, dass es sinnvoller wäre, nichts zu kaufen, was man eigentlich nicht kaufen wollte (dadurch spart man auch erstmal viel Geld), aber wenn man gleichzeitig die Augen offen behält nach Dingen, die man bald gebrauchen könnte und dabei kritisch bleibt, ob das wirklich angemessen ist, müsst ees gehen.
      Mein Problem ist, dass ich meistens keinen Zwischenzustand kenne. Wenn ich ursprünglich Schlafanzughosen suche und mich dann aber entschließe, die Augen auch über die anderen Sachen schweifen zu lassen, dann sehe ich plötzlich überall Dinge, die ich "irgendwann mal" gebrauchen könnte oder die schön sind. Dann komme ich meist nicht mehr klar und mich überfordern die unzähligen Entscheidungen.

      Aber ich hatte auch schon so gute Momente, wo ich dann bei einem Einkauf noch etwas anderes mitgenommen habe, was sich hinterher als sehr nützlich erwiesen hat. Erst einmal bekomme ich dann aber ein sehr schlechtes GEwissen, wenn ich mehr kaufe, als ich eigentlich kaufen wollte.
    • @FruchtigBunt Ja genau, man denkt dann: stimmt, einen neuen Pullover könnte ich auch gebrauchen, und ach ja, Unterhemden müssten auch mal wieder sein, und Unterwäsche sowieso... :lol:
      Und dann weiß man bald gar nicht mehr, weswegen man eigentlich losgegangen ist und kauft am Ende vor lauter Verwirrung, was man denn nun eigentlich braucht und will, mitunter GAR nichts ein :m(:
    • Meine Sorge ist dann (und die ist nicht unberechtigt), dass ich dann wirklich den kompletten Rahmen verliere und dann sehr vieles finde was nützlich und schön ist und dann zu Hause merke, dass ich nun doch etwas viel auf Vorrat gekauft habe. Oder dass ich dann in den Läden wegen der vielen unterschiedlichen Dinge, nach denen ich gucke, gar nicht mehr weiß, was ich will und brauche und eine Art Überreizung bekomme, nichts mehr entscheiden kann und unverrichteter Dinge wieder nach Hause fahre und dann gar nichts gekauft habe, nichtmal das eine Teil was ich so dringend gebraucht hätte.
      Deshalb ist es für mich meistens am Besten wenn ich bei einem Stadtbesuch gezielt ein Teil suche, das ich brauche. Und wenn ich dann mal zufällig wegen einer unkomplizierten Sache in der Stadt bin, dass ich dann auch mal einen Blick nach links und rechts wage (aber nur, wenn ich gerade psychisch stabil bin).
    • Hallo @Lefty,

      ich habe keinen Verdacht auf Autismus aber beim Aussuchen genau das selbe Problem wie Du...nur in anderen Themenbereichen (nämlich denen, in denen ich mich nicht auskenne :d ). Da lese ich tausende Bewertungen und recherchiere ewig herum und oftmals ist das Resultat, dass ich nichts kaufe weil ich nicht weiß was das beste Gerät usw. ist. Ich bin dann auch immer total genervt von mir selbst.

      Bei den Klamotten ist es mir immer wichtig, dass es harmonisch aussieht, für meinen eigenen Geschmack zusammen passt und vor allem: ich mich darin wohl fühle.
      (Und, seit damals diese Hauptfigur der Serie 'Sex and the city überall zu sehen war habe ich gelernt, dass anscheinend auch Trend sein kann, dass Klamotten, Schuhe und Handtasche so gar nicht zusammen passen solange die Betreffende sie selbstbewusst trägt :d ...zum Glück sind mir Trends egal).


      Bei allem 'die Schuhe sollen zum Outfit passen'...bitte denke daran, dass sie bequem für Dich sind und Du Dich in ihnen wohl fühlst! Das ist doch bei Schuhen erst einmal am wichtigsten. (wieso gibt es hier keinen 'Knuddelsmiley'? :) ...virtuell ist das doch ungefährlich und nur eine emotionale Aussage :d )

      Ich glaube beim Aussuchen ist es oft ein Problem, wenn man zu genaue Vorstellungen hat wie der Schuh sein sollte...denn dann etwas perfektes zu finden ist fast unmöglich. Schuhe kaufe ich immer nach Tragegefühl und spontan ob sie mir gefallen. Und weil ich mehr als drei Paare habe finde ich zum Outfit auch immer etwas passendes...aber meine Ansprüche sind da auch vielleicht nicht ganz so hoch. Schmale Hosen müssen in die Stiefel passen, Farbe muss passen (schwarz geht immer) und zu Hosen mit breiten Beinen müssen die Schuhe auch ein wenig 'volumeninöser' sein damit sie nicht unterm Hosenbein verschwinden. Zu Röcken und Kleidern passen auch ziemlich viele Schuhformen. Ich scheine da definitiv nicht so perfektionistisch zu sein...es klingt so, als wärst Du da anders, oder wie ist das bei Dir?
      „Jenseits von richtig und falsch liegt ein Ort. Dort treffen wir uns.“
      Rumi
    • kikilino schrieb:

      Ich scheine da definitiv nicht so perfektionistisch zu sein...es klingt so, als wärst Du da anders, oder wie ist das bei Dir?
      Nein, perfektionistisch bin ich da nicht, aber es muss halt zusammen passen und wenn man von Klamotten, vor allem, wenn es über Alltagsbekleidung hinaus geht, wenig Ahnung hat, dann ist es kompliziert.
    • Lefty schrieb:

      FruchtigBunt schrieb:

      Mir hilft es, das Outfit (was schon vorhanden ist) mit zum Einkaufen zu nehmen oder sogar direkt anzuziehen, um dann im Laden z. B. Schuhe dazu anzuprobieren. Man kann sich auch die Outfits fotografieren, aber ich erkenne das selbst auf Fotos manchmal nicht, ob das zusammenpasst.
      So hab ich es auch vor, dass ich es mitnehme. Dachte auch an Foto, aber das reicht doch nicht. Die Farbe ist dann nicht richtig getroffen usw. und ich kann es mir auch nur schlecht in die Realität "übersetzen".
      Dann nimm doch das Outfit mit oder zieh es an.