Erfahrungen mit Yoga?

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    • Erfahrungen mit Yoga?

      Ich wollte immer wieder mal einen Yogakurs machen, und immer wieder kam etwas dazwischen. Beim letzten Anlauf war ich zu leutscheu und vergrippt.

      Für den nächsten Versuch bin ich zuversichtlich, dass ich es hinkriegen müsste. Aaaaaber: Was erwartet mich?

      Habt ihr Erfahrungen mit Yoga? Wofür ist es gut - wofür nicht?

      Hab mal eine Schnupperstunde gemacht. Wegen meiner Beweglichkeit fand ich es nicht anstrengend oder fordernd. Später schlief ich kurz ein, das war wohl weniger im Sinne der Übung, doch sehr angenehm ;o]
      equo ne credite
    • Yoga finde ich sehr angenehm. Yoga-Kurse leider gar nicht. Habe keinen bis zum Schluss geschafft, da mich die Anwesenheit der anderen Leute stört und die Tempovorgabe. Ich raffe mich manchmal (viel zu selten!!!) auf zu dem kostenlosen Kurs der Yoga Vidya App. Die ist super, ich habe mit den ersten beiden Kursstunden aber genug zu tun über lange Zeit. Aber so habe ich eben auch keinen Druck. Ein Blick in die App lohnt sich auf jeden Fall. Vielleicht ist das ja auch eine Entscheidungshilfe für dich?
      Good bye :)
    • Für reines Yoga bin ich zu unbeweglich :oops: , aber ich mache seit einem halben Jahr Faszien Yogilates in einem Kurs von der VHS. Dort werden Übungen des Yogas und Pilates kombiniert und mit viel Schwingen/Wippen des Körpers ohne Hilfsmittel (Rolle) ohne Kraftaufwand umgesetzt. Ich find's toll :) .
    • Ich habe gerade eine Stunde lang mein Yoga gemacht.

      Die Formulierung mein Yoga habe ich bewusst gewählt. Denn Yoga sollte etwas ganz Individuelles sein, um den größten Nutzen zu daraus zuziehen.

      Yoga ist sehr vielfältig. Aber in Deinem Yoga, @Matou, sollte es kein "gut oder schlecht" und keine Vorgaben geben, die Dir nicht behagen. In Deinem Yoga solltest Du einfach "sein" dürfen. Es mag eine Weile dauern, bis Du für Dich Dein Yoga gefunden hast. Und dabei kommt es sehr darauf an, was für Dich persönlich passt.

      Mir persönlich hat Yoga geholfen aus einem seelischen und körperlichen Tief herauszukommen, nachdem ich vor ein paar Jahren von Schicksalsschlägen geradezu überhäuft worden und in einen tiefen Burnout mit depressiver Verstimmung geraten bin.

      Da ich ein sehr bewegungsfreudiger Mensch bin, hat mich insbesondere die Asana-Praxis des Yoga angesprochen. Da Du in Deinem einleitenden Posting von Beweglichkeit sprichst, @Matou, nehme ich an, dass Du mit Yoga im Speziellen die Asana-Praxis meinst. Also die weithin als Yoga bekannten Körperübungen. (Unter den Begriff Yoga fällt nämlich weit mehr als das).

      Zunächst habe ich die Asanas nur zu Hause anhand von Youtube Videos geübt. Als ich mich da einigermaßen reingefunden hatte, und mich seelisch stabiler fühlte, bin ich zusätzlich in ein Yogastudio gegangen, um dort unter Anleitung meine Yogapraxis zu verfeinern.
      Ich habe sowohl zu Hause als auch im Studio verschiedene Asana-Stile ausprobiert. (Statisch, dynamisch, mit ohne aufgeheizten Übungsraum, mit oder ohne Meditationsteil).

      Es gibt sehr, sehr viele Varianten. Aber eines haben die verschiedenen Stile, die ich ausprobiert habe, alle gemein. Und zwar die Übungen im Einklang mit der Atmung durchzuführen. Hier sehe ich einen zentralen Punkt für die Wirksamkeit des Yoga als wohltuende, mental entspannende Bewegungspraxis. Die Konzentration auf die Atmung während der Yogapraxis hilft dabei, die ewige Gedankenflut vorübergehend zu Schweigen zu bringen und dabei unversehens den Geist zu entspannen.

      Mir persönlich hat das sehr geholfen, runterzukommen, als ich seelisch völlig überlagert war. Ich kann durch die Konzentration auf Bewegung und Atmung sehr viel besser vom Kopf her entspannen als zum Beispiel im Stillen zu meditieren oder autogenes Training oder progressive Muskelrelaxation zu praktizieren. Außerdem empfinde ich die Körperübungen des Yoga als körperlich angenehm vitalisierend.

      Heute mache ich Yoga ganz vorwiegend aus Freude an Bewegung, zur Aufrechterhaltung meiner Beweglichkeit, Training von Koordination, Balance und Kraft, und nebenbei auch zur geistigen Entspannung regelmäßig zu Hause und ab und zu in einem extra aufgeheizten Studio. Ich bevorzuge dabei Vinyasa Flow, einen körperlich ziemlich fordernden Yoga-Stil.

      The post was edited 1 time, last by Input ().

    • Es kommt auf die Art des Yoga an.. ich habe mal 3 Kurse besuchgt, 2 davon waren gut.
      Sie machen beweglich, sie zentrieren, bringen in die eigene Mitte.

      Input wrote:

      Mir persönlich hat das sehr geholfen, runterzukommen, als ich seelisch völlig überlagert war. Ich kann durch die Konzentration auf Bewegung und Atmung sehr viel besser vom Kopf her entspannen als zum Beispiel im Stillen zu meditieren oder autogenes Training oder progressive Muskelrelaxation zu praktizieren. Außerdem empfinde ich die Körperübungen des Yoga als körperlich angenehm vitalisierend.
      Ja, genau.
      “The mind is like tofu. It tastes like whatever you marinate it in.”

      (Sylvia Boorstein)
    • Ich habe vor ein paar Jahren mal einen Kurs in Iyengar Yoga gemacht. Das war toll.
      Die Positionen werden hier ganz langsam aufgebaut. Man ist total in seinem Körper drin und es wird Wert auf die richtige Atmung gelegt.

      Am Anfang dachte ich: langweilig. Aber dann habe ich gemerkt, dass die volle Konzentration auf den eigenen Körper, das intensive Spüren den Kopf total frei macht. Alles andere wird ausgeblendet - super entspannend...
      Es ist nicht Dein Job mich zu mögen - sondern meiner...
    • Ellewoods2017 wrote:

      Ich habe vor ein paar Jahren mal einen Kurs in Iyengar Yoga gemacht. Das war toll.
      Die Positionen werden hier ganz langsam aufgebaut. Man ist total in seinem Körper drin und es wird Wert auf die richtige Atmung gelegt.

      Am Anfang dachte ich: langweilig. Aber dann habe ich gemerkt, dass die volle Konzentration auf den eigenen Körper, das intensive Spüren den Kopf total frei macht. Alles andere wird ausgeblendet - super entspannend...
      Kann ich so bestätigen!
      Wobei ich sagen muss, dass ich mir anfangs ein wenig albern vor kam, in einer Gruppe Fremder wäre das wahrscheinlich immer noch so. Am liebsten mache ich das alleine, obwohl ich mich viel zu selten dazu aufraffen kann. Ist bestimmt nicht verkehrt, dass mal in einer Gruppe auszuprobieren.
    • Ich finde Yoga klasse, ich hab angefangen mit 14. Es gibt inzwischen extrem viele Yogarichtungen, was ich bevorzuge ist Hatha Yoga.

      Was einen erwartet, hängt ein bisschen von der anleitenden Person ab. Manche legen mehr den Fokus auf Atemübungen, Meditation und so. Bei anderen ist es wiederum fast nur Körperübungen. Es kann mehr oder weniger anstrengend sein. Manche Yoga-Positionen fühlen sich richtig angenehm an, andere sind super anstrengend.
      Yogalehrer*innen können mehr oder weniger spirituell sein, hatte schon mal eine die ziemlich viel gesprochen hat, andere geben weniger Theorie-Input.

      Meistens gibt es eine Entspannungsphase am Ende: alle legen sich auf den Rücken, decken sich zu, und mensch wird imaginär durch den Körper geleitet, erinnert etwas an autogenes Training, ist jedenfalls total entspannend.

      Auf jeden Fall fühle ich mich nach dem Yoga sehr gut. Der Körper fühlt sich einmal "durchgeknetet", durchmassiert an. Wenn Yoga gut gemacht ist, wirkt es ausgleichend und man zerrt sich nix oder so sondern arbeitet mit dem Körper statt "gegen ihn". Es wird auch Rücksicht genommen dass die Grenzen eines jeden verschieden sind (naja im Fitnessstudio ist das vielleicht anders...). D.h. wenn du eine Übung nicht so machen kannst wird das berücksichtigt und du kannst eine einfachere Variante machen. Manche Lehrer*innen gehen rum und korrigieren, aber ich denke die sind verständnisvoll wenn du sagst du willst nicht berührt werden.

      Mir hilft Yoga jedenfalls sehr, gerade der Konzentrationsaspekt, das Kennenlernen und bewusste erfühlen des eigenen Körpers und so. Kann nur empfehlen mal eine Probestunde zu machen, das ist ja unverbindlich. Längerfristig werden Kurse auch oft von der Krankenkasse zu einem bestimmten Anteil erstattet.
      je länger ihr sie anseht, desto absurder erscheint die Welt... und jetzt erst... undjetzterst!
      neurodivers & glücklich
    • An das Yoga bin ich vor über 20 Jahren durch eine ansonsten sinnlose Maßnahme des Jobcenters gekommen. Wir waren eine Gruppe von 12 Frauen und die Kursleiterin (ehemalige Yogalehrerin) meinte dann, dass sie uns das gern mal zeigen wollte. Anfangs war ich mehr als skeptisch, aber dann habe ich gemerkt, dass das gar nicht mal so verkehrt ist. Sie hat das Ganze in einem sehr ruhigen Tempo gemacht und wenn jemand eine Übung nicht mitmachen wollte oder konnte, war das völlig okay. Ich habe z.B. beim Teil mit der gegenseitigen Massage zwar meine Übungspartnerin massiert, habe mich selber aber nicht massieren lassen, weil ich das überhaupt nicht mag. War auch völlig in Ordnung. Am Ende gab es immer einen Entspannungsteil, bei dem wir in einer für uns angenehmen Position einfach nur ruhig daliegen und auf unseren Atem achten sollten. Das war dann der Teil, wo ich immer aufpassen musste, nicht einzuschlafen. Die meisten der Übungen, die sie uns damals zeigte, mache ich bis heute regelmäßig. Ein paar der Übungen habe ich aber auch gegen andere ausgetauscht, die mir besser gefielen und mir sinnvoller erschienen.

      Meine Krankenkasse hat vor einigen Jahren mal einen Yogakurs gratis angeboten, aber das wäre für mich damals leider zu viel Fahrerei gewesen. Meine Nachbarin hat wegen ihres Asthmas von ihrem Arzt vor ein paar Jahren die Empfehlung zu Lach-Yoga bekommen und das hilft ihr wohl sehr gut. Da konnte sie damals auch über ihre Krankenkasse einen Kurs gratis machen. Ich weiß nicht, ob sowas heute auch noch angeboten wird, aber nachfragen kostet ja nichts. Wozu schließlich teuer Geld ausgeben, wenn man es auch umsonst haben kann? ;)
    • Ich habe vor über zehn Jahren mal einen Yogakurs gemacht der von meiner Krankenkasse angeboten wurde, der war in Ordnung aber nicht weltbewegend, deshalb habe ich es danach erstmal wieder sein gelassen. Vor ca. drei Jahren habe ich dann nochmal mit Yoga angefangen, diesmal Zuhause mithilfe von YouTube-Videos (der Kanal heißt Happy and fit Yoga und ist auf deutsch). Das hat mir schon viel besser gefallen, es gibt viele verschiedene Übungen und Programme dort, und man kann das Video pausieren wenn man für etwas länger braucht.
      Nach meinem Zusammenbruch vor zwei Jahren habe ich das Yoga sein lassen weil mir die Kraft dafür fehlte, ich möchte aber sehr gerne wieder einsteigen. So eine halbe Stunde Yoga zwischendurch tut mir nämlich richtig gut. Jobbedingt sitze ich die meiste Zeit am Schreibtisch und die Bewegungen und Dehnungen lockern den Körper und anschließend fühle ich mich fit und ausgeglichen. Je nach Tageslaune habe ich mir früher ein anderes Video angemacht und nachgearbeitet, entweder mit mehr Dehnungen und ruhiger (z.B. Yin-Yoga) oder mit etwas mehr Muskel- und/oder Ausdaueranspruch.

      Mein Problem grade ist nur mal wieder das Anfangen und Überwinden :nerved:
    • Ich war mal in einem Yoga-Kurs als Jugendliche, es war furchtbar, weil bei mir alles extrem verkürzt ist und zudem die Koordination schlecht. Die Kursleiterin musste mir dann immer extra Übungen geben, weil ich so viel schlechter war als die anderen.

      Dann habe ich noch mal einen Hatha Yoga-Kurs an der VHS gemacht, hier war vor allem das Problem, dass ich unfassbar wenig Muskelkraft habe, was mir aber niemand glaubt (daher strenge ich mich dann extrem an und habe hinterher extreme Schulterverspannungen mit Kopfschmerzen). Zudem habe ich hypermobile Arme, weswegen ich mich nicht aufstützen soll. Natürlich bekam ich auch hier wieder Sonderübungen, was ich sehr unangenehm fand.

      Ich mache jetzt nur noch Wassergymnastik und Übungen bei der Physiotherapie.
    • Moin, moin - vielen Dank für eure bisherigen Antworten. Bisher hatte ich eher schwammige Vorstellungen von Yoga: "Danach kannst du dir mit dem großen Zeh die Nase kratzen." Kann ich doch schon...

      Ich bin etwas gehemmt, weil der Anbieter ein Verein vom Dorf ist und mit Sicherheit alle Teilnehmer mich kennen würden. Ich werde wie immer erst mal niemanden erkennen und die Leute werden mir erklären, woher ich sie doch kenne. Frau vom Feuerwehrkamerad, Nachbarin, Nachbars Nachbarin etc. - Nach den ersten 10 Terminen (also zum Ende des Kurses) weiß ich grob, woher ich die ganzen Leute kenne; einen Bruchteil von ihnen werde ich nun sogar namentlich begrüßen können.

      Weil das Angebot im Dorf ist, überwiegen alle anderen Vorteile. Z.B. kann ich gut mit regelmäßigen Terminen. Je weiter weg, desto schwieriger wird's.

      Hab gestern ein Youtube-Filmle probiert. Wirkte sehr entspannend und ich döste weg.

      An alle, die Yoga machen ("yogieren"): Seid ihr dabei schon eingeschlafen? Soll das so sein?

      An alle, die es ausprobiert und nicht weitergemacht haben: Was waren eure Gründe?
      equo ne credite
    • Input wrote:

      Die Konzentration auf die Atmung während der Yogapraxis hilft dabei, die ewige Gedankenflut vorübergehend zu Schweigen zu bringen und dabei unversehens den Geist zu entspannen.
      Atmen kan auch Yoga sein. Ohne Asanas, also nur bestimmte Atemübungen.

      Matou wrote:

      Ich bin etwas gehemmt, weil der Anbieter ein Verein vom Dorf ist und mit Sicherheit alle Teilnehmer mich kennen würden. Ich werde wie immer erst mal niemanden erkennen und die Leute werden mir erklären, woher ich sie doch kenne. Frau vom Feuerwehrkamerad, Nachbarin, Nachbars Nachbarin etc. - Nach den ersten 10 Terminen (also zum Ende des Kurses) weiß ich grob, woher ich die ganzen Leute kenne; einen Bruchteil von ihnen werde ich nun sogar namentlich begrüßen können.
      Das kann ich nachvollziehen. Mir wäre es dann zu anstrengend, das ganze soziale Drumherum mit Begrüßen und Smalltalk etc. Ich würde lieber so einen Kurs machen wo ich keinen kenne, und keiner erwartet dass ich ihn kenne. Sonst sind die wieder genervt dass ich so ignorant bin und nichts von denen mitkriege x( .

      Meine Mutter war Yogalehrerin. Deshalb wollte ich das früher nicht machen, denn sie wollte gerne, dass ich es mache. :lol:
      Aber die Atemübungen haben mir sehr geholfen, die hat sie mir sehr früh schon beigebracht.
      Im Fitnesscenter gibt es Yoga, da gehe ich einmal die Woche hin und es tut mir gut, was mich allerdings nervt ist die Musik, ich muss sie ausblenden und kann mich dadurch nicht voll auf meinen Körper konzentrieren.
    • Matou wrote:

      Seid ihr dabei schon eingeschlafen? Soll das so sein?
      Bei den Atemübungen, ja, die habe ich damals speziell dafür gelernt weil ich immer so hibbelig war als Kind und nicht einschlafen konnte.

      Wenn Du richtig gut bist kannst Du ja vielleicht im Kopfstand schlafen :lol: Wie eine Fledermaus.
    • Matou wrote:

      Seid ihr dabei schon eingeschlafen? Soll das so sein?
      Wenn überhaupt in der Schlussentspannungsphase.
      Habe ich aber länger nicht erlebt.
      Dein System holt sich dann wohl einfach die Erholung, die es braucht.

      Oder schläfst Du bei aktiven Übungen ein :o ?
      Falls Du das nicht möchtest kann ich Poweryoga empfehlen :lol: .

      Ginkgo wrote:

      (der Kanal heißt Happy and fit Yoga und ist auf deutsch)
      Den Kanal habe ich auch eine Weile sehr gerne genutzt,
      vor allem die Videos von Amiena Zylla fand ich klasse.
      Mady Morrison ( auch deutsch) stellt auch gute Übungsfolgen ein und begleitet sie angenehm finde ich.
      Derzeit übe ich allerdings lieber in eigener Art und Rhythmus.
      Kurse habe ich früher mal sporadisch besucht, Kundalini und ganz früher Hatha.
      Doch der spirituelle Hintergrund und die vielen Partnerübungen haben mir auf Dauer nicht mehr zugesagt.
      Most great people have attained their greatest success just one step beyond their greatest failure.

      Napoleon Hill

      The post was edited 3 times, last by ifi ().

    • Grundsätzlich finde ich Yoga toll - solange ich dabei nicht stehen muss. Übungen im stehen auf zwei Beinen sind schwierig, weil ich dabei kaum das Gleichgewicht halten kann. Sobald man auf einem Bein stehen soll, klappt nix mehr weil ich einfach nicht auf einem Bein stehen kann.
      ~ Es ist kein Zeichen von Gesundheit, an eine von Grund auf kranke Gesellschaft gut angepasst zu sein. ~
    • Ich bin überzeugt davon, das Yoga ganz fantastisch ist und total nützlich und ich würde sofort damit anfangen, wenn - es einfach wäre, den passenden Lehrer, die passende Stilrichtung und die passende Gruppe zu finden :roll: und ich meinen inneren Schweinehund überwinden könnte ;)

      In dem vhs-Kurs, den ich vor 10 Jahren ausprobiert habe, hat mich am meisten das dämliche Gesinge ("Maaaaaaaahhhh... ") und die grauenvolle Musik (Meditationsmusik der schlimmsten Sorte - mit Froschquaken und Schuhuhuhu eines Käuzchens) genervt.
      Die Übungen an sich waren ganz ok - in 30 Jahren probiere ich es vielleicht noch mal mit Yoga...
    • Leseratte wrote:

      Übungen im stehen auf zwei Beinen sind schwierig, weil ich dabei kaum das Gleichgewicht halten kann.
      An Übungen, die mir erstmal gar nicht liegen, bei denen ich aber spüre, dass ich sie gerne lernen würde taste ich mich ganz langsam ran.
      Wobei meine Themen weniger Gleichgewicht ( auch, aber nicht das zentralste) als Flexibilität und (vor allem in den Armen) Kraft ist.
      Bei mir dauert es teils wirklich Jahre bsi dass für mich nenneswertes vorangeht ( vor allem bzgl. Flexibilität) und bleibt ein Prozess.
      Irgendwann entsteht in meinem Gehirn/Zellen sowas wie ein Bewegungskonzept, dem der Körper dann ganz langsam aber sicher folgen kann.
      Most great people have attained their greatest success just one step beyond their greatest failure.

      Napoleon Hill
    • Meine Erfahrungen waren sehr durchwachsen.

      Zu mir: Ich war damals gut 40, sportlich, aber wie schon mein ganzes Leben lang, ausgeprägt unbeweglich.
      Der erste Kurs hat mich wegen meiner Unbeweglichkeit körperlich deutlicher überfordert. Ergebnis: Rennabbruch!

      Danach bin ich in einem anderem Kurs gewesen, bei dem eine stressfreie Teilnahme auch bei eingeschränkter Beweglichkeit möglich war. Trainer, Training und Teilnehmer haben mich mit meine autistsichen Eigenheiten nicht in Schwierigkeiten gebracht.
      Es wurde eine Stunde Yoga und danach eine halbe Stunde Enstpannung gemacht. Viele Übungen haben auch mit Konzentration auf die Atmung zu tun. Die Konzentration viel mir irre schwer. An der letzten halben Stunde (Entspannun) bin ich letztendlich gescheitert. Mein Kopf hatte alle Zeit der Welt, die gefühlten 1xxx Stressthemen der letzten Woche aufzuarbeiten. Danach war ich psychich wirklich fix und fertig.

      Vielleicht ist da ein sehr persöhnliches Problem. Seele baumeln lassen, geht bei mir so aus dem Stand nicht.
      Spezialinteressen sind da viel besser.

      The post was edited 1 time, last by 15.43.99 ().