ADOS Test

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    • Hallo, ich (weiblich, 17) bin neu hier und noch in dem Prozess, eine Asperger Diagnose zu bekommen. Am Donnerstag habe ich einen Termin zum ADOS Test und bin extrem nervös, weil ich mir einfach gar nicht vorstellen kann, was dort gemacht wird. Mir würde es helfen, wenn ihr einfach, falls ihr auch den ADOS 4 Test gemacht habt, ein wenig von euren Erfahrungen erzählen könntet, was für Fragen gestellt worden sind, ob man spezielle Aufgaben machen musste, wie ihr euch dabei gefühlt habt, etc.
      Danke schonmal im Vorraus!
    • Auch wenn's schwer fällt und du meine Antwort vielleicht total blöd findest: Mach dir da drüber keinen Kopf und lass das einfach auf dich zukommen. Das ist nichts kompliziertes und falsch machen kannst du da auch nichts. Und je unvoreingenommener du da reingehst, desto besser. ;)
      "Je weniger wir Trugbilder bewundern, desto mehr vermögen wir die Wahrheit aufzunehmen."
      Erasmus von Rotterdam
    • Marsmaedchen wrote:

      Am Donnerstag habe ich einen Termin zum ADOS Test und bin extrem nervös, weil ich mir einfach gar nicht vorstellen kann, was dort gemacht wird.
      Man muss verschiedene Aufgaben lösen etc. Mit hat es Spaß gemacht :d Man sollte vorher nicht zuviel drüber lesen, weil das das Testergebnis unbewusst verfälschen könnte, darum, wie @Rusty Mike schon schrieb, geh einfach unvoreingenommen da rein :) Sei du selbst, das ist wichtig.
      Dieser Beitrag wurde bereits 7 mal editiert, zuletzt von Abendstern (Vor einem Moment) aus folgendem Grund: Beitragsqualität runtergeschraubt - Man wird ja wohl noch blubbern dürfen...

      The post was edited 1 time, last by Morgenstern ().

    • @Marsmaedchen

      Ich denke nicht, dass man das Ergebnis bewusst sehr verfälschen kann.
      Im ADOS werden schon sehr autistische Merkmale gewertet, wenn man die sonst nicht hat, dann ist das schon eklatant auffällig, wenn man sie plötzlich im ADOS hat.
      Beispielsweise die Körpersprache, die ist eigentlich unbewusst, ich kann mir schwer vorstellen, wie man das bewusst oder unbewusst so verfälschen kann.
      Man müsste ja seine Aufmerksamkeit mehrmals teilen, was eigentlich nicht möglich ist, stelle ich mir vor.

      Zur Frage: Du musst diverse spielerische Tests machen, ähnlich beim IQ-Test, aber eben thematisch und methodisch anders gelagert.
      Wichtig wäre vielleicht, sich nicht von seiner besten Seite zu zeigen, sondern von seinen Kompensationsfähigkeiten "los zu lassen" und einfach tun, was einem in den Sinn kommt, nicht "das mache ich nicht, die denken noch ich bin verrückt o.ä."
      Es geht im Test darum, das autistische Betriebssystem ausfindig zu machen, so denn eins existiert.
      Es sei denn natürlich, du willst herausfinden, wie gut du kompensieren kannst und wie "autistisch" du bist, wenn du alle Kraft aufwendest und kompensierst.
      Das hatte ich eigentlich vor beim ersten Mal, leider wurde das dann aber nicht berücksichtigt.

      Ich wünsche wenig Stress und einen genehmen Ablauf! (Viel Glück oder Erfolg erscheint mir an dieser Stelle unpasend.)
      „Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile.“
      (Aristoteles, griechischer Philosoph, 384 - 322 v. Chr.)
    • Ich weiß, dass es am besten wäre, einfach unvoreingenommen ganz ich selbst in die Sache reinzugehen, aber ich hasse diese Ungewissheit, wenn man nicht weiß, was auf einen zukommt.
      Verfälschen möchte ich ja auch gar nichts, möchte ja auch ein richtiges Ergebnis.
      Hab eher bedenken, dass ich mich nicht traue, so zu sein wie ich bin, weil ich immer diese Stimme in meinem Kopf habe, was andere Menschen jetzt machen würden und ich mir schon so angewöhnt habe, auf diese zu hören, dass es mir schwer fallen wird, ganz ich zu sein, vor allem in neuen ungewissenen Situationen
    • Marsmaedchen wrote:

      Ich weiß, dass es am besten wäre, einfach unvoreingenommen ganz ich selbst in die Sache reinzugehen, aber ich hasse diese Ungewissheit, wenn man nicht weiß, was auf einen zukommt.
      Verfälschen möchte ich ja auch gar nichts, möchte ja auch ein richtiges Ergebnis.
      Hab eher bedenken, dass ich mich nicht traue, so zu sein wie ich bin, weil ich immer diese Stimme in meinem Kopf habe, was andere Menschen jetzt machen würden und ich mir schon so angewöhnt habe, auf diese zu hören, dass es mir schwer fallen wird, ganz ich zu sein, vor allem in neuen ungewissenen Situationen
      Erstmal :) Willkommen hier und ich mag deinen Nickname :nod:
      du kannst Leute mit einem @+Name auf deinen Beitrag hinweisen z.b @Marsmaedchen
      so :d
      zum ADOS mach dir nicht zu viel Sorgen wie ja schon gesagt wurde falsch machen kannst du nichts :)
      Sonst wenn ich irgendwie helfen kann (oder du quatschen willst :roll: ) kannst du mir ja ne PM schreiben

      Tup(fen) :)

      Here’s the thing about time, if you cant make the most out of any given moment,
      you don’t deserve a single extra second.
    • Marsmaedchen wrote:

      Ich weiß, dass es am besten wäre, einfach unvoreingenommen ganz ich selbst in die Sache reinzugehen, aber ich hasse diese Ungewissheit, wenn man nicht weiß, was auf einen zukommt.
      Und das wird man dir anmerken und das ist dann auch schon wieder eine wichtige Information über den Diagnostiker.
      Keine Sorge, es ist nichts Schlimmes in dem Test und du kannst ja auch nichts falsch machen. Deine Reaktion auf Dinge zu sehen, auf die du nicht vorbereitet ist, ist evtl. ein Teil der Diagnostik.

      Wie schon meine Vorredner schrieben: Es gibt verschiedene Spiele und andere Dinge die vorkommen. Es ist ein Test, der eher für ein sehr junges Publikum entwickelt wurde deshalb sehr verspielt und kindgerecht. Mir hat es Spaß gemacht, auch wenn ich manches etwas seltsam fand.

      Viel Spaß beim Test und viel Erfolg bei der Diagnostik, dass du Antworten auf deine Fragen bekommst.
    • Marsmaedchen wrote:

      Am Donnerstag habe ich einen Termin zum ADOS Test und bin extrem nervös, weil ich mir einfach gar nicht vorstellen kann, was dort gemacht wird.
      Es ist eigentlich normal, dass man vor einem "Test" nervös ist, insbesondere, wenn man nicht weiß, was dort genau gemacht wird. Das war bei mir auch so. Ich habe mir aber immer wieder gesagt, das gehört einfach zum Test dazu, dass ich vorher nicht genau weiß, was passiert. Sie wollen eben unter anderem auch sehen, wie ich damit zurecht komme, dass ich nicht weiß, was genau auf mich zu kommt.

      Marsmaedchen wrote:

      Mir würde es helfen, wenn ihr einfach, falls ihr auch den ADOS 4 Test gemacht habt, ein wenig von euren Erfahrungen erzählen könntet, was für Fragen gestellt worden sind, ob man spezielle Aufgaben machen musste, wie ihr euch dabei gefühlt habt, etc.
      Ich möchte da eigentlich nicht zu stark ins Detail gehen, um das Testergebnis nicht zu beeinflussen.
      Aber es schadet sicher nicht, wenn du vorher weißt, dass es eine Mischung ist aus Gespräch und spezielleren Aufgaben, die eher spielerisch angelegt sind.
      Ein großer Teil ist Gespräch über verschiedene Alltagssituationen, die du selbst schon erlebt hast und über die du berichten sollst.
      Dann gibt es andere Aufgaben, wo es gar nicht direkt um dich geht, sondern wo du zum Beispiel ein Bild beschreiben sollst oder sogar eine ganze Geschichte aus einem Bilderbuch erzählen sollst, die du aber vorher nicht kennst. Einmal sollst du auch eine Geschichte mit bestimmten, vorgegebenen Elementen selbst erfinden und erzählen. Oder du sollst eine Alltagstätigkeit vormachen.
      Du brauchst davor aber keine Angst zu haben. Es ist ja keine Prüfung, bei der du eine schlechte Note bekommen kannst, sondern es geht nur darum, wie du dich verhältst und ob du dabei typische Auffälligkeiten zeigst, die auf Autismus hindeuten.
      Man wird auf jeden Fall freundlich zu dir sein, egal wie gut oder schlecht du die einzelnen Aufgaben löst.
      Und es dauert auch nicht sehr lange: nach spätestens 60 bis 90 Minuten hast du es hinter dir.
      Nervös war ich vor dem ADOS ganz bestimmt auch, aber ehrlich gesagt noch etwas mehr neugierig auf das, was da kommen würde. Und im Nachhinein würde ich auf jeden Fall sagen: es war interessant, diesen ADOS zu machen.
      Die Neugier war auch unmittelbar nach dem Test noch für einige Tage da, weil ich nicht sofort anschließend das Ergebnis bekommen habe.
      Du solltest aber auf jeden Fall noch wissen, dass der ADOS nicht allein über die Diagnose entscheidet. Du kannst auch eine Positivdiagnose bekommen, wenn du die erforderliche Punktzahl im ADOS nicht erreicht hast, oder eine Negativdiagnose, obwohl du die erforderliche Punktzahl im ADOS eigentlich erreicht oder überschritten hast. Entscheidend ist immer der Gesamteindruck des Diagnostikers.

      Ich wünsche dir für den morgigen Test alles Gute und würde mich freuen, wenn du hier nochmal eine Rückmeldung gibst, wie es denn für dich gewesen ist.
      Although it can be a problem, I wouldn't swap my autism for anything. It makes me, who I am. I just wouldn't be the same without it.
      Obwohl er Probleme machen kann, würde ich meinen Autismus gegen nichts in der Welt tauschen. Er macht mich zu der, die ich bin. Ich wäre einfach nicht dieselbe ohne ihn. (Rosie King)
    • Cloudactive wrote:

      Beispielsweise die Körpersprache, die ist eigentlich unbewusst, ich kann mir schwer vorstellen, wie man das bewusst oder unbewusst so verfälschen kann.
      Hast Du schonmal vom Beruf des Schauspielers gehört? Diese können sowas in Perfektion.

      Marsmaedchen wrote:

      Hab eher bedenken, dass ich mich nicht traue, so zu sein wie ich bin, weil ich immer diese Stimme in meinem Kopf habe, was andere Menschen jetzt machen würden und ich mir schon so angewöhnt habe, auf diese zu hören, dass es mir schwer fallen wird, ganz ich zu sein, vor allem in neuen ungewissenen Situationen
      Keine Angst. Der Diagnostiker wird schon den richtigen "Knopf" finden um die entsprechenden Verhaltensweisen auszulösen.
      Hohe Zahlen bei der Editierungsanzeige zeigen nicht, dass ich permanent meine Meinung ändern würde. Ich habe nur Probleme Rechtschreib- und Grammatikfehler zu tolerieren und korrigiere diese daher, wenn ich sie sehe.
      Dennoch kann auch ich Tippfehler übersehen. In diesem Fall bitte ich um Nachsicht.
    • Ginome wrote:

      Hast Du schonmal vom Beruf des Schauspielers gehört? Diese können sowas in Perfektion.
      Soweit ich gehört und verstanden habe, können Schauspieler auch nicht jede Rolle überzeugend hinkriegen, sondern müssen sich tatsächlich mit der Rolle identifizieren können.
      Deswegen machen die auch Sachen, um Dinge nachempfinden zu können, "sich in die Rolle einzufühlen". Bungee-Jump etc.
      Wie man sich in eine Entwicklungsstörung einfühlen kann, ist mir ein Rätsel.
      Gibt ja auch genug Beschwerden über die Schauspieler, die Autisten darstellen sollen. ^^
      Aber klar, es kann wohl alles mögliche geben.
      „Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile.“
      (Aristoteles, griechischer Philosoph, 384 - 322 v. Chr.)
    • Cloudactive wrote:

      Zur Frage: Du musst diverse spielerische Tests machen, ähnlich beim IQ-Test, aber eben thematisch und methodisch anders gelagert.
      Wichtig wäre vielleicht, sich nicht von seiner besten Seite zu zeigen, sondern von seinen Kompensationsfähigkeiten "los zu lassen" und einfach tun, was einem in den Sinn kommt, nicht "das mache ich nicht, die denken noch ich bin verrückt o.ä."
      Es geht im Test darum, das autistische Betriebssystem ausfindig zu machen, so denn eins existiert.
      Es sei denn natürlich, du willst herausfinden, wie gut du kompensieren kannst und wie "autistisch" du bist, wenn du alle Kraft aufwendest und kompensierst.
      Das hatte ich eigentlich vor beim ersten Mal, leider wurde das dann aber nicht berücksichtigt.

      Ich wünsche wenig Stress und einen genehmen Ablauf! (Viel Glück oder Erfolg erscheint mir an dieser Stelle unpasend.)
      Diese deine einleitenden Worte hast du prima hingekriegt, ich finde nämlich, das beschreibt den Ablauf (und mögliche Überlegungen) richtig gut.

      Leider habe ich schon erlebt, dass höchst inkompetente Leute im Nachhinein diesen Test auswerten- und der Lauteste in der Runde der Diagnostiker gewinnt! Meistens!
      Deswegen verstehe ich die Bedenken von @Marsmaedchen ganz gut.....
      Wenn Wahlen etwas verändern würden, wären sie verboten :evil:
    • Ich hatte ein Interview und dann noch zwei Bildertests. Total harmlos. Die Ärztin war mega nett und hat sich einfach mit mir unterhalten, mir viele Fragen gestellt, es war recht entspannt. Natürlich hat sie mich genau beobachtet.

      Später hat sie die Fragen bzw. meine Antworten darauf in ein ADOS Testraster eingetragen und meinen "Autismus-Wert" bestimmt.

      Keine Panik, das ist wirklich gar nicht schlimm. Bleib einfach bei Dir und antworte offen und ehrlich. Du möchtest ja wissen, wo Du dran bist. Ich drücke Dir die Daumen, dass Du einen netten und kompetenten Tester hast.
      Nicht das schwarze Schaf ist anders, die weissen sind alle gleich.
      (Gefunden auf Facebook)
    • Fidoline wrote:

      Ich hatte den Test heute. Fand ihn sehr seltsam, habe mich unwohl gefühlt und frage mich, ob der wirklich auch Erwachsene testet oder sich
      nicht eher an kleine Kinder richtet ...
      Er soll grds. auch für Erwachsene geeignet sein.
      Der Unterschied zu den Leveln für Kinder liegt hauptsächlich auch darin, dass bei Erwachsenen ein strukturiertes Interview geführt wird, während bei Kindern das über spielerische Elemente erfolgt.
      Es ist normal (autistisch), dass er dir nicht angenehm war, er bringt bei Autisten (zumindest sollte er das) die autistischen Eigenheiten hervor, forciert sie, das kann sich dann schon nicht gut anfühlen oder auch merkwürdig.
      „Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile.“
      (Aristoteles, griechischer Philosoph, 384 - 322 v. Chr.)

      The post was edited 1 time, last by Cloudactive ().

    • Ich hatte den auch heute und fands krass anstrengend. Ist mir währenddessen gar nicht aufgefallen, aber danach bin ich regelrecht "zusammengeklappt" und wollte eigentlich nur noch schlafen.
      Habt ihr eigentlich direkt im Anschluss die Auswertung bekommen oder erst später? Irgendwie hatte ich im Kopf, dass das direkt erfolgt und war dann ein bisschen verwirrt, dass da nix kam...
    • @buxbaum
      Nein, die Auswertung dir gegenüber erfolgt normalerweise an einem separaten Termin.
      Der Tester allerdings sollte direkt nach der Testung die Punkte auswerten, aus Gedächtnisgründen.
      „Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile.“
      (Aristoteles, griechischer Philosoph, 384 - 322 v. Chr.)
    • Meine Auswertung erhalte ich nächste Woche ...

      Anstrengend fand ich es auch. Aber ich glaube, bei mir war es die ganze Anspannung und Angst.
      Ich fand übrigens häufig die Fragen nicht ganz eindeutig formuliert und musste nachfragen.

      Mich würde auch mal sehr interessieren, wie er ausgewertet wird.
      Mir war bei den meisten Übungen nicht klar, was sie jetzt damit testen?

      The post was edited 1 time, last by Fidoline ().

    • Ich weiß nicht inwieweit der ADOS Test unterschiedlich gehandhabt wird. Meine Erfahrung aus Dresden ist jedenfalls die, daß dort eher ein Test für Kinder zelebriert wird. Für einen Erwachsenen, der die 50 schon überschritten hat, viel Lebenserfahrung gesammelt hat und eine weit überdurchschnittliche Intelligenz verfügt war dieser Test jedenfalls sehr simpel und es war jederzeit zu durchschauen, was mit den einzelnen Fragen und Spielchen bezweckt wird. Wenn man darüberhinaus im Leben gelernt hat sich jeder Situation irgendwie anzupassen um mit seiner Umwelt klarzukommen, wird man das in diesem Test auch tun. Man kann eben jahrelang antrainiertes Verhalten nicht einfach so abstellen, dieser Test müßte subtiler sein und mehr in die Tiefe gehen. Sonst kommt das gleiche Ergebnis wie bei mir heraus, nämlich keines.

      Da ich aber in diesem Jahr noch einen Termin in Köln habe, hoffe ich, daß man dort etwas tiefgründiger ist.
    • Spero wrote:

      Ich weiß nicht inwieweit der ADOS Test unterschiedlich gehandhabt wird. Meine Erfahrung aus Dresden ist jedenfalls die, daß dort eher ein Test für Kinder zelebriert wird. Für einen Erwachsenen, der die 50 schon überschritten hat, viel Lebenserfahrung gesammelt hat und eine weit überdurchschnittliche Intelligenz verfügt war dieser Test jedenfalls sehr simpel und es war jederzeit zu durchschauen, was mit den einzelnen Fragen und Spielchen bezweckt wird. Wenn man darüberhinaus im Leben gelernt hat sich jeder Situation irgendwie anzupassen um mit seiner Umwelt klarzukommen, wird man das in diesem Test auch tun. Man kann eben jahrelang antrainiertes Verhalten nicht einfach so abstellen, dieser Test müßte subtiler sein und mehr in die Tiefe gehen. Sonst kommt das gleiche Ergebnis wie bei mir heraus, nämlich keines.
      Das beunruhigt mich ehrlich gesagt. Ich denke nämlich auch, als (extrem intelligenter) Erwachsener mit bald 40 und sehr hoher Ausbildung hat
      man ja auch als Autist Einiges gelernt. Ich hatte das Gefühl, dass kommunikative zwischenmenschliche Probleme nicht so getestet wurden.
      Allerdings muss ich auch sagen, dass ich im Gegensatz zu Spero nicht alle Aufgaben durchschaut habe. Ich hätte zwar bestimmte Ideen, was
      sie testen wollten, aber sicher bin ich mir nicht. Und wie gesagt, mir kam es - abgesehen von den Fragen, die mir zwischendrin gestellt wurden
      - eher wie die Testung für ein Grundschulkind vor.
      Dann frage ich mich auch, ob Autisten per se unterstellt wird, über keine oder nur geringe Fantasie zu verfügen. Das mag ja bei Autisten gehäuft
      vorkommen, aber es gibt ja durchaus auch Autisten, die erfolgreich Bücher schreiben oder Ähnliches.