ADOS Test

    This site uses cookies. By continuing to browse this site, you are agreeing to our Cookie Policy.

    • @Pusheenosaurus Wenn ich mich richtig erinnere, hatte man dich doch nicht einfach so ohne Diagnose stehen gelassen, sondern dir gesagt, dass man sich unsicher ist und dich daher gerne in der Tagesklinik im Umgang mit anderen Menschen beobachten möchte, um zu einem abgesicherten Ergebnis zu kommen. Hattest du jedenfalls damals hier im Forum geschrieben. Du lehntest das aber ab und schimpftest massiv über die Ärzte. Das gab auch Gegenwind, und dann hast du anscheinend die Löschung deiner Beiträge und der Reaktionen veranlasst. Warum beginnst du nun erneut, über die Ambulanz zu schimpfen und über die Ärzte herzuziehen, indem du nur die Hälfte der Geschichte als Beleg für dein Urteil erzählst? Das finde ich unrechtmäßig und unfair, denn du verunsichert so Leute, die dort einen Termin haben und froh darüber sind, an eine Diagnostik zu kommen. Mal ganz davon abgesehen, dass das auch durchaus als üble Nachrede zu werten ist.
    • Pusheenosaurus wrote:

      Ist mir ehrlich gesagt egal, wie du das siehst, klar sprichst du nur in höchsten Tönen von denen, DU hast deine Diagnose ja easy bekommen.
      Was heißt denn "easy"? a
      Ich kann deinen Fall nicht beurteilen, aber nicht jeder, der denkt, dass er/sie Autist ist, ist es auch.

      Pusheenosaurus wrote:

      Für MICH (und ich hab auch schon ähliche Stimmen gehört) ist das für Frauen (völlig egal, ob es auch Frauen gibt, die diagnostiziert werden) eine denkbar schlechte Anschlaufstelle.
      Das würde ich eben nicht behaupten und nur weil es ähnliche Stimmen gibt, stimmt es auch nicht.

      Oder bin ich die Quotenfrau?

      Ich wurde übrigens auch provoziert und zwar mit dem Gegenteil. Mir wurde von Dr. Schilbach gesagt, dass ich ihn ja so nett anschauen
      würde bezüglich des Blickkontakts. Wie Shenya erklärt hat: Das lernt man meistens als hochfunktionaler Autist.
    • @Platypus: Jo. Habe dann den Termin zähneknirschend ausgemacht um dann zu erfahren, die Klinik macht zu und mein Termin wird ersatzlos gestrichen. Auf weitere Nachfrage, was ich nun machen kann und ob das alles nun umsonst war, kam keine einzige Antwort.

      Ich denk ich hab jedes Recht, keine allzu gute Meinung mehr vom MPI zu haben. Nicht jede Meinungsäusserung, die negativ ist, ist gleich "üble Nachrede". So geht man halt auch nicht mit Patienten um.

      Hab übrigens damals auf keinen Fall "massiv" geschimpft, aber nett, dass du es so hibdrehst! Hab mehrmals geschrieben ich fand ihn eigentlich ganz nett und dass ich jetzt auch nicht ein schlechtes Bild vermitteln will. Icj hab mich einfach sehr hilflos gefühlt. Zu Recht. Ich hab immer noch enorme Probleme im Kontakt mir anderen und keine Sau hilft mir.
      anyone can carry his burden,
      however hard, until nightfall.

      The post was edited 1 time, last by Pusheenosaurus ().

    • Platypus wrote:

      Mal ganz davon abgesehen, dass das auch durchaus als üble Nachrede zu werten ist.
      Sehe ich nicht so. Das ist ein Forum für Menschen die von dem Thema AS irgendwie betroffen sind, und sie ist ein solcher Mensch. In solchen Situationen wo eine Diagnostik so komisch lief möchte man sich vielleicht austauschen mit anderen, evtl auch Trost erfahren, evtl auch weitere (wohlmeinende) Ideen bekommen.
      Das ist ja ein Selbsthilfe-Forum für Leute, die irgendwie mit dem AS-Thema zu tun haben; ich finde es immer wieder komisch dass Leute nicht auf der Seite des Users stehen sondern auf der Seite einer Diagnosestelle, und dabei Kritikpunkte ignorieren.
    • Surprised wrote:

      Wenn ich mit Leuten zusammen bin, die mich mögen oder sich mit ASS auskennen, meinen Freunden und bei Ärzten mache ich das mit dem Blickkontakt so, wie es mir eigentlich entspräche. D.h. der findet dann eher nicht statt.
      Bei meiner Therapeutin wäre es sicher egal, was ich mache, aber es käme mir kindisch vor, keinen Blickkontakt zu halten, so als würde ich extra für sie den Autisten raushängen lassen. Nachdem ich im sonstigen Alltag versuche, normalen Blickkontakt zu halten, gehört das zu mir dazu, und es zu ändern wäre so, wie wenn ich plötzlich behaupten würde, ich könnte nicht reden oder schreiben.
      Mein Blickkontakt bleibt sicher auch so noch ein wenig auffällig.
      Alles wird galaktisch gut.
    • Bei mir ist es so, dass ich versuche, in die Augen zu schauen, wenn der Diagnostiker redet.
      Das kostet mich aber Konzentration und manchmal verpasse ich Gesagtes, das kommt manchmal als Konzentrationsstörung rüber, obwohl es das nicht ist.
      Wenn ich aber selbst rede, kann ich meist gar nicht mehr in die Augen schauen, dann schaue ich irgendwo anders hin.
      Mir ist bewusst, dass das komisch sein muss, aber es geht nicht anders, sonst kriege ich kaum ein Wort raus oder laufe rot an vor Anstrengung.
      Rückmeldung lautete auch entsprechend.
      Ist halt bei mir auch so das Auffälligste nach außen, weil es auch bei fast jeder Person gleich ist.

      Witzigerweise hatte ich mal einen Kommunikationskurs an der Uni, und ich meinte, ich könne nicht, und die Leiter meinten, ich würde nur nicht wollen.
      Ich war schockiert und fühlte mich sehr missverstanden, hatte aber keine Worte, um das weiter zu verfolgen.
      „Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile.“
      (Aristoteles, griechischer Philosoph, 384 - 322 v. Chr.)
    • @Platypus
      Du weißt doch gar nicht, wie die User sich in der Realität verhalten.
      Ich habe schon gesehen, wie einer hier auf nett und harmlos gemacht hat und auf einer anderen Plattform dann Beleidigungen von sich gegeben hat.
      Es ist alles eine Frage des Auftritts, bzw. wie man wahrgenommen werden möchte.
      Bei einem aufgebrachten Menschen ist es wahrscheinlicher, dass die Reaktion echt ist.
      „Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile.“
      (Aristoteles, griechischer Philosoph, 384 - 322 v. Chr.)
    • @Cloudactive Nein, natürlich weiß ich das nicht. Deshalb habe ich ja auch den Konjunktiv benutzt und versucht deutlich zu machen, dass es eine Möglichkeit sein könnte. Pusheenosaurus schrieb, sie fühle sich hilflos, was ich nachvollziehen kann, daher habe ich mich um lösungsorientierte Ansätze bemüht. Ich denke auch, dass die Reaktion echt ist :)
    • Cloudactive wrote:

      Wenn ich aber selbst rede, kann ich meist gar nicht mehr in die Augen schauen, dann schaue ich irgendwo anders hin.
      Das mache ich auch so, beobachte das aber auch bei anderen Menschen, vor allem, wenn man überlegen muss beim Reden. Der Blickkontakt ist nicht durchgehend. So viel ich weiß, gibt es sogar Regeln, wie viele Sekunden man jemanden anschauen kann, bevor es wie Starren wirkt.
      Alles wird galaktisch gut.
    • Platypus wrote:

      @Pusheenosaurus Das Buch hier finde ich ziemlich hilfreich, es hat u.a. sehr viele Arbeitsblätter und auch den Zugang zu einem Online-Training zum Thema Mimik: amazon.de/Hochfunktionaler-Aut…apeutisches/dp/3170320319
      Man kann das teilweise, solange man keinen Therapieplatz hat, ganz gut selbstständig bearbeiten. Ansonsten könnte ich mir vorstellen, dass ein guter Teil deiner sozialen Probleme völlig autismus-unabhängig durch dein sehr aggressiv und (ver-)urteilend wirkendes Verhalten (mit-)verursacht sein könnte. Die allermeisten der hiesigen Autisten kommunizieren gänzlich anders, selbst wenn sie aufgebracht sind. Es kommt wirklich als sehr unfreundliches und abstoßendes Benehmen rüber. Unabhängig von einer Diagnose könntest du dir eine Verhaltenstherapie suchen, wo dir ehrlich gespiegelt wird, wie du auf andere wirkst, und du erarbeitest, was du wie verändern kannst. Was du dann nicht ändern kannst, wird dich, wenn du tatsächlich Autistin bist, dein Leben lang begleiten. Dagegen gibt es dann leider keine Hilfe :(
      8o Ich finde nicht dass ihr Verhalten "aggressiv und (ver-)urteilend" wirkt, sowie "sehr unfreundliches und abstoßend" ist.

      Sie scheint mir verärgert darüber dass man ihr hier so komisch kommt. Leider ist das hier so, dass es viele gibt die andere User herablassend und bevormundendend behandeln, wenn es bei einer Diagnostik Kritik gibt.
    • Shenya wrote:

      es käme mir kindisch vor, keinen Blickkontakt zu halten, so als würde ich extra für sie den Autisten raushängen lassen.
      Letzteres denke ich mir auch. Und ersteres eigentlich auch. Trotzdem kann ich nicht anders, als mir in solchen Situationen zu erlauben, ganz ICH zu sein. Aber vielleicht sollte ich das - gerade wegen Letzterem - ändern.
      Surprised by the joy of life.
    • Die Frage ist, was ist "ganz ICH". Bei mir ist "ganz ICH" eben auch einiges, was antrainiert/erlernt ist. Kann da nicht plötzlich so tun, als könnte ich es nicht. Das muss nun bei dir nicht auch so sein. Solltest du das Gefühl haben, authentische Beziehungen zu führen, dann ist es in Ordnung. Das Gefühl habe ich z.B. nicht, was aber andere Gründe hat. Blickkontakt gehört bei mir zu den "Basics", aber es gibt andere Probleme mit Überanpassung bei mir.

      Aber bezogen auf das diagnostische Gespräch, was ja der Ausgangspunkt war, da gehe ich davon aus, dass die meisten hochfunktionalen Autisten da nicht mal schnell ihre ein Leben lang antrainierten Verhaltensweisen abstellen können. Das schreiben ja auch viele, dass sie stark kompensieren und fürchten, deswegen die Diagnose nicht zu bekommen (was aber normalerweise kein Problem ist, weil man so gut gar nicht kompensieren kann und ein erfahrener Arzt das trotzdem noch sieht).

      Wenn der Arzt irgendwas in Frage stellt, egal ob man nun keinen Blickkontakt hält oder versucht, normalen Blickkontakt zu halten, dann
      ist das keine Kritik, sondern der will nur sehen, wie man sich verhält, während man antwortet, das ist alles. Es kommt wohl darauf an, ob man überhaupt antworten kann, was man in die Frage reininterpretiert, und wie man die Antwort vorbringt.

      Dass diese Diagnosestelle schließt und deswegen Anfragen nicht beantwortet werden, ist wirklich blöd, da würde ich aber eher ein Organisationsversagen unterstellen, als unbedingt dem Arzt die Schuld zu geben. Wer weiß, wo Mails da gerade landen und ob der Arzt sie überhaupt zu sehen bekommt. Die Entscheidung zu schließen ist total bescheuert von dem Krankenhaus, ich weiß nicht, was das soll. Aber das ging wohl von der Leitung aus.
      Alles wird galaktisch gut.
    • Platypus wrote:

      @Pusheenosaurus Das Buch hier finde ich ziemlich hilfreich, es hat u.a. sehr viele Arbeitsblätter und auch den Zugang zu einem Online-Training zum Thema Mimik: amazon.de/Hochfunktionaler-Aut…apeutisches/dp/3170320319
      Man kann das teilweise, solange man keinen Therapieplatz hat, ganz gut selbstständig bearbeiten. Ansonsten könnte ich mir vorstellen, dass ein guter Teil deiner sozialen Probleme völlig autismus-unabhängig durch dein sehr aggressiv und (ver-)urteilend wirkendes Verhalten (mit-)verursacht sein könnte. Die allermeisten der hiesigen Autisten kommunizieren gänzlich anders, selbst wenn sie aufgebracht sind. Es kommt wirklich als sehr unfreundliches und abstoßendes Benehmen rüber. Unabhängig von einer Diagnose könntest du dir eine Verhaltenstherapie suchen, wo dir ehrlich gespiegelt wird, wie du auf andere wirkst, und du erarbeitest, was du wie verändern kannst. Was du dann nicht ändern kannst, wird dich, wenn du tatsächlich Autistin bist, dein Leben lang begleiten. Dagegen gibt es dann leider keine Hilfe :(
      Natürlich bin ich aufgebracht, wenn du schreibst, ich hätte MASSIV über die Ärzte geschimpft, wenn das aber einfach nicht so war. Ich mag es nicht, wenn ich mir etliche Gedanken darüber mache (wie damals), wie ich etwas am besten ausdrücke, und später kommt jemand, dreht mir die Worte so hin, wie ich sie gar nicht gemeint habe, und ich kann natürlich nicht mehr beweisen, dass es anders war. Und natürlich bin ich aufgebracht, wenn sich hier auf die Unfehlbarkeit dieser Ambulanz verlassen wird. Weder ein ADOS von 6 (Cutoff hin oder her) noch ein AQ von 45 sind neurotypisch! Und wenn es mir schwer fällt, Blickkontakt zu halten (ich kann den Leuten in die Augen schauen, aber nur immer wieder ganz kurz), dann ist das eben so und bei einem Arzt sollte ich mich jetzt nicht so verstellen müssen, da genau dieser Arzt WISSEN sollte, dass das nicht als Absage gemeint ist, sondern schlicht unangenehm für mich.

      Und dann stehst du da, ohne irgendwas in der Hand, weinst sogar ein bisschen vor dem Arzt weil du dich SO hilflos fühlst und er dir auch nicht sagt, was es denn stattdessen sein kann, wieso du immer aneckst (außer die weisen Worte: Vielleicht lag es nie an ihnen, sondern immer an den anderen, statistisch gesehen aber natürlich unwahrscheinlich), machst zähneknirschend einen Termin für eine Tagesklinik aus, obwohl du beim Gedanken daran schon wütend wirst weil du das einfach als ganz grauenvoll erachtest, und DANN heißt es: Ihr Termin wird gecancelt, sorry, gehen Sie doch woanders hin!

      Keine Diagnose, keine Differentialdiagnose, keine Hilfestellung.

      Man erzählt von seinen Sorgen und dieser Belastung in einem Board voller Menschen, denen es eventuell ähnlich geht, und bekommt einfach gleich mal vorgeworfen, dann KÖNNE man doch gar nicht autistisch sein. Als ob der spezielle Arzt UNFEHLBAR sei. Zur Zeit meiner Termine war ich mit der Welt am Ende, ich war gestresst, komplett deprimiert und war einfach ständig an meiner Belastungsgrenze. Da fällt mir normal wirkender Blickkontakt viel schwerer als sonst, da kann ich mich einfach nicht so gut zusammenreißen, vor allem wenn ich vorher schon Ubahn fahren musste und sowieso komplett überfordert bin. Und dann sind mir solche Sachen wie Blickkontakt halt ehrlich gesagt auch mal komplett egal.

      Es tut mir leid, falls ich mich irgendwo im Ton vergriffen haben sollte, aber ich denke es ist ganz natürlich, dass man sauer wird, wenn man überall missverstanden wird und alle einfach mal per se auf der Seite der Klinik, aber nicht auf der Seite des Patienten sind, obwohl man doch ganz genau weiß, dass vor allem Frauen immer noch oft unter dem Radar fliegen.

      P.S.: Die Email habe ich DIREKT an die Mailadresse des Arztes geschrieben.
      anyone can carry his burden,
      however hard, until nightfall.

      The post was edited 2 times, last by Pusheenosaurus ().

    • Pusheenosaurus wrote:




      Es tut mir leid, falls ich mich irgendwo im Ton vergriffen haben sollte, aber ich denke es ist ganz natürlich, dass man sauer wird, wenn man überall missverstanden wird und alle einfach mal per se auf der Seite der Klinik, aber nicht auf der Seite des Patienten sind, obwohl man doch ganz genau weiß, dass vor allem Frauen immer noch oft unter dem Radar fliegen.
      Ja, ich kann das sehr gut verstehen.
      Ein sehr wichtiger, wenn nicht der wichtigste Grundpfeiler des Menschen, ist Verständnis, Glaubwürdigkeit.
      Damit steht und fällt die Realität.
      Menschen können nicht direkt kommunizieren, sondern nur mittelbar über Gedanken und Worte.
      So kommt es, dass man so vieles einfach nicht beweisen kann und auf Verständnis und Glaubwürdigkeit angewiesen ist.
      Wenn einem das genommen wird, was ist man dann noch?
      Unsichtbar
      „Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile.“
      (Aristoteles, griechischer Philosoph, 384 - 322 v. Chr.)