ADOS Test

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    • Cloudactive wrote:

      Es wird wohl davon ausgegangen, dass Autisten kaum Vorstellungskraft oder Kreativität besitzen oder sie zumindest nicht in dieser Situation zeigen würden.

      Fidoline wrote:

      Ich halte das aber eben für Humbug!
      Wenig Vorstellungsvermögen/kreativität ist wohl ein Merkmal, das oft bei Autisten vorkommt, aber natürlich nicht bei jedem.
      Mangel an Vorstellungsvermögen/kreativität ist auch kein Kernkriterium für die Diagnostik.

      Cloudactive wrote:

      Ja, es gibt den Bereich C1 Vorstellungsvermögen/Kreativität, für den es in der Gesamtschau eine Bewertungsmöglichkeit von 0-3 Punkten gibt.
      Diese 0-3 Punkte gehen aber nicht in die Scorewerte ein, aus dem mithilfe eines Algorithmus eine (rein rechnerische!) ADOS-Diagnose bestimmt wird. Der Diagnostiker ist bei seiner klinischen Diagnose nicht an diese rechnerische ADOS-Diagnose gebunden, sondern wird da außerdem die Ergebnisse anderer Tests und Untersuchungen einfließen lassen und die Diagnose schließlich nach dem Gesamteindruck vergeben. Zum Gesamteindruck gehören dann eben auch die 0-3 Punkte aus dem C-Bereich.
      Für die Scorewerte sind nur bestimmte Beobachtungen aus den Bereichen A und B relevant, auch nicht alle Beobachtungen aus diesen Bereichen. Und für jede der für den Score relevanten Beobachtungen gehen maximal 2 Punkte in den Score ein, wenn bei einer einzelnen Beobachtung 3 Punkte erreicht werden, gehen davon nur 2 in den Score ein.
      Die Beobachtungen in den Bereichen A und B, die in den Score eingehen, entsprechen im Wesentlichen den Kernkriterien für den Bereich soziale Kommunikation und Interaktion.
      In Bereich D wird notiert, ob während des Tests repetitives Verhalten/Routinen zu beobachten sind. Das sind zwar auch Kernkriterien für die Diagnostik, sie gehen aber trotzdem nicht in den Score ein. Es wird wohl davon ausgegangen, dass der Test zu kurz ist, als dass man erwarten könnte, dass man so etwas zu sehen bekommt.
      Ob es repetitives Verhalten/Routinen gibt, muss daher in der Regel außerhalb des ADOS mit anderen Mitteln überprüft werden.

      Lefty wrote:

      Darf man hier sagen, worum es geht? M.E. besteht da keine Selbstbeeinflussungs- und Ergebnisverfälschungsgefahr.
      Insbesondere über die Zahnputzaufgabe ist ja hier schon sehr viel gesagt worden. Das habe ich so laufen lassen oder mich sogar selbst daran beteiligt.
      Man muss da immer abwägen zwischen dem Interesse, sich nachträglich über die Ergebnisse und den Sinn und Zweck des Ganzen auszutauschen, und dem Interesse, möglichst nicht zu viel über den Test preiszugeben, was letztlich den Test unbrauchbar machen würde.
      Die Forenregeln schließen jedenfalls nicht aus, dass man darüber schreibt.
      Ich fände es jetzt aber nicht gut, wenn wir öffentlich jede Aufgabe diskutieren würden.
      Das schlimmste, was von Moderationsseite aber im Moment passieren könnte, wäre, dass ein Beitrag entfernt würde. Gesperrt wird man für soetwas nicht.
      Although it can be a problem, I wouldn't swap my autism for anything. It makes me, who I am. I just wouldn't be the same without it.
      Obwohl er Probleme machen kann, würde ich meinen Autismus gegen nichts in der Welt tauschen. Er macht mich zu der, die ich bin. Ich wäre einfach nicht dieselbe ohne ihn. (Rosie King)
    • @Tuvok
      Hoppala, jetzt hast du aber eine Menge gespoilert.
      Ich war da vorsichtig. :d
      Ich weiß natürlich, wie es berechnet wird und meine Angaben widersprechen sich deinen auch nicht, der Threadtitel lautet “ADOS” und nicht “Autismus-Diagnostik”. :)
      „Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile.“
      (Aristoteles, griechischer Philosoph, 384 - 322 v. Chr.)

      The post was edited 1 time, last by Cloudactive ().

    • @Tuvok Oh, ich hatte nur das letzte gelesen und daher nicht gewusst, dass schon viel über diese Aufgabe geschrieben wurde.

      Ich hab mich übrigens missverständlich ausgedrückt: ich dachte überhaupt nicht an Sperrung, als ich fragte, ob man dazu etwas sagen "darf". Ich meinte nur, ob es unschädlich ist für jemanden, der den Test noch vor sich hat, oder ob man lieber nicht zu viel über die Test-Hintergründe sagen sollte.
    • Cloudactive wrote:

      Hoppala, jetzt hast du aber eine Menge gespoilert.
      Die Information, die ich jetzt "gespoilert" habe, halte ich aber für unbedenklich.
      Das ist in etwa das, was mir der Diagnostiker vor dem Test auch so gesagt hat:
      Beim Test wird man in Situationen versetzt, wo mit relativ hoher Wahrscheinlichkeit autismustypische Verhaltensweisen auftreten, die dann direkt beobachtet und nach einem Punktsystem bewertet werden.

      Bdenklicher wäre es, wenn man über die Aufgaben des Tests und die Beobachtungsschwerpunkte hier zu viel verraten würde
      Display Spoiler
      Ich denke dabei insbesondere an Aufgabe Nr. 10, falls du die Originalnummerierung der Aufgaben kennst
      Although it can be a problem, I wouldn't swap my autism for anything. It makes me, who I am. I just wouldn't be the same without it.
      Obwohl er Probleme machen kann, würde ich meinen Autismus gegen nichts in der Welt tauschen. Er macht mich zu der, die ich bin. Ich wäre einfach nicht dieselbe ohne ihn. (Rosie King)
    • Tuvok wrote:

      Bdenklicher wäre es, wenn man über die Aufgaben des Tests und die Beobachtungsschwerpunkte hier zu viel verraten würde
      Hmmm, da erinnere ich mich an irgend einen anderen Thread. :roll:
      Upps. ^^

      Tuvok wrote:

      Ich denke dabei insbesondere an (…)
      Fängt mit "P" an? :d Joa, kann schon bedenklich sein.
      „Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile.“
      (Aristoteles, griechischer Philosoph, 384 - 322 v. Chr.)
    • Ist es eigentlich üblich, eine genaue Aufschlüsselung der Auswertung zu bekommen? Mir wurden nur ein paar allgemeine Sachen gesagt - erst, dass das Ergebnis gegen Autismus spricht, und dann, auf meine Nachfrage, so Sachen wie "Sie haben Fragen nicht nur beantwortet, sondern auch das Gespräch weitergeführt", "Sie haben in der Bildergeschichte den Gesichtsausdruck erkannt" und ähnliches. Von Scores oder Cut-Off oder ähnlichem war überhaupt nicht die Rede.

      Rhianonn wrote:

      natürlich - irgendwie musstest du ja die letzten 20,30,40 oder 50 Jahren überlebt haben. Es gibt hier genug Leute, die eine Ausbildung oder ein Studium haben, hätten sie keine der Fähigkeiten sich angeeignet, wäre das völlig unmöglich gewesen.
      Aber da nichts intuitiv läuft, ist man halt immer am Ende seiner Kraft und alles ist furchtbar anstrengend, und dann gibt es auch diese biographischen Einbrüche, das einfach nix mehr geht.
      Das ist genau das, was ich bei der Diagnostik versucht habe den Diagnostikern zu erklären. Ob ich mich im Großen und Ganzen unauffällig verhalten kann bzw. so, wie es einer Situation angemessen ist, war ja gar nicht die Frage. Könnte ich das nicht, wäre vermutlich schon eher jemand auf Autismus gekommen.
      Etwas zu können heißt aber eben nicht, dass alles gut ist und man keine Probleme hat. Irgendwie haben die mich aber nicht verstanden. Letztlich ist das aber ein Thema, das mich schon mindestens so lange verfolgt, wie ich mich erinnern kann: Na, geht doch. Was stellst du dich so an, wo ist denn jetzt das Problem gewesen...

      Rhianonn wrote:

      Geschichten erfinden ist sozusagen meine Spezialität , das war aber kein Ausschlussgrund.
      Das finde ich spannend. Ich erfinde zwar keine Geschichten, mag aber gerne welche nacherzählen und auch ausschmücken. Das gehört eigentlich zu den Dingen, die mich zwischendrin immer mal zweifeln lassen, ob Autismus überhaupt grundsätzlich sein kann (auch wenn so viel anderes passt.)
    • Mya wrote:

      "Sie haben Fragen nicht nur beantwortet, sondern auch das Gespräch weitergeführt", "Sie haben in der Bildergeschichte den Gesichtsausdruck erkannt" und ähnliches.
      Wenn Autisten per se nicht in der Lage sind, ein Gespräch zu führen und überhaupt keine Gesichtsausdrücke erkennen, wie kommt es dann, dass hier doch einige im Forum gefühlt ein mit "normalen" Personen vergleichbares Sozialleben aufweisen? Findet man Freunde und einen Partner, wenn man gar keine Gefühle erkennt und sich bei einem Gespräch gar nicht nach dem anderen erkundigt? (Okay, wenn alles Autisten sind, passt es ja wieder).
      Ich frage mein Gegenüber schon weniger als andere Menschen. Das war auch in dier Diagnostik so, weil es ja nicht darum ging, mit der Frau, die mich befragt hat, Small Talk zu betreiben, sondern darum etwas über mich herauszufinden. Sie war mir ehrlich gesagt in der Situation ziemlich egal. Grundsätzlich bin ich aber sehr wohl imstande, Gespräche (mit mir vertrauten Personen) zu führen.
      Ich erkenne relativ viele Gesichtsausdrücke, wenn ich genug Zeit habe. Bei einem Bilderbuch geht das, aber meinem Gegenüber kann ich nicht sagen "Moment, ich muss noch mal kurz überlegen, was dein Gesichtsausdruck gerade aussagt". ;) Außerdem gibt es für mich eindeutige Gesichtsausdrücke und sehr uneindeutige, die ich gar nicht auseinanderhalten kann.
      Naja, mal abwarten, was bei mir rauskommt ...


      Rhianonn wrote:

      Und ich bin schriftstellerisch tätig - Geschichten erfinden ist sozusagen meine Spezialität , das war aber kein Ausschlussgrund.
      Dann besteht bei mir ja auch Hoffnung. :thumbup:

      The post was edited 1 time, last by Fidoline ().

    • Mya wrote:

      Ist es eigentlich üblich, eine genaue Aufschlüsselung der Auswertung zu bekommen?
      Offenbar nicht.
      Mein Diagnostiker hat in seinem Befundbericht sämtliche Beobachtungen beim ADOS im Klartext (keine Punktzahlen) ausformuliert, als Zahlenwerte angegeben wurden nur die daraus resultierenden Scores, die zugehörigen Cutoffwerte (die beim Score mindestens erreicht sein müssen für eine Positivdiagnose) und das Gesamtergebnis des Tests (rechnerische ADOS-Diagnose).
      Für ADI-R wurden nur die Scores und die zugehörigen Cutoffwerte angegeben.
      Insgesamt fand ich die Darstellung schon aufschlussreich und nachvollziehbar.

      Später habe ich den ADOS noch mehrmals bei Studien gemacht. Da habe ich aber jeweils keine Auswertung des ADOS bekommen. Vielleicht hätte ich die bekommen, wenn ich danach gefragt hätte. Vielleicht verstößt das auch gegen die Regeln, das an die Probanden herauszugeben. Die Ergebnisse des Gentests bei einer Studie hätten mich mehr interessiert, aber da konnten sie nachvollziehbar begründen, dass sie die nicht an die Probanden herausgeben dürfen.
      Although it can be a problem, I wouldn't swap my autism for anything. It makes me, who I am. I just wouldn't be the same without it.
      Obwohl er Probleme machen kann, würde ich meinen Autismus gegen nichts in der Welt tauschen. Er macht mich zu der, die ich bin. Ich wäre einfach nicht dieselbe ohne ihn. (Rosie King)
    • Tuvok wrote:

      Mein Diagnostiker hat in seinem Befundbericht sämtliche Beobachtungen beim ADOS im Klartext (keine Punktzahlen) ausformuliert, als Zahlenwerte angegeben wurden nur die daraus resultierenden Scores, die zugehörigen Cutoffwerte (die beim Score mindestens erreicht sein müssen für eine Positivdiagnose) und das Gesamtergebnis des Tests (rechnerische ADOS-Diagnose)
      So war es bei mir auch.
      "Asperger ist eine unsichtbare Behinderung." "Oh, sieht man dir gar nicht an." "Ähhh....genau" :irony:
    • Fidoline wrote:

      Ich frage mein Gegenüber schon weniger als andere Menschen. Das war auch in dier Diagnostik so, weil es ja nicht darum ging, mit der Frau,
      Ich frage auch eher wenig. Entweder, weil ich es vergesse, oder weil ich nicht versehentlich zu neugierig sein will. Beim ADOS habe ich gar nichts gefragt, ich wollte ja auch nichts von der wissen, die sollte einfach nur den Test durchführen. Aber z.B. auf die Frage, wie viele Teile das größte Puzzle hatte, das ich gemacht habe, habe ich geantwortet: "1500 Teile... Und ich habe schon mal bei einem mit 3000 Teilen geholfen." und ähnliches.

      Fidoline wrote:

      Ich erkenne relativ viele Gesichtsausdrücke, wenn ich genug Zeit habe. Bei einem Bilderbuch geht das
      Genau das. Ich erkenne Gesichtsausdrücke an bestimmten Merkmalen, der eine Gesichtsausdruck, der da vorkam war sehr deutlich (fand ich jedenfalls) und das passte einfach auch zur dargestellten Situation und Zeit hatte ich auch.

      Tuvok wrote:

      Mein Diagnostiker hat in seinem Befundbericht sämtliche Beobachtungen beim ADOS im Klartext (keine Punktzahlen) ausformuliert, als Zahlenwerte angegeben wurden nur die daraus resultierenden Scores, die zugehörigen Cutoffwerte (die beim Score mindestens erreicht sein müssen für eine Positivdiagnose) und das Gesamtergebnis des Tests (rechnerische ADOS-Diagnose).
      Okay, da muss ich vielleicht einfach abwarten, bis ich hoffentlich Einblick in den Befundbericht bekomme. Mich würden auch vor allem diese "Endwerte" interessieren und eben, wie weit ich jeweils vom Cut-Off entfernt war. Das ganze war so wischi-waschi formuliert, "wir denken nicht, es spricht eher dagegen..." usw. Ein klares "da ist der Cut-Off und dort waren Sie" wäre mir irgendwie lieber gewesen. Um zu wissen, wie deutlich das war - ganz am anderen Ende oder knapp vorbei bzw. in welchen Bereichen was war.

      The post was edited 2 times, last by Mya ().

    • Huhu
      auch wenn das Thema schon älter ist... Ich habe den Test auch gemacht, glaube man kann dabei nichts richtig oder falsch machen und schon gar nicht betrügen. Mich würde interessieren ob ihr euren Bericht bekommen habt. Bei mir steht das Ergebnis noch aus, würde aber gerne wissen was die so geschrieben haben. Bekommt man den Bericht so oder muss man da explizit nachfragen?
    • Pusheenosaurus wrote:

      Und die 6 Punkte haben nicht zur Diagnose gereicht.
      Die reichen allerdings, wenn man ansonsten auffällig ist, zumindest in der Ambulanz in München, da es immer auf das Gesamtbild
      ankommt, nicht alleine auf eine Punktzahl.

      Ich weiß auch nur die Punktzahl und die Auffälligkeiten, die während des Tests beobachtet wurden. Sie haben jedoch keinen
      expliziten Bezug zu den Aufgaben.
    • Ich halte nicht mehr viel von dieser Ambulanz im MPI. Immerhin ist auch mein Arztbrief beim Lesen so eindeutig, dass ich bei einer anderen Ärztin schon für nächsten Monat statt erst nächstes Jahr einen Termin bekommen habe. Ich kann kaum Freunde finden und halten, habe keine Beziehungen, in ausnahmslos jedem Job Probleme weil ich anecke, bin Prosopagnostiker, neige zu repetitivem Verhalten (das andere ebenfalls nervt), bin geruchs- und geräuschempfindlich und in unregelmäßigen Abständen bekomme ich dermaßene Tobsuchtsanfälle, deren Gründe mir selbst meistens nicht ersichtlich ist.

      Mein Autismus-Quotient war 45 von 50. Ist mir ehrlich gesagt egal, wie du das siehst, klar sprichst du nur in höchsten Tönen von denen, DU hast deine Diagnose ja easy bekommen. Ich wurde beim Abschlussgespräch noch saudumm gefragt, wieso ich denn immer auf einem Ball rumdrücke und wieso ich keinen Blickkontakt halten könne, ich solle das jetzt doch mal machen, und ich sehe außerdem nicht aus wie Autist. Ja danke.

      Für MICH (und ich hab auch schon ähliche Stimmen gehört) ist das für Frauen (völlig egal, ob es auch Frauen gibt, die diagnostiziert werden) eine denkbar schlechte Anschlaufstelle.
      anyone can carry his burden,
      however hard, until nightfall.
    • Pusheenosaurus wrote:

      Ich wurde beim Abschlussgespräch noch saudumm gefragt, wieso ich denn immer auf einem Ball rumdrücke und wieso ich keinen Blickkontakt halten könne, ich solle das jetzt doch mal machen, und ich sehe außerdem nicht aus wie Autist. Ja danke.
      Das klingt für mich eher nach den typischen Provokationen und nicht nach Unwissenheit ;)
      Hohe Zahlen bei der Editierungsanzeige zeigen nicht, dass ich permanent meine Meinung ändern würde. Ich habe nur Probleme Rechtschreib- und Grammatikfehler zu tolerieren und korrigiere diese daher, wenn ich sie sehe.
      Dennoch kann auch ich Tippfehler übersehen. In diesem Fall bitte ich um Nachsicht.
    • Wie hast du denn darauf reagiert, was hast du gesagt?
      Ich wüsste auch nicht was da die "autistische" Reaktionsweise wäre...
      Ich finde solche Provokationen auch falsch (falls es denn eine absichtliche Provokation war, und nicht doch ernst). Das stellt den Patienten unter Generalverdacht er wäre ein "Möchtegernautist", und er müsste nun beweisen dass er er es nicht ist... ich finde das kein gutes Verhältnis zwischen Arzt und Patient, und es ist doch auch unverschämt.
    • Was wahrscheinlich eher nicht autistisch wäre, wäre wenn man eloquent, die Situation durchschauend, sofort eine perfekte Antwort geben könnte. Oder wenn man hinter allem einen Angriff vermutet, oder sofort pampig wird.

      Und naja, das mit dem Blickkontakt, da muss man schon sagen, dass (hochfunktionale) Autisten in der Regel schon versuchen, in die Augen zu schauen. Es sieht dann nur vielleicht nicht ganz natürlich aus, weil der Blickkontakt entweder zu kurz oder zu lang ist.
      Alles wird galaktisch gut.

      The post was edited 2 times, last by Shenya ().

    • Shenya wrote:

      Und naja, das mit dem Blickkontakt, da muss man schon sagen, dass (hochfunktionale) Autisten in der Regel schon versuchen, in die Augen zu schauen. Es sieht dann nur vielleicht nicht ganz natürlich aus, weil der Blickkontakt entweder zu kurz oder zu lang ist.
      Bei mir ist das so, dass ich nur in die Augen schaue, wenn ich weiß, dass es sich gehört und sein muss, damit es nicht komisch wirkt. Wenn ich mit Leuten zusammen bin, die mich mögen oder sich mit ASS auskennen, meinen Freunden und bei Ärzten mache ich das mit dem Blickkontakt so, wie es mir eigentlich entspräche. D.h. der findet dann eher nicht statt.

      Sorry, bißchen off-topic wollte es aber trotzdem mal schreiben.
      Surprised by the joy of life.