Auf dem Weg zur Diagnose

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    • Auf dem Weg zur Diagnose

      Die letzen zwei Wochen waren für mich sehr nervenaufreibend. Leide wieder extrem unter Reizüberflutung und Depressionen. Hab das Gefühl, mein Gehirn ist total überlastest, alles ist zu laut, zu schrill, zu bunt, zu emotional usw. Hab mich daher entschlossen meiner Sozialbeiständin (die mir gerade in soz. Bereichen wie Ärzt- und Ämtergänge hilft), von meiner ständigen Reizüberflutung und den Verdacht, dass mehr hinter meiner Diagnose (Depressionen, soziale Phobie, Zwänge) stecken könnte, zu erzählen. Dann fiel auch irgendwann das Wort Asperger, Autismus. Sie war sehr verständnisvoll und hat mir auch, das Gefühl gegeben mich zu verstehen und dass viele meiner Probleme nun mehr Sinn für sie ergäben.
      Habe danach versucht meinen Neurologen wegen der ständigen Reizüberflutung anzusprechen, hatte mir vorher ne Liste gemacht und ihm vorgelegt, auch meine Beiständin war dabei. Leider meinte er, dass er mit den genannten Symptomen wenig anfangen kann (den Verdacht wegen Asperger traute ich mich nicht anzusprechen), aber er will sich kundig machen. Meine Psychotherapeutin hat auch versucht, meine ganzen Probleme auf meine schlimme Kindheit bzw. Jugendzeit zu schieben (die war zwar auch beschi...., aber eben nicht von Anfang an), aber hat weitgehend ignoriert, als ich ihr erzählte, dass die Probleme schon in der frühsten Kindheit begannen und ich mich immer irgendwie "fremd" in dieser Welt gefühlt habe. Das war für mich sehr ernüchternd und hat meine Krise nur noch mehr verstärkt.
      Gestern hatte ich dann aber nochmal ein sehr langes Gespräch mit meiner Sozialbeiständin, die mir genau zugehört hat und mir nun beim recherchieren hilft. Heute rief sie dann nochmal an, da sie sich mit der Autismus Ambulanz in Verbindung gesetzt hatte, um dort mehr darüber zu erfahren und wo man sich testen lassen kann. Nach einem sehr langen Gespräch mit der Ärztin dort, der sie von meinen Problemen schilderte, meinte diese, dass vieles davon für Autismus sprechen könnte und ich mich testen lassen sollte.
      Nur leider gibt es keine direkte Stelle in meiner Nähe, so dass ich dort alleine hinfahren müsste, was mir sehr schwer fällt. Aber sie nannte auch noch einen Arzt in meiner Nähe, der sich mit Autismus, Asperger auskennt und den ich kontaktieren könnte, bevor ich mich zu einem Test entschließe.
      Gestern habe ich auch einen Asperger Test gemacht, der sehr für eine solche Diagnose sprach. Also ich scheine mal auf dem richtigen Weg zu sein.
    • Hatte heuten einen Termin bei einem Neurologen, der mir empfohlen wurde, da er sich Autismus auskennt. Hatte meine Sozialbeiständin als Unterstützung dabei, da ich oft Probleme habe, mit Fremden zu sprechen und sie sozusagen die Einleitung, begann, weswegen ich hier bin. Der Arzt hat sich auch viel Zeit genommen und etliche Fragen zu meiner Kindheit, Schule und Problemen gestellt. Zum Schluss meinte er, dass viele der Probleme auf eine Ausitmusstörung zutreffen könnten und hat mir eine Testung in der Klinik empfohlen. Bin erst mal richtig erleichtert, dass er mich nicht ausgelacht hat hat oder das Thema Asperger gleich beiseite gewischt hat oder wie viele andere Neurologen, bei denen ich in Behandlung war, alles immer nur auf meine Depressionen und soz. Phobie geschoben hat. Jetzt habe ich wenigstens mal eine Richtung, worauf es deuten könnte.
    • @midnight
      wie ich bei meiner "begrüssung" im Forum geschrieben habe, stecke ich mitten im Krampf gegen eine Falschdiagnose des GSAmtes.
      Morgen ist die entscheidende Verhandlung am Landessozialgericht , es war verdammt knapp und nur mit meiner Denkstrucktur in Zusammenarbeit mit 2! integeren Anwälten und dem Neurologie-Facharzt, der mir und Dir nach §118 SGB.5 zusteht bin ich morgen das entscheidende Beweisstück für meine angeborenen Eigenschaften.
      ich will hier niemand mit Vermutungen durcheinanderbringen oder mich darstellen, ich komuniziere hier zum ersten mal überhaupt im Netz, und das mit meinem Namen, aber Du hast eben jetzt damit zu schaffen und alles was ich an Recht durchsetzte muss für uns alle zu nutzen sein. habe das als schwuler Antifa so aufgesogen und damit auch meine gute Laune zum pösen Schpieel behalten
      :? + :twisted: + :roll: = :cryforjoy:
      mag ich sehr

      Our inability to find ultimate meaning to human life can often make everything seem pointless and absurd. For 20th century writer, Albert Camus, everything likely is, but perhaps that's a good thing

    • Ich muss das auch unbedingt abklären lassen weil bei mir der Verdacht besteht und meine Eltern auch der Meinung sind dass das meiste zutrifft. Auch bei den ganzen Tests die ich gemacht habe bestätigt sich dieser Verdacht. Ich weiß dass diese Tests keine Diagnostik ersetzen. Deswegen möchten wir einen Termin in Erlangen ausmachen, aber dort sollen die Wartezeiten sehr lange sein und auf unsere E-Mail wurde auch noch nicht geantwortet. Habe das Thema auch mal bei meinem Therapeuten angesprochen doch leider hat er mich nicht so richtig ernstgenommen und gesagt dass ich damit nur ein neues Fass aufmachen würde (RW). Er hat mir auch davon abgeraten eine Diagnostik durchführen zu lassen weil er findet selbst wenn ich es habe wäre es eine sehr leichte Form. Das finde ich sehr merkwürdig, was soll denn dagegen sprechen es abklären zu lassen? Dann wüsste ich wenigstens was los ist. Er hat auch meiner Meinung nach ein Bild von Autisten das völlig den Klischees entspricht.