Gefühl "nicht von dieser Welt" zu sein

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    • Chch wrote:

      Aber spannend ist die Ausgangsfrage ja tatsächlich: warum ist es so, dass sich viele (oder sogar die meisten?) Autisten unabhängig voneinander, ohne entsprechende "Vorlage", als Alien empfinden? Huch, ich wollte hier grad drei Fragezeichen setzen, um die Frage zu betonen - aber da habe ich in einem anderen Thread schon "einen auf den Sack " bekommen, dass das aggressiv oder höchst aufgeregt wirken würde, daher bleibe ich jetzt für immer bei einem Fragezeichen... sehr alienhaft fühle ich mich dabei :lol:
      Auch wenn eine gewisse Ironie in deiner Aussage relativ klar ist, finde ich schon, dass das ein gutes Beispiel für eine Situation ist, die derartige Gefühle hervorrufen könnte. Ganz allgemein geht es dabei ja darum, dass Dingen eine Bedeutung zugemessen wird, die sich mir nicht erschließt. Gerade die Wiederholung von Satzzeichen benutze ich auch immer wieder, wobei ich mich schon immer zusammenreißen muss nicht ans Ende eines jeden Satzes "..." zu setzen. Wenn ich beschreiben müsste warum ich das am liebsten machen würde, würde ich vermuten, dass mit jedem Satz für mich quasi ein neuer Gedankengang los geht, der aus dem vorherigen Satz aufgrund der Grenzen des geschriebenen Wortes eigentlich noch nicht vollständig ist... oder so?

      Jedenfalls hätte ich für meinen Teil mehrere "?" am Ende einer Frage auch eher als Betonung dieser verstanden und nicht als Aggression. Wer interpretiert denn bitte solchen Blödsinn in sowas rein?(??) :irony:
      Es sind doch bloß Satzzeichen...


      keinname wrote:

      Bei mir ist es so, dass ich mir erst durch das Beobachten meiner Mitmenschen "anders" vorkomme. Wenn ich allein bin, halte ich mich für ganz normal. Wenn ich bei anderen Menschen bin, merke ich dann aber sehr oft, dass sie irgendwie auf einer anderen Wellenlänge sind als ich und sich untereinander scheinbar besser verstehen als ich sie. Dieses "Aliengefühl" kommt denke ich auch daher, dass man dieses Anderssein im Alltag zwar spürt, es aber normalerweise nicht näher erklären oder beschreiben kann. Wenn eine Person dagegen körperlich behindert ist, dann ist ja in der Regel sowohl für die Person selbst als auch für die Menschen aus ihrem Umfeld direkt klar, wo das Problem liegt. Gerade das ist beim Autismus häufig nicht der Fall.
      Möglicherweise spielt auch eine Rolle, dass man ja eigentlich der selben Spezies angehört und trotzdem seine Schwierigkeiten im Umgang mit dem "Rest der Menschheit" hat. Wie du schon sagst, man sieht deswegen erstmal nicht anders aus als die Anderen, aber etwas grundlegendes "passt" einfach nicht. Mir kommen dabei Erinnerungen an meine Schulzeit, als ich einfach nicht verstehen konnte, warum sich meine Mitschüler mir gegenüber derartig (feindselig) verhielten und ich mir vor kam, als gehörten die Werte und Überzeugungen die ich hatte in eine andere Zeit, oder auf einen anderen Planeten.

      Ich hatte damals weniger das Gefühl auf einen anderen Planeten zu gehören, als mehr in einen Film oder eine Serie in dem/der zwischenmenschliche Interaktionen mir irgendwie nachvollziehbarer erschienen und ich mir nicht erklären konnte warum das im wahren Leben nicht auch so sein sollte...


      Phreno wrote:

      Ich denke, das sich ein Tier nicht fragt ob es anders ist, oder "nicht von dieser Welt" wenn es z.B. mit einem Mensch zusammen lebt. Für das Tier ist vermutlich seine eigene Persönlichkeit normal und eher der Mensch das sonderbare Wesen. Der Vergleich ist mir eingefallen, wegen dem Stichpunkt "soziale Regeln intuitiv verstehen", ein Tier versteht auch nicht intuitiv die sozialen Regeln von Menschen, aber es scheint diese Selbstzweifel nicht zu haben.

      Kommt es vielleicht eher davon, wenn die Mitmenschen durch ihr Verhalten einem anderen Mensch das Gefühl geben, nicht dazu zu passen?
      Ich denke das Problem mit dieser Analogie liegt eher darin, dass Tiere höchstwahrscheinlich nicht denken/fühlen wie Menschen... ;)
      Ein Hund weiß ganz genau, dass ein Mensch kein Hund ist, geht aber trotzdem eine soziale Bindung mit ihm ein, was wahrscheinlich viel mit Zucht und Erziehung zu tun hat. Es gibt diesbezüglich auch Hinweise darauf, dass die Bindung zum Menschen bei Hunden auch genetisch/evolutionär bedingt ist. Bezüglich sozialer Regeln denke ich das ein Hund die Komplexität menschlicher sozialer Regeln auch nicht im Stande wäre zu begreifen. Ein Hund kennt seine Stellung im Rudel, je nach Erziehung was erlaubt und was verboten ist, wofür es "leckerli" gibt und wie man Herrchen bzw. Frauchen's Aufmerksamkeit bekommt.

      Zum Thema Selbstzweifel; wenn man diese als "Unsicherheit" interpretiert gibt es die bei Hunden tatsächlich auch, die kommen aber eher von einer schlechten/inkonsequenten Erziehung. Wenn ein Hund beispielsweise für ein Verhalten zuerst gelobt wird und dann für das selbe Verhalten später gemaßregelt wird, wird ihn das verunsichern. Er weiß dann in solchen Situationen eventuell irgendwann überhaupt nicht mehr wie er sich Verhalten soll und wird im Extremfall unberechenbar.

      In sofern lässt sich das vllt bedingt doch vergleichen aber es vereinfacht die Problematik extrem. Bei Hunden und vielen domestizierten Tieren allgemein hängt das stark mit Erziehung/Training zusammen, bei Autisten ist das angeboren...

      Moment...
      :m(:

      Ist es das worauf du hinaus wolltest? Dass gewisse Fertigkeiten erst antrainiert/erlernt werden müssen weil sie bei Autisten nicht "angeboren" sind? Also eher in die Richtung andere Spezies...? :|
      Bin ich mit meinem ganzen "gesabbel" auf den selben Punkt gekommen den du machen wolltest?! :?
    • Chch wrote:

      Mir kam als Kind dieser Gedanke, weil ich die einzige war, die so anders war UND wusste, dass Wissenschaft und Forschung aktiv nach Leben auf anderen Planeten und in anderen Galaxien suchten. Vielleicht wegen dieser Kombination?
      Das ist interesannt, denn bei mir war das nicht so, auch wenn ich das gefühl was oben beschrieben wurde selber kenne.
      Ich wurde als Kind nie mit Aliens oder ähnlichem bereichert, auch wenn ich sowas wie Raumschiff Enterprise (die alten Dinger aus den 70ern) schonmal geschaut hab, die "Aliens" für mich aber wie Menschen aussahen und ich kaum was verstand und nur die Szenen sehen wollte wo man das Raumschiff mal auch von außen sah, (gut da war ich auch zwischen 3 und 6 Jahre alt), vermute ich mal das ich mich deswegen immer eher für keinen menschen sondern einfach für ein Tier gehalten habe, da mir diese oft einfacher zu verstehen erschienen als menschen, und ich sie allein von der Ästhetik und körperlichen Überlegenheit ansprechender fand.

      Um aber auf die Threadfrage zurück zukommen, ich hab über die Frage nachgedacht und vermute mal das die Frage gerade bei Autisten deshalb aufkommt, weil es für Autismus spricht mit der Kommunikation zwischen Menschen Probleme zuhaben, und die Sprache ist für das Überleben in einer Menschengruppe essentiell. Wenn man die nicht beherrscht, gehört man nicht in die Gruppe.
      Wenn man grundlegende Folkssprach-unabhängige Sprache wie nonverbale Signale nicht erkennt, versteht und auch zurückgeben kann, ist man kein Teil der Spezies die diese beherrscht.
      Obwohl man es genetisch gehesen wohl doch ist.
    • Rusty Mike wrote:

      Maschinenartig fühl ich mich absolut nicht. Eher wie ein Alien in Menschengestalt. Ich seh zwar aus wie ein Mensch, aber meine Art der Kommunikation, der Wahrnehmung, der Reizfilterung und des Denkens sind anders. Menschen sind mir oft rätselhaft und seltsam fremd. Ich muss mich ihrer Art des Seins anpassen, damit ich halbwegs vernünftig mit ihnen kommunizieren kann, ohne dass es ständig zu Missverständnissen kommt und ich mal wieder anecke. Ich bin nach aussen oft jemand, der ich eigentlich nicht bin. Eben wie ein Alien, dass auf einem fremden Planeten gelandet ist und sich nun so gut es geht als Mensch tarnen muss.
      Geht mir auch so. Allerdings wurde dieses "Alien"-Gefühl bei mir extrem verstärkt dadurch, dass ich mir zwar jahrelang meiner Andersartigkeit bewusst war, ich aber nie wusste, woran es lag. Dadurch fühlte ich mich immer falsch und wie nicht von dieser Welt. Seitdem ich die AS-Diagnose habe, ist das Gefühl zwar nicht verschwunden, aber es ist deutlich schwächer geworden. Im Gegensatz zu früher mir ist es mittlerweile nämlich relativ egal, dass ich so anders bin. Ich nehme mich jetzt so an, wie ich bin - mit all meinen Macken und all meiner Andersartigkeit. Ich bin, wie ich bin - und das ist gut so. :nod:
    • Phreno wrote:

      Deshalb habe ich mir die Frage gestellt, warum manche Autisten von sich diesen Eindruck haben, bzw. wodurch das ausgelöst wird?
      Durch das AndersSein, denke ich.


      crocodylia wrote:

      sondern wie ein Feldforscher. Oder Anthropologe.
      Vielleicht auch wie ein Verhaltensforscher.
      Also immer "am Rand", von aussen, fremd. Aber neugierig, interessiert, beobachtend.
      Ja.

      Phreno wrote:

      Für das Tier ist vermutlich seine eigene Persönlichkeit normal und eher der Mensch das sonderbare Wesen.
      In dieser Hinsicht fühle ich mich sehr "tierisch" :d

      Ich sehe es so, dass die Welt verschiedene Ebenen hat. Das was mit "Diese Welt" gemeint ist, das ist die äusserste Schicht, die Oberfläche, es ist das was für jeden sichtbar ist. Dort leben die normalen Menschen. Sie sind nicht in der Lage die Ebenen zu wechseln, ihr Dasein ist eindimensional. Sie betrachten alles nur aus einer Perspektive, sehr langweilig und oberflächlich ist das.
      Sie merken auch, dass ihr Dasein öde ist und müssen sich deshalb ständig ablenken mit äusseren Reizen oder irgendwelche Substanzen zu sich nehmen um ihr Bewusstsein zu verändern. Denn ihnen fehlt etwas.

      Mein SI ist die Erforschung der Ebenen. Ich habe sehr früh damit begonnen und mittlerweile schon einiges entdeckt. Es ist spannend. Früher war ich nicht in der Lage die Reise zwischen den Ebenen zu steuern und es gab viel Verwirrung, Chaos der Emotionen und der Wahrnehmung.
      Mittlerweile klappt es ganz gut.
      Auf der äusseren Ebene, in der NormalenWelt fühle ich mich nicht zu Hause, da bin ich Gast und das nicht immer gerne. Immer weniger gerne, ehrlich gesagt. Es ist sehr grob und die eigentliche Natur des Daseins geht dort verloren.
      So nehme ich es wahr.

      Aliens haben mich nie interessiert. Es gab Zeiten, in denen ich lieber ein Tier sein wollte. Ein Wolf oder ein Adler.
      Oder eine Krähe :d
    • Chch wrote:

      Aber spannend ist die Ausgangsfrage ja tatsächlich: warum ist es so, dass sich viele (oder sogar die meisten?) Autisten unabhängig voneinander, ohne entsprechende "Vorlage", als Alien empfinden?
      Ja, das fand ich auch beeindruckend. Ich war höchst erstaunt,
      als ich erfuhr, dass Asperger auch " wrong planet syndrom" genannt wird.
      Denn dieses Bild nutzte ich auch ab und an um zu beschreiben wie ich mich auf dieser Erde fühle.

      Cloudactive wrote:

      Ich finde, Leute die das behaupten, übertreiben damit.
      :? sprichst du hier anderen Menschen ihre innere Wahrnehmung ab?
      Mir war selbstverständlch immer klar dass ich natürlich auf die Erde gehöre, mit den Bedingungen hier umzugehen habe.
      Aber es kam mir dennoch alles so fremd vor, als ob ! ich eigentlich auf einen anderen Planeten mit gänzlich anderen Grundbedingungen gehörte. Am besten einen ohne feste Materie, in der man nur als Geistwesen existiert und ohne Worte kommunizieren kann. Ein Alien ohne grüne Haut und hohe Stirn :lol:
    • Sesambrot wrote:

      Jedenfalls hätte ich für meinen Teil mehrere "?" am Ende einer Frage auch eher als Betonung dieser verstanden und nicht als Aggression. Wer interpretiert denn bitte solchen Blödsinn in sowas rein?(??)
      Es sind doch bloß Satzzeichen...
      Das ist kein Blödsinn, es kommt auf den Zusammenhang an in dem es verwendet wird. Den siehst Du hier nicht. Und..nein, es sind nicht nur einfach Satzzeichen.
      So funktioniert das in Dieser Welt nicht und das weiss @Chch auch ganz genau.

      The post was edited 1 time, last by Kraehe ().

    • Kraehe wrote:

      Sesambrot wrote:

      Jedenfalls hätte ich für meinen Teil mehrere "?" am Ende einer Frage auch eher als Betonung dieser verstanden und nicht als Aggression. Wer interpretiert denn bitte solchen Blödsinn in sowas rein?(??)
      Es sind doch bloß Satzzeichen...
      Das ist kein Blödsinn, es kommt auf den Zusammenhang an in dem es verwendet wird. Den siehst Du hier nicht. Und..nein, es sind nicht nur einfach Satzzeichen.So funktioniert das in Dieser Welt nicht und das weiss @Chch auch ganz genau.
      Danke für die Belehrung und Aufklärung, Danke!!! oups, drei Ausrufezeichen. Verzeih mir. x(
      Ich möchte, dass das damit jetzt beendet ist. Denn Du irrst Dich und willst es nicht einsehen. Und zu einem Tennismatch bin ich nachwievor nicht bereit, weil es unsinnig ist.
      Corona ist dem Ring ähnlich.
      Der Ring in "Der Herr der Ringe" zeigt die Intensität der dunklen Seite der Wesen. Corona auch...
    • Kraehe wrote:

      Phreno wrote:

      Deshalb habe ich mir die Frage gestellt, warum manche Autisten von sich diesen Eindruck haben, bzw. wodurch das ausgelöst wird?
      Durch das AndersSein, denke ich.

      crocodylia wrote:

      sondern wie ein Feldforscher. Oder Anthropologe.
      Vielleicht auch wie ein Verhaltensforscher.
      Also immer "am Rand", von aussen, fremd. Aber neugierig, interessiert, beobachtend.
      Ja.

      Phreno wrote:

      Für das Tier ist vermutlich seine eigene Persönlichkeit normal und eher der Mensch das sonderbare Wesen.
      In dieser Hinsicht fühle ich mich sehr "tierisch" :d
      Ich sehe es so, dass die Welt verschiedene Ebenen hat. Das was mit "Diese Welt" gemeint ist, das ist die äusserste Schicht, die Oberfläche, es ist das was für jeden sichtbar ist. Dort leben die normalen Menschen. Sie sind nicht in der Lage die Ebenen zu wechseln, ihr Dasein ist eindimensional. Sie betrachten alles nur aus einer Perspektive, sehr langweilig und oberflächlich ist das.
      Sie merken auch, dass ihr Dasein öde ist und müssen sich deshalb ständig ablenken mit äusseren Reizen oder irgendwelche Substanzen zu sich nehmen um ihr Bewusstsein zu verändern. Denn ihnen fehlt etwas.

      Mein SI ist die Erforschung der Ebenen. Ich habe sehr früh damit begonnen und mittlerweile schon einiges entdeckt. Es ist spannend. Früher war ich nicht in der Lage die Reise zwischen den Ebenen zu steuern und es gab viel Verwirrung, Chaos der Emotionen und der Wahrnehmung.
      Mittlerweile klappt es ganz gut.
      Auf der äusseren Ebene, in der NormalenWelt fühle ich mich nicht zu Hause, da bin ich Gast und das nicht immer gerne. Immer weniger gerne, ehrlich gesagt. Es ist sehr grob und die eigentliche Natur des Daseins geht dort verloren.
      So nehme ich es wahr.

      Aliens haben mich nie interessiert. Es gab Zeiten, in denen ich lieber ein Tier sein wollte. Ein Wolf oder ein Adler.
      Oder eine Krähe :d
      Das "Tier sein wollen" kenne ich auch. Als Kind wollte ich ein Fuchs sein.
      Später eine Katze.
      Aber faktisch bin ich wie ein Hund: ständig beim Beobachten der anderen Spezies, um herauszufinden, was nun gewünscht wird.
      Ich finde ja auch, dass Menschen bisweilen noch sehr tierisch sind. (beim Gebären zum Beispiel.)
    • Phreno wrote:

      Ich meine, es gibt viele Menschen die "anders" sind, z.B. durch körperliche oder psychische Erkrankungen. Aber deswegen haben diese Menschen aber auch nicht überwiegend das Gefühl "nicht von dieser Welt" zu sein.
      Diese Andersartigkeit ist dann aber ziemlich offensichtlich auf eben diese Krankheit zurückzuführen und gerade bei körperlichen Behinderungen sieht das auch jeder Außenstehende und kann sich darauf einstellen.
      Bei AS findet sich einfach so schnell kein Grund. Und so lange ich selbst von der Diagnose wusste, hatte ich durchaus ständig das Gefühl, hier auf der Erde von meinen Artgenossen nach einem Urlaubstrip vergessen worden zu sein. Und das auch schon, bevor in der Schule das Mobbing losging und ich noch mitlachen konnte, wenn man sich mal wieder über meine Art und Weise amüsiert hat, mit der ich irgendwas machte.
      _,.-o~^°´`°^~o-.,_Ich ess Blumen...,.-o~^°´`°^~o-.,_
    • Ich hatte früher auch die Idee, ich sei ein Fremder und deshalb hier, um die Erde und die Menschen zu erforschen. Und irgendwann würde man mich abholen und zurück in die Heimat bringen...oder vielleicht hat man mich auch irgendwie hier vergessen.
      Seit der Diagnose weiß ich, daß ich hier nicht vergessen wurde. Aber trotzdem wird mich kein Raumschiff abholen. :(
      Diese Signatur wurde autistomatisch erstellt und ist ohne Unterschrift gültig :m(:
    • @Wolkenfrosch

      wir kommen vom gleichen Planeten :d
      Als Kind dachte ich, Außerirdische hätten mich irgendwie meiner Mutter eingepflanzt, und die Aofgabe sei, das Leben auf der Erde zu studieren. Ich saß manchmal stundenlang am Fenster und dachte an einen "Bruder in den Sternen" und dass sie mich irgendwann abholen, wenn ich alles erforscht habe.
      Die Idee, dass sie mich vergessen haben könnten hatte ich nie, ich fand es nur unfair, allein dabei zu sein - und dann dachte ich, irgendwo müssten dann aber auch andere sein, nur wie diese finden? :roll:

      ....und auch wenn ich heute schon denke, ein Mensch zu sein, so ein kleiner kleiner Restzweifel......WENN so ein Raumschiff käme und jemand sagen würde "du hast damals ganz richtig gedacht", es würde mich zumindest nicht wundern oder gar schockieren :d

      ach ja, und danke für den Mogenlacher mit der Mauer :)
      Liebe braucht Mut
      worldometers.info/
      Gegen Komplexität kann man nicht demonstrieren (scobel)
      ted.com/talks/stephanie_busari…urce=facebook&language=de
      youtube.com/watch?v=I79fZFvz9JA
    • ifi wrote:


      Cloudactive wrote:

      Ich finde, Leute die das behaupten, übertreiben damit.
      :? sprichst du hier anderen Menschen ihre innere Wahrnehmung ab?
      Nö, ist halt meine Wahrnehmung.
      Erklärt hatte ich es schon.

      Das Thema hatten wir übrigens schon und ja, auch ich habe jeden Geburtstag darauf gewartet, nach Hogwarts abgeholt zu werden, so viel dazu.
      Aber ein Alien... neee also, der Körperbau und die Grundbedürfnisse sind da doch schon zu ähnlich....
      Aber ich wiederhole mich.
      „Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile.“
      (Aristoteles, griechischer Philosoph, 384 - 322 v. Chr.)
    • Cloudactive wrote:

      Aber ein Alien... neee also, der Körperbau und die Grundbedürfnisse sind da doch schon zu ähnlich....
      Man kann sich auch im eigenen Körper fremd fühlen, wie ein Alien, das in einem Menschenkörper eingesperrt ist.

      (Dieses Gefühl passt dann ggfls. sogar zu den motorischen und rezeptiven Problemen, die ja viele Asperger haben :roll: )