Löffeltheorie, wie ist es bei euch?

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    • Löffeltheorie, wie ist es bei euch?

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      Heute habe ich das erste mal von der Löffeltheorie von Christine Miserando gelesen und dieses Thema finde ich sehr interessant. Da die deutschen Quellen nicht so viel darüber hergeben, habe ich ein Bild in englisch dazu (sorry konnte kein so genaues in deutsch finden). Mir gehen dazu auch viele Fragen durch den Kopf.
      1. Frage: Wie kann man seine individuelle Gesamtzahl an Löffeln bestimmen (also die Bruttosumme der Löffel)?
      2. Frage: Wie kann man bestimmen welche Aktivität wie viele Löffel verbraucht?
      3. Frage: Wie bekommt man schnell ein Gefühl dafür?
      4. Frage: Wie ist es bei euch?
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      Danke @TalkativeP hast du vielleicht einen anderen Weg, um annähernd auf die eigene Gesamtzahl von Löffeln zu kommen, ohne da irgendwie rechnen zu müssen, etwa so was wie eigene Wahrnehmung? (Sorry meine Macke ist, dass ich viele Sachen, wie z.B. die Gesamtzahl verfügbarer Löffel oder bei Reizen den sogenannten Stressindex und noch viel mehr gerne mathematisch errechne, um greifbare Informationen zu haben, die mir selbst im Alltag zu helfen)
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      Asesina schrieb:

      hast du vielleicht einen anderen Weg, um annähernd auf die eigene Gesamtzahl von Löffeln zu kommen, ohne da irgendwie rechnen zu müssen, etwa so was wie eigene Wahrnehmung?
      Mit der Zeit erhält man einen Eindruck, wieviel man sich zumuten kann, aber das ist weit entfernt von einer einigermaßen stabilen Anzahl.
      Das ist eher auf diesem Niveau: Wenn man schlecht geschlafen hat, dann geht vielleicht noch abends mit einer Freundin Essen gehen oder ins Kino, aber nicht Essen und hinterher Kino. Die Löffeltheorie kann man benutzen, um dafür Verständnis zu erreichen.
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      TalkativeP schrieb:

      Mit der Zeit erhält man einen Eindruck, wieviel man sich zumuten kann, aber das ist weit entfernt von einer einigermaßen stabilen Anzahl.
      Das ist eher auf diesem Niveau: Wenn man schlecht geschlafen hat, dann geht vielleicht noch abends mit einer Freundin Essen gehen oder ins Kino, aber nicht Essen und hinterher Kino. Die Löffeltheorie kann man benutzen, um dafür Verständnis zu erreichen.
      :nod:
      "Wie kann es sein, dass ein solch subjektives Element wie ein Beobachter (Mensch) die Wirklichkeit definiert?"
      (Schrödinger lässt grüßen :) )
      ‚Der häufigste Fehler liegt in der Annahme, dass die Grenzen unserer Wahrnehmung auch die Grenzen des Wahrzunehmenden sind.’
      C.W. Leadbeater

      Was wir wissen, ist ein Tropfen...was wir nicht wissen, ein Ozean* (Isaac Newton)

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      @Asesina Ein Gefühl für den eigenen Energievorrat zu bekommen beschäftigt mich auch gerade sehr. Ich musste allerdings erst völlig auf Grund laufen, um die Notwendigkeit überhaupt zu bemerken :nerved: Der Vorteil ist jetzt aber, dass daraus ein sehr kleinschrittiges Lernsetting mit unmittelbarer Rückmeldung resultiert: immer wenn der Energievorrat endlich gerade wieder ein winziges Bisschen aufgefüllt ist und ich überhaupt etwas machen kann, machen mir dann aber "zu große" Projektideen spürbares Unbehagen, das äußert sich mit deutlicher Anspannung, die ich mittlerweile langsam als existierend wahrnehme (nachdem ich infolge osteopathischer Behandlungen überhaupt erst gemerkt habe, wie sich mein Körper anfühlt, wenn er entspannt ist 8o ). Nach und nach lerne ich jetzt, Projekte kleiner zu denken und immer kleiner, und in Teilschritte zu zerlegen - die Wahrnehmung meiner inneren Anspannung hilft beim Tuning. Wohlgemerkt, es begann bei mir mit Projekten in der Größenordnung "tägliche Körperpflege", "Wäsche waschen", "etwas essen", die mich wochenlang einzeln für sich völlig überforderten. Inzwischen bin ich ein klein wenig weiter. Aber schnell geht es definitiv nicht!! Jedenfalls erhalte ich aufgrund des erschöpften Vorrats auch direkt Rückmeldung nach jeder kleinen Tätigkeit, und diese Rückmeldungen fallen auf diesem niedrigen Energielevel auch so deutlich aus, dass ich sie kaum mehr ignorieren kann. Inzwischen respektiere ich sie also notgedrungenermaßen. Und so lerne ich also nach und nach, die Zeichen meines Körpers zu lesen und mein Verhalten anzupassen.
      Wenn es dir noch besser geht, was ich dir sehr wünsche, müsstest du wohl nach subtilen Zeichen Ausschau halten. Vielleicht ist auch für dich da die Hilfe eines Osteopathen hilfreich, um dir ein Gefühl für den wirklich entspannten Zustand quasi als Kompass zu vermitteln.
      Ich wünsche dir viel Erfolg dabei!
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      Asesina schrieb:

      1. Frage: Wie kann man seine individuelle Gesamtzahl an Löffeln bestimmen (also die Bruttosumme der Löffel)?
      2. Frage: Wie kann man bestimmen welche Aktivität wie viele Löffel verbraucht?
      3. Frage: Wie bekommt man schnell ein Gefühl dafür?
      4. Frage: Wie ist es bei euch?
      zu 1.)
      Für mich ist die Löffeltheorie ein Maßeinheit, die ich selbst festlegen kann.
      Ich würde für einen Tag (den ich mit durchschnittlicher Energie starte) einfach mal 10 Löffel als Ausgangsbasis annehmen. Die Anzahl muss angepasst werden, wenn ich mit abweichender Energie in den Tag starte.

      zu 2., 3. u. 4.)
      Dafür musste ich über einen langen Zeitraum ein Gefühl gewinnen, einfach so bestimmen hat nicht geklappt.
      Für einen Einkauf (ohne Begleitung) bei Ikea benötige ich z.B. ca. 5 Löffel.
      Kommt meine Frau mit, dann benötige ich dafür ca. 8 Löffel.
      Dauert der Einkauf länger als geplant, dann verspüre ich das Bedürfnis, den Markt ganz schnell zu verlassen (dann breche ich auch Gespräche mir Verkaufspersonal ab), da bin ich dann ganz nah an der Grenze, dass alle 10 Löffel verbraucht sind.
      Die Kombination Ikea mit Frau ist bei mir aber auch ein Extremfall.
      Es gibt viele andere Tätigkeiten, die viel weniger Energie verbrauchen.

      Neben den "Löffelverbrauchern" gibt es auch "Löffelquellen", das muss nicht nur die Nacht sein, wo dann morgens wieder alle 10 Löffel da sind, das kann auch ganz einfach z.B. eine kleine Radtour ganz langsam und entspannt durch die Natur sein, verbunden mit einer anschließenden Kaffeepause, da kann ich den Restbestand dann von z.B. 4 Löffeln wieder auf 8 Löffel aufstocken.

      Generell verbrauche ich viele Löffel bei allem, was unvorhergesehen kommt und dazu noch unerwünscht ist. Staus auf der Autobahn z.B. verbrauchen bei mir immer Löffel.
      Mitlerweile plane ich bei vielen Fahrten einen Stau mit ein, dann komme ich entspannter durch und der Löffelverbrauch ist beim1. Stau nicht so groß.
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      Mich nervt der Begriff ziemlich, weil ich finde, dass Löffel nicht zu Energie passen und man keine so blöden Bilder braucht, um etwas zu beschreiben.
      Man kann auch sagen, der Akku ist leer, das versteht jeder sofort. Akku und Energie kann man gut zusammenbringen.
      Menschen sind auch nur Tiere. - Ich mag Tiere!
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      Ich weiß gar nicht, ob das auf mich anwendbar ist... dank einer Threads bin ich darauf gekommen, dass bei mir meist die Transitionen das größte Problem sind. Das Stress korreliert mit der Anzahl der Transitionen pro Tag, unabhängig davon, um welche Aktivität es sich handelt. Zweitens fühle ich mich gestresst durch Deadlines und allgemein durch Planung und Organisation. Drittens fühle ich mich gestresst durch die Anforderung, Entscheidungen treffen zu müssen.

      Ich nenne das für mich "exekutiven Stress".

      Einen starken sozialen Stress empfinde ich nur in wenigen Situationen (meist Situationen, wo ich mir einrede, ich müsste mich sozial adäquat verhalten... zum Glück muss ich mich im Freundeskreis, in der Familie, meinem Partner und den IT-Kollegen gegenüber nicht sozial unauffällig verhalten).

      Stress durch Reizüberflutung habe ich wenig und wenn, dann hält er nur kurz an.

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      Shenya schrieb:

      Mich nervt der Begriff ziemlich,

      Es geht halt darum, irgendwie erstmal einen Zustand von 100% Energie in Worte zu fassen.
      Das geht am Beispiel vom Akku, eines Tanks oder auch mit Löffeln.
      Wobei wir hier auf der Erde Energie ja eigentlich nicht in Form von Löffeln speichern (auch wenn genau genommen jede Art von Materie nur eine Form von Energie ist).
      Mit Löffeln klingt das meistens etwas kindlicher, wirklich störend finde ich das aber nicht.
      Gegenüber NTs würde ich aber eher sagen, dass ich für Tätigkeit xy nicht mehr die nötige Energie habe, als zu sagen, dass ich nur noch 5 Löffel habe und die Tätigkeit aber bei mir 7 Löffel verbrauchen würde. Da müsste ich dann erstmal die Löffeltheorie erklären, daher ist es in dem Fall ratsamer, einfach zu sagen, ob die Energie dafür noch genügt oder nicht.

      Der Begriff Akku wird oft verwendet, auch von Nichtautisten.

      Es ist aber so, dass der Energievorrat bei Autisten oft ungleich stärker bei manchen Tätigkeiten oder Geschehnissen belastet wird.
      Spricht man von Energievorrat, dann können sich manche NTs nicht vorstellen, dass man für bestimmte Tätigkeiten, Belastungen oder Ereignisse besonders viel Energie verbraucht.
      Z.B. ein Einkauf in einem Supermarkt, in dem die ganze Zeit ein Kind schreit und der Kompressor einer Truhe ungewöhnliche Geräusche erzeugt und sich vielleicht noch der Geruch von einer ausgelaufenen Verpackung verbreitet.
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      Den Begriff Akku hört man in diesem Zusammenhang oft.Nur leider sind solche Begriffe wie Akku,Tank,Löffel etc hier völlig fehl am Platz.Der menschliche Körper hat keine Akkus und auch keinen Behälter aus dem man löffeln kann.Die Energie wird,vereinfacht ausgedrückt,ad hoc im Körper erzeugt.Hier mehr dazu.

      Diese Löffeltheorie ist für mich genau so ein nutzloser Budenzauber wie alle anderen psychologischen Theorien.Genau genommen sind solche Theorien nicht nur nutzlos sondern sogar schädlich weil sie die Leute von den realen Gegebenheiten ablenken.
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      kitescreech schrieb:

      Die Energie wird,vereinfacht ausgedrückt,ad hoc im Körper erzeugt.Hier mehr dazu.
      Es geht hierbei nicht um die in Kalorienverbrauch messbare Energie. Ansonsten wäre für mich ein Kinobesuch problemlos möglich, wenn ich mir auch eine von diesen gräßlichen Portionen Taccos mit Käsesoße (=viele Kalorien) besorge. Stattdessen muss ich vorher andere Tätigkeiten meiden, damit ich abends den Kinobesuch "genießen" kann.

      Das von Löffel geredet wird, ist doch nur dem Zufall geschuldet. Es hätte jeder andere abzählbare, physisch greifbare Gegenstand sein können. Das Akku-Modell bildet die Thematik zwar auch ab, aber einem Akku kann ich nicht ohne Hilfsmittel ansehen, wie voll er noch ist. Wenn ich aber einen Vorrat an Löffeln (Gabeln, Steinchen, Socken, ...) vor mir liegen hatte und jetzt ist da nur noch die Hälfte, ist das viel plastischer.

      Bei der Löffeltheorie ging es ursprünglich auch nicht um AS, sondern um chronische Krankheiten, in diesem Fall Lupus.
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      Shenya schrieb:

      Mich nervt der Begriff ziemlich
      Ja, mich auch, ich hab das nur bisher nicht gesagt weil ich nicht intolerant oder besserwisserisch erscheinen wollte :oops:
      Hab aber das Buch nicht gelesen und auch keine Lust dazu.

      Es ist doch absolut logisch dass der Mensch mit seinen Kräften haushalten muss, und dass ein Mensch in einer besonderen Belastungssituation, oder ein sensiblerer Mensch, einer mit Krankheiten, besonders auf sich achten muss. Der darf seine Kraftreserven nicht angreifen (oder hat eventuell gar keine und muss daher aufpassen)

      Dafür braucht man keine extra Theorie, denke ich.

      TalkativeP schrieb:

      aber einem Akku kann ich nicht ohne Hilfsmittel ansehen, wie voll er noch ist.
      Es gibt Geräte mit Akkubetrieb, die anzeigen, wie voll der Akku noch ist. Dem Akku selbst kann man es nicht ansehen.

      Dann eben der Tank wie bei einem Fahrzeug. Da gibt es eine Tankanzeige.
      Wenn die kaputt ist, ist es natürlich schwierig, genau wie bei einem Menschen der nicht merkt, dass er gleich die Belastungsgrenze erreicht hat.
      Fahre ich schneller, mit Ladung, über Berge, oder mit Anhänger, wird der Treibstoff auch schneller verbraucht, irgendwann leuchtet das Lämpchen und zeigt an, dass der Tank gleich leer ist.
      Dann muss ich tanken.
      Ich kann auch bei jeder Tankstelle tanken wo ich vorbeikomme, dann wird der Tank nie leer. Allerdings komme ich dann langsamer voran.
      Durch kraftstoffsparendes Fahrverhalten lässt sich die Strecke verlängern die man mit einer Tankfüllung zurücklegen kann.
      Mein Fahrzeug hat den Vorteil dass es zwei Tanks hat, einen mit Erdgas und einen mit Benzin, dann kann man umschalten und hat dadurch noch etwas Reserve, und dann gibt es noch für Notfälle den Reservekanister (Benzin, mit CNG geht das nicht).
      CNG gibt es nicht an jeder Tankstelle, und in machen Ländern sowieso nur ganz selten. Macht aber nichts, denn dort fahre ich nicht hin mit dem Auto.


      Wozu dies Löffelgeschichte gut sein soll weiss ich nicht, mich verwirrt es nur. Ich brauche keine 10 Löffel, einer reicht, wenn ich etwas essen will :?

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Kraehe ()

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      Nach meinem Verständnis ist der Kern der Frage ja auch nicht, welches Bild man verwendet für das Problem, sondern das Problem an sich: Es gibt das Phänomen des subjektiven Empfindens völligen Unvermögens, eine bevorstehende oder aktuelle Situation einigermaßen psychisch ausgeglichen zu bewältigen oder in einem angemessenen Zeitraum nach der Situation wieder in eine psychisch ausgeglichene Verfassung zu kommen, um die nächste Situation zu bewältigen. Da die psychisch empfundene Unfähigkeit oft als körperliche Kraftlosigkeit wahrgenommen wird, liegt es nahe, von Energiemangel zu sprechen. Offenbar haben zunehmend mehr Menschen Schwierigkeiten, sich selbst ausreichend gut zu spüren oder die richtigen Schlüsse aus ihrer Wahrnehmung zu ziehen oder entsprechend sinnvolle Handlungen folgen zu lassen, die verhindern, dass sie in eine derartige psychische Verfassung geraten oder die ihnen ermöglichen, wieder aus dieser Verfassung herauszufinden. Umstände, die sich von außen oder von innen auf die "Größe des Energievorrats", eigentlich: auf die Widerstands- und Anpassungsfähigkeit des Individuums auswirken, sind vielgestaltig. Das hatten ja einige hier schon etwas ausgeführt, und vermutlich ist es auf der Suche nach den eigenen Kapazitäten sinvoll, sich eingehender mit den verschiedenen individuellen Einflüssen und Wechselwirkungen zu befassen.
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      Immer wenn ich Löffel lese, denke ich an was anderes, mein Kopf hat dazu ein komplett anderes Bild. :m(: Ich weiß auch nicht so richtig, was ich davon halten soll, weil die Theorie mich an die RW "Pulver verschossen" oder "keine Körner mehr" erinnert, hat man keine Löffel mehr, ist das Problem doch dasselbe...
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      @TalkativeP

      Danke für den Artikel, ich habs kapiert aber mag es dennoch nicht, das Bild mit den Löffeln.

      Ein Löffel reicht, den kann ich immer iweder abwaschen, und ich denke dabei an Suppe löffeln oder Pudding, mir fällt der Spruch ein " was man sich eingebrockt hat muss man auch auslöffeln"...also etwas komplett anderes...

      Verwirrt schrieb:

      Nach meinem Verständnis ist der Kern der Frage ja auch nicht, welches Bild man verwendet für das Problem, sondern das Problem an sich:
      Ja, genau.

      Bei mir ist es eben das Fahrzeug mit dem vollen/halbvollen Tank und die Suche nach einer Tankstelle :d Letzten Endes ist das Leben eine Reise...ohne Treibstoff ist Stillstand.

      Meine erste Fahrt alleine nach Erwerb des Führerscheins endete tatsächlich so, dass ich mit einem vermeintlich kaputten Auto auf irgendeinem Parkplatz stand (Tank leer und vor lauter Konzentration auf das Fahren vergessen danach zu schauen) Erst der ADAC, den ich zur Hilfe gerufen hatte, wies mich darauf hin. :oops:

      Verwirrt schrieb:

      Offenbar haben zunehmend mehr Menschen Schwierigkeiten, sich selbst ausreichend gut zu spüren oder die richtigen Schlüsse aus ihrer Wahrnehmung zu ziehen oder entsprechend sinnvolle Handlungen folgen zu lassen, die verhindern, dass sie in eine derartige psychische Verfassung geraten oder die ihnen ermöglichen, wieder aus dieser Verfassung herauszufinden.
      Ja, genau.

      Dann kommt noch dazu, dass es einen bestimmten Leistungsstandard gibt, und Abweichungen nicht gerne toleriert werden.
      "Stell Dich nicht so an, andere können das auch" "Du bist zu empfindlich" etc. sind dann die Kommentare, die kommen, wenn jemand weniger leistungsfähig ist.

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