Beim Einholen einer Zweitmeinung: gleich angeben, dass man schon eine Negativ-Diagnose hat?

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    • tom_aus_berlin wrote:

      Eigentlich wollte ich nur ein paar Vorschläge, wie man die Zweitdiagnose "taktisch" angeht.
      Ich würde es so machen wie manche das hier schon erklärt haben.
      Solche Gespräche können sehr unterschiedlich verlaufen weil die Ärzte so unterschiedlich sind.
      Ich würde mit dem Gedanken dort hingehen das es ein anderes Team ist mit ggf anderen Meinungen und Vorstellungen, eine ganz neue Situation, und es nur dann erwähnen wenn sich das im gespräch ergeben sollte, ansonsten würd ich darüber garnichts sagen weil es 1. wichtig ist das du dich auf das konzentrierst was da nun gefragt wird, und 2. dabei erlich bist, also dich nicht besser hinstellst als du in echt bist, denn es ist leider so das die Diagnostiker den Autismus an den Problemen die man schildert und zeigt erkennen und nicht an der eigenen Willensstärke so ein Gespräch möglichst schnell und seriös hinter sich zu bringen indem man sich möglichst normal verhält auch wenn man so in echt garnicht ist.
    • TalkativeP wrote:

      Da habe ich wohl zu knapp formuliert. Ich meine, dass Erwachsene mitunter viele Strategien haben, um ihre autistischen Symptome zu kompensieren, so dass sie kaum auffallen. Diese Kompensation haben die mitunter so stark verinnerlicht, dass sie nicht mal eben für die Diagnostik abgelegt werden kann.
      Danke ! Jetzt habe ich es verstanden!
      Ja, da hast du wohl recht.
      Zeigt aber auch, dass selbst Aspies mit "Training" Änderungen bewirken können. Sie können es, wenn sie es wollen und die richtige, d.h. passende Strategie gelernt haben.
      Editiert : Manche können das. Bestimmt nicht alle. Ich sollte nicht verallgemeinern :oops:
      Mark Twain: "Never argue with stupid people, they will only drag you down to their level and then beat you with experience."
      (Streite dich nie mit dummen Leuten; sie ziehen dich nur auf ihr Niveau herunter und schlagen dich dann mit ihrer Erfahrung.)

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    • Manche können das, aber es dauert lange das zu lernen. Manche hatten auch ein Elternhaus welches ihnen bestimmte Sachen beigebracht hat. Kompensation ist allerdings anstrengend. Die Energie steht nicht für anderes zur Verfügung.
      Für NTs ist eine Feier regenerierend. Jemand mit AS erlebt das vermutlich anders. Insofern ist es bei der Diagnostik wichtig nach Details zu fragen. Wenn der Patient am Wochenende auf einer Geburtstagsfeier war, dann ist es im Detail vielleicht anders abgelaufen als normal.
    • Geisterfahrerin wrote:

      Warum willst du so gerne Autist sein? Das verstehe ich nicht. Sei doch froh dass du NT-er bist.
      übrigens haben sehr viele Männer autistische Züge .
      Vielleicht sucht Tom_aus_Berlin ja eine Erklärung für sein Andersein und findet sich vielleicht ja am ehesten im ASS wieder?

      Kannst Du mir erklären, was Du mit "übrigens haben sehr viele Männer autistische Züge" meinst?
      Liebe Grüße, Henrie