Beim Einholen einer Zweitmeinung: gleich angeben, dass man schon eine Negativ-Diagnose hat?

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    • Beim Einholen einer Zweitmeinung: gleich angeben, dass man schon eine Negativ-Diagnose hat?

      (ich habe im Forum rumgesucht und zu meiner Frage keine Treffer, deswegen ein neuer Thread...)

      Ich vermute schon seit einiger Zeit, dass ich Asperger-Autist sein könnte. Im vergangenen Sommer hatte ich mich dann um eine Diagnose bemüht. Das Ergebnis war NT mit autistische Zügen, aber Diagnosekriterien für eine Störung im Autismus-Spektrum nicht erfüllt. Mit etwas Abstand bin ich aber inzwischen der Meinung, dass ich hastig abgefertigt wurde und ich mich auch etwas dämlich angestellt hatte. Vorausgesetzt, ich finde eine weitere Diagnosestelle, wie sollte ich am besten vorgehen wenn ich eine Zweitmeinung einholen möchte? Ganz ehrlich sein und gleich bei der Kontaktaufnahme erzählen, dass ich schon einmal woanders war und eine Zweitmeinung will (knapp begründen)? Ich hätte die Sorge, dass ich angesichts des Ansturms gleich aussortiert würde. Oder besser erstmal nichts erzählen, brav die Fragebögen ausfüllen und erst beim ersten Gespräch die ganze Geschichte erzählen?

      Und: die Krankenkasse (ich bin gesetzlich versichert) sollte auch die Kosten für die Zweitdiagnose übernehmen, oder?
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    • Also einen Schwerbeschädigten-Status strebe ich jedenfalls nicht an. Aber es gibt ja spezielle Trainingsangebote und Coachings, die nur Menschen mit einer Diagnose offenstehen, und solche Angebote würde ich ja vielleicht mal ausprobieren wollen. Je nachdem, was bei der Diagnose rauskommt :D
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    • Dungeonmaster wrote:

      Hast du eine Begründung bekommen, warum man Autismus ausgeschlossen hat, z.B. welche Kriterien nicht erfüllt waren?
      Nein, habe ich leider nicht. Ohne jetzt zu sehr ins Detail gehen zu wollen, ich bin quasi schon nach den Screeningtests und dem ersten Gespräch "rausgeflogen". Mittlerweile denke ich, ich habe zu viel Zeugs von mir erzählt, von dem ich dachte es spräche für Autismus, und sie haben dann offenbar gedacht ich bilde mir das ein... eine ausführliche Diagnose gabs dann nicht mehr. Ich hätte vielleicht drauf bestehen können, das war dann Fehler #2...

      Lange Rede kurzer Sinn, könnt ihr meine Frage auch beantworten ohne mich weiter auszufragen? :d
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      The post was edited 2 times, last by tom_aus_berlin: Ergänzung ().

    • Ich würde sie nicht angeben, da von dieser Information die Diagnose nicht abhängt.

      tom_aus_berlin wrote:

      Mittlerweile denke ich, ich habe zu viel Zeugs von mir erzählt,
      Aus meiner Sicht ist es genau richtig alles zu erzählen. Es ist die Arbeit des Diagnostikers rauszufinden, was für AS spricht und was nicht.

      tom_aus_berlin wrote:

      ich bin quasi schon nach den Screeningtests "rausgeflogen".
      Bei den Screenings gilt üblicherweise, dass wer da nicht auffällig ist, auch kein AS hat (sondern irgendwas anderes ...).

      Ob die KK die Kosten übernimmt musst du da fragen.
    • TalkativeP wrote:


      tom_aus_berlin wrote:

      ich bin quasi schon nach den Screeningtests "rausgeflogen".
      Bei den Screenings gilt üblicherweise, dass wer da nicht auffällig ist, auch kein AS hat (sondern irgendwas anderes ...).
      Ja, da war ich ungenau in meinem Text. Mit Screening meinte ich den Prozess aus Fragebögen und persönlichen Gesprächen. Mein AQ ist wohl 39, also über dem Schwellenwert von 32. Aber AQ über dem cut-off ist nur ein Indiz... tja... nichts genaues weiß man nicht... daher mein Bestreben nach Zweitmeinung...
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    • tom_aus_berlin wrote:

      Oder besser erstmal nichts erzählen, brav die Fragebögen ausfüllen und erst beim ersten Gespräch die ganze Geschichte erzählen?
      Ich würde es nicht erzählen.
      Ich würde nur erzählen, wenn eine andere Diagnose rausgekommen wäre.
      Aber NT ist ja keine Diagnose. :fun:
      +++
      Wundert mich aber schon, dass du sofort rausgeflogen bist.
      Vielleicht solltest du nochmal fragen, ob sie dir das näher erklären würden, wieso.
      Möglicherweise bieten sie dir doch noch weitere Termine an, habe ich so ähnlich schon öfters hier lesen dürfen.
      „Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile.“
      (Aristoteles, griechischer Philosoph, 384 - 322 v. Chr.)
    • Was ich bisher gelesen habe klingt eher so, als wäre da tatsächlich nichts. Die persönlichen Gespräche sind üblicherweise schon Teil der Diagnostik und nicht des Screenings. In den Gesprächen wird gleichzeitig das Gespräch an sich beobachtet. Manche kriegen auch so einen Videotest vorgesetzt, wo man erkennen kann, ob der Patient soziale Situationen lesen kann. Gerüchteweise werden auch stressige Situationen proviziert, um denjenigen aus der Reserve zu locken. Manchmal werden die Symptome erst unter Stress gut sichtbar. Gerade Erwachsene sind da mitunter sehr trainiert und können das nicht mal eben ablegen.

      Wenn AS ausgeschlossen wird, dann wäre es allerdings schon gut, wenn man dir sagen würde, was es sonst sein könnte.
    • Ich denke der beste Moment um von der vorangegangenen Diagnostik zu erzählen ist der wenn die neue Diagnosestelle ihr eigenes Urteil getroffen hat, diese aber noch nicht verschriftlicht wurde. Dadurch würdest du einen Bias bei den Ärzten verhindern, diesen jedoch ermöglichen ihr Urteil, aufgrund der neuen Information, noch einmal zu überdenken. Den auch du hast durch die schon erfolgte Diagnostik einen Bias. Das wäre meiner Meinung nach der Hypothetische Optimalfall um einen Fehler nach Sozialwissenschaftlichen Standards zu vermeiden.

      Ob das in der Realität so machbar ist bei der jetzigen Anlaufstelle kann ich nicht einschätzen. Bei meiner Diagnostik wäre dies theoretisch möglich gewesen.
      "Wahrer Reichtum ist nur der innere Reichtum der Seele,
      Alles übrige bringt Ungemach mehr als Gewinn."
      (Lucian in Anthol. I, 67.)
    • Ich hatte während eines Klinikaufenthaltes eine Autismus Diagnostik, allerdings lief das auch ziemlich blöd. Die zuständige Psychologin war im Urlaub, die Vertretung kannte sich mit der Thematik null aus und teilte mir das auch so mit. Nach 20 Minuten beendete sie das Gespräch und meinte trotzdem, dass ich definitiv keinen Autismus hätte weil ich ihr ja in die Augen sehen könnte, wäre wohl eher ne Persönlichkeitsstörung bei mir. :nerved:

      Knapp zwei Jahre später habe ich nochmal meinen Mut zusammen genommen und mich an eine andere Diagnosestelle gewandt. Am ersten der drei Termine wurde ich gefragt woher mein Verdacht kommen würde. Weil ich mich dort sehr wohl gefühlt habe, habe ich auch offen erzählt, dass ich eben schonmal bei einer Diagnostik war und wie unzufriedenstellend diese verlaufen ist.

      Ich persönlich würde es glaube ich nur auf direkte Nachfrage im Vorfeld erzählen, denn so bleiben sie unvoreingenommen und solange ein Arzt den Bedarf sieht und eine Überweisung ausstellt, kann ich mir persönlich auch nicht vorstellen dass die Krankenkasse da Probleme macht. Trotzdem sollte man grundsätzlich auch die eigene Intention hinterfragen: ist die erste Diagnostik wirklich fachlich nicht vernünftig verlaufen, oder bin ich mit dem Ergebnis unzufrieden?
    • Also erstmal vielen Dank für alle Antworten. Ich hätte auch eher dazu geneigt, erst später von der Erstdiagnose zu erzählen.

      TalkativeP wrote:

      Was ich bisher gelesen habe klingt eher so, als wäre da tatsächlich nichts. Die persönlichen Gespräche sind üblicherweise schon Teil der Diagnostik und nicht des Screenings. In den Gesprächen wird gleichzeitig das Gespräch an sich beobachtet. Manche kriegen auch so einen Videotest vorgesetzt, wo man erkennen kann, ob der Patient soziale Situationen lesen kann. Gerüchteweise werden auch stressige Situationen proviziert, um denjenigen aus der Reserve zu locken. Manchmal werden die Symptome erst unter Stress gut sichtbar. Gerade Erwachsene sind da mitunter sehr trainiert und können das nicht mal eben ablegen.

      Wenn AS ausgeschlossen wird, dann wäre es allerdings schon gut, wenn man dir sagen würde, was es sonst sein könnte.
      Du meinst, "klingt so als wäre da tatsächlich nichts, was für Autismus spricht"? Mir hat man halt nach dem Ende der Gespräche gesagt, dass man noch weitere Diagnostik machen könnte, das aber nicht besonders aussichtsreich wäre oder so ähnlich. Ich hätte autistische Züge, aber kein Autismus.

      Einen Videotest hatte ich nicht und einen "Stresstest" auch nicht. Und ja, kann schon sein, dass ich "trainiert" bin.

      Ich hatte dann noch ein paar weitere Sitzungen, außer Tendenz zu sozialer Phobie kam da nichts weiter rum.

      Oneiros wrote:

      Ich denke der beste Moment um von der vorangegangenen Diagnostik zu erzählen ist der wenn die neue Diagnosestelle ihr eigenes Urteil getroffen hat, diese aber noch nicht verschriftlicht wurde. Dadurch würdest du einen Bias bei den Ärzten verhindern, diesen jedoch ermöglichen ihr Urteil, aufgrund der neuen Information, noch einmal zu überdenken. Den auch du hast durch die schon erfolgte Diagnostik einen Bias. Das wäre meiner Meinung nach der Hypothetische Optimalfall um einen Fehler nach Sozialwissenschaftlichen Standards zu vermeiden.

      Ob das in der Realität so machbar ist bei der jetzigen Anlaufstelle kann ich nicht einschätzen. Bei meiner Diagnostik wäre dies theoretisch möglich gewesen.
      Ja, ok, so könnte ich es versuchen. Ich bin mir aber nicht sicher ob das klappt. Wenn ich die Erstdiagnostik auch beim ersten persönlichen Gespräch verschweige, könnte es schwer werden. Womöglich verplappere ich mich oder verstricke mich doch in Widersprüche. Und dann wirds irgendwie blöd, selbst wenn ich sagen kann, dass ich das nicht in böser Absicht gemacht habe. Ja keine Ahnung.
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    • tom_aus_berlin wrote:

      Du meinst, "klingt so als wäre da tatsächlich nichts, was für Autismus spricht"? Mir hat man halt nach dem Ende der Gespräche gesagt, dass man noch weitere Diagnostik machen könnte, das aber nicht besonders aussichtsreich wäre oder so ähnlich. Ich hätte autistische Züge, aber kein Autismus.
      Las dich nicht verunsichern. Hier kann dir niemand eine realistische Einschätzung liefern in wie fern du zum autistischem Spektrum zugeordnet werden kannst. Selbstreflexion ist wichtig aber auch hier solltest du dich nicht zu sehr verlieren. Die Diagnostik wird dann schon zeigen in welche Richtung es weiter geht.

      Ich kenne das Gefühl, bin ichs oder bin ichs nicht, sehr gut aber du wirst hier keine befriedigende Antwort bekommen.
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    • nichtgeschwindigkeit wrote:

      Trotzdem sollte man grundsätzlich auch die eigene Intention hinterfragen: ist die erste Diagnostik wirklich fachlich nicht vernünftig verlaufen, oder bin ich mit dem Ergebnis unzufrieden?
      Ja, ist klar. Ich bin schon der Meinung, dass das irgendwie "komisch" abgelaufen ist.

      Oneiros wrote:

      Las dich nicht verunsichern. Hier kann dir niemand eine realistische Einschätzung liefern in wie fern du zum autistischem Spektrum zugeordnet werden kannst. Selbstreflexion ist wichtig aber auch hier solltest du dich nicht zu sehr verlieren. Die Diagnostik wird dann schon zeigen in welche Richtung es weiter geht.
      Ich kenne das Gefühl, bin ichs oder bin ichs nicht, sehr gut aber du wirst hier keine befriedigende Antwort bekommen.
      Ja, das ist klar. Natürlich kann mir hier niemand sagen, ob ich nun Autist bin oder nicht. Eigentlich wollte ich nur ein paar Vorschläge, wie man die Zweitdiagnose "taktisch" angeht.
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    • tom_aus_berlin wrote:

      Also einen Schwerbeschädigten-Status strebe ich jedenfalls nicht an. Aber es gibt ja spezielle Trainingsangebote und Coachings, die nur Menschen mit einer Diagnose offenstehen, und solche Angebote würde ich ja vielleicht mal ausprobieren wollen.
      Für andere Diagnosen gibt es auch Hilfsangebote, und die wirken oft viel besser- denn Autismus ist eine tiefgreifende Entwicklungsstörung, nicht heilbar.

      Es gibt für Autismus vielleicht mehr und breitere Hilfen, aber das liegt an der eben tiefgreifenden Schwierigkeit, die so eine Störung mit sich bringt- und nicht daran, dass man so große Erfolge in der Therapie und im Coaching erzielt. Vielleicht hast du das missverstanden? :?

      Jedenfalls sind für viele typische Differentialdiagnosen gute Hilfen verfügbar, insbesondere die soziale Phobie wird immer als leicht behandelbar genannt. Auch gegen Depressionen kann man vorgehen, bei ADHS geht immerhin Medikation. Diese Unterstützungsmöglichkeiten "in den Wind zu schlagen" (RW), weil man sich Autismus fixiert, ist nicht gut. Am Ende schadest du dir mit der Autismussache und verhinderst, dass du deine Probleme wirklich löst.

      Kannst du es denn nicht auch zumindest für einen Moment so sehen, dass du darüber froh bist, dass Autismus ausgeschlossen wurde? Dir werden damit ja bestimmte Fähigkeiten auch zugesprochen.
    • Mit "Zweitmeinung" ist etwas anderes gemeint: Es geht da nur um planbare Operationen deren Indikation nochmals überprüft werden soll.
      verbraucherzentrale.de/wissen/…-krankenkasse-zahlt-13493

      Was du willst ist eine erneute Diagnostik weil du mit der ersten nicht zufrieden warst. Das ist verständlich und ich rate Patienten auch manchmal dazu wenn ich die Arbeit des ersten sehe. Gerade bei diesen Diagnosen kann da auch was anderes herauskommen. Ob man gerade so im Spektrum ist oder knapp nicht, darüber können Kleinigkeiten entscheiden.
      Andererseits ist dieser freie Zugang zu allen medizinischen Leistungen mit Mehrfachinanspruchnahme auch ein Grund warum man so schwer Termine bekommt. Zahlen tut die Kasse eh nichts da alle ärztlichen Leistungen im Vorhinein aus einem Topf finanziert sind, je mehr gemacht wird desto weniger ist die einzelne Leistung wert. Geschädigt wird durch Mehrfachinanspruchnahme also nie die Kasse sondern nur die Ärzteschaft. Daher haben die Kassen auch nichts dagegen, es kostet sie ja nichts.

      Ich würde nur erzählen dass es schon mal eine kurze Diagnostik gab mit fraglichem Ausgang. In dem Fall ist es besser wenn der Diagnostiker unvoreingenommen ist (ganz anders als bei Zweitmeinung mit vorliegenden Befunden). Man soll aber auch nicht gleich mit einer Lüge beginnen. Und sein für andere Diagnosen offen. Du frast dich: Habe ich ASS? der Diagnostiker hat alle Krankheiten im Blick.
    • TalkativeP wrote:

      Manchmal werden die Symptome erst unter Stress gut sichtbar. Gerade Erwachsene sind da mitunter sehr trainiert und können das nicht mal eben ablegen.
      Was können sie "nicht mal eben ablegen"?
      Das Trainingsergebnis?
      Den Stress?
      Die Symptomatik?
      Ich versteh's leider nicht.


      aphylla wrote:

      Du frast dich: Habe ich ASS? der Diagnostiker hat alle Krankheiten im Blick.
      Ja, so sollte es sein, aber so ist es oft -leider- nicht.
      Wie häufig haben hier auch schon Betroffene über die miserabel gelaufene Diagnostik geklagt,meist nachvollziehbar!

      Aber insgesamt finde ich, dass @aphyllas Beitrag die beste Antwort auf die gestellte Frage gibt. Und da schließe ich mich gleich an.
      Wenn Wahlen etwas verändern würden, wären sie verboten :evil:
    • Eine gute Vorbereitung ist sicher Gold wert (RW), jedoch klingt für mich ein "taktisches Vorgehen" zu sehr danach,
      eine Diagnose anzustreben - im Sinne, das Autismus zutrifft. - Am besten unvoreingenommen hingehen - auch, wenn dies wohl schwierig sein mag.

      Was man erzählen möchte, sollte man sich gut überlegen. Dennoch war es bei mir so, dass ganz andere Dinge abgefragt wurden und im Gespräch noch vertieft wurden.
      Evtl. könntest Du Dir Dinge überlegen, mit denen Du Schwierigkeiten hast - insbesondere im kommunikativen Bereich. Auch die 'Hobbies' spielen eine Rolle (RW) und die eigene Lebensgeschichte.

      Zum Thema: Ich würde zu einem späteren Zeitpunkt (nach den Screenings / Erstgespräch) ansprechen, dass Du ein erstes diagnostisches Verfahren durchlaufen hattest,
      das nicht gut gelaufen war.

      Wünsche Dir, dass Du bald Klarheit erhälst.
      Stolzer Papa von Autinaut (HFA) :nod: - und einander irgendwie ähnlich... und doch anders...
    • Capricorn wrote:

      TalkativeP wrote:

      Manchmal werden die Symptome erst unter Stress gut sichtbar. Gerade Erwachsene sind da mitunter sehr trainiert und können das nicht mal eben ablegen.
      Was können sie "nicht mal eben ablegen"?Das Trainingsergebnis?
      Den Stress?
      Die Symptomatik?
      Ich versteh's leider nicht.
      Da habe ich wohl zu knapp formuliert. Ich meine, dass Erwachsene mitunter viele Strategien haben, um ihre autistischen Symptome zu kompensieren, so dass sie kaum auffallen. Diese Kompensation haben die mitunter so stark verinnerlicht, dass sie nicht mal eben für die Diagnostik abgelegt werden kann.