Umfrage Barriere: Geräusche

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    • Umfrage Barriere: Geräusche

      Gesucht: 30 Autisten

      Umfrage Zeitaufwand: 5 - 10 Min.

      Umfrage zu Geräuschen als Barriere: umfrage.hu-berlin.de/index.php/815311?lang=de

      Liebe Teilnehmer_Innen,

      wir freuen uns, dass Sie sich für unsere Umfrage interessieren. Herzlich willkommen. Wir entwickeln einen Fragebogen. Die Teilnahme trägt dazu bei, diesen Fragebogen besser zu machen. Die Humboldt-Universität zu Berlin bildet hierfür zusammen mit dem White Unicorn e.V. einen Forschungsverbund.

      Es gibt Geräusche, die Menschen stören. Wir wollen herausfinden, in welcher Stärke sie beeinträchtigen. Beeinträchtigung heißt, dass Sie nicht mehr weiter machen können bei dem, was Sie gerade tun. Oder nicht dort bleiben können, wo Sie gerade sind.

      Die Teilnahme an der Umfrage ist freiwillig. Die Ergebnisse werden anonym ausgewertet. Die Datenschutzrichtlinien werden dabei streng beachtet.

      Frau Prof. Dr. Vera Moser und Frau Dr. Schwager vom Institut für Rehabilitationswissenschaften begleiten die Umfrage wissenschaftlich. Es gelten die universitären Ethikrichtliniender Humboldt Universität. - Vielen Dank!

      Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von Antares (White Unicorn) ()

    • Es geht darum, ob das eintreten kann. Wenn z.B. ein Hundegebell dazu führen kann, dass man nicht mehr weiter machen kann, bei dem was man gerade tut, dann wäre dieser Fall gegeben:
      • Ich finde diese Situation unangenehm - wenn es zutrifft, dass es unangenehm sein kann
      • Ich möchte diese Situation beenden - wenn die Tendenz dazu geht, dass es nicht auszuhalten sein kann
      Aber ich verstehe den Einwand. Es bräuchte eher diese Forumlierung für Dich, oder?
      • Diese Situation kann unangenehm für mich sein
      • Diese Situation kann dazu führen, dass ich sie beenden muss
      Dann wäre es nicht so absolut und würde berücksichtigen, dass es sehr stark von den Gesamtumständen abhängen kann, ob ein "innerliches Durchdrehen" stattfindet?
    • Es ist halt auch ein Unterschied ob mal kurz ein Hund bellt, ob er mir ins Ohr bellt oder weiter entfernt, ob er schon den ganzen Tag bellt... insgesamt kann ich aber schon sagen daß mir manche Geräusche immer sehr unangenehm sind, wie Räume mit vielen Menschen wie eine Mensa zum Beispiel. da sind viele die sich unterhalten, Geschirr klappert, Stühle rücken, die Menschen gehen, ziehen Jacken aus und an, Papier raschelt... das alles zusammen macht eine Kakophonie, aber nur das raschelnde Zeitungspapier fände ich wohl gemütlich (in meiner Bücherei zum Beispiel), das Geräusch von an- und ausziehen hätte ich bei nur einer Person garnicht registiriert, wenn das aber 30 Leute gleichzeitig machen und das in einem hellhörigen Raum schon etc. ...

      Ich glaube man müsste mal darüber reden wie Umfragen für Autisten aussehen müssen.... Ich habe teilgenommen, aber nur weil ich das ungute Gefühl einfach ausblende und versuche die Fragen sehr oberflächlich zu sehen, so wie sie wohl auch gemeint sind. Ansonsten könnte ich auch nicht antworten. Unbefriedigend ist es aber immer so eine Umfrage auszufüllen, weil ich nie glaube das "wirklich für mich Passende" angekreuzt zu haben sondern halt nur das "am ehesten Nahekommende mit vielen Abers".
      Wer von seinem Tag nicht zwei Drittel für sich selbst hat, ist ein Sklave. - Friedrich Nietzsche
      Alles was du sagst, sollte wahr sein. Aber nicht alles was wahr ist, solltest du auch sagen. - Voltaire
    • Finde ich super, dass das Thema wissenschaftlich untersucht wird.
      Bei dieser Thematik (Lärm) merke ich am stärksten, wie anders ich bin und das ist nicht gut.
      Wenn es eine Eigenschaft gäbe, die ich "heilen" lassen würde, dann wäre es diese pathologische Störanfälligkeit für (bestimmte) Geräusche.

      Edit: Bevor es wieder falsch verstanden wird: ich finde Windgeräusche, Wassergeplätscher und Regengeräusche z.B. fast angenehm.
      >>Die sittliche Freiheit macht allein den Menschen erst in Wahrheit zum Herrn über sich selbst; denn der Trieb der bloßen Begierde ist Sklaverei und der Gehorsam gegen das Gesetz, das man sich selber vorgeschrieben hat, ist Freiheit.<<

      Jean-Jacques Rousseau (1712 - 1778), Genfer Schriftsteller, Philosoph und Pädagoge; wichtiger Wegbereiter der Französischen Revolution

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Cloudactive ()

    • Das Captcha am Anfang schließt sehbehinderte Autisten aus.
      Bitte beim nächsten Mal über eine Alternative nachdenken.
      Bei der Emailversion konnte man zumindest eine Zweit(Spam)emailadresse nutzten wenn man zu arge Bedenken hatte. Jemand der diese "Buchstaben" nicht erkennen kann ist defacto ausgeschlossen - ob er will oder nicht.
      Hohe Zahlen bei der Editierungsanzeige zeigen nicht, dass ich permanent meine Meinung ändern würde. Ich habe nur Probleme Rechtschreib- und Grammatikfehler zu tolerieren und korrigiere diese daher, wenn ich sie sehe.
      Dennoch kann auch ich Tippfehler übersehen. In diesem Fall bitte ich um Nachsicht.
    • Gluon schrieb:

      Eine verwirrende Frage: "Flugzeuggeräusche in Flughafennähe in Berlin"
      Wenn ich noch nie in Flughafennähe in Berlin war, kann ich hierdrauf nicht antworten.
      Ich denke das ist einfach ein Platzhalter für tieffliegende Flugzeuge. Ich war in meiner Berliner Zeit echt froh nicht in Pankow zu wohnen. Einmal alle 2 Wochen da zum Psychologen hat gereicht. Da gehen in 300m die Maschinen nach Tegel drüber
    • ifi schrieb:

      Da es für mich immer eine Frage der Gesamtumstände ist ob ich innerlich durchdrehe bei Geräuschen oder mit ihnen leben kann macht für mich eine Teilnahme an der Umfrage leider keinen Sinn.
      ist bei mir ähnlich.
      Auch wenn es einige Geräusche gibt, die immer störend sind.
      "Wie kann es sein, dass ein solch subjektives Element wie ein Beobachter (Mensch) die Wirklichkeit definiert?"
      (Schrödinger lässt grüßen :) )
      ‚Der häufigste Fehler liegt in der Annahme, dass die Grenzen unserer Wahrnehmung auch die Grenzen des Wahrzunehmenden sind.’
      C.W. Leadbeater

      Was wir wissen, ist ein Tropfen...was wir nicht wissen, ein Ozean* (Isaac Newton)

    • Antares (White Unicorn) schrieb:

      Aber ich verstehe den Einwand. Es bräuchte eher diese Forumlierung für Dich, oder?


      Diese Situation kann unangenehm für mich sein

      Diese Situation kann dazu führen, dass ich sie beenden muss
      Ja, so wäre es einfacher zu beantworten. Allerdings könnte es für jedes Geräusch Umstände geben, in denen es unangenehm werden könnte :lol: . Andererseits kann ich in bestimmten Umständen wiederum auch mit fast jedem Geräusch umgehen. Es ist ja immer die Frage, ist es Freizeit, ist es Beruf? Brauche ich Ruhe oder tut mir ein wenig Geräusch sogar gut? Allgemein habe ich es am liebsten wenn es still ist oder wenn ich NAturgeräusche höre, höre sogar so gut wie nie Musik.
      Ich habe aber auch schon landende Flugzeuge gezielt von unten betrachtet und fand den Lärm interessant, während mich Flugzeuglärm bei Spaziergängen in der Natur auch schon so gestört hat, dass ich den Spaziergang nicht mehr geniessen konnte.Kühltschrankgebrumm alltags in der Küche tags stört mich selten, aber wehe ich möchte entspannen.Dann muss ich Ohrstöpsel reintun oder weggehen.


      Liramlis schrieb:

      Ich glaube man müsste mal darüber reden wie Umfragen für Autisten aussehen müssen.... Ich habe teilgenommen, aber nur weil ich das ungute Gefühl einfach ausblende und versuche die Fragen sehr oberflächlich zu sehen, so wie sie wohl auch gemeint sind. Ansonsten könnte ich auch nicht antworten. Unbefriedigend ist es aber immer so eine Umfrage auszufüllen, weil ich nie glaube das "wirklich für mich Passende" angekreuzt zu haben sondern halt nur das "am ehesten Nahekommende mit vielen Abers".
      Ja.
      :o Ich war noch nie so sonderlich umfragegeeignet, bzw. wäre ich vielleicht eine gute Heulboje (RW) um diese sehr präzise auszuarbeiten ... aber dann wären sie vermutlich nicht mehr praktikabel, weil viel zu detailliert.
    • Die Fragen im Fragebogen kann ich nicht beantworten. Das ist zu pauschal.
      Es kommt darauf an, wo ich mich befinde, was ich gerade tu.
      Ich habe das Ausfüllen des Fragebogens abgebrochen.

      Was bedeutet " Ich möchte die Situation beenden"?
      Wenn ein Baby schreit, möchte ich die Situation beenden. Ich möchte dem Baby helfen, damit es nicht mehr schreien muss.

      Ich kann mich bei Musik, lauter Unterhaltung nicht auf eine Arbeit, bei der ich denken muss, konzentrieren. Staub wischen kann ich bei Musik.

      Ich habe heute ein Geschäft verlassen, weil ich die laute und aggressive Musik nicht aushalten konnte.
    • Neu

      Rhianonn schrieb:

      Mein absolutes Horrorgeräusch sind Musikbässe - sind die dabei?
      Sind nicht dabei. Finde ich persönlich jedoch schrecklich. Wenn ich im Haus, in der Bahn oder bei vorbeifahrenden Autos laute Bässe hämmern höre, möchte ich am liebsten fliehen. Ganz schrecklich finde ich daher Technomusik. Da ist gar nichts melodisch, sondern einfach nur reines Chaos und Bässe ohne Ende.
    • Neu

      Kraehe schrieb:

      tip schrieb:

      Ich habe heute ein Geschäft verlassen, weil ich die laute und aggressive Musik nicht aushalten konnte.
      Das meinen die wohl mit "Situation beenden"

      Rhianonn schrieb:

      Kraehe schrieb:

      Das meinen die wohl mit "Situation beenden"
      ich würde sagen : "Aus der Situation rausgehen" , "die Situation beenden" hieße für mich, was Aktives zu tun, beispielsweise dem Baby einen Schnuller geben.
      Tja. Beides möglich.
    • Neu

      tip schrieb:

      Tja. Beides möglich.
      Oder selber den Schnuller nehmen um sich zu beruhigen :lol:

      Egal, Hauptsache der Lärm ist vorbei :d Man kann ja auch in dem Laden die Sicherung rausdrehen oder die Musikanlage kaputt machen bzw dem Baby ein Kissen auf den Kopf legen :o :fun: (Solche Dinge denke ich nur manchmal wenn mich Lärm nervt, ich tue das nicht und ich finde es auch nicht vertretbar, das sind böse Gedanken die dann manchmal kommen)

      Rausgehen ist wohl besser.
    • Neu

      Kraehe schrieb:

      tip schrieb:

      Tja. Beides möglich.
      Oder selber den Schnuller nehmen um sich zu beruhigen :lol:
      Mit "beides möglich" meinte ich, dass die Frage im Fragebogen entweder meint, man beendet eine Sache durch weggehen oder durch direkte Änderung. Das kann man sowieso auch nicht pauschal beantworten.
      Im Büto kann man zu laute Musik abstellen, im Geschäft nicht.
      Aus dem Geschäft kann man raus gehen, aus dem Büro nicht grundsätzlich.

      Wobei die Idee, selbst den Schnuller zu nehmen auch nicht schlecht ist :d :d
    • Neu

      Kraehe schrieb:

      (Solche Dinge denke ich nur manchmal wenn mich Lärm nervt, ich tue das nicht und ich finde es auch nicht vertretbar, das sind böse Gedanken die dann manchmal kommen)
      Lärm ist das einzige , was mich zu bösen Phantasien bringt -
      Ich frage mich beispielsweise, ob es technisch möglich wäre, mich ins Lautsprechersystem der Nachbarn über mir einzuhacken - und es immer auszuschalten, wenn ich möchte.


      Kraehe schrieb:

      Oder selber den Schnuller nehmen um sich zu beruhigen
      :d :d :d

      .