Borderline und AS

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    • Borderline und AS

      Guten Abend,

      nach langer Zeit des überlegens habe ich mich nun entschlossen und traue mich hier dieses Thema zu eröffnen.
      Mir (28J) wurde mit 14 Jahren „Verdacht auf eine beginnende Emotional Instabile Persönlichkeitsstörung Typ Borderline“ und „Verdacht auf eine Dissoziale Persönlichkeitsstörung“ diagnostiziert. Einige Jahre später wurde aus dem Verdacht eine feste Borderline Diagnose.
      Vor einigen Monaten bekam ich während einem 3 wöchigen Psychiatrischen Klinik Aufenthalt die Diagnose Asperger Syndrom.
      Neben einigen Gesprächen mit dem Psychologen und einem Psychiater, wurde ich mit dem Asperger Fragebogen AQ und EQ untersucht und erreichte jeweils einen Score der deutlich auf AS hinwies.

      Ich habe mich nun reichlich über das Asperger Syndrom informiert, bin aber mehr verwirrt und unsicher als schlau daraus geworden.
      Durch mein Borderline leide ich konstant unter einem fehlenden Ich bzw Identitätsgefühl und die neue Diagnose hat mein inneres Wirr Wirr sehr verstärkt.
      Ist hier unter euch eventuell jemand der neben dem AS die Diagnose Borderline hat und sich mit mir austauschen möchte?
      Falls ja, wäre ich über eine Antwort sehr dankbar.

      Gruß, Moonchild

      The post was edited 1 time, last by Moonchild ().

    • Ich hatte von 20-22 Jahren die Borderline Diagnose und wurde auch darauf behandelt. Leider größtenteils erfolglos, was im Nachhinein auch logisch ist, da es in meinem Fall eine Fehldiagnose war. Da mein Partner ebenfalls Borderline hat, kann ich ganz klar sehen dass wir sehr unterschiedliche Probleme haben, die sich für viele aber trotzdem auf den ersten Blick ähneln können.

      Das fehlende Gefühl für das eigene Ich ist bei mir dennoch sehr stark ausgeprägt. Ich kann es mir aber damit erklären, dass ich mich mein ganzes Leben lang verstellt und angepasst habe. Ich habe beliebte Menschen, oder auch Schauspieler zu großen Teilen einfach kopiert, weil ich nicht wusste wie ich sein soll, um akzeptiert zu werden und nicht ständig negativ aufzufallen.

      Mir persönlich hat es geholfen viel zu lesen, auf Blogs, in Foren oder Büchern. Zu schauen worin ich mich tatsächlich wieder finde. Mich mit Betroffenen auszutauschen (gerade die Borderline Selbsthilfegruppen haben mir gezeigt, dass ich so ganz anders bin - in einer Asperger Gruppe hingegen war ich endlich normal). Aber auch zu schauen, wann die Symptome eigentlich aufgetreten sind. Autismus zeigt sich schon in der frühen Kindheit, eine PS entwickelt sich erst später. Mit (undiagnostiziertem) Autismus ist man aber gleichzeitig auch anfälliger für andere psychische Erkrankungen und PS. Eine Kombination ist also auch grundsätzlich möglich. Letztendlich musst du für dich raus finden, was sich richtig anfühlt und das ist nicht immer so einfach.
    • Cloudactive wrote:

      Nein, hatte ich nicht und habe ich nicht.
      Hier hattest du allerdings von der Verdachtsdiagnose berichtet:

      Cloudactive wrote:

      Danach hieß es eben "nur" ASS + Verdacht auf Borderline.
      Mit dem Schriftsatz, dass Autismus die und die Schwierigkeiten verursacht und Borderline wohl sehr klassisch vorhanden wäre (ohne Begründung, nichts, einfach nur der Satz) und wie häufig sowas vorkommt (Ich glaube in 10% oder noch weniger der Fälle).
    • Turtle wrote:

      Hier hattest du allerdings von der Verdachtsdiagnose berichtet:
      Und?
      Edit: Selbst als Verdacht, war es falsch.
      Wer an Wahrheit interessiert ist in diesem Zusammenhang, dem kann ich per PM antworten.

      In diesem Thread sollte es jedenfalls nicht um mich gehen. :|
      Ich verstehe auch nicht, was das soll..
      „Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile.“
      (Aristoteles, griechischer Philosoph, 384 - 322 v. Chr.)

      The post was edited 1 time, last by Cloudactive ().

    • Moonchild wrote:

      ... die neue Diagnose hat mein inneres Wirr Wirr sehr verstärkt.
      Kann ich mir gut vorstellen. Irgendwann möchte man fertig sein...

      Ich bekam vor 15 Jahren in einer psychosomatischen Klinik eine schöne lange Diagnose-Liste - ohne AS -, ganz zum Schluss noch wie das i-Tüpfele: "mit borderline-ähnlichen Symptomen".

      Merkwürdig nur: Alle anderen Borderliner waren so ganz anders. Aber ich war ja auch nur borderline-ähnlich. "Nicht mal das kannst du richtig", jammerte die Depression (die ich im Gegensatz zum Borderline "richtig" konnte).

      Um eine offizielle AS-Diagnose habe ich mich nie bemüht, weil der Eigenbefund passte wie Arsch auf Eimer. Endlich fühlt es sich logisch an. Beim Lesen von "Aspergirls", "Pretending to be normal" und "Thinking in Pictures" kam es mir oft vor, als hätte ich das geschrieben. Hier (im Forum) geht es mir ständig so.

      Vielleicht im Sinne von Vergangenheitsbewältigung, hauptsächlich wohl aus Neugier, habe ich vor ein paar Tagen meine damalige Psychologin kontaktiert. Mal sehen, ob sie antwortet.
    • Cloudactive wrote:

      @Moonchild
      Ich habe zwar keine Diagnose, interessiere mich aber dafür, was du mit Identitätsstörung/fehlendem Ich meinst?
      Interessiere mich generell für die Thematik auch.
      Hallo Cloudactive,
      Ein fehlendes Ich oder Identitätsgefühl zu haben bedeutet für mich, nie genau zu wissen WER du eigentlich bist. Ich war bisher stetig auf der Suche nach einem Menschen der mich formt. Der (unbewusst) seine eigenen Wünsche und Sehnsüchte auf mich projiziert, die ich gewillt war widerzuspiegeln.
      Ich hatte eine lange Zeit keinen Zugang zu meinen eigenen Gefühlen und Bedürfnissen.
      Ich nahm mich so wahr wie andere mich wahrnahmen. Sträubte mich aber gleichzeitig davor diese Identität, die mir mein Gegenüber gab anzunehmen.

      Auch das was „nichtgeschwindigkeit“ beschreibt kenne ich sehr gut. Ich habe mich häufig dabei ertappt wie ich andere Mädchen/Frauen kopiere. Habe dieses Verhalten dann aber irgendwann abgelegt weil ich mich dafür geschämt habe nicht ICH selbst sein zu können.

      nichtgeschwindigkeit wrote:

      Ich hatte von 20-22 Jahren die Borderline Diagnose und wurde auch darauf behandelt. Leider größtenteils erfolglos, was im Nachhinein auch logisch ist, da es in meinem Fall eine Fehldiagnose war. Da mein Partner ebenfalls Borderline hat, kann ich ganz klar sehen dass wir sehr unterschiedliche Probleme haben, die sich für viele aber trotzdem auf den ersten Blick ähneln können.

      Das fehlende Gefühl für das eigene Ich ist bei mir dennoch sehr stark ausgeprägt. Ich kann es mir aber damit erklären, dass ich mich mein ganzes Leben lang verstellt und angepasst habe. Ich habe beliebte Menschen, oder auch Schauspieler zu großen Teilen einfach kopiert, weil ich nicht wusste wie ich sein soll, um akzeptiert zu werden und nicht ständig negativ aufzufallen.

      Mir persönlich hat es geholfen viel zu lesen, auf Blogs, in Foren oder Büchern. Zu schauen worin ich mich tatsächlich wieder finde. Mich mit Betroffenen auszutauschen (gerade die Borderline Selbsthilfegruppen haben mir gezeigt, dass ich so ganz anders bin - in einer Asperger Gruppe hingegen war ich endlich normal). Aber auch zu schauen, wann die Symptome eigentlich aufgetreten sind. Autismus zeigt sich schon in der frühen Kindheit, eine PS entwickelt sich erst später. Mit (undiagnostiziertem) Autismus ist man aber gleichzeitig auch anfälliger für andere psychische Erkrankungen und PS. Eine Kombination ist also auch grundsätzlich möglich. Letztendlich musst du für dich raus finden, was sich richtig anfühlt und das ist nicht immer so einfach.
    • Moonchild wrote:

      Hallo Cloudactive,
      Ein fehlendes Ich oder Identitätsgefühl zu haben bedeutet für mich, nie genau zu wissen WER du eigentlich bist. Ich war bisher stetig auf der Suche nach einem Menschen der mich formt. Der (unbewusst) seine eigenen Wünsche und Sehnsüchte auf mich projiziert, die ich gewillt war widerzuspiegeln.
      Ich hatte eine lange Zeit keinen Zugang zu meinen eigenen Gefühlen und Bedürfnissen.
      Vielen Dank für deine Antwort.
      Also ahmst du die Menschen in deiner Umgebung nach, damit sie dich besser akzeptieren?

      Wie meinst du das, dass du keinen Zugang zu Gefühlen hattest, konntest du sie nicht zeigen oder fühlen?
      Also, wenn du etwas Trauriges erlebt hast, konntest du dann nicht traurig sein?

      Ihr konntet nicht ihr selbst sein, aber wieso?
      Habt ihr euch für euch selbst geschämt, kamt ihr nicht gut an oder hattet ihr keine Ahnung, wie ihr Sachen angeht?
      Also wenn ihr doch eure Vergangenheit betrachtet und beobachtet, dann wisst ihr doch wer ihr seid, nein?
      Man sagt ja, der Mensch ist die Summe seiner Erlebnisse. (Unter anderem)
      „Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile.“
      (Aristoteles, griechischer Philosoph, 384 - 322 v. Chr.)
    • Cloudactive wrote:

      Moonchild wrote:

      Hallo Cloudactive,
      Ein fehlendes Ich oder Identitätsgefühl zu haben bedeutet für mich, nie genau zu wissen WER du eigentlich bist. Ich war bisher stetig auf der Suche nach einem Menschen der mich formt. Der (unbewusst) seine eigenen Wünsche und Sehnsüchte auf mich projiziert, die ich gewillt war widerzuspiegeln.
      Ich hatte eine lange Zeit keinen Zugang zu meinen eigenen Gefühlen und Bedürfnissen.
      Vielen Dank für deine Antwort.Also ahmst du die Menschen in deiner Umgebung nach, damit sie dich besser akzeptieren?

      Wie meinst du das, dass du keinen Zugang zu Gefühlen hattest, konntest du sie nicht zeigen oder fühlen?
      Also, wenn du etwas Trauriges erlebt hast, konntest du dann nicht traurig sein?

      Ihr konntet nicht ihr selbst sein, aber wieso?
      Habt ihr euch für euch selbst geschämt, kamt ihr nicht gut an oder hattet ihr keine Ahnung, wie ihr Sachen angeht?
      Also wenn ihr doch eure Vergangenheit betrachtet und beobachtet, dann wisst ihr doch wer ihr seid, nein?
      Man sagt ja, der Mensch ist die Summe seiner Erlebnisse. (Unter anderem)
      Nein, nach geahmt habe ich Mädchen/Frauen nicht um akzeptiert zu werden. Bestimmte Verhaltenweisen, oder die Art wie jemand sprach, sich bewegte, haben mir gefallen woraufhin ich sie kopierte.

      In der Pubertät war ich sehr emotional, sehr sensibel. Die Art und weise wie ich meine Emotionen ( Freude, Wut )nach aussen trug war immer sehr unangemessen. Ich war schnell gekränkt, konnte dies aber nicht immer zeigen. Aber zu anderen Gefühlen wie Traurigkeit, Angst, Liebe, Zufriedenheit etc hatte ich keinen Zugang, konnte sie auch nicht ausdrücken. Eigene Bedürfnisse schien ich nicht zu haben, wusste nie was mir gut tut, und was nicht. Gezeigt hat sich das dann über mein Verhalten aber wirklich sagen wie es mir geht konnte ich nie.
      Mittlerweile kann ich in mich hinein spüren oder meine Gefühle machen sich über meinen Körper bemerkbar, es fällt mir aber immer noch schwer sie zu deuten.

      Ich hatte in meiner Kindheit und Jugend kaum Freunde. Wurde in 3., 4., und 5., Klasse sehr gemobbet und ausgestoßen. Habe viel Zeit zuhause mit meinen Büchern verbracht. War sehr neidisch auf meinen jüngeren Bruder weil er Freunde hatte und wollte ihn immer begleiten wenn er sich mit seinen Freunden getroffen hat. Irgendetwas schienen andere Kinder an mir nicht zu mögen.
      Mit 13 haben sich dann ein paar Mädels aus meiner Paralellklasse für mich Interessiert. Denen habe ich mich dann sehr stark angepasst und bin quasi auf die „falsche Bahn“ geraten.
      Wenn ich meine Vergangenheit betrachte dann sehe ich nur ein Mädchen dass versucht hat so zu sein wie andere, um akzeptiert und angenommen zu werden.
    • @Moonchild

      Das was du erzählst, hat soweit nicht nur mit Borderline zu tun.
      Das was du eben erzählt hast, ist, soweit ich einordnen kann, Autismus.
      Autisten haben (auch) Schwierigkeiten mit ihren Gefühlen und Bedürfnissen (umzugehen).
      Bei manchen ist es ein Rätsel, wie es ihnen wirklich geht, sie können es nicht mitteilen.

      Kann es sein, dass du dich geschämt hast, nicht Du selbst sein zu können, weil du eben mit deiner wahren Gestalt abgewiesen werden würdest?
      Das geht vielen so, deswegen passen sie sich an zwangsweise an und reduzieren ihre Bedürfnisse, weil sie sie nicht wahrnehmen dürfen.

      Das hieße aber nicht, dass du keine Identität hast, es hieße nur, dass du sie nicht an die Oberfläche kommen lässt, weil du Angst hast? :)

      (Kann auch komplett daneben liegen, ich versuche nur zu helfen)
      „Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile.“
      (Aristoteles, griechischer Philosoph, 384 - 322 v. Chr.)
    • Cloudactive wrote:

      @Moonchild

      Das was du erzählst, hat soweit nicht nur mit Borderline zu tun.
      Das was du eben erzählt hast, ist, soweit ich einordnen kann, Autismus.
      Autisten haben (auch) Schwierigkeiten mit ihren Gefühlen und Bedürfnissen (umzugehen).
      Bei manchen ist es ein Rätsel, wie es ihnen wirklich geht, sie können es nicht mitteilen.

      Kann es sein, dass du dich geschämt hast, nicht Du selbst sein zu können, weil du eben mit deiner wahren Gestalt abgewiesen werden würdest?
      Das geht vielen so, deswegen passen sie sich an zwangsweise an und reduzieren ihre Bedürfnisse, weil sie sie nicht wahrnehmen dürfen.

      Das hieße aber nicht, dass du keine Identität hast, es hieße nur, dass du sie nicht an die Oberfläche kommen lässt, weil du Angst hast? :)

      (Kann auch komplett daneben liegen, ich versuche nur zu helfen)
      Geschämt habe ich mich definitiv.
      Auch innerhalb meiner Familie. Ich habe nicht viel Erinnerung an meine Kindheit, aber diese ist fest verankert. Ich hatte einige Tics.
      Muskelzuckungen in Armen und Gesicht. Auch musste ich wiederholt an meinen Händen riechen, damals hat mich das sehr beruhigt. Da meine Familie sich darüber lustig gemacht hatte, unterdrückte ich die Tics irgendwann. Ich habe sie heute immer noch, lasse es aber nur zu wenn ich alleine bin.
      Gestottert habe ich auch. Wofür ich einiges an Ablehnung erfahren habe, vorallem von meiner Großmutter.

      Aber soweit ich informiert bin, ist es Autisten relativ egal was andere von ihnen halten oder wie andere auf sie reagieren.
      Das war bei mir nicht der Fall. Es hat mich sehr verletzt dass mein ganzes Umfeld sich über mich lustig gemacht, oder mich als „zu anstrengend“ empfunden hat. Gezeigt habe ich das allerdings nie.

      Da magst du wahrscheinlich recht haben.
      Es gibt MICH, irgendwo versteckt und verborgen.
      Nur ist es sehr schwierig dieses MICH zu finden. Zwischen all den anderen ICHs die ich bisher vorgab zu sein.

      Autistische Züge habe ich definitiv. Diese „widersprechen“ auch dem Borderline „Profil“.
      Ich frage mich ob beides möglich ist?!
    • Moonchild wrote:

      Es gibt MICH, irgendwo versteckt und verborgen.
      Nur ist es sehr schwierig dieses MICH zu finden. Zwischen all den anderen ICHs die ich bisher vorgab zu sein.
      In der Psychosomatischen (vor 15 Jahren) sollte ich mit meinem Inneren Kind in Kontakt treten. Das funzte nicht, ich kam mir vor wie ein Idiot.

      Für mich allein kam ich dadurch aber auf die Idee, die vielen Ichs (Rollen?) zu einem Team-Meeting zusammenzurufen. Ich arbeitete damals in einer Firma, die ständig solche Meetings veranstaltete; das nahm ich als Modell. Ich stellte alle Ichs/Rollen mit Playmobil-Figuren auf und ließ sie sich ein paarmal treffen. Das brachte mir sehr viel Frieden. Der Saboteur und der Held unternehmen nun ab und zu was gemeinsam. Die Prinzessin will nicht mehr ständig nur sterben. Alle gehen sie inzwischen selbstständig zu den Kollegen, die jeweils kompetent sind. Ich glaub, sie mögen sich sogar.

      Das Mich ist die Summe aller ichs. M steht für "meine".
    • Moonchild wrote:

      Zwischen all den anderen ICHs die ich bisher vorgab zu sein.
      Also hast du dir wirklich vorgenommen, dich so und so zu geben, als jemand anders und das immer wieder mal anders?
      Wie ein Schauspieler? Hast du dazu gelogen?

      Moonchild wrote:

      Aber soweit ich informiert bin, ist es Autisten relativ egal was andere von ihnen halten oder wie andere auf sie reagieren.
      Das denke ich nicht unbedingt.
      In der Kindheit mag das sein, das traf auch auf mich zu, bis ich immer wieder von Mitschülern für meinen Kleidungsstil fertig gemacht wurde etc.
      Aber wenn man eben solche Erfahrungen macht, dass einem das direkt vorgehalten wird, dann wird es auch Autisten nicht egal sein, was andere von einem halten, weil selbst Autisten es normalerweise nicht mögen, dass man sie schlecht behandelt.

      Aber ja, wenn Autisten die Meinung anderer völlig egal ist, egal was passiert, dann habe ich wohl auch keinen Autismus.
      „Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile.“
      (Aristoteles, griechischer Philosoph, 384 - 322 v. Chr.)
    • Cloudactive wrote:

      Also hast du dir wirklich vorgenommen, dich so und so zu geben, als jemand anders und das immer wieder mal anders?Wie ein Schauspieler? Hast du dazu gelogen?
      Nein ich habe mir nie bewusst vorgenommen jemand anderes zu sein.
      Ich habe mich ( meine Bedürfnisse und meine Eigenarten ) nicht gelebt, unterdrückt, nicht wahrgenommen. Habe mich anderen angepasst, und ging davon aus dass ich das bin. Oder SO bin. Gelogen habe ich in dem Sinne nicht, weil ich es selbst für die Wahrheit hielt.
      Oder was meinst du mit gelogen?