Aspie und Traumatherapie stationär

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    • Aspie und Traumatherapie stationär

      Hi,
      mein Beitrag richtet sich an die unter Euch, die Erfahrung haben mit Ptbs oder anderen Traumafolgestörungen.
      Ich schreibe hier aus ganz persönlichem Anlass, weil ich gern Informationen haben möchte, ob es in Deutschland Kliniken gibt, die speziell Aspies behandeln wegen Ptbs oder Depressionen. Von der Uniklinik Freiburg habe ich schon gehört, dass die eine Aspiestation haben, aber mit einer langen Warteliste.

      Mich interessiert ganz persönlich, ob und wenn ja, welche Erfahrungen ihr mit Traumatherapie gemacht habt.
      Mal ist es der aspie , der mich einschraenkt, mal die Traumafolgen, die mich im Alltag so behindern.
      Wer dies nur unter vier Augen schreiben will, gern per pn.
      Vielen Dank für Euer feedback
      xavier
    • Es gibt ja generell sehr wenige Angebote für Erwachsene und gerade im stationären Bereich wirst du kaum kompetente Kliniken finden bzw wenn, auch lange Wartezeiten in Kauf nehmen müssen. Ich habe mich im Sommer selbst mit der Thematik befasst und kann dir nur das BKH Kaufbeuren und die Christoph Dornier Klinik in Münster nennen. Münster ist privat, kann aber über Einzelfallentscheidung auch über die GKV laufen. Zu Kaufbeuren hab ich keine weiteren Infos.

      Ich persönlich denke dass man mehr Erfolg hat, wenn man sich direkt an eine der bekannten Trauma Kliniken wendet und seinen Fall da schildert, die sollten ja einschätzen können ob eine Behandlung dann Sinn macht. Jemanden zu finden, der sich mit der spezifischen Kombi ASS/PTBS/Depression auskennt stelle ich mir nämlich verdammt schwer vor.

      Manche Kliniken bieten auch Stationen für chronifizierte oder behandlungsresistente Depressionen (z. B. LMU München). Wenn man also mit der normalen Therapie gegen Depressionen nicht weiter kommt, ist das eventuell auch noch eine Option.
    • Ich habe noch nie davon gehört. Und selbst für Traumafolgestörungen allein ist der Markt ja nicht besonders groß.
      Zumindest nicht für komplexe Traumafolgen. Ich kann stationär für Autisten auch überhaupt nicht empfehlen. Aber
      da ist ja jeder anders. Für mich war es sehr, sehr, sehr schlimm und meine Klinik-Erfahrungen können eine ganz eigene
      Therapie brauchen. Und insgesamt denke ich, dass autistisch sein oft den Konzepten der Traumatherapien im Weg herum
      steht und umgekehrt genauso. Die Kunst etwas therapeutisches für BEIDE Problembereicht zu finden.....ist.....große Kunst.
      Mir ist das noch nicht geglückt. Wenn Du unbedingt stationär willst, würde ich alle in Frage kommenden Kliniken anschreiben
      und fragen, ob sie mir was anbieten können, oder wie sie das einschätzen. Es ist für BEIDE Bereiche doch schon schwer etwas
      gutes zu finden. Trauma ODER Asperger. Wenn BEIDES im Spiel ist....ich halte es für recht aussichtslos.
      Aber ich lasse mich gerne vom Gegenteil überzeugen und lese hier mit ;)
      Alys