Diagnostische Einschätzung bei Frau Dr. Preißmann

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    • @Stalaggh
      Könntest Du ggf. Deine Expertise noch etwas näher beleuchten? Dann ließen sich Deine Aussagen besser einordnen...

      Bist Du in Deiner Freizeit (ich habe nicht alle Posts verfolgt und weiß nicht, ob Du berufstätig bist) viel in Sachen Autismus unterwegs?

      Du hast bisher geschrieben, dass Du Fr. Preißmann persönlich kennst und darüber hinaus auch Patienten aus ihrer SHG, Patienten der UK Köln...
      Außerdem besuchst Du Vorträge zum Thema, tauschst Dich mit anderen Diagnostikern über deren Kollegen aus: bist Du selbst im medizinischen Beteich tätig oder ist das dann eher ein SI von Dir?

      Wenn es Letzteres ist würde ich zumindest alle Aussagen Dritter zu Frau Preißmann mit Vorsicht genießen: da Du Dich selbst als mittelschwer betroffenen Autisten beschreibst, könnte Dir einiges an Intention der Dritten (z.B. Neid Anderer, fachliche Differenzen, etc.) entgangen sein.

      Etwas mehr Kontext wäre schön, damit könnte ich (und Andere vielleicht auch) den Sachwert Deiner Einlassungen besser einschätzen...
      Es ist nicht Dein Job mich zu mögen - sondern meiner...
    • Ellewoods2017 wrote:

      tauschst Dich mit anderen Diagnostikern über deren Kollegen aus
      Ich würde das mit Vorsicht genießen. Ich kann mir wirklich vieles vorstellen, aber dass Diagnostiker schlecht oder abfällig über andere Diagnostiker oder auch Autisten reden gehört nicht dazu, vor allem nicht in der Öffentlichkeit oder bei irgendwem, der gerade nachfragt. Ich glaube eher, dass man unter Diagnostikern genau hinhören wird, wenn Dr. P. etwas sagt.
      Niemand weiß, was zwischen @Stalaggh und Dr. P. vorgefallen ist, dass er so verärgert ist. Vermutlich werden wir es auch nicht erfahren. Ich denke, dass es eine persönliche Angelegenheit zwischen den beiden ist und würde @Stalaggh deshalb empfehlen, mal einen Kaffee mit Dr. P. zu trinken und über den Konflikt zu reden und ihn aus der Welt zu schaffen.
    • Auch sollte nicht vergessen werden, das auch im medizinischen Umfeld Konkurrenten existieren, die Hierarchien spielen eine Rolle - entweder dem Prof zustimmen, wenn der von etwas überzeugt ist, oder das wars mit der Karriere an dieser Uni.
      Ich habe erlebt, wie im Rahmen einer medizinischen Forschungsarbeit die erhobenen Daten das Gegenteil von dem ergaben, was ein Prof kurz vorher publiziert hatte - natürlich mit von anderen Doktoranden erhobenen Daten. Und dieser Teil tauchte dann in der Doktorarbeit nicht auf, es wurde der Schwerpunkt des Themas geändert. Karriere gesichert.
      Dazu die Konkurrenz um Forschungsgelder.....
      deren Geldgeber ja auch nicht nur Forschung um der Forschung Willen geben, sondern eigene auch wirtschaftliche oder politische Interessen haben....
      Die, um die es geht, sind dabei "Forschungsgegenstand" - oder uninteressant weil jeweils in die Studien nicht passend. Da wird dann eher ausgeschlossen.
      Wenn du meinst, zu klein zu sein, um etwas zu bewegen....dann hattest du noch nie eine Stechmücke im Schlafzimmer
    • Stalaggh wrote:

      Ich war mal bei einem Vortrag und da wurde erzählt, dass sie überall Anfragen hinschickt ob sie einen Vortrag machen kann. Normalerweise lässt man sich ja bei Interesse anfragen.
      Wie schon erwähnt, ist das normal, wenn man etwas erreichen will.

      Stalaggh wrote:

      Ich kann das nicht, aber die Leute haben in Autismus-Ambulanzen keine Autismus-Diagnose bekommen, sie sagt aber sie wären Autisten. Das heißt sie diagnostiziert wahrscheinlich so ziemlich jeden positiv.
      Das kann ich nicht beurteilen, halte es aber für unwahrscheinlich. Ich kenne sie ja nur aus Videos, jedoch finde ich, dass sie schon auffällig ist (ich würde mal behaupten, dass sie auf den ersten Blick mehr auffällt als ich). Deshalb fände ich es unlogisch, wenn sie lasche Kriterien zur Beurteilung hätte.
      Trotzdem fände ich es, wie hier schon gesagt wurde, gut, wenn wie bei einer Autismus-Ambulanz nicht nur eine Person in den Prozess involviert ist.
      Generell könnte ich mir vorstellen, dass die Kombi aus hoher Intelligenz und selbst betroffen bei einer Diagnosestellung eher von Vorteil als von Nachteil ist.
      Aber natürlich stellst du hier Behauptungen auf, die man nicht widerlegen kann - genauso wenig prüfen.
    • filipendula wrote:

      Womit begründest du deine Schlussfolgerung?
      In den Ambulanzen ist meist mehr als eine Person involviert.

      Aber ich wollte hier keine Hetze betreiben, ich konnte nicht absehen, zu was es ausufern wird.
      Ich habe keine persönlichen Probleme mit Frau Preißmann und es ist nie was vorgefallen.
      Ich bin selbst kein Arzt und nicht im medizinischen Bereich tätig.
      Ich werde jetzt nichts mehr dazu schreiben.
      Vielen Dank für das Verständnis!
    • Ich hab unter Medizinern den Scherz gehört, dass es die beste Methode sei, sich eine Fehldiagnose abzuholen, wenn man Chefarztbehandlung hat.
      Weil Oberboss und dessen "Eindruck" über allem steht, ansonsten Ärger für die dagegen argumentierenden, oder - ganz schlimm - gar
      diskutierenden Kollegen.
      Und so dann auch als Angehörige miterlebt.
      Vllt wäre es sinnvoll, wenn jede Diagnose von 3 Ambulanzen in verschiedenen Bundesländern mit unterschiedlichen Forschungsschwerpunkten zum Thema Asperger durchgeführt werden.
      Wenn du meinst, zu klein zu sein, um etwas zu bewegen....dann hattest du noch nie eine Stechmücke im Schlafzimmer