Die stressigsten sozialen Situationen

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    • Die stressigsten sozialen Situationen

      Was sind für eure die stressigsten Situation?

      Für mich sind es: Meetings. Die Kombination aus Diplomatie, Selbstdarstellung, Verklärung, Geschwätz, Schwadronieren, Langeweile, schlechten Witzen und der geringe Informationsgehalt macht mich fertig
      „den gleichverwerflichen misbrauch groszer buchstaben für das substantivum, der unserer pedantischen unart gipfel heiszen kann, habe ich […] abgeschüttelt.“
    • Vorstellungsgespräche!

      Das Meeting, das wir haben, ist ein agiles Meeting (Standup-Meeting), also eher so: Ich mache heute dies und das und hätte noch diese und jene Frage und hat jemand dazu eine Idee? Man soll da möglichst kurz reden, einziges Problem: Ich rede oft viel zu viel, anstatt nur 1 oder 2 Sätze.

      Solche Meetings, wie du sie beschreibst - also Meetings, die länger als 15 Minuten gehen - stelle ich mir sehr ätzend vor.
    • tr909 schrieb:

      Die Kombination aus Diplomatie, Selbstdarstellung, Verklärung, Geschwätz, Schwadronieren, Langeweile, schlechten Witzen und der geringe Informationsgehalt macht mich fertig
      Ich weiß garnicht, ob ich jemals ein Gespräch geführt habe, in dem all diese Dinge auf einmal vorgekommen sind.
      Bei mir reicht es schon wenn ich mit jemandem über sowas wie eine Verhandlung spreche und nicht verstehe was der andere meint und ich nachfragen muss.
      (Bankverträge, oder eben wo wir schon wieder dabei sind, Anträge für irgendwas bei irgendwelchen Ämtern wo ich ständig rückfragen muss wie irgendwas gemeint ist und die sich oft wundern das ich das nicht verstehe oder so energisch seltsam dann anfangen zu reden nur weil ich wissen will wie das genau gemeint ist oder was ich da jetzt eintragen muss damit es richtig ist, oder sowas wo man sich erklären muss was man will, braucht etc, sowas kann ich echt nicht gut wie mir scheint, denn wenn ich es versuche reagieren die anderen oder der andere, denn es ist meist nur eine Person, nicht so verstehend wie ich mir das erhoffe)
      Ich kann nicht unterschieden welcher Witz gut oder schlecht ist.
      Ich habe auch Probleme mit zu viel Informationsgehalt, wenn jemand was erklärt, nur mit Worten, weniger mit zeigen, ist es manchmal zu viel Information, so viel kann ich in so kurzer Zeit nicht sortieren gschw. behalten.
    • Bei mir sind es auch die Vorstellungsgespräche.
      Theoretisch wäre es auch extrem schlimm, wenn ich einen Vortrag halten müsste, aber zum Glück muss ich das nicht, deshalb spielt es keine Rolle.

      Familienfeiern wie Hochzeiten und Beerdigungen kommen gleich danach, vor allem Hochzeiten, da kommt fast alles zusammen, was schwierig und unangenehm ist.

      Danach kommen dienstliche Besprechungen, wo ich selber das Gespräch leiten soll.

      Dann Arztbesuche aller Art.
      Menschen sind auch nur Tiere. - Ich mag Tiere!
    • Mein bisher schlimmstes soziales Erlebnis beinhaltete unter anderem

      tr909 schrieb:

      Die Kombination aus Diplomatie, Selbstdarstellung, Verklärung, Geschwätz, Schwadronieren, Langeweile, schlechten Witzen
      und fällt wohl in die Kategorie Vorstellungsgespräch. Nur, dass das halt nicht nur ein Gespräch gewesen ist, sondern zwei Tage x(

      RegenbogenWusli schrieb:

      Ich weiß gar nicht, ob ich jemals ein Gespräch geführt habe, in dem all diese Dinge auf einmal vorgekommen sind.
      Sei froh. Wirklich :(
    • Wenn es emotional wird. Deshalb sind ewig meine Versuche in Richtung Beziehung gescheitert, und damit habe ich auch zwei Personalgespräche verbockt, da kamen halt unvorhergesehen nicht-fachliche Punkte dazu. Unvorhergesehen war dabei entscheidend; als ich bei der Bank mit einem Mitarbeiter ein Beurteilungsgespräch führen musste, das - wie wir beide wussten - seine Kündigung zur Folge haben würde, habe ich selbst das wohl ganz gut hingekriegt, weil er keine überraschende insbesondere emotionale Reaktion gezeigt hat.
      Vorträge/Referate waren lange auch schwierig, das hat die Übung so um den 150. Auftritt rum erledigt. Vorstellungsgespräche dagegen waren wie Prüfungen, und ich gehöre zu den Glücklichen, die das Gegenteil eines Prüfungsneurotikers sind - unter Druck werde ich besser (solange es nicht um Emotionen geht ...)
    • tr909 schrieb:

      Was sind für eure die stressigsten Situation?
      Ein Zusammentreffen mit meinen Eltern, Verwandtenbesuche... im Grunde ist alles Stress was sich außerhalb meiner Wohnung abspielt plus Streitsituationen in der Partnerschaft.
      Vorträge zB wären für mich nicht machbar, darauf würde ich körperlich massiv reagieren bis hin zum Kreislaufkollaps und Dissoziationen.
    • Vorstellungsgespräche finde ich überhaupt nicht schwierig, darin bin ich sehr gut. Man weiß meistens, welche Fragen auf einen zukommen, alles bleibt sachlich-formell (bis auf die Frage zu Beginn "haben Sie gut hergefunden?", die nicht sachlich gemeint ist) und alles hat einen recht vorhersehbaren Rahmen. Ich freue mich dann eher, das jemand an mir interessiert ist und ich mein Wissen und Können zeigen kann.

      Meetings belasteten mich auf meiner Arbeit auch sehr. Auch aus dem Grund, dass es eigentlich um Informationen gehen sollte, aber am Ende gar nicht richtig darüber gesprochen wurde, sondern die Veranstaltung eher von Selbstdarstellern benutzt wurde oder Machtbessessenen, um ihre Positionen zu stärken oder anderen, die sich dann beim Chef einschleimen wollen etc. Dazu: Je mehr Beteiligte, desto weniger konnte ich vom Gehörten "entschlüsseln". Da ich nicht diplomatisch bin, bin ich da auch des Öfteren in Fettnäpfchen getreten.

      Am schlimmsten finde ich aber Gespräche ohne einen festen Rahmen, wie z. B. das gemeinsame Mittagessen mit mehreren Arbeitskollegen in der Kantine oder gar so etwas wie eine Betriebsfeier oder der Besuch eines Weihnachtsmarktes mit Arbeitskollegen. Das ist für mich Horror pur. :( Das ist für mich schlimmer als jede Prüfung oder jedes Vorstellungsgespräch, weil ich einfach nicht weiß, was ich dort tun soll. Ich stand jedesmal unter so extremer Belastung, dass es kaum auszuhalten war. Auf Betriebsfesten war ich auch nur 2x in meinem Leben und ich habe es jeweils nie sehr lange ausgehalten dort. Als ich diverse Praktika gemacht habe, war auch immer die Mittagspause das allerschlimmste. Das war schon während meiner Schulzeit so gewesen, da waren die Pausen das schlimmste für mich (obwohl mich niemand mobbte).

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von FruchtigBunt ()

    • *den Tag mit Fremden verbringen und die meiste Zeit nichts zu tun haben

      *den Tag (>8h) ohne Rückzugsmöglichkeiten "draußen" verbringen

      *Arztbesuche ... noch schlimmer, wenn der Termin nicht im System verbucht ist und man sich dafür rechtfertigen muss, warum man da ist

      *Gespräche mit unserem Vermieter
    • Irgendwie kann ich das so pauschal nicht sagen, weil nicht so sehr der Rahmen der Situation entscheidend ist, sondern eher die Details. Beispiel Vorstellungsgespräch, ich hatte schon recht coole Vorstellungsgespräche, die waren dann auch anstrengend aber doch okay und teilweise euphorisierend, weil ich inhaltliche Fragen gestellt bekam, der Job interessant war und nur 1-2 Leute da saßen und sie noch interessiert waren und die meine Anspielungen und Witze verstanden haben, genauso aber ganz schreckliche, wo 8 Leute saßen, die Hälfte davon Personaler und so und der Rest desinteressierte Mitarbeiter, die vorgefertigte Fragen runtereierten, die bestenfalls langwelig, schlimmstenfalls unlogisch waren und die total überfordert waren als ich Nachfragen gestellt habe und nur was mit Mainstream anfangen konnten.
    • Tintenherz schrieb:

      und fällt wohl in die Kategorie Vorstellungsgespräch. Nur, dass das halt nicht nur ein Gespräch gewesen ist, sondern zwei Tage
      Das klingt wirklich grauenvoll.
      Ich kann nicht beschwören das ich dem nie zuvor ausgesetzt gewesen bin, denn unangenehme Gespräche oder Versuche von Kommunikation mit anderen hatte ich ja definitiv auch schon, aber sowas wie Diplomatie und diesen ganzen Firlefanz bemerke ich selber nicht, ich kann daher garnicht sagen ob sowas teil eines Gespräches ist oder nicht, wenn man es mir in dem Moment nie sagt, denn ich erkenne solche Dinge nicht selbst, habe ich nie gelernt und erklärt hat es mir auch nie jemand.


      FruchtigBunt schrieb:

      (bis auf die Frage zu Beginn "haben Sie gut hergefunden?", die nicht sachlich gemeint ist)
      Wie ist diese Frage denn gemeint?
      Sorry wenn ich jetzt alle vor Unverständniss umfallen sehe, weil mir es grad so scheint als würde das eine gängige und schon bekannte Sache selbst für Autisten sein, aber wenn die das nur als Smalltalk meinen, warum machen die dann nicht wieder diese Wetterfrage wie jeder andere das tut?
      Ich hab zwar bislang noch nie sagen müssen das ich es nur schwer gefunden habe weil ich wohl ein gutes Planungsermessen von Zeit und ÖPNV-Nutzung sowie einen guten orientierungssinn habe, aber wenn etwas etwas versteckt liegt, hätte ich das wohl angemerkt. Sehe nun das die sowas vermutlich total verstört wenn man sowas sagt?

      Ich bin zwar bei Vorstellungsgesprächen jeglicher art auch immer nervös, aber nicht so das ich es nicht aushalten kann.
      Wenn leute auf mich freundlich zukommen, ist es mir nicht unangenehm und mir fällt das Reden dann zumindest leichter, also ich KANN dann wenigstens reden, was sonst meist garnicht geht.
      Das problem ist nur, das mir alles gut vorkommt, ich auf andere aber wohl keinen natürlichen oder positiven Eindruck hinterlasse, auch wenn ich das Gefühl habe das alles gut lief, eben weil mir das gegenüber so vermittelt hat das alles gut sei (Lächeln, freundliche Worte etc und ich sehe da keine versteckten Botschaften die sagen könnten das es doch nichts wird) und dann schafft man es doch nicht zum probearbeiten...
    • RegenbogenWusli schrieb:

      FruchtigBunt schrieb:

      (bis auf die Frage zu Beginn "haben Sie gut hergefunden?", die nicht sachlich gemeint ist)
      Wie ist diese Frage denn gemeint?Sorry wenn ich jetzt alle vor Unverständniss umfallen sehe, weil mir es grad so scheint als würde das eine gängige und schon bekannte Sache selbst für Autisten sein, aber wenn die das nur als Smalltalk meinen, warum machen die dann nicht wieder diese Wetterfrage wie jeder andere das tut?
      @RegenbogenWusli
      Bei Vorstellungsgesprächen ist die Frage, wie man hergefunden hat, wohl soetwas wie bei anderen Gesprächen das Reden übers Wetter. Ich wusste das am Anfang auch nicht. Ich hatte mehrmals dann schon auf die Frage ganz erfreut erklärt, mit welchen Buslinien bzw. Zügen ich gefahren bin, wo ich umgestiegen bin und was Verspätung hatte (ich spreche gerne über den ÖPNV). :m(:
      Irgendwann hab ich mal gelesen, dass die Frage keine ernsthafte Frage ist, also es wird keine ausführliche Antwort erwartet, sondern man soll dann nur sagen "ja, danke, es hat alles gut geklappt". Die wollen vor allem NICHT hören, wenn etwas nicht gut geklappt hat (das fand ich seltsam). Eigentlich wollen sie nur hören, so wie bei der Frage "wie gehts?" "ja, alles gut". Das wird wohl gemacht, um eine angenehme Gesprächsatmosphäre zu erzeugen. Wenn ich mich vorher 2 Stunden geärgert hab, weil die Züge Verspätung haben, würde es mich wesentlich mehr entlasten, das vor einem Vorstellungsgespräch auch anmerken zu dürfen, damit die wissen, warum ich gestresst bin und damit ich mich dann wieder auf was anderes konzentrieren kann, aber das interessiert wohl niemanden wirklich, ob man Stress bei der Anreise hatte. Also richtig versteh ichs auch nicht, warum dann überhaupt gefragt wird. :? Beim Gegegenüber entsteht dann womöglich eine angenehme Gesprächsathmosphäre, weil er gesagt bekommt "ja, alles gut", aber bei einem selbst entsteht nur Verwirrung. Ich weiß nicht, ob das NT anders sehen. Vielleicht können die sich besser selbst belügen und glauben es dann, wenn sie sagen "ja, alles gut". :-p :roll: x( Eigentlich ist das somit ziemlich egoistisch, wenn jemand nur so eine Pseudo-Frage stellt, damit es IHM dann besser geht. :frown:

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    • tr909 schrieb:

      Was sind für eure die stressigsten Situation?
      Vorträge und Referate. Am „besten“ noch vor einem Haufen pubertierender Teenager, die sich überhaupt nicht für das interessieren, was man zu sagen hat :nerved:

      Und überhaupt alles, was irgendwie mit Pubertieren zu tun hat x(
      "Sometimes, if we want something we can't have, we try to convince ourselves that we don't really want it."
    • Ich kann mich bei "unvorhergesehene Themen mit nicht familären oder freundschaftlichen Kontakten" anschließen. Seien es Arztgespräche oder z.B. mit dem Jugendamt. Ich komme nicht damit klar, wenn man schon beim nächsten Thema ist und das vorherige noch nicht für mich abgeschlossen ist. Ich komme dann nicht mehr mit und ich gerate in Panik, was das Ganze natürlich nicht einfacher macht. Es kostet dann sehr viel Mühe, dass ich überhaupt da bleibe und nicht zu schreien oder weinen anfange.
      Ganz schlimm war es bei der Diagnose meiner Tochter, ich habe es nicht verstanden aber diese dämliche Oberärztin ist sowas von überhaupt nicht auf meine Fragen eingegangen und wenn hat sie sie mit 2 Sätzen abgespeist. Dazu kommt noch, dass ich so neben mir stand und meine Argumente warum ich anderer Meinung bin gar nicht vortragen konnte weil ich heulend da gesessen bin und überhaupt keinen klaren Gedanken mehr fassen konnte.

      Mein Mann hat es auch wunderbar drauf mich mit Kritik vollzupumpen (RW) ohne mich das erste überhaupt verarbeiten zu lassen. Dann knallt es hier gewaltig. (RW) Glücklicherweise passiert das aber nur, wenn er ein Bierchen zuviel hatte und in diese, ich sage mal, wehleidige Stimmung kommt. Da ich es kenne, werde ich meist ziemlich schnell müde und muss ins Bett. (absichtlich ;) ) Natürlich reden wir darüber, wenn er wieder einigemaßen klar ist. Sonst wäre es ja nicht der beste Ehemann auf der Welt. :D

      Mit Vorstellungsgesprächen habe ich weniger Probleme, da habe ich sämtliche Varianten schon gedanklich durch und so leicht bekommt mich da keiner mehr aus dem Konzept.
      Mit Arbeitskollegen siehts da schon anders aus, wenn sich 2 unterhalten ist es manchmal ok wenn man sich einbringt, ja, es wird sogar erwartet. Manchmal eben überhaupt nicht. Da bekomme ich den Unterschied nicht hin. Wenn man im ersten Fall nichts dazu sagt, bringt man sich nicht ein und bei zweiterem nervt man und das ist auch nicht gerne gesehen. Das stresst mich total, weil ich ja auch nichts falsch machen möchte. Meist denke ich zuviel darüber nach und der Punkt, an dem man zu einem Thema etwas hätte sagen können ist längst rum wenn ich mich entscheide, dazu etwas zu sagen. Versuche ich spontan zu reagieren, erwische ich fast grundsätzlich ein Thema, bei dem ich von Haus aus nichts hätte dazu sagen sollen.

      Smalltalk kann ich überhaupt nicht. Ich habe nicht einmal wirklich verstanden wo der aufhört. Ich habe keine Ahnung, was noch darunter fällt und was nicht. Das Lügen widert mich an und ich verstehe den Sinn nicht. Meist endet es dann darin, dass ich mich in Grundsatzdiskussionen stürze (Wetter z.B. globale Erwärmung und verschiedene Ansätze wie es zu erklären wäre) oder aber in Lebensgeschichte. (Ganz gefährlich ist die Frage, was die Kinder machen... Da komme ich aus dem Monolog auch nur schwer wieder heraus.) Von daher stressen mich die sozialen Dinge hier im Dorf ungemein weil ich ständig darüber nachdenke was die Konsequenzen sind wenn ich hier zu arg anecke. (wir wohnen hier erst seit 2 Jahren, ein Dorf mit 400 Kühen und 70 Einwohnern mitten im Nirgendwo, wir wohnen quasi auf dem Pickel des Popos der Welt. ;) )
    • Familienfeiern find ich auch schlimm, v.a. wenn man von der Großfamilie gehasst und/oder ignoriert wird oder wahlweise sich ständig rechtfertigen muss für Dinge. Zum Glück hatte ich immer mindestens Partner oder Bruder dabei, damit ich mich trotzdem ein paar Stunden über Musik unterhalten konnte oder so.

      Mittlerweile meide ich Familienfeiern, außer bei meiner direkten (wie nennt man das?) Familie.
    • Morgenstern schrieb:

      tr909 schrieb:

      Was sind für eure die stressigsten Situation?
      Vorträge und Referate. Am „besten“ noch vor einem Haufen pubertierender Teenager, die sich überhaupt nicht für das interessieren, was man zu sagen hat
      Und überhaupt alles, was irgendwie mit Pubertieren zu tun hat
      Du musst mehr wie Money Boy reden

      Oder bau was von mega angesagten YouTubern ein. Da fällt mir ein, ich werde einen Disstrack für dich schreiben :d Den kannst du den Jungs dann vortragen. Hehe.
    • @FruchtigBunt Die Frage hab ich auch noch nie kapiert. Manchmal hab ich ganz verdutzt gesagt: Naja, ist ja direkt an der U-Bahn, war also leicht? Dann hab ich mir gedacht, das findet doch jeder, wieso fragen die...
      Manchmal hab ich auch gesagt: Ja, hab ja ein Smartphone.

      Manchmal dachte ich auch: Hilfe, wissen die, dass ich diese Störung habe, wo ich keine mentale Karte habe?

      Ärzte fragen das auch oft. Verstehe den Sinn nicht.

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    • FruchtigBunt schrieb:

      Also richtig versteh ichs auch nicht, warum dann überhaupt gefragt wird. Beim Gegegenüber entsteht dann womöglich eine angenehme Gesprächsathmosphäre, weil er gesagt bekommt "ja, alles gut", aber bei einem selbst entsteht nur Verwirrung. Ich weiß nicht, ob das NT anders sehen. Vielleicht können die sich besser selbst belügen und glauben es dann, wenn sie sagen "ja, alles gut". Eigentlich ist das somit ziemlich egoistisch, wenn jemand nur so eine Pseudo-Frage stellt, damit es IHM dann besser geht.
      Ja das stimmt, das habe ich auch schon gedacht, das es keinen Sinn ergibt, also ich fühle mich nicht besser, wenn ich nicht das antworten kann was man mir als Frage gestellt hatte sondern was ganz anderes sagen soll (jetzt weiß ich es ja), aber bei Fremden habe ich den Vorteil, das ich oft eh schon eher wenig sage, meine Sätze sind meist sehr knapp und kurz gehalten, und wenn ich eh gut hingefunden habe, merkt der andere garnicht das Smalltalk mir nicht liegt. Oder das ich diesen nichtmal als solchen erkenne. Ich müsste sowas schon aktiv auswendig lernen wie wenn ich für ein Theaterstück proben würde. Dann fällt mir echter Smalltalk im Leben vielleicht auch mehr auf denn so wie es momentan ist, ist es in mir einprogramiert, das ich alles für "bare Münze" nehme weil das meinem Naturell entspricht.
    • tr909 schrieb:

      Was sind für eure die stressigsten Situation?

      Für mich sind es: Meetings. Die Kombination aus Diplomatie, Selbstdarstellung, Verklärung, Geschwätz, Schwadronieren, Langeweile, schlechten Witzen und der geringe Informationsgehalt macht mich fertig
      Vorstellungsgespräche wäre ein nettes und passendes Beispiel für Deine Umschreibung und ja, diese zähle ich für mich zu den stressigsten Situationen. Ich kann mich nicht gut verkaufen und merke bei Vorstellungsgesprächen machmal, wie das Interesse des Gegenübers einzuschlafen droht. Das sorgt dann noch für mehr Stress und dann kann das Vorstellungsgespräch eigentlich nur noch schief gehen.

      Eine sehr stressige soziale Situation hatte ich erst gestern wieder erlebt... Am Morgen im Geschäft nur Mist am Laufmeter erlebt, nichts lief wie gedacht, überall taten sich Probleme auf... Ich... Schon ziemlich genervt.
      Über Mittag - eine Dreiergruppe vor dem Haus - ich, eine der drei Personen. Mir grätschte die eine Person während 15 Minuten bei jedem zweiten Satz, den ich sagte, mitten in den Satz und quasselte irgend etwas.... Nach 15 Minuten hatte ich genug und vertschüsste mich eher unfein aus der Situation, ich verliess die Situation also.
      Heute ging ich auf die Person zu und wollte mich für mein Verhalten gestern entschuldigen, da meinte die Person "Ja, Du hattest das Gefühl, ich hätte Dir in jeden 2. Satz reingesprochen, aber dem war keineswegs so, sondern nur Dein Gefühl".... Ja, ich hatte 24 Sätze angefangen, 13 davon beendet und bei 11 angefangenen Sätzen grätschte sie mir jeweils rein... Nix Gefühl, sondern Tatsache (gut, das 13/11-Verhältnis ist jetzt nicht genau jeder 2. Satz, aber fast).

      Ich merke wieder mal... Diskussionen mit mehr als einer Person gleichzeitig, die sind nichts für mich sondern bedeuten immer wieder eine sehr stressige soziale Situation... Das mir neuerdings "Gefühle" jenseits von existierenden Fakten angedichtet werden... Wow (ich bin irritiert?!!!)
      Diagnostiziert - immer noch ein komischer Vogel ;)