Wann wusstet ihr, was ihr beruflich machen wollt?

    This site uses cookies. By continuing to browse this site, you are agreeing to our Cookie Policy.

    • Ich hatte zwar Interessen als Kind (Medizin/Chirurgie/Biologie/Pferde), aber ich habe mir nie so wirklich einen Beruf vorgestellt, den ich mal machen könnte. Es fällt mir grundsätzlich schwer, in die Zukunft zu denken. Ich konnte mir ja noch nicht einmal vorstellen, das Abi zu schaffen, also bin ich nicht weiter zur Schule gegangen.
      Als Teenager hatte ich dann ansatzweise mal zwei Berufswünsche, OP-Schwester oder Polizistin. Dass ich den Kontakt mit so vielen unterschiedlichen Menschen nicht bewältigen könnte, war mir damals schon klar, obwohl ich noch nichts von Autismus wusste. Man schlug mir vor Bank- oder Versicherungskauffrau zu werden. Da mich niemand einstellen wollte, wurde es dann ein Ausbildungplatz zur Industriekauffrau. Jetzt arbeite ich in der Buchhaltung, es liegt mir, aber es ist bei weitem nicht meine Lieblingsbeschäftigung. Meine Arbeit dient halt hauptsächlich dem Broterwerb.
      So kann es eigentlich nicht weitergehen. Wird es aber.
    • Interessant, wie vielfältig manche Lebensläufe so sind und auch beruhigend, dass ich nicht der einzige bin, der nix weiß...

      Lykana wrote:

      Asperger reicht doch allein nicht für eine Berufsunfähigkeit, oder nicht? Gibt meines Wissens doch Max 30% Behinderung, wenn überhaupt.
      Ich habe 60%. Zuerst 50, dann einen Verschlimmerungsantrag gestellt, nun habe ich 60 bekommen. Ich habe etwas von bis zu möglichen 80% gehört auf Asperger. Vorstellen kann ich mir das nicht.

      Eryniell wrote:

      Und leider noch nie gearbeitet. Nur ehrenamtlich.
      Oftmals macht mich das total traurig.
      Das verstehe ich. Ehrenamtlich, sage ich immer, ist etwas für gelangweilte Hausfrauen mit gutverdienendem Ehemann. Als HartzIVler kann ich mir das Ehrenamt hier in Melle nicht leisten, da nicht einmal die Fahrkosten übernommen werden. In Berlin gab es Aufwandsentschädigung. Aber es ist etwas ganz anderes, echtes verdientes Geld in den Händen zu halten.
      Und ich wünsche dir, bald etwas Passendes zu finden.

      Eryniell wrote:

      Dies machte ich als Fernlehrgang. Dort scheiterte es an der Selbstmotivation, da ich zu wenig Führung hatte. Ich benötige leider immer jemanden, der mir in "den Hintern tritt".
      Ich auch. Scheinbar geht das auch noch anderen so?
      Ist das nicht grausam? Auf der Seite der Arbeitsagentur gibt es so viele Lehrgänge kostenlos.

      emjay2812 wrote:

      Ich hätte nie gedacht das mir Lagerarbeit mal gefallen könnte.
      Stelle mir das nicht schlecht vor. Man ist immer in Bewegung und hat nicht ein den ganzen Tag direkt vor einem sitzendes Gegenüber *grusel*.

      Berufsausbildung: Wirtschaftskaufmann (hieß so im Osten). Wurde später umgeschrieben auf Kauffrau im Groß- und Außenhandel.

      Lehre beendet, sofort zustellen gegangen. Das Gemenschel in Büros finde ich extrem unangenehm. Ich möchte arbeiten und nicht über Unwichtigkeiten labern müssen.

      Zustellung war ok, man war den ganzen Tag allein. Minuspunkt: keine geistige Forderung.

      Büroarbeit bei der Bahn angenommen. Übergabe mit den Kolleginnen war unangenehm, ansonsten ganz allein dort. Nur Zusammenarbeit mit Männern aus anderen Bereichen. Ideal!

      Mein Mann stellte Ausreiseantrag: wir wurden beide aus dem Job rausgeschmissen. Ich ging putzen und als Küchenhilfe, er Hausmeister. Dann kam die Wende.

      15 Monate EDV-Ausbildung incl. 3 Monate Anstellung im Büro (die brauchten keinen). Zusammenarbeit mit Kollegin war Katastrophe, weil ich damals noch nicht gelernt hatte, wie Kommunikation erwartet wird.

      Danach Job im EDV-Bereich einer Druckerei. Super Job, eigenes Zimmer, toller Chef. Leider mobbte die Frau, mit der ich sehr eng zusammenarbeiten musste, mich und andere. Der Chef musste sie behalten, weil sie zuviel über die Firma wusste, wollte aber eigentlich mich. Heute ist sie dort ein hohes Tier. Ich ging, die anderen blieben, weil sie kurz vor der Rente standen.

      Dann ABM Baumkataster. 6 Mann in der Stadt unterwegs von Baum zu Baum. Einer trug einen Stift, einer einen Zeichenblock, einer eine Leiter, einer Metallmarken, einer einen Hammer und einer die Verantwortung. Wir gingen von Baum zu Baum, schrieben ihre Zustände auf und nagelten Metallmarken dran (die armen Bäume).

      Dann Zustellung im Frachtpostzentrum. Mehrfach befristet. Irgendwann konnten sie mich nicht mehr einstellen, weil sie mir dann einen Festvertrag hätten geben müssen.

      Arbeitslos, Arbeitsamt legte mir Umschulung nahe. Nach einer 6wöchigen Feststellmaßnahme Umschulung zum Maler/Lackierer.

      Nie drin gearbeitet, arbeitslos, Arztpraxis geputzt. Das kanns nicht gewesen sein. Vollzeit-Kurierjob gesucht, 400 km umgezogen.
      Firma machte nach 6 Monaten dicht. Ich kündigte und ging zum Arbeitsamt - und bekam kein Geld, weil ich selbst gekündigt hatte.

      Ich flog aus der Wohnung, ging schwarz putzen bei reichen Leuten. Aus Versehen superteure Glaslampe leicht angestoßen - das Ding zerbrach in 1000 Stücke. Versicherung gerade gekündigt...

      Glück gehabt, Vollzeitjob in Tankstelle gefunden. Super Klima, Arbeit hat auch Spaß gemacht. Chefs nett, Kollegen nett, alleinverantwortlich. Nur: geistige Unterforderung...

      weitere Umschulung: zur Fachinformatikerin. Das wollte ich... geistige Forderung. Wollten sie mir nicht geben: ich hätte kein Abi. Vortest gemacht, als Klassenbester bestanden (ca. 20 Leute). Das erstemal glücklich während dieser Zeit.
      2 Jahre später. Endprüfung als Zweitbester bestanden. Die Hälfte der Klasse fiel durch - und wurde mit einer halbjährigen Verlängerung belohnt. Ich ging frisch in die Arbeitslosigkeit.

      10 Jahre als Leiterin Reinigung auf Deutschlands größter Hochschulmesse gearbeitet. Die Messe großwerden sehen. Zuerst allein, später mit unter mir Angestellten. Bis zu 16 h täglich gearbeitet. Immer nur wenige Wochen im Jahr. Ich war glücklich... wir waren eine Familie. ENDLICH mal gefordert worden. Aber keine Chance auf Festanstellung. Und irgendwann gings wegen der HartzIV-Abzüge nicht mehr. Die Fahrkosten und aufzubringende Kraft standen in keinem Verhältnis mehr zu dem, was mir am Ende blieb.

      Danach nur noch arbeitslos, Zustelljobs nebenbei, putzen. Weil das die einzigen Jobs sind, die mir einfallen, die man allein machen kann, ohne Kollegen. Aber - wenig Geld, wenig Verantwortung, wenig Anforderung.

      Vor einigen Jahren selbstfinanzierte Ausbildung zur Sounddesignerin, ein Jahr. Musik ist mein Leben. Schon immer. Aber davon kann ich nicht leben, das sind eher Projektgeschichten für junge Männer.

      Für mich ist nicht die Arbeitsaufgabe wichtig, sondern das Umfeld und die Arbeitsbedingungen. Da man das in Anzeigen schwer sieht (Einzelbüro? Ein Gegenüber? usw.), fällt es mir schwer, einen passenden Job erstmal auszusuchen. Jahrelang beworben, viele Gespräche gehabt, aber nie eine Zusage bekommen. Wahrscheinlich nur wegen dem SB-Ausweis eingeladen worden... das wusste ich anfangs nicht, dass es eine Einladungspflicht für Bewerber mit SB-Ausweis gibt. Irgendwann habe ich es bewusst für Städtetrips mitgenutzt, um mal rauszukommen... Fahrkosten zahlte ja das Amt.

      Ich bin 53 Jahre alt und weiß bis heute nicht, was ich machen soll. Und es ist gut zu wissen, dass auch andere noch suchen.
      Virtualität kann das Leben da draußen höchstens ergänzen - aber niemals ersetzen. Das wahre Leben spielt sich draußen ab.
    • ich interessierte mich eigentlich schon immer für naturwissenschaften. hab in büchern dazu geblättert, bevor ich überhaupt lesen konnte. zu schulzeiten waren naturwissenschaften auch das einzige das ich konnte (naja, für mein grammatikalisches verständnis wurde ich auch desöfteren gelobt. wobei das meine deutschnote auch nicht gerettet hat...). aktiv darüber nachgedacht was ich irgendwann beruflich machen wollte, habe ich erst kurz vorm schulabschluss. quasi erst, als ich dazu gezwungen war. eigentlich war es für mich schon immer klar, auch wenn ich es mir, wie so oft, unnötig schwer gemacht hatte. damals bekamen alle schüler ein buch mit sämtlichen ausbildungsberufen. hab das natürlich komplett durchgelesen, schließlich hatte die lehrerin irgendwas in die richtung gesagt :roll:
    • Mir wurde vom Arbeitsamt nach dem Abitur empfohlen, ich solle doch Informatik studieren... .
      Manchmal denke ich, dass das vielleicht die bessere Wahl gewesen wäre. Andererseits raste ich häufiger schlagartig aus am Pc, wenn etwas einfach nicht so funktioniert, wie ich das haben möchte und ich mal wieder die Geduld verliere... .
    • Mit 3-5 Jahren wollte ich Meeresbiologin werden. Damals waren Oktopusse mein Spezialinteresse. (In dem Alter war mein Autismus wohl so deutlich zu erkennen wie nie, hat aber ob zum Glück oder Unglück niemanden interessiert)

      Dann habe ich herausgefunden, dass man dafür Tiere sezieren muss und das ging für mich gar nicht.

      Mit 6-8 wollte ich gerne in die chemische Richtung gehen, habe Experimente gemacht und Dinge analysiert etc.

      In der 3. Klasse habe ich bemerkt wie faszinierend Physik und Mathematik sind und dachte mir etwas mit Computer wäre auch ganz toll.

      Als ich ins Gymnasium kam, also in der 7. Klasse war ich mir ganz sicher ich will Mathe oder Physik studieren.
      In der 8. wurde mir klar, dass das vielleicht doch schwerer werden könnte als gedacht und ich mir nicht vorstellen konnte was ich danach damit anfangen könnte, deshalb beschloss ich Umweltinformatikerin zu werden und machte ein Praktikum in einem Institut, was sich damit beschäftigte (eine der besten Erfahrungen meines Lebens - Zweimann Büro und zum ersten Mal wurden meine Ideen ernst genommen)
      In der 9. und 10. Klasse hielt sich dieser Wunsch und ich lerne Programmieren etc. und machte Ausflüge mit anderen Interessierten zu diversen Firmen.
      In der 11. und 12. besuchte ich den Leistungskurs Informatik und bekam auch ein Stipendium für ein Informatikstudium.
      Das Studium habe ich nach meiner Diagnose 2017 abgebrochen, da ich mit den Menschen dort nicht klarkam.

      Jetzt mache ich eine Ausbildung zur Fachinformatikerin und habe endlich gefunden, was ich wirklich gerne mache und gut kann. Ich plane Mathe oder Info als Fernstudium aus Interessengründen in den nächsten Jahren zu beginnen. Da sind dann wenigstens keine Menschen.
    • Ich wollte entweder Bibliothekarin werden oder Tierärztin.
      Seit dem ich denken kann liebe ich Tiere und Bücher. Leider braucht man für Tierärztin ein super Abi, da man sonst keinen Studienplatz bekommt.
      Also gestrichen, da ich kein Abi habe.

      Für den zweiten Beruf gab es keinen Ausbildungsplatz, so landete ich in der Verwaltung. Zuerst in einer Bundesbehörde die sehr viel mit der EU-Kommission zu tun hat. Danach wechselte ich zur Krankenkasse, das war im September 1999. Seit dem arbeite ich in dem Bereich. Sehr vielschichtig, sehr interessant und nicht immer zwingend mit direktem Kundenkontakt verbunden.
      LG Tasha
    • Hallo,

      Ich wusste seit frühester Kindheit das ich Informatikerin werden wollte und sogar für welche Firma.

      Das hat auch alles geklappt.

      Mit freundlichen Grüßen
      Lea
      Handle ehrlich, handle weise, sei freundlich, baue Brücken keine Mauern, aktzeptiere Fremdes, freue dich über Unterschiede.
    • Lea wrote:

      Ich wusste seit frühester Kindheit das ich Informatikerin werden wollte und sogar für welche Firma.

      Das hat auch alles geklappt.
      So was ist immer schön zu lesen :)

      Ich hab's gewusst, als ich meinen Klavierlehrer bei seiner Arbeit Tee trinken sah. Und dafür 45 DM die Stunde von mir bekam. Da wusste ich: das will ich auch.

      Hat auch geklappt.
      II: composer :II: producer :II: human being :II
    • Ich habe mit 4 oder 5 angefangen darüber zu reden das ich Wissenschaftler werden möchte. Mein Vater hat mir dann eine kleine Ledertasche besorgt mit einer Lupe und anderen Dingen die man dann ja so braucht. Ich habe da auch begonnen mein Eigenes Museum einzurichten.

      Später, so um mein 7. Lebensjahr herum wurde der Berufswunsch mit Klassischer Archäologie dann noch Konkreter. Trotz vieler Schwierigkeiten und Steine die mir im Weg lagen, verfolge ich diesen Pfad immer noch.
      "Wahrer Reichtum ist nur der innere Reichtum der Seele,
      Alles übrige bringt Ungemach mehr als Gewinn."
      (Lucian in Anthol. I, 67.)
    • Ich habe auch schon früh die Vorstellung davon gehabt, wie ich später wissenschaftlich tätig sein wollte (7-8). Damals dachte ich noch, ich würde Chemikerin und simulierte es durch das Ineinandergießen verschiedener Substanzen. In der Schule merkte ich dann, dass ich Chemie nicht verstand - ich konnte in dem dort gebrauchten Formalismus nicht denken. Irgendwann - mit 13 oder 14 - entwickelte sich dann das Interesse für Physik, was ich auch studiert habe. Noch später das für Philosophie, was ich jetzt studiere. Ich spiele mit dem Gedanken (RW), danach in die Wissenschaftsphilosophie zu gehen, z.B. in die Philosophie der Physik.
    • Ich wusste schon immer, dass ich "irgendwas mit Mathe" machen wollte. Sehr vieles, was mit logischem Denken zusammenhing, fiel mir irgendwie leicht: Schach, Sudoku, allgemein Logikrätsel. Einen konkreten Berufswunsch, wie die meisten meiner damaligen Mitschüler, hatte ich allerdings nie. Ich wusste allerdings, was ich ganz bestimmt NICHT machen wollte. :d Heute weiß ich zwar immer noch nicht zu 100%, was ich später genau beruflich machen möchte, aber ich bin einen Schritt weiter gekommen. Momentan studiere ich Angewandte Informatik und bin sehr zufrieden.
    • DrCarsonBeckett wrote:

      Ich wusste seit meiner Kindheit, dass ich etwas in der IT machen wollte. Was genau, wusste ich noch nicht am Anfang. Hatte sich dann aber auch im jugendlichen Alter schnell herauskristallisiert.
      Sieht bei mir ja genau so aus. Allerdings ist jetzt ein (interner) Jobwechsel angesagt. Irgendwie bin ich in einer Position gelandet, wo ich sehr viel Kontakt zum Kunden habe und es mehr um politische und strategische Themen, denn um Fachliche geht. Mir ist klar, dass ich das nicht mehr weiter machen kann. Eigentlich schade, weil ich den fachlichen Teil sehr gerne mache...
      KIRK: Have I ever mentioned you play a very irritating game of chess, Mister Spock?
      SPOCK: Irritating? Ah, yes. One of your Earth emotions.

      SPOCK: I am not capable of that emotion.
    • Sieht bei mir nicht anders aus. Ich habe es zwar nur ein Jahr gemacht (Systemadministrator), doch habe ich die Arbeit sehr gerne gemacht. Abgesehen von dem vielen Kontakt mit anderen Leuten.
      Nichts desto trotz, hat mich das alles überfordert. :(
      Grüße aus der Pegasus Galaxie. :)
    • Der Kontakt zu den anderen Menschen hauptsächlich. Zudem war das noch zu der Zeit, wo ich mich extremst verstellen musste um "Normal" zu wirken.
      Die Verantwortung und co ist eher nicht das Problem, da ich das vom fachlichen her bis jetzt ohne Probleme geschafft hatte.
      Grüße aus der Pegasus Galaxie. :)
    • DrCarsonBeckett wrote:

      Der Kontakt zu den anderen Menschen hauptsächlich. Zudem war das noch zu der Zeit, wo ich mich extremst verstellen musste um "Normal" zu wirken.
      Das ist ganz stark von der Firma abhängig. Zum Glück kann ich an meinem Arbeitsplatz ich selbst sein und habe nur mit wenigen und immer wieder denselben Menschen Kontakt.

      In der IT gibt es da glücklicherweise ja viele Möglichkeiten der Arbeitsorganisation. Theoretisch könnte ich nach meiner Ausbildung auch komplett von zu Hause aus arbeiten.
    • ich wusste was ich werde wollte, Tierpfleger. Konnte es aber nie ausleben weil ich zu schlechte Noten hatte und man machte mir damals wenig Hoffnung und musste mich woanders bewerben. Also versuchte ich so einiges , aber nichts machte mir wirklich Spaß. Der Beruf Lagerist machte mir dann aber Spaß. Am meisten Spaß bereitete mir das holen der Ware für die Kunden, weil ich wusste wo etwas stand, war ja alles nummeriert und war somit schnell. Leider konnten die mich nicht übernehmen aber woandershin wollte ich nicht wirklich. ich versuchte es aber ich fühlte mich nicht wohl, weil es nicht das gleiche Lager war, nicht die gleiche Ware und kannte mich nicht aus, außerdem war es langweilig und am ende entschieden sie sich für jemand anderen worauf ich nicht böse war. Also schleppte ich mich danach viele Jahre von Zeitarbeit zu Zeitarbeit durch Produktionen, mal durch die Hölle, mal durch eine schöne Zeit mit netten Leuten. Aber Spaß machte es nicht wirklich, ich fühlte mich eher unterfordert, mir war langweilig. Dann kam ich in einen Betrieb in den ich auch nie wollte. Ich wollte absagen aber er war meine Bestimmung anscheinend. Wenn ich nicht da rein wäre wäre einiges nicht passiert woraus ich gelernt hätte :d Irgendwie habe ich mich daran gewöhnt und möchte da nicht weg weil ich weiß das es woanders sicher schlimmer ist und ich dann sicher auch eher gekündigt werden würde durch meine komische Art. Mein Traumjob ist es nicht das geb ich zu und es gibt Tage wo ich am liebsten nach Hause gehen könnte, aber die hat wohl jeder mal. Trotzdem bleibe ich da erstmal kleben und sehe auch keinen Sinn woanders zu suchen.
    • MangoMambo wrote:

      In der IT gibt es da glücklicherweise ja viele Möglichkeiten der Arbeitsorganisation. Theoretisch könnte ich nach meiner Ausbildung auch komplett von zu Hause aus arbeiten.
      Was in den wenigsten Firmen so umzusetzen ist. Mir ist bisher noch keine untergekommen, wo ich alle Tage zu Hause arbeiten kann.
      Grüße aus der Pegasus Galaxie. :)
    • DrCarsonBeckett wrote:

      Mir ist bisher noch keine untergekommen, wo ich alle Tage zu Hause arbeiten kann.
      Geh in den öffentlichen Dienst. Da ist das Problem bei Vorstellungsgesprächen nicht so groß. An dem meisten Stellen gibt es flexible Gleitzeit und WorkAtHome nach Wunsch. (Ich denke bei uns arbeiten viele Autisten, die es noch nicht mal wissen, da sie so einfach kaum Probleme im Arbeitsleben etc. haben.)