Diagnostik in Hessen/Mittelhessen?

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    • Diagnostik in Hessen/Mittelhessen?

      Hallo,

      Ich bin relativ neu in der ganzen Sache rund um Autismus und das Asperger Syndrom.

      Ich habe viel recherchiert und viele Videos geschaut (TheAspieWorld, Tony Attwood,...). Nachdem ich nun mehrmals verschiedenen Seiten den AQ und ES Screening Test gemacht habe, bin ich mir eigentlich ziemlich sicher, dass ich im Spektrum bin. Meine Freunde haben sich auch ins Thema gelesen und meinen auch, dass es doch sehr gut passt und auch vieles erklären würde. Mitterweile ist mit sich bewusst geworden, dass das, was ich immer als normal empfunden habe, das doch nicht ist.

      Nun würde ich gerne, da ich schon als Kind die Diagnose für Depressionen bekommen habe, gerne abklären lassen, ob ich das Asperger Syndrom habe.
      Wie genau muss ich hier vorgehen? Und wo lässt man so etwas hier in Hessen machen?

      Ich muss dazu sagen, dass ich mich bisher nicht getraut habe, mit meinen Eltern darüber zu reden, geschweige denn meiner Hausärztin. Auch einen Therapie Platz konnte ich dieses Jahr keinen finden und diese Ablehnung hat mich doch sehr darin verunsichert, mit anderen über meine "daily struggles" zu reden. Meine größte Angst ist es, nicht ernst genommen zu werden, weil ich eine Frau bin..

      Es beeinflusst mein Leben doch sehr und ich merke immer mehr, dass es mir unglaublich schwer fällt, die Emotionen anderer zu deuten. Ich kann Menschen zudem nur unglaublich schwer in die Augen sehen und wenn ich es tue, sehe ich nur ein Auge und kann mich auf nichts mehr konzentrieren.. Ich verstehe bei nicht so guten Bekannten auch oft nicht,was sie ernst meinen und was nicht. Von meinen Problemen mit lauten Geräuschen und hellem Licht mal abgesehen. :nerved:

      Kann mir jemand helfen, was ich als nächsten Schritt tun muss, um an eine Diagnose zu kommen? :( am besten in Hessen selbst?

      Vielen Dank :d
    • hallo :)
      ich denke zwar nicht, dass ich dir helfen kann, aber ich hatte meinen Hausarzt vor ein paar jahren auch mal darauf angesprochen u sie meinte, dass ich nicht danach aussehe (weil man sowas immer am aussehen sieht :irony: ) naja...
      wie alt bist du denn?
      ich würde aber dennoch versuchen mit dem Hausarzt darüber zu reden, damit er dich an eine psychologische Praxis überweisen kann (wenn du privat versichert bist, kannst du das weg lassen u direkt zur Praxis), wo die Diagnostik dann gemacht werden kann.so war das jedenfalls bei mir, aber ich war da auch noch jung u hatte gar keine Ahnung :D
    • Huhu :)

      Schau mal hier: www.autismus-mittelhessen.de

      Ich, als gebürtige Mittelhessin, bin mir sehr sicher dass sich was im Marburger oder Gießener Raum finden wird. :) Da gibts Psychologen und Psychiater ohne Ende, die studieren da. ;)

      Ansonsten kann man sich auch bei der Lebenshilfe z.B. erkundigen, die können einem im Normalfall auch den Ablauf erklären bzw. einen zu jemanden schicken der Bescheid weiß. :)
    • Es gibt hier eine Adressenliste für Diagnostik:
      uniklinik-freiburg.de/fileadmi…n/Autismus-Diagnostik.pdf

      Meistens läuft es so ab, dass man sich zuerst an eine der Stellen in der Liste wendet und nach einem Termin fragt. Manche dieser Stellen verlangen eine Überweisung von einem Psychiater, in dem Fall muss man vor dem Termin noch zu einem Psychiater vor Ort, damit dieser die Überweisung ausstellt.
      Menschen sind auch nur Tiere. - Ich mag Tiere!
    • _lisa_ schrieb:

      hallo :)
      ich denke zwar nicht, dass ich dir helfen kann, aber ich hatte meinen Hausarzt vor ein paar jahren auch mal darauf angesprochen u sie meinte, dass ich nicht danach aussehe (weil man sowas immer am aussehen sieht :irony: ) naja...
      wie alt bist du denn?
      ich würde aber dennoch versuchen mit dem Hausarzt darüber zu reden, damit er dich an eine psychologische Praxis überweisen kann (wenn du privat versichert bist, kannst du das weg lassen u direkt zur Praxis), wo die Diagnostik dann gemacht werden kann.so war das jedenfalls bei mir, aber ich war da auch noch jung u hatte gar keine Ahnung :D
      Ich werde nächstes Jahr 23, bin also schon Erwachsen. :d

      Ja genau vor dieser Aussage habe ich nämlich auch Angst - sie ist schon vom älteren Eisen hier auf dem Land und dementsprechend mache ich mir da echt Gedanken. Solche Aussagen verunsichern mich nämlich dann noch mehr. Privat versichert bin ich leider nicht.

      Allia schrieb:

      Huhu :)

      Schau mal hier: www.autismus-mittelhessen.de

      Ich, als gebürtige Mittelhessin, bin mir sehr sicher dass sich was im Marburger oder Gießener Raum finden wird. :) Da gibts Psychologen und Psychiater ohne Ende, die studieren da. ;)

      Ansonsten kann man sich auch bei der Lebenshilfe z.B. erkundigen, die können einem im Normalfall auch den Ablauf erklären bzw. einen zu jemanden schicken der Bescheid weiß. :)
      Dankeschön :d
      Ich wohne auch schon mein ganzes Leben hier und bin schon als Kind viel in Therapie gewesen. Hier gibts wirklich viele Psychologen. Meine Mutter und ich haben aber über ein halbes Jahr versucht, irgendwo einen Therapieplatz zu ergattern - ohne Erfolg :(

      Meine Arbeitszeiten sind leider ganz blöd - von 9:00 bis 17:30. Das ist auch genau die Zeit, in der die Therapeuten und Psychologen meist Termine ausmachen :nerved:
      Nachdem mich eine dann abgewiesen hat nach der 2. Sitzung, weil sie meine Mutter vor über 10 Jahren 3x behandelt hat, habe ich etwas den Mut verloren (und Angst bekommen) nochmal irgendwo anzufragen, weil mich das damals sehr mitgenommen hat. Ich war richtig fertig.


      Shenya schrieb:

      Es gibt hier eine Adressenliste für Diagnostik:
      uniklinik-freiburg.de/fileadmi…n/Autismus-Diagnostik.pdf

      Meistens läuft es so ab, dass man sich zuerst an eine der Stellen in der Liste wendet und nach einem Termin fragt. Manche dieser Stellen verlangen eine Überweisung von einem Psychiater, in dem Fall muss man vor dem Termin noch zu einem Psychiater vor Ort, damit dieser die Überweisung ausstellt.
      Dankeschön!

      Ja, die Vitos Klinik auf der Liste hab ich dann tatsächlich auch gesehen, mehr habe ich aber auch nicht gefunden. :)


      Ich hoffe ich bringe den Mut auf, mit meiner Ärztin darüber zu sprechen.
      Bisher habe ich auch noch kein Wort über meine Vermutung gegenüber meiner Eltern verloren, da diese immer schon eher skeptisch waren und meinten, ich wäre ja selber daran Schuld und sollte mich einfach besser einfügen :?
      Das macht es nicht unbedingt leichter :m(:

      Vielen Dank euch!
    • Ljos schrieb:

      Ja genau vor dieser Aussage habe ich nämlich auch Angst - sie ist schon vom älteren Eisen hier auf dem Land und dementsprechend mache ich mir da echt Gedanken. Solche Aussagen verunsichern mich nämlich dann noch mehr. Privat versichert bin ich leider nicht.
      ja, mich hatte das auch sehr verunsichert. meine Eltern waren bzw sind genauso. oder sie wollen es einfach nicht wahrhaben oder so. ich habs aufgegeben mit denen darüber zu sprechen ... mich hatte das damals von meinem Arzt so verunsichert, dass ich danach nicht mehr dachte zum Psychologen zu gehen und nóchmal ein halbes jahr gewartet habe :m(:
      ich wünsche dir viel erfolg :)

      Ljos schrieb:

      Ich hoffe ich bringe den Mut auf, mit meiner Ärztin darüber zu sprechen.
      Bisher habe ich auch noch kein Wort über meine Vermutung gegenüber meiner Eltern verloren, da diese immer schon eher skeptisch waren und meinten, ich wäre ja selber daran Schuld und sollte mich einfach besser einfügen
      du schaffst das :)
    • _lisa_ schrieb:

      Ljos schrieb:

      Ja genau vor dieser Aussage habe ich nämlich auch Angst - sie ist schon vom älteren Eisen hier auf dem Land und dementsprechend mache ich mir da echt Gedanken. Solche Aussagen verunsichern mich nämlich dann noch mehr. Privat versichert bin ich leider nicht.
      ja, mich hatte das auch sehr verunsichert. meine Eltern waren bzw sind genauso. oder sie wollen es einfach nicht wahrhaben oder so. ich habs aufgegeben mit denen darüber zu sprechen ... mich hatte das damals von meinem Arzt so verunsichert, dass ich danach nicht mehr dachte zum Psychologen zu gehen und nóchmal ein halbes jahr gewartet habe :m(: ich wünsche dir viel erfolg :)

      Ljos schrieb:

      Ich hoffe ich bringe den Mut auf, mit meiner Ärztin darüber zu sprechen.
      Bisher habe ich auch noch kein Wort über meine Vermutung gegenüber meiner Eltern verloren, da diese immer schon eher skeptisch waren und meinten, ich wäre ja selber daran Schuld und sollte mich einfach besser einfügen
      du schaffst das :)
      Danke für deine Antwort!

      Sorry, ich kam einfach nicht dazu, vor heute nochmal was zu lesen. Ich schreibe am Freitag 2 Klausuren, meine Kollegin ist krank und somit rotiere ich momentan nur noch zwischen Arbeit, Berufsschule und für Klausuren lernen und meinem Pferd :m(:

      Meine Eltern verunsichern mich tatsächlich auch total. Noch mehr verunsichert hatte mich aber die Therapeutin, die mich nach der 2. Sitzung abgelehnt hat, wo ich mir wirklich Hoffnungen gemacht hatte, dass es nun besser werden kann, weil sie meine Mutter vor über 10 Jahren mal behandelt hatte.. Diese Ablehnung hat darin geendet, dass ich, kaum hatte ich ihre Praxis verlassen, auf dem Weg zum und dann auch im Auto bis ich zuhause in meinem Zimmer war einen kleinen Meltdown hatte. Danach habe ich es noch ein paar mal versucht, jemanden zu finden, es dann aber doch aufgegeben, weil sie entweder keine Termine mehr nach 17:30 (Feierabend bei mir) oder sie schlichtweg ellenlange Wartelisten hatten.. In der Angelegenheit hatten meine Eltern mich aber beide unterstützt, meine Mutter hat sogar teilweise bei den Therapeuten angerufen, weil ich nicht wollte, dass mein Chef irgendetwas mitbekommt, wenn ich mittendrin aufstehe und telefonieren gehe..

      Eine Freundin von mir ist bei einem anderen Hausarzt und sie hat am Montag bei ihr den Verdacht auf ADS geäußert. Die Ärztin war wohl sehr nett und hat sie total ernst genommen, jetzt bin ich am überlegen, mir bei ihr einmal einen Termin geben zu lassen fürs neue Jahr und es einfach mal anzusprechen. Ich hoffe, dass sie mich dann auch weiterleiten kann. Ich bin seit 3 Wochen so dermaßen abgelenkt von allem, seit ich über das Asperger Syndrom gestolpert bin, dass ich echt jede Info aufsauge, die ich finden kann..

      Denn ehrlich gesagt würde ich mich nicht mal trauen, ganz allein nach Limburg zu fahren. :m(: :shake:
      Klar, einer meiner beiden engeren Freundinnen würden durchaus mitkommen, aber ich wünsche mir eigentlich eher das Verständnis und die Unterstützung meiner Eltern. :(
    • ach, das macht doch nichts :)

      oh du hast ein Pferd <3
      ist dieses hin und her und keine pause nicht mega der stress?? :O wie schaffst du das? :question:

      Ljos schrieb:

      Danach habe ich es noch ein paar mal versucht, jemanden zu finden, es dann aber doch aufgegeben, weil sie entweder keine Termine mehr nach 17:30 (Feierabend bei mir) oder sie schlichtweg ellenlange Wartelisten hatten..
      so ist es bei mir auch gelaufen...aber wenn ich glück habe, habe ich bald jmd gefunden.
      ich war dann einfach mal 1 jahr ohne jegliche (professionelle) hilfe :D

      Ljos schrieb:

      jetzt bin ich am überlegen, mir bei ihr einmal einen Termin geben zu lassen fürs neue Jahr und es einfach mal anzusprechen.
      das ist vlt eine gute Idee :) würde ich glaub ich auf jeden fall mal versuchen :)

      Ljos schrieb:

      Klar, einer meiner beiden engeren Freundinnen würden durchaus mitkommen, aber ich wünsche mir eigentlich eher das Verständnis und die Unterstützung meiner Eltern.
      die wünsche ich mir auch...du müsstest die mal sehen.... :m(: :shake:
    • Hallo @Ljos,

      mir geht es ganz ähnlich wie dir. Ich habe auch kaum Unterstützung durch meine Eltern oder meinen Freund, was den Autismusverdacht anbelangt. Ich bekam die Antwort: Nie im Leben. Totaler Schwachsinn. Hör auf zu spinnen.
      Das höchste der Gefühle war noch das Eingeständnis, dass ich schon irgendwie immer "komisch" gewesen bin und Probleme hatte, man aber dachte, das sei nicht so schlimm oder ich sei eben selbst schuld daran, weil ich "antisozial", neurotisch oder ängstlich sei.

      Ich habe meinen Verdacht bisher bei zwei Therapeutinnen und bei einem Mitarbeiter einer Autismusberatung angesprochen und allesamt sind sehr verständnisvoll gewesen und haben gewisse Anzeichen oder Erklärungsansätze gefunden (abgesehen von den Dingen, die ich erzählt habe, natürlich). Ich hatte vorher auch Angst davor, nicht ernst genommen oder abgelehnt zu werden, aber im Nachhinein fühle ich mich besser, das Thema schon einmal angesprochen zu haben.

      Von daher kann ich dir da nur Mut machen.

      Ljos schrieb:

      Ich bin seit 3 Wochen so dermaßen abgelenkt von allem, seit ich über das Asperger Syndrom gestolpert bin, dass ich echt jede Info aufsauge, die ich finden kann..
      So geht es mir auch schon seit ein paar Monaten :?
      Ich muss noch knapp 4 Monate bis zu meinem Ersttermin in Mannheim warten und habe das Gefühl, dass ich langsam verrückt werde. Von Prüfungsvorbereitungen etc. kann bei mir gerade echt keine Rede sein.

      Ich habe keine Ahnung, wie das bei den Diagnostikstellen in deiner Umgebung ist, aber ich würde dir raten, so früh wie möglich einfach mal eine Mail zu schicken (wenn möglich) und nach einem Termin und den nötigen Schritten zu fragen, sofern sie auf der Webseite nicht eindeutig sein sollten.
      Eventuell kannst du dich schon auf die Warteliste setzen lassen und dich dann in der Wartezeit um Dinge wie Überweisungen etc. kümmern. Das hängt allerdings stark von der Diagnostikstelle ab, weil die da teilweise sehr unterschiedlich vorgehen......
    • _lisa_ schrieb:

      ach, das macht doch nichts :)

      oh du hast ein Pferd <3
      ist dieses hin und her und keine pause nicht mega der stress?? :o wie schaffst du das? :question:

      Ljos schrieb:

      Danach habe ich es noch ein paar mal versucht, jemanden zu finden, es dann aber doch aufgegeben, weil sie entweder keine Termine mehr nach 17:30 (Feierabend bei mir) oder sie schlichtweg ellenlange Wartelisten hatten..
      so ist es bei mir auch gelaufen...aber wenn ich glück habe, habe ich bald jmd gefunden.ich war dann einfach mal 1 jahr ohne jegliche (professionelle) hilfe :d

      Ljos schrieb:

      jetzt bin ich am überlegen, mir bei ihr einmal einen Termin geben zu lassen fürs neue Jahr und es einfach mal anzusprechen.
      das ist vlt eine gute Idee :) würde ich glaub ich auf jeden fall mal versuchen :)

      Ljos schrieb:

      Klar, einer meiner beiden engeren Freundinnen würden durchaus mitkommen, aber ich wünsche mir eigentlich eher das Verständnis und die Unterstützung meiner Eltern.
      die wünsche ich mir auch...du müsstest die mal sehen.... :m(: :shake:
      Ja, einen Isländer :d
      Ohja das ist es auch. Gestern beide Klausuren hintereinander geschrieben. War sehr stressig.
      Danach gings dann zur Weihnachtsfeier meines alten Ausbildungsbetriebes mit meiner ehemaligen mit-Azubine. War auch anstrengend aber wirklich ok. Hatte meine ehemaligen Kollegen um mich, die ich mochte, also wars gar nicht so schlimm wie ich befürchtet hatte :m(:

      Ich bin jetzt seit mehr als 3 Jahren ohne professionelle Hilfe, weil wir niemanden finden konnten.. :nerved:

      Ich werd die Ärztin am Montag mal anrufen und nach einem Termin fragen.. Irgendwas muss ja mal passieren. :o

      Ja ist ja anscheinend doch öfter der Fall, dass die Eltern das nicht akzeptieren können?
    • Tintenherz schrieb:

      Hallo @Ljos,

      mir geht es ganz ähnlich wie dir. Ich habe auch kaum Unterstützung durch meine Eltern oder meinen Freund, was den Autismusverdacht anbelangt. Ich bekam die Antwort: Nie im Leben. Totaler Schwachsinn. Hör auf zu spinnen.
      Das höchste der Gefühle war noch das Eingeständnis, dass ich schon irgendwie immer "komisch" gewesen bin und Probleme hatte, man aber dachte, das sei nicht so schlimm oder ich sei eben selbst schuld daran, weil ich "antisozial", neurotisch oder ängstlich sei.

      Ich habe meinen Verdacht bisher bei zwei Therapeutinnen und bei einem Mitarbeiter einer Autismusberatung angesprochen und allesamt sind sehr verständnisvoll gewesen und haben gewisse Anzeichen oder Erklärungsansätze gefunden (abgesehen von den Dingen, die ich erzählt habe, natürlich). Ich hatte vorher auch Angst davor, nicht ernst genommen oder abgelehnt zu werden, aber im Nachhinein fühle ich mich besser, das Thema schon einmal angesprochen zu haben.

      Von daher kann ich dir da nur Mut machen.

      Ljos schrieb:

      Ich bin seit 3 Wochen so dermaßen abgelenkt von allem, seit ich über das Asperger Syndrom gestolpert bin, dass ich echt jede Info aufsauge, die ich finden kann..
      So geht es mir auch schon seit ein paar Monaten :? Ich muss noch knapp 4 Monate bis zu meinem Ersttermin in Mannheim warten und habe das Gefühl, dass ich langsam verrückt werde. Von Prüfungsvorbereitungen etc. kann bei mir gerade echt keine Rede sein.

      Ich habe keine Ahnung, wie das bei den Diagnostikstellen in deiner Umgebung ist, aber ich würde dir raten, so früh wie möglich einfach mal eine Mail zu schicken (wenn möglich) und nach einem Termin und den nötigen Schritten zu fragen, sofern sie auf der Webseite nicht eindeutig sein sollten.
      Eventuell kannst du dich schon auf die Warteliste setzen lassen und dich dann in der Wartezeit um Dinge wie Überweisungen etc. kümmern. Das hängt allerdings stark von der Diagnostikstelle ab, weil die da teilweise sehr unterschiedlich vorgehen......
      kann ich gut nachvollziehen :(
      Ich denke fast nur noch daran.

      Ich habe noch eine Stelle hier zugesteckt bekommen, die auch Autismus Diagnosen im Erwachsenenalter machen.