Intraverson und Extraversion

    This site uses cookies. By continuing to browse this site, you are agreeing to our Cookie Policy.

    • Intraverson und Extraversion

      mir ist aufgefallen das in dem Thread mit dem Myers Briggs Test nahezu alle einen intravertierten Typ als Ergebnis bekommen haben. Folgendes empfinde ich auch genau so:

      https://de.wikipedia.org/wiki/Introversion_und_Extraversion wrote:

      Intraversion


      Ein markanter Unterschied zwischen introvertierten und extravertierten Personen ist, dass sich der Introvertierte nach längerer Dauer ohne Zeit für sich selbst im Gegensatz zum Extravertierten energielos und ausgesogen fühlt. Daher bevorzugen introvertiert geprägte Menschen oft eine ruhige Umgebung, wie z. B. die eigene Wohnung, Bibliotheken, Parks, Wälder etc. Oft nutzen Introvertierte auch ihre Wochenenden und ihre Freizeit, um sich zu erholen, indem sie je nach Möglichkeit so viel Zeit wie möglich allein oder mit engen Freunden und Bekannten verbringen. Dabei genießen sie, anders als von Außenstehenden häufig angenommen, diese Zeit, da sie sich nur auf diese Art effektiv erholen und nachdenken können.
      Irrtümlicherweise werden Absagen von Partys, Ablehnungen von Verabredungen oder ein Ausbleiben von Kontaktaufnahme vom Bekannten- und Freundeskreis introvertierter Menschen in vielen Fällen so aufgefasst, als ob von Seite des Introvertierten kein Interesse oder Gleichgültigkeit an der Freundschaft bzw. Bekanntschaft bestünde. Introvertierte streben genauso wie auch Extravertierte nach sozialen Kontakten, Freundschaften und Unternehmungen, jedoch nicht in solchem Umfang wie andere. So meiden Introvertierte meist überfüllte Partys und Veranstaltungen, verbringen dagegen aber gerne ein paar ruhige Stunden mit ihnen bereits vertrauten Freunden, solange die Gruppe nicht allzu groß ist.
      Allerdings treffen auf mich WENN ich mal (meist gezwungener Maßen) in Gesellschaft bin, trotzdem eher folgende Eigenschaften zu, die Fremdwahrnehmung ist ähnlich:

      https://de.wikipedia.org/wiki/Introversion_und_Extraversion wrote:

      Typisch extravertierte Eigenschaften sind gesprächig, bestimmt, aktiv, energisch, dominant, enthusiastisch und abenteuerlustig.
      Ich erzähle zwar mehr (halte eher reden und versuche themen aufzuzwingen die mich interessieren oder die ich relevant finde) aber still, zurückhaltend und ruhig bin ich sicherlich nicht.
      Kann das überhaupt sein, sind das nicht sich ausschließende Gegensätzte, oder kennt das noch jemand?
    • Gesprächig -> Ja, aber hallo!
      Bestimmt -> Hm, manchmal bestimmt, manchmal sehr nervös und unsicher
      Aktiv -> Ja, außer ich bin überlastet und brauche meine Ruhe. Ich bin immer abwechselnd aktiv und inaktiv.
      Energisch -> Manchmal schon.
      Dominant -> Abhängig von der Situation sehr dominant, oder aber auch sehr unsicher und hilfebedürftig.
      Enthusiastisch -> Ja, kann ich durchaus sein, auf Rockkonzerten z.B., wenn ich was cool finde, kriege ich leuchtende Augen und strahle übers ganze Gesicht (wurde mir so gesagt). Manchmal bin ich auch so drauf, dass ich ganz viel lache und tanzen möchte.
      Abenteuerlustig -> Schwierig bei meinen zahlreichen Ängsten...

      Wie ich schon in einem anderen Thread geschrieben habe: Ich bin das widersprüchliche Produkt meiner Eltern und ich FUNKTIONIERE SO NICHT und kann niemals funktionieren :cry: :cry: :cry:

      Denn ich bin immer so enthusiastisch und will so viel, aber dann bin ich wieder total überlastet und brauche Ruhe. Oft fällt mir zu spät auf, dass ich Erholungszeit brauche, weil ich ja eigentlich gerade so viel Spaß habe...
    • tr909 wrote:

      Kann das überhaupt sein, sind das nicht sich ausschließende Gegensätzte, oder kennt das noch jemand?
      Ist mir auch schon aufgefallen. Ich bin eigentlich introvertiert. Aber wenn ich mal aktiv werde/ auf Leute zugehe, was mir nicht schwer fällt, dann verhalte ich mich eher extravertiert. Ich bin dann oft zu energisch und enthusiastisch. Wie passt das zusammen? Ich habe mal gedacht, dass der ruhige (internalisierend) und der aufdringliche (externalisierend) Autist zwei völlig unterschiedliche Spezies sein müssen, die nur durch eine schwammige Diagnostik in einen Topf geworfen werden (RW). Aber wenn ein einzelner Mensch über beide Modi verfügt, dann wär es nur logisch das beide Erscheinungsformen einer gemeinsamen Ursache sind.
      Der Gegensatz entsteht ja nur dadurch, dass man annimmt es wären gegensätzliche Ausprägung von relativ festen Charaktereigenschaften. Wenn man jedoch annimmt dass es nur das Verhalten in unterschiedlichen Situationen beschreibt, dann ist es kein Widerspruch mehr.

      seven_of_nine wrote:

      Denn ich bin immer so enthusiastisch und will so viel, aber dann bin ich wieder total überlastet und brauche Ruhe. Oft fällt mir zu spät auf, dass ich Erholungszeit brauche, weil ich ja eigentlich gerade so viel Spaß habe...
      Faszinierend. :prof:
      Meine Beträge spiegeln meine aktuelle Meinung wieder, die ich mir auf Grundlage der vorliegenden Information höchstwahrscheinlich ohne referenzierende Prüfung der entsprechenden Fachliteratur gebildet habe. Es handelt sich dabei nicht um Tatsachen, den allgemein anerkannten Stand des Wissens oder Diagnosen. Die Meinung wird geäußert, wenn sie für mich die Wahrscheinlichste aller erdachten Thesen ist. Ich erkläre damit keine absolute Sicherheit der Aussage.
    • Puk wrote:

      tr909 wrote:

      Kann das überhaupt sein, sind das nicht sich ausschließende Gegensätzte, oder kennt das noch jemand?
      Ist mir auch schon aufgefallen. Ich bin eigentlich introvertiert. Aber wenn ich mal aktiv werde/ auf Leute zugehe, was mir nicht schwer fällt, dann verhalte ich mich eher extravertiert. Ich bin dann oft zu energisch und enthusiastisch. Wie passt das zusammen? Ich habe mal gedacht, dass der ruhige (internalisierend) und der aufdringliche (externalisierend) Autist zwei völlig unterschiedliche Spezies sein müssen, die nur durch eine schwammige Diagnostik in einen Topf geworfen werden (RW). Aber wenn ein einzelner Mensch über beide Modi verfügt, dann wär es nur logisch das beide Erscheinungsformen einer gemeinsamen Ursache sind.
      :nod:
    • That's no fault, it's a feature! :nod:

      Du kannst viel Spaß haben und aus dir heraus gehen obwohl deine Resourcen dahingehend begrenzt sind. Bei jeder Handlung zu merken, wie dir die Kraft ausgeht und der Autismus näher rückt, ist ja auch nicht so angenehm.
      Meine Beträge spiegeln meine aktuelle Meinung wieder, die ich mir auf Grundlage der vorliegenden Information höchstwahrscheinlich ohne referenzierende Prüfung der entsprechenden Fachliteratur gebildet habe. Es handelt sich dabei nicht um Tatsachen, den allgemein anerkannten Stand des Wissens oder Diagnosen. Die Meinung wird geäußert, wenn sie für mich die Wahrscheinlichste aller erdachten Thesen ist. Ich erkläre damit keine absolute Sicherheit der Aussage.
    • Also Extraversion führt bei dir dazu, dass du vor lauter Enthusiasmus deine Grenzen nicht rechtzeitig erkennst und dadurch der dunklen Seite der Macht verfällst?
      Meine Beträge spiegeln meine aktuelle Meinung wieder, die ich mir auf Grundlage der vorliegenden Information höchstwahrscheinlich ohne referenzierende Prüfung der entsprechenden Fachliteratur gebildet habe. Es handelt sich dabei nicht um Tatsachen, den allgemein anerkannten Stand des Wissens oder Diagnosen. Die Meinung wird geäußert, wenn sie für mich die Wahrscheinlichste aller erdachten Thesen ist. Ich erkläre damit keine absolute Sicherheit der Aussage.
    • Ich bin definitiv eher introvertiert und der zitierte Teil von Wikipedia über Introversion trifft auch ziemlich genau auf mich zu. Allerdings habe ich auch extravertierte Eigenschaften. Ich bin durchaus auch mal abenteuerlustig, gesprächig oder enthusiastisch. Wenn ich diese extravertierten Eigenschaften nie ausleben kann, dann fühle ich mich langfristig unwohl.

      Eine weitere interessante Sache in diesem Zusammenhang, von der ich mal gehört habe, ist, dass Schüchternheit nicht dasselbe wie Intraversion ist. Demnach kann ein Mensch bspw. gleichzeitig schüchtern und extravertiert sein, da er vielleicht ein ausgeprägtes Bedürfnis nach (fast) ständigem Kontakt mit den verschiedensten Menschen hat, aber sich z.B. aufgrund von mangelndem Selbstbewusstsein, Unsicherheiten etc. nicht traut, die dafür nötigen Schritte zu gehen. Interessant an diesem Ansatz finde ich, dass man Intraversion und Extraversion jeweils von den inneren Bedürfnissen abhängig macht und nicht vom von außen sichtbaren Verhalten der Person. Es gibt bestimmt einige hier im Forum, die in diesem Sinne eigentlich extravertiert wären, denen es aber nicht oder nur begrenzt möglich ist, diese Extraversion auch auszuleben.
    • Meine Therapeutin meinte zu mir, dass man bei Autisten eigentlich einen anderen Maßstab anlegen müsse, was z.B. Introversion und Extraversion angeht (oder auch Emotionale Intelligenz).

      Ich bin mir persönlich auch nicht so ganz sicher, wo ich korrekt einzuordnen wäre :?
      Ich bin eigentlich klassisch introvertiert (INTJ), habe aber auch ganz klare extravertierte Eigenschaften.

      The post was edited 1 time, last by Tintenherz ().

    • Puk wrote:

      Also Extraversion führt bei dir dazu, dass du vor lauter Enthusiasmus deine Grenzen nicht rechtzeitig erkennst und dadurch der dunklen Seite der Macht verfällst?
      Dunkle Seite der Macht? :d Nee...
      Aber joa, ka, ich will halt viel machen und ich will bei allem dabei sein und nichts verpassen.
    • Übrigens fallen mir insgesamt 3 (!) Leute ein, wo ich mir vorstellen könnte, dass sie besonders extrovertierte Autisten sind, ist aber nur eine Vermutung und ich kenne alle drei Leute auch nicht sonderlich gut.

      Die erste Person hat an der Uni versucht immer in zig Gremien zu kommen, außerdem hat die Person immer gerne Vorträge für die Erstsemester gehalten (wie sich später herausgestellt hat: unabgesprochen und unerwünscht, zudem waren inhaltlich immer grobe Fehler drin). Die Person ist immer nur angeeckt und ich glaube auch aus den meisten Sachen rausgeekelt worden, was eine Leistung ist, weil das Umfeld eigentlich sehr tolerant ist. Naja, da ist die Vermutung höchstens sehr vage, könnte natürlich auch ganz andere Gründe geben für das Verhalten.

      Bei der zweiten Person war es auch so, dass sie bei Sachen mitgewirkt hat, wo man, sagen wir mal vorsichtig, sehr sozial gewandte (und sehr extrovertierte) Personen erwartet... Die Person hat auch immer zig Sachen getwittert, wo man sich nur wundern konnte, also Dinge, die die Person eigentlich in ein schlechtes Licht gerückt haben. Wenn ich mich richtig erinnere, ist diese Person dann auch rausgeflogen, kann mich aber auch täuschen.

      Person 3 war dann ein richtiger Extremfall, vermutlich ADHSler und Autist, hat extrem viel geredet, hat auch bei tausend Sachen (Unigremien und so) gleichzeitig mitgemacht, wo er laut eigener Aussage gehasst wurde und ist durch sein Sozialverhalten immer angeeckt, was ihn aber nicht großartig gestört hat.

      Ich sag jetzt nicht, was diese 3 Personen studiert haben ;)
    • seven_of_nine wrote:

      Ja, deswegen kann ich als Gesamtsystem auch niemals funktionieren.
      Solche Gedanken hatte ich auch mal - ob ich eine Fehlkonstruktion sei. Bei mir zumindest ist es nur eine Phase gewesen, die sich ablöste durch die Einstellung: Ich bin anders, also muss ich eben auch manche Dinge anders machen, um nach meinen Maßstäben "zu funktionieren".
      "Niemals" und "es funktioniert gar nichts" - sicher??

      Im Übrigen hatte ich auch lange den Eindruck, es gibt vereinfacht gesagt zwei Subtypen von Autisten, introvertierte und extrovertierte. Aber das funktioniert so nicht, wenn mensch das Verhalten als Maßstab anlegt. Introvertiertheit heißt in meiner Definition, dass eine Person "ihre Akkus auflädt" (RW), wenn sie alleine ist, Extrovertiertheit bedeutet, mehr Energie bekommen durch Unter-Menschen-Sein. Nach dieser Definition bin ich definitiv sehr introvertiert (kam auch in diversen Fragebögen raus).

      Trotzdem, was das Verhalten angeht, kann ich total extrovertiert sein, andere können das dann oft nicht einschätzen. Ich kann ein Gespräch dominieren, Leute zutexten, übermütig blödsinnige Aktionen anzetteln, jemanden aus meinem Studiengang anquatschen, weil ich neugierig bin, wer das ist... Für mich ist also die Theorie schlüssig, dass beide Persönlichkeitsmerkmale in einer Person auftreten können!
      Das finde ich aber echt ganz interessant, weil das Stereotyp autistisch=extrem introvertiert ja sehr verbreitet ist.

      Tintenherz wrote:

      Meine Therapeutin meinte zu mir, dass man bei Autisten eigentlich einen anderen Maßstab anlegen müsse, was z.B. Introversion und Extraversion angeht
      Ja, vermutlich ist es so.

      seven_of_nine wrote:

      Denn ich bin immer so enthusiastisch und will so viel, aber dann bin ich wieder total überlastet und brauche Ruhe. Oft fällt mir zu spät auf, dass ich Erholungszeit brauche, weil ich ja eigentlich gerade so viel Spaß habe...
      Definitiv :m(: ich habe einfach keine Ahnung, wie Pause machen geht. Und dazu bin ich noch über-engagiert, irgendwie in zwei Vereinen plus Vollzeit-Studium, aber das soll auch typisch sein für ADSler, sich in zu viele Verpflichtungen und Projekte zu stürzen. AD(H)S und Autismus sind manchmal wie zwei Geschwister, die in einer Person leben und sich ständig gegenseitig ärgern und gegensätzliche Dinge wollen :roll: ...
      je länger ihr sie anseht, desto absurder erscheint die Welt... und jetzt erst... undjetzterst!

      Status: Irgendwo zwischen Autistin und Nichtautistin. Ziemlich kontextblind, exzentrisch und reizverarbeitungsgestört.
    • Danke @julai für deine Gedanken.Ich

      Nee, sooo aktiv bin ich dann zum Glück doch nicht, ich hab ja auch 3 Jahre länger studiert und dabei auch nichts wirklich sinnvolles gemacht :d Was du beschreibst würde ich wohl gar nicht packen.

      Zum Akku aufladen: Naja, da bin ich mir nicht sicher. Ich brauche wohl schon Zeit alleine, aber ei. Nachmittag mit der Familie kommt mir manchmal deutlich erholsamer vor als 5 h lang alleine zu Hause Krankheiten zu googeln. Den Eindruck, dass mich sozialer Kontakt an sich stresst, hatte ich bisher nicht, der Stress entsteht durch 2 Dinge
      • Ich bin sozial unbeholfen, weiß nicht, was ich sagen soll, werde angegriffen, bin unsicher, sage blödes Zeug usw. -> Bei engen Freunden, Familie, Partner hab ich diese Ängste nicht, ich kann sein, wer ich bin
      • Der Orgakram: Wann muss ich los fahren, was muss ich vorbereiten, wo kann ich was essen, wann muss ich zu Hause sein, damit ich vor der Arbeit 8 h schlafe... bei zu vielen Aktivitäten ist das unfassbar stressig, da ist es aber egal, ob die sozial sind oder nicht.


      Was viele hier beschreiben, dass sozialer Kontakt so sehr schlaucht, da erkenne ich eher meinen Vater wieder...
    • julai wrote:

      Extrovertiertheit bedeutet, mehr Energie bekommen durch Unter-Menschen-Sein
      Das ist für mich nicht so.
      Ich bin in mir selber an manchen Tagen mehr intro-oder extrovertiert....d.h. z.B..Ich gehe dann raus und gebe etwas Strömendes in die Welt, oder ich behalte mich in mir.
      So in etwa.
      Also ich mit mir selbst nach aussen gerichtet oder mehr in mich/bei mir..und eher still.
      “The mind is like tofu. It tastes like whatever you marinate it in.”


      (Sylvia Boorstein)
    • @seven_of_nine
      Deinen Beitrag finde ich interessant. Wenn ich alleine bin, neige ich nämlich auch dazu, mich gedanklich eher mit negativen Gedanken zu beschäftigen. Wenn das passiert, empfinde ich einen Brettspielabend mit Freunden auch als deutlich angenehmer.
      Bei solchen Treffen kann ich mich unglaublich extrovertiert verhalten: Ich rede wie ein Wasserfall, bin laut, lache ohne Ende über die blödesten Witze....Dann fühle ich mich pudelwohl :d
      Funktioniert allerdings nur mit bestimmten Menschen....

      Insgesamt betrachtet brauche ich allerdings trotzdem viel mehr Pausen und Abstand zwischen solchen Treffen als die anderen. Ich brauche hinterher nämlich meist mindestens einen Tag, an dem ich mit gar niemandem reden muss, weil ich mich ansonsten ausgebrannt fühle und dann gar nichts mehr auf die Reihe kriege....das scheint bei den anderen nicht so zu sein.

      Zu den Dingen, die schlauchen, müsste ich allerdings noch alles hinzufügen, was sich auf der Beziehungsebene abspielt. Ich finde es wahnsinnig anstrengend, wenn ich merke, dass jemand emotionalen Beistand und/oder Mitgefühl von mir braucht, weil ich das kaum leisten kann und es mir auch unglaublich unangenehm ist.
    • Mich würde mal interessieren, ob es zu dem Thema Intraversion/Extraversion und Autismus Studien gibt.

      Ich selbst halte mich für sehr extrovertiert, weil ich ein recht hohes Bedürfnis nach sozialen Kontakten habe. Mit der oben genannten Definition* kann ich mich auch identifizieren. Gleichzeitig ecke ich aber oft an oder es kommt zu Missverständnissen. Und: Wenn ich zu wenig Rückzugszeiten/-räume habe, dann schlägt sich das stark auf meine Verdauung nieder. Ich nenne das immer "positiven Stress" - es geht mir eigentlich gut, aber ich bin gestresst.

      Allerdings habe ich ja keine Diagnose, und gerade weil ich so kontaktfreudig bin, weiß ich auch nicht ob das überhaupt zusammenpassen kann.
      Kann Extraversion ein Ausschlusskriterium sein?

      (*gesprächig, bestimmt, aktiv, energisch, dominant, enthusiastisch und abenteuerlustig)
    • Morrow wrote:

      Kann Extraversion ein Ausschlusskriterium sein?
      Nein, Extraversion ist kein Ausschlusskriterium.

      Ich habe auch ein Bedürfnis nach Sozialkontakten, schätze mich selbst aber introvertiert ein, da ich viel Zeit für mich allein brauche. Ich habe kein dominantes Auftreten, ich bin eher der zurückhaltende Typ.