Teilnehmer für eine Online-Befragung zu den Langzeitauswirkungen von Mobbing bei Erwachsenen mit einer Autismus-Spektrum-Studie gesucht!

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    • Teilnehmer für eine Online-Befragung zu den Langzeitauswirkungen von Mobbing bei Erwachsenen mit einer Autismus-Spektrum-Studie gesucht!

      Hallo zusammen,

      im Rahmen meiner Zulassungsarbeit für das erste Staatsexamen, führe ich eine Untersuchung zu den Langzeitauswirkungen von Mobbing während der Schulzeit, bei Erwachsenen mit einer Autismus-Spektrum-Störung durch.
      Ziel der Arbeit ist es herauszufinden, ob und inwiefern sich Mobbingerfahrungen, während der Schulzeit, auf den Lebensalltag im Erwachsenenalter auswirken.
      Der Titel der Arbeit lautet: „Autismus-Spektrum-Störung und Bullying während der Schulzeit - Eine Untersuchung zu den Auswirkungen von Erfahrungen bei erwachsenen Betroffenen

      Ich bin auf der Suche nach Betroffenen, die an einer kleinen Online-Befragung teilnehmen würden.
      Die Teilnahme beansprucht ca. 30 Minuten und erfolgt anonym. Alle gewonnenen Werte finden nur im Rahmen der Untersuchung Verwendung und lassen keine Rückschlüsse auf Personen zu. Einzelantworten werden nach der statistischen Auswertung gelöscht.

      Folgender Link führt zur Umfrage: https://www.umfrageonline.com/…-langzeitauswirkungen-ass

      Teilnahmevoraussetzungen:
      - ab 18 Jahren
      - Diagnose: Störung aus dem Autismus-Spektrum
      - Vollzeitschulpflicht von neun Jahren erfüllt
      - Erinnerungen an negative Erfahrungen im Umgang mit Mitschülern/ Mitschülerinnen während der Schulzeit (z.B. körperliche Angriffe; Hänseleien; Ausschluss aus Gruppensituationen ->„Mobbing“)

      Ich selber studiere Sonderpädagogik mit dem Förderschwerpunkt emotionale und soziale Entwicklung an der Ludwig-Maximilians-Universität München im siebten Semester.
      Bei Rückfragen kontaktieren Sie mich gerne per E-Mail oder per Telefon (danae.lehmann@campus.lmu.de; 0049157/51510667)

      Herzlichen Dank für Ihre Zeit und Ihre Mithilfe!

      Liebe Grüße,
      Danae Lehmann
    • Ich wusste gar nicht, dass Ausschluss aus Gruppenerfahrungen (eigener Ausschluss oder durch Andere?) schon Mobbing ist. Dann darf ich an der Studie wohl doch auch teilnehmen, obwohl ich nicht das Gefühl habe, gemobbt worden zu sein, aber positiv waren meine Erfahrungen mit den Mitschülern damals auch nicht. Ich gehörte nicht dazu und fühlte mich ausgeschlossen.

      Beim Ausfüllen der Umfrage ist mir bewusst geworden, dass die Erfahrungen während meiner Schulzeit (weniger direktes Mobbing als das permanente Gefühl und die Rückmeldung der anderen, dass ich seltsam bzw. komisch sei) dazu beigetragen haben, dass ich heutzutage automatisch davon ausgehe, dass man mit mir eh nichts zu tun haben möchte (ich merke ja auch heute noch, wie wenig die meisten Menschen mit mir anfangen können). Wohl auch aus diesem Grund habe ich keinerlei soziale Kontakte (bis auf Kontakte bei Gruppentreffen).

      The post was edited 1 time, last by FruchtigBunt ().

    • @Chch Das ist ein sehr sensibles Thema und mir ist auch bewusst, dass das bei dem Ein oder Anderen negative Gefühle auslösen kann :/. Danke Dir, dass du trotzdem mitgemacht hast!
      Gerade als angehende Lehrerin liegt mit das Thema am Herzen und ich möchte im Rahmen meiner Zulassungsarbeit auch ein Bewusstsein dafür schaffen, welche Auswirkungen das Mobbing zur Schulzeit gegebenenfalls auch Jahre später noch auf Betroffene haben kann. Gerade deshalb ist es wichtig frühzeitig zu intervenieren und präventiv dagegen vorzugehen.

      @FruchtigBunt Mit dem Ausschluss von Gruppenaktivitäten (durch Andere) allein, ist Mobbing noch nicht definiert aber solch eine Erfahrung kann durchaus ein Teil des Mobbingprozesses sein. Mobbing erfolgt nicht nur in direkter Konfrontation, wie über physische oder verbale Gewalt, sondern kann sich auch in relationaler Gewalt äußern. Darunter würde auch das Ausgrenzen einzelner Personen fallen.
      Danke fürs Mitmachen und es ist traurig zu hören, dass deine Erfahrungen während der Schulzeit dazu geführt haben, dass du heute so denkst.

      @Frau_Platypus Danke Dir trotzdem für den Versuch!
    • danleh wrote:



      @FruchtigBunt Mit dem Ausschluss von Gruppenaktivitäten (durch Andere) allein, ist Mobbing noch nicht definiert aber solch eine Erfahrung kann durchaus ein Teil des Mobbingprozesses sein. Mobbing erfolgt nicht nur in direkter Konfrontation, wie über physische oder verbale Gewalt, sondern kann sich auch in relationaler Gewalt äußern. Darunter würde auch das Ausgrenzen einzelner Personen fallen.
      Danke fürs Mitmachen und es ist traurig zu hören, dass deine Erfahrungen während der Schulzeit dazu geführt haben, dass du heute so denkst.
      @danleh
      Okay, dann hätte ich bei der Umfrage gar nicht mitmachen dürfen. Ich hatte mit an obige Definition gehalten

      danleh wrote:

      negative Erfahrungen im Umgang mit Mitschülern/ Mitschülerinnen während der Schulzeit (z.B. körperliche Angriffe; Hänseleien; Ausschluss aus Gruppensituationen ->„Mobbing“
      wonach es sich beim Anschluss aus Gruppensituation um Mobbing handeln soll. :|
    • Wenn man bewusst von anderen aus Gruppen ausgegrenzt wird, finde ich, hat das schon was mit Mobbing zu tun. Etwas Anderes ist es, wenn man nur an etwas nicht teilnehmen kann, wenn man bestimmte Vorraussetzungen nicht erfüllt (Noten, fehlende Unterlagen, fehlendes Geld, fehlendes Material,etc.). Also wenn von vorne herein für die Teilnahme an etwas bestimmte Bedingungen gelten, die man aus irgendwelchen Gründen nicht erfüllt. Da kann man sich ausgegrenzt fühlen oder als "ist so" akzeptieren. Ist auch die Frage, wie wichtig einem die ZUgehörigkeit wäre und welche Alternativen man hat. Wird man aber aus Freizeitgruppen aus anderen Gründen ausgeschlossen, sind die Gründe unklar, ist man in der Regel der einzige, sprechen die Leute nicht mehr mit einem (aber ggf. über einen), geht das durchaus schon in Richtung Mobbing, denke ich.

      In Schulen haben übrigens Lehrkräfte eine große Rolle, auch was Mobbing angeht. Sie bekommen sicher nicht alles mit, können aber Einiges verhindert bzw. entgegen wirken.

      Im Übrigen frage ich mich, wieso die Vollzeitschulpflicht nach 9 Jahren beendet sein soll. Hier hat man zwar nach der 9, Klasse die Möglichkeit, einen ersten Abschluss zu erwerben (HSA 9), aber die Schulfplicht endet doch eigentlich eher nach 10 Schuljahren (wobei dann die Berufsschulpflicht noch dazu kommt, je nachdem, wie alt man ist, wenn man die Regelschule verlässt).

      Nachtrag: Jetzt verstehe ich das Problem. Sollen die TN Deiner Befragung nur in Bundesländern zur Schule gegangen sein, die 9 Jahre Vollschulzeitpflicht haben?

      Nachtrag 2: Wie wird eigentlich Dein Vorname ausgesprochen? Danae, Danä?...

      The post was edited 3 times, last by Darlina ().

    • @FruchtigBunt Im Fragebogen sind einige Fragen, aus denen ich ableite, ob "Mobbing" (nach der Definition) vorlag. Und selbst wenn per Definition nicht von Mobbing gesprochen werden kann , können Einzelhandlungen, die in diese Richtung gehen genauso Langzeitauswirkungen auf den aktuellen Alltag haben. Für mich sind diese Ergebnisse der Umfrage trotzdem interessant. Also danke Dir fürs Mitmachen!

      @Darlina Das mit der Ausgrenzung hast du gut beschrieben. Sehe ich genauso!
      Mir war es wichtig Teilnehmer zu finden, die einen Schulabschluss haben, deshalb die Vollzeitschulpflicht von 9 Jahren. Die 9 Jahre Vollzeitschulpflicht haben wir in hier Bayern.
      Es kann aber durchaus sein, dass andere Bundesländer auch z.B. 10 Jahre haben. Meine Absicht war es Menschen aus allen Bundesländern anzusprechen. Hatte nicht bedacht, dass dies evtl. zu Unklarheiten führen könnte.
      Mein Name kommt aus der griechischen Antike und wir Danae bzw. Danai ausgesprochen.
    • danleh wrote:

      Hatte nicht bedacht, dass dies evtl. zu Unklarheiten führen könnte.
      Kein Ding. Die meisten hier werden wohl eh die Regelschulzeit hinter sich haben bzw. 10 Jahre zur Schule gegangen sein.

      danleh wrote:

      Mein Name kommt aus der griechischen Antike und wir Danae bzw. Danai ausgesprochen.
      Danke für die Erklärung (und auch, dass Du Dich hier im Thread mitbeteiligst. Es gibt in Foren Studenten, die Hilfe für ihre Haus- oder Bachelorarbeiten wollen, eine Umfrage reinstellen und wo dann maximal am Ende ein "Danke für die Teilnahme" kommt).
    • hi danleh,
      ein wichtiges thema spricht du da an, das finde ich gut.

      ich glaube, ich habe die umfrage etwas oberflächlich ausgefüllt, ich dachte irgendwie, es kommen noch mehr fragen :oops:

      ich möchte noch anmerken zu der frage, ob die probleme im heute auch durch den autismus kommen können: ich habe häufig probleme, dass ich den menschen erstmal nicht vertraue und erstmal zurückhaltend bin, da ich immer noch angst vor ausgrenzung habe. diese probleme bedingen sich natürlich auch gegenseitig, bzw. potenzieren sich mitunter auch. durch den autismus fällt mir eine einschätzung der mitmenschen sowieso schwer(er). aber ich denke, die mobbingerfahrungen haben mich auch misstrauischer werden lassen. ohne sie wäre ich wahrscheinlich auch zurückhaltender als andere aber eben in einer anderen (geringeren) intensität.
    • Frau_Platypus wrote:

      Leider sind die Fragen zu unpräzise und allgemein gestellt. Musste das Ausfüllen abbrechen, da ich wirklich nicht wusste was gefragt wird. Sorry. Viel Erfolg trotzdem.
      Stimmt!

      Was soll ich ankreuzen bei der Frage: Während meiner Schulzeit wurde ich von Mitschülern / Mitschülerinnen böse angeschrien oder beschimpft.
      • nie
      • oft
      • immer
      • ich kann mich nicht erinnern
      wenn ich immer wieder aber nicht ständig, sondern nur ab und zu wenn es durch alle Jahrgänge hindurch gemobbt wurde, aber nur dann, wenn ich zu nahe an den Mobb-Kollegen war oder wenn es die Sitaution zu ließ? Man lernt bei sowas ja auf Abstand zu bleiben um den Terror aus dem Weg zu gehen. Und wenn es da schon schwierig wird, wird die Ausfüllerei weit länger als 30 Minuten dauern, wetten?
      Die höchste Form des Glücks ist ein Leben mit einem gewissen Grad an Verrücktheit. Erasmus von Rotterdam (1465/1469 - 1536)
    • Das ist eben das Problem an Umfragen, die nur eine bestimmte Auswahl gelten lassen. Eigentlich kann man daraus nicht wirklich eine Studie entwickeln, weil es eben nicht individuell genug ist. Ich kann zwar verstehen, dass man auch eingrenzen muss, um eine Statistik zu erstellen. Allerdings sind grade in Bereichen, wo es viele Möglichkeiten gibt (weil es viele unterschiedliche Leben gibt) solche Umfragen, finde ich, schwierig, denn sobald man anfängt, etwas anzukreuzen, weil es am ehesten passt, die eigentliche Situation verfälscht wird (und damit auch das Ergebnis nicht ganz "wahr" ist).
    • Worauf beziehen sich die jeweiligen Fragen zur Dauer der einzelnen Mobbing-Komponenten?
      Auf einzelne Mobbing-Vorfälle oder auf die gesamte Schulzeit?
      Sind z.B. 5 Minuten am Tag für eine Woche, aber das jeden Monat und über viele Jahre nun "mehr als 1 Jahr" oder "wenige Minuten" ?
      _,.-o~^°´`°^~o-.,_Ich ess Blumen...,.-o~^°´`°^~o-.,_
    • @ Alle: Danke euch für eure Teilnahmen und das Feedback! Aus euren Hinweisen kann ich für die Zukunft viel lernen.

      @kastenfrosch: Vielen Dank für deine Ergänzung zu der Frage, ob die Schwierigkeiten im Erwachsenenalter auch durch andere Faktoren bedingt sein könnten.
      @Ginkgo: Das stimmt, leider gibt es auch oft Fälle in der die Lehrkraft zum Mobbing-Täter wird. Dies hätte jedoch den Rahmen meiner Arbeit gesprengt, wäre aber definitiv auch ein wichtiges Thema für zukünftige Untersuchungen!
      @Nervenbündel: Die Fragen in diesem Teil habe ich aus einem bereits existierenden standardisierten Fragebogen übernommen, deshalb gab es nicht mehr Auswahlmöglichkeiten. In deinem Fall hätte ich wahrscheinlich mit 'oft' geantwortet und in der nächsten Frage, wo es um die Dauer der Mobbingerlebnisse ging, mit " 1 Jahr oder länger". Du hast aber natürlich Recht! Es ist schwierig eine Auswahl zu treffen, da die Antwortmöglichkeiten nicht eindeutig zu deiner Situation (die ich jetzt natürlich nur durch deine Beschreibung kenne) passen. Danke Dir trotzdem für deine Bemühungen!
      @Darlina Ja, das stimmt. Für dieses Thema wäre auch eine "Einzelfalluntersuchung", in der das Augenmerk auf wenige Fälle gelegt wird geeignet. In dem Rahmen könnte viel besser auf einzelne Personen und deren Erfahrungen eingegangen werden. Ich habe mich aber erstmal bewusst dazu entschieden, eine möglichst große Gruppe zu befragen, um einen Überblick zur Brisanz des Themas zu geben und deutlich zu machen, dass viele Menschen betroffen sind.
      @Garfield: Diese Fragen sollten sich auf die Dauer der einzelnen "Komponenten" über die gesamte Schulzeit hinweg beziehen. Tut mir leid, dass das etwas uneindeutig formuliert ist.
    • ich kann mobbing nur schwer unterscheiden von neckerei, missgunst, neid, taktik, diplomatie, spaß, scheinargumenten ,interessenvertretung. sobald mehrere leute zusammen arbeiten wirkt das auf mich alles gleich. ich habe dafür kein gespürt, weder aktiv noch passiv. gibt es dazu eine studie?

      The post was edited 1 time, last by tr909 ().