Testosteron aktiviert Risiko-Gene für Autismus

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    • Die alte Geschichte mit den SHANK-Genen - und wieder die Übertreibung, dass sie "eine wichtige Rolle" spielen. Da wäre die Information nicht schlecht gewesen, dass sie nur bei einem kleinen Teil der Autisten ursächlich sind. Aber dann wäre ja klar, dass das Zusammenspiel von Testosteron mit diesen Genen eben nicht der wesentliche Grund für den höheren Anteil der männlichen Autisten sein kann.
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      Ich bekomme seit Jahren Testosteronspritzen, und der level ist auf einem normalen Niveau wie bei anderen Männern, aber von vermehrten Autismussymptomen kann ich nicht gerade sprechen. Man wird ja nicht jünger, es zeigen sich dadurch neue Krankheiten, die aber altersbedingt sind und nicht in das Autismusspektrum passen, ansonsten bin ich vom Verhalten nach wie vor die selbe Person.
      Vielleicht gilt das Ergebnis nur für einen winzigen Teil aller betroffenen Autisten, was man dann an Hand dieser Gene da herausfinden kann.
      Dann stellt sich die Frage "Ja und?" weil verändern kann man den Zustand nicht, man kann ihn auch nicht vorher sehen außer man macht eine Genbestimmung im embryonalen Zustand was dann vermutlich wieder zu Abtreibungen führt.
      Da bin ich eher dagegen, einen Menschen wegen so einer art von Behinderung abzutreiben ist unmenschlich und egoistisch, weil es keine lebensbedrohliche Behinderung ist. Eine Behinderung ist es auch eher in mittleren bis schweren Fällen und das bedeutet meist dann auch nur das, das man nicht alleine ohne Hilfe überleben kann, nicht aber das man selber unendlich viel leidet. Es ist ja nicht wirklich bekannt, das starkbetroffene Autisten sich reihenweise umbringen wollen, weil sie so unzufrieden mit sich und der Welt sind.
      Ich denke das Depressionen sehr häufig in der Allgemeinbevölkerung auftreten, bei Autisten aber ggf sogar schneller erkannt und behandelt werden können, da viele schon in Behandlung sind und über ihre Probleme offener sprechen können als Menschen die keinen Autismus haben oder an anderen Störungen leiden wo sie dann noch zusätzlich verschlossener sind.
      Fazit ist jedenfalls, das diese Studie vielleicht etwas erklärend ist, aber auch nicht auf das große ganze bezogen. Das problem dabei ist, das man das schnell aus dem Kontext reißen kann wenn man den Artikel neu schreibt und in vereinfachter form woanders veröffentlicht, dann klingt es auf einmal ganz anders, und dann glauben wieder alle das Testosteron verantwortlich für die Entstehung von Autismus ist.
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      @RegenbogenWusli

      Das Fazit wäre für mich, dass man bedenken sollte, dass extrem hoher Stress während der Schwangerschaft (der in der Regel bei Frauen zu einer Testosteron-Ausschüttung führt) für das ungeborene Kind starke Komplikationen bzw. Beeinträchtigungen mit sich bringen könnte (!). Es wäre also eine Vorsichtsmaßnahme von schwangeren Frauen, darauf zu achten, dass die eigene Stressbelastung nicht zu hoch wird. Das würde ihnen selbst zu Gute kommen, egal ob es nun zu einer Prädisposition für Autismus beim Kind führen könnte oder nicht. Stress ist immer schlecht.

      Meines Wissens nach wird auch diskutiert, dass ein hoher Testosteronspiegel während der Schwangerschaft dazu beitragen könnte, dass eine erhöhte Prädisposition für das Auftreten anderer psychischer Erkrankungen (auch erst im Jugend- bzw. Erwachsenenalter) angelegt wird. Jemand dessen System schon im Mutterleib auf hohen Stress "genordet wird", wird unter Stress und Belastungssituationen viel mehr leiden. Und bei Depressionen ist ja beispielweise bekannt, dass diese dann ausbricht, wenn die bestimmte Schwelle an Belastungen, die ein Mensch ertragen kann, überschritten ist. Bei Menschen, die im Mutterleib Stress (und Testosteron) ausgesetzt waren, wird diese Schwelle vermutlich sehr viel niedriger liegen, so dass es schon bei geringeren Belastungen zu psychischen Erkrankungen (wie Depressionen) kommen könnte.

      Meiner Ansicht nach hängt das Testosteron somit nicht mit einzelnen psychischen Erkrankungen zusammen, sondern greift so in das System Mensch ein, dass eine Disposition für allerlei psychische Auffälligkeiten bestehen kann.

      Ich denke, es kommt auch nicht auf eine spätere Testosterongabe im Erwachsenenalter an, sondern auf die Zeit, in der sich der Embryo (oder wie genau der Mensch dann in dieser Zeit heißt) entwickelt bzw. in der Zeit in der sich bestimmte Funkionen im Gehirn des Embryos entwickeln.

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von FruchtigBunt ()

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      RegenbogenWusli schrieb:

      Fazit ist jedenfalls, das diese Studie vielleicht etwas erklärend ist, aber auch nicht auf das große ganze bezogen. Das problem dabei ist, das man das schnell aus dem Kontext reißen kann wenn man den Artikel neu schreibt und in vereinfachter form woanders veröffentlicht, dann klingt es auf einmal ganz anders, und dann glauben wieder alle das Testosteron verantwortlich für die Entstehung von Autismus ist.
      Sehr gut herausgeholt, Regi! :thumbup:

      Auch die Sache mit den Depressionen stimmt ja - leider.
      Was insgesamt ein Grund für die relativ betrachtet geringere Lebenserwartung von Autisten führt ( anderere Gründe sind die erhöhte Unfallgefährdung, Suchtgefährdung und das Wegbrechen von Hilfssystemen, wenn die Eltern sterben).
      Was gesellschaftlich nicht bedacht ist: So hat die Gesellschaft spät hohe Kosten in den Sozialsystemen. Besser wären rechtzeitige und angemessene Hilfen für diagnostizierte AutistInnen.
      Mark Twain: "Never argue with stupid people, they will only drag you down to their level and then beat you with experience."
      (Streite dich nie mit dummen Leuten; sie ziehen dich nur auf ihr Niveau herunter und schlagen dich dann mit ihrer Erfahrung.)
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      Spannend. Bei mir wurde in der Jugend ein erhöhter Testosteronspiegel festgestellt. Bekomme auch so gut wie nie meine Tage. Vielleicht alle 2-3 Monate mal, aber habe dafür auch schon ewig kein Tampon mehr gebraucht, weil selbst dann eh fast nichts ist.
      Weiß nicht, ob das im Zusammenhang steht. Mein Östrogenspiegel ist eigentlich normal.
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      FruchtigBunt schrieb:

      Ich denke, es kommt auch nicht auf eine spätere Testosterongabe im Erwachsenenalter an, sondern auf die Zeit, in der sich der Embryo (oder wie genau der Mensch dann in dieser Zeit heißt) entwickelt bzw. in der Zeit in der sich bestimmte Funkionen im Gehirn des Embryos entwickeln.
      Stimmt auch wieder, daran hab ich garnicht gedacht.
      Man kann den schon entwickelten körper auch nicht mit einem im embryonalzustand vergleichen.


      FruchtigBunt schrieb:

      Meiner Ansicht nach hängt das Testosteron somit nicht mit einzelnen psychischen Erkrankungen zusammen, sondern greift so in das System Mensch ein, dass eine Disposition für allerlei psychische Auffälligkeiten bestehen kann.
      Das kann ich gut verstehen, das wäre in der tat echt interesannt, man müsste das dann auch mal auf andere psychische Erkrankungen testen und nicht nur in Bezug auf Autismus.
      Es wäre auch interesannt ob Transgender auch durch sowas verursacht werden könnte.
      Man weiß bis heute nicht, wodurch Transgender überhaupt hervorgerufen wird und es gibt eher nur Spekulationen darüber.
      Man geht hier aber weniger von erblichen Faktoren aus sondern vermutete das lange in der Erziehungsweise der Eltern und dann kam man auch auf Besonderheiten wärend der Schwangerschaft, aber ich glaube da ging es mehr um die Zell und gehnmischung von den beiden Elternteilen und die Entwicklung der gene die das Geschlecht bilden.
      Hier ist ein recht interesannter Beitrag dazu: welt.de/wissenschaft/article14…-schon-im-Mutterleib.html
      Leider etwas wenig zur genauen Entwicklung im Mutterleib aber das Thema Testosteron fällt da auch bezogen auf die Entwicklungsphase wärend der Schwangerschaft.
      Hier wird vermutet, das das biologisch männlich entwickelte Kind mit anfangs relativ viel Testosteron männlich wurde, dann in späterer Entwicklungsphase aber wenig davon vorhanden war und sich dann das Gehirn weiter ausentwickelt, aber durch mangeln an Testosteron das Kind transgender wird und sich als Frau fühlt.
      Zumindest hab ich das so verstanden.


      Capricorn schrieb:

      Was insgesamt ein Grund für die relativ betrachtet geringere Lebenserwartung von Autisten führt ( anderere Gründe sind die erhöhte Unfallgefährdung, Suchtgefährdung und das Wegbrechen von Hilfssystemen, wenn die Eltern sterben).
      Du sagtest glaube ich mal als du noch neu hier warst, das du schon viel mit anderen Autisten zusammen gearbeitet hast also weiß jetzt nicht mehr in welchem Kontext genau, aber in bezug auf Behörden etc hast du viel Erfahrungsberichte gehört glaube ich C:
      Wie war es denn da so laut anderen Autisten, waren die alle in Behandlung?
      Die Psychologen etc, müssten da doch bemerkt haben das Depressionen vorliegen.
      Ich glaube bei vielen menschen die nicht autistisch sind und andere Störungen haben die zB eher in die PS-niesche fallen, sind viel weniger Menschen in behandlung, da fallen dann depressionen viel weniger auf, weil diese menschen sich nicht behandeln lassen wollen oder ähnliches.
      Ich hab mir vorgestellt das das bei Autisten ggf anders ist.
      Leider ist es sicher so das bei den hochfunktionalen Autisten auch oft der Fall ist, dass sie erst spät Hilfe bekommen weil keiner vorher was gemerkt hat.
      Da haben die im mittleren Feld und die stärker betroffenen vermutlich schon als Kind Therapien bekommen bzw wurden als Kind bereits begutachtet und kamen immer wieder mal zu Psychologen.
      Wenn ich so an mein Leben zurück denke, wurde ich ja immer wieder mal begutachtet, aber damals kannte man Autismus noch nicht so wie heute, man hat meine Eltern oft nachhause geschickt und sagte das es einfach beobachtet werden muss.
      Bei Kindern die schon früh die Diagnose bekommen, scheint mir diese Sicherung zu Behinderung und der dazu stehenden Hilfe zu Einrichtungen und so weiter, die ja durch die Eltern eingeleitet werden dann recht gesichert zu sein. Darum verstehe ich das mit dem Wegbrechen wie du es nennst nicht so ganz.
      Ich weiß auch nicht wie das ist wenn man Hilfe durch einen Psychologen bekommt und in Therapie ist, ob der einem nicht helfen kann, falls die Eltern sterben oder ähnliches.
      Der kann einen zumindest weiter leiten an Fachärzte bei einem akkuten Fall.
      Wie das und OB das ganze passieren würde weiß ich nicht, da ich nie in so einer Situation bisher gewesen bin, also das ich auf einmal keine Eltern mehr hatte.
      Damals haben wenn dann meine Eltern die Hilfe eingeleitet, man wurde wo angemeldet und die haben sich dann gekümmert, also wie in dem heim wo ich war oder andere Therapien und Betreuer, aber da ich damals noch Kind/Jugendlich war hab ich davon selber nichts mitbekommen oder verstanden wie das genau funktionierte.
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      Lykana schrieb:

      Spannend. Bei mir wurde in der Jugend ein erhöhter Testosteronspiegel festgestellt. Bekomme auch so gut wie nie meine Tage. Vielleicht alle 2-3 Monate mal, aber habe dafür auch schon ewig kein Tampon mehr gebraucht, weil selbst dann eh fast nichts ist.
      Weiß nicht, ob das im Zusammenhang steht. Mein Östrogenspiegel ist eigentlich normal.
      Sowas hätte mein leben als Teenager erheblich erleichtert, ich hab mich unnötig Jahre lang schwarz geärgert (RW) weil bei mir eben diese Tage extrem heftig und lange dauerten, und das als Transgender, das war natürlich besonders belastend.
      Ich frage mich wodurch so ein erhöhter Testosteronspiegel verursacht wird, du scheinst ja nicht transgender zu sein, hast du dich schonmal auf Intersexualität untersuchen lassen?
      Ich musste sowas machen bevor ich mit der Hormontherapie anfangen durfte, bei mir wurde aber nichts gefunden.

      A Fistfull of Datas schrieb:

      POS was ja auch erstaunlich viele autistische Frauen haben.
      Was genau ist POS?
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      RegenbogenWusli schrieb:

      Ich frage mich wodurch so ein erhöhter Testosteronspiegel verursacht wird, du scheinst ja nicht transgender zu sein, hast du dich schonmal auf Intersexualität untersuchen lassen?
      Nein, ich bin ganz normal weiblich. Der Testosteronspiegel ist auch nicht massiv erhöht. Also ich sehe ganz normal weiblich aus.
      Das kommt vermutlich vom PCO-Syndrom.
      Aber früher konnte ich mich wirklich nicht so recht mit meinem Geschlecht identifizieren. Habe mich eher neutral gefühlt. So zwischendrin. Weder männlich noch weiblich. Aber mittlerweile habe ich die weibliche Rolle schon ganz gut angenommen. :)
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      Lykana schrieb:

      Aber früher konnte ich mich wirklich nicht so recht mit meinem Geschlecht identifizieren. Habe mich eher neutral gefühlt. So zwischendrin. Weder männlich noch weiblich. Aber mittlerweile habe ich die weibliche Rolle schon ganz gut angenommen.
      So ging es mir früher als Kind und manchmal auf im Erwachsenenalter, das ich mich eher neutral betrachtet habe, ungeschlechtlich, weder männlich noch weiblich.
      Vermutlich hätte ich mich mit meinem Körper auch eher anfreunden können wenn er nicht auch im Verhalten so weiblich wäre. Weniger Tage und so weiter hätte mir extrem geholfen und vermutlich dieses extreme "wenn ich dies nicht mag muss ich eben das sein/werden" garnicht so stark entwickelt, wer weiß...
      Heute trage ich ab und zu auch noch Kleidungsstücke die eigentlich für Frauen gemacht wurden zB meine bunten Pullies aber das liegt nicht an der Moderichtung sondern an der tatsache das es einfach für Männer nicht so farbige Sachen gibt.
      Vielleicht bin ich da eher kindlicher als man das erwartet. Bei Frauen scheint kindliche Kleidung okay zu sein, bei Männern aber nicht.
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      Ja stimmt, Fett soll Östrogene fördern (das bezieht sich aber mehr auf Übergewichtige, nicht auf das bischen Fett was man generel so hat) aber bei Frauen ist es dann ja oft so das das Fett den Körper weiblicher macht und Kurven werden dann sichtbarer. Nicht bei allen (bei dir könnte das ja auch so sein das es sich mehr am bauch ansetzt wie bei einigen anderen Frauen auch, das weiß man erst wenn das Fett da ist) XD
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      RegenbogenWusli schrieb:

      Wie war es denn da so laut anderen Autisten, waren die alle in Behandlung?
      Die Psychologen etc, müssten da doch bemerkt haben das Depressionen vorliegen.
      Erst mal Gratulation zu deiner Frage: Ich denke nämlich, das ist ein wichtiger Punkt!
      Es waren hauptsächlich etwas ältere Diagnostizierte, die eine typische Odyssee hinter sich hatten. Das liegt m.E. daran, dass erst Ende der 1990er Jahre die Autismusdiagnostik auch das Aspergersyndrom bzw. die "milderen" Ausprägungen des autistischen Spektrums auf dem Schirm hatte (RW).
      Eigentlich (und das wundert hier sicher keinen) hatten alle ihre Schwierigkeiten, ent weder im beruflichen (+Studium,+Schule)Bereich oder im zwischenmenschlichen Bereich.
      Je nach Förderung gab es auch welche mit Erfolg, aber meistens stand der nicht im erwarteten Verhältnis zur vorhandenen Intelligenz. Also sogenannte "underachiever".

      Da es sehr selten niedergelassene Psychiater und psychologische Psychotherapeuten gibt, die sich mit den - ich sag mal: - Eigenheiten der Autisten auskennen, waren viele nur vorübergehend mal in Therapie oder hatten Ergotherapie gemacht. Ist ja nicht verkehrt, aber ob's hilft....?

      Ja, und bei vielen lag wenigstens eine tiefe Resignation vor, oder auch wiederkehrende depressive Phasen. Aber man kriegt ja nicht auf Knopfdruck die passende Psychotherapie. Und weiterforschen, was denn die eigentliche Ursache dafür ist, dass es dir mies geht, das muss du schon selber....das vom Therapeuten zu erwarten, ist naiv. Wobei ich mir wünschte, es wäre anders, aber "das Leben ist kein Ponyhof", was wohl heißen soll, es ist nicht alles ganz von allein wunderbar. Manchmal, also meistens, muss man die Experten auf etwas stuppsen (hinweisen, hindrängen, überreden-was Aspies ja nicht gut können-oder?). Erst dann kommt die Sache "ins Rollen". oder auch nicht. Alles anstrengend, finde ich. Besonders, wenn schon eine Depression mit Antriebsschwäche vorliegt.


      RegenbogenWusli schrieb:

      Leider ist es sicher so das bei den hochfunktionalen Autisten auch oft der Fall ist, dass sie erst spät Hilfe bekommen weil keiner vorher was gemerkt hat.
      Da haben die im mittleren Feld und die stärker betroffenen vermutlich schon als Kind Therapien bekommen bzw wurden als Kind bereits begutachtet und kamen immer wieder mal zu Psychologen.
      Wenn ich so an mein Leben zurück denke, wurde ich ja immer wieder mal begutachtet, aber damals kannte man Autismus noch nicht so wie heute, man hat meine Eltern oft nachhause geschickt und sagte das es einfach beobachtet werden muss.
      Genauso sehe ich das auch (fett gedruckt von mir).

      RegenbogenWusli schrieb:

      Bei Kindern die schon früh die Diagnose bekommen, scheint mir diese Sicherung zu Behinderung und der dazu stehenden Hilfe zu Einrichtungen und so weiter, die ja durch die Eltern eingeleitet werden dann recht gesichert zu sein. Darum verstehe ich das mit dem Wegbrechen wie du es nennst nicht so ganz.
      Ganz so einfach ist das auch nicht.
      Es muss ja erst mal eine passende Therapie/ ein Sozialtraining/ein Schulbegleiter usw. gefunden werden.
      In einer Großstadt ist es schon schwer genug, auf dem Land nicht weniger!
      Und dann sind nicht alle Schulen, Kindergärten (oh ja!) und Unis bereit, ihre eingefahrene Sicht der Dinge zu ändern und diese externen Hilfen zuzulassen.

      An der Uni Köln gibt es eine gut informierte Studienberatung für "Studierende mit Behinderungen", die sich offenbar mit Autisten und deren Bedürfnissen gut auskennt. Das ist vorbildlich, aber ob es auch umgesetzt wird (was sie empfiehlt) und wie es an anderen Hochschulen ist, weiß ich nicht.

      Mit dem Wegbrechen meinte ich ganz einfach die Tatsache, dass Autisteneltern irgendwann natürlicherweise vor ihren (erwachsenen) Kindern sterben.
      Dann fehlt den erwachsenen Aspies jemand, der sie gut kennt und versteht und idealerweise auch unterstützt hat.
      Was denkst du z.B. über Rentenansprüche bei älteren Autisten, die keinen gut bezahlten Beruf ausüben konnten? Oder nur für kurze Zeit?
      Das sind soziale Fragen, über die sich GsD die Kinder nach ihrer Diagnose noch keine Gedanken machen müssen, wohl aber die Eltern.....und auch die älteren Aspies.

      Einige von denen, die ich kennenlernte, lebten in einer betreuten Einrichtung. Wenn es gut klappte, waren sie zufrieden, aber Menschen sind halt unterschiedlich, Einrichtungen auch(!!) und so kann man nicht alle gleich setzen.
      Da erinnere ich mich an einen, der mehrere Sprachen spricht, mehrere komplexe Studiengänge anfing, aber nicht abschließen konnte, weil er die familiären Schwierigkeiten seelisch nicht "verdauen" konnte. Ihm fehlte auch eine breitere Unterstützung durch seine Familie (aus verschiedenen Gründen). Dass man ihm das von außen nicht ansieht, weil er sich höflich zu benehmen weiß, macht es ihm nicht einfacher. Auch nicht bei der Suche nach einer passenden Unterstützung.


      RegenbogenWusli schrieb:

      Damals haben wenn dann meine Eltern die Hilfe eingeleitet, man wurde wo angemeldet und die haben sich dann gekümmert, also wie in dem heim wo ich war oder andere Therapien und Betreuer, aber da ich damals noch Kind/Jugendlich war hab ich davon selber nichts mitbekommen oder verstanden wie das genau funktionierte.
      Die Frage lautet: Könntest du es denn heute? Nämlich alles selbstständig für dich regeln.

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      RegenbogenWusli schrieb:

      Heute trage ich ab und zu auch noch Kleidungsstücke die eigentlich für Frauen gemacht wurden zB meine bunten Pullies aber das liegt nicht an der Moderichtung sondern an der tatsache das es einfach für Männer nicht so farbige Sachen gibt.
      Das finde ich witzig...ich meine nämlich, dass es schade ist, dass Männer im Erwachsenenalter so wenig bunt herumlaufen"dürfen".

      Meine Jungs habe ich so bunt wie möglich angezogen (keine Bange-die ziehen sich jetzt selber an.Vorzugsweise in schwarz, dunkelblau, grau...) im Kindesalter.
      Mein Vater sagte :"Tu das nicht, sie sehen aus wie Kasperle!"
      Aber mein alter Chef meinte dazu: "Ihre Jungs können als Männer noch lange genug Grau in Grau herumlaufen, nutzen Sie die Farben aus, solange es geht!"
      Mark Twain: "Never argue with stupid people, they will only drag you down to their level and then beat you with experience."
      (Streite dich nie mit dummen Leuten; sie ziehen dich nur auf ihr Niveau herunter und schlagen dich dann mit ihrer Erfahrung.)
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      RegenbogenWusli schrieb:

      Was genau ist POS?
      Steht für polyzystisches ovarielles/Ovar-Syndrom, also Eierstöcke mit vielen Zysten, die deshalb hormonell "ungenau" arbeiten.
      Siehe hier!

      Frauen mit PCOS bekommen oft auch erst spät die Diagnose-wie Aspies-. Per Blutuntersuchung und Sonogramm.
      Es gibt angeblich einen Zusammenhang mit übergewichtigen Müttern und Autismus bei deren Kindern.
      Die Frauen haben oft eine Reihe von Problemen wie Insulinresistenz oder Verlust der Fruchtbarkeit vor der Menopause oder Haarausdünnung (an den "falschen" Stellen).

      Den schlanken @Lykana und @A Fistfull of Datas sei noch gesagt, dass trotz geringer oder ausbleibender Blutung ein Eisprung (Ovulation) stattfinden kann. Nur wegen der Familienplanung!
      Mark Twain: "Never argue with stupid people, they will only drag you down to their level and then beat you with experience."
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      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Capricorn ()

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      So abwegig finde ich die Idee mit dem Testosteron nicht.
      Sowohl ich als auch mein Vater sehen auf Kinderbildern alles Andere als männlich aus.
      Hingegen hat meine Großmutter väterlicherseits ein recht männliches Aussehen.
      Beide Mütter dürften während der Schwangerschaft auch viel Stress gehabt haben.
      Wenn das jeweils bedeutet hat, dass viel Testosteron im Körper war, dann haben ja auch die Kinder davon was abbekommen - und dafür nach der Geburt vielleicht weniger produziert,weil von den Müttern genug da war...

      Trotzdem wäre es wünschenswert, die Studie mit Menschen statt mit Mäusen zu erweitern.
      Also einfach mal die Testosteron-Werte von sehr vielen Müttern regelmäßig erfassen, ebenso von den Kindern und auch Stressfaktoren mit aufschreiben - nach 5-6 Jahren sieht man ja dann, ob es einen Zusammenhang mit Autismus gibt und erst dann kann man die Ergebnisse auch ernst nehmen.
    • Neu

      Capricorn schrieb:

      Das liegt m.E. daran, dass erst Ende der 1990er Jahre die Autismusdiagnostik auch das Aspergersyndrom bzw. die "milderen" Ausprägungen des autistischen Spektrums auf dem Schirm hatte (RW).
      Das kann sein, ich selber habe teilweise genau das selber erlebt, weiter später dann aber wieder auch nicht. Ich glaube es hängt sehr stark von der Klinik/Einrichtung ab wo man sich hinbegibt. Die in Aachen haben bei mir schon 99 Autismus erkannt, andere nur autistische Züge aber sonst nichts, dann viel später in Essen hat es hier nur ein Psychiater erkennt, eine Klinik in Essen meinte Transgender und schizoide PS nach einer Dreiviertelstunde zuhören.
      Depressionen hat keiner mir so wirklich assestieren wollen, trotz das alle wussten das ich Selbstmordgedanken hatte und mich selbst verletzte. Es sprachen nur manche von Borderline was sie aber nicht diagnostizierten weil es eben nur das SVV war und keine anderen Symptome. Das war vielleicht mein Glück. Ich lese hier gelegentlich von leuten die Borderline aufgestempelt bekommen haben NUR weil sie sowas wie Ritzen auch nur ansprachen.
      Man muss aber sagen das selbst heute noch Ärzte und Kliniken nicht auf dem neuesten Stand sind wenn es um Autismus geht.


      Capricorn schrieb:

      Eigentlich (und das wundert hier sicher keinen) hatten alle ihre Schwierigkeiten, ent weder im beruflichen (+Studium,+Schule)Bereich oder im zwischenmenschlichen Bereich.
      Wiso war das entweder-oder?
      In meinem Fall hab ich Schwierigkeiten in beiden Bereichen was meist aber auch mit an den Erwartungen anderer Menschen liegt (zu langsam, zu sorgfältig, nicht korrekt, nicht richtig zugehört etc...) Arbeiten tut man meist ja nicht völlig allein, selbst wenn man selbst sein Pensum und seine Arbeitsweise bestimmen kann, hat man dann auch immer Kunden oder irgendwehn mit dem man Kontakt haben MUSS um weiter zu kommen.
      Und das hört beim Beruf ja nicht auf.
      Man muss sich auch mit Vermietern, Nachbarn, Verkäufern, Ämtern etc auseinandersetzen was auch nicht immer reibungslos abläuft.


      Capricorn schrieb:

      Da es sehr selten niedergelassene Psychiater und psychologische Psychotherapeuten gibt, die sich mit den - ich sag mal: - Eigenheiten der Autisten auskennen, waren viele nur vorübergehend mal in Therapie oder hatten Ergotherapie gemacht. Ist ja nicht verkehrt, aber ob's hilft....?
      Ja das kann ich mir vorstellen. Ich hatte mit meiner Psychologin vielleicht Glück, ich weiß es nicht, aber ich verstehe mich mit ihr ganz gut, und es kommen keine blöden Sprüche wenn ich was nicht verstehe und nachfragen muss oder Missverständnisse kommen. Sie ist auch nicht eine von den Personen die sich an einer Diagnoseidee so festklammern sondern erstmal warten bis sie einen richtig kennt.
      Ich weiß aber was du meinst, ich hatte auch schon Ärzte und Therapeuten sie mich nicht verstanden oder ich hatte auch das Gefühl das da sowas wie nötiger Respekt fehlt.
      Wenn jemand mir klar sagt das er etwas bestimmtes nicht kann oder mag, dann ist das für den halt so und ich respektiere das. Das fehlt mir von anderen manchmal so ziemlich.


      Capricorn schrieb:

      Und weiterforschen, was denn die eigentliche Ursache dafür ist, dass es dir mies geht, das muss du schon selber....das vom Therapeuten zu erwarten, ist naiv.
      Gibt es Menschen die das erwarten?
      Ich denke eher das ein Therapeut oder Psychologe einem helfen kann sich selbst besser zu verstehen. Das geht aber nur wenn man sich selbst und auch den ideen und dem Wissen des Arztes offen gegenüber steht. Der Arzt hingegen muss auch begreifen das seine Diagnose nur eine Idee sein kann die sich nach einer gewissen zeit durchaus ändern kann weil man erkennt das man vieles falsch eingeschätzt hat. Beide Seiten müssen offen sein dafür.
      Wenn das von beiden Seiten nicht geht bzw auch nur einer da nicht mitmacht, dann scheitert das ganze.


      Capricorn schrieb:

      Manchmal, also meistens, muss man die Experten auf etwas stuppsen (hinweisen, hindrängen, überreden-was Aspies ja nicht gut können-oder?). Erst dann kommt die Sache "ins Rollen". oder auch nicht. Alles anstrengend, finde ich. Besonders, wenn schon eine Depression mit Antriebsschwäche vorliegt.
      Ob einem sowas leicht oder schwer fällt weiß ich nicht. Ich kann in der tat nicht gut überreden. ich kann mir nur gedanken nach triftigen Gründen und Argumenten machen, eine andere "Waffe" habe ich auch nicht. Aber ich kenne mich selber so gut das ich manchmal (nicht immer) regelrecht auf etwas bestehe, aber das tue ich nur wenn ich mir sehr sicher bin.
      Das bezieht sich nicht auf Diagnoseverdachte sondern dann eher auf sowas wie wo ich noch weiß wie etwas damals in meiner Erinnerung abgelaufen ist und ich der Meinung bin das man mich damals falsch behandelt hat, also wenn man schlecht mit mir umgeht, nicht Behandlung bezogen auf eine ärztliche Behandlung.
      Ich wurde schon auf meine in der art unerschütterliche Einstellung/Meinung hingewiesen. Ob das jetzt als kompliment oder eher als "naja nicht so gut" gemeint war weiß ich aber nicht.
      Ich sehe es als Kompliment weil für mich ist soetwas eine Charakterstärke, jedenfalls solange man tatsächlich eine Meinung zu etwas wichtigem vertritt und sich nicht von anderen schlecht beeinflussen lässt.


      Capricorn schrieb:

      Es muss ja erst mal eine passende Therapie/ ein Sozialtraining/ein Schulbegleiter usw. gefunden werden.
      In einer Großstadt ist es schon schwer genug, auf dem Land nicht weniger!
      Und dann sind nicht alle Schulen, Kindergärten (oh ja!) und Unis bereit, ihre eingefahrene Sicht der Dinge zu ändern und diese externen Hilfen zuzulassen.

      An der Uni Köln gibt es eine gut informierte Studienberatung für "Studierende mit Behinderungen", die sich offenbar mit Autisten und deren Bedürfnissen gut auskennt. Das ist vorbildlich, aber ob es auch umgesetzt wird (was sie empfiehlt) und wie es an anderen Hochschulen ist, weiß ich nicht.
      Ich hatte das auch eher in Richtung Sicherung durch den Staat gemeint, da der Staat Menschen mit Behinderung eher als unselbstständige Schutzbefohlene betrachtet die niemals ein eigenes Leben führen können. Normalerweise (so weit ich weiß) enden die Betroffenen dann in Wohnheimen, was ihnen als Mensch mit Behinderung zusteht (zumindest ist es das was ich bisher so von anderen erlebt hab, denn damals in dem heim wo ich war, gab es auch ein Areal für psychisch kranke und behinderte Menschen die schon erwachsen waren).
      Der Staat sieht im grunde garnicht vor das jemand mit einer Behinderung in die normalen Bildungskreise integriert wird. das kommt alles so nach und nach und langsam, aber als ich Kind/Jugendlich war gab es das nicht. Da gab es nur Förderschulen oder öffentliche Schulen für normal-finanzierte Leute und wenn man auf der Förderschule war und eine Behinderung hat, kommt man danach halt ins Wohnheim (wenn eltern nicht mehr sind oder können) und hat dann einen Behindertenjob in einer Werkstatt oder sowas.
      Vielleicht ist das heute anders, das weiß ich aber nicht.


      Capricorn schrieb:

      Einige von denen, die ich kennenlernte, lebten in einer betreuten Einrichtung. Wenn es gut klappte, waren sie zufrieden, aber Menschen sind halt unterschiedlich, Einrichtungen auch(!!) und so kann man nicht alle gleich setzen.
      Ja, so hab ich mir das auch vorgestellt. Und ja das stimmt natürlich. Als ich in dem heim damals war oder auch in der Psychiatrie habe ich mich dort ganz wohl gefühlt, aber ich durfte auch das ausleben was ich machen wollte und wurde nicht eingeschränkt, aber meine Bedürfnisse sind auch eher bescheiden glaube ich.
      Andere Menschen haben da eventuell eher Probleme.
      Was man da machen kann weiß ich leider auch nicht. Im grunde muss man sehen was diese Leute wollen, oder woran es liegt das sie unzufrieden sind. manchmal sind das ja auch nur banale Dinge, manchmal nicht, da hab ich zu wenig Erfahrung.
      In dem Heim damals weiß ich das manche es störte das es Mülldienste und sowas gab oder das man nach einer bestimmten Uhrzeit ins Bett musste etc, womit ich keine probleme hatte.
      Die sind manchmal sogar weggelaufen, ich denke sie haben einfach ein problem mit dieser Ordnung, diesen geordneten und vorgeschriebenen Tagesabläufen, die mir im grunde das Leben retten XD


      Capricorn schrieb:

      Da erinnere ich mich an einen, der mehrere Sprachen spricht, mehrere komplexe Studiengänge anfing, aber nicht abschließen konnte, weil er die familiären Schwierigkeiten seelisch nicht "verdauen" konnte. Ihm fehlte auch eine breitere Unterstützung durch seine Familie (aus verschiedenen Gründen). Dass man ihm das von außen nicht ansieht, weil er sich höflich zu benehmen weiß, macht es ihm nicht einfacher. Auch nicht bei der Suche nach einer passenden Unterstützung.
      Ja das kenne ich. Man klingt zu unemotional für das Anliegen was man hat, das kann sehr störend sein, auch wenn man selber es beim Reden nicht merkt, aber man merkt es, wenn man nicht das bekommt was man will, weil der andere es einem nicht "abkauft".


      Capricorn schrieb:

      Die Frage lautet: Könntest du es denn heute? Nämlich alles selbstständig für dich regeln.
      Das weiß ich nicht. ganz ohne fremde Hilfe sicher nicht, aber wenn man mir sagt wo ich hingehen muss und was ich denen da erzählen soll, kann ich es zumindest versuchen.
      Das hat beim Arbeitsamt und bei den Anträgen mit der namens und personenstandsänderung ja auch geklappt, allerdings eher schlecht als recht. Wäre da jemand bei mir gewesen als bestärkende Person, hätte man (nicht mich) aber mein Anliegen ernstgenommen und nicht alles wie Kaugiúmmi in die Länge gezogen und versucht alles nur schwerer zu machen als es ist, denn allein bei dem Kram mit der Namensänderung wurde ich gefühlt 10 mal erneut wegen fehlender Unterlagen angeschrieben wo ich nichtmal wusste was die jetzt genau haben wollen, und ich musste es immer mit meiner Psychologin rückbesprechen weil ich Infobögen nicht selbst ausfüllen konnte und die beim gericht anrufen was mir auch schwer gefallen ist weil ich am telefon die Leute oft nicht richtig verstehe (akkustisch) und ich sehr aufgeregt bin und oft vergesse was ich sagen soll.


      Capricorn schrieb:

      Meine Jungs habe ich so bunt wie möglich angezogen (keine Bange-die ziehen sich jetzt selber an.Vorzugsweise in schwarz, dunkelblau, grau...) im Kindesalter.
      Mein Vater sagte :"Tu das nicht, sie sehen aus wie Kasperle!"
      Aber mein alter Chef meinte dazu: "Ihre Jungs können als Männer noch lange genug Grau in Grau herumlaufen, nutzen Sie die Farben aus, solange es geht!"
      LOL ja das ist ja interesannt.
      Ich hab früher als Kind alles getragen, ich mochte Blau und schlichte marine-sachen aber auch verspielte bunte Sachen, hauptsache es war bequem und angenehm und zu eng oder so.
      Da hab ich sogar manchmal ein Kleid getragen aber das war bevor mir das mit dem Geschlecht so bewusst war, da hab ich keinen Unterschied in der Form und Farbe von Kleidung gemacht.
      Jungskleidung, also die aus der Kinderabteilung, kann ja auch noch recht bunt sein. Zwar oft in Blau oder anderen kalten Farben gehalten aber immerhin farbig auch mit knalligen neonfarben akzentuiert, was ich toll finde, ich würde mir sowas auch mehr für Männer wünschen, findet man allerhöchstens im Sommer auf T-shirts aber das ist es dann auch schon.


      Capricorn schrieb:

      Es gibt angeblich einen Zusammenhang mit übergewichtigen Müttern und Autismus bei deren Kindern.
      Davon hab ich bislang noch nie was gehört.
      Meine Mutter war nie übergewichtig. Das muss natürlich nichts heißen, vielleicht ist das wieder einer diese Einzelteile die das Risiko für Autismus erhören könnte, wie andere auch wo sie sagen dieser gerringe teil von Autisten mit gegen XYwieauchimmer haben eben wegen dieser gene den Autismus, aber bei dem rest hat es andere Ursachen.
    • Neu

      RegenbogenWusli schrieb:

      Ja stimmt, Fett soll Östrogene fördern (das bezieht sich aber mehr auf Übergewichtige, nicht auf das bischen Fett was man generel so hat) aber bei Frauen ist es dann ja oft so das das Fett den Körper weiblicher macht und Kurven werden dann sichtbarer. Nicht bei allen (bei dir könnte das ja auch so sein das es sich mehr am bauch ansetzt wie bei einigen anderen Frauen auch, das weiß man erst wenn das Fett da ist) XD
      Die Fettverteilung ist bei mir klassisch weiblich (Oberschenkel und Arsch). ;) Habe ja auch keinen Mangel an Östrogen. Nur gleichzeitig erhöhte Testosteronwerte.
      Meine Mutter war auch nie übergewichtig. Hat aber auch zu viel Testosteron und das PCO Syndrom. Sie hat sogar auch die männliche Fettverteilung am Bauch, im Gegensatz zu mir.

      Und das mit dem bunten Pulli finde ich lustig. ^^ Ich ziehe mich immer noch so an wie mit 15. Habe kein Modeverständnis. Kaufe meist Fanmerch von Filmen oder PC-Spielen. :d Die meisten schätzen mich vielleicht auch dadurch deutlich jünger, als ich tatsächlich bin. (Um die 25, dabei bin ich schon 34..)

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Lykana ()