Welche psychischen und physischen Leiden habt ihr ?

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    • Also, ich kann verstehen, wenn jemand unter ständigen Schmerzen leidet. Ich habe sie zwar nicht immer, aber oft genug und leider muss ich sagen, dass man zwar die Einstellung dazu ändern kann, jedoch gelingt es zumindest mir nicht, dass gar nicht mehr als Problem zu sehen.
      Wenn die Schmerzen so stark sind, dass man sich ins Bett legen muss - und man ist noch relativ jung - ist das für mich schon etwas depreimierend.
    • Fidoline schrieb:

      jedoch gelingt es zumindest mir nicht, dass gar nicht mehr als Problem zu sehen.
      Wenn die Schmerzen so stark sind, dass man sich ins Bett legen muss - und man ist noch relativ jung - ist das für mich schon etwas depreimierend.
      Natürlich sind Schmerzen ein Problem - aber ich mag es nicht in den Vordergrund stellen - oder es sich in den Vordergrund drängeln lassen.

      Wenn ich mich ins Bett oder aufs Sofa legen muss, weil nix anderes geht, nehme ich einen Serienmörder mit. Ein guter Thriller ist eine tolle Ablenkung von den Schmerzen. Und aufmerksames Zuhören macht müde - und so kann ich manchmal sogar ein wenig schlafen.
      ~ What the fuck is real life and where can I download it? ~
    • seven_of_nine schrieb:

      Buscopan wirkt, wenn ich das richtig verstehe, nur auf eine bestimmte Art von Muskulatur. Also gegen die Krämpfe bei der Menstruation hilft das schon, aber sonst nicht.
      Krampflösende Medikamente hatte ich glaube ich auch schon, einen starken Effekt hab ich nicht gemerkt, aber da muss ich mich noch mal umsehen...
      Hallo,
      bei mir hilft Buscopan gegen die Rückenschmerzen, und als ich den Neurologen danach fragte, sagte er mir, dass noch gar nicht so bekannt ist, wie Buscopan eigentlich wirkt.
      Ein Versuch wäre es wert.


      seven_of_nine schrieb:

      Rhianonn schrieb:

      Gute Erfahrungen habe ich auch mit TENS gemacht.
      Mache ich aktuell auch unter Anleitung einer Beckenbodenspezialistin.
      Immerhin bin ich so weit, dass ich die Schmerzen nur noch einseitig habe, wobei mich das auch immer aggressiv macht, weil ich mir denke: Man, wenn es auf der anderen Seite weggegangen ist, warum auf der anderen nicht?
      ich habe so etwas ähnliches,
      allerdings durch eine missglückte Wirbelsäulen- OP.

      Bei mir ist es der Nervus Genitofemoralis , der geschädigt wurde. Das haben aber nicht die Ärzte, sondern meine Physiotherapeutin rausgefunden.
      Sie hat mir folgende Fragen gestellt:
      Ist es besser im Gehen und Laufen und schlechter im Liegen und Sitzen?

      ich war froh, dass jemand diese Schmerzen ernst nahm. Ich habe sie übrigens auch einseitig.

      Es kann sein, dass sie bei dir auf der anderen Seite auch weggehen.

      Das wünsche ich dir.,

      Gruß Rhianonn
    • Das was am meisten stört, sind eine extrem langanhaltende (chronische) depressive Phase, die mir so ziemlich alles vermiest und meine Fußschmerzen, die ich habe wegen einer Plantarfasziitis. Wegen der starken Fußschmerzen gehe so gut wie gar nicht mehr raus, was widerum die Depression fördert. Es ist ein Teufelskreis.
      Ich bin nur zu feige dem ein Ende zu setzen.
    • Das Effektivste gegen entzündungsbedingte Schmerzen ist meiner Meinung nach:
      (bei mir Gelenke, Muskeln und Sehen)

      1. moderate Bewegung (täglich mehrere Stunden spazieren gehen, zu Fuß einkaufen gehen, wenn möglich Fahhrad fahren), und zwar gerade auch dann, wenn bewergunseinschränkende Beschwerden akut sind, auch mit Krücken, allerdings auch präventiv effektiv. Bei akuten Beschwerden bessern sich diese nach 1-2 Stunden Bewegung. Auf keinen Fall ausruhen und "schonen", das ist kontroproduktiv, und es entsteht ein Teufelskreis aus Entzündung und mangelnder Bewegung, der nur schwer zu durchbrechen ist.

      2. Salzarme Ernährung (unter 2g am Tag)

      3. wenn möglich zwei Minuten alle drei Tage Schnellkraft trainieren (z.B. Klimmzüge, Liegestützen, Gewichte)

      4. ca 0.5g bioverfügbares Magnesium über den Tag verteilt trinken (z.B. 3g Magnesiumcitrat) und Calcium, Vitamin K2 sowie 1000IE Vitamin D3 supplementieren oder noch besser jedentag ausreichend Sonnenlicht. Magnesium steigert den Testostoronspiegel. Am bestern bereits mehrere Stunden vor dem Trinken in Wasser auflösen. Unbedingt alles zusammen mit Calcium nehmen, sonst kann es zu einem kontroproduktivem Abbau aus den Knochen kommen. Keine Sojaprodukte mit Eiweiß essen, das verstärkt die Schmerzwahrnehmung wiederum durch die östrogenähnlichen Eiweiße.

      5. CBG, CBD, THC, CBA und CBC dampfen oder rauchen, alternativ zuvor in Fett erhitzt essen, nicht roh essen

      6. Keinen Tropfen Alkohol trinken, kein Nikotin nehmen, keine Schmerzmittel nehmen, wenn möglich kein Kortison nehmen, keine Opioide nehmen, allgemein keine sigifikant Leber/Nieren schädigende Wirkstoffe nehmen. Vorallem Wirkstoffe, die körperliche Abhängigkeiten erzeugen, sind auf Dauer ungünstig.

      5. Fetthaushalt: ohne Arachidonsäure und möglichst ohne Linolsäure (also alle tierischen Fette und generell alle Omega 6 Fettsäuren meiden), jeweils 1g EPA und DHA Omega 3 Fettsäuren roh essen (Immunsystemmodulation), keine erhitzten Omega 3 Fettsäuren essen (Transfette vermeiden), sonst nur Olivenöl als Fett nutzen (größtenteils unproblematische einfach gesättigte Fettäuren), insgesamt ca. 80g Fett am Tag

      6. Keinen einfachen Zucker essen und auch keine Süßungsmittel, an Kohlenhydraten nur Stärkelieferanten wie Kartoffeln, Reis, Hirse, Mais etc., Weizen und weizenähnliche Süßgräser lieber meiden

      6. Viel grünes Blattgemüse (außer welche mit Oxalsäure wie Spinat) und Salat essen. Soviel Kohl wie möglich, am besten roh (notfalls unterwegs im Döner). Man kann 2kg Gemüse am Tag essen, wenn man es darauf anlegt, das ist weniger als es klingt. 500g-1kg sind aber problemlos umsetzbar. Gut sind immer Karotten, Zwiebeln, Sellerie, Tomaten, Beeren, Granatäpfel, Radieschen, Rettich, Lauch, Knoblauch und so viele frische Kräuter wie möglich, vor allem Petersilie und Minze in rauen Mengen.

      7. Antioxidanzien: Vitamin C, Vitamin E, Polyphenole, Flavonoide, Lycopin, Anthozyane, Carotinoide, Bromelain, Capsaicin, Monoterpene, Sulfide, Minersalstoffe und Spurenelemente v.a. Magnesium/Zink/Eisen/Selen, vorzugsweise über unverarbeitete Lebensmittel im Notfall aber lieber supplementieren, fettlösliche Vitamine (ADEK) nicht überdosieren, A und E am besten prinzipiel gar nicht supplementieren


      Auf der Couch sitzen, Pizza und eine Flasche Wein bestellen als Lebensinhalt, fällt damit allerdings flach, macht aber mit Schmerzen sowie keinen Spaß...

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von tr909 ()

    • Meine Erfahrungen sind da anders.

      Ca. 2001 herum bekam ich auch starke Fersenschmerzen, und da dachte ich am Anfang, es ist mir egal, ich werde trotzdem weiter im Wald laufen, und wenn ich es an Krücken tun muss.
      Das hat sich gerächt, denn dann wurde es erst richtig schlimm.
      Mehrere Stunden täglich sind auch kaum moderat zu nennen.
      Ich hätte mich stattdessen am Anfang schonen sollen, bis es ausgeheilt ist, und dann erst wieder mit Bewegung anfangen.
      Aber nun war es schon chronisch.

      Mein Rezept, welches mir geholfen hat, war folgendes:
      - immer die gleichen Schuhe tragen, immer Joggingschuhe mit weichen Sohlen und Einlagen
      - wirklich moderat laufen, d.h. pro Woche 1-2x in den Wald, auf keinen Fall täglich
      - Stoßwellentherapie hat mir etwas geholfen, andere Therapien eher nicht
      - Beim Sitzen oder liegen darauf achten, dass nicht die Fersen belastet werden
      - Bei Bedarf Schmerzmittel, d.h. wenn es mal schlimmer als sonst ist
      - Magnesium, Vitamin B und Omega3-Fettsäuren scheinen zu helfen, könnte aber auch Placebo sein

      Aktuell nehme ich vor einem längeren Spaziergang oder sonstiger Aktivität, wo ich mehrere Stunden unterwegs bin, eiine Celebrex und eine Tilidin, und damit läuft es super und macht auch Spaß, weil ich nicht ständig Angst vor den Schmerzen haben muss und tatsächlich eine Weile schmerzfrei bin. Da ich nicht täglich laufe, kann auch keine Abhängigkeit entstehen.
      Und etablierte Medikamente sind bezüglich Nebenwirkungen besser untersucht, als das was man an "Drogen" im Internet kaufen kann. Hätte das im Internet und sonstigen Quellen erhältliche THC und CBD einen Beipackzettel, würde da vermutlich auch einiges drinstehen, worüber Leute "not amused" wären, vor allem beim THC. Diese Dinge sind doch nur so attraktiv, weil sie nicht etabliert sind und den Hauch des Rebellischen haben.
      Einen guten CBD-Tee schätze ich aber schon auch, am liebsten mit Minze.
      Menschen sind auch nur Tiere. - Ich mag Tiere!
    • Shenya schrieb:

      immer Joggingschuhe mit weichen Sohlen und Einlagen
      Gibt es da bestimmte, die du besonders gut findest?
      "Wie kann es sein, dass ein solch subjektives Element wie ein Beobachter (Mensch) die Wirklichkeit definiert?"
      (Schrödinger lässt grüßen :) )

      ‚Der häufigste Fehler liegt in der Annahme, dass die Grenzen unserer Wahrnehmung auch die Grenzen des Wahrzunehmenden sind.’
      C.W. Leadbeater
    • Ich hatte ganz lange Joggingschuhe von asics, aber die neuen Modelle passen mir nicht mehr (zu schmal).
      Jetzt habe ich Schuhe von Brooks namens "Beast 18". Die Sohlen sind minimal härter, aber auch noch gut.
      Die Einlagen lasse ich mir vom Arzt verschreiben, Weichschaumeinlagen.
      Menschen sind auch nur Tiere. - Ich mag Tiere!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Shenya ()

    • Wollte ich auch erst, aber zu schmale will ich nicht.
      Danke für den Beast-Tipp..... Da ich eh Einlagen bekomme, gehen vermutlich Weichschaumeinlagen nicht auch noch mit hinein.
      "Wie kann es sein, dass ein solch subjektives Element wie ein Beobachter (Mensch) die Wirklichkeit definiert?"
      (Schrödinger lässt grüßen :) )

      ‚Der häufigste Fehler liegt in der Annahme, dass die Grenzen unserer Wahrnehmung auch die Grenzen des Wahrzunehmenden sind.’
      C.W. Leadbeater
    • Dysthymie (sowie vor allem früher immer wieder auch wesentlich stärker ausgeprägte depressive Phasen)

      soziale Phobie (meiner Meinung nach träfe es "ängstlich-vermeidende PS" eher)

      koronare Herzkrankheit (inkl. stattgefundenem Herzinfarkt; habe einen Stent)

      Bluthochdruck, meistens "gut im Griff"

      Impingement in einer der Schultern (nach einem Sturz)

      LWS- und HWS-Syndrom

      Achillodynie (starke Schmerzen in den Achillessehnen, daraus resultierend Angst vor Sehnenriß), wohl als Folge der Medikamente bei KHK

      Raynaud-Syndrom, ebenfalls wohl Folge der Medikamente bei KHK

      Tinnitus

      einseitige Hörschädigung (Ursache ungewiß, möglicherweise Hörsturz)

      langjährige ungeklärte einseitige Augenschmerzen

      Refluxstörung

      kleinere Allergien

      Eßstörung insofern, als ein überaus großer Teil der möglichen Nahrungsmittel von mir gemieden wird (von Kindheit an)

      ...
    • Neu

      Ja meine Liste ist nicht vollständig, da fehlen noch so ein paar Dinge wie Hüftgeleksdysplasie etc haha.m

      Ich versuche auch mich von Schmerzen nicht unterkriegen zu lassen. Schlimmer as die Schmerzen ist, dass ich dann nichts tun kann ausser im Bett liegen oder vor dem Computer zu sitzen und dann werd ich eh schon depressiv und meine Umgebung macht es dann nicht besser mit dummen Kommentaren zu meiner angeblichen Faulheit oder dass ich ja nur noch Schrott bin und nutzlos.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von A Fistfull of Datas ()

    • Neu

      A Fistfull of Datas schrieb:

      Schlimmer as die Schmerzen ist, dass ich dann nichts tun kann ausser im Bett liegen oder vor dem Computer zu sitzen und dann werd ich eh schon depressiv und meine Umgebung macht es dann nicht besser mit dummen Kommentaren zu meiner angeblichen Faulheit oder dass ich ja nur noch Schrott bin und nutzlos.
      Da macht es vielleicht Sinn, die Umgebung von solchen Menschen zu reinigen.

      Gegen die 'Depris' sollen Tageslichtlampen gut sein.
      ~ What the fuck is real life and where can I download it? ~
    • Neu

      Da müsste ich alle Leute inklusive meinen Lebenspartner verbannen und dann kann ich mich auch gleich umbringen. Alleine kann und will ich nie leben. Ich kann an den meisten Tagen ja nicht mal ne Spülmaschine einräumen, und nach mehr als ner Woche oder so ganz alleine verliere ich den Bezug zur Realität. Ich bin grad mal wieder länger als ne Woche alleine und merke dass ich so nicht mal mehr vor die Tür gehe und die Welt wird unwirklich.

      Vor allem aber auch weil ich dann absolut nichts mehr hätte von allem anderen was mir was bedeutet - die Katzen, die Sammlungen etc.

      Licht ist nicht mein Problem, das sind Situationsdepressionen weil ih nicht tun kann was ich tun will.
    • Neu

      Außer dem Asperger-Syndrom noch:

      Rezidivierende depressive Episoden
      Kurzsichtigkeit
      Glomerulonephritis (IG-A-Nephritis, eine chronische Nierenkrankheit aus dem Autoimmunbereich, die mir mittlerweile schon zwei Lungenembolien beschert hat)
      Lungenschädigung durch Embolien
      Monoklonale Gammopathie unklarer Signifikanz (vermutlich durch starke Medikamente wegen der Nierenkrankheit)
      Zeitweise Gleichgewichtsstörungen und leichter Schwindel (möglicherweise auch wegen der Nierenmedikamente)
      Schlafapnoe

      Eine Zeitlang gab es auch immer wieder Augenentzündungen (Iridocyclitis), auch eine Autoimmunkrankheit. Hat mit Ausbrechen der Nierenkrankheit vor 14 Jahren aufgehört :roll: .
      Diese Signatur wurde autistomatisch erstellt und ist ohne Unterschrift gültig :m(:
    • Neu

      Bei mir, außer Autismusspektrum:
      - ausgeprägtes ADS
      - Depersonalisation-Derealisationssyndrom mit Angst (durch Medis fast verschwunden)
      - irgendwas Richtung soziale Ängstlichkeit
      - sich langsam "ausheilende" Essstörung
      - WPW-Syndrom
      - leichte Kurzsichtigkeit
      - als Kind Reflux (Harnleiter), wurde operiert

      ... generell machen die psychischen Sachen das meiste an "Ausfallzeiten" aus.
      Weiß eigentlich jemand, warum EDS und Autismus so häufig gemeinsam auftreten?
      je länger ihr sie anseht, desto absurder erscheint die Welt... und jetzt erst... undjetzterst!
    • Neu

      A Fistfull of Datas schrieb:

      Da müsste ich alle Leute inklusive meinen Lebenspartner verbannen und dann kann ich mich auch gleich umbringen. Alleine kann und will ich nie leben. Ich kann an den meisten Tagen ja nicht mal ne Spülmaschine einräumen, und nach mehr als ner Woche oder so ganz alleine verliere ich den Bezug zur Realität. Ich bin grad mal wieder länger als ne Woche alleine und merke dass ich so nicht mal mehr vor die Tür gehe und die Welt wird unwirklich.
      Ohje, das klingt echt nicht gut.
      Es kann sein, dass du es nicht mehr abkannst, Ratschläge zu kriegen, aber hast du es mal mit kognitiver Verhaltenstherapie versucht?
      Sofern eine Depression nicht endogen und therapieresistent ist, lässt sich damit einiges verbessern, auch in Bezug auf den Selbstwert. Ich hatte auch schon Phasen von Depression und sozialem Rückzug. Mir hat die Therapie geholfen (wennauch die Therapeutin mich nicht gerade verstanden hat) sowie Medikamente (die sehr wirksam sein können, aber auch Nebenwirkungen haben, ist natürlich schwierig bei noch anderen vorhandenen körperlichen Problemen).
      Es gibt viele Behandlungsmöglichkeiten, die kognitive Umstrukturierung in der Verhaltenstherapie kann mehr bewirken, als man Anfangs denkt. Anstrengend ist es auch, aber der Gewinn ist eine Verbesserung der Lebensqualität.
      je länger ihr sie anseht, desto absurder erscheint die Welt... und jetzt erst... undjetzterst!
    • Neu

      Hab ich irgendwie schlecht beschrieben. Ich bekomme Depressionen wegen speziellen Dingen, z.B. eben wegen dem Erschöpfungssyndrom oder der Schmerzen, nicht weil ich irgendwo ein Fehlbalance habe. Jeder würde verrückt wenn es nicht mal geht, wachzubleiben oder kleine Dinge im Haushalt zu machen. Medikamente greifen da nicht ausser irgendwelcher Drogen, die mich auch aus der Realität nehmen würden.

      Dass meine Welt unwirklich wird ist ein Autismusproblem bei mir. Da macht es auch keinen großen Unterschied dass ich weiß dass die Welt wirklich ist. Sie verschwindet trotzdem aus meiner Erfahrung wenn ich niemanden in der Nähe habe mit dem ich mich austauschen kann. Die Katzen tun es eine Weile aber mit denen kann ich mich natürlich nur sehr begrenzt unterhalten, und die Leute im Internet sind auch im TS eben nicht da und können auf solche Sachen die ich täglich machen sollte und alleine irgendwann nicht mehr regelmäßig wenn überhaupt mache nicht hinweisen. So bemerke ich den sich ansammelden Müll nicht mehr, und die Katzenklos oder Füttern vergesse ich auch wenn die Mauzen mich nicht dran erinnern. Irgendwas putzen? Geht selten. Meist ist es eben auch nicht möglich, diese Dinge zu tun, weil mein Körper nicht mitmacht. Das ist grad wieder sehr akut wegen Jahreszeit denn in Kälte geht es mir deutlich schlechter, und mit den Renovierungen die wir machen müssen fällt es halt sehr auf wie nutzlos ich in diesem Zustand bin. Ich hab fast ne Woche gebraucht um Borlöcher zuzugipsen.

      Ausserdem hab ich alleine immer Angst, mich auszusperren weil das halt schon mehrfach passiert ist. Deswegen gehe ich nur im allergrößten Notfall raus wenn ich länger als ein paar Stunden alleine bin. Das macht die Welt noch unwirklicher.

      Da hilft nix gegen, und die Ärzte gucken eh immer wie ein Auto wenn ich das erzähle und kapieren nicht dass ich mehr körperlich behindert bin und alleine nicht kann.