Wie oft nutzt ihr ambulantes, betreutes Wohnen und was macht ihr bei den Terminen?

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    • Ginome wrote:

      Wenn man allerdings zuviel Geld hat muss man zuzahlen.

      konfetti wrote:

      Leider musste ich das ABW wieder aufgeben, da ich sehr plötzlich einen Job gefunden habe, von meinem Gehalt hätte ich dann über 400 Euro monatlich selber zahlen müssen.
      Hat jemand eine Quelle, aus der ersichtlich wird, wie hoch das Gehalt sein darf, um ABW bezahlt zu bekommen?
      Wird nur das Gehalt angerechnet oder auch Erspartes?
      Ich finde es nämlich etwas unfair, wenn jemand mit dem Gehalt etwas darüber liegt, aber fast kein Erspartes hat (was die meisten Menschen haben)
      und auch wirklich keine Wertsachen und dann selbst zahlen soll, damit ihm mal geholfen wird.
    • Ich wollte mal fragen, zu wieviel Prozent ihr das amb. betr. Wohnen nur zum Quatschen und Erzählen nutzt (Also gar nicht mal so über Probleme, sondern einfach vom Tag erzählt und plaudert)? ...und zu wieviel zum Kontakt und Freizeitbeschäftigung?
    • Ich würde doch nochmal gerne eine Frage zum BeWo stellen:

      Die Mitarbeiter sind ja oft lange da und bekomme ihr Geld nur für die Zeit, in der sie bei den Klienten sind. Folglich sind sie darauf angewiesen, möglichst auch die Einsätze durchzuziehen und machen daher vielleicht Manches länger mit, als sie es normalerweise machen würden. Es mag aber nun auch Klienten geben, die das ausnutzen und sich dann auch weniger höflich,...benehmen, denn...der Betreuer bleibt ja da.

      Von daher wäre meine Frage an Euch, welchen Umgang ihr mit den Mitarbeitern habt? Werdet ihr schon mal laut, wenn sie einen Vorschlag machen? Bereitet ihr keinen sauberen Platz/Tisch, wo sie sich hinsetzen kann? Pups und rülpst ihr in deren Gegenwart herum, weil ihr wisst, dass ihr eh nicht rausgeschmissen werden (weil die Betreuer sich ja in Eurer Wohnung befinden und nicht ihr in deren Büro)?

      Mir geht es dabei gar nicht darum, jemanden zu beschuldigen und auch gar nicht um die Antworter speziell. Mir geht es nur darum, ein Bild davon zu bekommen, wie BeWo ansonsten funktioniert und wie die Leute miteinander umgehen, in dieser sehr speziellen Form der Betreuung.
    • Darlina wrote:

      Von daher wäre meine Frage an Euch, welchen Umgang ihr mit den Mitarbeitern habt? Werdet ihr schon mal laut, wenn sie einen Vorschlag machen? Bereitet ihr keinen sauberen Platz/Tisch, wo sie sich hinsetzen kann? Pups und rülpst ihr in deren Gegenwart herum, weil ihr wisst, dass ihr eh nicht rausgeschmissen werden (weil die Betreuer sich ja in Eurer Wohnung befinden und nicht ihr in deren Büro)?
      8o
      Ich hatte mal betreutes Wohnen, aber ich würde niemals in aller Welt vor therapeutischem Personal pupsen oder rülpsen oder nicht sauber machen, bevor die in die Wohnung kommen (höchstens mit dem Nicht-Saubermachen wenn man es wegen Depressionen nicht schafft, aber da würde ich eher den Termin absagen, weil mir das unglaublich peinlich wäre). So ein schlechtes Benehmen fällt ja auf einen selbst zurück. Ich bin noch nie auf die Idee gekommen, das so taktierend auszunutzen, also auf die Art, dass die einen ja eh nicht rauswerfen können und ich deswegen mir dann was raunehmen möchte, was ich sonst nicht tue. Vor allem denke ich, dass die den Vertrag sehr wohl beenden können, aber die Grenzen kenne ich da nicht. Denn zu manchen Erkrankungen gehört es ja sozusagen dazu, dass die Patienten aufbrausend werden können. Wenn man da direkt den Vertrag abbricht von Seiten des Trägers fallen meiner Meinung nach die Interessen des Patienten komplett hinten runter. Denn die Person braucht ja in dem Moment jemanden, der ihm trotzdem hilft, obwohl die Person solche Probleme hat. Ich glaube nicht, dass eine kranke Person das dann ausnutzt, sondern Ausraster etc. dann eher an der Krankheit liegen. Dass jemand mit Absicht nicht sauber macht oder sich danebenbenimmt (rülpsen etc.), das glaube ich nicht. Das wäre jedenfalls nicht in Ordnung, finde ich. Und in so einem Fall fände ich es auch gerechtfertigt, wenn der Anbieter kündigen würde. Das sollte der Anbieter dann unterscheiden können: Handelt es sich um bewusstes, schlechtes Benehmen oder ist das schlechte Benehmen eine Folge der Erkrankung, die die Person nicht bewusst macht, sondern unbewusst. Ich könnte mir vorstellen, dass da die Anbieter nicht immer richtig entscheiden.
    • Ich benehme mich eigentlich immer, also selbstverständlich auch, wenn meine ABW-Frau kommt. Ebenso selbstverständlich biete ich ihr was zu trinken oder mal Kekse oder so an. Bei uns herrscht ein sehr freundschaftlicher Umgang miteinander. Wir reden über alles mögliche und können uns auch immer einig werden. Auch dann, wenn sie einen Vorschlag macht, der mir eigentlich nicht so gut gefällt. Bei uns herrscht ein Geben und Nehmen; d.h. sie kommt mir entgegen und ich komme ihr entgegen. Bei der Terminvergabe bin ich eher locker und da kann sie die Termine bis auf die eine oder andere Ausnahme so legen, wie es ihr am besten passt.
      Ich bin nicht auf der Welt, um zu sein, wie Andere mich gern hätten.
    • Darlina wrote:

      Mir geht es nur darum, ein Bild davon zu bekommen, wie BeWo ansonsten funktioniert und wie die Leute miteinander umgehen, in dieser sehr speziellen Form der Betreuung.
      Soviel ich weiß, setzen die Betreuer schon auch Grenzen, wenn sich jemand unmöglich benimmt. Es kam auch schon vor, dass jemand aus dem Betr. Wohnen rausgeschmissen wurde. Meist nicht von heute auf morgen, aber wenn sich jemand wie von dir beschrieben benimmt, ist ja auch meistens keine Kooperation mehr möglich, und dann hat die Betreuung keinen Sinn mehr. Vielleicht wird man versuchen, herauszufinden, ob noch Wille zur Kooperation da ist, ob irgendein Frust vorhanden ist, den man ausräumen kann.
      Freigewordene Plätze im betr. Wohnen können meist sehr schnell wieder besetzt werden, da es genug Nachfrage gibt. Insofern ist es für einen Anbieter des betr. Wohnens kein Problem, auch mal jemanden rauszuschmeißen, wenn es nicht mehr funktioniert.
      Alles wird galaktisch gut.
    • Danke für Eure Rückmeldung. Ich finde es widerlich bzw. respektlos, wenn so mit den Leuten umgegangen wird. Das Ding ist dann, ob die Leitung des Unternehmens dann auch der Meinung ist, dass dieses Verhalten nicht geht. Als Betreuer kann man irgendwann gehen, aber wenn man nur die Zeiten bezahlt bekommt, in denen man bei den Klienten ist, macht man dann ja Minus, wenn man Grenzen setzt (und geht).
    • Darlina wrote:

      aber wenn man nur die Zeiten bezahlt bekommt, in denen man bei den Klienten ist
      Ist das denn so? Ich habe angenommen, dass die Sozpäds bei einem Träger fest angestellt sind und ein festes Monatsgehalt beziehen. Wenn dann einer mit dem einen Klienten in der Woche nichts macht, dann macht er halt was anderes, denn die Arbeit geht ihnen wahrscheinlich nicht aus. Oder hast du da andere Informationen?
      Alles wird galaktisch gut.
    • Shenya wrote:

      Ist das denn so? Ich habe angenommen, dass die Sozpäds bei einem Träger fest angestellt sind und ein festes Monatsgehalt beziehen.
      Da gibt es unterschiedliche Modelle. Es gibt neben der von dir erwähnten Variante (was anderes machen) auch Träger, wo ein Mitarbeiter z.B. 10 Wochenstunden hat, d.h. er muss im Schnitt zehn Stunden Arbeiten beim bzw. mit dem Klienten nachweisen. Gerade weil, wie oben jemand beschrieb, bei manchen Trägern wirklich nur die Zeit als Arbeitszeit gilt, wo man direkt am Klienten ist. Und wenn der Arbeitgeber dann z.B. vier Klienten mit jeweils 2,5 Stunden für ihn vorsieht und einer fällt aus wegen Unerträglichkeit macht der Mitarbeiter Minusstunden. [Aber im Moment gibt es so viele Jobs im Sozialbereich, dass der Mitarbeiter wohl einfach den Job wechseln würde, wenn der Chef verlangen würde, dass er trotzdem zu dem unerträglichen Klienten geht.]
      Surprised by the joy of life.
    • Darlina wrote:

      Danke für Eure Rückmeldung. Ich finde es widerlich bzw. respektlos, wenn so mit den Leuten umgegangen wird. Das Ding ist dann, ob die Leitung des Unternehmens dann auch der Meinung ist, dass dieses Verhalten nicht geht. Als Betreuer kann man irgendwann gehen, aber wenn man nur die Zeiten bezahlt bekommt, in denen man bei den Klienten ist, macht man dann ja Minus, wenn man Grenzen setzt (und geht).
      Es wäre vielleicht noch möglich, sich an den Betriebsrat zu wenden oder an eine Gewerkschaft bei solchen Fragen.
    • Also ich kenn es hier in der gegend eigentlich nur, dass die mitarbeiter fest angestellt sind. egal ob volle stelle oder 400 eur.-job. der beginnt um x uhr und endet um x uhr. wenn klienten ausfallen, hat der arbeitgeber das problem. aber ich glaube, sie kalkulieren sowas ein.
      das kann allerdings auch dazu führen, dass manche anbieter echt fieß im abrechnen sind. ich wurde vor kurzem erst ziemlich "übers ohr gehauen". wenn ich nicht eh wegen anderen gründen gegangen wäre, wäre ich deswegen gegangen. das war sowas von daneben :x :x :x :x :x :x Eigentlich müsste ich den Anbieter dem LVR melden. Aber ich habe den Stress gescheut. Ein paar flasche Angaben wurden anstandslos aus der Abrechnung gestrichen. Deswegen sollte man schon gucken, was man auf dem Stundenzettel unterschreibt.

      Größere Träger (DRK, Caritas usw.) sind meines wissens nach fair. sie können es sich sozusagen leisten und können auch mal spendenanträge für z.B. Ausflüge o.ä. stellen. Bei kleineren Anbietern sollte man genauer hinschauen (auch z.B. wegen Urlaubsvertretungen o.ä.)
    • Shenya wrote:

      Ist das denn so?
      Ja. Ein seltsames Modell, wenn man sieht, dass man auch noch Fahrzeiten, etc. hat, die zwischen den Kliententerminen liegen. Die sind dann auch nicht bezahlt.

      Shenya wrote:

      Ich habe angenommen, dass die Sozpäds bei einem Träger fest angestellt sind und ein festes Monatsgehalt beziehen.
      Das ist in Teilen so. Viele sind auch befristet angestellt. Honorar ist eher selten, dann eher auf 450€-Basis. Letztlich geht es in dem Fall jetzt hier auch um ein festes Gehalt, nur muss man dafür auch eine bestimmte Std.-Zahl beim Klienten vorweisen, d.h., dass was man nicht schafft (Weil Klienten nicht da sind, weil Feiertage sind), muss man nachholen (und das ist wirklich ein sehr seltsames Modell, denn so hat man letztlich nicht wirklich einen zusätzlichen freien Tag, sondern erarbeitet sich seinen Feiertag, in dem man die Std.,die man deswegen nicht macht, vor- oder nacharbeitet.

      Shenya wrote:

      Wenn dann einer mit dem einen Klienten in der Woche nichts macht, dann macht er halt was anderes, denn die Arbeit geht ihnen wahrscheinlich nicht aus.
      Eben das geht nicht, da es ja nur Geld für Klientenzeit gibt. Alles Andere muss abgesprochen werden, um dass es bezahlt wird.
      Bei den vorherigen Arbeitgebern wäre das gegangen,...aber dafür waren die Stellen befristet.

      Surprised wrote:

      Und wenn der Arbeitgeber dann z.B. vier Klienten mit jeweils 2,5 Stunden für ihn vorsieht und einer fällt aus wegen Unerträglichkeit macht der Mitarbeiter Minusstunden.
      Genau. Oder durch Feiertage (wie oben schon beschrieben).

      Surprised wrote:

      [Aber im Moment gibt es so viele Jobs im Sozialbereich, dass der Mitarbeiter wohl einfach den Job wechseln würde, wenn der Chef verlangen würde, dass er trotzdem zu dem unerträglichen Klienten geht.]
      Ja. Wobei ja das häufige Wechseln ja grade das Problem war, warum man diese Stelle angenommen hat (weil sie eben mal nicht befristet war). D.h.: Entweder aushalten und "das Ding mitspielen" oder schon wieder wechseln, bewerben, einarbeiten, einen kurzen Arbeitszeitraum wieder auf dem Lebenslauf haben, etc. .

      FruchtigBunt wrote:

      Es wäre vielleicht noch möglich, sich an den Betriebsrat zu wenden oder an eine Gewerkschaft bei solchen Fragen.
      Einen Betriebsrat gibt es nicht, aber einen Mitarbeiter, der bereits in einem Betriebsrat war. Der spielt das Spiel aber ebenso mit. Warum auch immer. Ich verstehe es nicht. Gewerkschaft hätte wohl zur Folge, dass man eh nicht mehr lange in dem Job ist.

      kastenfrosch wrote:

      Also ich kenn es hier in der gegend eigentlich nur, dass die mitarbeiter fest angestellt sind.
      Das ist gut. Hier kenne ich das weniger - also allgemein im sozialen Bereich. Im BeWo habe ich schon den Eindruck, dass die Leute eher fest angestellt sind.

      kastenfrosch wrote:

      wenn klienten ausfallen, hat der arbeitgeber das problem. aber ich glaube, sie kalkulieren sowas ein.
      Das sehe ich auch so und war bisher in allen Arbeitstelle so. ...Nur diesmal halt nicht (mit genannten Folgen).

      kastenfrosch wrote:

      Deswegen sollte man schon gucken, was man auf dem Stundenzettel unterschreibt.
      Bei uns werden die so schnell unterschrieben und an den nächsten weiter gereicht, dass keine Zeit ist, da etwas durchzurechnen. Zumindest was die Mitarbeiter angeht. Die Klienten ansich haben schon Zeit, alles durchzurechnen, wenn sie es denn könnten oder fragen würden. ...aber das ist dann deren Entscheidung, ob sie das tun.

      kastenfrosch wrote:

      Größere Träger (DRK, Caritas usw.) sind meines wissens nach fair.
      Auch nicht immer. Zumindest im sozialen Bereich nicht (also wie die Stimmung ist, Befristungen, etc.). ...aber ich denke auch, dass sie sich eher ans Arbeitsrecht halten, als so manch kleiner Träger.
    • Darlina wrote:

      Wobei ja das häufige Wechseln ja grade das Problem war, warum man diese Stelle angenommen hat (weil sie eben mal nicht befristet war).
      Auch da sieht es in Deutschland wohl unterschiedlich aus. In den großen Ballungsräumen, also z.B. Berlin und München, sind Fachkräfte so dringend gesucht, dass die Träger es sich eigentlich nicht mehr leisten können befristet einzustellen. Ich würde nachfragen, wenn eine Befristung vorgesehen ist, ob die nicht gekippt werden kann. So habe ich das bei meinem aktuellen Arbeitgeber gemacht bzw. ich habe gesagt, dass ich die Stelle nur annehme, wenn sie von vorne herein unbefristet ist.
      Surprised by the joy of life.
    • Darlina wrote:

      Von daher wäre meine Frage an Euch, welchen Umgang ihr mit den Mitarbeitern habt?
      Bei mir und meinem ABW-Mann herrscht ein kumpelhafter, aber respektvoller Umgang. :nod: :thumbup:

      Darlina wrote:

      Werdet ihr schon mal laut, wenn sie einen Vorschlag machen?
      Nein, warum sollte ich? Er will mir ja schliesslich nur helfen und letzten Endes bestimme ich ja immer noch, was wir machen. Er hat mir z. B. mal vorgeschlagen, zur Wasserskianlage zu fahren, aber da hab ich dann dankend abgelehnt und damit war das Thema dann auch erledigt.

      Darlina wrote:

      Bereitet ihr keinen sauberen Platz/Tisch, wo sie sich hinsetzen kann?
      Klar. Ich würde ja schliesslich auch nicht auf einem Sofa sitzen wollen, dass voller Katzenhaare, Krümeln oder Flecken ist. Deswegen wird mein Sofa vorher extra nochmal abgesaugt und ich leg eine gute Schondecke drauf, die ich nur hernehm, wenn ich Besuch kriege.

      Darlina wrote:

      Pups und rülpst ihr in deren Gegenwart herum, weil ihr wisst, dass ihr eh nicht rausgeschmissen werden (weil die Betreuer sich ja in Eurer Wohnung befinden und nicht ihr in deren Büro)?
      Pupsen und Rülpsen vor anderen Menschen? Wer macht denn bitte so was? 8o
      "Je weniger wir Trugbilder bewundern, desto mehr vermögen wir die Wahrheit aufzunehmen."
      Erasmus von Rotterdam
    • Ich seh das ähnlich wie @Rusty Mike.
      Ansonsten versuche ich meiner Betreuerin soweit entgegenzukommen, wie mir das möglich ist, also ihr nicht mehr Arbeit zuzumuten als nötig, und Respekt und Höflichkeit sind für mich ohnehin Grundlagen für ein halbwegs akzeptables Miteinander unter Menschen. Sie wird zwar bezahlt, mir bei den Dingen zu helfen, die mir nicht leicht fallen, aber ich finde das keinen Grund, sowas auszunutzen.
      Wenn sie zu Besuch bei mir ist, was ohnehin nicht oft der Fall ist, findet sie auch eine ordentliche und saubere Umgebung vor. Das ist aber nichtmal ihretwegen so, sondern weil ich das auch selbst brauche. Bei mir muss das immer so aussehen, daß ich jederzeit jeden hereinlassen kann, auch wenn ich so gut wie nie Besuch habe.

      Was die Häufigkeit betrifft, sehen oder telefonieren wir normalerweise einmal pro Woche. Dann kann ich ihr sagen, ob was anliegt oder ob nicht. Aber ich hab im Grunde genommen gerne meine Ruhe, und sie ist nur dafür da, mir bei den Sachen zur Seite zu stehen, die ich alleine nicht schaffe, was eigentlich nicht sehr viel ist. In der Hauptsache hat sei ein Auge drauf, daß ich nichts Wichtiges oder Unangenehmes vor mir herschiebe. Ich hab so ´ne ausgeprägte Fähigkeit, Dinge, die mir unwichtig sind, zu vergessen, und das ist so ihr Hauptaufgabenfeld bei mir. Also guckt sie, ob Ämterkram erledigt ist, Arztbesuche anfallen könnten, die ich erst garnicht ausmache, oder hilft mir, wenn ich mit irgendwelchem Papierkram überfordert bin. Ich leg ihr die Sachen dann vor und sie guckt, wie das dann erledigt werden kann.
      Freiheit ist, wenn alle satt sind.
    • Hi,

      mittlerweile wohne ich in einer Betreuten WG mit 18/7 anwesenden Betreuern.

      Aber als ich noch IABW(Intensiv Ambulant Betreutes Wohnen) hatte hatte ich 3-4 mal in der Woche Kontakt zu den IABW Leuten(2 Betreuer waren für mich zuständig). Wir hatten an verschiedenen Tagen in der Woche verschiedene "Topics" z.B. waren wir einmal die Woche zusammen Lebensmittel und sowas einkaufen. Ein anderes mal ging es um die Ordnung in meiner Wohnung, ich hatte/habe nicht alleine die Kraft auf zu räumen, wodurch ich Hilfe brauchte. Wir haben sehr viel Zeit darauf verwendet, bis meine gesetzliche Betreuerin eine Putzfrau engagiert hat um Ordnung und Sauberkeit in meiner Wohnung wenigstens einmal die Woche her zu stellen. Über die 3 Jahre in denen ich IABW hatte hatte ich etwa 8 verschiedene Betreuer. Manche haben mit mir zu Mittag gegessen oder Kaffe getrunken andere haben nichts angenommen was ich ihnen angeboten habe. Ich habe mich immer bemüht ein möglichst angenehmes Umfeld zu bieten, aber... aufgeräumt war es davor bei mir nie.

      Zum Thema Rülpsen/Pupsen: Das gehört zum Leben dazu, ich kann aufgrund einer schwäche meines Schließmuskels die Pupse nicht zurück halten... so dass Pupsen einfach dazu gehört... es hatte sich auch nie jemand beschwert.

      Mit freundlichen Grüßen
      Lea
      Handle ehrlich, handle weise, sei freundlich, baue Brücken keine Mauern, aktzeptiere Fremdes, freue dich über Unterschiede.
    • @Darlina
      Ich würde die verbalen und anderen Beleidigungen dokumentieren über vier Wochen und in einem Teamgespräch oder vorher einzeln bei Vorgesezten ansprechen und um Unterstützung bitten. Wenn das nichts nutzt: Job wechseln.

      Ich kann nicht beurteilen, ob die Beleidigungen in dem Bereich als Mitarbeiter hinnehmbar sind. Es wäre ja auch möglich, dass du dich aufgrund eigener Probleme vielleicht durch die Beleidigungen getriggert fühlst. Möglicherweise würde es helfen, daran zu arbeiten, sowas nicht persönlich zu nehmen. Dazu kenne ich dich aber nicht.

      Mal angenommen, ein Klient will einen mit Rulpsen und Pupsen provozieren. Ich würde mir dann überlegen, warum er das tut und versuchen, die dahinterliegenden Probleme rauszufinden. Manche Klienten sind so krank, dass sie einen provozieren, weil sie die Zuwendung brauchen oder austesten wollen, ob sie bestraft und verlassen werden, wenn sie sowas tun. Bei denen spielt sich oft ein altes Programm ab. Man muss meiner Meinung nach extrem gut geschult sein, um damit umzugehen und auch selbst psychisch gefestigt.
      Ich finde aber, dass einem der Träger dabei unterstützen sollte.

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    • Darlina wrote:

      Ja. Ein seltsames Modell, wenn man sieht, dass man auch noch Fahrzeiten, etc. hat, die zwischen den Kliententerminen liegen. Die sind dann auch nicht bezahlt.
      Da würde ich entweder den AG wechseln oder die Klienten nur noch zu mir ins Büro kommen lassen und dort die Gespräche führen.
      Sorry, aber das geht mal gar nicht.
      Hohe Zahlen bei der Editierungsanzeige zeigen nicht, dass ich permanent meine Meinung ändern würde. Ich habe nur Probleme Rechtschreib- und Grammatikfehler zu tolerieren und korrigiere diese daher, wenn ich sie sehe.
      Dennoch kann auch ich Tippfehler übersehen. In diesem Fall bitte ich um Nachsicht.