Wie oft nutzt ihr ambulantes, betreutes Wohnen und was macht ihr bei den Terminen?

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    • nichtgeschwindigkeit schrieb:

      Ich weiß nur dass beim ABW regelmäßig Berichte verfasst werden, die sie glaube ich auch bekommt.
      Ja, die müssen Berichte verfassen - auch damit später geklärt werden kann, ob eine Verlängerung sinnvoll ist. ...und wegen der gesetzlichen Betreuung denke ich, dass es wohl auch darauf ankommt, für was diese eingesetzt ist.

      Ich frag mich grade ehrlich, wie das Alles in so einer kurzen Zeit gemacht werden soll. Also wenn man z.B. zweimal drei Std. in der Woche bekommt und in der Zeit soll Klientenkontakt stattfinden, Dokumentation, Telefonate mit Stellen, Briefe an xy, die Anfahrt,...wie soll das alles in so eine kurze Zeit gehen? Da kann man ja eher mit dem Klienten telefonieren oder nur einmal kommen, damit man den anderen Termin für Schreibsachen und Telefonate frei hat!

      Ist denn ganz klar, dass eine Betreuerin auch Wochenende hat?

      nichtgeschwindigkeit schrieb:

      Hast du eigentlich schon Mal überlegt dich an einen (oder mehrere) Träger in deiner Nähe zu wenden und nach einem Info/Vorgespräch zu fragen oder denen eine Mail mit deinen Fragen zu schicken?
      Ja. Da kommt es nur darauf an, aus welcher Perspektive ich die Mail schreibe. Es ist sicher etwas Anderes, ob ich als potentielle Klientin schreibe oder als potentielle Mitarbeiterin. Ich glaube auch, dass die Angaben, die ich dann bekomme, anders sein werden.
    • Darlina schrieb:

      ...und kannst Du die Stellen dann selber fragen oder ruft die Betreuerin dann an? Alles kann sie ja auch nicht übernehmen. Sonst müssten wohl mehr Stunden her.
      Kannst Du denn warten, mit Deinen Dingen, bis zum nächsten Termin?
      Die Telefonate für Terminvereinbarungen macht meine Betreuerin. Und ja - sie kann alles übernehmen - dafür ist sie da, dafür wird sie bezahlt. Wenn die Stunden nicht ausreichen, kann man mehr beantragen.
      Wobei vermutlich ab einer bestimmten Stundenzahl gefragt werden wird, ob man nicht besser in einer Einrichtung aufgehoben wäre. Und da muss man dann für seine Freiheit kämpfen.

      Darlina schrieb:

      Nachtrag: Und was macht ihr, wenn ihr krank seit? Sagt ihr dann den Termin ab? Fällt der dann aus? Wird er nachgeholt?
      Der Termin als solcher wird nicht nachgeholt - aber die Stunden verfallen nicht. Ich habe heute meinen Arzttermin für Montag abgesagt, weil meine Betreuerin krank ist. Sobald sie wieder da ist, macht sie einen neuen Termin aus.

      Ich versuch es nochmal deutlicher zu erklären.
      Mir wurden 3 Stundne pro Woche bewilligt. Nach Abzug der 'Bürokratiezeit' bleiben effektiv 2,5 Stunden für mich übrig. Die Fahrzeit zu mir geht nicht von meiner Zeit ab.
      Was wir in 'meiner' Zeit machen entscheide ich - nur ich, sonst keiner. Theoretisch könnten wir einfach nur spazierengehen. Praktisch brauche ich aber Begleitung zu Ärzten und Ämtern. Und so ein Termin kann mit Fahrzeit von mir zum Arzt (diese Fahrzeit zählt zu meiner Zeit) und Wartezeit auch durchaus mehr als 2,5 Stunden sein. Meine Betreuerin richtet es aber so ein, dass sie direkt im Anschluss an einen Arzttermin (egal ob mit mir oder jemand anderen) keinen andern Klienten hat.

      Und ich brauche Hilfe bei der Organisation meines Chaos. Da sind 2,5 Stunden auch schnell vorbei.

      Darlina schrieb:

      Ich frag mich grade ehrlich, wie das Alles in so einer kurzen Zeit gemacht werden soll. Also wenn man z.B. zweimal drei Std. in der Woche bekommt und in der Zeit soll Klientenkontakt stattfinden, Dokumentation, Telefonate mit Stellen, Briefe an xy, die Anfahrt,...wie soll das alles in so eine kurze Zeit gehen?
      Die 10 Minuten pro Stunde, die für die Dokumentation gedacht sind reichen im allgemeinen aus. Die meisten Klienten haben ja nicht nur eine Stunde pro Woche, sodass es eh mehr Zeit gibt. Aber es müssen ja auch keine Romane geschrieben werden. Wichtig ist nur, dass aufgeschrieben wird, was gemacht wurde - und das wird dann verglichen mit dem, wofür man die Hilfe beantragt hat. Da reichen 'ausführliche Stichpunkte' aus. Und die Dokumentation wird im Büro gemacht.

      Die Telefonate mit Stellen - damit meinst du telefonische Terminvereinbarung für meine Arztbesuche? Die werden gemacht, wenn sie bei mir ist. Für 'normale' Menschen ist so etwas einfach - und dauert keine 5 Minuten.
      Briefe in meinem Namen? Auch das wird während der gemeinsamen Zeit gemacht. Entweder bei mir zu Hause - oder beim Verein im Büro. Da kann alles sofort ausgedruckt werden, damit ich auch Kopien habe. Dort haben wir auch meinen SBA Antrag gemeinsam gemacht.
      Das sind ja grundsätzlich Dinge, die in meiner Verantwortung liegen - die ich selber machen sollte/müsste. Wenn ich dafür Hilfe bekomme heißt das nicht, dass mir alles abgenommen wird.

      Stunden lassen sich auch 'schieben' oder 'sparen'. Wenn wir in den Kletterwald wollen, brauchen wir mehr als 2,5 Stunden. Also fallen die Stunden in der Woche davor oder danach halt weg - und werden an diesem Tag verbraucht.
      ~ What the fuck is real life and where can I download it? ~
    • Darlina schrieb:

      Ist denn ganz klar, dass eine Betreuerin auch Wochenende hat?
      Ich verstehe nicht ganz, was dich so sehr in diesen Gedankengang gebracht hat.

      Diese Betreuer sind Angestellte. Für sie gelten Arbeitszeitregelungen. Geregelte Wochenarbeitszeiten, freie Tage, Urlaub, bezahlter Krankenstand, Fortbildung, Freizeitausgleich für eventuell einmal anfallende Überstunden...

      Selbst ungelernte Kräfte (die meisten haben aber eine gute Ausbildung: Sozialpädagogen, Heilerziehungspfleger/-in, Erzieher/-in, Gesundheits- und Krankenpfleger/-in oder vergleichbare Qualifikation) und Menschen die in Teilzeit andere betreuen, haben sich diesen Beruf ausgesucht. Warum sollten sie so etwas arbeiten, wenn sie KEIN Wochenende hätten oder KEIN Urlaub oder NICHT genug Geld verdienen würden?

      Den ganzen Thread scheinen deine Gedanken in Sorge um diese Menschen zu kreisen, ob sie genug bezahlt werden, ob sie genug Freizeit haben, wie sie die Arbeitsbelastung schaffen... Ich frage mich woher deine Besorgnis kommt?

      Falls es die Frage ist, ob du deren Hilfe in Anspruch nehmen kannst ohne ein schlechtes Gewissen zu haben, ja natürlich. Dazu sind sie da. Das ist der Beruf und für viele auch die Berufung die sie sich ausgesucht haben. Ja, man kann sogar recht gut verdienen in diesem Beruf, bei einem sicheren Arbeitsplatz und diversen Vergünstigungen wie z.B. Dienstfahrzeug, freie Fahrt in öffentlichen Verkehrsmitteln, kostenlose Weiterbildung, oft Betriebsrenten... und meine Betreuer waren verheiratet und hatten Kinder zu versorgen und sie haben sich nicht mehr beklagt über Stress und Probleme am Arbeitsplatz, als ich das tue in der IT oder die Bäckereifachverkäuferin in meiner Bäckerei um die Ecke.

      Mal ein Jobangebot, daß so ziemlich den Standard abbilden dürfte, zumindest für den öffentlichen Dienst/kirchliche Einrichtungen etc.:
      karriere.paulinenpflege.de/jobs/offene-stellen/?yid=915
      Wer von seinem Tag nicht zwei Drittel für sich selbst hat, ist ein Sklave. - Friedrich Nietzsche
      Alles was du sagst, sollte wahr sein. Aber nicht alles was wahr ist, solltest du auch sagen. - Voltaire

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    • Ich versuch mal zu antworten:

      Leseratte schrieb:

      Die Telefonate für Terminvereinbarungen macht meine Betreuerin. Und ja - sie kann alles übernehmen - dafür ist sie da, dafür wird sie bezahlt.
      Das sehe ich ein bisschen anders. Ich denke, Helfer können helfen und auch Dinge übernehmen, aber in vielen Fällen sind sie dafür da, einem dabei zu helfen, dass man es irgendwann auch alleine kann. Hilfe zur Selbsthilfe also und nicht "alles" und "immer" für den Anderen machen. Wenn jemand nicht von A nach B kommt, weil er es körperlich nicht kann, ist es etwas Anderes. Da kann es schon sein, dass man ihm meist und auf Dauer dabei helfen muss.

      Leseratte schrieb:

      aber die Stunden verfallen nicht. Ich habe heute meinen Arzttermin für Montag abgesagt, weil meine Betreuerin krank ist. Sobald sie wieder da ist, macht sie einen neuen Termin aus
      Was ist denn, wenn sie länger krank ist? Sammeln sich dann die Stunden und werden dann irgendwann nachgeholt? Das ist ja irgendwann nicht mehr leistbar, wenn 20-30-40 Std. nachgeholt werden müssen.

      Leseratte schrieb:

      Die Fahrzeit zu mir geht nicht von meiner Zeit ab.
      Das ist gut, solange die Betreuerin sie auch bezahlt bekommt. Wenn ich als "normale" Arbeitnehmerin einen Termin mache und zu einem Klienten fahre, kann der ja auch seine Zeit bekommen, aber die Fahrzeit liegt in meiner Arbeitszeit und bekomme die damit auch bezahlt.

      Leseratte schrieb:

      Die 10 Minuten pro Stunde, die für die Dokumentation gedacht sind reichen im allgemeinen aus.
      ...aber sie muss doch auch Berichte schreiben. ...und manchmal für einen Briefe. Gut, wenn man selber einen PC hat oder man verschiebt den Termin auf das Betreuungsbüro, geht das ja auch so.

      Leseratte schrieb:

      Wenn wir in den Kletterwald wollen, brauchen wir mehr als 2,5 Stunden. Also fallen die Stunden in der Woche davor oder danach halt weg - und werden an diesem Tag verbraucht
      Das verstehe ich.

      Liramlis schrieb:

      Ich verstehe nicht ganz, was dich so sehr in diesen Gedankengang gebracht hat.
      Weil ich bei manchen Trägern gesehen habe, dass es eine Rufbereitschaft und Freizeitangebote am Wochenende gibt. Wenn man dann z.B. eine halbe Stelle in der Betreuung hat und seine Termine immer wieder nach den Klienten ausrichtet, kann es passieren, dass man kaum Tage wirklich nur für das Privatleben hat und das, obwohl man nur eine halbe Stelle hat.

      (Wohl bemerkt: Ich will hier keine Klienten kritisieren, sondern das System (für mich) verstehen.)

      Liramlis schrieb:

      Diese Betreuer sind Angestellte. Für sie gelten Arbeitszeitregelungen. Geregelte Wochenarbeitszeiten, freie Tage, Urlaub, bezahlter Krankenstand, Fortbildung, Freizeitausgleich für eventuell einmal anfallende Überstunden...
      Das ist gut, wenn das so ist. Ich habe jetzt gelesen, dass Klienten an einem Feiertag nicht betreut werden wollen, sie aber dennoch ihre Std. behalten. Für mich ergibt das den Gedanken, dass die Angestellten dann ja gar nicht wirklich einen zusätzlichen freien Tag haben. Ein Geschäft, das wegen Feiertag zu hat und seine Mitarbeiter deswegen nicht arbeiten,...da müssen die Mitarbeiter ja auch nicht die Arbeit vom freien Tag nachholen. Man hat dann einfach "zu" und "frei". ....aber beim betreuten Wohnen muss man die Std. dann nachholen?
      ...und da gingen meine Gedanken dann weiter, was ist, wenn man krank ist und Urlaub hat. Wenn man die Std. dann auch nachholen muss, hat man nicht wirklich Urlaub, sondern mehr Arbeitszeitverschiebung. Dass das rechtlich möglich ist, bezweifle ich.

      Liramlis schrieb:

      Ich frage mich woher deine Besorgnis kommt?
      Ich bin auf Stellensuche...und mir erscheint grade das System anders zu sein, als das, was ich bisher kenne. Ich bekomme das "Wenn Std. ausfallen, macht man sie ein anderes Mal" im Moment nicht mit "Urlaub, krank, Feiertage,...und dann wirklich frei haben" zusammen.

      Liramlis schrieb:

      oft Betriebsrenten...
      Ne. Nicht überall,...je nach Träger halt. Allerdings ist das einer der Bereiche, die noch am ehesten entfristet sind.

      Mal schauen.
    • Darlina schrieb:

      ...aber beim betreuten Wohnen muss man die Std. dann nachholen?
      Deshalb haben die ja auch nur 85% ihrer Arbeitszeit als Stunden mit den Betreuten, damit Zeit bleibt ausgefallene Stunden nachzuholen. Viele Betreute haben sowieso nie an Feiertagen Betreuung, ich zum Beispiel hatte 4 Stunden im Monat, die nie an Wochenenden oder Feiertagen lagen. Dafür hatte ich mal in einem Monat 6 Stunden (unvorhergesehener Arztbesuch war nötig), obwohl ich nur 4 bezahlt bekomme, das haben wir dann im nächsten Monat (weil das zeitnah gemacht werden muss) ausgeglichen, da hatte ich dann nur 2 Stunden für den Monat. Da wären also schon allein von mir 2 Stunden gewesen zum Ausgleichen eines Feiertages für einen Klienten bei dem das dann ausfällt. Ein anderer Klient kommt vielleicht für 4 Wochen ins Krankenhaus und seine Stunden fallen völlig oder zum Großteil aus (die werden dann auch nicht nachgeholt, weil er sich zu der Zeit ja in Betreuung befindet), andere sagen Termine ab oder Termine werden von Dritten verschoben... Ich kann mich erninnern, daß meine Betreuerin einen riesigen Kalender hatte, in dem mindestens so viele ausgefallene Termine standen wie welche die stattgefunden haben. Wenn du in dem Beruf arbeiten willst musst du was Zeitplanung angeht flexibel sein (aber nicht jenseits des Grundgerüstes das ich weiter unten beschreibe und verlinke).

      Darlina schrieb:

      Wenn man dann z.B. eine halbe Stelle in der Betreuung hat und seine Termine immer wieder nach den Klienten ausrichtet, kann es passieren, dass man kaum Tage wirklich nur für das Privatleben hat und das, obwohl man nur eine halbe Stelle hat.
      Das ist dann aber Sache des Betreuers. Wenn der sagt "ne da kann ich nicht" dann geht es nicht. Die können sich ihre Termine mit den Betreuten ja auch selber einteilen. Daß da auch Tage völlig frei zu sein haben ist selbstverständlich (wenn ein Betreuer das nie so regeln würde, würde er wohl auch Probleme mit dem Arbeitgeber bekommen, weil der Arbeitnehmer auch für ausreichend Erholungsphasen sorgen muss, sonst hält er es ja nicht lange im Beruf aus), genauso wie der Urlaub, daß Betreuer mal krank sind oder auf Fortbildung sind. Es ist eine Gemeinschaftsleistung des Betreuers und des Betreuten gemeinsam Lösungen und Termine zu finden. Das ist nichtmal so schwer, weil die meisten Betreuten, wie gesagt, nur eine sehr begrenzte Anzahl Stunden genehmigt bekommen.

      Schau dir nochmal die Links an, die ich gepostet habe, relativ am Anfang, da war eine Präsentation. Da wird genau ausgerechtnet wieviel Zeit im Monat auf Verfügungsstunden fällt, wieviel Zeit auf anderes und daß das nur maximal 40 Stunden in der Woche sind. Wenn ein Betreuer am Wochenende arbeitet, dann hält er sich halt mal einen Montag und einen Dienstag frei. Letztendlich arbeiten die Betreuer nicht mehr als andere Arbeitnehmer, nur daß sie den großen VORTEIL genießen mehr Einfluß auf diese Zeiteinteilung zu haben. Es ist kein NACHTEIL.

      Arbeits(zeit)management ist übrigens auch eine Fortbildung die viele Betreuer besuchen und im Studium wird so etwas auch oft angeboten.

      Eine Arbeitszeitregelung in der Diakonie, solche Regelungen gibt es auch für Beschäftigte im Betreuten Wohnen in anderen Unternehmen, bei anderen Trägern: vkm-baden.de/avr/avr_3.htm

      Du kannst hier deutlich sehen, daß da enge Grenzen gesetzt sind für das was erlaubt ist, daß Wochenendarbeit vermieden werden soll, wo nicht möglich darf es nicht jedes Wochenende sein und es müssen danach freie Tage unter der Woche existieren etc.

      Würden die das nicht so handhaben, würden sie die Menschen, die für sie arbeiten sehr schnell verschleißen und das in einem Berufsfeld daß je nach zu Betreuenden sowieso schon psychisch und auch physisch fordernd ist.

      Meine Betreuerin musste jeden Monat ihre Arbeitszeitzettel (nicht nur die Zeitzettel für die Betreuung) abgeben und die wurden kontrolliert. Hätte sie da die Regelungen für vorgeschriebene Freizeit / maximale Arbeitszeit nicht eingehalten wäre sie sicher ermahnt worden und hätte sich erklären müssen.
      Wer von seinem Tag nicht zwei Drittel für sich selbst hat, ist ein Sklave. - Friedrich Nietzsche
      Alles was du sagst, sollte wahr sein. Aber nicht alles was wahr ist, solltest du auch sagen. - Voltaire

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    • Liramlis schrieb:

      Deshalb haben die ja auch nur 85% ihrer Arbeitszeit als Stunden mit den Betreuten, damit Zeit bleibt ausgefallene Stunden nachzuholen.
      Hm, ich dachte, dass nicht die ganze Zeit mit den Betreuten ist, hängt damit zusammen, dass sie dann dokumentieren und Team haben können.

      Liramlis schrieb:

      Da wären also schon allein von mir 2 Stunden gewesen zum Ausgleichen eines Feiertages für einen Klienten bei dem das dann ausfällt.
      Vielleicht ist es schon zu spät und verstehe es morgen besser. Im Moment sehe ich da keinen Ausgleich, weil die 2 Std. doch im Vormonat gemacht wurden.

      Liramlis schrieb:

      weil der Arbeitnehmer auch für ausreichend Erholungsphasen sorgen muss, sonst hält er es ja nicht lange im Beruf aus),
      Eben. ...und wenn man das so hinbekommt, dass man auch mal Tage ganz frei hat, ist es ja gut. In wie weit die Leitung der Einrichtung da mitreden kann, weiß ich nicht. Auch nicht, wie die Erholungsphasen sein müssen. ...oder meinst Du, dass man z.B. keine 16 Std. am Stück arbeiten darf, etc.?

      Liramlis schrieb:

      Letztendlich arbeiten die Betreuer nicht mehr als andere Arbeitnehmer,
      Das ist gut. ...und ja, ich guck nochmal wegen den Links.

      Mir wurde gesagt, dass man in Einrichtung x so und soviel Euro pro Std. bekommt. Ich nehme mal an, dass damit die Fachleistungsstunden gemeint sind. Nur was man dann für die Zeit außer der Fachleistungsstunden bekommt, also Berichte, Fahrten, Team?

      Liramlis schrieb:

      Würden die das nicht so handhaben, würden sie die Menschen, die für sie arbeiten sehr schnell verschleißen
      Ja.

      Im Moment scheinen mir da eher immer mehr Anbieter vom amb. betr. Wohnen auf den Markt "zu sprießen". Meist aber kleine, private Träger. Ich vermute, Leute, die von großen Trägern weg sind und sich dann selbständig gemacht haben. Die müssen sich natürlich auch an die Gesetze halten.
    • Darlina schrieb:

      Mir wurde gesagt, dass man in Einrichtung x so und soviel Euro pro Std. bekommt. Ich nehme mal an, dass damit die Fachleistungsstunden gemeint sind. Nur was man dann für die Zeit außer der Fachleistungsstunden bekommt, also Berichte, Fahrten, Team?
      Ich gehe davon aus, daß damit Stundenlohn pro echter Stunde gemeint ist. Also 40 Stundenwoche bei Vollzeitbeschäftigung und 20 Stunden bei halber Stelle etc. und das erst einmal überhaupt nichts mit den Fachleistungsstunden zu tun hat. Ich habe schon wirklich viele solche Stellenangebote gesehen und ich kann mich an kein einziges erinnern in dem etwas von Fachleistungsstunden gestanden hätte.

      Wird das denn eine Arbeit als ungelernte Hilfskraft sein oder hast du eine Ausbildung in einem Pflegeberuf/Sozialberuf? Falls es eine Hilfstätigkeit sein wird, wirst du mit Fachleistungsstunden absolut nichts zu tun haben, falls du eine Ausbildung hast solltest du auch nicht nach Stundenlohn bezahlt werden sondern nach Tarif oder es sollte dir gesagt werden daß du ähnlcih wie der Tarif bezahlt wirst. Da spricht man in der Regel nicht von Stundenlohn.

      Bei einer Hilfstätigkeit wiederum bräuchtest du dir auch keine großen Sorgen um Zeitmanagement zu machen, weil da wirst du einen Dienstplan erhalten den jemand anderer für dich macht und der sollte die gesetzlichen und betrieblichen Vorgaben einhalten. Da braucht dich Zeiteinteilung und Fachleistungsstunden etc. alles nicht zu kümmern.
      Wer von seinem Tag nicht zwei Drittel für sich selbst hat, ist ein Sklave. - Friedrich Nietzsche
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    • In Ordnung. Ich warte erstmal ab. Ich dachte, ist doof, wenn ich jetzt nochmal nachfrage, nachdem ich gesagt habe, dass ich keine Fragen mehr habe.
      Es hieß, es sind etwa 23 Std. mit den Betreuten und man käme dann insgesamt auf 26-27 Std. . Auf der Liste, die ich dann bekam, gab es insgesamt 22 Std. mit den Betreuten. Rechne ich aber die Fahrzeiten zwischen den Terminen und das Team dazu, sehe ich dort pro Woche 26-30 Std. . ...und da es hieß, man bekäme pro Std. so und soviel Euro und überall von Fachleistungsstunden steht, dachte ich, ich bekäme auch nur für die Geld. Bezüglich des Teams hieß es, die Std. dafür wären schon in den anderen Stunden drin.
      Aus anderen Bereichen kenne ich es so: Arbeitszeit von x bis y Uhr an so und soviel Tagen für so und soviel Geld. Wenn Feiertag und Urlaub ist, man krank ist, fällt die Arbeit aus, man bekommt aber trotzdem für die Tage Geld. Meine Termine in der Arbeitszeit lege ich aber selber.
      Bei dem, was ich zu den Fachleistungsstunden las und hörte, erschien es mir da anders.
    • Darlina schrieb:

      es sind etwa 23 Std
      Also falls diese Stunden Fachleistungsstunden sind, dann sind das 50 Minuten / Stunde = 23 x 50 Minuten = 1150 Minuten = 19 Stunden und 10 Minuten "echte Stunden mit dem Klienten vor Ort", da hättest du schon mal 3 Stunden 50 Minuten bis zu den 23 Stunden für etwas anderes und dann noch weitere 3 - 4 Stunden dazu um auf die 26 - 27 Stunden zu kommen. Also 19 Stunden 50 Minuten mit Klient und 6 Stunden 50 Minuten bis 7 Stunden 50 Minuten für Anfahrten, Besprechungen, Papierkram...

      Das passt dann auch zu der Formulierung

      Darlina schrieb:

      die Std. dafür wären schon in den anderen Stunden drin
      Weil eine Fachleistungsstunde halt nur 50 Minuten mit dem Klienten direkt sind und 10 Minuten "anderes".
      Wer von seinem Tag nicht zwei Drittel für sich selbst hat, ist ein Sklave. - Friedrich Nietzsche
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    • Ja, das stimmt. Wobei auf der Liste das Team als Extra-Termin drauf stand. ...und ob ich von 9-18h unterwegs bin (Team, Fahrzeit, Klient) oder von 15-18h (Termin bei Klient) ist nochmal ein Unterschied. Daher auch mein Gedanke, ob ich dann für die vollen 9 Std. bezahlt werden oder nur für die 3 beim Klienten (bzw. die Zeit beim Team).
    • Hmmm, gute Frage, also ich bekomme ja meine Arbeitszeit, auch erst bezahlt wenn ich auf der Arbeit bin und nicht die Fahrtzeiten. Also zur Teambesprechung wäre dann wohl noch Freizeit und vom Klienten am Abend nach Hause halt auch, aber was mit der Fahrt zwischen Teambesprechung und Klientenbesuch ist, das weiß ich nicht.

      Es könnte ja auch mal sein daß man von dem einen Klienten zum anderen Klienten muss... wenn ich das so überlege, dann kann das eigentlich auch nur Arbeitszeit sein.

      Meine Betreuerin hatte manchmal 3 Klienten am Tag über ganz Bonn verteilt. Wenn die das Herumfahren jedesmal unbezahlt hätte machen müssen, wäre das schon ziemlich unverschämt gewesen.

      Bei 6-7 Stunden, die da augenscheinlich zusätzlich bezahlt werden (über den reinen Klientenkontakt hinaus), würde ich auch annehmen, daß die Fahrtzeiten zwischen dem ersten Termin am Tag und dem letzten Termin inbegriffen sind.

      Aber ich fürchte daß du das für absolute Sicherheit wirst erfragen müssen, anders erklären kann ich es mir aber nicht.
      Wer von seinem Tag nicht zwei Drittel für sich selbst hat, ist ein Sklave. - Friedrich Nietzsche
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    • Liramlis schrieb:

      Meine Betreuerin hatte manchmal 3 Klienten am Tag über ganz Bonn verteilt. Wenn die das Herumfahren jedesmal unbezahlt hätte machen müssen, wäre das schon ziemlich unverschämt gewesen.
      Eben. So sieht es hier auch aus. Mit diesen 10 Min. von 50 Min. pro Fachleistungsstunde für Fahrt und Dokumentation käme ich so jedenfalls kaum aus. Es sei denn, die Liste war nur dafür da, um mir zu zeigen, wie in etwa der Tag aussehen könnte. Allerdings verstehe ich dann nicht, wieso die Zeiten mit den Klienten da aufgeführt wurden (Endergebnis so und soviel Std.), aber die anderen Zeiten (Team und Fahrzeiten dazwischen) nur in der Liste standen, aber nicht zum Endergebnis zusammen gerechnet wurden. D.h. in dem Fall mit dem Teamtag: Da stand von... x bis y Uhr Team und von a bis b Uhr Klient. Dazwischen war 1 Std. Zeit. Unten drunter stand die Zeit, die ich beim Klienten bin, aber da gewesen bin ich ja seit Teambeginn.

      ...und wegen den 3 Klienten: Deswegen ja auch die Überlegung mit den verschobenen Terminen, denn wenn sich ein Termin verschiebt (oder einer "nachgearbeitet" werden müsste, weil am Tag Z ein Feiertag war), muss man ja die Termine mit den anderen Klienten u.U. gleich mit verschieben bzw. sich fragen, wo man die noch unterbringen soll.
      Zudem hieß es, wenn Gruppenangebote sind, teilen sich die Leute die Fachleistungsstunden, da sie den Betreuer nicht alleine haben. D.h. hat man 4 Klienten zusammen als Gruppe 3 Std. lang, hat man zwar 3 Std. gearbeitet, aber von den Std., die die Klienten in der Woche haben, wird nur jeweils eine dreiviertel Std. abgezogen. D.h. man muss in der Woche doch zu allen Klienten hin, dann aber eine dreiviertel Std. pro Person weniger, weil das ihr Anteil an der Gruppensache war.

      Liramlis schrieb:

      daß du das für absolute Sicherheit wirst erfragen müssen, anders erklären kann ich es mir aber nicht.
      Ja. War mir nur unangenehm, da ich schon gesagt hatte, dass ich keine Fragen mehr habe. Käme vielleicht komisch, wenn ich jetzt doch "Kritik" entdecken würde, auch wenn ich weiß, dass es wichtig ist, Bescheid zu wissen.
    • Darlina schrieb:

      Wenn ich mir vorstellen, der Betreuer kommt zweimal in der Woche nachmittags für 2 Std. ...ist man dann nicht irgendwann "durch" mit seinen Themen?
      Meine Betreuerin ist nicht meine Therapeutin und damit bespreche ich auch keine Themen mit denen ich mal "durch" bin.
      Bei uns steht im Fokus das Rausgehen aus der Wohnung und sprechen tun wir dann über alles mögliche


      Darlina schrieb:

      ...und kommen die Betreuer immer zur selben Zeit? Die haben ja auch noch andere Klienten, so dass es wohl schwierig wird, wenn sie wann anders "kommen sollten".
      Ich bin die einzige mit AS die meine Betreuerin hat und damit kann sie die Termine bei anderen Klienten viel flexibler vergeben und einen Fixtermin hält sie für mich immer frei.
    • WelleErdball schrieb:

      Bei uns steht im Fokus das Rausgehen aus der Wohnung und sprechen tun wir dann über alles mögliche
      Ah, okay. Es geht also mehr ums konkrete Tun, stand ums Reden und z.B. zwischenmenschliche Themen klären.

      WelleErdball schrieb:

      Ich bin die einzige mit AS die meine Betreuerin hat und damit kann sie die Termine bei anderen Klienten viel flexibler vergeben und einen Fixtermin hält sie für mich immer frei.
      Mir ist nicht ganz klar, was das mit AS zu tun hat. (?)
    • @Darlina
      @Liramlis

      Ich kann mir nicht vorstellen, dass es da einen großen Unterschied gibt zur Berechnung der Arbeitszeit in der ambulanten Pflege: der Weg zwischen Zuhause und Arbeitsstätte (das kann das Büro sein oder auch der 1. Patient, wenn man direkt dort anfängt) ist Privatvergnügen, alle anderen Wegezeiten werden mit zur Arbeitszeit gezählt.

      Ich ahne aber dein Problem bzw. deine Sorge (@'Darlina'), weil es mir genauso geht: Wenn man z.B. für das Verfassen von Briefen immer deutlich länger braucht, als ein Durchschnittskollege wird's problematisch, da kann man nicht ständig 2 Stunden für verbuchen (was für einen einfachen Brief vorgesehen ist, entzieht sich meiner Kenntnis). Wenn es umfangreiche Antragsbearbeitungen sind, für die jeder Betreuer lange brauchen würde, dürfte das zu Lasten der vorgesehenen Betreuungszeit des Klienten gehen.

      Ich hatte mal ein ähnliches Problem in einem Altenheim. Da gab es für jede der 3 Etagen 1 Pflegekraft und einen Springer, der nur für 3 1/2 Stunden kam, und von jeder Etage eine festgelegte Anzahl an Bewohnern zu versorgen hatte. Ich habe es als einzige nie in der vorgegebenen Zeit geschafft, es lag also offensichtlich nicht an den Aufgaben, sondern an mir :( . Ich konnte also weder pünktlich gehen und die nicht erledigten Aufgaben meinen Kollegen überlassen, noch mir die tatsächlich benötigten (mindestens 3/4 - 1 mehr) Stunden als Überstunden aufschreiben, ohne den Unmut meiner Vorgesetzten und Kollegen auf mich zu ziehen). Ich habe diese Stelle dann nach knapp 3 Monaten wieder verlassen.
    • Darlina schrieb:

      Mir ist nicht ganz klar, was das mit AS zu tun hat. (?)
      Es ist ein großer Unterschied ob man mit einem Klienten arbeitet der AS hat oder mit Klienten die psychische Erkrankungen haben (und sie arbeitet ansonsten nur mit psychisch Kranken).
      Die Schwierigkeiten sind ganz anders gelagert. Du hattest gefragt ob die Betreuer immer zur selben Zeit kommen: meine Betreuerin kommt bei mir meist zur selben Zeit weil sie weiß, dass ich
      eher unflexibel bin und es nicht haben kann wenn sie ständig auf andere Tage verlegt. Aus dem Grund nimmt sie bei mir mehr Rücksicht und hält mir einen bestimmten Termin frei und teilt
      andere Klienten fexibler ein.
    • Darlina schrieb:

      Leseratte schrieb:

      Die Telefonate für Terminvereinbarungen macht meine Betreuerin. Und ja - sie kann alles übernehmen - dafür ist sie da, dafür wird sie bezahlt.
      Das sehe ich ein bisschen anders. Ich denke, Helfer können helfen und auch Dinge übernehmen, aber in vielen Fällen sind sie dafür da, einem dabei zu helfen, dass man es irgendwann auch alleine kann. Hilfe zur Selbsthilfe also und nicht "alles" und "immer" für den Anderen machen.
      Ja natürlich ist es Hilfe zur Selbsthilfe. Aber ich finde es 1. unlogisch, wenn ich mehrmals telefonieren müsste, um einen Termin zu vereinbaren und 2. würde ich vielleicht einen Anruf schaffen, aber nicht mehrere.


      Darlina schrieb:

      Was ist denn, wenn sie länger krank ist? Sammeln sich dann die Stunden und werden dann irgendwann nachgeholt? Das ist ja irgendwann nicht mehr leistbar, wenn 20-30-40 Std. nachgeholt werden müssen.
      Wenn meine Betreuerin länger krank oder im Urlaub ist, gibt es eine Vertretung. Und diese Vertretung kenne ich auch schon, damit ich nicht mit einer unbekannten Person konfrontiert bin.

      Darlina schrieb:

      Das ist gut, solange die Betreuerin sie auch bezahlt bekommt. Wenn ich als "normale" Arbeitnehmerin einen Termin mache und zu einem Klienten fahre, kann der ja auch seine Zeit bekommen, aber die Fahrzeit liegt in meiner Arbeitszeit und bekomme die damit auch bezahlt.
      Natürlich werden die Fahrzeiten bezahlt. Aber sie zählen nicht zur Betreuungszeit.

      Darlina schrieb:

      ...aber sie muss doch auch Berichte schreiben. ...und manchmal für einen Briefe.
      Die 'Berichte' sind kaum mehr als ausführliche Stichpunkte. Es geht nur darum zu dokumentieren, was man gemacht hat - nicht um Einzelheiten. Wenn wir z.B. beim Arzt waren steht da: Arzttermin - wenn wir bei mir Kramkisten sortiert haben, steht da: Ordnungssystem optimiert (oder etwas ähnliches).

      Briefe, die für mich geschrieben werden, gehören zu den Betreuungsaufgaben - und werden in der Betreuungszeit erledigt.

      Darlina schrieb:

      Weil ich bei manchen Trägern gesehen habe, dass es eine Rufbereitschaft und Freizeitangebote am Wochenende gibt.
      Ja, die gibt es bei meinem Verein auch. Allerdings ist während der Rufbereitschaft natürlich nicht gewährleistet, dass ich 'meine' Betreuerin erreiche. Ich erreiche die Person, die den Bereitshcaftsdienst macht.

      Und Wochenendangebote sind auch ganz normale Arbeitszeit, evtl. sogar mit zusätzlicher Bezahlung.

      Aber dieser ganze bürokratische Kram ist für mich als Betreute überhaupt nicht relevant. Für mich gilt: ich habe 3 Std. bewilligt bekommen, was effektiv für mich 2,5 Std. Zeit mit meiner Betreuerin ist. Für alles andere ist der der Verein als Arbeitgeber meiner Betreuerin verantwortlich.
      ~ What the fuck is real life and where can I download it? ~
    • Liramlis schrieb:

      Den ganzen Thread scheinen deine Gedanken in Sorge um diese Menschen zu kreisen, ob sie genug bezahlt werden, ob sie genug Freizeit haben, wie sie die Arbeitsbelastung schaffen... Ich frage mich woher deine Besorgnis kommt?
      @Liramlis
      Wenn ich es recht verstanden habe, möchte die Threadstellerin in diesem Bereich arbeiten und fragt deswegen nach.
    • Ich komm grade kaum hinterher, obwohl ich das Thema wichtig finde. Eine Antwort versuche ich noch, bevor ich wieder Pause mache.

      WelleErdball schrieb:

      meine Betreuerin kommt bei mir meist zur selben Zeit weil sie weiß, dass ich
      eher unflexibel bin und es nicht haben kann wenn sie ständig auf andere Tage verlegt. Aus dem Grund nimmt sie bei mir mehr Rücksicht und hält mir einen bestimmten Termin frei
      Okay. Jetzt verstehe ich den Hintergrund, den Du meinst.

      Leseratte schrieb:

      Aber ich finde es 1. unlogisch, wenn ich mehrmals telefonieren müsste, um einen Termin zu vereinbaren und 2. würde ich vielleicht einen Anruf schaffen, aber nicht mehrere.
      Also das nicht schaffen, ist das eine, wobei man auch Pausen machen kann. Allerdings (wegen dem Logisch) finde ich es völlig normal, dass man mehrmals telefonieren muss (oder mailen), wenn man z.B. jemanden nicht erreicht (und damit dann wieder herum logisch, denn wenn man es nicht tut, bekommt man u.U. keinen Termin).

      Leseratte schrieb:

      Natürlich werden die Fahrzeiten bezahlt. Aber sie zählen nicht zur Betreuungszeit.
      Okay. Demnach müsste das ja irgendwie extra finanziert werden, aus anderen Mitteln, als das, was vom für die Fachleistungsstunden bekommt (Bzw. der Träger der Einrichtung).

      Leseratte schrieb:

      Briefe, die für mich geschrieben werden, gehören zu den Betreuungsaufgaben - und werden in der Betreuungszeit erledigt.
      Dann bei Dir am PC?

      Leseratte schrieb:

      Für mich gilt: ich habe 3 Std. bewilligt bekommen, was effektiv für mich 2,5 Std. Zeit mit meiner Betreuerin ist.
      Verstehe.