Antrag auf Kostenübernahme bei der Krankenkasse stellen

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    • Rhianonn wrote:

      Ljos wrote:

      Wie hast du die Beihilfe bekommen?
      Hallo Ljos, ich war im öffentlichen Dienst beschäftigt. Das heißt, mein früherer Arbeitgeber trägt die Kosten , nicht meine Krankenkasse.

      @Rhianonn: Leider zahlt die Beihilfe im Normalfall (und mir ist kein "Nicht-Normalfall" bekannt) nur einen Teil der Rechnung, den anderen Teil sollte die (private) Kasse zahlen.

      Wenn du also "nur" eine Zusage der Beihilfe, nicht aber der Krankenkasse, hast, wird das wohl bedeuten, dass du einen Teil selbst zahlen musst.
      „Erst die Selbsterkenntnis und Anerkennung des eigenen Strukturiert- und Gefangen-Seins in den psychobiologischen Gesetzmäßigkeiten der eigenen Persönlichkeit ermöglicht es, die Begrenzungen der anderen zu erkennen und sie zu akzeptieren – und sie nicht als intentionale Angriffe auf die eigene Welt zu deuten, gegen die es sich zu wehren gilt.“
      (Ludger Tebartz-van Elst: Autismus und ADHS. Zwischen Normvariante, Persönlichkeitsstörung und neuropsychiatrischer Krankheit. S. 19.)

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    • Moi wrote:

      Wenn du also "nur" eine Zusage der Beihilfe, nicht aber der Krankenkasse, hast, wird das wohl bedeuten, dass du einen Teil selbst zahlen musst.
      Ja, ich weiß, ca. 120 Euro muss ich selbst bezahlen - das ist es mir aber wert. Ich kann schon nächste Woche den ersten Termin haben.
      Gruß Rhianonn
      "Asperger ist eine unsichtbare Behinderung." "Oh, sieht man dir gar nicht an." "Ähhh....genau" :irony:
    • Chch wrote:

      @Rhianonn, die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen, wenn es nicht anders geht - und auf der Homepage der Uniklinik stehts doch auch. Vielleicht lehnt die KK einfach nur gerne ab, obwohl sie es nicht müsste - ich würd tatsächlich nochmal in der Uniklinik anrufen oder eine Email schreiben. Vielleicht haben die einen Tipp.
      Heute erst habe ich per Postzustellungsurkunde die Niederschlagung meines Widerspruches gegen die Entscheidung der KK bekommen. Also Antrag abgelehnt, mit der sinnigen Begründung,
      dass jeder Psychiater jederzeit die Diagnostik durchführen könnte , und ich daher nicht in eine spezielle Klinikambulanz müsste.

      Nun ja, daran habe ich begründete Zweifel, die ich auch in meinem Widerspruch aufgeführt habe.
      Aber egal: Mittlerweile habe ich alles über die Beihilfe durchgezogen.

      Es ist natürlich auch mein Problem, dass ich so stur auf der Klinikambulanz beharrt habe, weil ich mit der Psychologin per Email Kontakt aufgenommen und sie mir vertrauenswürdig erschien.
      Schon die Vorstellung, verschiedene Psychiater durchzutelefonieren und nach einer Diagnostik zu fragen -
      es fällt mir sehr schwer, da flexibel zu sein
      und etwas wieder zu ändern,
      was ich angefangen habe.


      Kraehe wrote:

      Gibt eine in Bremen.

      Du kannst mir eine PN senden wenn Du willst, ich kann gerne ein Telefonat für Dich machen.

      Behörden am Telefon nerven ist mein SI
      ich sehe gerade, die freundliche , hilfsbereite Krähe ist gesperrt , .. 8o :(
      "Asperger ist eine unsichtbare Behinderung." "Oh, sieht man dir gar nicht an." "Ähhh....genau" :irony:
    • Eismensch wrote:

      Bei mir stand als Ablehnungsgrund, dass ich hätte in die Klinik gehen können.
      Ist ja auch garantiert kostengünstiger... und es gibt ja auch soooo viele Kliniken, die sich mit Autismus auskennen und "stationäre Diagnostik" anbieten... :m(: :nerved: ;)
      Rollt ein Ball um die Ecke Gurke und fällt um.
    • Rhianonn wrote:

      Chch wrote:

      @Rhianonn, die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen, wenn es nicht anders geht - und auf der Homepage der Uniklinik stehts doch auch. Vielleicht lehnt die KK einfach nur gerne ab, obwohl sie es nicht müsste - ich würd tatsächlich nochmal in der Uniklinik anrufen oder eine Email schreiben. Vielleicht haben die einen Tipp.
      Heute erst habe ich per Postzustellungsurkunde die Niederschlagung meines Widerspruches gegen die Entscheidung der KK bekommen. Also Antrag abgelehnt, mit der sinnigen Begründung,dass jeder Psychiater jederzeit die Diagnostik durchführen könnte , und ich daher nicht in eine spezielle Klinikambulanz müsste.
      Das ist ja lächerlich. :m(: :thumbdown:

      Es kann doch nicht jeder Psychiater jederzeit eine Autismus-Diagnostik durchführen. Vielleicht sollten die mal drüber nachdenken, wieso es spezielle Autismus-Ambulanzen gibt.
      Also da werde ich wirklich wütend. :frown:

      Die wollen doch einfach nur Kosten sparen und es ist ihnen egal, ob jemand falsch diagnostiziert wird. Welche Kasse war das denn?

      Was ich aber nicht verstehe: Wenn sie die Diagnostik bei einem Psychiater übernehmen würden, wieso dann die in der Klinikambulanz nicht? Die wird doch auch (zumindest auf dem Papier) von einem Psychiater quittiert? Das ist ja total merkwürdig.
    • Mya wrote:

      Eismensch wrote:

      Bei mir stand als Ablehnungsgrund, dass ich hätte in die Klinik gehen können.
      Ist ja auch garantiert kostengünstiger... und es gibt ja auch soooo viele Kliniken, die sich mit Autismus auskennen und "stationäre Diagnostik" anbieten... :m(: :nerved: ;)
      Das ist ja noch sinnfreier, dass man zur Diagnostik in eine Klinik solle und die Kostenübernahme für eine ambulante Diagnostik deswegen abgelehnt wird :( Ich finde es unverschämt, was die Krankenkassen sich rausnehmen und wie sie sich weigern, Kosten für Gesundheitsleistungen zu übernehmen.

      Meine Krankenkasse weigerte sich damals auch, eine wirklich günstige Gruppentherapie zu übernehmen, für die sie insgesamt einen Betrag um die 200 EUR hätten zahlen müssen. Mich hat dieses Hin- und Hergeschreibe so fertig gemacht, dass ich die Therapie nicht besucht habe und mir dann gedacht habe, dass sie das nun davon haben und dann eben für einen Klinikaufenthalt ca. 7000 EUR zahlen mussten (genauen Betrag weiß ich gerade nicht), es waren aber mehrere Tausend Euro. :lol: :m(: Da fragt man sich doch wirklich, was die antreibt.
      Dazu habe icih dann für jeden Kliniktag aus der Versicherung dieser KK Tagegeld bekommen, so dass ich für den Klinikaufenthalt mehrere Hundert Euro Tagegeld bekommen habe.
      Nicht, dass ich es darauf angelegt hätte, der Solidargemeinschaft zu schaden, aber wenn mir so dreist Leistungen verweigert werden und es nur um Haarspalterei geht und die Vorgaben von der Kasse ganz dreist missachtet werden, habe ich auch keine Skrupel mir, mir das zu holen, was mir zusteht. Und in dem Fall hatte mir dieses Kostenübernahmeverfahren den Rest gegeben, wobei aber auch aus anderen Gesichtspunkten ein Klinikaufenthalt beabsichtigt war. Es hat mir dann aber doch Genugtuung bereitet, dass die Kasse das dann zahlen musste.
    • FruchtigBunt wrote:

      Was ich aber nicht verstehe: Wenn sie die Diagnostik bei einem Psychiater übernehmen würden, wieso dann die in der Klinikambulanz nicht? Die wird doch auch (zumindest auf dem Papier) von einem Psychiater quittiert? Das ist ja total merkwürdig.
      Bei einem Psychiater mit Kassenzulassung . Es ist schade, dass die verantwortliche Psychotherapeutin ifür Erwachsenen- Diagnostik in der Institutsambulanz die nicht hat.
      Verstehe ich aber auch nicht, hat keine Logik.
      Eventuell bekäme der Psychiater weniger Geld?
      "Asperger ist eine unsichtbare Behinderung." "Oh, sieht man dir gar nicht an." "Ähhh....genau" :irony:
    • Rhianonn wrote:

      Danke @Ida für den link und die Auskunft.
      ich werde es so machen.

      Mir wäre die Diagnostik die 700 Euro Wert, aber ich habe sie einfach nicht.

      Gruß Rhianonn
      Demnächst fahre ich auch nach Kiel zur Asperger-Diagnose und zahle die 700,-€ privat. Weiß Du eventuell, wie das dort abläuft bei Frau Dr. Haselbeck?