Antrag auf Kostenübernahme bei der Krankenkasse stellen

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    • Chch wrote:

      . Vielleicht lehnt die KK einfach nur gerne ab, obwohl sie es nicht müsste - ich würd tatsächlich nochmal in der Uniklinik anrufen oder eine Email schreiben. Vielleicht haben die einen Tipp.
      Im Ablehnungsschreiben stand: Wenden Sie sich an einen Vertragsarzt.....

      die sind der Krankenkasse allerdings selbst unbekannt.... :nerved:

      Gruß Rhianonn
      "Asperger ist eine unsichtbare Behinderung." "Oh, sieht man dir gar nicht an." "Ähhh....genau" :irony:
    • Chch wrote:

      Kraehe wrote:

      Chch wrote:

      wenn es nicht anders geht
      komische Formulierung, ist mir nicht klar wann "es nicht anders geht"
      weiß ich nicht mehr genau, wie die Bestimmungen da sind. Hatte ich mal gelesen, aber inhaltlich überwiegend wieder vergessen :m(:
      Ich dachte du meintest, sie lehnen immer erstmal ab und dann muss man Widerspruch einlegen und dann müssen sie den Bescheid berichtigen, doch sie rechnen eben damit, dass nicht alle Widerspruch einlegen - und das spart Kosten.

      Meine Schwester hatte eine Kinderkur für ihren Kleinen beantragt, da lief das so.

      Gruß Rhianonn
      "Asperger ist eine unsichtbare Behinderung." "Oh, sieht man dir gar nicht an." "Ähhh....genau" :irony:
    • Rhianonn wrote:

      Chch wrote:

      Kraehe wrote:

      Chch wrote:

      wenn es nicht anders geht
      komische Formulierung, ist mir nicht klar wann "es nicht anders geht"
      weiß ich nicht mehr genau, wie die Bestimmungen da sind. Hatte ich mal gelesen, aber inhaltlich überwiegend wieder vergessen :m(:
      Ich dachte du meintest, sie lehnen immer erstmal ab und dann muss man Widerspruch einlegen und dann müssen sie den Bescheid berichtigen, doch sie rechnen eben damit, dass nicht alle Widerspruch einlegen - und das spart Kosten.
      Meine Schwester hatte eine Kinderkur für ihren Kleinen beantragt, da lief das so.

      Gruß Rhianonn
      ja, das meinte ich zudem auch. Sie zieren sich wo es geht. Denn generell muss es gehen, denn Diagnostiker schreiben das ja auf ihren Webseiten (Kostenerstattungsverfahren).
    • Rhianonn wrote:

      Chch wrote:

      . Vielleicht lehnt die KK einfach nur gerne ab, obwohl sie es nicht müsste - ich würd tatsächlich nochmal in der Uniklinik anrufen oder eine Email schreiben. Vielleicht haben die einen Tipp.
      Im Ablehnungsschreiben stand: Wenden Sie sich an einen Vertragsarzt.....
      die sind der Krankenkasse allerdings selbst unbekannt.... :nerved:

      Gruß Rhianonn
      @Rhianonn
      Ist ein Vertragsarzt das gleiche wie ein Arzt mit Kassenzulassung? Ich dachte nicht, aber kenne mich damit nicht wirklich aus. Vertragsarzt klingt für mich danach als hätte der spezielle Vereinbarungen mit der Krankenkasse geschlossen und als würde deine Krankenkasse nur solche "Vertrags"ärzte anerkennen, mit denen sie Verträge geschlossen hat?
    • FruchtigBunt wrote:

      Ist ein Vertragsarzt das gleiche wie ein Arzt mit Kassenzulassung? Ich dachte nicht, aber kenne mich damit nicht wirklich aus. Vertragsarzt klingt für mich danach als hätte der spezielle Vereinbarungen mit der Krankenkasse geschlossen und als würde deine Krankenkasse nur solche "Vertrags"ärzte anerkennen, mit denen sie Verträge geschlossen hat?
      ich weiß nicht, ob es das gleiche ist.
      Sie schreiben in ihrer Ablehnung: WEnden Sie sich an einen Vertragsarzt.....

      nur als ich anrief und ein paar Namen wollte, meinten sie, dass wissen sie auch nicht. AOK Nordwest ..... :question: :question: :question:

      Gruß Rhianonn
      "Asperger ist eine unsichtbare Behinderung." "Oh, sieht man dir gar nicht an." "Ähhh....genau" :irony:
    • @Kraehe
      Ah okay. Und im Kostenerstattungsverfahren muss die Person auch eine Kassenzulassung haben, also ins Arztregister eingetragen sein? Hm.

      Versteht jemand in dem Zusammenhang das Zitat von der Ärztezeitung:


      Ärztezeitung wrote:

      Allerdings stellt die Regierung in ihrer Antwort klar, dass sich die gesetzlichen Voraussetzungen für eine Kostenerstattung durch die im April 2017 eingeführten neuen Angebote (Sprechstunde und Akutbehandlung) nicht verändert haben. Das gelte für die Inanspruchnahme von Psychotherapeuten ohne Kassenzulassung – nach vorheriger Zustimmung der Kasse – und für die Kostenerstattung im Falle eines vom Patienten selbst beschafften Therapie-Platzes. Auch die neue Rechtslage "schließt eine ausnahmsweise Kostenerstattung bei etwaigen Versorgungsdefiziten nicht aus", heißt es. Zahlen darüber, wie häufig in der Vergangenheit Anträge auf Kostenerstattung für Psychotherapie bewilligt oder abgelehnt wurden, würden in der amtlichen GKV-Statistik nicht ausgewiesen.
      Das klingt für mich danach, als sei es den GKV möglich, auch Therapien bei Psychologischen Psychotherapeuten ohne Kassenzulassung zu genehmigen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die AOK Nord das einfach so pauschal ohne jegliche Begründung ablehnen kann.

      @Rhianonn
      Ich würde den VdK einschalten oder beim Telefon der Bundesregierung anrufen zu Fragen der Gesetzlichen KV. Bürgertelefon

      Aber wie kann das UKSH dann auf der Homepage davon sprechen, dass gesetzlich Versicherte die Kostenübernahme bei der KK beantragen können, wenn eigentlich klar sein dürfte, dass die Kasse keine Diagnostik von einem nicht zugelassenen Arzt zahlt? :| Dann kann man sich doch von vornherein den Antrag bei der KK sparen? Setzen die drauf, dass man bis dahin schon die Diagnostik hat durchführen lassen und dann alles selbst zahlen muss? :?
      (kann leider nicht richtig recherchieren, weil das Internet gedrosselt ist.)

      Hier noch was von Stiftung Warentest dazu:


      Stiftung Warentest wrote:

      Ohne Kassen­zulassung. Fragen Sie bei Ihrer gesetzlichen Kasse, welche Anforderungen erfüllt sein müssen, damit sie eine Behand­lung bei einem Psycho­therapeuten ohne Kassen­zulassung bezahlt. Halten Sie sich an die Vorgaben. Wird der Antrag auf Kosten­erstattung dennoch abge­lehnt, lohnt ein Wider­spruch. Nach­zulesen in unserem Special Krankenkasse: Mut zum Widerspruch, test 6/2017.

      The post was edited 5 times, last by FruchtigBunt ().

    • Homepage UKSH wrote:

      Eine dem aktuellen wissenschaftlichen Standard entsprechende Diagnostik bei Verdacht auf Vorliegen einer Autismus-Spektrum-Störung kann bei der Privaten Krankenversicherung oder der gesetzlichen Krankenkasse (im Kostenerstattungsverfahren) beantragt werden. Bei Interesse wenden Sie sich bitte für nähere Informationen an......

      FruchtigBunt wrote:

      Aber wie kann das UKSH dann auf der Homepage davon sprechen, dass gesetzlich Versicherte die Kostenübernahme bei der KK beantragen können, wenn eigentlich klar sein dürfte, dass die Kasse keine Diagnostik von einem nicht zugelassenen Arzt zahlt? Dann kann man sich doch von vornherein den Antrag bei der KK sparen? Setzen die drauf, dass man bis dahin schon die Diagnostik hat durchführen lassen und dann alles selbst zahlen muss?
      (kann leider nicht richtig recherchieren, weil das Internet gedrosselt ist.)
      Danke, diese Diskrepanz ist mir erst nicht wirklich aufgefallen, aber es ist unlogisch - ja. Ich werde jetzt doch Widerspruch einlegen.

      Gruß Rhianonn
      "Asperger ist eine unsichtbare Behinderung." "Oh, sieht man dir gar nicht an." "Ähhh....genau" :irony:

      The post was edited 1 time, last by Rhianonn ().

    • @Rhianonn
      Vielleicht muss auf dem Diagnostik-Kostenvoranschlag (oder was hast du bei der KK eingereicht) auch einfach nur eine andere Psychologin unterschreiben und es liegt nur an einem formalen Fehler?
      Kannst du beim UKSH nochmal anrufen? Dann sollen die dir erstmal erklären, wieso das mit dem Kostenerstattungsverfahren angeblich möglich sei, wo sie doch gar keine Vertragsärzte haben bzw. sind. VIelleicht bekommst du so auch etwas raus, was du genau in den Widerspruch reinschreiben musst oder die erkennen vielleicht selbst einen eigenen Schreibfehler oder ähnliches.
      Am besten dann den Passus von der Homepage, den du oben zitierst hast, nebens Telefon legen und den Text der KK auch. Ich hatte es schon häufiger, dass Kliniken z. B. behaupteten, das hätten sie nicht auf Ihrer Homepage stehen oder sie wussten nicht wo. Dann hilft es, wenn man die Homepagestruktur nennen und den Text ablesen kann.
    • IHeute habe ich den Konsiliarbericht bei meiner Hausärztin geholt.

      Sie fand das kein bißchen merkwürdig, als ich ihr sagte , dass es um eine Autismus- Diagnostik geht.

      Eher so: "Na das wird ja auch mal Zeit".
      Ich frage mich, warum keiner früher was gesagt hat. Bisher haben sich weder meine ehemalige Psychotherapeutin noch sonst jemand gewundert.

      Gruß Rhianonn
      "Asperger ist eine unsichtbare Behinderung." "Oh, sieht man dir gar nicht an." "Ähhh....genau" :irony:
    • Dieses Jahr war ein Jahr ein Glück im Unglück. Aufgrund eines Zusammenbruchs und eine Menge Stress zuhause bin ich freiwillig in eine Psychatrie gegangen. Dort bin ich mit meinem Sozialverhalten aufgefallen, so dass sie einige Fragebögen zu Autismus mit mir durchgingen. Daraufhin bekam ich eine Empfehlung es in einer Spezial-Ambulanz abzuklären. Nach der Psychatrie werde ich von der zugehörigen Psychiatrischen Instutiobsambulanz (PIA) betreut. Im August hatte ich einen Termin in Köln. Auf den zweiten Termin muss ich 8-9 Monate warten. Das war für meine begleitende Ärztin eine zu lange Wartezeit, so dass mir ein Schreiben für die Krankenkasse aufgesetzt hat, dass es eine Abklärung dringend sei und sie die Kosten für eine (vom Autismusverbund) empfohlene Diagnostikerin übernehmen sollen. Ich bin gespannt, wieviel die Krankenkasse übernehmen wird.
    • Meso wrote:

      Das war für meine begleitende Ärztin eine zu lange Wartezeit, so dass mir ein Schreiben für die Krankenkasse aufgesetzt hat, dass es eine Abklärung dringend sei und sie die Kosten für eine (vom Autismusverbund) empfohlene Diagnostikerin übernehmen sollen. Ich bin gespannt, wieviel die Krankenkasse übernehmen wird.
      Da wünsche ich dir viel Erfolg, dass sie alles übernehmen. Und deine Ärztin ist engagiert, das ist doch gut.

      Gruß Rhianonn
      "Asperger ist eine unsichtbare Behinderung." "Oh, sieht man dir gar nicht an." "Ähhh....genau" :irony:
    • Ich stehe gerade vor demselben Rätsel wie du @Rhianonn ..

      Ich könnte die Diagnostik zwar schon im Januar oder Februar machen lassen, das würde mich aber fast 400€ kosten. Ich glaube, in dem Autismus Institut hier in Hessen kostet es sogar nochmal mehr.

      Alles, was mit der Krankenkasse zu tun hat, haben meine Eltern bisher gemacht. Dementsprechend habe ich keinen blassen Schimmer, ob und wie man so etwas überhaupt macht :question:

      Meine KK wusste uns nicht mal zu helfen, als meine Mutter dort anrief (selbes Problem wie du, telefonieren ist für mich eine fast unüberwindbare Barriere), um nachzufragen, was für Psychotherapeuten sie auf ihrer Liste stehen haben.. Sie meinten nur, dass es irgendwo eine Liste gäbe, haben uns diese aber nicht zugesendet.. :m(:
      Also denke ich nicht, dass meine KK uns in der Hinsicht auch weiterhelfen könnte bzgl eine Kostenübernahme oder anteiligen Kostenübernahme.

      Die 400€ würde ich sofort bezahlen, wäre da nicht das Problem, dass ich noch Azubi bin und dementsprechend nicht mal eben so viel Geld auf dem Bankkonto liegen habe.. :?

      Wie hast du die Beihilfe bekommen?
    • Ljos wrote:

      Wie hast du die Beihilfe bekommen?
      Hallo Ljos, ich war im öffentlichen Dienst beschäftigt. Das heißt, mein früherer Arbeitgeber trägt die Kosten , nicht meine Krankenkasse.


      Ljos wrote:

      Ich könnte die Diagnostik zwar schon im Januar oder Februar machen lassen, das würde mich aber fast 400€ kosten. Ich glaube, in dem Autismus Institut hier in Hessen kostet es sogar nochmal mehr.

      Ich habe zeitgleich mit dem Antrag auf Beihilfe den Antrag auf Kostenübernahme bei der Krankenkasse gestellt,
      da aber eine Absage bekommen.
      Da mich hier einige User bestärkt haben, bei der AOK Nordwest Widerspruch einzulegen, habe ich das getan - bisher noch keine Antwort.
      Falls noch eine positive Antwort kommt, schreibe ich dir gerne, was ich denen geschrieben habe.,
      vielleicht ist es für dich nützlich.

      Gruß Rhianonn
      "Asperger ist eine unsichtbare Behinderung." "Oh, sieht man dir gar nicht an." "Ähhh....genau" :irony:
    • Rhianonn wrote:

      Ljos wrote:

      Wie hast du die Beihilfe bekommen?
      Hallo Ljos, ich war im öffentlichen Dienst beschäftigt. Das heißt, mein früherer Arbeitgeber trägt die Kosten , nicht meine Krankenkasse.

      Ljos wrote:

      Ich könnte die Diagnostik zwar schon im Januar oder Februar machen lassen, das würde mich aber fast 400€ kosten. Ich glaube, in dem Autismus Institut hier in Hessen kostet es sogar nochmal mehr.
      Ich habe zeitgleich mit dem Antrag auf Beihilfe den Antrag auf Kostenübernahme bei der Krankenkasse gestellt,
      da aber eine Absage bekommen.
      Da mich hier einige User bestärkt haben, bei der AOK Nordwest Widerspruch einzulegen, habe ich das getan - bisher noch keine Antwort.
      Falls noch eine positive Antwort kommt, schreibe ich dir gerne, was ich denen geschrieben habe.,
      vielleicht ist es für dich nützlich.

      Gruß Rhianonn
      Ich wusste schon immer, dass ich besser in den öffentlichen Dienst gegangen wäre :d :fun:
      Da scheint aber vieles einfach und besser, vor allem strukturierter abzulaufen.. Und man verdient in den meisten Fällen doch mehr.

      Das wäre super, vielen Dank :)