Übung zum Thema Gestik / Mimik / Körperhaltung

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Übung zum Thema Gestik / Mimik / Körperhaltung

      Im Therapiemanual der Freiburger Autismus-Studiengruppe befindet sich eine Hausaufgabe. Die besagt, dass man Personen in seinem Umfeld oder im Fernsehen (Ton dabei abschalten) daraufhin beobachten solle, wie die Gestik, Mimik und Körperhaltung (am besten nacheinander) sind. Ich habe dies versucht.

      Bei den Personen, die draußen herumlaufen, war es mir überhaupt nicht möglich, auf diese Dinge zu achten, weil ich das als zu aufdringlich empfand und so viel passiert ist (allein schon die Bewegungen der Menschen reichen mir), damit ich den anderen Rest nicht mehr wahrnehmen kann.

      Deshalb habe ich es dann mit dem Fernsehen versucht. Ich habe den Ton abgeschaltet und zunächst das Programm gewählt, das sich als erstes einstellte. Das war dann die Sendung "Beet-Brüder", wo es darum geht, dass ein Garten neu gestaltet werden soll von Gärtnern / Handwerkern. ;) (kannte ich vorher schon die Sendung).
      Ich habe also versucht, ohne Ton zu entschlüsseln, wieso die Personen so gucken wie sie gucken und was ihre Körperhaltung ausdrücken könnte. Ich bin da überhaupt nicht weitergekommen. Was ich verstanden habe, war z. B. wenn jemand mit einem Gummihammer auf Steine klopft, dass die damit in das Unterbett gedrückt werden sollen oder wenn jemand Balken hochhebt, dass die getragen werden sollen. An der Körperhaltung konnte ich überhaupt nichts ablesen. Einmal dachte ich, dass dieser eine Gärtner aus Kleve ziemlich selbstsicher geworden ist, so wie er dastand (früher wirkte der eher etwas dusselig und verschüchtert). Aber irgendwie konnte ich die ganze Zeiti über nicht rauskriegen, was die Leute da wollen. Einmal stand die Hauseigentümerin auf der Terasse und hat rumgefuchtelt, da ging es wohl darum, wo die neuen Pflanzen stehen sollen. Sie schaute dabei sehr kritisch aus und da dachte ich, dass sie vielleicht unzufrieden ist, so wie die Gärtner die Pflanzen hingestellt haben, weil dann die Straße versperrt wurde (würde mich selbst stören, wenn man die Straße dann nicht mehr sieht). Aber irgendwie habe ich diese Übung nicht verstanden. Die meiste Zeit über haben die Bilder so schnell gewechselt, dass ich gar nicht dazu komme, darüber nachzudenken, was die Personen jetzt meinen könnten. Ich scheine das wirklich nicht intuitiv "lesen" zu können. Das hat mich irgendwie geschockt. :| Ich dachte, dass ich darin besser wäre.

      Ich habe dann den Sender umgestellt, weil ich dachte, dass das Format möglicherweise nicht geeignet ist.
      Daraufhin habe ich auf Nickelodeon eine Kinder- bzw. Jugendsendung (kein Zeichentrick) geschaut. Mir ist aufgefallen, dass die Personen dort sehr übertriebene Mimik anwendeten (es war eine amerikanische Serie), aber ich habe so gut wie nie verstanden, was dieses ganze "Augenbrauen hochziehen", "mit Nachdruck sprechen" und die ganzen Armbewegungen bedeuten sollen. Das einzige was ich verstanden habe, war als die Kinder sich gefreut haben, weil sie dann gegrinst haben und in die Luft gesprungen sind. :m(: Ich konnte mir die ganze Geschichte auch überhaupt nicht erschließen. Die Kinder waren in einer Art Spielhalle mit Kino und die Eltern waren erst da und sind dann weggegangen.
      Ich habe schon früher normale Sendungen (Soaps, Serien) nie geschaut, weil ich diese kaum verstehen kann. Was ich z. B. halbwegs verstehe ist diese Sendung mit "Doug & Carie" (weiß nicht, wie die heißt), weil es da irgendwie die ganze Zeit darum geht, dass die Unterschiede des Pärchens herausgestellt werden und auf dem Mann herumgehackt wird bzw. der durch den Kakao gezogen wird. :roll: Lustig finde ich das nicht. Ich habe es aber mal eine Weile früher mit einem Partner geschaut, so dass ich weiß, dass ich diese Sendung halbwegs verstehe. Aber die meisten anderen Sendungen erschließen sich mir nicht und mich strengt das schon nach 3 Minuten so an (dass ich nichts kapiere bzw. mir der Überblick fehlt), dass ich schnell umschalte und mir lieber eine Doku oder einen Bericht anschaue (wenn ich denn mal Fernsehen schaue, was alle paar Wochen mal vorkommt).

      Danach habe ich nochmal den Kanal gewechselt und kam zum Disney Channel wo dann eine Szene war, in der es fürchterlich geregnet hat und sehr windig war und sich zwei Menschen untergestellt haben. Das war etwas leichter für mich, weil ich das nachvollziehen konnte. Regenwetter ist eklig und die Gesichtsausdrücke der Menschen konnte ich da deuten. Ich habe auch verstanden, dass sich die Frau dann wohl in den Jungen verliebt (?) hat, als er seine Jacke um sie legte. Jedenfalls hat sie ihn so angehimmelt, als wollte sie ihn küssen. :lol: Das konnte ich jedenfalls wieder verstehen. Die Sendung war dann aber an der Stelle zu Ende.

      Ich habe die Übung daraufhin frustriert abgebrochen. Ich fragte mich, ob es wirklich sein kann, dass ich so unfähig bin, dass ich gerade mal in einer Szene "Freude" erkannte und diese MIssstimmung wegen des Regens (das hab ich auch eher aus dem Regen geschlossen, evtl. in Verbindung mit den Gesichtern) sowie diese verliebten Blicke.
      Die anderen Informationen waren für mich bei dieser Jugendsendung vollkommen überflüssig, ich habe wirklich NULL verstanden. Bei den Beet-Brüdern habe ich mir halt angeschaut, wie der Garten gestaltet wird (vorher - nachher) und wie die die Arbeiten ausführen. Die Jugendsendung hätte ich wahrscheinlich auch nichtmal mit Ton verstanden.

      Meint ihr, man kann anhand des Schauens von solchen Sendungen ohne Ton (oder Beobachten von Menschen) das mit Mimik / Gestik / Körperhaltung lernen? Ich habe nicht den Eindruck, dass ich das dadurch lernen könnte. Ich habe heute durch die Übung gemerkt, dass mir das ein Rätsel ist und mich das auch gar nicht wirklich interessiert die Aufgabe, weil ich einfach nicht weiß, wie ich sie angehen soll. Natürlich weiß ich, wie Ekel, Freude, Angst etc. in einem Gesicht bzw. anhand der Körperhaltung ausgedrückt wird. Wenn mir das auf einem Foto gezeigt wird, erkenne ich es. Wenn das aber in "echt" bzw. in einem Film ist, geht das alles so schnell, dass ich das so schnell nicht alles dekodieren kann.
      Ich frage mich einfach, wie man das stattdessen lernen könnte oder kann man das einfach gar nicht lernen, indem man nur die Menschen beobachtet? :?
      Vielleicht ist für Menschen mit ASS wirklich der Trick, dass man die Umstände (sowas wie z. B. den Regen in der Serie) betrachtet, weil man dann mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit richtig liegt, dass sicih Menschen ohne Regenschirm, triefnass, die sich gerade unterstellen, nicht gut fühlen? Es könnte aber auch sein, dass das jemandem gefällt (ist aber unwahrscheinlich).

      Ich finde die Übung gerade einfach nur frustrierend und bin vom Ergebnis enttäuscht. Was meint ihr zu dieser Übung?

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von FruchtigBunt ()

    • Insgesamt finde ich die Übung nicht schlecht, nur weiß ich nicht, ob man alleine damit sehr viel weiter kommt. Du kannst zwar die Bewegungen und Emotionen beobachten und versuchen, sie zu deuten, doch weißt du am Ende nicht, ob du mit der Vermutung richtig liegst. So ähnlich wie bei einem Quiz, bei dem man zwar die Antworten rät, aber später nicht erfährt, ob sie richtig sind.

      Im Fernsehen würde ich eher versuchen, mich nicht an Filme oder Serien mit Schauspielern zu halten, da eben viel geschauspielert wird, manchmal entweder sehr übertrieben oder ein nicht so guter Schauspieler stellt eine Emotion oder einen Gesichtsausdruck falsch dar.

      Versuch es doch mal mit Sendungen, die zumindest vermuten lassen, dass die Teilnehmer nicht schauspielern, z. B. Talkshows oder Diskussionsrunden, wo auch das Publikum immer mal wieder mit eingeblendet wird oder Sendungen wie "Verstehen Sie Spass?", das weiß das Opfer wirklich von nichts und man sieht nichts gespieltes (ausser von den Lockvögeln).

      off-topic: Wie bist du in die Studiengruppe gekommen? Ist das nur für Personen, die in Freiburg diagnostiziert wurden und findest du es generell hilfreich, was ihr macht? Hast du das Gefühl, es bringt dich gut weiter?

      Dieser Beitrag wurde bereits 7 mal editiert, zuletzt von Ally ()

    • FruchtigBunt schrieb:

      Ich finde die Übung gerade einfach nur frustrierend und bin vom Ergebnis enttäuscht. Was meint ihr zu dieser Übung?
      Grundsätzlich finde ich solche Übungen nicht schlecht - nur ohne Anleitung (welche Art Sendung geeignet ist usw.) wohl schwer durchführbar.

      Schau doch mal bei youtube direkt nach Videos, wo es um die Themen Körpersprache, Mimik, Gestik geht. Davon gibt es sehr viele - einige sind gut, andere nicht so gut. Aber da wird halt eben erklärt, was man wie deuten kann.
      ~ What the fuck is real life and where can I download it? ~
    • Ally schrieb:

      Versuch es doch mal mit Sendungen, die zumindest vermuten lassen, dass die Teilnehmer nicht schauspielern, z. B. Talkshows oder Diskussionsrunden, wo auch das Publikum immer mal wieder mit eingeblendet wird oder Sendungen wie "Verstehen Sie Spass?", das weiß das Opfer wirklich von nichts und man sieht nichts gespieltes (ausser von den Lockvögeln).

      off-topic: Wie bist du in die Studiengruppe gekommen? Ist das nur für Personen, die in Freiburg diagnostiziert wurden und findest du es generell hilfreich, was ihr macht? Hast du das Gefühl, es bringt dich gut weiter?
      @Ally
      Okay, dann schaue ich mal, ob ich eine realistischere Sendung finde und da besser zurechtkomme.

      Ich bin nicht in der Studiengruppe. Ich arbeite nur für mich das Buch durch. Liebend gerne würde ich eine Gruppentherapie, die mit dem Autismusmanual aus Freiburg (oder Köln bzw. mit etwas anderem arbeitet), aber die Angebote sind deutschlandweit kaum vorhanden. Manchmal frage ich mich, wozu diese ganzen Bücher und Programme erarbeitet werden, wenn sie hinterher niemand anwendet. Ich habe z. B. eine Gruppentherapie für Asperger gefunden, da geht es nur darum, bestimmte Themen "zu besprechen", irgendeinem Konzept folgt das nicht. Ich finde das schade. Da erarbeiten wirklich Menschen aus der Praxis solche Programme und mir bleibt nichts, als das selbst durchzulesen, zu üben und hier zu diskutieren, weil man keinen Zugang zu den Angeboten bekommt bzw. diese nicht vorhanden sind. :( Es kann doch nicht sein, dass nur Menschen aus/um Freiburg, München und Köln Zugang zu Gruppentherapieprogrammen speziell für Asperger bekommen? :x
    • Leseratte schrieb:

      FruchtigBunt schrieb:

      Ich finde die Übung gerade einfach nur frustrierend und bin vom Ergebnis enttäuscht. Was meint ihr zu dieser Übung?
      Grundsätzlich finde ich solche Übungen nicht schlecht - nur ohne Anleitung (welche Art Sendung geeignet ist usw.) wohl schwer durchführbar.
      Schau doch mal bei youtube direkt nach Videos, wo es um die Themen Körpersprache, Mimik, Gestik geht. Davon gibt es sehr viele - einige sind gut, andere nicht so gut. Aber da wird halt eben erklärt, was man wie deuten kann.
      @Leseratte

      Ich kann hier leider keine Videos anschauen. Ich suche ja keine "Erklärvideos", wo einzelne Emotionen vorgeführt werden (da verstehe ich es ja meistens), sondern etwas aus dem realen Leben.
    • Ich habe mal von einer Übung gehört wo man sich ins Cafe setzt und die Leute um sich herum beobachtet mit Kopfhörern drin. Möglichst mit jemand anderem zusammen und dann versucht die Gefühle bzw die anderen Kommunikationsebenen aufschreibt.
      Oder man kann still darüber sprechen mit einem Partner der die Übung auch macht. Das soll das Verständnis für Mimik und Gestik auch schulen.

      Wenn ich aber ehrlich bin dann hilft es mir am ehesten hilft Situationen die gerade sind oder waren für mich selbst nochmal durch zu gehen und meine individuelle Mimik und Gestik zu entwickeln.
      Also probiere ich einfach aktiv hinzufühlen wenn etwas passiert und das dann auszudrücken. Ich finde seit dem stehe ich nicht mehr so da wie ein Brett und ich habe einen besseren Zugang zu meinen Gefühlen (bzw es fühlt sich so an als würde ich Neue entwickeln) und meinen Reaktionen.
      Das scheint mir von der Funktionsweise der Übung her auch logisch. Die Wissenschaft hat kürzlich aufgehört im Dunkeln zu tappen, das sollte man sich zu nutze machen. Nimmt man das Modell das im Moment für die Entstehung und Funktion von Autismus die gängige Erklärung ist (gleichzeitige Hyperkonnektivität und Hypokonnektivität im Gehirn) und nimmt das Konzept der "Neuroplastizität" als gegeben an macht die Sache Sinn weil:
      Die sozialen Funktionen scheitern dementsprechend daran das die fehlende Kommunikation von Hirnarealen dafür sorgt das Komplexe, also mehrteilige Reize nicht verarbeitet werden können. Hilfreich wäre dann die magelnde Verbindung Emotionales Zentrum zum Stirnlappen der für die Handlungen zuständig ist zu verbessern. Einfach indem man trainiert. Je mehr man die schwache Verbindung beansprucht umso besser dürfe sie werden
      Ein Stoff namens "M-TOR" baut die überflüssigen Verbindungen im Hirn bei Autisten nicht ab wie es normal wäre. Folglich ist die Konnektivität im Hirn auf den kurzen Strecken zwar hoch aber die langen Verbindungen sind zu schlecht ausgeprägt und zu "unordentlich".
      Das würde auch erklären warum Ergotherapie obwohl völlig ohne gleiche Situationen die Kommunikationsfähigkeit verbessern soll.
      Dummerweise hat man M-TOR erst bei Mäusen so reparieren können das die Mäusehirne so funktionieren wie sie sollten. Nicht beim Mensch. Das menschliche Hirn ist (in diesem Fall dummerweise) einfach deutlich komplizierter das das von unseren felligen Mit-Autisten aus dem Tierreich
      Ich mache das nun seit 3 Monaten und bin denke ich besser geworden, zumindest fühlt es sich so an. Und das obwohl ich laienhaft vorgehe und wahrscheinlich hochgradig ineffizient bin
      Grundsätzlich sagt man ja seit Neuem auch das eine hohe Therapieintensität bei Autismus die Lösung ist, dazu würde die Vorstellung das es Training braucht ja durchaus passen
      soweit so gut bevor mein ADHS den Text noch unübersichtlicher macht als ohnehin schon der Fall
    • FruchtigBunt schrieb:

      Ich suche ja keine "Erklärvideos", wo einzelne Emotionen vorgeführt werden (da verstehe ich es ja meistens), sondern etwas aus dem realen Leben.
      Aber genau das gibt es doch. Man schaut sich eine Szene ohne Ton an (bzw. bekommt sie gezeigt) und kann dann selbst überlegen, was die Personen wohl gesagt/gedacht/empfunden habe. Und danach gibt es die Erklärung, um zu sehen, ob man richtig lag.

      Ohne nachfolgende Erklärung halte ich solche Übungen für sinnlos - wie soll man denn überprüfen, ob man mit der eigenen Einschätzung richtig lag?
      ~ What the fuck is real life and where can I download it? ~
    • Leseratte schrieb:

      FruchtigBunt schrieb:

      Ich suche ja keine "Erklärvideos", wo einzelne Emotionen vorgeführt werden (da verstehe ich es ja meistens), sondern etwas aus dem realen Leben.
      Aber genau das gibt es doch. Man schaut sich eine Szene ohne Ton an (bzw. bekommt sie gezeigt) und kann dann selbst überlegen, was die Personen wohl gesagt/gedacht/empfunden habe. Und danach gibt es die Erklärung, um zu sehen, ob man richtig lag.
      Ohne nachfolgende Erklärung halte ich solche Übungen für sinnlos - wie soll man denn überprüfen, ob man mit der eigenen Einschätzung richtig lag?
      @Leseratte

      Nach was muss man dann suchen? Sind es dann aber nicht meistens so "vorgespielte" Situationen in einem therapeutischen Kontext wo beispielsweise eine Emotion "vorgespielt" wird, die danach aufgelöst werden?
      Problem ist aber weiterhin, dass ich die Videos nicht schauen kann, aber für andere mag es vielleicht interessant sein. Danke für die Klarstellung.
    • FruchtigBunt schrieb:

      Sind es dann aber nicht meistens so "vorgespielte" Situationen in einem therapeutischen Kontext wo beispielsweise eine Emotion "vorgespielt" wird, die danach aufgelöst werden?
      Es sind natürlich nachgestellte Szenen aus dem Alltag - wie in jedem Film oder einer Serie auch (soll heißen: für die Schauspieler gibt es ein Drehbuch). Dadurch, dass die Szenen relativ kurz sind, bzw. sich auf eine Sache beziehen, wird es nicht unübersichtlich.

      Einfach nach Körpersprache, Mimik, Gestik suchen (mal einzeln, mal Kombis davon) und dann schauen, welche Videos das Thema so behandeln.

      FruchtigBunt schrieb:

      Problem ist aber weiterhin, dass ich die Videos nicht schauen kann
      Blöde Frage vielleicht - aber warum nicht?
      ~ What the fuck is real life and where can I download it? ~
    • FruchtigBunt schrieb:

      Ich kann hier leider keine Videos anschauen.
      Wegen Browserproblemen? Das muss man doch irgendwie fixen können, das ist heutzutage doch eine arge Einschränkung... hast du ein Smartphone?

      Was für ein Betriebssystem nutzt du, was für einen Browser? Welches Problem tritt auf?

      Kleinere Videos könnte ich dir auch von YouTube runterladen und in irgendeiner Form zukommen lassen. Sofern du überhaupt irgendwie Videos schauen kannst.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von seven_of_nine ()

    • Die meiste Zeit des Tages haben wir ja neutrale Mimik und wenn die Kamera läuft verhält man sich ja schon irgendwie künstlich (der Betrachter verändert die Realität).
      Ich habe auch nicht die Zeit die Mimik meines Gegenüber zu studieren weil ich sofort reagieren soll. Filma haben da Vorteile: man kann zurückspulen oder anhalten und nachdenken, ferner spielen die Schauspieler eindeutig und deutlich so dass es besser erkennbar ist. Es sollten halt gute sein damit Mimik, Stimme und Inhalt zusammenpassen.
      Ich habe damit in letzter Zeit sogar einen neuen Gesichsausdruck "gelernt", wenn auch unabsichtlich. Das zweifelnd-ablehnendes Stirnrunzeln Amelie`s bei dem Heranfahren an die Kurklinik. "Amelie rennt", Kinofilm mit Mia Kasalo, damit z.Z. meine Lieblingsschauspielerin weil man allein mit ihren Gesichtsausdrücken in diesem Film einen ganzen Mimiktest bestücken könnte. Mit ihrem Vorbild Katharina Thalbach hat sie schon mit 7 Jahren einen Horrorfilm gedreht. Leider gibt auf YouTube bisher nur "Blindgänger" zu sehen, da hat sie mit 10 J. noch nicht so differenzierte Mimik (aber auch schon erstaunlich gut).
      Ansonsten kann ich bei vielen Schauspielern nicht wirklich viel erkennen.
      Mit schlechten Schauspielern kann man freilich auch danebenliegen und falsches lernen. Dazu kann Mimik von Kultur zu Kultur anderes bedeuten und die individuellen Unterschiede sind wohl noch größer. Dazu können sich auch Laien verstellen und ihre Gefühle verbergen.
      Eine einfache Lösung gibts da wohl nicht. Nachdem Nichtautisten diese ganzen Sachen blitzschnell intuitiv verarbeiten haben wir wohl mit langem Nachdenken kaum eine Chance da mitzuhalten, auch mit speziellen Übungen nicht.
      Ich löse das Problem manchmal durch Nachfragen "wie meinen Sie das", "wie fühlt sich das an" usw. Ansonsten vermeide ich eindeutige Reaktionen die vielleicht falsch sein könnten. Und Partys wo das alles zu schnell durcheinandergeht vermeide ich halt.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von aphylla ()

    • FruchtigBunt schrieb:

      Was ich z. B. halbwegs verstehe ist diese Sendung mit "Doug & Carie" (weiß nicht, wie die heißt), weil es da irgendwie die ganze Zeit darum geht, dass die Unterschiede des Pärchens herausgestellt werden und auf dem Mann herumgehackt wird bzw. der durch den Kakao gezogen wird.
      Du meinst wahrscheinlich die amerikanische Sitcom-Serie "King of Queens". Dort kommt das Ehepaar "Doug & Carie" vor.