Warnung vor privat abrechnendem Facharzt

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    • Dungeonmaster schrieb:

      und entsprechende Atteste gegen Geld verkauft.
      Ich finde es wie gesagt völlig normal, daß ein Attest vom Privatarzt Geld kostet. Das hat doch nichts mit Bestechung zu tun, schon gar nicht bei läppischen 30€. Die reine Diagnostik kostete damals ca. 300€ plus ca. 150€ für das Gutachten, was zwar teuer, aber angesichts des hohen Aufwandes und seiner Qualifikation auch angemessen ist.
      Bestechung wäre für mich, wenn ich jetzt sagen wir 1000€ bezahlt hätte und dafür eine Diagnose bekommen hätte, obwohl sie gar nicht paßt (und es nicht bloß grenzwertig/Interpretationssache wäre).

      Du müßtest jetzt beweisen, daß jemand deutlich mehr bezahlt und dafür eine Wunschdiagnose erhalten hat.
      Wenn einem die Bezüge verlorengehen, wird das "All" zum "Nichts".

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Necroghoul7 ()

    • seinn schrieb:

      Also bekommt man am Anfang nur den ersten Schwung Fragebögen
      Ich würde die Qualität der Diagnose übrigens nicht nur an der Zahl der Fragebögen messen, sonst könnte sie jeder Laie stellen, wenn er nur genug Zettel hätte. Fragebögen lassen sich sogar leichter "betrügen", vor allem, wenn man sie vorher schon kennt (der Augenpartientest z.B.) - und sie ersetzen nicht das persönliche Gespräch, das die Beantwortung der Fragen oft erst sinnvoll macht bzw. ins rechte Licht rückt (rw).

      Ich finde, daß sich eine gute Diagnostik vor allem dadurch auszeichnet, daß man von mehr als einer Person, möglichst mit unterschiedlichem Ausbildungshintergrund/Schwerpunkt und in verschiedenen Bereichen getestet/begutachtet wird. So ergibt sich ein umfassenderes Bild. Meine Tochter wurde z.B. von auch von einer Ergotherapeutin und einer Logopädin beurteilt, die aus den spezifischen Tests wiederum auch Aussagen über die einzuschätzende Fragestellung abgeben konnten, wobei das "letzte Wort" die Psychologen/Psychiater hatten. Das ist allerdings teuer und wird vermutlich eher bei Kindern oder besonderem Interesse gemacht.

      Ich finde auch, daß ein guter Diagnostiker Unstimmigkeiten und jedem Verdacht nachgehen sollte und nicht bloß die Diagnose hernimmt, die von den Fragebögen her den höchsten Wert erreicht hat. Fragebögen messen eher Symptomstärken als daß sie zugrunde liegende Problematiken zuverlässig erkennen können.

      Schließlich spielt die Erfahrung auch eine Rolle, und das finde ich sehr wichtig. Fortbildungen bzw. Theorie ersetzen das nicht. Und Erfahrung hat der Diagnostiker sehr viel, weshalb ich bis auf Weiteres seiner Diagnose vertrauen werde. Eine Neueinschätzung hätte für mich eher Selbsterkenntniswert, eher ein Hinweis auf einen zwanghaften Zug in meiner Persönlichkeit (eine genaue Diagnose haben und verstehen "müssen", auch wenn es nicht akut notwendig ist).
      Wenn einem die Bezüge verlorengehen, wird das "All" zum "Nichts".
    • Necroghoul7 schrieb:

      Für "echte" Schizophrenie und und ASS dürfte der Prozentsatz betroffener Menschen ungefähr gleich hoch sein. Schizophrenie ist eben nur viel besser untersucht und eindeutig diagnostizierbar, weshalb man auch mehr fachlich Abgesichertes darüber schreiben kann. Ja, Depressionen und Persönlichkeitsstörungen allgemein sind viel häufiger.
      Diese Zahlen geben dir Recht:

      "Schizophrenie ist keine seltene Krankheit, sondern etwa so häufig wie chronisches Rheuma. Einer von 100 Erwachsenen erkrankt in seinem Leben an einer Schizophrenie. In Deutschland leiden aktuell rund 800.000 Menschen an einer Schizophrenie. Jedes Jahr erkranken rund 8.000 Menschen neu." - Quelle:Bundespsychotherapeutenkammer, BPtK

      und

      "Für Deutschland schätzt die WHO die Zahl der Menschen mit Depressionen auf 4,1 Milli­onen, 5,2 Prozent der Bevölkerung. 4,6 Millionen Menschen lebten mit Angststörun­gen. Die Stiftung Deutsche Depressionshilfe spricht von einer Volkskrankheit. Depressio­nen gehörten zu den häufigsten und mit Blick auf die Schwere am meisten unterschätz­ten Erkrankungen." - Quelle: Deutsches Ärzteblatt ('17)

      Zum Thema "ansteigende Raten an Autismusdiagnosen-ja/nein" fand ich diesen interessanten Artikel mit einem Abschnitt zu Einschätzungen von Gillberg, renommierter Forscher zum Thema Autismus:

      "Der Kinder- und Erwachsenenpsychologe Christopher Gillberg von der Universität Göteborg in Schweden arbeitet schon seit den 1970er Jahre an Autismus und findet ganz ähnliche Hinweise. Bei siebenjährigen Schweden beschrieb er im Jahr 1983 eine Prävalenz von 0,7 Prozent [9] und im Jahr 1999 eine Prävalenz von 1 Prozent [10]: "Ich war schon immer der Meinung, dass eine Epidemie eher unwahrscheinlich ist." - Quelle: spektrum.de/news/tendenz-steigend/1130221

      Dieser Artikel-Link passt ganz gut zum Thema, weil hier auch Überlegungen zur Sensitivität und Validität der Diagnose(n) angestellt werden.
      Mark Twain: "Never argue with stupid people, they will only drag you down to their level and then beat you with experience."
      (Streite dich nie mit dummen Leuten; sie ziehen dich nur auf ihr Niveau herunter und schlagen dich dann mit ihrer Erfahrung.)
    • @Dungeonmaster

      Wenn du Leute kennst, die vertrauensvoll belegen können, dass sie sich bei dem Arzt in Potsdam eine Autismusdiagnose erkauft haben - dann wäre es wirklich Zeit, diesen Arzt anzuzeigen.

      Ich habe allerdings völlig andere Erfahrungen gemacht.

      Bei mir hat er einen fairen Preis verlangt, ich habe ihn nicht beeinflusst, und auch die Nachbesserung des Gutachtens (nur die schwierige Ausdrucksform betreffend, nicht die Diagnose) hat nichts obendrauf gekostet.

      Würde er Diagnosen gegen Geld verteilen, wäre das strafrechtlich relevant und ich glaube nicht, dass er so blöd wäre.

      Hier haben ja auch schon Leute berichtet, die Bekannte hatten, die eben bei diesem Arzt waren und keine Autismus-Diagnose bekommen haben.

      Dass man beim Verdacht auf eine Fehldiagnose nochmal mit dem Arzt spricht und ggf. weitere Symptome nennt, die man vorher vergessen hat, zu erwähnen - das halte ich für alltäglich.

      Wenn er für ein weiteres Gespräch ganz normal abrechnet, halte ich das auch für normal - aktuell nimmt er 100 Euro die Stunde, glaube ich.

      Wenn jetzt aber jemand 2.000 Euro auf den Tisch knallt und sagt, er möchte ein passendes Gutachten, und der Arzt lässt sich darauf ein - das wäre dann Betrug und gehörte verboten.
      Das Leben ist unendlich viel seltsamer als irgendetwas, das der menschliche Geist erfinden könnte. Wir würden nicht wagen, die Dinge auszudenken, die in Wirklichkeit bloße Selbstverständlichkeiten unseres Lebens sind. - Sir Arthur Conan Doyle
    • Necroghoul7 schrieb:

      seinn schrieb:

      Also bekommt man am Anfang nur den ersten Schwung Fragebögen
      Ich würde die Qualität der Diagnose übrigens nicht nur an der Zahl der Fragebögen messen, sonst könnte sie jeder Laie stellen, wenn er nur genug Zettel hätte. Fragebögen lassen sich sogar leichter "betrügen", vor allem, wenn man sie vorher schon kennt (der Augenpartientest z.B.) - und sie ersetzen nicht das persönliche Gespräch, das die Beantwortung der Fragen oft erst sinnvoll macht bzw. ins rechte Licht rückt (rw).
      Ich finde, daß sich eine gute Diagnostik vor allem dadurch auszeichnet, daß man von mehr als einer Person, möglichst mit unterschiedlichem Ausbildungshintergrund/Schwerpunkt und in verschiedenen Bereichen getestet/begutachtet wird. So ergibt sich ein umfassenderes Bild. Meine Tochter wurde z.B. von auch von einer Ergotherapeutin und einer Logopädin beurteilt, die aus den spezifischen Tests wiederum auch Aussagen über die einzuschätzende Fragestellung abgeben konnten, wobei das "letzte Wort" die Psychologen/Psychiater hatten. Das ist allerdings teuer und wird vermutlich eher bei Kindern oder besonderem Interesse gemacht.

      Ich finde auch, daß ein guter Diagnostiker Unstimmigkeiten und jedem Verdacht nachgehen sollte und nicht bloß die Diagnose hernimmt, die von den Fragebögen her den höchsten Wert erreicht hat. Fragebögen messen eher Symptomstärken als daß sie zugrunde liegende Problematiken zuverlässig erkennen können.

      Schließlich spielt die Erfahrung auch eine Rolle, und das finde ich sehr wichtig. Fortbildungen bzw. Theorie ersetzen das nicht. Und Erfahrung hat der Diagnostiker sehr viel, weshalb ich bis auf Weiteres seiner Diagnose vertrauen werde. Eine Neueinschätzung hätte für mich eher Selbsterkenntniswert, eher ein Hinweis auf einen zwanghaften Zug in meiner Persönlichkeit (eine genaue Diagnose haben und verstehen "müssen", auch wenn es nicht akut notwendig ist).
      Ja, natürlich ersetzen Fragebögen keine Gespräche, das ist mir klar. Aber gerade Autisten tun sich mit Gesprächen ja manchmal schwer, weswegen ich umfassende Fragebögen wichtig finde. Nachbesprochen werden müssen diese natürlich trotzdem.

      Und ja, Erfahrung hat der Arzt aus Potsdam definitiv, weswegen ich ihm auch vertraue.
      Das Leben ist unendlich viel seltsamer als irgendetwas, das der menschliche Geist erfinden könnte. Wir würden nicht wagen, die Dinge auszudenken, die in Wirklichkeit bloße Selbstverständlichkeiten unseres Lebens sind. - Sir Arthur Conan Doyle
    • Übrigens werden ja auch fremdanamnestische Aspekte durch Familie und Freunde eingeholt. Aber sicher ist ein weiterer Fachmann besser, wobei dieser einen auch nie so gut kennen wird wie Familie und Freunde. Ich verstecke meine Symptome sehr gut, fast schon automatisch, und sie kommen nur raus, wenn ich mich unbeobachtet fühle oder sie eben nicht mehr verstecken kann, zum Beispiel vor dem Partner, den man täglich stundenlang sieht.
      Das Leben ist unendlich viel seltsamer als irgendetwas, das der menschliche Geist erfinden könnte. Wir würden nicht wagen, die Dinge auszudenken, die in Wirklichkeit bloße Selbstverständlichkeiten unseres Lebens sind. - Sir Arthur Conan Doyle
    • seinn schrieb:

      Aber sicher ist ein weiterer Fachmann besser
      Ich meinte eher Leute aus verschiedenen Fachrichtungen, die unterschiedliche Aspekte beleuchten und ihre jeweilige Orientierung einbringen können wie z.B. Logopäden. Das hilft auch bei der Differenzialdiagnostik.

      Stimmt, das war mir völlig entfallen, daß manche Autisten Probleme mit Gesprächen haben. :oops:
      Ich habe keine Probleme mit Gesprächen, nur die anderen, wenn sie mit mir reden. :lol: Wenn mich Gespräche erschöpfen, merke ich das auch nur zeitverzögert und an anderen Symptomen (z.B. Reizbarkeit).
      Wenn einem die Bezüge verlorengehen, wird das "All" zum "Nichts".
    • @Necroghoul7

      Ah, okay. Hm... warum wäre das denn gut? Irgendwie komme ich da gerade nicht von alleine drauf ^^.

      Ich war als Kind bei der Logopädin, weil meine Zungenmuskulatur unterentwickelt war.

      Bei Gesprächen geht es mir auch manchmal so wie dir, dass ich erst später merke, dass ich sehr erschöpft bin.

      Oft merke ich es aber auch in den Gesprächen, dass ich kürzer antworte, nicht mehr richtig zuhöre, und die Person noch weniger ansehe als sonst.
      Das Leben ist unendlich viel seltsamer als irgendetwas, das der menschliche Geist erfinden könnte. Wir würden nicht wagen, die Dinge auszudenken, die in Wirklichkeit bloße Selbstverständlichkeiten unseres Lebens sind. - Sir Arthur Conan Doyle
    • seinn schrieb:

      Ich verstecke meine Symptome sehr gut, fast schon automatisch, und sie kommen nur raus, wenn ich mich unbeobachtet fühle oder sie eben nicht mehr verstecken kann, zum Beispiel vor dem Partner, den man täglich stundenlang sieht.
      Ein guter Diagnostiker versteht es den Patienten in einen Zustand zu versetzen wo die autistischen Verhaltensweisen 100%ig in Erscheinung treten. So gut kann niemand kompensieren. Zumal man durch die Diagnostik und den Weg dorthin ohnehin sich in einem Ausnahmezustand befindet.
      Hohe Zahlen bei der Editierungsanzeige zeigen nicht, dass ich permanent meine Meinung ändern würde. Ich habe nur Probleme Rechtschreib- und Grammatikfehler zu tolerieren und korrigiere diese daher, wenn ich sie sehe.
      Dennoch kann auch ich Tippfehler übersehen. In diesem Fall bitte ich um Nachsicht.
    • Ja, genau, die Diagnostik dauerte bei mir auch 4 Stunden am Stück und mir ging es echt mies, da war nichts mit Verstecken.
      Das Leben ist unendlich viel seltsamer als irgendetwas, das der menschliche Geist erfinden könnte. Wir würden nicht wagen, die Dinge auszudenken, die in Wirklichkeit bloße Selbstverständlichkeiten unseres Lebens sind. - Sir Arthur Conan Doyle
    • seinn schrieb:

      Ah, okay. Hm... warum wäre das denn gut?
      Ich meinte nicht, daß eine Logopädin o.ä. als Zweitdiagnostikerin empfehlenswert wäre, sondern daß es allgemein bei einer Diagnostik bereichernd ist, wenn mehrere Leute aus mehreren Fachrichtungen einen auf verschiedene Art testen. So wurde es in einer Kinderambulanz gemacht...die testen leider keine Erwachsenen, sind also keine alternative Anlaufstelle für mich.

      Ginome schrieb:

      Ein guter Diagnostiker versteht es den Patienten in einen Zustand zu versetzen wo die autistischen Verhaltensweisen 100%ig in Erscheinung treten
      Zumindest hat der besagte Psychiater es zweimal geschafft, daß ich mich nach eigentlich ganz einfachen Aufgaben hinterher ziemlich blöd gefühlt habe, weil ich gemerkt habe, daß ich "falsch" reagiert habe - das waren dann wohl diese "Provokationen".

      seinn schrieb:

      Ja, genau, die Diagnostik dauerte bei mir auch 4 Stunden am Stück und mir ging es echt mies, da war nichts mit Verstecken.
      Nach so einem Marathon wäre auch ein normaler Mensch erschöpft. Ich war auch völlig platt.

      Vermutlich kamen deshalb die intellektuell anspruchsloseren Aufgaben/Tests als letztes dran. :sarcasm:
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    • Hm... also so weit ich weiß, würden "normale" Menschen ein 4-stündiges Meeting ganz gut durchstehen.

      Zumindest ist das hier im Schulalltag Usus, dass man 4 - 6 Stunden am Tag im Dialog ist.

      Und die anderen sind danach nicht total fertig, nur ein bisschen erschöpft.
      Das Leben ist unendlich viel seltsamer als irgendetwas, das der menschliche Geist erfinden könnte. Wir würden nicht wagen, die Dinge auszudenken, die in Wirklichkeit bloße Selbstverständlichkeiten unseres Lebens sind. - Sir Arthur Conan Doyle
    • seinn schrieb:

      Ja, genau, die Diagnostik dauerte bei mir auch 4 Stunden am Stück und mir ging es echt mies, da war nichts mit Verstecken.
      War bei mir auch so. 2h Anfahrt vorher mit öffentlichen Verkehrsmitteln haben gereicht. Dann noch die Fragebögen und das Gespräch. Mittlerweile ist meine Diagnose auch von 2 anderen bestätigt worden. Übrigens hat die private Krankenversicherung bei mir die Kosten ohne mit der Wimper zu zucken übernommen.
    • seinn schrieb:

      Zumindest ist das hier im Schulalltag Usus, dass man 4 - 6 Stunden am Tag im Dialog ist
      Aber das ist doch ganz anders, da kann man selbst entscheiden, wann man sich meldet, wird nicht ständig beobachtet und muß sich nur fachlich äußern und wird auch nicht emotional ausgetestet/an die Grenzen gebracht. In der Schule war ich auch nach der 8.Stunde nicht erschöpft, jedenfalls nicht vom Unterricht. Das Wichtigste war, ich wußte meist genau, worauf es hinausläuft bzw. was gefragt ist, es war klar strukturiert, die Bewertungskriterien waren auch leicht durchschaubar und - ich war jung!!! :cry: :sarcasm:

      Noch etwas: In der Schule kennt man die Räumlichkeiten und die Personen und hat nur selten einen langen Anfahrtsweg (ich bin immer mit dem Rad gefahren). Bei einer Diagnostik muß man sich ja völlig neu auf den Raum, die Anfahrt, den Diagnostiker usw. einstellen und allein die ganzen visuellen Eindrücke wollen verarbeitet werden, das ist wie nach einem Museumsbesuch, man ist einfach platt und braucht danach etwas Vertrautes zum Angucken.

      Bei diesem Psychiater sind die Räume auch schön eingerichtet, aber sehr überladen. Man weiß nicht, wo man zuerst hingucken soll. Das muß man für das Gespräch auch ausblenden, man kann sich ja nicht die ganze Zeit die Bücherberge oder den Tisch besehen.
      Wenn einem die Bezüge verlorengehen, wird das "All" zum "Nichts".

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    • Hm... ich habe da andere Erfahrungswerte. Mich erschöpft die Schule mehr als ein Arztgespräch. Sonst wäre es ja auch völlig sinnlos, die Leute 4 Stunden lang zu testen, wenn Asperger-Autisten da nicht anders drauf reagieren würden als NAs. Oder was meinst du, wozu das gut ist?
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