Thread für peinliche Erlebnisse

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    • Thread für peinliche Erlebnisse

      Ich dachte mir, dass es vielleicht ganz witzig wäre, sich über peinliche Erlebnisse auszutauschen. Ob das peinliche Erlebnis schon länger her ist oder "typisch für Autisten", ist dabei egal. :)

      Den Anfang mache ich mal:
      Bei der Fahrschulprüfung sollte ich eine Vollbremsung machen. Hat auch gut geklappt. Daraufhin sollte ich wieder weiterfahren. Der Prüfer hat dann gemeint: "Ich habe selten jemanden gesehen, der so gut im 2. Gang angefahren ist" :oops:
    • Prüfung trotzdem bestanden?!


      Habe bei einem Praktikum als Rettungssanitäter in der chir. Ambulanz gejobbt, da waren viele Verbände zu wechseln usw.

      Der diensthabende Arzt bot mir eine "noch kleinere Mullbindengröße" an, damit es "noch schönere und länger dauernde Muster" beim Unterarmverband geben könnte. Ich brauchte etwas Zeit, um zu verstehen was er meinte.
      Es klang doch so lobend!

      (Aber in den Ambulanzen muss alles schnell gehen und meine Methode war zeitintensiv und materialintensiv und deshalb nicht geeignet.)
      Mark Twain: "Never argue with stupid people, they will only drag you down to their level and then beat you with experience."
      (Streite dich nie mit dummen Leuten; sie ziehen dich nur auf ihr Niveau herunter und schlagen dich dann mit ihrer Erfahrung.)
    • In der 8. Klasse gab es mal eine mündliche Französisch-Prüfung. Wir sollten von unseren Hautieren erzählen. Damals hatte ich einen grünen Wellensittich. Vogel heißt oiseau und Fisch heißt poisson.

      Wie immer war ich hypernervös, obwohl die Prüfung gar nicht wirklich von Belang war, denn dass ich die Klasse wiederholen muss, war eh schon klar. Jedenfalls verwechselte ich die Wörter oiseau und poisson :m(: und erzählte dann, als ich endlich in Fahrt war, von meinem kleinen grünen Fisch, der sprechen kann und durch die Wohnung fliegt, sich morgens bei uns am Frühstückstisch aufhält, extra eine eingene Tasse Wasser hat und manchmal darin badet. Er kommt auch angeflogen, wenn man ihn ruft. :d Die beiden Lehrer meinten erst, ich will sie verarschen, eben weil die Prüfung für mich nicht wichtig war, aber irgendwann merkten sie dann, dass mir da wohl ein kleiner Fehler unterlaufen ist. Bisschen peinlich war mir das schon hinterher.
    • Morgenstern schrieb:

      Au weia - hoffentlich hat niemand seins in die Schule mitgebracht, um den Lehrern zu drohen
      Upsi :m(: So ein Hautier wäre schon manchmal ganz hilfreich gewesen. :d Einmal gab es einen Verweis, weil ich "piep" sagte :lol: Im Text wäre dann nicht mehr gestanden "reagierte mit ungezogenen Bemerkungen" sondern "drohte schließlich sogar mit einem Hautier!" Fällt mir nur gerade ein, weil das auch bei der Französischlehrerin passierte - wir mochten uns :twisted:
    • Die Geschichte ist voll süß durch den Irrtum. Hm...Vielleicht könnte man selber solch eine Begebenheit selber erfinden. ..Also sich etwas normales vorstellen und dann etwas Elementares austauschen und gucken wie das dann wirkt. :d
      "Wie kann es sein, dass ein solch subjektives Element wie ein Beobachter (Mensch) die Wirklichkeit definiert?"
      (Schrödinger lässt grüßen :) )
      ‚Der häufigste Fehler liegt in der Annahme, dass die Grenzen unserer Wahrnehmung auch die Grenzen des Wahrzunehmenden sind.’
      C.W. Leadbeater

      Was wir wissen, ist ein Tropfen...was wir nicht wissen, ein Ozean* (Isaac Newton)
    • Linnea schrieb:

      Also sich etwas normales vorstellen und dann etwas Elementares austauschen und gucken wie das dann wirkt.
      Ich habe früher Geschichten geliebt, in denen die Hauptwörter vertauscht wurden. Also sowas wie "Als das Bett klingelte, stieg ich aus meinem Wecker. Ich fütterte die Topfblume und goss die Katze..." Hätte ich vor lauter Lachen niemals laut vorlesen können :d
    • :lol: das ist auch gut
      "Wie kann es sein, dass ein solch subjektives Element wie ein Beobachter (Mensch) die Wirklichkeit definiert?"
      (Schrödinger lässt grüßen :) )
      ‚Der häufigste Fehler liegt in der Annahme, dass die Grenzen unserer Wahrnehmung auch die Grenzen des Wahrzunehmenden sind.’
      C.W. Leadbeater

      Was wir wissen, ist ein Tropfen...was wir nicht wissen, ein Ozean* (Isaac Newton)
    • Das könnte ich mal machen.das klingt einfacher und wirkungsvoll :d
      "Wie kann es sein, dass ein solch subjektives Element wie ein Beobachter (Mensch) die Wirklichkeit definiert?"
      (Schrödinger lässt grüßen :) )
      ‚Der häufigste Fehler liegt in der Annahme, dass die Grenzen unserer Wahrnehmung auch die Grenzen des Wahrzunehmenden sind.’
      C.W. Leadbeater

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    • Mir ist eine Sache passiert, die genauso in einer Geschichte in Schattenspringer 3 vorkommt (und ich war im Nachhinein ziemlich erleichtert, als ich davon gelesen habe, weil es nicht nur mir so ging): und zwar wurde ich mal als Neuling zum Chef gerufen und dort ermahnt, weil ich immer als einzige vollkommen pünktlich war.
      Ich stand dann im Chef-Büro wie ein begossener Pudel und habe die Welt nicht mehr verstanden. Wenn in meinem Arbeitsvertrag steht, dass die Arbeit um 8 Uhr beginnt, war für mich klar, dass ich um 8 Uhr komme. Von gleitendern Arbeitszeiten hatte mir auch niemand etwas gesagt. Es hatte sich in der Firma halt ein Usus eingeschlichen, dass zwischen acht Uhr und halb zehn jeder gekommen ist, wie es ihm passte, und hat danach seine acht Stunden hingehängt.
      Ich bin nach dem Gespräch dann konsequent um 8.15 Uhr da gewesen, was man dann scheinbar als Zeichen meines guten Willens hinnehmen konnte. Zumindest gab es danach wegen meiner Überpünktlichkeit keinen Anpfiff mehr. Da in der Firma auch mehrere Dinge nicht gepasst haben, war ich relativ froh, als nach einem Jahr mein Vertrag dort nicht verlängert wurde.
    • Ich war bei der ersten Weihnachtsfeier meines Lebens auch einmal überpünktlich, weil in der Einladung stand sie ginge ab 20:00 Uhr los, also war ich um 19:45 Uhr da.
      Da war dann nur die mir kaum bekannte Gastgeberin anwesend und ihr Freund, die noch mitten in den Vorbereitungsarbeiten steckten.

      Danach hat man mir dann erst eröffnet, dass NIEMAND jemals pünktlich zu einer Party käme und man erst so ab 21:00 Uhr kommen sollte wenn in der Einladung steht es würde um 20 Uhr anfangen.
      Das Konzept war mir bis dato völlig unbekannt, hatte ich weder im TV noch sonstwo jemals etwas davon gesehen oder gelesen.

      Auf jeden Fall stand ich damals ziemlich lange ziemlich blöd in deren Garage rum und wartete peinlich berührt darauf, dass endlich andere Leute kommen, und ich nicht mehr so im Weg bin bei den Vorbereitungen. (Leider gabs nicht viel bei dem ich hätte helfen können) :m(:
      Das Leben ist eine Komödie für den Denkenden und eine Tragödie für die, welche fühlen.
    • keinname schrieb:

      Der Prüfer hat dann gemeint: "Ich habe selten jemanden gesehen, der so gut im 2. Gang angefahren ist"
      wenigstens hast du nicht "versucht" dem Auto einen Öl basierenden Kühler zu verpassen. Ist mir fast passiert weil wir zwei identische Kannen hatten in der Fahrschule -.-


      Eine meiner Legendär Peinlichen Situationen war in der 6. Klasse wir haben die Weiterführenden Schulen besucht und an der Realschule wollten wir dem Bio Unterricht beiwohnen.
      Die haben gerade sich Folien angeschaut mittels Tageslichtprojektor, und wir sollten uns hinten in den Raum stellen.
      Alle haben es hinbekommen über das Kabel zu steigen, nur ich hatte mich auf die Bilder an der Wand konzentriert und bin natürlich am Kabel hängen geblieben und hab es raus gezogen beim stolpern.
      Alles schaut in meine Richtung und die halbe Klasse hat mich mit einem "Hi *Vorname* " begrüßt, da sie mich durch meine Mitbewohnerin in der WG kannten.
      War nicht gerade der schönste Moment, nur noch schlimmer hat es gemacht dass ich immer wieder vom Bio Lehrer danach erinnert wurde doch bitte nicht das Kabel aus der Wand zuziehen wenn ich an einem Projektor vorbei ging danach. Er war leider auch mein Bio und Mathe Lehrer an meiner Schule.
    • Als ich 10 oder 11 war, gab es mal so richtig viel Schnee einige Tage lang. Mit ein paar Jungs baute ich ein Iglu. Das dauerte, und wir wollten es an dem Tag unbedingt fertig haben. Nach stundenlanger Arbeit und einem Probe-Drin-Sein merkte ich, dass ich megadringend auf die Toilette musste. Ich flitzte also nach Hause... und ja was soll ich sagen... ich war nicht schnell genug! Als ich vollgepiescht zu Hause ankam, mochte ich meiner Mutter das nicht gestehen und sagte ihr, mich hätten die Jungs mit Stinkwasser nassgemacht. Das und diese unüberlegte, durchschaubare Ausrede waren mir so peinlich, dass ich schreiend in mein Zimmer lief und bis zum nächsten Tag nicht wieder rauskam. Außer heimlich auf Toilette zu gehen.
    • So mit 12 oder 13 Jahren stand ich vor dem Haus und aß eine Pflaume bzw. wollte sie essen, aber es war ein Wurm drin. Also warf ich sie weg, aber nicht einfach in den Müll, sondern wirklich weiter weg, weil ich wissen wollte, wie weit ich sie werfen kann. Als die Pflaume bereits im Flug war, kam eine Nachbarin um die Ecke und wurde von der Pflaume an den Kopf getroffen. :lol: Ja, so lachte ich dann erstmal, auch wenn es gar nicht wirklich lustig ist. Aber eben doch irgendwie. Hat was von Situationskomik. Ich konnte doch nichts mehr tun, die Pflaume war schon in der Luft und die Frau lief eben einfach in die Flugbahn. Es ist ihr nichts passiert, ausser einem blauen Flecken. Oh man, muss schon wieder drüber lachen, der Fleck war halt echt blau, weil es die Pflaume auch war haha. Später war es mir dann schon peinlich, als es klingelte, ich die Türe öffnete und die Frau draussen stand, inzwischen wieder gesäubert und sich bei meinen Eltern beschweren wollte, ich hätte ihr mit Absicht eine Pflaume an den Kopf geworfen.

      Bei einem meiner früheren Jobs war ich Mittags unterwegs, mir etwas zu Essen zu besorgen. Es war Winter, die Straßen und Bürgersteige entsprechend glatt, da nicht überall geräumt oder gestreut wird. Plötzlich sah ich auf der anderen Straßenseite, wie ein Frau anfing, auf dem rutschigen Bürgersteig zu zappeln, wie Leute das eben tun, wenn sie auszurutschen drohen und es abfangen wollen. Meistens ergebnislos. Sie hatte Glück und ihr Zappeltanz fand nahe einer Straßenlaterne statt. Sie griff mit beiden Armen danach, umschlang sie und es sah aus, was würde sie mit der Laterne tanzen. Sie drehte sich, die Arme drum geschlungen, langsam Füße wegziehend und dem Boden näher und näher kommend, um die Laterne herum. Der ganze Kampf war, wie oben schon vermutet, ergebnislos, sie landete dennoch auf dem Boden. Ich selber platzte fast vor Lachen, andere rannten sofort zur Frau um ihr zu helfen. Ich wusste schon auch, dass ich ihr hätte helfen sollen, aber ich konnte nicht aufhören zu lachen, weil es einfach so merkwürdig, komisch und lustig aussah. Ich lachte nicht lauthals, aber jemand der mich angeschaut hätte, hätte es durchaus bemerkt.
      Als ich dann näher an die Person ranging, erkannte ich, dass es eine Kollegin aus meiner Abteilung war, mit der ich leider nicht so gut auskam. Das schlimme ist, wenn etwas lustig war und ich daran zurückdenken muss, kann ich manchmal dennoch ein Lachen nicht unterdrücken. Immer, wenn sie in mein Büro kam und was von mir wollte, hatte ich wieder ihren Laternentanz vor Augen und manchmal kamen mir komische Grunzlaute heraus. Wenn sie fragte, was los ist, sagte ich nur, dass ich mich verschluckt hätte und versuchte dann, ein Räuspern daraus zu machen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Ally ()

    • Ich war verabredet. Mein Gesprächspartner kam aus seinem vorhergehenden Gespräch und sagte betreten, dass es ihm unendlich Leid tue, es würde noch länger dauern. Ob ich noch warten könne. Da ich mich mit einem Kollegen von ihm gut unterhalten hatte, sagte ich "kein Problem, ich habe ja eine gute Konservation"