Mein Autismus Tagebuch - von Regenbogenwusli/Stan

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    • Needle wrote:

      Darf ich fragen, warum der Umzug erst danach erfolgen kann? Ich könnte mir vorstellen, dass eine angenehme Umgebung den allgemeinen Stress reduzieren kann.
      Ich bin mir nicht sicher ob wir, so wie es momentan ist, überhaupt eine Wohnung finden.
      Meine Mutter ist 65 und würde vermutlich in Nürnberg keine Arbeitsstelle mehr bekommen, vielleicht allenfalls als Aushilfskraft, da muss zumindest gewährleistet sein, das ich irgendwie Geld bekomme, denn von ihrer Rente allein kann man vielleicht nur die Wohnung bezahlen, aber nix anderes mehr...
    • @RegenbogenWusli


      Dass der die Musik danach noch mit Absicht extra laut macht, ist ja wohl wirklich nur asozial. Ich denke, mit der Polizei kommt man bei dem dann nicht weiter.
      Ich würde es auch so machen, dem Vermieter einen Brief zu schreiben und zu protokollieren, wann es dort so laut ist (also Tag und ungefähre Uhrzeit und Dauer aufschreiben und auch, wann du die Polizei rufen musstest, weil es nicht mehr aushaltbar war).
      Wenn du die Möglichkeit hast, von einer Bücherei oder von einem Bekannten ein Lärmmessgerät auszuleihen, würde ich das machen und dann in der Tabelle noch die Dezibel protokollieren.
      In das Schreiben an den Vermieter würde ich dann reinschreiben, dass der Mieter auch Ruhezeiten einzuhalten hat und diese nicht eingehalten werden (stehen denn Ruhezeiten im Mietvertrag?) und ihr somit nicht schlafen könnt. Ich würde den Vermieter ganz klar auffordern, sich dafür einzusetzen, dass der Mieter Rücksicht auf die anderen Mieter nimmt und die Ruhezeiten einhält bzw. nicht zur Unzeit Lärm macht.
      Ich hatte auch mal so einen ätzenden Mieter im Haus (ging nicht um Lärm, sondern Dreck). Da hatte ich mich beim Vermieter beschwert und dem wurde dann gekündigt und er ist ausgezogen.


      Ich finds gut, dass du dich traust, die Polizei anzurufen. Ich hab das auch schon gemacht, z. B. als ein Mieter total gestört war und nachts nur rumgeschrien hat im Sommer, so dass man nicht schlafen konnte. Aber meist erzählt die Polizei dann weiter (auch wenn sie das nicht dürfen), von wem sie gerufen wurden und dann kann es wirklich sein, dass man dann richtig Probleme mit dem Verursacher bekommt. :/


      Ich hätte mich auch nicht getraut, die Polizei dann nochmal zu rufen. Aber im Endeffekt können sie bei dem wohl nichts ausrichten und offenbar lässt sich der Mieter nicht durch die Polizei beeindrucken. Wenn er von der Vermieterin eine Abmahnung bekommt, wird er sich hoffentlich mehr beeindrucken lassen. Aber du solltest überlegen, wieviel kriminelle Energie der hat. Wenn er sehr bösartig ist (klingt fast danach) könnte es sein, dass er Lügen verbreitet und dich dann aus der Wohnung rausekeln will oder dich anderweitig schädigen will. Deshalb würde ich da abwägen, wie resolut du deine Rechte durchsetzt. Am Besten wäre in so einem Fall umziehen, aber das ist ja auch nicht immer einfach bzw. nicht jeder zieht einfach mal so schnell um.
    • Needle wrote:

      Ich drücke euch ganz doll die Daumen :thumbup:
      Danke <3


      FruchtigBunt wrote:

      Wenn du die Möglichkeit hast, von einer Bücherei oder von einem Bekannten ein Lärmmessgerät auszuleihen, würde ich das machen und dann in der Tabelle noch die Dezibel protokollieren.
      Bekommt man sowas in einer Bücherei?
      Ich habe keine Bekannten.
      Ich kenne hier nur die Stadtbibliothek aber dort kann man glaube ich nur etwas ausleiehen wenn man einen Ausweis hat, den ich nicht habe.
      Das einzutragen hab ich aber schon in Erwägung gezogen, also ein Protokoll zu machen. Eigentlich hätte ich damit schon vor 10 jahren anfangen sollen.
      Ich bin oft zu faul für sowas.


      FruchtigBunt wrote:

      In das Schreiben an den Vermieter würde ich dann reinschreiben, dass der Mieter auch Ruhezeiten einzuhalten hat und diese nicht eingehalten werden (stehen denn Ruhezeiten im Mietvertrag?)
      Bei uns steht es glaube ich drin. Der war auch ungefähr zur selben Zeit eingezogen wie wir auch, daher vermute ich mal das er den gleichen Vertrag hat wie wir auch.
      Ich mein das es drin steht, aber abgesehen davon gibt es glaube ich auch gesetzliche Vorschriften was das betrifft.
      Meine Mutter sagt das man an Werktagen von 7uhr bis 22uhr laut sein darf. Sonn und Feiertags und an den anderen Zeiten muss es Zimmerlautstärke sein.
      Der Mann ist der einzige in diesem haus seitdem wir hier wohnen, der sich da von anfang an nicht dran gehalten hat.
      Die Besitzer des hauses wussten davon, ich habe denen das schon mehrmals gesagt und nachdem war dann für eine Weile auch ruhe, bis nach mehreren Monaten der Quark wieder von vorn losging (RW)
      Da kam nie eine Abmahnung obwohl er auch Dreck nicht weg macht, die Treppe nie fegt (steht auch im Mietvertrag) und die Mülltonnen nicht raus stellt.
      Seitdem das Haus an jemand anderes verkauft wurde passiert da noch viel weniger. Mit den alten Hausbesitzern konnte man nicht reden so das man das gefühl hatte das die einen auch verstehen. Mit den neuen hab ich versucht zu reden aber ich habe das Gefühl die sind nur genervt.


      FruchtigBunt wrote:

      Aber meist erzählt die Polizei dann weiter (auch wenn sie das nicht dürfen), von wem sie gerufen wurden und dann kann es wirklich sein, dass man dann richtig Probleme mit dem Verursacher bekommt. :/
      Also Angst habe ich vor dem Kerl nicht. Weder körperlich noch psychisch. Er macht sich allenfalls lustig über mich aber ich kann das auch bei dem.
      Er ist einfach nur unglaublich nervig und kindisch, und wie du sagst, asozial.
      Er weiß ja das das von mir kommt. Ich war bislang immer der einzige der sich aktiv gegen ihn beschwert hat wegen Lärm und Dreck etc.


      FruchtigBunt wrote:

      Ich hätte mich auch nicht getraut, die Polizei dann nochmal zu rufen. Aber im Endeffekt können sie bei dem wohl nichts ausrichten und offenbar lässt sich der Mieter nicht durch die Polizei beeindrucken. Wenn er von der Vermieterin eine Abmahnung bekommt, wird er sich hoffentlich mehr beeindrucken lassen.
      Ja das habe ich auch gedacht. Mitnehmen tun die den ja erst, wenn der anfängt sich irgendwie gewalttätig aufzuführen aber ich vermute das wird er nicht tun nur weil die wieder vor der Türe steht.
      Ich weiß es nicht.
      Am ende könnte es passieren das man 5 mal in einer Nacht die Polizei ruft und der immer wieder sagt "Ja ich hab nichts gemacht, hier ist es nicht laut..." und die dann wieder gehen.
      Oder mich noch am ende fragen was das soll. Die werden ja nicht hier bleiben und prüfen ob es tatsächlich wieder laut wird. -.-
      Das mit der Abmahnung, ja ich vermute, hätten wir noch die alten Hausbesitzer, hätte ich Chancen, wenn ich mehr Druck mache, aber bei den jetzigen besitzern habe ich dieses Gefühl überhaupt nicht.
      Die sind ja eher genervt und sagen mir das ich lieber den wieder mal zu langen rasen mähen soll 9_9
      Mit anderen worten, ich hab kein Recht mich aufzuregen.



      FruchtigBunt wrote:

      Wenn er sehr bösartig ist (klingt fast danach) könnte es sein, dass er Lügen verbreitet und dich dann aus der Wohnung rausekeln will oder dich anderweitig schädigen will. Deshalb würde ich da abwägen, wie resolut du deine Rechte durchsetzt. Am Besten wäre in so einem Fall umziehen, aber das ist ja auch nicht immer einfach bzw. nicht jeder zieht einfach mal so schnell um.
      Ich kann mir zwar vorstellen das er sich sowas selber ausmalen kann, aber was er da genau sich ausdenken würde was es rechtfertigt das die Vermieter sauer auf mich sind, da bin ich etwas überfragt. Ich selber bin hier der einzige im haus der auch nur irgendwie sauber macht. Die Leute ganz oben machen nix, der über mir macht nix, und die unter mir können es nicht allein machen, weshalb sie mich dafür bezahlen das ich es für sie mache.
      Ich habe dem Polypen auch angeboten das für den gegen etwas Geld zu machen wenn er das nicht tun will/kann aber es wurde ignoriert.
      Bislang hatte ich eher das Gefühl das er seinen Frust gegen mich dadurch kompensiert das er trotzig wie ein Kleinkind sich weigert die Mülltonnen vor die Haustüre zu stellen, wenn er damit dran ist, und gegen meine Wohnungstüre zu rempeln wenn er von oben herunter kommt.
      Das hat seine Tochter von Elefantenkuh auch immer schon so gemacht, und seitdem sie ausgezogen ist, benimmt er sich jetzt so.
      Am anfang als wir alle noch neu hier waren, war er nicht so, da hat er sich noch erwachsen verhalten und seinen kram leider gedreht, wenn ich gegen die Decke gekopft habe.

      Umziehen will ich ja schon seit langem.
      Ich muss aber erst noch eines an bürokratischen Dingen regeln bevor wir umziehen.
      Es muss erstmal der SBA-kram erledigt werden. Dann muss irgendwie geregelt werden wo und wie ich irgendwie Geld bekomme damit ich meine Krankenkasse nicht mehr selber bezahlen muss.
      Bevor das nicht geregelt ist, sagt meine Mutter, kann sie nicht in Rente gehen und davor können wir auch nicht umziehen :-/
    • RegenbogenWusli wrote:


      Das mit der Abmahnung, ja ich vermute, hätten wir noch die alten Hausbesitzer, hätte ich Chancen, wenn ich mehr Druck mache, aber bei den jetzigen besitzern habe ich dieses Gefühl überhaupt nicht.
      Die sind ja eher genervt und sagen mir das ich lieber den wieder mal zu langen rasen mähen soll 9_9
      Mit anderen worten, ich hab kein Recht mich aufzuregen.
      Wenn die Vermieter so untätig und unverschämt sind (statt auf Beschwerden eingehen, dir sagen, dass du lieber den Rasen mähen sollst. :thumbdown: ), dann ist es vielleicht am energiesparendsten, wenn man versucht, sich, so lange ihr da noch wohnen müsst, am Besten damit zu arrangieren.
      Benutzt du denn Ohropax oder Kopfhörer zum Schall dämmen?

      Da man nie weiß, wie lange man da noch wohnt, würde ich parallel dazu trotzdem ein Lärmprotokoll anfertigen und dem Vermieter vorlegen. Man könnte auch mal im Haus nachfragen, ob sich noch jemand von dem Mieter gestört fühlt und dann sollen die sich auch beim Vermieter beschweren. Wenn der merkt, dass sich mehrere Mieter beeinträchtigt fühlen, dann tut der Vermieter vielleicht eher was.

      Also es gibt Stadtbüchereien, die technische Gerätschaften verleihen. Ein Lärmmessgerät ist aber eher selten dort auszuleihen. Es gibt aber auch im Internet oder so Firmen, die solchen Bedarf verleihen. Das sind aber meist Sachverständige oder Baugutachter und es kostet entsprechend. Evtl. kann man sich so ein Teil auch neu kaufen, aber ich weiß nicht, was das kostet. Die Frage ist aber, ob es den Vermieter interessiert, wenn da ein bestimmter Dezibel-Wert steht (wahrscheinlich kann man damit nur Aspies beeindrucken..). Vermutlich wird es erst das Gericht interessieren, ob der Lärmwert zumutbar ist oder nicht.

      Ich würde beim Vermieter auf jeden Fall auf die Einhaltung der Ruhezeiten hinwirken. Das ist dein gutes Recht. Ich weiß gar nicht, ob man deswegen sogar die Miete kürzen könnte und damit drohen könnte, dass man die Miete mindert, wenn der Mieter sich nicht endlich an die Ruhezeiten hält. Das kann dem Vermieter auf die Sprünge helfen. Es kann aber auch nach hinten losgehen. Deshalb würde ich das mit der Mietminderung nur ansprechen, wenn der Vermieter einem wohlgesonnen ist. Sonst bekommt man am Ende selbst gekündigt. Aber im Endeffekt muss dir der Vermieter die Mietsache so überlassen, wie im Mietvertrag vereinbart. Wenn du einen Mangel wegen Ruhestörung hast, kannst du meiner Meinung nach die Miete um 10 - 15% mindern.
    • @RegenbogenWusli
      Falls du einen Schwerbehindertenausweis erhälst, so hast du danach 3 Monate Zeit in die gesetzliche Krankenversicherung zurückzuwechseln. Ich steige bei deiner momentanen Krankenversicherung nicht ganz durch, aber falls du momentan nicht gesetzlich pflichtversichert bist, wäre die Feststellung einer Schwerbehinderung evtl. die Möglichkeit wieder zurück in die gesetzliche Krankenversicherung zu kommen! (das ist eine der wenigen Regelungen, um wieder in die gesetzliche Pflichtversicherung zu kommen).

      Kannst du dich vielleicht vorher schon bei der Krankenversicherung beraten lassen, bei der du vorher warst? Ich denke, du bist da bisher ungenügend beraten worden. Das kann eigentlich gar nicht sein, dass du deine KV selbst bezahlen musst, obwohl du kein eigenes Geld verdienst.
    • FruchtigBunt wrote:

      dann ist es vielleicht am energiesparendsten, wenn man versucht, sich, so lange ihr da noch wohnen müsst, am Besten damit zu arrangieren.
      Benutzt du denn Ohropax oder Kopfhörer zum Schall dämmen?
      Ja, warscheinlich.
      Was anderes fällt mir dazu nämlich auch irgendwie nicht mehr ein. Das mit dem Brief schreiben, an den vermieter war so die letzte Wahl die mir noch so einfiehl um genauer zu erklären was nicht okay ist, denn mund-technisch kann ich das nicht, dafür ist das zu komplex und ich würde ewig brauchen das alles zu erklären, und das wollen die sich nicht antun, weder am Telefon, noch wenn sie vorbeikämen was sie eh so gut wie nie tun.

      Ich habe mir mal Ohropax gekauft und die ausprobiert.
      3 Nachteile:
      1. die Dinger fallen mir von selbst wieder aus den Ohren bzw meine Ohren machen irgendwas so das alles was da reingestopft wird, nach einer weile von selbst wieder rausfällt.
      2. Kopfhörer kann ich nicht so lange tragen, schon garnicht beim schlafen
      3. egal was ich mir in die Ohren stopfe, bestimmte Dinge nehme ich auch körperlich war, denn das Haus wackelt dann, zB wenn der Sachen auf den Boden wirft, herum tramppelt oder aus dem Bett fällt (jedenfalls klingt das so).


      FruchtigBunt wrote:

      Da man nie weiß, wie lange man da noch wohnt, würde ich parallel dazu trotzdem ein Lärmprotokoll anfertigen und dem Vermieter vorlegen.
      Ja das ist auch wieder wahr. Das sollte ich dann wohl machen.
      Ich glaube wir haben noch irgendwo so ein Kalenderblatt, da kann man das wohl am besten vermerken ohne gleich ein Heft oder was noch dickeres kaufen zu müssen.


      FruchtigBunt wrote:

      Man könnte auch mal im Haus nachfragen, ob sich noch jemand von dem Mieter gestört fühlt und dann sollen die sich auch beim Vermieter beschweren. Wenn der merkt, dass sich mehrere Mieter beeinträchtigt fühlen, dann tut der Vermieter vielleicht eher was.
      Ja, daran habe ich selber auch schon gedacht. Ich hatte die Familie ganz oben (die wohnen direkt über dem) mal gefragt als wir neu hier waren und als er damals schon so party-mäßig die Musik nachts so laut hatte aber die meinten immer nichts zu hören. Ich hab keine Ahnung ob die sich nicht unbeliebt machen wollten und deswegen lügen, oder ob sie das tatsächlich nicht merkten.
      Die Frau die unter uns wohnt, hört davon ja auch nichts aber bis so weit runter reicht der Lärm auch nicht. Man hört vielleicht recht leise wenn dann nur unten im Treppenhaus etwas, denn bei uns kann man das im Treppenhaus gut hören. Darum denke ich das die Leute von ganz oben auch gelogen haben müssen.
      Die sind aber ausgezogen und seitdem kommen und gehen da regelmäßig ausländische Studenten. Die sind zwar so weit leise, aber sprechen kaum deutsch, ich hab denen oft erklärt wie das mit den Mülltonnen hier geht aber die kapieren das nicht. Und weil immer wieder andere ein und ausziehen weiß keiner so wirklich wer nun da oben wohnt und wer nur Gast ist, und das wechselt auch fast jedes Jahr.


      FruchtigBunt wrote:

      Vermutlich wird es erst das Gericht interessieren, ob der Lärmwert zumutbar ist oder nicht.
      Ja das habe ich auch gedacht, aber hier hab ich dann wiederum die Sorge, das nur bestimmte Messgeräte für eine sachgerechte Überprüfung geeignet sind, wie zB diese die man bei bestimmten Firmen leihen kann oder halt kaufen muss und dafür fehlt uns warscheinlich das Geld. Ich kann momentan keine mehrere hundert Euro für sowas ausgeben.
      Angeblich soll man mit Handy-apps sowas auch messen können, aber vermutlich sind die nicht rechtskräftig und ich habe nichtmal ein Handy.


      FruchtigBunt wrote:

      Ich würde beim Vermieter auf jeden Fall auf die Einhaltung der Ruhezeiten hinwirken. Das ist dein gutes Recht. Ich weiß gar nicht, ob man deswegen sogar die Miete kürzen könnte und damit drohen könnte, dass man die Miete mindert, wenn der Mieter sich nicht endlich an die Ruhezeiten hält.
      Doch das geht, so weit ich weiß.
      Das würde ich eventuell nur dann machen, wenn der Vermieter auch nachdem ich dem das Protokoll vorgelegt habe, nichts tun will.

      FruchtigBunt wrote:

      Aber im Endeffekt muss dir der Vermieter die Mietsache so überlassen, wie im Mietvertrag vereinbart.
      Ja das denke ich auch. Nur weiß ich nicht ob der oben auch tatsächlich das gleiche da drin stehen hat.
      Wenn sowas bei dem garnicht vermerkt ist, kann der ja irgendwie machen was er will, bzw meinen er müsse das nicht tun, weil nicht drinn steht.

      Da würde dann nur noch eine Klage helfen und dafür fehlt mir auch das Geld :-/
      Umziehen ist einfach die einfachste Lösung.
      Ich hoffe das ich nicht vorher an einem Herzinfarkt draufgehe.
      Bislang war dieser Lärm seitdem er eine neue Freundin hat echt jede Woche immer an den Wochenendnächten, und wenn Feiertage dazwischen waren, sogar länger.


      FruchtigBunt wrote:

      Ich steige bei deiner momentanen Krankenversicherung nicht ganz durch, aber falls du momentan nicht gesetzlich pflichtversichert bist, wäre die Feststellung einer Schwerbehinderung evtl. die Möglichkeit wieder zurück in die gesetzliche Krankenversicherung zu kommen! (das ist eine der wenigen Regelungen, um wieder in die gesetzliche Pflichtversicherung zu kommen).
      Ich bin momentan freiwillig versichert, bei einer gesetzlichen Krankenkasse. Ich glaube da kann man nicht wechseln.
      Ich müsste irgendwas beim Staat beantragen, wenn es nicht HarzIV oder ALGII ist, dann vermutlich Sozialhilfe (je nachdem wie hoch der grad wird, und in was für eine art von Arbeit ich komme - im schlimmsten Fall eine Behindertenwerkstatt) würden die das dann bezahlen nehme ich an.
      Wobei der "schlimmste Fall für mich hier nicht schlimm wäre aber es wäre dann am weitesten weg von der eigenen Selbstständigkeit.


      FruchtigBunt wrote:

      Kannst du dich vielleicht vorher schon bei der Krankenversicherung beraten lassen, bei der du vorher warst? Ich denke, du bist da bisher ungenügend beraten worden. Das kann eigentlich gar nicht sein, dass du deine KV selbst bezahlen musst, obwohl du kein eigenes Geld verdienst.
      Ich fühlte mich von denen damals auch verarscht und angelogen bzw betrogen.
      Erlich gesagt, weil ich habe die damals konkret gefragt wie das mit der Bezahlung ist, wenn man freiwillig versichert ist, weil ich das so wie man es liest nicht kapiert hab.
      Ich hab die genau so gefragt, ob ich von meinem Gehalt (egal wie hoch das ist) immer diesen Prozentsatz zahlen muss, weil damals mein Gehalt nicht jeden Monat gleich war.
      Der Berater hat mir das mündlich bestätigt.
      Ich hab dann den Vertrag unterschrieben und die Überaschung war groß als ich von meinen knapp 170€ Gehalt dann schon über 140€ für die Versicherung bezahlen sollte O.o
      Denn vorher als ich auf diese Lohnsteuerkarte gesetzt wurde, musste ich nie so viel bezahlen, da richtete sich der KV-betrag nach dem was ich verdient hab und nicht nach einem mindestlohn von dem DIE ausgehen was ich verdiene.
      Die Freiwilligen-KV ist eine riesen Verarsche.
      Die sagen einem das man immer mindestens 900€ oder so im Monat verdient und dann halt diese knapp 200€ (früher war es halt weniger weil der Mindestlohne noch weniger war) an die bezahlen muss.
      Verdient man mehr als 1500 oder sowas muss man noch mehr bezahlen. Am besten tut man sich bei dieser art von Versicherung nur dann, wenn man ganz knapp unter diesem Höchstbetrag verdient, weil dann bezahlt man auch immernoch "nur" diese knapp 200€.
      Freiwillige Arbeiter sind nicht selbstständig, sondern haben nur so gelegenheitsjobs, sind oft Künstler oder ähnliches und da kann schon viel Geld bei rum kommen, aber man hat halt kein festes Einkommen, ist nicht irgendwo angestellt.
      Man muss sich quasi von Auftrag zu Auftrag hangeln ohne das man ein eigenes Geschäft hat das angemeldet ist.
      Ich wollte deswegen ja auch wieder aus dieser Versicherung heraus aber die sagte das geht nicht. Das ginge nur, wenn ich jemand anderen also eine andere Versicherung finde die mich aufnimmt und die dann quasi meine jetzige ersetzen, weil man ja nicht unversichert sein darf. Oder wenn ich Geld von einem Amt oder durch eine neue Festanstellung bzw steuerlichen Job bekomme, wodurch ich wieder normal gesetzlich krankenversichert werden würde.
      Seitdem hänge ich da drin und das jetzt schon seit 10 Jahren.
      Die ersten 5 Jahre hat meine Mutter die KV für mich bezahlt, dann war mal ein Jahr oder so dazwischen wo die Gesetzeslage geändert wurde und die einem keine Mahnungen mehr wegen nichtbezahlen schicken durften und man trotzdem versichert war, das wurde aber schnell wieder geändert und ich bekam wieder Mahnung weil meine Mutter das nicht bezahlen konnte, denn sie war dann privat insolvent und konnte das deswegen nicht mehr machen.
      Sie hatte noch Schulden von der Scheidung und dem damaligen Schreibwarenladen den wir hatten.
      Seitdem versuche ich meine KV selbst zu bezahlen.
      Mit Ebay-verkäufen und Bildern die ich male und verkaufe. In letzter zeit fliegen meine Sachen bei ebay immer wieder raus, weil sie nicht mehr erlauben das man irgendwas aus Tierfell dort einstellt. Mein Hauptschwerpunkt liegt aber leider nunmal auf Fuchsfellen und so weiter weil ich die ja auch sammel. (ebay kleinanzeigen, nicht das normale ebay).
      Die Felle sind nicht illegal, aber ebay hat wohl keine Lust sich zu bilden und verbietet lieber einen kompletten Geschäftszweig. Seitdem ist es noch schwerer geworden dort was erfolgreich zu verkaufen. Etwas geld bekomme ich auch von der Nachbarin von unten weil ich für die den Flur und die Wohnung putze/sauge und die Mülltonnen für die rausstelle.
      Damit kann ich meist aber nur den Versand für die ebaysachen bezahlen oder ggf was auf mein Konto tun falls da was fehlt und ich online nicht genug eingenommen habe. Den rest lege ich zum sparen weg.
      Die Frau ist aber schon alt und es ist fraglich wie lange sie noch da wohnen bleiben kann. Ihr Mann kam erst im März in ein Altenheim weil sie ihn nicht mehr pflegen konnte.
      Sie selber ist wohl auch eine Risikopatientin für Schlaganfälle. Sie hatte bereits mal einen gehabt von dem sie sich aber wieder erholte und vor mehreren Wochen hatte sie eine Blutung hinterm Auge, vermutlich ein Resultat einer verstopften Ader.
      Sie war deswegen auch im Krankenhaus.
      Es ist quasi nur eine Frage der Zeit. Da könnte jeder Zeit was passieren und ich habe kein Bargeld mehr.
      Wo ich sonst was machen könnte um an Bargeld zu kommen weiß ich nicht. Es war schon schwer genug sich mit ihr zu arrangieren, obwohl ich sie kenne. Ich bin schon öfter mit ihr aneinander geraten weil sie mir Dinge erklärt hat und ich das nicht so verstanden hab wie sie das meinte.
      Sie hat mir dann vorgeworfen das ich zu dumm sei das zu verstehen.
      Mit ganz fremden Leuten komme ich meist noch viel weniger klar.

      Heute habe ich einen Termin bei einer Selbsthilfe eV, wo die mir hoffentlich weiterhelfen können.
      Die helfen menschen mit Behinderung Dinge zu beantragen und so weiter.
    • @RegenbogenWusli
      Nur kurz, bevor ich später auf den Rest antworte. Eine Schwerbehinderung löst meines Wissens nach (bin mir 95% sicher) eine Versicherungspflicht in der GKV aus. Du kannst somit ziemlich sicher zurück in die GKV falls du mindestens GdB 50 bekommen würdest. 3—Monats-Frist beachten, deshalb Antrag evtl nicht rückwirkend stellen! Und wenn du kein Geld hast, müsste doch das Jobcenter oder Sozialamt diese GKV Pflichtversicherung zahlen .
      Ich verstehe immer noch nicht, wieso du kein Alg2 bekommst. Das würde doch auch eine Pflichtversicherung in der GKV auslösen. Beim Alg2 zahlt die KV der Staat.

      Sprich die Berater am Besten gezielt darauf an, dass im SGV5 steht, dass eine Schwerbehinderung eine KV Pflicht auslöst. Verlange ggf die/den Vorgesetzten. Die meisten Sachbearbeiter bei der KK kennen sich mit 'Sonderfällen', also Dinge die nicht tagtäglich vorkommen, meist nicht aus. Ich kann dir auch den Paragrafen raussuchen, wenn die es dir nicht glauben sollten. Dann kannst du das ausdrucken und denen unter die Nase halten (erzeugt erfahrungsgemäß auch Abwehr, aber damit komme ich trotzdem weiter, als übers Sprechen).

      Aber erstmal ist wahrscheinlich das GdB-Verfahren wichtig. Ich wünsche dir, dass du mit den Behörden gut voran kommst und dieses Mal besser beraten wurdest.
    • FruchtigBunt wrote:

      Aber erstmal ist wahrscheinlich das GdB-Verfahren wichtig. Ich wünsche dir, dass du mit den Behörden gut voran kommst und dieses Mal besser beraten wurdest.
      Ja das denke ich auch.
      Also, ich war heute bei der Lebenshilfe eV und die haben mich weiter verwiesen an die EUTB, wieder irgendwas die sich um irgendwas kümmern. Die hab ich auch von dem Autismuszentrum bekommen, nur eine von vielen Adressen. War vermutlich dumm die nicht gleich genommen zu haben aber woher soll man auch vorher wissen wer sich kümmert um das was man braucht...
      Ich habe jetzt dem EUTB eine Email wegen eines Beratungsgespräches/Termin geschrieben, mal sehen wann die sich melden und was die dann sagen.
      Das was die Frau in der Lebenshilfe mir erklärte klang recht vielversprechend. Nachdem ich ihr erklärt habe was ich brauche und wie es dazu kam das ich erst so spät meine Diagnose bekam, nachdem ja so viel schon vorher schiefgelaufen ist, meinte sie das ich wohl eher in eine Werkstatt für Menschen mit psychischen Behinderungen passen würde, oder eben in einen kleineren Betrieb, und ich mich weiter bewerben solle. Das problem ist nur das ich keine Betriebe kennen die gezielt nach Menschen mit Handicaps suchen und diese einstellen.
      Bislang hab ich ja NUR bei kleinen Betrieben gearbeitet und nirgendwo hat es geklappt.
      Eben weil mir die festen Routinen wichtig waren oder ich immer nur für kleine Routinejobs gut war, für die die anderen "richtig angestellten" keine Zeit oder Lust hatten...
      Mal abgesehen von den Meltdowns die ich in fast jedem Betrieb bekommen hab nur weil plötzlich irgendwas den Arbeitsplan geändert hat.


      FruchtigBunt wrote:

      Und wenn du kein Geld hast, müsste doch das Jobcenter oder Sozialamt diese GKV Pflichtversicherung zahlen .
      Ich verstehe immer noch nicht, wieso du kein Alg2 bekommst. Das würde doch auch eine Pflichtversicherung in der GKV auslösen. Beim Alg2 zahlt die KV der Staat.
      Ja das würden die auch, das stimmt. Ich stecke aber in keiner dieser Dinge drin.
      Ich hatte das mal bevor ich wusste das ich autistisch bin, bzw dachte damals ich bin zwar anders aber "normal" und das klappte damals einfach nicht. Die Anforderungen waren dort zu hoch (beim Jobcenter), ich kam von einer Maßnahme in die Andere, machte alles was die wollten aber ohne Erfolge.
      Dann ein fehler, weil man mir was verschwieg, und anschließend behauptet hat ich hätte nicht zugehört, führte mich wieder zu einem meltdown.
      Ich vermute man hätte mich damals anders behandelt bzw mich in andere Maßnahmen gesteckt, wenn man damals schon wusste das ich AS habe bzw einen SBA hätte vorweisen können.
      Ich hatte damals ja auch schon integrative sozial-bedingte probleme aber es hat eben niemanden interessiert.
      Das was ich bei der Arge erlebt hab, der Meltdown und die Beschimpfungen, das will ich nicht nochmal erleben, das war mit unter ein Trauma, wie einige Situationen an diversen Arbeitsplätzen, auch wenn diese immer nur sowas wie Praktikums waren (arbeit war es ja trotzdem).
      Ich weiß nicht wie ich heute mit sowas umgehen würde, ich bin in den letzten Jahren nicht wirklich stärker geworden, sondern hab eher das Gefühl das mich psychischer Stress eher mehr belastet. Früher hatte ich allenfalls Hautausschlag. Heute hab ich das auch, aber es geht heute auch auf das Herz.
      Seit diesen Geschehnissen, habe ich mich nicht mehr getraut mich an irgendein Amt zu wenden, und das Sozialamt bzw Sozialhilfe wie es Menschen mit Behinderung bekommen, hatte mir damals gesagt das ich nur zu ihnen kommen könne, wenn ich eine Behinderung habe (die ich damals noch nicht nachweisen konnte).
      Vermutlich ist es wirklich so, das ich als erstes diesen SBA bzw den GdB beantragen muss damit das festgestellt wird.
      Ich weiß nicht wieviel man heute durchschnittlich nur für die Einschränkungen durch AS als GdB bekommt. Die Frau in der Lebenshilfe meinte zu mir, das die das heute nicht mehr so leicht vergeben wie früher. Das kann ja sehr viel heißen. Ich wäre schon mit 50 oder 60 zufrieden.
      Wenn ich hier oft lese das andere sehr viel "fitter" in Verstehen von so vielen Dingen sind als ich, und ihre Anträge sogar selbst ausfüllen können, und ich sowas nicht hinbekomme, und die Leute hier dann sowas wie 50-60 bekommen, sollte ich sowas ja auch bekommen. Wenn das nicht klappt, wäre das unlogisch.
      Die anderen typischen probleme habe ich ja auch. Und dieses "Anpassungsverhalten" durch Kompensieren zeige ich überhaupt nicht.
    • RegenbogenWusli wrote:

      Ja das würden die auch, das stimmt. Ich stecke aber in keiner dieser Dinge drin.
      Aber könntest du nicht einfach einen Antrag auf Leistungen nach dem SGB II (HartzIV) ausfüllen und mit den erforderlichen Unterlagen zum Jobcenter schicken? Wenn die wollen, könntest du dich vielleicht kurz noch dort vorstellen, so dass die sehen, dass du existierst und der Antrag wirklich von dir stammt. Für die Leistungszahlung musst du ja erstmal nichts mit den Vermittlern zu tun haben. Du musst doch von irgendwas leben. Ich finde es richtig krass, wie du über die Runden kommst. Das muss doch purer Stress sein. 8o

      Wenn deine Mutter etwas verdient und ihr zusammen wohnt, machen die vielleicht aus euch beiden eine Bedarfsgemeinschaft, aber man könnte vorher grob überschlagen, ob ihr einen Anspruch auf HartzIV habt oder nicht mit dem Gehalt deiner Mutter.

      Von der EUTB habe ich auch schon gehört. Das ist eine unabhängige Teilhabeberatung. Ich war selbst noch nicht dort. Die Stellen sind hier relativ neu eingerichtet worden mit dem Bundesteilhabegesetz, aber die Idee finde ich gut. Ich denke, dass die zum Schwerbehindertenausweis beraten und auch zu Fragen wie Werkstattbesuch oder Integrationsfirmen. Irgendwo (glaube, auf Rehadat.de) gibts auch eine Liste mit Integrationsfirmen in Deutschland. Da könntest du gezielt nach Integrationsfirmen in deiner Nähe suchen. Dafür ist ein Schwerbehindertenausweis auch hilfreich.

      Ich finde es gut, wenn du solche Dinge hier teilst. Mich spornt das z. B. an, mich auch besser darum zu kümmern, mich beraten zu lassen. Ich bin bisher zur EUTB nicht hinegangen, weil ich wieder Angst davor habe, was die dort sagen könnten bzw. was ist, wenn die mir nicht helfen können. :m(:


      RegenbogenWusli wrote:

      Seit diesen Geschehnissen, habe ich mich nicht mehr getraut mich an irgendein Amt zu wenden, und das Sozialamt bzw Sozialhilfe wie es Menschen mit Behinderung bekommen, hatte mir damals gesagt das ich nur zu ihnen kommen könne, wenn ich eine Behinderung habe (die ich damals noch nicht nachweisen konnte).
      Ah okay. Das ist aber auch wirklich krass, wie die dich behandelt haben. Ich kenne das, dass ich dann Angst davor habe, zu Behörden zu gehen.

      Es stimmt aber nicht, dass man nur zum Sozialamt darf, wenn man eine Behinderung hat. Es ist Aufgabe des Sozialamtes bzw. des Jobcenters festzustellen, ob man arbeitsfähig ist. Wenn man nicht arbeitsfähig ist, bekommt man Grundsicherung beim Sozialamt.
      (Um die Grundsicherung zu bekommen, reicht es, arbeitsunfähig zu sein. Man muss dafür nicht behindert sein.)
      Wenn man arbeitsfähig ist bekommt man HartzIV vom Jobcenter.

      Ich finde es wirklich erschreckend, wie falsch die dich beraten haben. Es kann aber auch sein, dass ich es nun falsch verstanden habe und es gar nicht um Grundsicherungsleistungen beim Sozialamt ging sondern um eine Förderung, für die man wirklich explizit einen Schwerbehindertenausweis bräuchte.
      Wenn du nochmal davor stehst, etwas zu beantragen, kannst du das ja vielleicht mit den Leuten von der EUTB machen. Dass da von denen entweder jemand mit geht oder man schickt erstmal nur den Antrag hin. Den können sie nämlich nicht so schnell abwimmeln, wie sie einen mündlich oft abwimmeln wollen. Ich kenne das auch, dass ganz schnell gesagt wird "nein, das gibts hier nicht" bzw. "da haben Sie keinen Anspruch drauf", aber wenn man dann selbst recherchiert und es schriftlich beantragt, stellt sich dann raus, dass man doch einen Anspruch drauf hat. :shake:

      Ja. Wichtig ist, dass du bei dem GdB-Antrag deine Einschränkungen im Alltag auflistest bzw. von einer Psychiaterin auflisten lässt. Die soll am Besten die Probleme noch nach der Versorgungsmedizin-Verordnung klassizifieren und reinschreiben, dass du einfache/mittlere/schwere Anpassungsstörungen hast (weiß die Bezeichnungen nicht mehr genau).
      Je besser die Unterlagen der Ärzte sind, desto höher die Wahrscheinlichkeit auf einen angemessenen GdB, der deine Einschränkungen korrekt widerspiegelt.

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    • RegenbogenWusli wrote:

      19. Mai 2019
      Sorry, aber irgendwie muss ich sagen, dass es mir gut tut, dass ich nicht alleine mit Lärmproblemen bin.
      Ich kann dich unglaublich gut verstehen.
      Die Polizei kommt und er dreht leiser, das ist immer so.
      Es ist unglaublich ungerecht und treibt einen zur Weißglut, es macht vor allem krank.
      Sowas kann man auch nicht verstehen, wenn man es nicht selbst erlebt, es ist halt wie ein tropfender Wasserhahn, aber viel schlimmer, Vibration etc.
      Ich würde manchmal wirklich lieber geschlagen werden.
      Bin ja manchmal so in Overload gekommen, dass ich nur noch den Boden schlug.

      Kannst du umziehen?
      Muss der arbeiten oder sowas?
      Dann könntest du das ausnutzen und ihm den Schlaf rauben.
      Irgendwann kann er auch nicht mehr.
      Problem bei mir war halt, dass es ein Supermarkt war (bis heute so 10 Mal Polizei gerufen) und die Nachbarn (bis heute so 30 Mal Polizei gerufen) gehen nicht arbeiten...

      Die Devise ist ja eigentlich, dass man dem anderen nicht das tut, was man selbst nicht will, dass einem angetan wird.
      Sehr viele Menschen müssen allerdings daran erinnert werden. ;)
      „Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile.“
      (Aristoteles, griechischer Philosoph, 384 - 322 v. Chr.)

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    • Lieber @RegenbogenWusli das liest sich ja alles grauenvoll :(

      Ich weiß, dass Du Künstler bist, hast Du schon einmal über eine Versicherung über die Künstler-Sozial-Kasse nachgedacht?
      Soweit ich weiß, muss man da gewisse Einkünfte durch eigenständige künstlerische Arbeit nachweisen, und ich kenne zwei Leute, die das schon einmal gemacht haben bzw immer noch machen... vielleicht wäre das etwas für Dich? Ich denke, die haben auch keine so riesigen Einkünfte gehabt, und so kommt man auch mit geringem Einkommen an Kranken-Renten-und Arbeitslosenversicherung...
      Krankenkassen sind meiner Erfahrung nach richtige Verbrecher-Organisationen, die einem auch noch ins Gesicht lügen, und die dicke Rechnung kriegt man dann später.

      Vielleicht wäre auch ein Mieterverein erstmal eine gute Idee für das Wohnungsproblem - so ein Mietverein ist nicht besonders teuer, und die sind gefürchtet bei den Hauseigentümern. Die beraten einen, sagen in wie weit man die Miete mindern darf, und im Klagefall bezahlen die dann auch den Anwalt. Ich glaube, hier in Augsburg war der Jahresbeitrag (vor 20 Jahren) mal 90 Euro... oder war es noch Mark? :roll:
    • FruchtigBunt wrote:

      Aber könntest du nicht einfach einen Antrag auf Leistungen nach dem SGB II (HartzIV) ausfüllen und mit den erforderlichen Unterlagen zum Jobcenter schicken? Wenn die wollen, könntest du dich vielleicht kurz noch dort vorstellen, so dass die sehen, dass du existierst und der Antrag wirklich von dir stammt. Für die Leistungszahlung musst du ja erstmal nichts mit den Vermittlern zu tun haben. Du musst doch von irgendwas leben. Ich finde es richtig krass, wie du über die Runden kommst. Das muss doch purer Stress sein.
      Ich wohne ja mit meiner Mutter zusammen. Die hat einen Job und bezahlt alles.
      Als wir damals noch von der Arge dieses ALGII bekommen haben, wollten die uns aus der Wohnung ekeln weil diese angeblich eine zu große m² Fläche hat. Sie hat 3 Räume und ist um die 80m² groß. Angeblich zu groß für nur 2 Leute...
      Wir wollen ja umziehen aber ich hab keine Ahnung ob die hier in Essen einem dabei Wohnung in Nürnberg vermitteln würden.
      Sozialwohnungen gibt es aber in Nürnberg nicht in der Innenstadtumgebung. Es gibt durchaus bezahlbare Wohnungen für uns dort aber eben diese Wohnungen gehören nicht diesen Genossenschaften etc, die die beim Amt dafür registriert haben, die sind alle immer in anderen Wohnfirteln in die wir aber nicht ziehen wollen.
      Das ganze muss doch auch irgendwie anders gehen.
      Solange ich noch als "nicht-behinderter Mensch" gelte, werde ich sicher NICHT zum Jobcenter gehen oder sowas. Ich habe denen damals auch alles erklärt und verstanden hat da keiner irgendetwas. Vielleicht die bei dir anders als hier, keine Ahnung, hier sind die Leute jedenfalls nicht nett.


      FruchtigBunt wrote:

      Irgendwo (glaube, auf Rehadat.de) gibts auch eine Liste mit Integrationsfirmen in Deutschland. Da könntest du gezielt nach Integrationsfirmen in deiner Nähe suchen. Dafür ist ein Schwerbehindertenausweis auch hilfreich.
      Okay, das hört sich zumindest schonmal nach etwas an. Eine Seite oder eine Anlaufstelle wo ich solche Firmen finden kann, hatte mir bisher noch niemand der Leute genannt, zu denen ich bislang gegangen bin. Ich fand es fast schon dreist von der Frau gestern, nachdem ich ihr lang und breit erklärt hab das ich in normalen Betrieben massiv Probleme hatte, das sie nur sagte ich solle mich trotzdem weiter bewerben aber mir nicht sagte wo oder wie, weil ich auch sagte das ich mich bislang nur erfolgreich wo beworben habe wenn mir jemand dabei geholfen hat, und nie was klappte wenn ich es allein versuchte...
      Das klang so wie "Ja Sie müssen es trotzdem weiter versuchen, obwohl es keinen Sinn macht"


      FruchtigBunt wrote:

      Ich finde es gut, wenn du solche Dinge hier teilst. Mich spornt das z. B. an, mich auch besser darum zu kümmern, mich beraten zu lassen. Ich bin bisher zur EUTB nicht hinegangen, weil ich wieder Angst davor habe, was die dort sagen könnten bzw. was ist, wenn die mir nicht helfen können.
      Das kann ich gut verstehen. Ich glaube bei mir ist die Hoffnung das die mir helfen momentan noch größer als die Angst das es nicht klappt.
      Meine Erfahrungen mit solchen Institutionen sind relativ gering, im gegensatz zu irgendwelchen Dingen die von Ämtern gemacht werden, wo ich viele eher negative Erfahrungen habe und aus dem Grund auch sehr widerwillig mich da an irgendwas wende.


      FruchtigBunt wrote:

      Es stimmt aber nicht, dass man nur zum Sozialamt darf, wenn man eine Behinderung hat. Es ist Aufgabe des Sozialamtes bzw. des Jobcenters festzustellen, ob man arbeitsfähig ist. Wenn man nicht arbeitsfähig ist, bekommt man Grundsicherung beim Sozialamt.
      (Um die Grundsicherung zu bekommen, reicht es, arbeitsunfähig zu sein. Man muss dafür nicht behindert sein.)
      Wenn man arbeitsfähig ist bekommt man HartzIV vom Jobcenter.
      Ahh okay, das wusste ich zB garnicht.
      Ich dachte bislang, das zB wenn jemand mit einer Behinderung einen Integrationsjob hat (egal ob on so einem speziellen betrieb oder einer Werkstatt) und halt nicht genug verdiehnt, tritt hier die Grundsicherung ein um den fehlenden Betrag aufzustocken.
      Das ist jedenfalls das wo ich erstmal hin möchte/arbeite weil das für mich am meisten Sinn macht.
      Viele Menschen mit einer Behinderung sind ja im grunde arbeitsfähig aber nicht vermittelbar weil sich kein Betrieb da wirklich für einsetzen will jemanden der etwas schwerer händelbar ist, einzustellen. Das macht die Person für den normalen Arbeitsmark unbrauchbar, obwohl sie im Grunde ja arbeiten kann.
      Als ich damals beim Jobcenter war, hat man garnicht infrage gestellt ob ich arbeitsfähig bin oder nicht, trotz meines Zusammenbruchs in deren Büro oder anderer kommunikativer Probleme. Da hat keiner die Anstalten gemacht sich mal zu fragen ob da irgendwo ein Problem ist.
      Irgendwie wurde ich seit meiner Kindheit recht fahrlässig behandelt, vonwegen "Ja der jenige ist seltsam, wird vermutlich nie was Gescheites aus der/dem, ist mir aber egal"
      Jedenfalls fühlt sich das so an.


      FruchtigBunt wrote:

      Ich finde es wirklich erschreckend, wie falsch die dich beraten haben. Es kann aber auch sein, dass ich es nun falsch verstanden habe und es gar nicht um Grundsicherungsleistungen beim Sozialamt ging sondern um eine Förderung, für die man wirklich explizit einen Schwerbehindertenausweis bräuchte.
      Nein das hast du nicht falsch verstanden. Ich bin zu denen hingengangen und habe denen explizit erklärt das mich jobmäßig keiner haben will und ich auch durch das Jobcenter einfach nichts finde weil immer wieder probleme auftreten, und vermute das mit mir irgendwas nicht in Ordnung ist, und das man mir sagte das ich vom Sozialamt Geld bekommen kann wenn man keinen Job bekommt. Sie sagte das das "so" nicht stimmt, und das man dafür vorher eine Behinderung vorweisen muss. Ich könne halt nur zum Jobcenter gehen.
      Nachdem die mir auch nicht weiterhelfen wollten, war ich echt wieder kurz vor einem Selbstmordversuch.
      Die ämter hier in Essen sind alle nicht gut, jedenfalls scheinen die zu überfordert zu sein. Vielleicht denken die sich, wenn der ein oder andere aus Verzweiflung selbstmord begeht, ist es wenigstens einer weniger der die belästigt...


      FruchtigBunt wrote:

      Ich kenne das auch, dass ganz schnell gesagt wird "nein, das gibts hier nicht" bzw. "da haben Sie keinen Anspruch drauf", aber wenn man dann selbst recherchiert und es schriftlich beantragt, stellt sich dann raus, dass man doch einen Anspruch drauf hat.
      Machen die das bei dir auch?
      Ich finde das echt kack-dreist das die einen so anlügen. Dürfen die das überhaupt?
      Das problem bei mir ist oft, das ich, selbst wenn ich was dazu im Internet finde, kann ich nicht unterscheiden was nun richtig so ist oder echt, wenn man so will. Wer hat recht? Hab ich das gelesene richtig verstanden? Oft ist das so viel Info das ich das nicht richtig verarbeiten kann.
      Allein schon deswegen komme ich alleine nicht damit klar.


      FruchtigBunt wrote:

      Ja. Wichtig ist, dass du bei dem GdB-Antrag deine Einschränkungen im Alltag auflistest bzw. von einer Psychiaterin auflisten lässt. Die soll am Besten die Probleme noch nach der Versorgungsmedizin-Verordnung klassizifieren und reinschreiben, dass du einfache/mittlere/schwere Anpassungsstörungen hast (weiß die Bezeichnungen nicht mehr genau).
      Je besser die Unterlagen der Ärzte sind, desto höher die Wahrscheinlichkeit auf einen angemessenen GdB, der deine Einschränkungen korrekt widerspiegelt.
      Okay danke, ich werde ihr das auf einen Zettel schreiben, wo ich auch meine Einschränkungen selber nochmal aufliste.
      Das mit den Klassifikationen von diesen leichte, mittlere und schwere Anpassungsstörung hab ich glaube ich mal bei Wickipedia gelesen.
      Meine Psychotherapeutin wird das wohn machen, aber ich muss diesen anderen Psychotherapeuten, der die Diagnose ausgestellt hat, dazu auch anschreiben, damit er auch sowas anfertigt und beschreibt wo meine probleme sind, denn das steht in dem Diagnoseschreiben garnicht drin. Da steht nur sowas wie ein kurzgefasster Lebenslauf drin und was ich in Zukunft machen will.


      Cloudactive wrote:

      Die Devise ist ja eigentlich, dass man dem anderen nicht das tut, was man selbst nicht will, dass einem angetan wird.
      Sehr viele Menschen müssen allerdings daran erinnert werden.
      Ja das scheint so.

      Ich habe vor ein paar Wochen mal morgens am Samstag die Musik unter seinem Schlafzimmer voll aufgedreht, damit er aus dem Bett fällt. Er hatte die Nacht davon nämlich bis 3uhr nachts da mit seiner Freundin herumgehampelt und war laut, ic konnte bis nachts um 4 nicht schlafen.
      Danach war er am Wochenende für 2 Wochen nicht da, vermutlich weil er Party machen wollte ohne morgens von lauter Musik geweckt zu werden.
      Es war toll als er nicht da war. Jetzt dieses Wochenende war er aber wieder da und es war wieder laut. Ich polizei gerufen, er meinte er war nicht laut, das sei Unsinn, als die weg waren war bis ca 3 laute Musik und Poltern etc mit absicht, sowas von asozial und kindisch.
      Ich hasse diesen mann mittlerweile und bekomme oft innere Unruhe wenn ich unterwegs bin und weiß das ich wenn ich wieder zurück komme am Wochenende wieder er zuhause ist und nachts stört, das regt mich innerlich so auf das ich auch am liebsten nur noch laut sein will, aber das würde die Frau unter uns hören und das hat sie nicht verdient, zudem ich auch noch meine Mutter hier in der Wohnung habe und die nicht will das ich auch laut bin wenn er nachts laut ist. Ich könnte laut sein, aber sie will ja auch schlafen, sie hört das nicht so sehr wie ich weil sie diese Störung nicht hat.


      akelei wrote:

      Ich weiß, dass Du Künstler bist, hast Du schon einmal über eine Versicherung über die Künstler-Sozial-Kasse nachgedacht?
      Soweit ich weiß, muss man da gewisse Einkünfte durch eigenständige künstlerische Arbeit nachweisen, und ich kenne zwei Leute, die das schon einmal gemacht haben bzw immer noch machen... vielleicht wäre das etwas für Dich? Ich denke, die haben auch keine so riesigen Einkünfte gehabt, und so kommt man auch mit geringem Einkommen an Kranken-Renten-und Arbeitslosenversicherung...
      Krankenkassen sind meiner Erfahrung nach richtige Verbrecher-Organisationen, die einem auch noch ins Gesicht lügen, und die dicke Rechnung kriegt man dann später.

      Vielleicht wäre auch ein Mieterverein erstmal eine gute Idee für das Wohnungsproblem - so ein Mietverein ist nicht besonders teuer, und die sind gefürchtet bei den Hauseigentümern. Die beraten einen, sagen in wie weit man die Miete mindern darf, und im Klagefall bezahlen die dann auch den Anwalt. Ich glaube, hier in Augsburg war der Jahresbeitrag (vor 20 Jahren) mal 90 Euro... oder war es noch Mark?
      Das wäre vielleicht eine Lösung wenn wir nicht planen würden umzuziehen.
      Ich möchte ja wieder nach Nürnberg, am liebsten schon gestern (RW) aber solange das mit dem SBA noch nicht durch ist und ich noch keine Sozialhilfe beantragen konnte (dafür brauche ich wohl den SBA) kann meine Mutter nicht in Rente gehen.
      In Nürnberg würde ich zumindest in einem integrationsbetrieb oder ähnlichem arbeiten wollen, der rest würde dann wohl aufgestockt.
      Ich vermute das ich nicht länger als ein Jahr mehr hier wohnen muss.
      Das hoffe ich jedenfalls.
      Ich möchte mir ungern auch noch Streit mit den Vermietern einhandeln weil das ganze auch durch die Rennerei zu den Ämtern und Hilfsorganisationen ohne die ich das alles nichtmal beantragen könnte schaffe.
      Gestern war ich schon be so einer Organisation, mit dem Resultat das ich wieder woanders hingeschickt wurde. Habe denen gestern abend noch eine Email für einen Beratungstermin geschickt.
      Es ist wirklich schwierig die richtige Stelle zu finden wenn man bestimmte Hilfe braucht.
      Da wo ich gestern war (so sagte man mir) werden nur Therapien und Freizeitveranstaltungen angeboten, für menschen mit alles mögliche an Behinderungen, unter anderem halt auch AS. Die sind nicht anders als das Autismuszentrum in dem ich eh schon bin, daher keine wirkliche Hilfe.
    • 24. Mai 2019

      Heute abend hatte ich ein Treffen mit dem Autismuszentrum bzw ein paar Leute haben ein Grillessen geplant und wir haben bei denen im Hof gegrillt.
      Ich habe einen Kartoffelsalat gemacht. Es war wohl etwas viel weil nicht jeder davon gegessen hat, so hab ich mehr als die hälfte davon wieder mit nachhause genommen.
      Generell machen mir diese Treffen sogar spaß. Es macht spaß sich mit Leuten konkret auch mal in echt über AS-spezifische Dinge zu unterhalten und zu sehen wie andere Leute in gewissen Situationen so sind und nicht jeder ist das gleich. Zum Beispiel meinten zwei andere junge Männer das, wenn man sie fragt wie es ihnen geht (diese Smalltalk-floskel) wissen sie oft nicht wie sie sich gerade fühlen, so ihre Aussage. Ich sage da meisten das wie ich mich fühle, auch wenn es nicht gut ist. Der Betreuer meinte dann das so, die Autisten oft anders sind, einige könne ihre Gefühle nicht benennen, andere schon aber das ist in dieser Konversation nicht gewollt.
      Was ich aber merke ist, das ich oft sehr still werde und an Gesprächen garnicht mehr teilnehmen kann, wenn auf der einen Seite zwei Leute über etwas sprechen und auf der anderen Seite am anderen ende des Tisches, noch zwei andere Leute reden aber über was anderes. Ich wundere mich dabei wie die jeweils ihrem eigenen Gespräch folgen können. Ich kann keinem der beiden folgen weil es immer nur Bruchstücke von allen Ecken und Enden mitbekomme, das finde ich nervig, da ich dann nicht mitreden kann. Es wäre einfacher für mich wenn alle sich an einem Gespräch beteiligen oder die anderen die über was anderes reden wollen, sich soweit absondern das sie die Akustik der einen Gruppe nicht durchbrechen und kaputt machen.
      Wenigstens war ich damit nicht allein. Ein anderer Autist der neben mir war, war auch eher von der stillen sorte und beteiligte sich kaum an den Gesprächen vonselbst.
    • 26. Mai 2019

      Heute am Sonntag hab ich mit meiner Mutter im Garten gearbeitet.
      Der Nachbar war seit Freitag Abend nicht mehr hier, es ist endlich mal ruhig.
      Neben dem Garten haben ein paar Mitbewohner nun die Mülltonnen so voll gestopft das man sie nicht mehr herausbringen kann, ohne das was rausfallen würde.
      Wohlgemerkt, die Gelbe und die Blaue Tonne sind seit den letzten 2 Monaten nicht mehr geleert worden. Der Grund weshalb da nicht NOCH mehr Müll herumfliegt ist, weil ich immer hinging und die Säcke und Kartons die in diesen Tonnen zu viel waren, in die Grau Tonne gestopft habe, weil die die einzige ist, die jede Woche geholt wird. Der Grund dafür ist, weil die Müllmänner bei dieser Tonne klingeln und sie selber herausholen. Ich weiß nicht wer von den Leuten im haus die Tonne auch wieder reinstellt. Die Müllmänner sind das nicht, denn die graue Tonne steht seit 2 Monaten meist ca 5 Tage vor dem Haus herum und wird von den Mitbewohnern auch dort wieder befüllt.
      Der Vermieter kümmert sich nicht, er war seit Monaten nicht mehr hier. Ich hab auch keinen Bock mehr den wegen sowas anzurufen. Ich hab das schonmal anfang des Jahres getan und wurde da komplett ignoriert -.-
      Darum veröffentliche ich den buchstäblichen Müll jetzt im Internet.
      Ich habe Fotos gemacht :P




      So sah es aus als ich heute in den Hof ging.

      Ich frage mich manchmal ob das einfach nur ignoranz oder ob das schon echte Blödheit ist.
      Die Leute die das machen, scheinen sich nicht zu wundern warum der Müll nicht weniger wird, obwohl im Treppenhaus ein Plan steht, der für jeden lesbar ist.
    • 28. Mai 2019

      Heute kam ein Brief an, vom Amt für Soziales und Wohnen.
      Dort hab ich eine Autismustherapie beantragt.
      Die haben mir geschrieben das sie ein Schreiben vom Arbeitsamt haben wollen, wo eine Hilfsleistung für Transferleistungen abgelehnt werden.
      Ich bin etwas verwirrt deswegen, denn ich habe so ein Schreiben nicht.
      Das war nämlich so:
      Ich hab den Antrag mit dem Mann im Autismuszentrum ausgefüllt und der hat den abgeschickt.
      Wenige Wochen später meldete sich besagtes Amt, das ich ihnen irgendwas zuschicken soll was bestätigt das ich irgendwelche Leistungen beziehe bzw wie meine Einkünfte aussehen.
      Ich hab ihnen Kontoauszüge von mir geschickt, mit einigen anderen Unterlagen, und einer Erklärung wie ich lebe.
      Nun kam nach über 3 Wochen dieses Schreiben:
      Ihr Schreiben von XY habe ich erhalten. In diesem Schreiben gaben Sie an, dass es Ihnen nicht möglich ist Transferleistungen zu erhalten.
      Ich bitte Sie daher, mir die Ablehnung des Arbeitsamtes/Jobcenters zukommen zu lassen.
      Bis dahin kann ihr Antrag leider nicht weiterbearbeitet werden.

      Ich schrieb denen nicht das irgendwas vom Jobcenter abgelehnt wurde sondern nur wie wir leben und Geld verdiehnen und was wir verdienen, eben das was ich auch schon dem Amt geschickt hab, was die Prozesskostenhilfe bezahlt hat. Da gab es diesbezüglich auch keine Probleme.
      Es kann doch nicht sein, das dieses Amt für Soziales erst was tut, wenn andere Ämter die Jobcenter etc sich weigern?

      Ich weiß im Moment nicht was ich machen soll.
    • In meinem Bundesland muss man seine Einkünfte\Lebensumstände offen legen, damit das Amt entscheiden kann, wer die Therapie bezahlt. Bei mir zählen meine Eltern die Therapie anteilig, obwohl ich eigenständig lebe und auch eine Arbeit habe.

      Am Besten du fragst genau, welches Formular das Sozialamt benötigt und forderst das beim Jobcenter an.