Mein Autismus Tagebuch - von Regenbogenwusli/Stan

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    • Zodd wrote:

      Wenn man also arbeitslos ist und Hartz IV kriegen würde sagt einem das Jobcenter das man nichts kriegt, weil man ja mit dem Partner zusammenlebt und wenn man denen dann sagen würde, dass der Partner aber nicht bereit ist zu zahlen sagen die "Ja Pech gehabt!"
      Wenn man damit durchkommen würde, würde das jeder behaupten.
      Alles wird galaktisch gut.
    • Shenya wrote:

      Wenn man damit durchkommen würde, würde das jeder behaupten.
      Dafür gibt es dann ja Gesetze, einfach einen gesetzlichen Anspruch schaffen und dann kann man wenn das Jobcenter einem mit dem Hinweis auf die Bedarfsgemeinschaft Unterstützung versagt den Partner verklagen. Wenn der Gesetzgeber und dann auch das Jobcenter sagt man kriegt kein Geld wegen dem Partner und der müsse einen unterstützen müssen sie auch sicherstellen, dass man das Geld auch kriegt bzw. man einen Rechtsanspruch darauf hat. Das aber vorrauszusetzen aber keinen Rechtsansprch zu schaffen ist inkonsequent und scheinheilig, denn wenn man es nicht einklagen kann, kann der Staat sich auch nicht darauf verlassen und es vorraussetzen, das man es bekommt. Ist ja beim Unterhalt der Eltern nicht anders, man kriegt kein Geld vom Staat, wenn man Anspruch auf Unterhalt der Eltern hat (Bafög beispielsweise) da sagt der Staat dann auch nicht "Pech gehabt!" wenn die Eltern nicht zahlen wollen, sondern hat einen Rechtsanspruch geschaffen, so dass man die Eltern verklagen kann. Ganz einfach.
    • Zodd wrote:

      Dafür gibt es dann ja Gesetze, einfach einen gesetzlichen Anspruch schaffen und dann kann man wenn das Jobcenter einem mit dem Hinweis auf die Bedarfsgemeinschaft Unterstützung versagt den Partner verklagen. Wenn der Gesetzgeber und dann auch das Jobcenter sagt man kriegt kein Geld wegen dem Partner und der müsse einen unterstützen müssen sie auch sicherstellen, dass man das Geld auch kriegt bzw. man einen Rechtsanspruch darauf hat. Das aber vorrauszusetzen aber keinen Rechtsansprch zu schaffen ist inkonsequent und scheinheilig, denn wenn man es nicht einklagen kann, kann der Staat sich auch nicht darauf verlassen und es vorraussetzen, das man es bekommt. Ist ja beim Unterhalt der Eltern nicht anders, man kriegt kein Geld vom Staat, wenn man Anspruch auf Unterhalt der Eltern hat (Bafög beispielsweise) da sagt der Staat dann auch nicht "Pech gehabt!" wenn die Eltern nicht zahlen wollen, sondern hat einen Rechtsanspruch geschaffen, so dass man die Eltern verklagen kann. Ganz einfach.
      Okay, also ich komme bei dem Thema erlich gesagt nicht mehr mit. Könntet Ihr dieses Thema in einem eigenen Thread weiter diskutieren oder via PM?
      Das thema hat ja nichts mit meinem Leben zutun und passt darum auch nicht in den Thread. Lex kam irgendwie auf das Thema WG und wie es ist wenn einer der WG Leute nun staatliches Geld erhält und wie das im Bezug zu den anderen WG-Leuten berechnet wird.
      Darum ging es mir aber garnicht, auch nicht wie es jemandem geht der mit einem Partner lebt ohne mit dem verheiratet zu sein.
      Das trifft alles nicht auf mich zu und darum würde ich die Diskussion darüber lieber hier abbrechen.
      Wenn euch das Thema aber dennoch sehr interessiert, würde ich euch bitten das in einem neuen Thread zu machen.
      Mich hatte es mehr interessiert, wie das berechnet wird wenn man in einem Wohnheim lebt oder in einem betreuten Wohnen für Behinderte wo es sowas wie Betreuer gibt, weil das sehr viel mehr kostet als eine normale Mietwohnung für eine Person. Ich habe da gelesen das der Staat das scheinbar nicht komplett bezahlt aber ich kann mir auch nicht vorstellen das die Bewohner den Rest immer aus eigener Tasche zahlen können, und trotzdem wohnen die dann in solchen Wohnformen.
    • Ich wollte auch nicht darüber weiter sprechen. Ich habe von WG geschrieben da das Wohnen mit deiner Mutter ja vergleichbar mit einer WG ist aber vermutlich von der Rechtslage her was anderes als eine WG und auch anders als eine Partnerschaft. Es kann sein, dass Eltern mitunter auch für ihre erwachsenen Kinder finanziell aufkommen müssen im Falle einer Behinderung. Ich erinnere das aber nicht mehr so genau und wollte mich auf sicheres Terrain begeben.
      I could work hard to be normal, but I prefer to hold myself a higher standard. Ego lex sum.
    • Lex wrote:

      Ich wollte auch nicht darüber weiter sprechen. Ich habe von WG geschrieben da das Wohnen mit deiner Mutter ja vergleichbar mit einer WG ist aber vermutlich von der Rechtslage her was anderes als eine WG und auch anders als eine Partnerschaft. Es kann sein, dass Eltern mitunter auch für ihre erwachsenen Kinder finanziell aufkommen müssen im Falle einer Behinderung. Ich erinnere das aber nicht mehr so genau und wollte mich auf sicheres Terrain begeben.
      Das ist absolut in Ordnung, aber warum du darauf kamst, habe ich nicht erkannt XD
      Ich vermute das es wirklich nicht wie eine WG angesehen wird wenn Mutter und erwachsenes Kind zusammen leben.
      Bei Behinderten hat es zumindest eine extra beschreibung wenn es um das Thema Grundsicherung geht und Erwerbsminderung.
      Vermutlich weil hier Behinderte einen anderen geschützteren Status haben als alle die keine Behinderung haben und auch so leben.
      Vielleicht sieht das das jeweilige Amt dann wirklich anders wie bei einer WG, aber damit habe ich keine Erfahrung.
      Ich mein aber auch schon mehrfach in Dokumentationen gesehen zu haben das Familienangehörige idR immer für ihre Eltern aber auch Kinder aufkommen müssen, wenn sie es können.
      Es gibt da irgendwie eine Pflicht.
      Wenn sie es nicht können, kann ein Amt dafür aufkommen. Es gibt aber wohl Ausnahmen, so habe ich mal von einem Fall gesehen wo der Sohn seit Kindheit keinen Kontakt mehr zum Vater hatte, dieser aber aufeinmal bedürftig wurde und geld von dem Sohn wollte. Das gericht entschied hier für den Sohn, da der Vater schon zu der eigentlichen Fürsorgezeit kaum für das Kind da war und daher auch kein Vater in dem Sinne gewesen ist. Er war für die Familie als solches nicht relevant. Ich glaube aber das das Einzelfälle sind, nicht immer entscheiden gerichte so, auch wenn ich es persönlich als gerecht sehe. Ich würde für meinen vater auch nicht aufkommen wollen nachdem was da passiert ist.
    • Es macht nen Unterschied in welche Richtung es geht. Kinder für Eltern aufkommen wird rechtlich anders bewertet als Eltern für Kinder aufkommen.
      I could work hard to be normal, but I prefer to hold myself a higher standard. Ego lex sum.
    • Lex wrote:

      Kinder für Eltern aufkommen wird rechtlich anders bewertet als Eltern für Kinder aufkommen.
      Wie meinst das mit es wird anders bewertet?
      Meinst das die einen verpflichtet sind mehr von ihrem Geld dafür aufzubringen als die anderen?
      Weil ich glaube rechtlich müssen beide Seiten füreinander aufkommen wenn die Kriterien dafür vorrausgesetzt sind.
      Vielleicht gibt es hier auch irgendwo unterschiede aber es werden jedenfalls beide in die Pflicht genommen. Kinder können nicht mehr sagen sie wollen sich nicht um ihre Eltern kümmern müssen, wenn diese mal pflegebedürftig sind und auch finanziell abhängig werden sollten. Wie die Kinder das machen ist ihre Entscheidung, sie können (sofern möglich) auch jemanden wie einen Pfleger einstellen der sich kümmert, aber meist versucht man das ja erstmal über den Pflegegrad.
      Ich weiß auch nicht ob man einen Pflegegrad bekommen kann wenn man selbst als Rentner sehr viel geld hat. Der Pflegegrad macht es ja möglich geld zu erhalten um sich fachliche Hilfe dann leisten zu können, das ist ja der Sinn dahinter. Jemand der sehr viel Geld hat, bräuchte den ja nicht und kann sich diese Hilfen auch so besorgen.
    • Samstag der 27.02.2021

      Heute bekam ich nun den endgültigen Bescheid mit dem final ausgerechneten Betrag für die Grundsicherung.
      Ich bin sehr froh darüber nun diese Hürde auch hinter mir zu haben.
      Hürde deswegen, weil ich Anträge immer sehr kompliziert finde. Sie sind ja schon für Nichtbehinderte schwer zu verstehen, aber mich fordern meist dann zusätzlich noch die Fragen zu weiteren Dokumenten.
      Alles in allem hat sich der ganze Antrag nun 4 komplette Monate hingezogen. Ich hab das ganze am 1. November eingereicht und erst jetzt ende Febuar kam der Bescheid und auch die Zahlungen.
      Das ist auch okay, aber für jemanden wie mich ist das sehr ansträngend.
      Wenn ich mich daran erinnere das ich den Antrag nichtmal ohne fremde Hilfe ausfüllen konnte...
      Naja, jetzt um weiter zu kommen, müssen nur die Coronazahlen sinken damit die Hotels wieder öffnen können.
      Im Grunde könnte man schon jetzt suchen, weil mit dem ICE von Essen nach Nürnberg auch an nur einem Tag das ganze machbar wäre aber ich weiß nicht ob meine Mutter schon suchen will, wenn die Zahlen noch recht hoch sind bzw die Zahlen wieder steigen, und ich muss sie auf jeden Fall mitnehmen.
      Das problem ist, die ICE-Preise sind relativ hoch, und leider nicht immer zu den niedrigeren Preisen zu haben, das hängt sehr vom Tag und Uhrzeit ab und wie weit man im Vorraus bucht.
      Der ICE ist das Schnellste was es gibt an ÖPNV, wenn man um 5uhr morgens fährt, ist man um 10uhr ca in Nürnberg und wenn man um 16uhr wieder fährt, ist man mit dem gleichen Zug um 20:15uhr wieder in Essen, schneller geht es nicht.
      Man muss auch nicht umsteigen, es wäre für uns am unkompliziertesten.
    • Theta wrote:

      Besichtigungstermine für Wohnungen sind oft am Nachmittag. Da wäre es ja vielleicht entspannter, wenn ihr ein paar Tage in Nürnberg bleibt für die Wohnungssuche.
      Um welche Uhrzeiten die so sind weiß ich garnicht, man müsste vorher halt mit den leuten reden, ich nehme an das sich der ein oder andere vorstellen kann das im Moment wegen Corona nirgendwo übernachtet werden kann und von so weit her man schwer erst um 16uhr wo eine Wohnung anschauen kann, das sollte schon so zwischen 12 und 14uhr geschehen. Doe Wohnungen die wir uns anschauen wollen sind vom HbF auch alle ganz gut erreichbar, überwiegend sogar zufuß.
      Ich habe auch nicht die Möglichkeit über mehrere Nächte in Nürnberg selbst nach Wohnungen zu suchen weil ich kein Internet unterwegs habe und auch kein Telefon.
      Wenn man mir einen Termin gibt, wäre es ärgerlich wenn an dem tag um die Uhrzeit doch nicht da ist. Die Person sollte sich an die vereinbarte Uhrzeit halten.
    • RegenbogenWusli wrote:

      Um welche Uhrzeiten die so sind weiß ich garnicht, man müsste vorher halt mit den leuten reden, ich nehme an das sich der ein oder andere vorstellen kann das im Moment wegen Corona nirgendwo übernachtet werden kann und von so weit her man schwer erst um 16uhr wo eine Wohnung anschauen kann, das sollte schon so zwischen 12 und 14uhr geschehen. Doe Wohnungen die wir uns anschauen wollen sind vom HbF auch alle ganz gut erreichbar, überwiegend sogar zufuß.
      Ich habe auch nicht die Möglichkeit über mehrere Nächte in Nürnberg selbst nach Wohnungen zu suchen weil ich kein Internet unterwegs habe und auch kein Telefon.
      Wenn man mir einen Termin gibt, wäre es ärgerlich wenn an dem tag um die Uhrzeit doch nicht da ist. Die Person sollte sich an die vereinbarte Uhrzeit halten.
      Jetzt mit Corona ist das natürlich alles nochmal komplizierter. Als ich damals hier nach Hamburg gezogen bin, waren die sachen in meiner Preisklasse alles Sammeltermine, wo dann teilweise ein paar dutzend Leute gleichzeitig in eine 30-m2-Wohnung wollten. Sowas wäre jetzt ja gar nicht erlaubt. Die waren aber alle nachmittags und auch ziemlich gleichzeitig, so dass man gar nicht an mehr als zwei Terminen pro Tag teilnehmen konnte und das auch nur, wenn die nahe beienander waren.

      Anfang letzten Jahres hatte ich kurz vor Corona begonnen, mich nach Wohnungen umzusehen. Da hatte ich nach ganz vielen E-Mails eine Maklerin dazu gekriegt, mir ein neu gebautes Haus zu zeigen. Die hatte dann aber gerade den Schlüssel für die Wohnung, die ich wollte, nicht dabei. Die hatte mich dann nochmal deswegen kontaktiert, aber das war dann so kurzfristig, dass ich den nicht wahrnehmen konnte.

      Habt ihr schon Termine vereinbart? Ich stelle es mir schwierig vor, da länger im Voraus was zu kriegen und dann auch noch so gut aufeinander abgestimmt, dass man mehrere Wohnungen an einem Tag besichtigen kann.

      Dass mit der Erreichbarkeit von Unterwegs kann ich nachvollziehen. Ich hab auch kein Smartphone, sondern nur ein Prepaidhandy für Notfälle.
    • Theta wrote:

      Jetzt mit Corona ist das natürlich alles nochmal komplizierter. Als ich damals hier nach Hamburg gezogen bin, waren die sachen in meiner Preisklasse alles Sammeltermine, wo dann teilweise ein paar dutzend Leute gleichzeitig in eine 30-m2-Wohnung wollten. Sowas wäre jetzt ja gar nicht erlaubt. Die waren aber alle nachmittags und auch ziemlich gleichzeitig, so dass man gar nicht an mehr als zwei Terminen pro Tag teilnehmen konnte und das auch nur, wenn die nahe beienander waren.
      Jetzt gibt es wegen Corona nur Einzeltermine.
      Das was du beschreibst habe ich nur ein einziges mal erlebt und auch nur mit sehr wenigen anderen Interesennten. Wir haben immer nach Wohnungen mit 60m² und mehr gesucht mit 3 Räumen und für um die 400-500€ kaltmiete.
      Jetzt können wir uns auch eine teurere Wohnung bis 800€ Kaltmiete leisten.
      In meiner jetzigen Umgebung findet man sowas aber kaum, in Nürnberg gibt es aber sehr viel in besseren gegenden als dieser hier (und das ist für Essen eine der besten gegenden), naja jedenfalls Wohnungen gibt es schon einige die uns passen würden.
      Ich habe gestern für uns Schufaauskünfte beantragt, die kann man einmal im Jahr kostenlos bekommen und einige Wohnungsbesichtigungen setzen diese vorraus.
      Ich selbst hatte nie Schulden und meine Mutter hat auch keine. Sie war mal privatinsolvent aber das ist Jahre her.
      Das war auch nur weil sie durch den Ehemann diese Schulden bekam, sie selbst konnte immer gut mit Geld umgehen.
      Damals als wir unsere jetzige Wohnung gefunden haben, gab es damals auch schon kaum Wohnungen hier in der gegend die wir hätten bezahlen können, oder die Wohnungen waren immer zu klein für uns.
      Wir haben unsere damals nur bekommen weil meine Mutter den Hauswart hier als Kunden hatte aber das man hier eine Wohnung nur durch Beziehungen bekommt ist nicht neu.
      Die anderen Wohnungen die wir uns angeschaut haben haben wir auch alle einzeln ohne andere Leute angeschaut.
      Da war aber immer irgendwas was nicht passte. Zu kleine Küche, oder eines der beiden Schlafzimmer war auch zu klein oder das Bad war zu klein, Waschmaschine passte nirgendwo hin etc etc.
    • RegenbogenWusli wrote:

      Das was du beschreibst habe ich nur ein einziges mal erlebt und auch nur mit sehr wenigen anderen Interesennten. Wir haben immer nach Wohnungen mit 60m² und mehr gesucht mit 3 Räumen und für um die 400-500€ kaltmiete.
      Bei so großen Wohnungen zu dem Preis würde hier in Hamburg (zumindest ohne Corona) die Schlange aber dreimal um den Block reichen.


      RegenbogenWusli wrote:

      Ich habe gestern für uns Schufaauskünfte beantragt, die kann man einmal im Jahr kostenlos bekommen und einige
      Genau, das hatte ich damals auch gemacht. Das hatte damals aber Wochen gedauert, bis die ankam. Ich hatte die sogar nochmal angefordert, weil ich dachte, irgendwas wäre schiefgegangen. Dass man die auch kostenlos bekommen kann, wusste ich füher gar nicht. Das ist auf der Seite von denen ja sehr gut versteckt, während die Werbung für die kostenpflichtige Version bei denen sehr prominent angebracht ist.
    • Theta wrote:

      Bei so großen Wohnungen zu dem Preis würde hier in Hamburg (zumindest ohne Corona) die Schlange aber dreimal um den Block reichen.
      Das kann ich mir vorstellen, das ist ja auch schon über 10 jahre her, damals haben die Preise noch nicht so angezogen, das war 2007 als wir umgezogen sind.
      Wir brauchten auch eine Wohnung hier in der Nähe weil meine Mutter die Arbeit hier hat.
      Heute bekommt man hier in dieser Umgebung garkeine Wohnung mehr in der Größe zu solchen Preisen. Das war früher schon die Ausnahme.
      In Nürnberg gibt es noch Wohnungen zu solchen Preisen aber dann auch eher in Plattenbauten, selbst wenn sie gepflegt sind, aber in sowas möchte ich nicht wohnen.
      Ich vermute das Hamburg eh sehr viel teurer ist als Essen oder Nürnberg.
      Es ist zu vergleichen mit München oder Köln oder vielleicht auch Düsseldorf, da ist alles teurer.
      Sogar die Lebensmittel in den Supermärkten sind dort teurer.
      In Nürnberg sind die Wohnungen aber scheinbar generell günstiger als in Essen. Ich finde das sehr widersprüchlich weil man dort in vielen Stadtteilen viel besser leben kann als in Essen, die Lebensqualität ist viel höher, dennoch ist die Stadt nicht überannt so wie hier.
    • Theta wrote:

      Genau, das hatte ich damals auch gemacht. Das hatte damals aber Wochen gedauert, bis die ankam. Ich hatte die sogar nochmal angefordert, weil ich dachte, irgendwas wäre schiefgegangen. Dass man die auch kostenlos bekommen kann, wusste ich füher gar nicht. Das ist auf der Seite von denen ja sehr gut versteckt, während die Werbung für die kostenpflichtige Version bei denen sehr prominent angebracht ist.
      Ich weiß nicht ob es die schon immer kostenlos gab, möglicherweise ist das mit dem einmal im Jahr kostenlos erst seit ein paar Jahren so.
      Ich habe den Link wo man das kostenlos beantragen kann über eine Seite vom BR gefunden, da wurde das erklärt und auch bemängelt das die kostenlose Variante schwer zu finden war, also war bei denen direkt ein Link dort hin gepostet.
    • RegenbogenWusli wrote:

      Ich weiß nicht ob es die schon immer kostenlos gab, möglicherweise ist das mit dem einmal im Jahr kostenlos erst seit ein paar Jahren so.
      Vor 10,5 Jahren, als ich nach Hamburg gezogen bin, habe ich jedenfalls damals die kostenpflichtige Version beantragt und hinterher meinte man Vater, dass es das auch kostenlos gäbe. Aber da war das Internet für mich auch noch immer relativ neu und weil ich generell in allem, was irgendwie mit Technik zu tun hat, nicht so schnell bin, habe ich das wohl nicht so gut gefunden. Mitlerweile würde mir sowas wohl nicht mehr passieren, da würde ich länger nach alternativen recherchieren.

      Aber es wird immer noch genug Leute geben, die da nicht so pfiffig sind. Und weil man ja doch hin und wieder eine Schufaauskunft braucht, werden die damit bestimmt immer noch viel eigentlich unverdientes Geld machen.
    • Theta wrote:

      Vor 10,5 Jahren, als ich nach Hamburg gezogen bin, habe ich jedenfalls damals die kostenpflichtige Version beantragt und hinterher meinte man Vater, dass es das auch kostenlos gäbe. Aber da war das Internet für mich auch noch immer relativ neu und weil ich generell in allem, was irgendwie mit Technik zu tun hat, nicht so schnell bin, habe ich das wohl nicht so gut gefunden. Mitlerweile würde mir sowas wohl nicht mehr passieren, da würde ich länger nach alternativen recherchieren.
      Ich muss zugeben ich war auch schon dran das kostenpflichtige zu bestellen, aber mir schien das halt bequemer zu sein. Auf anderen Seiten habe ich gelesen das das auch umsonst geht aber da war das so kompliziert beschrieben, man kann das bei der Bank machen oder man muss die Schufa anschreiben oder sowas, da stand nichts von einem Online-bestellformular. Das habe ich nur auf der BR-seite gesehen wo das näher erklärt wurde.
      Jetzt bin ich auch froh darüber das das auch kostenlos ging weil auch wenn wir das hätten bezahlen können, das wäre auch nochmal 60€ insgesammt gewesen. Die Dinger kosten heute inzwischen knapp 30€ pro Person O.o
      Auf einer alten Seite habe ich was von nur 18€ gelesen.
      Das ist aber lange her.

      Ich tue mich auch schwer mich an neues Elektronikzeugs zu gewöhnen.


      Theta wrote:

      Und weil man ja doch hin und wieder eine Schufaauskunft braucht, werden die damit bestimmt immer noch viel eigentlich unverdientes Geld machen.
      Das ist gut möglich. Als wir hier eingezogen sind brauchten wir sowas garnicht. Auch die anderen wo wir Wohnungen uns angeschaut haben, haben nicht nach sowas gefragt. Das ist wohl in den letzten 10 jahren mehr geworden. Auch Immobilienscout sehe ich aber auch viele Wohnungen wo sie das nicht fragen. Bei vielen steht garnichts dazu drin das sie irgendwas vorab haben wollen, nur das man sie anschreiben soll oder sowas.
    • Wahrscheinlich können Wohnungsbaugesellschaften auch Auskünfte über potentielle Mieter von der Schufa einholen. Es ist aber bestimmt nicht verkehrt, das bei der Wohnungsbesichtigung schon dabei zu haben, vielleicht auch noch nen Einkommensnachweis, nur für den Fall, das danach gefragt wird. Dann wirkt man gut vorbereitet.

      Auf jeden Fall hat man es dann schon zur Hand, wenn später danach gefragt wird.
    • @RegenbogenWusli Momentan werden auch online Besichtigungen angeboten wegen Corona. Man sitzt zu Hause vor der Webcam, damit der Vermieter den Interessenten sehen kann und bekommt über Videobild einen Rundgang durch die Wohnung. Bei weiten Entfernungen ist das super. Vielleicht könnte man sogar bei Vermietern danach fragen, auch wenn es nicht im Inserat steht.
    • RegenbogenWusli wrote:

      n. Wir haben immer nach Wohnungen mit 60m² und mehr gesucht mit 3 Räumen und für um die 400-500€ kaltmiete.
      Das waren in vielen gegenden in Deutschland auch schon damals traumpreise, also 400 Euro kalt für 60 qm und drei Zimmer.
      Aber Corona hat jetzt auch den Vorteil, dass es nur Einzeltermine gibt. Wobei ich zumindest eh bisher kaum Sammeltermine hatte, die machen auch keinen Spaß. Und ich kenne das so, dass der Vermieter die Schufaauskunft einholt.