Mein Autismus Tagebuch - von Regenbogenwusli/Stan

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    • Samstag, 13.2.2021

      Heute schon wieder etwas neues.
      Eben musste ich eine Rücknahme eines Käufers auf ebay akzeptieren bzw ebay hat mich dazu gezwungen.
      Ich habe gestern schon mit dem Käufer da herumgeeiert weil der meinte der Artikel sei nicht wie beschrieben.
      Es war eine alte Pelzweste, wo er meinte das sie kahle Stellen hat die ich nicht beschrieben habe.
      Das was der als kahle Stellen bezeichnet sind aber nur ein paar wenige sichtbare Nähte.
      Der Typ war irgendein ausländischer unverschämter und unhöflicher Typ der sogar noch anfing mich zu beleidigen als ich ihm zum 3. mal erklärte das das was er als Mangel beschreibt völlig normal bei so kurzen und gelocktem Fell ist.
      Ebay hat sich aber für seine Seite entschieden. Der hat gerade mal 10€ für alles bezahlt und verlangt sogar das ich noch für die Retoure aufkomme.
      Im Grunde kann ich ja froh sein das er per Überweisung bezahlt hat, so muss ich keine lästigen Paypalstrafen zahlen, das wärs noch -.-
      Paypal biete ich ja schon garnicht mehr an auf ebay.
      Ich habe dem jetzt ein Versandettikett gedruckt für 5€, damit er die Weste zurückschicken kann.
      Ich habe ihn gestern schon wegen seinem Verhalten bei ebay gemeldet und auf meine Blockliste gesetzt.
      Ich dachte immer Privatverkäufer hätten mehr Rechte als gewerbliche, aber scheinbar stimmt das nicht so wirklich.
      Normalerweise habe ich solche Sachen immer auf ebaykleinanzeigen verkauft aber da schmeißen die meine Pelzsachen immer sofort raus.
    • Mittwoch, 17.02.2021

      Zur Abwechslung mal was schönes. Ich war am Montag in der WfbM zum Arbeiten und auch weil sie uns den nächsten Ablauf erklären wollten. Der Lockdown wurde ja wieder verlängert und seit Dienstag bin ich wieder im Homeoffice, aber ich habe halt am Montag wieder gearbeitet.
      Es gab allerdings echt wenig zutun, deswegen habe ich ein wenig gemalt. Die haben da viele schöne Farben und auch Blöcke.


      Die Leute dort waren wirklich begeistert und haben das Bild sogar mit ihren Handies fotografiert XD

      Das verschwundene Paket ist inzwischen zum Glück auch gestern angekommen. Der Typ von ebay hat sich auch nicht wieder gemeldet, es ist fraglich ob er mir meine Weste wieder zurück schickt. Wenn er es bis zum 1. März nicht macht, muss ich ihm auch kein Geld wiedergeben.
    • Danke C:


      Theta wrote:

      Womit hast du das denn gemalt?
      Das sind gewöhnliche Wasserfarben.


      Lex wrote:

      Du kannst also mehr als nur Comicstyle.
      Ich mal Comic-zeugs schon am liebsten, weil es so klare Linien hat und recht einfach ist, aber sowas male ich manchmal auch, kommt nur recht selten vor weil ich 1. nicht weiß wohin mit den ganzen Bildern und 2. nicht so wirklich zuhause die Möglichkeiten habe da mir auch der Platz zum malen fehlt.
      In der Werkstatt ist mehr Platz, und in dieser Kunstwerkstatt in Nürnberg gibt es sicher auch noch viele andere Arten von Kunst die man ausleben kann.
      Ich habe früher in Therapien auch schonmal mit Ölkreide und Kohlestifen und anderen Sachen gemalt, kann auch Seidenmalerei.
    • Donnerstag der 25. 02. 2021

      Wollte nur mal kurz zu dem Stand wegen der Grundsicherung was sagen.
      Inzwischen wurde mir die Grundsicherung genehmigt *yay*
      Da ich noch ein paar aktuelle Unterlagen einreichen musste, wurde mir das aber erstmal nur vorsorgnich genehmigt und der endgültige Bescheid käme noch, so stand es in dem Brief den ich letzte Woche Freitag erhalten habe.
      Sie hatten da irgendwas von ca 740€ ausgerechnet was ich im Zeitraum von letztes jahr November bis Dezember bekomme und dann nochmal ein brief von diesem jahr der sich auf den Zeitraum vom 1. januar bis ende des Jahres oder so erstreckt weil so lange das 1. Jahr BBB geht. Weil da aber noch keine aktuelle Bestätigung vom Vermieter wie hoch die Kaltmiete und wie hoch die Nebenkosten sind da war. Das hatte ich dem in der gleichen Woche schon zugeschickt und sollte daher auch jetzt irgendwann als endgültiger Bescheid kommen.
      1. ich bin sehr froh das nun endlich durch zu haben. Das geld von den vergangenen Monaten habe ich auch schon bekommen.
      2. was mich gedanklich allerdings beschäftigt ist, in wie weit die das was man als Miete bezahlt immer anrechnen oder wie die das überhaupt berechnen.
      Aus meinem jetzigen Schreiben geht hervor das sie die Kosten der Kaltmiete und Nebenkosten einfach halbiert haben und uns die Hälfte + die Grundform von etwas über 400€ auszahlen. Deswegen kommen wir auf diesen Betrag von jetzt ca 760€. Wenn wir umziehen und das alles updaten müssen, die neue Wohnung aber teurer ist als die jetzige, frage ich mich ob die das dann wieder genauso berechnen und das Geld dann folglich mehr wird?
      Oder sagen sie dann das da eine Grenze ist und sie nur bis so und so zahlen können?
      Stören würde mich nichts davon, außer sie weigern sich die Grundsicherung zu zahlen (was sie nicht dürften da ich in der WfbM arbeite) und uns zwingen wollen eine billigere Wohnung zu suchen, welche es aber nicht gibt, wo wir rein passen. Billigere Wohnungen sind idR für uns zu klein.
      Im Moment bezahlen wir genau 600€ warm, wovon 470€ Kaltmiete sind und 130€ Nebenkosten.
      Mit der daraus erechneten Grundsicherung kann meine Mutter in Nürnberg eine Wohnung mieten die viel mehr kostet, zum beispiel eine die 800-900€ Warm kostet, weil ich das ganze Grusi-geld für mich selbst nicht brauche. Wir haben es so gedacht das wir das grusigeld für die Kaltmiete einer Wohnung in Nürnberg nutzen, so kann man zB eine passende Wohnung die schon renoviert ist mieten, die ca 750€ kalt kostet und den Rest bezahlt sie von ihrer Rente die ja auch über 1000€ ist. Genug Geld zum leben haben wir dann auch noch, und ich habe auch das Geld von der Werkstatt.
      Wenn wir also in so eine Wohnung ziehen die ca 800-900€ warm kostet, frage ich mich ob die das dann wieder halbieren wie jetzt und ich dann anstatt 760€ dann 800-850€ Grusi bekomme. Wäre ja im Grunde logisch wenn sie es jetzt auch so berechnet haben.
      Edit. ich habe hier einen interesannten Beitrag aus 2019 davon gefunden:
      lebenshilfe-zollernalb.de/file…und_Informationsabend.pdf
      Ich verstehe nur nicht wie sich das anschaulich zeigt:

      Berechnet werden die Kosten in diesem Fall nach der sogenannten Differenzmethode. Danach ergibt sich die Höhe der zuleistenden Unterkunftskosten aus der Differenz der angemessenen Aufwendungen für einen Mehrpersonenhaushalt entsprechend der Anzahld erinder Wohnung lebenden Personen und der Miete für eine Wohnung mit einer um eins verringerten Personenzahl. Aufwendungen für die Heizung werden in diesem Fall entsprechend des prozentualen Anteils an den Unterkunftskosten anerkannt.
      Leider war der Text komplett formationslos geworden, ich habe versucht die Leerzeichen wieder einzufügen.

      The post was edited 1 time, last by RegenbogenWusli ().

    • Dass sie es überhaupt halbiert haben, könnte daran liegen, dass du da zusammen mit deiner Mutter wohnst und sie keinen Anspruch auf staatliche Unterstützung hat.

      Die Kosten für eine etwas teurere Wohnung sollten auch abgedeckt werden, insofern diese von der Wohnfläche her noch als angemessen erachtet wird und vom Preis her akzeptabel. Ist ja auch klar, dass die Mietpreise an unterschiedlichen Orten voneinander abweichen.
      I could work hard to be normal, but I prefer to hold myself a higher standard. Ego lex sum.
    • Lex wrote:

      Dass sie es überhaupt halbiert haben, könnte daran liegen, dass du da zusammen mit deiner Mutter wohnst und sie keinen Anspruch auf staatliche Unterstützung hat.

      Die Kosten für eine etwas teurere Wohnung sollten auch abgedeckt werden, insofern diese von der Wohnfläche her noch als angemessen erachtet wird und vom Preis her akzeptabel. Ist ja auch klar, dass die Mietpreise an unterschiedlichen Orten voneinander abweichen.
      So wie ich das verstehe halbieren die diese Kosten scheinbar immer wenn man mit noch einer anderen Person die Wohnung teilt.
      Ich hatte das nur nicht erwartet weil ich selbst keine Kosten zu der Miete beisteuern kann.
      Scheinbar spielt das aber garkeine Rolle.
      Wären wir zu dritt, dann würde ich nur ein Drittel bekommen, daher ist es ganz gut das wir nur 2 Leute sind, so bekommen wir die Hälfte.
      Vermutlich würde es auch anders berechnet werden, wenn meine Mutter auch irgendwelche Leistungen bekäme aber das tut sie ja nicht, darum wird auch nichts verrechnet.
      Ich habe mal im Internet geschaut wie diese Mietspiegelgeschichte aussieht und habe festgestellt das der Mietspiegel in Essen niedriger ist als in Nürnberg, aber seltsamer weise bekommt man so gut wie keine Wohnungen hier in dieser angegebenen Preislage. Also Wohnung die zB ca 70m² groß sind und 3 Räume aufweisen, kosten hier idR mindestens 800€ Kaltmiete und mehr.
      Unsere Wohnung ist daher demendsprechend günstig, aber sie ist auch unrenoviert.
      In Nürnberg hingegen ist das genau umgekehrt, es gibt einen höheren Mietspiegel, die Wohnungen sollten in den entsprechenden Gegenden bei ähnlicher Beschaffenheit auch zwischen 700 und 800€ Kaltmiete kosten aber es gibt dutzenden die zwischen 550 und 700€ Kaltmiete kosten.
      Das ist doch seltsam.
    • RegenbogenWusli wrote:

      Der Name passt nicht mehr aber ich glaube Namen kann man nicht ändern oder?
      Du kannst eine Namensänderung bei der Moderation beantragen, das kommt ja immer mal wieder vor.
      Hatte ich auch schonmal überlegt.

      RegenbogenWusli wrote:

      Die Leute dort waren wirklich begeistert und haben das Bild sogar mit ihren Handies fotografiert XD
      Dein Bild gefällt mir auch sehr gut, schöne Texturen und Farben, vor allem hast Du das Licht so gut "eingefangen" finde ich.

      The post was edited 1 time, last by ifi ().

    • ifi wrote:

      Du kannst eine Namensänderung bei der Moderation beantragen, das kommt ja immer mal wieder vor.
      Hatte ich auch schonmal überlegt.
      Ah ja ich erinnere mich das das in dem anderen Forum wo es um Furries ging auch so funktionierte.
      Bislang habe ich mich damit auch eher zurückgehalten weil ich mir denke das mich die Leute hier dann nicht wiedererkennen, das ist nicht meine Intention und wäre blöd.


      ifi wrote:

      Dein Bild gefällt mir auch sehr gut, schöne Texturen und Farben, vor allem hast Du das Licht so gut "eingefangen" finde ich.
      Danke wobei das mit dem Licht echt Zufall war. Die Farben sind sehr gut verlaufen, das Papier ist wohl recht hochwertig.
    • Da du mit deiner Mutter zusammen wohnst, bildet ihr zusammen eine Gemeinschaft. Und da nur du bedürftig bist, halbiert es sich. Zumindest muss deine Mutter aber so die Mietkosten für euch beide nicht ganz alleine zahlen sondern wird entlastet. Würdest du bei jemandem wohnen, mit dem du nicht in einem romantischen, sexuellen oder verwandschaftlichen Verhältnis stehst sondern nachweislich eine reine WG, wäre es vielleicht etwas anderes. Aber auch in dem Fall wäre es ja Quatsch, wenn sie die Kosten für die ganze Wohnung übernehmen würden, obwohl du quasi nur einen Teil davon bewohnst.
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    • Lex wrote:

      Zumindest muss deine Mutter aber so die Mietkosten für euch beide nicht ganz alleine zahlen sondern wird entlastet.
      Ja das stimmt, das ist auch eine Entlastung, weil in Nürnberg wird sie vermutlich nicht mehr arbeiten, vielleicht macht sie etwas ehrenamtlich, mal sehen, es hängt davon ab ob sie noch was machen will und wenn ja, was das dann wäre. Man weiß nicht ob Frisöre noch jemanden über 60 einstellen wollen selbst wenn es nur für 2 Tage die Woche als Aushilfe ist.
      Mit der Grusi haben wir das jedenfalls nicht mehr nötig.
      Ohne das Geld was sie im Moment noch hier hat zusätzlich zur Rente, wären wir aufgeschmissen bevor wir die Grusi bekommen haben. Nur ihre Rente ist zu wenig, sie könnte davon sicher allein leben aber dann halt ohne mich.

      Lex wrote:

      sondern nachweislich eine reine WG, wäre es vielleicht etwas anderes. Aber auch in dem Fall wäre es ja Quatsch, wenn sie die Kosten für die ganze Wohnung übernehmen würden, obwohl du quasi nur einen Teil davon bewohnst.
      Das ist möglich aber sicher bin ich mir nicht. Ich glaube eigentlich ist das egal, man muss halt mit im Mietvertrag stehen, dann wird es halt aufgeteilt, generell ist es immer wichtig für die ob die anderen die mit in dem Haushalt leben auch irgendwie schon Geld durch Ämter erhalten, die die Kosten für die Miete dann abdecken.
      Bei einer WG zahlt man idR eh nur einen Teil was auch in dem Mietvertrag angegeben ist, es steht vermutlich auch darin wie man wohnt, also welche Räume man benutzen darf und das man eben nicht die ganze Wohnung nutzen kann. Je nachdem wie hoch diese Miete ist, und wenn sie angemessen dem Mietspiegel ist, wird sie dann auch ganz übernommen, also das was man tatsächlich bezahlt. Wenn die Wohnung teuer ist, wird nur das Maximum gezahlt, alles was über bleibt muss man selbst bezahlen oder eben von dem Grundbetrag den jeder erhält was um die 400€ sind.
      Wenn man in einem Wohnheim lebt ist das wieder anders. Diese kosten ziemlich viel, aber scheinbar bezahlen die das hier nicht komplett. Dennoch kann man da wohnen, aber wer den Rest bezahlt weiß ich nicht.
      So ein Behindertenwohnheim kostet ja idR mehr als 2000€ im Monat und nicht alles bezahlt das Amt.
      Ich habe diese Dinge zwar auch schon gelesen aber verstehe sie nicht.
    • Wenn sie aufhört zu arbeiten, wird alles neu berechnet. Falls der Staat der Ansicht ist, sie sollte mehr Geld bekommen, kann sie zur Aufstockung Geld erhalten.


      Mit der WG ist das halt so: Stell dir mal vor du hättest z. B. mit deinem WG-Mitbewohner eine eheähnliche Beziehung. Dann würde man euch zusammen als Bedarfsgemeinschaft zählen. Das würde dann heißen wenn dein Partner gut verdient, würdest du von Staatsseite her wahrscheinlich leer ausgehen, da sie meinen er könne ja die Lebenskosten für dich mittragen. Das heißt also im umgekehrten Fall müsstest du deutlich machen, dass es sich nur um eine reine Zweck-WG handelt und nichts Weitergehendes.
      I could work hard to be normal, but I prefer to hold myself a higher standard. Ego lex sum.
    • Lex wrote:

      Stell dir mal vor du hättest z. B. mit deinem WG-Mitbewohner eine eheähnliche Beziehung. Dann würde man euch zusammen als Bedarfsgemeinschaft zählen. Das würde dann heißen wenn dein Partner gut verdient, würdest du von Staatsseite her wahrscheinlich leer ausgehen, da sie meinen er könne ja die Lebenskosten für dich mittragen. Das heißt also im umgekehrten Fall müsstest du deutlich machen, dass es sich nur um eine reine Zweck-WG handelt und nichts Weitergehendes.
      Achso, ja aber dann wäre das ja keine WG mehr sondern eine Beziehung, man lebt zusammen wie in einer Familie oder ist sowas wie eine Familie, in dem Fall kümmert man sich auch umeinander, das gesetz sieht das wohl so, auch wenn man -noch- nicht verheiratet ist.
      Man sieht sich ja als Paar und nicht nur als zwei leute die "nur" zusammen wohnen aber jeder sein eigenes Ding macht.
      Leute in einer Beziehung teilen sich auch das bett oder Zimmer, wärend WG-Leute das wohl eher nicht machen nehme ich an XD


      Lex wrote:

      Wenn sie aufhört zu arbeiten, wird alles neu berechnet. Falls der Staat der Ansicht ist, sie sollte mehr Geld bekommen, kann sie zur Aufstockung Geld erhalten.
      Da bin ich mir nicht sicher.
      Es kann sein das sie selbst etwas beantragen könnte, nachdem sie aufgehört hat zu arbeiten, falls ihr was zusteht, aber ich glaube nicht, sie hat zwar eine nicht so große Rente, aber glaube noch über dem der Regelsätze die man bei H4 oder anderen Dingen bekäme. Sie könnte aber vermutlich Wohngeld bekommen.
      Ich persönlich finde das ganze aber zu kompliziert.
      Stell dir vor man bekommt Geld von so vielen verschiedenen Stellen und jede Stelle zieht von dem geld der andere wieder irgendwas ab, das ist doch total unübersichtlich.
      Ich finde es besser wenn eine Gesammtsumme von nur einer Stelle kommt.
      In unserem Fall reicht das Geld auch sehr gut um gut davon leben zu können.
      Abgesehen davon das wir halt kein Auto haben, sind wir wirklich nicht arm.
      Also vor der grundsicherung als meine Mutter noch Arbeiten ging und das leben normal war und alles offen hatte, haben wir von dem Geld von vom leben übrig blieb oft was in Restaurants essen können, Kleidung kaufen und andere Dinge machen.
      Viele von HarzIV lebende menschen sagen oft sie können das nicht.
      Ich vermute das sie sehr viel weniger Geld haben als wir.
      Wenn meine Mutter nicht mehr arbeitet und wir die rente und das Grusi-geld haben, haben wir genausoviel geld wie als sie noch gearbeitet hat, also verändern tut sich dabei nichts.
      So weit ich weiß wird das geld was sie hat auch nicht berechnet. Die wollen zwar sehen wieviel sie hat um zu sehen ob sie Miete etc bezahlen kann, aber ob und wieviel sie hat ist für die erst wichtig wenn sie mehr als 100.000€ im Jahr bekommt, weil sie dann einen kleinen Teil davon im Monat abgeben müsste.
      Da das bei ihr nicht der Fall ist, ist es egal ob sie zu der rente einen job hat oder nicht. Das ändert nichts daran das ihr Einkommen unter dieser Wertmarke eh nicht angetastet werden darf.
    • RegenbogenWusli wrote:

      Achso, ja aber dann wäre das ja keine WG mehr sondern eine Beziehung, man lebt zusammen wie in einer Familie oder ist sowas wie eine Familie, in dem Fall kümmert man sich auch umeinander, das gesetz sieht das wohl so, auch wenn man -noch- nicht verheiratet ist.
      Man sieht sich ja als Paar und nicht nur als zwei leute die "nur" zusammen wohnen aber jeder sein eigenes Ding macht.
      Dass das Gesetz so sieht ist so nicht richtig. Wenn dem so wäre, also diese Bedarfsgemeinschaft gesetzlich fundiert wäre, hätte man auch tatsächlich Anspruch auf diese Unterstützung und könnte sie einklagen. Kann man aber nicht. Wenn der jeweilige Partner sich einfach weigert, einen finanziell zu unterstützen, dann kriegt man einfach kein Geld und kann es auch nicht einklagen. Dann bleibt einem nur zu verhungern oder auszuziehen. Die Vorstellung, dass nur weil man zusammen ist auch bereit ist das Geld mit dem Partner zu teilen ist zu kurz gegriffen. Es gibt auch genug Ehepaare die getrennte Konten haben und jeder für sich wirtschaften. Meins wäre es auch nicht, aber das ist die Lebensrealität. Und es gibt Paare die ziehen nach 2 Monaten zusammen. Und denen das dann zu ruinieren, nur weil sie (noch) nicht bereit sind für den anderen aufzukommen oder der Partner gar nicht will, dass der andere für einen bezahlt? Sowas schafft auch ein Ungleichgewicht.

      Der Punkt ist das Bedarfsgemeinschaftskonzept ist dafür da, dass der Staat Geld spart. Es ist aber nicht konsequent, sonst hätte man wie gesagt einen Rechtsanspruch drauf. Hat man aber nicht. Wenn man also arbeitslos ist und Hartz IV kriegen würde sagt einem das Jobcenter das man nichts kriegt, weil man ja mit dem Partner zusammenlebt und wenn man denen dann sagen würde, dass der Partner aber nicht bereit ist zu zahlen sagen die "Ja Pech gehabt!"