Mein Autismus Tagebuch - von Regenbogenwusli/Stan

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    • Na was soll man schon erwarten, das ist ne Behindertenwerkstatt. Das ist sowas wie Beschäftigungstherapie, keine höhere Bildung. Du müsstest es wohl extra ankurbeln, wenn du dir Lehrmaterial auf deinem intellektuellen Niveau wünschst.
      I could work hard to be normal, but I prefer to hold myself a higher standard. Ego lex sum.
    • Lex wrote:

      Na was soll man schon erwarten, das ist ne Behindertenwerkstatt. Das ist sowas wie Beschäftigungstherapie, keine höhere Bildung. Du müsstest es wohl extra ankurbeln, wenn du dir Lehrmaterial auf deinem intellektuellen Niveau wünschst.
      Die Anton-app hat ja mit der Werkstatt nichts zutun. Es soll ja eine Seite sein wo man lernen kann, vermutlich zusätzlich zur Schule oder zu Themen die einen interessieren, wenn man das Fach nicht in der Schule hat.
      Ich hatte damals Bio eher wenig in der Schule, an manchen Schulen wie den Gymnasien wo ich war, hatten wir es, und das war schon höheres Niveau als das was in der Anton-app gezeigt wird. In der App wird im Grunde schon das gleiche thematisiert aber eher vereinfacht oder mit weniger Detail.
      Da Bio nur ein Nebenfach ist, ist es für die Seitenersteller auch sicher nicht so wichtig. Ich finde das halt schade.
      Ich bin vermutlich eher speziell, ich interessiere mich null für Mathe und eher weniger für Deutsch aber diese Fächer werden in der Gesellschaft als sehr viel wichtiger angesehen, weswegen es auf dieser Seite sehr viel mehr dazu gibt. Du kannst es dir ja mal anschauen, da sind Mathe und deutsch in die einzelnen Jahrgänge unterteilt, Bio aber nicht.
    • Was ich meine ist, dass sie schon nach bestimmten Kriterien aussuchen, was für Lehrprogramme sie euch empfehlen bzw. zuführen und da gucken sie halt nach anderen Auswahlkriterien als was für dich passen würde.
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    • jaw wrote:

      Danke für dein Update - ich folge heimlich diesen Thread und finde es sehr spannend.
      Das freut mich X3
      Mir fällt leider oft das Lesen anderer Beiträge schwer, teils ist es die extreme Fülle an text, gerade wenn jemand neu ist und erklärt gleich seine ganze Lebensgeschichte, das wird mir dann schnell zu ansträngend obwohl ich es gern lesen möchte.
      Ich bin aber froh das es hier Leute gibt denen es anders geht und damit klarkommen. Es ist auch schwer sich in die Situationen von anderen heinein zu versetzen und dann irgendwas passendes dazu zu schreiben. Ich lese hier auch ziemlich oft mit aber oft fällt mir dann nichts Konstruktives oder Hilfreiches dazu ein oder andere sind schneller als ich und haben dazu schon geschrieben.


      Lex wrote:

      Was ich meine ist, dass sie schon nach bestimmten Kriterien aussuchen, was für Lehrprogramme sie euch empfehlen bzw. zuführen und da gucken sie halt nach anderen Auswahlkriterien als was für dich passen würde.
      Das kann natürlich sein aber ich habe in der WfbM wo ich bin jetzt nicht das Gefühl.
      Die schauen da schon sehr was einen interessiert und das mit der Anton Lern-app ist auch freiwillig, keiner wird dazu gezwungen.
      Mein Gruppenleiter sagt zwar das er möchte das wir auch pro Woche mindestens eine Mathe oder Deutsch-aufgabe machen und nicht nur das was uns interessiert, aber er sagt auch das man sich in dem weiterbilden soll wo auch die Interessen sind.
      Ich finde die art wie man auf der Seite lernt echt gut, es ist einfacher als einfach nur in einem Buch über Fachliteratur zu lesen und zu versuchen sich das zu merken.
      Man könnte diese art des Lernens auch spezialisieren indem man eben die angefangenen Schritte die dort schon sind noch erweitert indem man die schon erlernten Dinge durch lateinische Fachbegriffe austauscht damit man diese dazu auch noch lernen kann. (Mir ist aber keine andere Seite bekannt mit den Dingen die mich interessieren, wo man auf diese Weise lernen kann)
      Und eben gewisse Bereiche generell erweitern, es gibt momentan nur Zellen, aber man kann dazu auch noch etwas erweitern zu Viren und Bakterien, was für Krankheiten gibt es, wie funktioniert das Immunsystem, wie funktioniert Verdauung vom Mund bis zum Darm oder wie wachsen Haare, oder die Keimzellen des Menschen etc etc.
    • Dienstag der 15. 12. 2020

      Heute kam ein Brief vom Amt für Soziales und Wohnen, in Bezug auf meinen Antrag für die Grundsicherung.
      Die schreiben da das der Antrag ankam und sie weitere Unterlagen brauchen.
      Ich rufe da morgen an weil ich nicht verstehe warum sie Unterlagen zu Dingen haben wollen die ich im Antrag als nichtvorhanden angekreuzt habe.
      Zum Beispiel Sparvermögen oder irgendwelche Versicherungen.
      Dann wollen sie auch ein Ding haben was diese Arbeitsunfähigkeit bescheinigt. Sowas wo das konkret drinn steht habe ich nirgendwo, ich habe nur einen Nachweise bzw mehrere das ich in der Werkstatt arbeite, und denen auch schon zugeschickt.
      Ich willl dort morgen anrufen und denen das sagen und wenn die mir kommen das sie das vom Rentenamt brauchen, sage ich denen das laut Gesetz das bei Werkstattbeschäftigten so nicht zuständig ist und davon auszugehen ist das ich als Werkstattbeschäftigter eh dauerhaft erwerbsgemindert bin.
    • Ja das kenne ich. Ist echt nervig wenn ich ominöse Dokumente einreichen soll. Damit meine ich z. B. ein Dokument, das "belegt", dass ich von dann bis dann KEIN Einkommen hatte.
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    • Lex wrote:

      Damit meine ich z. B. ein Dokument, das "belegt", dass ich von dann bis dann KEIN Einkommen hatte.
      Ja das ist vermutlich eine Verwirrtaktik von denen, wer weiß.
      Ich habe den heute Vormittag angerufen um das zu klären und gut die Hälfte der angefragten Dokumente konnte ich von der Liste streichen weil sich herausstellte das er diese Sachen bereits hatte oder weil ich diese Dinge eben nicht habe, ich soll nur ein Schreiben aufsetzen wo ich selber nochmal stellung dazu nehme das die Rentenversicherung nicht für mich zuständig ist. Dann wollen sie noch ein paar Kopien haben zu meinem SbA, Bankkarte und Mietvertrag.
      Er wollte auch ein Schreiben haben wo eine art Rechnung zur Krankenkasse aufgelistet ist, und er meinte das würde ich auch von dieser bekommen.
      Die sagten mir aber das sie mir sowas garnicht ausstellen können, weil sie immer einen Komplettbetrag von allen Leuten aus dem Betrieb erhalten und da keine Aufdröselungen machen können, ich würde das aber vom Arbeitgeber bekommen. Also hab ich die Werkstatt nochmal angerufen und die gefragt wo auf dem Schreiben die monatlichen Beiträge draufstehen und die musste mich an deren Verwaltung weiterleiten, die mir das dann erklärte. Also musste ich den vom Amt nochmal anrufen und dem das dann erklären, denn dieses Schreiben hatte er bereits ebenfalls.
      Und zum Thema arbeitsunfähig habe ich dem das mit der Gesetzeslage auch erklärt und er meinte, dann müsste ich von der Werkstatt ein Schreiben einreichen wo steht das ich dort von dann bis vorraussichtlich dann arbeite und das wars dann auch. Das habe ich auch denen in der Werkstatt danach sofort gesagt und sie wollen das jetzt für mich fertig machen, ich werde dann in den nächsten tagen zurückgerufen und soll es dann abholen.
    • Lex wrote:

      Ich frage mich langsam, ob die das mot allen Schwerbehinderten so machen...
      Mich würde generell interessieren wie andere Schwerbehinderte in diese Sache gekommen sind, also was für bürokratische Hürden sie da nehmen mussten.
      Es gibt sicher mehrere Wege. Die einfachsten wären gewesen, wenn die Schwerbehinderung schon in der Kindheit festgestellt worden wäre und die Eltern sich dann kümmern, dann hat man meist auch einen Betreuer, der Weg in ein Wohnheim ist leichter und die Leute da kümmern sich.
      Die dort kenne sich auch besser aus und unterstützen die Eltern.
      In der WfbM haben wir auch einen sozialen Dienst an den man sich wenden kann, die schon zumindest etwas für einen machen kann aber das geht natürlich erst, wenn man schon in der Werkstatt ist.
      Die anderen die ich im Eingangsverfahren kennengelernt habe, die beide Schizophrenie haben, bekommen keine Grundsicherung glaube ich, ich weiß aber nicht wodurch sie dann in dem Heim leben können, das muss ja auch irgendwie bezahlt werden.
      Normalerweise wird das durch die Grundsicherung getragen. Oder von den eigenen Eltern wenn diese genug Geld verdienen.
    • 11. Januar 2021

      Heute hat sich wieder einiges verändert, ich dachte ich sollte mal darüber schreiben.
      In den letzten Wochen war die WfbM hier zu wegen dem Lockdown.
      Es gab für vereinzelte Leute zwar die Möglichkeit weiter in die WfbM zu kommen wenn es für sich psychisch besser ist und sie zuhause ohne Tagesstruktur nicht klarkommen, das hab ich aber nicht gemacht.
      Daher war ich in den letzten Wochen zuhause.
      Es war so geplant das ab heute die WfbM wieder aufmachen würde.
      Nun war letzte Woche der Lockdown bis ende des Monats verlängert worden und Kontaktbeschränkungen wurde strikter und Möglichkeiten weiter eingegrenzt.
      Daher habe ich gedacht das die WfbM nun noch weiter zuhaben würde zum Schutz der Leute dort.
      Weil ich aber keine Benachrichtigung darüber erhalten habe, war ich verunsichert und habe heutemorgen dort angerufen.
      Man sagte mir das die WfbM wieder auf hat wie es sein sollte, ich könne zuhause bleiben wenn ich mich krank schreiben lassen würde.
      Also bin ich hingefahren.
      Die Busse fahren jetzt allerdings ganz anders. Die Linie hält an einer anderen Bushaltestelle, es gibt nun neue Lienien zusätzlich, zudem fährt die Linie nicht mehr um die gleiche Uhrzeit und Teile der ursprünglichen Strecke fallen weg, wodurch ich schneller am Arbeitsplatz bin.
      Im Grunde für mich vorteilhaft, aber sich daran zu gewöhnen ist eben schwer.
      Auf der Arbeit sprach ich auch mit mehreren, auch Gruppenleitern über das was die in den Nachrichten gesagt haben, und sie verstehen es teilweise auch nicht warum die Werkstätten trotzdem offen haben, vorallem weil schon in Zweigstellen Corona-fälle waren.
      Ich wurde heute auch gefragt ob ich lieber in der WfbM oder lieber zuhause arbeiten möchte.
      Ich sagte ich möchte lieber von zuhause aus arbeiten wegen meiner Mutter, das ist einfach sicherer so.
      Ich muss mich dafür auch nicht krankschreiben lassen, es müsste halt organisiert werden und man kommt dann auf mich zu wann sie wissen das ich wieder zuhause bleiben kann.
      Ich vermute das das ab nächste Woche irgendwann klar sein wird, keine Ahnung, die Leute wurden ja erst heute befragt.
      Viele wollen in der Werkstatt sein. Ich wäre auch gern dort aber solange noch keiner von uns geimpft ist und ich auch finanziell noch garkeine Absicherung durch habe ist mir das zu riskant.
      Ich will mir nicht ausmalen was sein würde, würde meine Mutter wegen Corona im Krankenhaus Wochenlang oder Monate lang nicht ansprechbar sein.
      Von schlimmeren will ich garnicht erst reden.
      Ich hatte letztes Wochenende schon der Frau unter uns erklärt das ich jetzt nicht mehr zu ihr zum Saubermachen komme, 1. weil die Gesetze das nicht erlauben wegen der 1 Haushalt-sache, die hat ja eh schon durch ihren Bruder und die Pfleger mehr als eine Person aus einem haushalt ständig bei ihr.
      Die Frau hatte dafür wenig Verständnis und ich hatte das Gefühl das sie beleidigt war.
      Ich kann sie nicht verstehen, ich habe ihr erklärt das ich es nicht verantworten kann wenn sich durch mich bei ihr was einschleppt oder wenn durch ihren Bruder ich das auch bekomme und das zu meiner Mutter einschleppe, gerade wo von uns noch garkeiner geimpft ist und dieses mutierte Virus sicher schon sich ausbreitet. Die ständig gleichhoch bleibenden Zahlen an Fällen deuten zumindest darauf hin.
      Wenn ich bei ihr saubermache habe ich vielleicht immer schnell saubere Hände aber ich kann keinen Mundschutz tragen weil das Arbeiten damit für mich körperlich zu ansträngend ist.
      Und sie lüftet ja fast nie, der einzige Raum bei ihr wo es frische Luft gibt ist ihr Schlafzimmer aber da halte ich mich ja kaum auf.
      Alle anderen Räume sind stark beheizt und auch so schon viel zu warm zum arbeiten.
      Das ist mit Maske einfach unerträglich, und ihr Bruder und sie selber tragen auch nie eine Maske, sie meinen das sie das nicht brauchen.
    • 14.1.2021

      Ab heute bin ich wieder zuhause.
      Als ich am Montag wieder zur Arbeit fuhr, hatte man mir dort die Option gegeben entweder zu kommen oder auch zuhause zu arbeiten wenn ich das Corona-risiko vermeiden will.
      Ich habe das sehr begrüßt weil von uns hier im Haushalt noch keiner geimpft werden kann und für mich das Risiko zu hoch wäre, wenn meine Mutter echt an Corona erkranken würde.
      Jetzt bekomme ich immer irgendwelche Arbeitszettel per Post zugeschickt die ich ausfüllen soll und wieder zurück schicken muss.
      Das macht mir aber nichts aus.
      Das ganze geht jetzt erstmal bis zum ende des Monats.
      Am Dienstag haben wir in der WfbM auch alle einen Coronatest gemacht, wo rauskam das wohl keiner von den Anwesenden Corona hat.
      Der Test tat ziemlich weh, scheinbar ist meine Nase recht empfindlich.
      Meines Erachtens bringen diese Tests nicht besonders viel, 1. weil sie trotz negativem Ergebnis auch nicht sagen können ob jemand es nicht doch schon hat, nur eben nicht mehr in der Nase, und 2. besagt es nur das man es gerade jetzt nicht hat, aber man kann sich am nächsten Tag ja wo anstecken, und dann wird nicht mehr getestet.
    • Zum Abstrich in der Nase kann ich Dich insoweit beruhigen, dass der Abstrich aufgrund der Gestaltung des Tests dort genommen wird. Wenn jemand Corona hat, dann weist der Abstrich das auch nach - eine gewisse Fehlerquote kann es natürlich geben, aber die gibt es ja letztlich bei so ziemlich jeder Art von Test.

      Recht hast Du natürlich, dass sich nach dem Test jemand anstecken kann, aber der Test hat auch eine psychologische Wirkung indem er die Getesteten daran erinnert, dass sie weiterhin die Maßnahmen einhalten sollten. Das kann dann auch zur Sicherheit aller Leute an Eurer Arbeitsstelle beitragen.

      In diesem Sinne (rw), bleib gesund :) .
      Diagnose ADHS: 1996 ; Diagnose ASS/HFA: 02/2020
    • Anakin_1 wrote:

      aber der Test hat auch eine psychologische Wirkung indem er die Getesteten daran erinnert, dass sie weiterhin die Maßnahmen einhalten sollten.
      Das kann sein. Im grunde bestätigt es uns dort ja, das wir die Maßnahmen die dort herrschen die richtige Wirkung haben.
      Ich sehe manchmal an anderen Stellen leute arbeiten oder Leute die zusammen sind die wohl Kollegen sind, wo der Anstand nicht eingehalten wird und auch keiner eine Maske trägt.
      Zum Beispiel wenn Leute ein Firmengebäude gemeinsam verlassen und sich dann unterhalten oder wenn sie an der Bushaltestelle stehen.
      Oder gestern ca 5 Jugendliche unten an der Bushaltestelle parkten, ausstiegen und da irgendeinen Blödsinn machen, vermutlich weil sie auf nochjemand gewartet haben. Mir ist das deswegen aufgefallen weil es nach 9uhr abends war und da leute Musik aus dem Auto kam. Die haben auch keine Masken getragen.
      Meine Mutter sagt, es ist kein Wunder das die Zahlen nicht runtergehen, wenn die Leute sich so dermaßen nicht an die Maßnahmen halten.
      Bei uns in der WfbM passen die Betreuer ja auch darauf aus das die Leute die Masken aushaben, man bekommt zwei mal eine frische, auch wenn das nur welche aus Stoff sind.
      An den Tischen gibt es Trennwände und im Moment sind auch nicht alle Tische besetzt, es wird oft gelüftet und es gibt aus allen Etagen mehrere Handdesfinfektionsständer.
    • Freitag der 29.01.2020

      Heute haben wir einen Brief vom Vermieter erhalten.
      Vielleicht erinnert sich jemand das ich im namen von meiner Familie und auch der Frau die unter uns wohnt einen Brief an die geschrieben haben, weil der Nachbar von oben immer wieder asozial auffallend ist und das Haus auch teilweise verdrecken lässt.
      Der Vermieter hat geschrieben das er keinen Anlass sieht etwas zu unternehmen.
      Begründung: 1. wohnt er nicht selbst in dem Haus und 2. hat er angeblich die anderen Mieter befragt, die aber wollen nichts negatives bemerkt haben.
      Ich glaube dem nicht so ganz, weil wenn der hier gewesen wäre um mit denen zu reden, müsste ihm die komplett verdreckte Treppe ab unseren Stufen aufgefallen sein, und zweitens sind die oben auch garnicht oft da weil sie Stundenten sind, und zudem trampelt der ja auch nicht auf deren Kopf herum.
      Zudem steht in dem Brief das er mir verbietet den Abstellraum als Schlafplatz zu benutzen.
      Ich liege dort auf einer Gartenliege im Sommer, aber auch nur wenn der oben drüber seine Freundin da hat, sonst schlafe ich da natürlich nicht.
      Für den ist das wohl ein Aussage gegen Aussage Fall.
      Was mich wütend macht ist das der blöde Nachbar scheinbar mit allem durchkommt und machen kann was er will.
      Für uns hingegen wird nichtmal Verständnis gezeigt.
      Mich kotzt das dermaßen an. Ich habe keine Ahnung was ich noch machen kann, außer ausziehen aber dafür brauche ich endlich diesen blöden Grundsicherungsbescheid.
    • Vielleicht müsst ihr nochmal schreiben und diesmal andere Nachbarn mit unterschreiben lassen, die auch ein Problem haben. Ansonsten ginge Miete kürzen wegen Lärmbelästigung, da würde der Vermieter bestimmt ganz schnell aktiv werden. Nur wäre das mit Streit verbunden, dafür braucht man Nerven und Durchhaltevermögen.
      Alles wird galaktisch gut.
    • Shenya wrote:

      Vielleicht müsst ihr nochmal schreiben und diesmal andere Nachbarn mit unterschreiben lassen, die auch ein Problem haben
      Es gibt hier nicht so viele Leute die hier wohnen.
      Es gibt nur 4 Mietparteien.
      In der Paterre wohnt die alte Frau, die schon in dem Brief unterschrieben hat und sich über die Waschmaschine aufregte die nachts an ist.
      Dann im 1. OG wohnen wir. Im 2. der der nervt und asozial ist, und ganz obem im 3. OG wohnt eine Gruppe von Studenten, die von dem Getrampel ja nichts mitbekommen.
      Die könnten sich rein theoretisch über die verdreckte Treppe aufregen und über die meist nicht vor die Tür gestellten Mülltonnen aber die machen das ja selbst manchmal nicht (im Moment sind die dran und es macht auch keiner obwohl zumindest einer von denen da ist), und die Treppe machen sie ja selbst nicht sauber.
      Ich vermute das sie sich nicht über etwas beschweren was andere nicht machen, wenn sie selbst das auch nicht wirklich oder nur unzureichend machen.
      Von dem Lärm sind sie ja nicht betroffen.


      Shenya wrote:

      Ansonsten ginge Miete kürzen wegen Lärmbelästigung, da würde der Vermieter bestimmt ganz schnell aktiv werden. Nur wäre das mit Streit verbunden, dafür braucht man Nerven und Durchhaltevermögen.
      Daran habe ich auch schon gedacht, ich glaube der Mieterschutzbund kann einem dabei helfen, allerdings habe ich auch gelesen das das eine sehr langathmige Geschichte ist, das kann lange dauern bis das eingeklagt ist.
      Aber ich vermute das ich garnicht so lange hier wohnen bleiben werde.
      Es wäre da besser investiert einen Boxsack zu kaufen wo man drauf einprügeln kann wenn man nicht schlafen kann.
      Wenn der Sachbearbeiter da jetzt keine weiteren Unterlagen mehr benötigt, um seine Endscheidung zu treffen, müsste eigentlich in den nächsten Wochen endlich mal der Bescheid kommen. Ich denke auch nicht das er abgelehnt wird, weil ich in der Theorie alle nötigen Bedingungen für die Grundsicherung erfülle, das habe ich selbst überprüft und der Sachbearbeiter hat da auch nichts weiter zu gesagt, ich hatte auch mit ihm darüber gesprochen.
      Bislang war es nur das das Finanzielle überprüft und belegt werden musste. Aus den Unterlagen sollte aber hervorgehen das ich kein Einkommen habe, nur das wenige Ausbildungsgeld für die Werkstatt im BBB, und sonst habe ich auch nichts anderes.
      Bislang hatte der Mann immer mehrere Wochen (ca 3-4 ) gebaucht um sich wieder zu melden.
      Sobald ich den Bescheid habe und quasi das okay das ich Grundsicherung bekomme, würde ich sofort nach Wohnungen suchen.
      Ich weiß nur noch nicht wie ich wegen Corona nach Nürnberg fahren kann um mir Wohnungen anzuschauen.
      Zum Glück sinken die Zahlen inzwischen wieder, aber je länger ich hier bleiben muss, auch wegen Corona, desto unerträglicher wird alles.
    • Dienstag, 2.2.2021

      Heute ist unsere Waschmaschine kaputt gegangen D:
      Jetzt wissen wir nicht so wirklich was mir machen sollen/können.
      Wir möchten zwar eine neue kaufen, aber auf Grund verschiedener Dinge ist das problematisch.
      - wir können in der Wohnung nur in einem schmalen Raum eine anschließen und da passt nur ein Toplader oder eine kleinere schmalere rein
      - wir haben vorher die Waschmaschine über QVC gekauft, aber die liefern im Moment wegen Corona nur bis vor die Haustüre und bringen die nicht mehr rein (wir wohnen aber im 1. Stock)
      - QVC hat im Moment keine solchen kleineren Maschinen
      - wir wissen nicht ob wir eine im keller aufstellen können wo schon eine steht (wenig Platz und Anschlussmöglichkeiten wegen Strom und Wasser)
      - keiner von uns ist stark genug um das alte Teil aus der Wohnung runter zu bekommen und das neue Teil in die Wohnung bzw Keller zu bekommen und haben auch keine Bekannte oder Leute im Haus die das können
    • Du kannst auch mal bei Ebay Kleinanzeigen schauen. Da verschenke Leute auch häufig Waschmaschinen/Toplader und wenn Du da freundlich fragst - was ich mir bei Dir anhand Deiner Beiträge auch gar nicht anders vorstellen kann - hilft Euch gegebenenfalls der Schenker auch beim Transport :) .
      Diagnose ADHS: 1996 ; Diagnose ASS/HFA: 02/2020