Mein Autismus Tagebuch - von Regenbogenwusli/Stan

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    • FruchtigBunt schrieb:

      War das mal ein Diagnosekriterium für Asperger gewesen? Ein disproportionales Gesicht? Hat davon schonmal jemand etwas gehört?
      Ich habe erlich gesagt noch nie etwas davon gehört, nichtmal in dem Buch "Geniale Störung" steht etwas darüber obwohl dort ein ganzes Kapitel zu Asperger und seiner Arbeit in Wien gewithmet wurde.
      Er soll angeblich eher AS-Kinder/Menschen als ungewöhnlich schön bezeichnet haben. Ob damit das äußere gemeint war weiß ich aber nicht, darauf wird nicht so genau eingegangen.
      Für mich las es sich aber so.
      Und unter üblicher Schönheit verstand und versteht man auch heute noch eher ein gleichmäßig proportioniertes Gesicht was ich sogar aufweise, ich habe kaum etwas was auf der einen Seite länger oder kürzer oder so ist, das ist mir mal aufgefallen als ich sowas in Kunst durchgenommen habe und wir Fotos von uns selbst zerschneiden und spiegeln sollten, man sah bei mir kaum einen Unterschied.


      FruchtigBunt schrieb:

      Ich hörte schonmal, dass die eine Gesichtshälfte mehr für die männlichen Anteile, die andere eher für weibliche Anteile stehen solle, das ist aber eher etwas spirituelles.
      Vielleicht irre ich mich da, aber das erinnert mich dann eher an die Gehirnhälften. Von gesichtshälften hab ich da noch nie was gehört, aber Gehirnhälften, sowas hab ich schon in einer Doku (kann sein das es Galileo war) gesehen, das ist aber auch schon gut 10-15 Jahre her, das muss nicht mehr auf dem aktuellen Stand sein.


      FruchtigBunt schrieb:

      Die Zitate der Mutter machen auf mich irgendwie den Eindruck, als wollte sie möglichst beweisen, dass du kein Asperger hast.
      Ja das Gefühl hatte ich auch als ich es das erste mal gelesen hab, und als ich es heute abschrieb kam dieses Gefühl wieder auf, da sie in den Fragebögen an die Klinik Bochum andere Aussagen machte.


      FruchtigBunt schrieb:

      Wie kommen die denn auf so einen Verdacht? Kann es sein, dass man so etwas verdrängt?
      Mein Vater hat einen sexuellen Missbrauch wohl über 60 Jahre verdrängt und sprach nun mit mir in Andeutungen darüber.
      Ich glaube nicht das ich sowas verdränge.
      Mir sind schon ähnliche Dinge passiert die ich nie vergessen habe aber nicht offen mit anderen darüber gesprochen habe, weil peinlich und eh zu nichts nütze wenn ich es erzähle, aber es sieht mir einfach nicht ähnlich (als ich Kind war und meine Familie noch eine Familie war) da sowas zu verschweigen. Auch wenn ich zu meinen Eltern ihrem Anschein nach nicht die extremste Bindung zeigte habe ich ihnen dennoch immer vertraut und ihnen immer erzählt wenn jemand blöd zu mir war oder mich sogar bedroht hat. Sowas hätte ich da auch gesagt, ich hatte vor meinen Eltern keine sexuelle Scham. Ich habe damals ja auch meine Mutter gefragt was das ist in der Hose als ich das erste mal die Tage bekam, ich habe geweint und wollte das nicht, und ich denke wenn man so offen ist, erzählt man auch andere Dinge.
      Das einzige was ich als sexuellen Übergriff auf mich bezeichnen kann wäre das die Frau meines vaters mir versuchte einen Tampon mit Gewalt einzuführen, zuerst mit Überredungskust aber da es so dermaßen weh tat, dann unter Gewalt und mit der Begründung das sie Binden unhygienisch findet und alle Frauen sowas machen und man sich daran schon gewöhnt.
      Ich war damals 12, habe mich nie daran gewöhnen können, habe bislang auch nie so offen darüber gesprochen, außer per PM mit diversen Leuten und mit Psychologen.
      Ich finde es peinlich, aber das ist das einzige was ich versucht habe zu verdrängen, was aber nicht funktionierte. Ich versuchte auch zu verdrängen das ich körperlich weiblich bin, gehofft das mein Körper in seiner Entwicklung doch nicht so extrem weiblich wird das man es sieht, aber ich wurde älter und es wurde nicht so wie ich es mir erhoffte, und die besagten weiblchen Beschwerden wurden immer schlimmer bis ich es nicht mehr aushielt und dann wieder vor gut 4 Jahren in psychologische Behandlung ging die mir quasi das Leben rettete.
      Ich bin von Natur aus ein Mensch mit Elefantengedächtniss wenn es um schlechte Erfahrungen geht, ich erinnere mich an so viele Dinge als wären sie gestern passiert, da hätte ich soetwas wie einen sexuellen Missbrauch sicher auch nicht vergessen geschweigedenn geheim gehalten bis heute.


      Shenya schrieb:

      Wenn ich mir überlege, z.B. die Leute in der Selbsthilfegruppe, da wäre mir niemand aufgefallen, der irgendwie ein auffälliges Gesicht oder auffällige Zähne gehabt hat.
      Ich habe auch schon diverse Aspies gesehen und kaum einer von ihnen hatte ein offensichtlich nach Behinderung oder genetischem Defekt aussehendes Gesicht.
      Vermutlich hatten die wenigen die auffällig waren da noch andere genetische Dinge die das Aussehen beeinflussen, die mit AS gern einhergehen aber nicht grundlegend zu AS gehören, ähnlich wie die Neigung zu anderen Krankheiten wie Autoimmunerkrankungen diverser art, Epilepsie, ADHS, FRAX, FAS und sonst was.


      Shenya schrieb:

      (ich weiß nicht mehr, es war irgendwas mit den Zähnen und noch was anderes).
      Ich finde es seltsam das es nicht in dem Bericht von mir steht und auch keinem scheinbar aufgefallen ist aber ich habe schiefe Zähne, ich war sogar mal als ich 10 oder 11 war und diese Zahnklammern so trend wurden bei einem Kieferortopäden zu einem Beratungsgespräch und die sahen da auch potenzial aber meine Eltern haben es dann doch nicht gemacht weil ich noch einen Milchzahn hatte der locker aber noch nicht raus war, und 2. weil es ihnen zu teuer war.
      Heute sind meine Zähne auch noch schief, vorallem die beiden 2. oberen Schneidezähne, vermutlich weil der Kiefer zu klein ist.
      Das ist aber kein Grund für AS sondern hat eher meines Wissens nach etwas mit der evolution des menschen zutun denn kleiner werdende Kiefer beobachtet man seit jeher beim Menschen.
      kieferorthopaede-frankfurt.com…irurgie/a_Dysgnathie5.gif
      Das ist aber etwas was wohl viele haben.
    • Shenya schrieb:

      Mächtige Nasen und Pferdegebiss.
      Und dann noch ein wohl kantiges Auftreten. Ich nehme mal an das er sowas meinte als er es bezeichnete als "mit scharfem Stift gezeichnet"
      Vieles in der Beschreibung klingt extrem schwammig.
      Im groben und ganzen würde ich sagen er sieht die Kinder als dünn, nicht weich und rund, was viele Kleinkinder heute nunmal sind, aber früher war es doch üblich das Kinder auch mal dünner waren?
      Ich bin als Baby dünn gewesen, und auch als Kind generell, auch heute noch schaffe ich es nicht wirklich zuzunehmen, bin bis auf etwas bauch immernoch dünn XD
      aber schon normal. Dafür das ich keinen Sport treibe und auch nicht nur gesundes Zeug esse, bin ich sicherlich dünn, andere sind sicher dicker als ich.
      Als Kind hatte ich schon Zahnlücken im Milchzahngebiss und immer große auffallende Schneidezähne aber ein richtiges Pferdegebiss könnte man das nicht nennen, ich hatte nur immer schon einen Überbiss aber wie normal ist das bitte? Sowas haben doch viele Menschen und viele Kinder.
      Ich hatte allerdings als Kind eine auffallend unkindliche Stimme vom Ton her, nicht unbedingt vom Ausdruck oder Tonfall, es klang eben nicht nach Kind.
      Und ich hatte ein spitzes Kin, aber wie gesagt ich war eh dünn.
      Ich fände es aber weit aus dem Fenster gelehnt (RW) sowas auf Autismus zurückzuführen.
    • RegenbogenWusli schrieb:

      Ich fände es aber weit aus dem Fenster gelehnt (RW) sowas auf Autismus zurückzuführen.
      Ich auch. Ich glaube, solche Dinge sind Zufall/normalverteilt. Heutzutage kann man auch hier und da lesen, dass zumindest Erwachsene mit Autismus oft übergewichtig sind, also scheint es wirklich alle Variationen zu geben, man kann nicht sagen, dass irgendein Aussehen typisch wäre und ein anderes nicht.
      Menschen sind auch nur Tiere. - Ich mag Tiere!
    • Shenya schrieb:

      man kann nicht sagen, dass irgendein Aussehen typisch wäre und ein anderes nicht.
      Ja das denke ich auch. Ob man für Übergewicht predestiniert ist (ich glaube das sagt man so) oder nicht, so sind wohl die neuen Studien, hängt nicht nur von der Lebensweise ab sondern auch ob man genetisch dafür infrage kommt, und Übergewicht ist etwas extrem häufiges. Die meisten die übergewichtig sind, sind wohl nicht autistisch.
    • Samstag, der 06. Oktober 2018

      So langsam werde ich mir immer mehr sicher darüber das ich vermutlich wie viele andere hier auch immer mehr unter Situationen die in hektischen Menschenmengen sich abspielen leide und weniger damit umgehen kann.
      Heute war ich anders als sonst Samsatags in Düsseldorf. Sonst hatte meine Mutter immer frei und wir fahren sonst nach Duisburg auf den markt wo auch etwas aber eben nicht so viel los ist. Aber im Moment geht es bei meiner Mutter auf der Arbeit mit dem personal drunter und drüber (RW) und sie muss daher nun auch öfter Samstags arbeiten, was bedeutet, dass sie erst so gegen 16uhr nachhause kommt, und da lohnt sich der Einkauf auf dem Markt nicht mehr.
      Kurz-um wir sind heute in eine andere Stadt gefahren.
      Am Düsseldorfer Hbf angekommen, war auch schon die S-8 die weiter fuhr nach Düsseldort Bilk und so weiter. Wir wollten EIGENTLICH in dieses Einkaufscenter, aber der Zug war so voll das wir dort nicht einsteigen wollten, also gingen wir runter in den bahnhof, da es schon recht spät war (halb6) und wir sowiso bei pizzahut essen wollten.

      Ich weiß nicht ob das tatsächlich schlimmer geworden ist, aber empfindet das jemand hier auch so, das es im Hbf von Düsseldorf einfach nicht auszuhalten ist?
      (Lautstärke, menschen die einen umwerfen, wegschubsten und alle sind so ziemlich am rennen)
      Man sollte meinen das es in einem Bahnhof normal sei, aber in anderen bahnhöfen erlebe ich das nicht so.
      Vielleicht hat das auch etwas mit Platzmangel zutun, keine Ahnung.
      Ich hab es nur kaum ausgehalten und wir haben uns quasi von Laden zu Laden hangeln müssen denn normal durch den bahnhof laufen ohne in irgendwelche Leute zu laufen war kaum möglich.

      Das problem was ich erlebe ist mir nicht neu.
      Ich erinnere mich noch wie ich als Teenager mit meinem damaligen besten freund überall im VRR-raum herumfuhr und ich damals oft allein schon wegen den Eindrücken, dem herumlaufen und so weiter total erschöpft war, wo er noch ewig hätte weitermachen können.
      Ich habe nie gedacht das das mit Überforderung zusammenhängen können, sondern hab mich einfach für weniger fitt -weil verfressen und unsportlich gehalten, da ich kleiner und etwas dicker als er war, wenn auch nicht adipos.
      Schließlich hatte ich nie so starkes Übergewicht das es so etwas rechtfertigen könnte.
      Ich habe das früher nicht für so ernst genommen, weil es eben nur wie im Hintergrund da war, es ließ sich aushalten in vollen Zügen, Bussen und auch anderen Dingen wie Straßen etc mit vielen menschen.
      Das war damals schon recht unerträglich, ich habe ja damals das sogar öfter offen gesagt, auch wenn es nicht wirklich ernst genommen wurde, manchmal bestand ich drauf nen nächsten zug zu nehmen etc.
      Mit den Jahren bin ich aber stiller geworden, hab es irgendwie akzeptiert und gedacht, als Erwachsener darf ich mich nicht offen so benehmen wie ein Kind dem das Essen nicht schmeckt (im übertragenen Sinne).

      Erst in den letzten jahren als ich mehr und mehr über Autismus erfuhr und damit auch über meine Probleme und symptome die ich ja schon immer zeigte, ist dieses auch klar dazu gehörig, das macht einfach Sinn.
      Ich bin auch bestärkt dadurch das als solches anzunehmen, denn es macht so viel mehr Sinn seitdem ich weiß warum ich mich so fühle, das war mir vorher ja unklar.
      Heute lasse ich diese Gefühle zu anstatt sie zu verstecken.
      Die Erlebnisse und auch Zusammenbrüche anderer Leute hier, eben weil sie ihr Verhalten unterdrücken mussten/oder versuchten, hat mir geholfen diese an mir selber zu erkennen, zu benennen und auch anzunehmen, denn ich finde es nicht gut sich zu verstellen, das macht einen nur noch kränker finde ich.
      Seitdem erkenne ich aber auch dieses problem.
      Das problem in großen Menschenmengen wie eben am Düsseldorfer Hbf war früher auch schon unangenehm aber wohl durch Verdrängung weniger im kopf und damit auch weniger gefühlt präsent.
      Ob das gut ist oder nicht, kann ich nur schwer beurteilen.
      Ich vermute mal das es nicht gut ist, sowas über jahre zu verbergen, nur um für andere als nicht allzusehr skurril zu wirken.
      Was dann passiert weiß ich nicht aus eigener Erfahrung. Ich habe nur gemerkt, das meine gefühle diesbezüglich stärker sind als früher, aber das kann auch einfach daran liegen das ich früher generell leistungsfähiger war (körperlich und vielleicht auch geistig) als heute, man baut halt leider mit dem Alter ab.
    • Dienstag 16. Oktober 2018

      Nach mehreren Tagen anhaltender privater Konversation mit einem Forumsmitglied ist mir auf einmal etwas aufgefallen, was mir vorher nicht aufgefallen ist, und ich weiß nicht wie ich das das nächste mal verhindern kann.
      Also, vor einer Woche ca schrieb mich jemand an und fragte ob wir uns austauschen könnten.
      Ich habe generell nichts gegen sowas, solange es bei schriftlichem Austausch bleibt.
      Nach ein paar Dingen wird die Person aber aufmal für mich persönlich gesehen etwas aufdringlich, jedenfalls fühlt es sich so an, da es mir so vor kam auf Themen die ich ansprach definitiv nicht eingehen wollte, und das Thema wechselte und mich nach meinen Erfahrungen auf anderen Homepages befragte.
      Ab da fand ich das gespräch seltsam, konnte es aber nicht wirklich einordnen.
      Ich habe erklärt wie es etwa auf anderen Forenseiten ablief, aber sagte auch das ich sicherlich keine Links zu den Dingen geben kann da ich das eh nicht mehr finden würde.
      Die person wollte das aber scheinbar gerne sehen.
      Ich verwies nochmals darauf das ich keine Lust habe danach zu suchen, war aber bereit die Seiten/Foren zu verlinken, was ich etwas bereue.
      Jedenfalls wollte ich mal sehen ob der User hier auch schon öffentlich geschrieben hat denn gelesen hat er wohl einiges, aber in seinem Profil steht überhaupt keine Info.
      In den Suchergebnissen taucht er auch nicht auf und diese ganzen Sachen die ich unter meinem Bild stehen hab hat er auch nicht.
      Jetzt fragte ich mich, hat er sich einfach nur unkenntlich gemacht oder warum ist das so?
      Ich finde es etwas befremdlich.
      Ich werde per PM nicht mehr mit ihm schreiben, da mir das gespräch generell nicht so gefallen hat bzw ich kam mit dem user leider nicht klar. Er mit mir wohl auch nicht so wirklich weil ich sagte das ich Leute die ständig Schimpfwörter sagen und ihren Müll auf den Boden werfen nicht mag bzw ich das nicht aus meiner Familie kenne. Er fühlte sich vermutlich angesprochen und als ich ihn fragte warum solche Menschen sowas tun (denn ich würde das gerne wissen und verstehen), wollte er nicht weiter darüber reden.
      Er kam dann mit dieser Frage was in den anderen Foren passiert ist.
      Ich wollte am liebsten nachfragen warum er das wissen will, aber irgendwie fühlte sich das auch nicht richtig an, also bin ich auf die Frage eingegangen.
      Ich sagte nur so was wie, ich wüsste nicht was ihm das nutzen würde, wenn er die Konversationen dort lesen kann.
      Ich weiß auch nicht, ich komme mir vor wie ausgefragt, aber weiß nicht wozu das gut sein soll.

      Hattet ihr auch schonmal solche merkwürdigen Konvos mit anderen?
      Es ist nicht wirklich das, das die Person sich als jemand entpuppt die wohl zur Sorte Mensch gehört, mit denen ich normalerweise nichtmal was zutun haben will (Im Internet kann man die Leute in ihrem Verhalten ja nur am Geschreibsel erkennen), nein sowas hab ich schon öfter erlebt und denke das sowas durchaus oft passieren kann.
      Das was mich stört ist, das jemand einfach daher kommt und meint er wolle sich unterhalten aber die Unterhaltung besteht eigentlich nur aus Ausfragerei.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von RegenbogenWusli ()

    • RegenbogenWusli schrieb:

      Hattet ihr auch schonmal solche merkwürdigen Konvos mit anderen?
      Ja. Zwei mal. Manche finden einen interessant und wollen alles mögliche wissen.

      Ist ja nicht schlimmm, man kann den Kontakt abbrechen und sich keine Gedanken mehr darüber machen, so etwas kommt vor.

      Du kannst das Interesse als Kompliment nehmen. Du bist interessant. :d Eine spannende Person, anders als andere, das löst etwas aus, Neugierde vielleicht.

      RegenbogenWusli schrieb:

      Das was mich stört ist, das jemand einfach daher kommt und meint er wolle sich unterhalten aber die Unterhaltung besteht eigentlich nur aus Ausfragerei.
      Es musss aber nicht böse gemeint sein, es ist eben ein ungeschickter Kontaktversuch, diese Person weiss vielleicht nicht wie sie es machen kann und der einzige Weg ist dann eben, Fragen zu stellen. Diese Leute stellen dann zu schnell viel zu persönliche Fragen und kommen damit natürlich schlecht an bei anderen.
      Fragen stellen bekundet Interesse. Wenn Du dann zurückfragen würdest könnte ein Gespräch zu Stande kommen.
      Schüchterne, sozial ungeübte Leute fangen Kontakte oft etwas eigenartig an.

      Das denke ich jedenfalls über solche Kommunikationsversuche. Ich denke nicht als erstes, dass jemand absichtlich rumnerven will.
    • Kraehe schrieb:

      Das denke ich jedenfalls über solche Kommunikationsversuche.
      Ja das klingt auch logisch wie du es erklärt hast, ich denke du hast recht damit.
      Ich kann dazu kaum was sagen, da ich garnicht wüsste was ich von jemandem konkret wissen will, außer die Frage die ich dann doch gestellt habe aber auf die man mir keine Antwort gab LOL
      Ich bin besser in sachbezogenen Gesprächen und nicht in kennenlernversuchen, da ich sowas nie von mir aus gemacht habe.
      Sicher würde ich mich genauso ungeschickt anstellen und es nicht merken :m(:
      Ich habe nur dieses Bedürfniss garnicht.

      Kraehe schrieb:

      Ich denke nicht als erstes, dass jemand absichtlich rumnerven will.
      Als solches habe ich es auch nicht angesehen. Für mich waren die Fragen nichtmal nervig, ich fand sie nur etwas seltsam dahingehend das die Person mich vielleicht von woanders her kennt und mich aus ganz anderen Gründen die nachher noch gegen mich benutzt werden ausfragt. Das klingt vielleicht paranoid, aber wenn man existente Leute aus der Vergangenheit hat die einen sogar schon wegen was was ich im Internet über die geschrieben habe angezeigt haben, würde mich das nicht wundern.
      Da ich oft schon nicht mal einen Troll von einem ernst gemeinten Fragesteller unterscheiden kann, könnte ich vermutlich hier auch niemals die wahren Absichten einer Person erkennen.
      Das gespräch find am anfang ja auch harmlos an und handelte nur von ob ich mich diagnostizieren lassen will oder schon bin, dann von Schulabschlüssen und dann fragte er mich ob ich mich oft einsam fühle, weil es ihm scheinbar so geht, also das Gefühl was man hat wenn man andere Leute zusammen Dinge tun sieht und man selber ist kein Teil davon.
      Interesannt für andere zu sein ist einerseits schmeichelnd, andererseits beängstigend 8o
      Ich habe hier schon mit einigen Privatgespräche geführt, aber bisher war das noch nicht so verlaufen.
    • RegenbogenWusli schrieb:

      Interesannt für andere zu sein ist einerseits schmeichelnd, andererseits beängstigend
      Ja. Es hat verschiedene Aspekte.
      Es gibt ambivalente Reaktionen der anderen, und Erwartungen. Manchmal auch Neid. Denn beachtet werden und Dinge können, oder tun, oder einfach machen was man will, wünschen sich viele.

      Es kommt vor, dass Leute etwas von einem wollen weil sie einen interessant finden, und wenn sie das nicht bekommen was sie wollen, kann es sein dass sie einen aus Frust über die Ablehnung dann mobben, oder lästern, oder so. Das ist unangenehm. Mir ist das schon öfter passiert, auch hier.
      Es ist so, als ob sie etwas von der Aufmerksamkeit die man selber bekommt, abbekommen wollen. So kommt es mir jedenfalls vor. :?

      Ich denke, dass unauffällige Menschen so etwas nicht erleben. Die werden weniger beachtet.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Kraehe ()

    • Kraehe schrieb:

      Ich denke, dass unauffällige Menschen so etwas nicht erleben. Die werden weniger beachtet.
      Das passiert mir oft auf der Straße, da werde ich meist total übersehen und umgerannt wenn ich nicht aus Vorsicht 2 Meter abstand halte.


      Kraehe schrieb:

      Es ist so, als ob sie etwas von der Aufmerksamkeit die man selber bekommt, abbekommen wollen. So kommt es mir jedenfalls vor.
      Ja von sowas hab ich auch schon gehört, aber erkannt hab ich es selbst bisher noch nie an anderen. Das kann natürlich ein grund für späteres Mobbing sein, denn gemobbt wurde ich auch schon oft und ich verstand nie warum, selbst von welchen die mich nicht kannten (Paralelklasse etc).

      Kraehe schrieb:

      Es kommt vor, dass Leute etwas von einem wollen weil sie einen interessant finden, und wenn sie das nicht bekommen was sie wollen, kann es sein dass sie einen aus Frust über die Ablehnung dann mobben, oder lästern, oder so.
      Es ist kein Wunder das sich viele vor anderen komplett verschließen aus Angst vor sowas.
      Das passiert ja sogar Menschen die nicht autistisch sind.
      Bei menschen die nicht vorher abschätzen können was für Absichten jemand hat, ist das Risiko vielleicht noch viel größer und dann rutscht man wieder in die Schizoide Schublade.
      Als ich noch zur Schule ging, wurde ich schnell ablehnend oder sogar aggressiv weil ich das verhalten anderer einfach nicht einschätzen konnte.
      Vielleicht aus dem Grund schlechter Erfahrungen. Oft wurden mir früher Fragen gestellt auf die ich ehrlich antwortete und dann hat man oft darüber gelacht bzw das Lästern fing dann an.
      In späteren Schulen kamen wieder Fragen und ich habe es dann auch wieder für sowas gehalten und mag sie meist zum Teufel gejagt (RW), sollen sie sich auf ihre Fragen doch selbst was ausdenken.
      Ich habe sehr lange nichts von Leuten in meinem damaligen Alter gehalten.
    • Mir fehlen da grad Informationen, aber so beim Drüberlesen kommt es mir so vor, als würdest du von einem Fetischisten sprechen, der dich da angeschrieben hat? Einige "Fetis" lesen halt gezielt in Foren auf der Suche nach Leuten, die den Fetisch teilen und/oder befriedigen könnten aus ihrer Sicht. Da werden halt die wahren Absichten anfangs wohl auch teilweise verschleiert.
    • seven_of_nine schrieb:

      Mir fehlen da grad Informationen, aber so beim Drüberlesen kommt es mir so vor, als würdest du von einem Fetischisten sprechen, der dich da angeschrieben hat?
      Eben das ist das Problem, es fehlen selbst mir zu viele Informationen um darüber zu urteilen, aber den gedanken hatte ich durchaus auch schon.
      Nun ist das ja jetzt lange her (ich sehe die Antwort nur erst jetzt)


      DrCarsonBeckett schrieb:

      Lass dich davon nicht zu sehr beeindrucken.
      Nein tu ich auch nicht C:


      -------------------------------------Okay neues Thema---------------------------------

      Freitag 9. November 2018

      Heute ist wieder etwas passiert, auch wenn selten was passiert XD
      Okay, heute war im Grunde kein besonderer Tag, ich habe wie üblich am Freitag bei der Frau unter mir in der Wohnung sauber gemacht und danach ging ich bei Edeka einkaufen.
      Es ist ein ziemlich weiter Weg dort hin zum laufen aber die Bewegung ist gut für mich.
      Am Werdener Markt musste ich über eine Straße und da kam ein anderer Mann der neben mir her lief und immer wieder zu mir schaute.
      Da am anfang noch jemand anderes daher lief dachte ich zuerst der würde wegen dem schauen aber der bog dann woanders hin ab und der Mann schaute immernoch immer wieder zu mir.
      Er sprach dann sogar was, aber das war so leise das ich es nicht richtig verstand und sagte nur "Was sagen Sie?" und er fragte mich dann erneut ob ich ein Trikot tragen würde.
      Er zeigte dabei auf meinen Pulli.
      Ich sagte "Nein, warum fragen Sie?" und er sagte das mein pulli so bunt ist das er dachte es hätte was besonderes zu bedeuten.
      Ich sagte das es nur ein bunter Pulli ist.
      Er lachte die ganze zeit irgendwie dabei und ging dann weiter zwar noch in der gleichen richtung wie ich aber auf einem anderen Weg an der Kirche hoch.
      An einem Parkplatz ist er dann wohl in ein Auto gestiegen und fuhr dann weiter hoch, wo ich an der Straße auch hoch ging, und dann bog er in eine kleine Nebenstraße ein die eigentlich auch nur eine Parkplatzstraße an der Marienschule war, die dort an der Straße ist. Er fuhr durch die Straße und kam am anderen Ende wieder heraus, hat da nichts weiter gemacht, und dabei hatte er das Fenster unten und lautstarke Marschkapellenblasmusik an.
      Ich ging an dem Auto vorbei und er fuhr dann die Straße weiter hoch.
      Ich fand den Mann sehr merkwürdig. Er war mindestens 50, hatte schulterlanges graues Haar, wirkte aber sonst recht gepflegt und auch nicht unhöflich aber das er mich ansprach wegen sowas und dann noch mit dem Auto da so komisch herum fuhr fand ich seltsam.
      Ich hätte ihm durchaus noch sagen können das ich deswegen so einen bunten Pulli trage weil alle anderen so farblos schwarz-grau etc rumlaufen und ich es schade finde, ich mag bunte Sachen halt lieber.
      Aber ich wusste nicht wie bzw er sonderte sich ja dann vonselbst ab indem er in eine andere Straße bog als ich, obwohl es der gleiche Weg war.
      Darum hab ich nichts mehr gesagt, aber mit fremden zu reden ist auch immer etwas seltsam, man weiß nie was jemand eigentlich von einem will wenn man so urplötzlich angesprochen wird und ich für meinen Teil frage mich immer ob mich die Person eventuell sgar kennt und deswegen anspricht, ich mich aber nur nicht an sie erinnern kann.

      Etwas anderes was mich momentan beschäftigt ist, das ich befürchte einen Tremor zu haben.
      Im Ruhezustand wackelt mein Kopf O.o
      Ich weiß nicht wie sichtbar das für andere ist aber ich merke das immer wenn ich am PC sitze und heute ist es mir im Edeka an der Kasse beim herumstehen und warten auch aufgefallen.
      Bemerkt habe ich das vor gut einer Woche. Ich vermute mal das das etwas mal wieder mit Stress zutun haben könnte.
      Den hatte ich in der letzten Zeit leider recht viel, auch wenn alles ganz gut und wie geplant läuft.
      Ich hatte letzte Woche einen Termin bei der Psychologin die das 2. Gutachten schreibt für meine Namensänderung und so weiter, und sie bestätigte mir ebenfalls das das mit dem Transgender offensichtlich ist etc, und zur selben Zeit kam dann ja auch ungefähr der Termin für die Abklärung von Autismus in der Klinik in Bochum. Am letzten Montag kam dann wieder Stress durch Nachbarelefantenbraut über uns und ihrem vermaledeitem Wecker den ich mit meiner Musik morgens zwischen 5:45uhr und 7Uhr übertöte, und seitdem rennt sie absichtlich gegen unsere Wohnungstür und schmeißt absichtlich ihr Gelumps auf dem Boden herum wenn sie sich morgens die Schuhe anzieht, vermutlich weil sie nicht kapiert das sie mit ihrem Wecker nervt. Dann war diesen Mittwoch wieder ein Termin bei meiner Psychologin, also ziemlich viel Kram in den letzten beiden Wochen, ansträngend -.-
    • _lisa_ schrieb:

      RegenbogenWusli schrieb:

      Nachbarelefantenbraut
      Ich kann das Wort nicht entziffern, tut mir leid :d
      Ich finde es mega interessant das alles zu lesen. Wollte ich nur gesagt haben :)

      Ich hoffe für dich, dass der Tremor wieder weggeht, wenn sich der Stress wieder gelegt hat und diesen Mann hätte ich auch komisch gefunden.
      Nachbar-Elefenten-Braut XD
      Ist ein kurzfristig erfundenes Wort, weil diese Frau die über uns wohnt eine Nachbarin ist und rumpoltert wie ein Elefant.

      Ja das der Tremor wieder weggeht hoffe ich auch.
      Ich denke aber mal schon. Falls nicht, ist es vielleicht was ganz anderes, dann werde ich das mal beim Arzt ansprechen, ich muss eh gelegentlich zu ihm weil ich ja oft Überweisungen brauche.
    • _lisa_ schrieb:

      Also eigt kenne ich Tremors nur bei Senioren und Parkinson erkrankten Menschen....
      Ja da tritt es wohl auch am häufigsten auf.
      Ich hab auch nur walckelnder Kopf gegoogelt oder sowas, und da kamen halt Tremor und noch was anderes.
      Da ich bei wikipedia Tremor als erstes durchgelesen hab und da es verschiedene Arten gibt (Tremor ist keine Erkrankung sondern nur ein Symptom das auf diverse Krankheiten hinweisen kann) und eben diese Tremor im Ruhemodus sehr gut auf mein Gewackele passt und dort auch stand das es bei Epilepsie und auch bei Stressphasen vorkommen kann, wundert es mich nicht so sehr, es klingt dann recht warscheinlich.
      Ich weiß nicht ob ich ein Epilepsiefall bin. Epilepsie wird bei Menschen mit Autismus häufig festgestellt und ich habe seit Jahren immer wieder mal seltsam kurze aber ziehende Kopfschmerzen die mir bislang kein Arzt so ernst genommen hat, die aber auf manche Beschreibungen von Epilepsieschüben die nicht so extrem sind passen würden (das Problem dabei ist das diese im Gehirn in EEGs nur während eines Schubes nachzuweisen wären, und diese passieren aber willkürlich und nicht ständig sondern nur gelegentlich, also wenn ich zu einem Arzt gehe ist alles längt weg wenn ich dort ankomme) würde ich Tremor nicht ausschließen.

      Genau, Morbus Parkinson war das andere was google ausspuckte.


      Wikipedia schrieb:


      Ruhetremor
      Diese Form erscheint, wenn die betroffenen Partien des Patienten in Ruhestellung sind, also z. B. Hände, die ruhig auf einer Oberfläche liegen. Es ist möglich, dass der Ruhetremor nach Einnehmen der Ruhestellung auftritt und dann nach einiger Zeit verschwindet, vgl. Parkinsontremor. Am häufigsten tritt der Tremor in den oberen Extremitäten auf. Je nach Krankheitsbild erscheint der Tremor nur in bestimmten Situationen. Es ist möglich, dass ein Patient nur eine oder zwei der möglichen Ausprägungen hat.
      Andere Tremortypen, die im Ruhezustand auftreten und deren Auftreten nicht ausschließlich von einer willkürlichen Bewegung abhängen:
      • Kopftremor (Titubation): Unwillkürliches "schütteln" des Kopfes, horizontale oder vertikale Richtung.
      • Flügelschlagtremor: Niedrigfrequente mit hoher Amplitude rhythmische Bewegung beider gebeugten Arme.
      • Rumpftremor (axialer Tremor oder Titubation): Tremor des Rumpfes
      • Handtremor: Tremor, der sich dominant an den Händen manifestiert.
      • Pillendrehertremor: Handtremor, der in Finger ausgeprägt ist, und dem Pillendrehen oder dem rhythmischen Auf- und Zuschließen der Hand ähnelt.
      • Orolingualer Tremor: Tremor des Kinnes, Zunge, Pharynxes und (Teile) des Gesichtes.
      • Palataler Tremor (Gaumensegeltremor, Gaumensegelmyoklonus, Gaumensegelnystagmus): Rhythmische, unwillkürliche Bewegung des Gaumensegels.
      • Kinntremor: Zittern des Kinnes (und der Unterlippe).
      Andere Tremor-ähnliche Symptome, deren Auftreten nicht ausschließlich von einer willkürlichen Bewegung abhängen, die in der Literatur jedoch oft nicht als Tremor klassifiziert werden:
      • Flattertremor (Asterixis): Der Flattertremor fällt vor allem im Halteversuch auf. Dabei tritt ein plötzlicher Verlust des Haltetonus auf, gefolgt von einer reflektorischen Korrekturbewegung.
      • Klonus: Unwillkürliche, rhythmische Kontraktionen von Muskeln bzw. Muskelgruppen; ähnlich dem Asterixis.
      • Nystagmus, okulärer Tremor & Obliquus-superior-Myokymie: Tremor betreffend die Augen resp. Augenmuskulatur.
      • Schüttelfrost: In Schüben auftretender, grober Tremor. Ursachen: Sonnenstich, Infektion, Sepsis.

      Generell steht dort das Tremor nichts anderes bezeichnet als das Anspannen von Muskeln in einem bestimmten Rhytmus, also zB bei Hälte, Angst etc.
      Bestimmte Muskelzuckungen merken wir nichtmal selbst weil sie so minimal sind.
      Dazu muss ich sagen das ich oft schon Muskelzuckungen hatte. In den Fingern, in den Augenliedern, in der Lippe und an den Augenbrauen, also nicht wie ein Zittern sondern wie ein richtiges Zucken was man auch sehen kann.
      Das im Nacken/Halswirbenbereich ist eher wie ein vor und zurück Wackeln im minimalen Bereich. Ich weiß nicht ob man das sehen kann wen man mich anschauen würde, aber ich spüre es recht deutlich, denn es war vorher devinitiv nicht da.
      Die gelegentlichen Muskelzuckungen habe ich eher selten, das kommt so schubweise wie mein Hautproblem oder dieses Kopfstechen.
      Das würde irgendwie zu Epilepsie passen.
      Hier hab ich einen leicht lesbaren Bericht darüber gefunden:
      apotheken-umschau.de/Gehirn/Ep…fallsformen-119203_2.html
      Das was da beschrieben wird mit diesen dejavues oder Sinneswahrnehmungen habe ich ja auch gelegentlich aber die hatte ich schon als Kind.
      Das bezog sich aber meistens auf die Augen und ich hab es eher auf Überempfindlichkeit und so weiter zurück geführt, ich hab ja nicht etwas gesehen was nicht da war sondern es war eher eine Überreizung bei bestimmten Lichtverhältnissen was denke ich nicht unnormal ist.