Missverstaendnisse?

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    • Missverstaendnisse?

      Früher hat mir mal jemand den ich mochte mal gesagt, dass er mich schon längst zusammengeschlagen hätte,
      wuerde er mich nicht gut kennen und verstehen, dass ich speziell sei.

      Was aber viel öfter ist, dass sich Menschen anders verhalten, anscheinend von mir gestresst sind, aber nicht mit mir druebee kommunizieren.
      Dass Menschen mich als böse empfinden und ich sie als böse empfinde, kommt auch oft vor,
      was schade ist, wenn die Ursache nicht ans Licht kommt und nur hängen bleibt, dass ich nicht gut genug bin.
      Wie kann iich so Missverstaendnisse aufklären, wenn nicht kominiziert wird?

      Kennt Ihr so was.
      Wie ist es bei Euch?

      Welche Missverstaendnisse fallen Euch ein?
      L. G. Daniel
    • Kommunikation ist DAS Hauptproblem in der Menschheit. Viele haben einfach Angst vor einer unangenehmen Reaktion, wenn sie ein "Fehlverhalten" ansprechen würden. Umgekehrt haben viele Angesprochene Angst, die Wahrheit zu sagen, und sagen "war nix, hat nix mir Dir zu tun" und machen zu.
    • Chch schrieb:

      Kommunikation ist DAS Hauptproblem in der Menschheit. Viele haben einfach Angst vor einer unangenehmen Reaktion, wenn sie ein "Fehlverhalten" ansprechen würden. Umgekehrt haben viele Angesprochene Angst, die Wahrheit zu sagen, und sagen "war nix, hat nix mir Dir zu tun" und machen zu.

      Wie lernen wir die Spielregeln, wenn niemand sich die Zeit nimmt, Probleme offen anzusprechen um Missverstaendnisse ausräumen zu koennen.

      Es kann doch nicht sein, dass die Person mit anderer Wahrnehmung immer der Böse ist und die wenigsten "Normale" dazu bereit sind, mögliche Missverstaendnisse auszuräumen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Daniel1 ()

    • Das hat noch nicht mal was mit NTs oder ASS zu tun, das ist einfach überall so. Genauso wie beim Mobbing, wo oft einfach eine Person anhand eines willkürlichen Merkmals ausgewählt und von der Gruppe ausgeschlossen wird. Viele Menschen wollen Missverständnisse gar nicht aufklären. Entweder weil sie dann zugeben müssten, dass da irgendwas schief gelaufen (RW) ist, oder weil sie einfach nicht an einer Lösung interessiert sind. Nur wenige Leute sind selbstreflektiert genug dafür.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Tilia ()

    • Das Problem ist, dass dein Gegenüber sehr wohl mit dir kommuniziert - aber eben auf seine Art. Er oder sie begreift nicht, dass du eine klare Aussage, klare, eindeutige Formulierungen benötigst. Die Leute können nicht von sich absehen. Sie kommen ja, im Gegensatz zu uns, mit ihrer Art der Kommunikation sonst gut zurecht.

      Ich würde daher überlegen: an wem liegt mir etwas? Und mit diesen Menschen Klartext-Kommunikation ausprobieren. Wenn sie dazu nicht bereit sind, dann kannst du auf sie verzichten. Denn dann werden sie weiter erwarten, dass DU dich änderst, "normal" wirst.
      (gerade am Durchlaufen einer zweiten, intensiven Diagnostik, daher Status zunächst auf VA "zurückgesetzt")
    • Lichterfreund schrieb:

      Weil, selbst wenn man nichts sagt, nicht schaut, ...
      dann sagt man z.B. das man in dem Moment kein Interesse hat, mit der Person zu kommunizieren.
      Und da hake ich mal ein....warum reden einen dennoch manche Menschen hartnäckig an?
      Wenn sogar Mimik und Körpersprache sagen: ich will nicht, lass mich bloss in Ruhe.

      Das sind oft solche Übergriffler, die sogar, wenn man Nein sagt, noch sagen: stell dich nicht an..oder ach, du willst doch.. x( :evil:
      Was geht in denen vor? Nix ausser sich selber mit seinen Bedürfnissen? Der andere nur Objekt ?
      Diese Kategorie Mensch macht das ja bei vielen.
      Reden auch einfach drauf los in den Raum hinein, meist auch noch laut, ohne das Jemand aufhorcht.
      Was ist mit denen?
      Warum sind sie so?
      Kann mir keiner vormachen, sie spüren nicht Ablehnung oder hören das schroffe Nein nicht..was ist das, dass sie weitermachen,
      obwohl es nicht willkommen ist???
      "Wie kann es sein, dass ein solch subjektives Element wie ein Beobachter (Mensch) die Wirklichkeit definiert?"
      (Schrödinger lässt grüßen :) )
      ‚Der häufigste Fehler liegt in der Annahme, dass die Grenzen unserer Wahrnehmung auch die Grenzen des Wahrzunehmenden sind.’
      C.W. Leadbeater

      Was wir wissen, ist ein Tropfen...was wir nicht wissen, ein Ozean* (Isaac Newton)
    • Ja. So fühlt sich das dann auch an.
      "Wie kann es sein, dass ein solch subjektives Element wie ein Beobachter (Mensch) die Wirklichkeit definiert?"
      (Schrödinger lässt grüßen :) )
      ‚Der häufigste Fehler liegt in der Annahme, dass die Grenzen unserer Wahrnehmung auch die Grenzen des Wahrzunehmenden sind.’
      C.W. Leadbeater

      Was wir wissen, ist ein Tropfen...was wir nicht wissen, ein Ozean* (Isaac Newton)
    • Linnea schrieb:

      Was geht in denen vor? Nix ausser sich selber mit seinen Bedürfnissen? Der andere nur Objekt ?
      Diese Kategorie Mensch macht das ja bei vielen.
      Das hat etwas mich Macht haben wollen zu tun, vielen Menschen ist das wichtig. Es geht um das Ego. Sie müssen ihr Ego befriedigen um ihr eigentlich gering ausgeprägtes Selbstwertgefühl zu kompensieren.

      In menschlichen Beziehungen ist häufig Macht im Spiel, es geht darum wer den anderen dazu bringt das zu tun was man will, oder darum dass der eine etwas hat, sei es materiell oder immateriell, was der andere haben will.

      Die Menschheit ist doch insgesamt ziemlich blöd x(
    • DrCarsonBeckett schrieb:

      Mit solchen Leuten solltest du dich nicht zu viel beschäftigen.
      Stimmt. Es bringt nämlich nichts.

      Sehr häufig tun diese Leute das nämlich aus Neid, oder weil das Gegenüber bei ihnen etwas antriggert womit sie nicht zuechtkommen.

      Das ist bei Begegnungen zwischen Autisten und anderen Leuten oft der Fall. Autisten triggern etwas an, wovor diese Leute Angst haben, womit sie nicht zurecht kommen, was für sie unberechenbar ist.
      Deshalb reagieren diese dann ablehnend und und aggressiv.

      Linnea schrieb:

      und Körpersprache sagen: ich will nicht, lass mich bloss in Ruhe.
      Die Körpersprache der meisten Autisten sagt aber auch den anderen Menschen, dass diese sich nicht wehren können, und deshalb machen sie weiter. Das ist etwas, was die meisten von uns nicht steuern können. Da ist etwas Defensives in der Ausstrahlung, das spüren sie.

      Jedenfalls habe ich das so beobachtet.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Kraehe ()

    • Kraehe schrieb:

      Das hat etwas mich Macht haben wollen zu tun, vielen Menschen ist das wichtig. Es geht um das Ego. Sie müssen ihr Ego befriedigen um ihr eigentlich gering ausgeprägtes Selbstwertgefühl zu kompensieren.

      In menschlichen Beziehungen ist häufig Macht im Spiel, es geht darum wer den anderen dazu bringt das zu tun was man will, oder darum dass der eine etwas hat, sei es materiell oder immateriell, was der andere haben will.

      Die Menschheit ist doch insgesamt ziemlich blöd
      Seufz.


      Kraehe schrieb:

      Die Körpersprache der meisten Autisten sagt aber auch den anderen Menschen, dass diese sich nicht wehren können,
      Das mag sein...

      ...ich meinte sonst aber auch welche , die generell in einen großen Raum mit sehr vielen verschiedenen Menschen gehen und einfach drauflosrufen und laut erzählen, egal, ob das überhaupt jemanden interessiert.
      Und wenn alle weggucken oder gar einer sagt: interessiert mich nicht..dennoch beim nächsten Mal dasselbe tun.
      Wie unter innerem Zwang. :nerved:
      "Wie kann es sein, dass ein solch subjektives Element wie ein Beobachter (Mensch) die Wirklichkeit definiert?"
      (Schrödinger lässt grüßen :) )
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      Was wir wissen, ist ein Tropfen...was wir nicht wissen, ein Ozean* (Isaac Newton)
    • Linnea schrieb:

      Wie unter innerem Zwang.
      Ja, und vielleicht stehen sie auch unter einem inneren Zwang.
      So ein Verhalten drückt Unsicherheit aus, es ist nämlich nicht so dass unsichere Menschen immer still und zurückhaltend sind, es gibt auch welche (sehr viele) die ihre Unsicherheit durch besonders lautes und aufdringliches Verhalten kompensieren.

      Viele Menschen haben Probleme mit sich selber und stehen unter inneren Zwängen, kaum einer ist frei und ausgeglichen, wie soll das auch möglich sein, in einer Gesellschaft in der es so läuft wie hier?


      Linnea schrieb:

      und laut erzählen, egal, ob das überhaupt jemanden interessiert
      Wenn ein Autist das macht, wird es pathologisiert und man rät ihm zu einer Verhaltenstherapie, wenn jemand anderes das macht dann wird darüber hinweggesehen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Kraehe ()

    • Hmhmh...es ist in der Tat so, dass es so läuft, dass viele überfordert und überreizt sind, so, wie wir heute leben.
      Balance fehlt, Achtsamkeit, warme Mitmenschlichkeit....ist zu wenig, empfinde ich.

      Aber dass es dann besonders die zarten, sensiblen Unsicheren von den lauten Unsicheren abbekommen, ist nun auch nicht schön. :?
      Irgendwann sind die nur nur ganz in sich zurückgezogen oder verzweifelt. :(
      "Wie kann es sein, dass ein solch subjektives Element wie ein Beobachter (Mensch) die Wirklichkeit definiert?"
      (Schrödinger lässt grüßen :) )
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      C.W. Leadbeater

      Was wir wissen, ist ein Tropfen...was wir nicht wissen, ein Ozean* (Isaac Newton)
    • Linnea schrieb:

      Lichterfreund schrieb:

      Weil, selbst wenn man nichts sagt, nicht schaut, ...
      dann sagt man z.B. das man in dem Moment kein Interesse hat, mit der Person zu kommunizieren.
      Und da hake ich mal ein....warum reden einen dennoch manche Menschen hartnäckig an?Wenn sogar Mimik und Körpersprache sagen: ich will nicht, lass mich bloss in Ruhe.

      Das sind oft solche Übergriffler, die sogar, wenn man Nein sagt, noch sagen: stell dich nicht an..oder ach, du willst doch.. x( :evil:
      Was geht in denen vor? Nix ausser sich selber mit seinen Bedürfnissen? Der andere nur Objekt ?
      Diese Kategorie Mensch macht das ja bei vielen.
      Reden auch einfach drauf los in den Raum hinein, meist auch noch laut, ohne das Jemand aufhorcht.
      Was ist mit denen?
      Warum sind sie so?
      Kann mir keiner vormachen, sie spüren nicht Ablehnung oder hören das schroffe Nein nicht..was ist das, dass sie weitermachen,
      obwohl es nicht willkommen ist???

      Kenne ich auch.
      Die Menschen ignorieren Grenzen.
      Bin ich dadurch überfordert und kann nicht mehr, wird auf einmal mein Verhalten kritisiert, wobei es niemand interessiert, dass ich nicht mehr kann und es Zeichen der Ueberforderung sind.

      Achte ich auf meine Grenzen, bin ich angeblich bogik oder hätte kein Respekt, worauf man mich erziehen will.
      Bin Ich dadurch überfordert, interessiert es auch niemanden.

      Die Menschen wollen so doch auch nicht behandelt werden, warum machen sie es dann?

      Freundliche Gruesse, Daniel :thumbup:

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Daniel1 ()

    • Ich bin mir nicht sicher, ob das hier im richtigen Thread landet, aber mir ist heute ein Missverständnis ? passiert, das mich einfach nicht loslässt und richtig stresst.

      Ich bin heute nach der Arbeit beim Frisör gewesen, einer, wo man ohne Termin hingeht, etwas wartet und irgendwann drankommt. Es war nicht das erste Mal, das ich da war. Ich hatte meinen Hund dabei, wie immer, und heute war der Frisör voller als sonst, wo ich normalerweise nach maximal 20 Minuten drankomme. Heute war es so, dass ein männlicher Frisör für die Männer und die weibliche Frisörin für die Frauen zuständig waren. Die Männer wollten fast alle nur einen Kurzschnitt und sind recht schnell immer fertig gewesen, bei den Frauen sah das (wie immer ;) anders aus, es zog sich hin. Die Frisörin kam zwischendurch immer mal kurz vorbei und hat mit meinem Hund geflirtet - und ich wartete und wartete. Irgendwann habe ich dann bemerkt, dass eine Dame, die grade erst den Salon betreten hatte, sofort drankam und sich in einen der Stühle setzen konnte. Zu dem Zeitpunkt habe ich bereits eineinhalb Stunden dort gesessen und gewartet.

      Als dann die zweite Dame direkt durchmaschierte, bin ich aufgestanden und zur Frisörin gegangen und sie gefragt, wie lange das noch dauern würde, ich würde schon seit über 90 Minuten warten und hätte noch Termine. Daraufhin guckt sie mich völlig überrascht an und fragt, "SIE wollten einen Haarschnitt? Ich dachte, sie warten auf ihren Mann... oder so."

      Ich kam weder zusammen mit einem der Männer rein, noch war zu dem Zeitpunkt überhaupt einer der Männer noch anwesend, die am Anfang auf ihren Schnitt gewartet haben. Sie meinte sie hätte noch zwei Hochsteckfrisuren zu beenden (eine, wie es aussah, bei der Dame, die einfach durchgegangen ist) und es würde noch so eine halbe bis dreiviertel Stunde dauern. Da hab ich gesagt, dass mir das zu lange dauert und bin gegangen.

      Ich bin völlig verwirrt, wie kommt sie auf den Gedanken, dass ich beim Frisör KEINEN Haarschnitt möchte und einfach nur so drin sitze? Sie hat mich zu Beginn, als ich reinkam, weder gefragt ob ich einen Schnitt will (was wahrscheinlich ein Fehler war, den ich hätte bemerken sollen?) noch sich sonst irgendwie um mich gekümmert (außer ein freundliches Grüßen). Ich bin schon mal bei ihr gewesen, das ist zwar etwas her, aber damals war ich richtig zufrieden mit ihr. Und jetzt bin ich so gestresst durch die ganze Sache, dass ich gar nicht mehr hingehen möchte und wahrscheinlich den Frisör wechseln werde. Habe ich irgendetwas falsch gemacht oder übersehen?