SBA-Beantragung: Noch viele Fragen

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    • SBA-Beantragung: Noch viele Fragen

      Hallo :) , ich bin bezüglich meiner SBA-Beantragung nun sehr viel weiter, muss aber noch einiges an Details fragen:

      ERSTER TEIL ~~~~~~~~~~~~~~~~~~

      - Sollte man, wenn mindestens 50% angestrebt werden und wahrscheinlich sind, im entsprechenden Feld 50 oder zur Sicherheit lieber 60 % hinschreiben?

      - Ich beantrage die Feststellung rückwirkend ab 2011; sollte man da ein genaues DDatum/zumindest Monat schreiben, oder reicht das Jahr?

      Und wo im Antrag muss man das hinschreiben, oder schreibt man das am Anfang vom "Aufsatz" über die behinderungsbedingten Probleme?

      - Macht es Sinn, wenn man seine Telefonnummer angibt, oder eher nicht?

      - Wegen "aktuelles" Passbild, wie aktuell muss das unbedingt sein?

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von miracle ()

    • ZWEITER TEIL ~~~~~~~~~~~~~~~~~~

      Zu den einzelnen Punkten im "Aufsatz" über die verschiedenen Probleme, die man hat:

      - Sollte man mit den "schlimmsten" anfangen, dann die mittleren und am Schluss die vergleichsweise am wenigsten schlimmen Punkte schreiben;

      oder besser zuerst schlimm, dann schwächer, und am Schluss mittelstark, so dass dann noch mal was einigermaßen "eindrucksvolles" kommt :) ?

      - Sollte man die Punkte außerdem so ordnen, dass es von den Themen einigermaßen zusammenpasst (z.b. alles zum Thema soziale Interaktion zusammen), so dass es nicht durcheinander ist?

      - Sind 15 Punkte vollkommen ausreichend, oder tendenziell eher (zu?) wenig?
    • miracle schrieb:

      Sollte man, wenn mindestens 50% angestrebt werden und wahrscheinlich sind, im entsprechenden Feld 50 oder zur Sicherheit lieber 60 % hinschreiben?
      Bei der Onlineversion von dem Antrag gibt es zusätzlich den Punkt der sich "Ich beantrage die Feststellung der Schwerbehinderteneigenschaft (GdB 50)." nennt. Das erschien mir damals zielführender. Dieser Punkt existiert nicht auf dem Formular das man händisch ausfüllt.

      Ich selber würde das Feld leer lassen - ich kann ja gar nicht selber neutral beurteilen was angemessen ist.

      miracle schrieb:

      Ich beantrage die Feststellung rückwirkend ab 2011; sollte man da ein genaues DDatum/zumindest Monat schreiben, oder reicht das Jahr?
      Ich denke, dass Monat/Jahr (z.B. 07/2011) ausreicht.
      「人上人不造」 All Men Are Created Equal

      Wer sich zu groß fühlt, um kleine Aufgaben zu erfüllen, ist zu klein, um mit großen Aufgaben betraut zu werden.
    • Hallo Miracle,

      ausschlaggebend ist das Jahr der Antragsabgabe - bei rückwirkender Beantragung kann es interessant werden, wenn man den 18. Geburtstag nimmt (und als Grund "steuerliche Anerkennung" angibt).

      Wichtig bei der Auflistung der eigenen Einschränkung ist nur wichtig, daß für den neurotypischen (!) Leser klar wird, daß die Einschränkungen dich im Vergleich zu Gleichaltrigen wirklich behindern. Dazu kommt noch eine (hoffentlich ausführliche) Diagnose durch einen Psychiater / Neurologen (am besten steht in der Diagnose auch ein Hinweis "Das entspricht einen GdB von xx" drin).

      Freundliche Grüße

      infla
    • @miracle,
      das was du fragst, hängt in der Beantwortung auch von dem Formular ab, in das du schreibst.
      Das zugrunde liegende Gesetz (Schwerbehindertenrecht, Sozialgesetzbuch IX. Buch) ist zwar bundesweit geltend, aber die Ausführung ist Ländersache, deshalb sind die Formulare von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich.
      Am besten kenne ich mich in NRW aus, und dort würde das

      infla schrieb:

      ....Diagnose durch einen Psychiater / Neurologen (am besten steht in der Diagnose auch ein Hinweis "Das entspricht einen GdB von xx" drin).
      gar nicht gut ankommen. Die GdBs werden durch die ärztlichen Dienste festgelegt und die Verwaltung der Behörden entscheidet und verschickt diese Bescheide.
      Da die niedergelassenen/ behandelnden Ärzte oft keine Ahnung von den Beurteilungsrichtlinien im Schwerbehindertenrecht haben, schreiben sie gelegentlich "fürchterlichen Quatsch" aus Sicht der Versorgungsärzte( das sind die in den ärztlichen Diensten der Behörden für's Schwerbehindertenrecht).

      Insgesamt kann ich dir nur raten, mach dir nicht zuviele Gedanken vorab und schreibe in den Antrag, dass du für Rückfragen unter der und der Nummer (Telefon) zur Verfügung stehst. Die Angabe ist zwar freiwillig, aber doch oft sehr hilfreich; ich würde also angeben, wie du erreichbar bist.
      Vielleicht erwähnst du noch, dass die Einschränkungen sehr im Alltag behindern, und dass deshalb dein Arzt gar nicht so viel mehr als nur die Diagnosen angeben kann. Du könntest aber mehr dazu sagen bzw. schreiben.

      Erfolg wünschend....Tschö ;)
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