Ohnmacht beim Auskünfte einholen (Umgang mit Fehlinformationen bzw. keinen Infos)

    This site uses cookies. By continuing to browse this site, you are agreeing to our Cookie Policy.

    • Leider muss ich mir jetzt doch etwas von der Seele schreiben, was heute vorgefallen ist. Es beschäftigt mich noch immer.

      Ich habe eine Versicherung, die durch einen sehr trickreichen Passus in ihren Vertragsbedingungen die Versicherungssumme meiner Hausratversicherung jährlich an den Preisindex anpasst, so dass die Beiträge demnach steigen, wenn sich auch der Preisindex erhöht. In den Vertragsbedingungen ist aber geregelt, dass man dem widersprechen kann.
      Ich habe nun also wieder (so wie letztes Jahr) der Versicherung geschrieben, dass ich dieser Anpassung an den Preisindex widerspreche.

      Da mich mein Vermieter bei der Vermietung über den Tisch gezogen hat (die Wohnung war mit xx qm ausgeschrieben, laut NK-Abrechnung hat sie aber nur xx qm (5 qm weniger), was ich aber erst mehr als ein Jahr nach meinem Einzug anhand der NK-Abrechnung erkennen konnte), wollte ich die qm-Zahl dann gleich mit korrigieren lassen bei der Versicherung.

      Ich schrieb also alles akribisch in eine E-Maill, weil ich mich momentan nicht in der Lage sehe, zu telefonieren. Ich hatte der Versicherung ihre eigenen Vertragsbedingungen zitiert, also wo das mit der Anpassung der Versicherungssumme steht.

      Nun erhielt ich heute eine großkotzige E-Mail von einem Versicherungsazubi, der mir kurzerhand einen neuen Vertrag andrehen wollte mittels eines Angebots, das 50% teurer ist als das alte (statt wegen zwei "Fehler" die Versicherungssumme nach unten anzupassen) und mir dabei noch frech mitteilte, dass das Angebot nun auch einen Versicherungsverzicht enthalte, der vorher nicht vorhanden gewesen wäre.
      Diesen dämlichen Versicherungsverzicht habe ich damals extra nicht mit abgeschlossen, weil mein ganzer Schrott, den ich hier an Möbeln habe (sorry), fast ausschließlich aus dem Verschenkemarkt, dem Sperrmüll oder Ebay-Kleinanzeigen kommt und meine Möbel ganz sicher nicht so viel Wert sind, wie diese bestimmten Werte, von denen der Gesetzgeber ausgeht. Ich hatte deshalb nur eine bestimmtte Versicherungssumme abgeschlossen, die auch für meinen Kram immer noch wesentlich zu hoch angesetzt ist.
      Dazu habe ich hier alles mittels Videoaufzeichnung dokumentiert. Ich habe wirklich fast nichts. An Wertgegenständen meinen Laptop für 350 EUR Neupreis, das war dann wahrscheinlich auch schon das teuerste in meinem Haushalt. Also es hatte einen Grund, warum ich diesen Unterversicherungsverzicht nicht wollte.

      Nun verstehe ich nicht, wie ein Azubi die Dreistigkeit besitzen kann, mir mitzuteilen, dass ein Widerspruch wegen dem Preisindex nicht möglich sei, das wäre angeblich von irgendeiner Versichertenvereinigung vorgegeben (obwohl ich deren Vertragsbedingungen zitiert habe) und dann glaubt, mich über den Tisch ziehen zu können, in dem er zwar die qm-Zahl anpasst, mir aber gleichzeitig alles zu einer doppelt so hohen Versicherungssumme absichern will, worum ich nie gebeten hatte.
      Ich hatte meine E-Mail sogar gegliedert, damit es auch der dümmste Idiot versteht und "1." Anpassung an Preisindex zurücknehmen sowie "2." qm Zahl nach unten korrigieren aufgelistet. Statt dass das gemacht wird, wollen die mir einen Vertrag andrehen, den ich nie wollte.

      Ich bin heute mittag fast ausgerastet. Fühlte mich nur noch ohnmächtig.

      Kann mir irgendjemand sagen, wieso das immer so abläuft? Ich weiß, dass diese Versicherungsleute oft nicht die Hellsten sind und wegen Provisionen einem gerne alles andrehen. Aber merken die nichtmal, dass ich Ahnung habe, wenn ich mir schon die Mühe mache und die Versicherungsbedingungen nenne und meine E-Mail klar und übersichtlich schreibe.
      Sind die wirklich so dumm oder sind die nur wieder dreist und wollen es probieren?
      Ich habe einfach keine Nerven mehr. :x :x :x
      Ich habe keine Nerven mehr, jedes Jahr an diese dämliche Versicherungsgesellschaft zu schreiben, dass ich der Anpassung an den Preisindex widerspreche (schrieb in die Mail auch rein, ob man das nicht für allezeit so erklären könne). Und ich habe keine Nerven mehr, mich mit Mitarbeitern rumzuärgern, die permanent weniger von den Sachen verstehen, die sie zu bearbeiten haben, als ich und die mich dann auch noch für dumm verkaufen.

      Mittlerweile habe ich ja alle Verträge gekündigt, die möglich waren. Ich habe mich aber gegenüber meinem Vermieter verpflichtet, eine Hausratversicherung abzuschließen (wobei ich nicht weiß, was das bringen soll, aber der ist wahrscheinlich auch zu blöd und denkt, damit wären die von ihm in die Wohnung eingebrachten Dinge abgesichert, was sie nicht sind bzw. das ist rechtlich umstritten. Ich verstehe nicht, wieso sich mein Vermieter um meine scheiße Möbel schert), aber da ich ja die Wohnung wollte, habe ich damals die verdammte Hausratversicherung abgeschlossen und ihm vorgelegt. Die jetzt zu kündigen, fände ich irgendwie eine Art von "Betrug", weil der ja noch vertraut, dass die weiterhin gültig ist.
      Ich muss also irgendeine Art von Hausratversicherung haben.
      Nun könnte ich die Gesellschaft wechseln (hatte ich vorher schon gemacht, weil die andere Versicherung es mehrere Wochen lang nicht geschafft hatte, mir einen korrekten Versicherungsschein auszustellen). Da ist mir das Theater mit dem Versicherungsbeitrag fast noch lieber, weil ich da wenigstens weiß, dass ich im Recht bin und das schriftlich ganz klar in den Bedingungen steht.

      Aber so ein verdammter Kack bindet meine Energie. Mich belastet das. Dass der Vorgang nun schon wieder ne Woche nicht erledigt ist und dass ich nicht weiß, wann das erledigt sein wird, weil ich ja wieder missverstanden wurde. Die Sache war wirklich nicht schwer. Ich hatte alles klar formuliert. Das konnte man in einer Mail auch besser verstehen als am Telefon würde ich sagen. Und wieder hat es nicht geklappt.

      Ich habe noch einen ähnlichen Vorgang, da gibt es Zirkus mit der Krankenversicherung, die mir auch wieder eine andere Bescheinigung geschickt haben als am Telefon versichert, so dass ich deswegen etwas wegen der STeuer nicht herausfinden kann. Wenn ich das nicht weiß, krieg ich spätestens bei der Steuererklärung 2018 Probleme.

      Es regt mich gerade einfach nur kollosal auf. Genau für so einen Scheiß bräuchte ich jemand, der diesen Kram erledigt. Ich beschäftige mich gedanklich tagelang damit. Wieso geht das immer schief bei mir, wenn ich sowas regeln will?
      Ich wollte die Versicherungsbedingungen damals dazuschreiben, damit die das direkt nachgucken können (falls sie es nicht wissen). Ich hatte nicht schnippisch geschrieben und auch nicht oberlehrerhaft. Aber statt mal in den Bedingungen nachzugucken, behaupten die einfach, dass das nicht ginge.

      :x :x
      Genau das sind Dinge, die ich an diesem verdammten Asperger hasse. Oder ist das die Hochbegabung? Es kann doch nichts mit Hochbegabung zu tun haben, dass ich Versicherungsbedingungen lesen kann, aber die Mitarbeiter nicht. Für mich ist das normal, wenn ich eine Aufgabe bearbeite, erkundige ich mich erst danach, ob es irgendwo genormt ist. Wenn das nicht genormt ist, muss ich anders herausfinden, wie ich vorgehen soll. Aber meistens ist vieles genormt, so dass es doch eigentlich ganz einfach wäre. Aber wieso halten sich die Leute dann nicht daran? Wieso machen die sich nichdt die Mühe, das mal nachzulesen sondern behaupten einfach irgendetwas das nicht stimmt :question: :question: :question: :question: :question:
    • Puh, ich glaube, Leute, die nicht hochbegabt sind, wissen gar nicht, was ein Preisindex ist 8o

      Ich weiß es jedenfalls nicht und hab mich noch nie mit meiner Versicherung beschäftigt oder groß einen Gedanken daran verschwendet, das wäre mir auch viel zu stressig.

      Lohnt sich denn die Mühe im Verhältnis zum Ergebnis?
    • @FruchtigBunt @seven_of_nine

      Die Frage ist eigentlich: "Von wie viel Geld reden wir hier?". Hausratsversicherungen sind nun nicht so teuer. Klar es geht ums Prinzip, das kann ich sehr gut nachvollziehen. Aber wenn wir hier von wenigen Euro alle paar Jahr reden, steht das doch in keinem Verhältnis.

      Meine kostet mich gerade mal 35€ im Jahr mit diesem Unterversicherungsverzicht.

      Ich glaube maßgebend bei dem Abschluss sind allerdings nicht deine ausgerechneten m² sondern die, die im Mietvertrag stehen (unabhängig davon, dass die fünf m² kostenmäßig vermutlich keinen großen Preisunterschied machen).

      Du kannst doch die Versicherung kündigen und einfach eine neue woanders abschließen. Das geht mittlerweile auch online ohne große Schwierigkeiten. Durch die Preiserhöhung steht eventuell auch was von einem Sonderkündigungsrecht drin.
      「人上人不造」 All Men Are Created Equal

      It's simple. There are no guarantees. I have to trust in luck. That is all.
    • @FruchtigBunt:

      Ich weiß jetzt keine direkte Lösung, aber einen Tipp:
      Ich habe einen (freien!) Versicherungsmakler der sich um solche Dinge kümmert, d.h. wenn ich Probleme mit einer Versicherung habe oder einen Schadensfall oder sonst irgendein Anliegen erledigt er das für mich. Ich muss mich nie mit Versicherungen direkt auseinandersetzen und habe immer den gleichen Ansprechpartner. Das hilft mir sehr, ich würde nicht bei einer Versicherung anrufen wollen.

      Vielleicht wäre das was für Dich?
    • Danke für eure Antworten. Ich bin leider kurz vor einem Meltdown.


      Ich hatte auf die E-Mail dann geantwortet (an die Hauptstelle, die Generalagentur und diesen Azubi), WARUM ein Widerspruch gegen diese Erhöhung wegen dem Preisindex doch möglich ist (sogar Text der Versicherungsbedingungen dazu zitiert) und nochmal aufgefordert, die qm-Zahl anzupassen sowie darauf hingewiesen, dass ich es als unmöglich empfinde, dass mir ein neuer Vertrag mit Unterversicherungsverzicht angeboten wird, obwohl ich nie darum gebeten habe.


      Nun kam eine E-Mail zurück. Sie wollen mir das gerne am Telefon erläutern, ich soll doch anrufen. Hier fehlt jetzt wirklich der "Kopf-gegen-die-Wand-schlag"-Smiley. Ich werde mir nicht von einem rhetorisch-geschulten Mitarbeiter Lügen oder Ausreden anhören. Wenn ich eine schriftliche Anfrage stelle, ist die schriftlich zu beantworten. Vor Gericht kann ich nichts beweisen, was in einem Telefonat gesagt wurde. Wahrscheinlich wollen die sich einfach nicht die Mühe machen, richtig zu recherchieren und etwas zu schreiben, weil man sie dann darauf festlegen kann. Vielleicht sind das auch alles nur Spekulationen von mir, aber wenn ich eine schriftliche Anfrage stelle, erwarte ich wirklich eine schrifliche Antwort. Ich habe nun wieder gemailt, dass ich auf meine E-Mail vom soundsovielten verweise und eine Umsetzung meiner Anfrage erbitte und die Antwort schriftlicih ergehen soll.
      Wäre hier jemand, der diese Leute so richtig zur Sau machen könnte, würde ich darum bitten, in meinem Namen dort anzurufen. Aber wegen Datenschutz möchte ich das nicht.

      @seven_of_nine
      Nein, die Mühe lohnt sich vermutlich nicht im Verhältnis, aber ich kann falsche Sachen nicht akzeptieren bzw. stehen lassen. Ich fühle mich komplett ohnmächtig mittlerweile. Ich habe keine Ahnung, aber was der Preisindex ist, dachte ich, sei noch größtenteils bekannt. Das mit diesem Unterversicherungsverzicht finde ich allerdings sehr tricky und auch wieder sehr raffiniert gemacht von den Versicherungsgesellschaften. Aber hochbegabt muss man da sicherlich auch nicht sein, um das zu durchschauen. Man muss es einfach irgendwo nachschlagen und so lange lesen, bis man es kapiert hat. Wahrscheinlich hat ein Großteil der Leute keine Lust oder Zeit für so etwas, aber ich kann das nicht anders, weil ich sehr wissbegierig bin und meistens alles verstehen will, sonst fühle ich mich ohnmächtig.


      @Joker:
      Nein, es geht nicht um viel Geld, weniger als 50 EUR, aber es geht mir tatsächlich ums Prinzip: Die Versicherungsgesellschaft macht so nen raffinierten Trick, dass die Tarife jährlich wegen diesem Preisindex (der ja vom statistischen Bundesamt oder europäische Zentralbank oder sonstwem erhoben wird) nach oben angepasst werden und ich bin schon so schlau und durchschaue das und will dem widersprechen, was auch laut Bedingungen möglich ist, aber die stellen sich einfach quer. Ich empfinde das als unverschämt. Ich schließe einen Vertrag hab und ich bin der Kunde und habe die Macht. Ich weiß nicht, was die sich vorstellen.


      Im Mietvertrag steht gar keine qm-Zahl. Die stand nur im Wohnungsinserat und nach einem Jahr mit Erhalt der NK-Abrechnung bekam ich dann mit, dass meine Wohnung 5 qm kleiner ist als angepriesen. Finde ich auch toll, bei Wohnungspreisen von 15 EUR kalt den qm, da machen 75 EUR mehr oder weniger Miete pro qm (okay, Rechnung ist nicht ganz genau, wenn die qm-Zahl faktisch eh kleiner war) viel aus. Vor allem macht es mir viel aus, wenn man mich verarschen will. :(


      Nein, ein Sonderkündigungsrecht gibt es wegen der Anpassung an den Preisindex glaube ich nicht, aber das ist trotzdem ein guter Tipp, ich werde in den Versicherungsbedingungen nachlesen ob es ein Sonderkündigungsrecht gibt. Die normale Kündigungsfrist dürfte vermutlich schon abgelaufen sein, weil die die Beitragsrechnungen so abschicken, dass man die Kündigungsfrist dann nicht mehr einhalten kann.
      Ich habe es mir aber gerade vorhin nach Erhalt dieser E-Mail auch überlegt: Werde dort kündigen. Ich habe keine Zeit und Nerven jedes Jahr diesen Kampf auszutragen, dass die Versicherungssumme nicht nach oben angepasst wird wegen diesem dämlichen Preisindex. Muss nun nur schauen, wie andere Hausratversicherungen das machen.
      Mittlerweile überlege ich mir, die Hausratversicherung einfach ganz zu kündigen. Ich überlege noch, ob mir das Risiko zu hoch ist. Aber hätte mein Vermieter das nicht gefordert, wäre ich niemals auf die Idee gekommen, meinen Schrott zu versichern. Eine Haftpflichtversicherung habe ich, die macht Sinn, aber alle anderen Versicherungen sind meiner Meinung nach überflüssig.


      @Hush
      Nein, der Makler verdient ja auch wieder daran, d. h. die Beiträge sind noch höher und meistens haben die Makler weniger Ahnung als ich (ich habe ungefähr bei 20 Versicherungsgesellschaften damals angefragt, als ich meine PKV abgeschlossen habe und habe da die Erfahrung gemacht, dass ich größtenteils belogen wurde). Auch bei Telefonaten wegen meiner Krankenversicherung und der ersten Hausratversicherung die ich dann kündigte, wussten die Versicherungsmakler nicht Bescheid über ihre Bedingungen sondern erzählten mir einfach das, was sie glaubten, dass ich hören will. Z. B. sowas wie "ja, das ist natürlich mitversichert" (obwohl es NICHT mitversichert war, b. z. nur unter weiteren Bedingungen). Deshalb werde ich das nicht machen.
      Ich habe auch "nur" (sind mindestens eine zuviel) Versicherungen, nämlich PKV, Haftpflichtversicherung und diese verdammte Hausratversicherung.
      Vor allem ist es so, diese Makler können einem das blaue vom Himmel erzählen, dass sie dies und das geklärt hätten, aber am Ende ist es auch nicht so. Meine Eltern haben sehr viele Versicherungen und lassen sich regelmäßig beraten von Versicherungsmaklern, Steuerberatern, Anwälten etc. Von ihrem Steuerberater wurden sie so beraten, dass mein Vater eigentlich in den Knast gehen müsste. Ich vertraue Beratern nicht mehr. Einfach zu viele schlechte Erfahrungen.

      The post was edited 1 time, last by FruchtigBunt ().

    • Kennt ihr das von euch? Ihr wollt etwas schriftlich klären und bringt Belege bzw. sortiert das alles ordentlich, so dass das Gegenüber eigentlich seine Arbeit total gut erledigen könnte (ich kenne von meiner ehemaligen Arbeit, dass sich klar formulierte Briefe deutlich besser bearbeiten ließen, als irgendein Wust, den jemand hinschreibt oder am besten noch unsortiere und überflüssige Unterlagen vorlegte, zumindest ist das bei mir so).
      Der Sachverhalt ist bekannt, weil ich ihn gut dargelegt habe. Die Voraussetzungen sind auch bekannt, weil das irgendwo festgeschrieben steht (hier in diesen Versicherungsbedingungen, die mir bei Vertragsschluss ausgehändigt wurden und ich die auch dem PC gespeichert habe und die sich meines Wissens nach seitdem auch nicht geändert haben, jedenfalls wurde mir das nie mitgeteilt) und die Person möchte, statt das alles zu bearbeiten, mir irgendetwas am Telefon erzählen.

      ICH MÖCHE NICHT TELEFONIEREN. Ich möchte einfach nur, dass die diesen verdammten Vorgang bearbeiten, der meiner Meinung nach in maximal einer Viertelstunde zu bearbeiten ist. Das ist wirklich witzlos im Vergleich zu komplizierten Versicherungsänderungen etc. Man muss diese Erhöhung wegen dem Preisindex aus dem System nehmen und die Versicherungssumme, die pro qm angesetzt wurde durch die eheamligen qm teilen und mit den neuen qm multiplizieren und mir dann eine neue Zahlungsaufforderung schicken. Jedenfalls sollte das in den Grundzügen so funktionieren. Wahrscheiinlich setzt es das PC-Programm dort nicht um, oder die können nicht rechnen oder denken. ICH VERSTEHE ES NICHT UND ICH HASSE ES.

      Wäre nicht diese verfluchte Generalagentur zuständig, würde ich bei der Hauptstelle anrufen und die zur Sau machen. Wenn das so eine Zentrale ist, fällt es mir leichter. Aber die Zentrale verweist meistens an die Agentur, die noch weniger Ahnung haben, als die Leute in der Zentrale. Ich fühle mich einfach nur wieder ohnmächtig und nicht verstanden.
      Das ist der x-te Fall wo ich sachlich argumentiere, Dinge vortrage die Hand und Fuß haben, aber es wird nicht angemessen drauf reagiert und ich komme mir total veralbert vor. Ich soll bei diesem Azubi anrufen, der mir irgendwelche Verträge aufschwatzen wolle und mir von so einem Depp erklären lassen, wie der Hase läuft. Nein. ICH WEIß WIE DER HASE LÄUFT. Die sollen einfach nur ihre verdammte Arbeit machen. Herrgotts....... sorry

      Wie oft habe ich bei Behörden und Organisationen angerufen, war informiert (sehr gut informiert), meine Informationen waren korrekt und ich wurde belogen. Wurde einfach ganz dreist belogen und mir wurde erzählt, dass ich Mist erzähle, obwohl das, was ich vortrug kein Mist war, sondern sich in Gesetzen, in internen Papieren, in Gerichtsurteilen, Broschüren etc. befand oder mir vorher so zugesichert wurde. Aber die Menschen lügen. Die Menschen tun meistens fast alles zu ihrem Vorteil und machen vor fast nichts halt, um ihre eigenen Positionen und Anliegen durchzusetzen. Ich möchte einfach nur, dass dieser scheiß Vorgang so bearbeitet wird, wie es in den Versicherungsbedingungen steht. Das ist mal wieder zu viel verlangt. Zu viel mitgedacht, zu viel verstanden oder was weiß ich. Zu unbequem, zu undiplomatisch. Und wenn man so reagiert, gehts denen ja nicht mehr um die Sache, sondern sie sind gekränkt oder was weiß ich. Einfach nur inhaltlich etwas bearbeiten. WIESO GEHT DAS NICHT?

      The post was edited 2 times, last by FruchtigBunt ().

    • FruchtigBunt wrote:

      Wahrscheinlich hat ein Großteil der Leute keine Lust oder Zeit für so etwas, aber ich kann das nicht anders, weil ich sehr wissbegierig bin und meistens alles verstehen will, sonst fühle ich mich ohnmächtig.
      Zu denen gehöre ich auch. Ich habe eine Hausratversicherung und habe keine Ahnung, was Preisindex und Unterversicherungsverzicht ist. Ist mir auch egal, ich werde die Versicherung wahrscheinlich sowieso nie brauchen, sie kostet nicht viel, und auch wenn später nicht alles ersetzt wird, das meiste was ich habe, ist sowieso nicht viel wert.. FALLS es mir mal extrem langweilig sein sollte, und ich wirklich nicht weiß, womit ich mich beschäftigen sollte, dann würde ich mich vielleicht mal darum kümmern zu schauen, ob mit meiner Hausratversicherung alles in Ordnung ist. Bis dahin habe ich andere Prioritäten.

      Zu deinem eigenen Selbstschutz solltest du aber auch gut überlegen, wo du deine Energie reinsteckst und wo nicht.
      Dass du dich ohnmächtig fühlst, ist kein normaler Zustand, vielleicht solltest du da therapeutisch mal rangehen.
      Auch an das Zwanghafte, das muss nicht so sein, ist nichts, was du einfach hinnehmen musst. Daran kannst du arbeiten.

      Bezüglich der Hausratversicherung kannst du auch einfach gar nichts mehr machen. Die paar Kröten, die das dann ggf. wegen dem Preisindex hochgeht, können dir schlicht egal sein.


      FruchtigBunt wrote:

      Wie oft habe ich bei Behörden und Organisationen angerufen, war informiert (sehr gut informiert), meine Informationen waren korrekt und ich wurde belogen. Wurde einfach ganz dreist belogen und mir wurde erzählt, dass ich Mist erzähle, obwohl das, was ich vortrug kein Mist war, sondern sich in Gesetzen, in internen Papieren, in Gerichtsurteilen, Broschüren etc. befand oder mir vorher so zugesichert wurde.
      Ich könnte mir auch gut vorstellen, dass du da jeweils was missverstanden hast. Ein bisschen Internetrecherche ersetzt keine Ausbildung in einem bestimmten Beruf, und die Leute wissen in der Regel über ihr Metier, mit dem sie täglich zu tun haben, besser Bescheid als irgendein Laie, der ein paar Gesetzestexte im Internet angeschaut und fehlgedeutet hat. Sorry, aber das ist so.
      Alles wird galaktisch gut.
    • @Shenya


      Shenya wrote:

      Ich könnte mir auch gut vorstellen, dass du da jeweils was missverstanden hast. Ein bisschen Internetrecherche ersetzt keine Ausbildung in einem bestimmten Beruf, und die Leute wissen in der Regel über ihr Metier, mit dem sie täglich zu tun haben, besser Bescheid als irgendein Laie, der ein paar Gesetzestexte im Internet angeschaut und fehlgedeutet hat. Sorry, aber das ist so.

      Ich habe eine juristische Ausbildung (abgeschlossenes Studium). Ich finde es anmaßend, dass du mir nun auch unterstellen willst (ohne die jeweilige Situation zu kennen), dass ich etwas missverstanden hätte und dann auch noch behauptest, dass das Fakt sei. Dass die Leute in der Regel über ihr Metier besser Bescheid wissen, mit dem sie täglich zu tun haben ist ganz und gar nicht meine Erfahrung. Die Sachbearbeiter haben meiner Erfahrung nach so viel zu tun, dass sie keine Zeit dafür haben, Änderungen bzw. Neuerungen mitzubekommen und kennen sich damit aus, wie sie etwas in der Praxis handhaben, wie es aber vom Gesetzgeber oder den Vertragsbedingungen vorgesehen ist, interessiert sie herzlich wenig, weil 80% der Mitarbeiter meiner Erfahrung nach unfähig sind, Texte mittlerer Komplexität zu verstehen und die aus dem Grund erst gar nicht lesen, sondern lieber die Kollegen fragen.
      Ich finde es unverschämt, mich als "irgendeinen Laien" zu bezeichnen, der angeblich etwas "fehlgedeutet" hat und "ein bisschen Internetrecherche" betrieben hat. Bist du heute mit dem falschen Fuß aufgestanden oder was? :nerved: Ich finde den zitierten Passus von dir vollkommen uneinfühlsam, anmaßend und nicht durchdacht :thumbdown:
      Ich fühle mich missachtet dadurch und verletzt.
      @Shenya
      Kannst du dich dafür entschuldigen oder war das wirklich so gemeint? Ich behaupte ja nicht einfach, dass ich mich mit Dingen auskenne, wenn es nicht stimmen würde. Ich kenne die Grenzen meiner eigenen Kompetenz ganz gut.


      Shenya wrote:

      Dass du dich ohnmächtig fühlst, ist kein normaler Zustand, vielleicht solltest du da therapeutisch mal rangehen.
      Danke für den Tipp. Wenn ich normal wäre, wäre ich nicht in diesem Forum hier angemeldet. :nerved: Bis jetzt halfen mir meine Therapien in der Hinsicht nicht weiter.



      Shenya wrote:

      Zu denen gehöre ich auch. Ich habe eine Hausratversicherung und habe keine Ahnung, was Preisindex und Unterversicherungsverzicht ist. Ist mir auch egal, ich werde die Versicherung wahrscheinlich sowieso nie brauchen, sie kostet nicht viel, und auch wenn später nicht alles ersetzt wird, das meiste was ich habe, ist sowieso nicht viel wert.. FALLS es mir mal extrem langweilig sein sollte, und ich wirklich nicht weiß, womit ich mich beschäftigen sollte, dann würde ich mich vielleicht mal darum kümmern zu schauen, ob mit meiner Hausratversicherung alles in Ordnung ist. Bis dahin habe ich andere Prioritäten.
      Ich verstehe nicht, wie Menschen Versicherungen abschließen, ohne zu wissen, ob überhaupt das abgesichert ist, was sie brauchen. Aber wahrscheinlich machen das viele, um das Gefühl zu haben, sicher zu sein. Wenn dann erstmal ein Schadensfall eintritt, folgt möglicherweise das böse Erwachen. Das finde ich ziemlich naiv.


      Shenya wrote:

      Zu deinem eigenen Selbstschutz solltest du aber auch gut überlegen, wo du deine Energie reinsteckst und wo nicht.
      @Shenya
      Das sehe ich genauso.

      The post was edited 2 times, last by FruchtigBunt ().

    • FruchtigBunt wrote:

      Ich habe eine juristische Ausbildung (abgeschlossenes Studium).
      Wenn das so ist, dann verstehe ich das Problem trotzdem nicht, denn dann kannst du ja auf guter solider Basis argumentieren und kennst dich auch mit Widerspruch und Klage aus. Dann musst du dich nicht an Sachbearbeitern aufreiben.


      FruchtigBunt wrote:

      Kannst du dich dafür entschuldigen oder war das wirklich so gemeint? Ich behaupte ja nicht einfach, dass ich mich mit Dingen auskenne, wenn es nicht stimmen würde. Ich kenne die Grenzen meiner eigenen Kompetenz ganz gut.
      Ich entschuldigen? Niemals! :d
      Aber ich bin davon ausgegangen, dass du kein juristisches Studium hast, sondern einer dieser Leute bist, die nach ein bisschen Lektüre im Internet meinen, alles besser zu wissen als die Leute, die täglich mit etwas arbeiten. Solche gibt es nämlich auch. Wenn das bei dir nicht so ist, brauchst du dich auch nicht angesprochen fühlen.

      FruchtigBunt wrote:

      Bis jetzt halfen mir meine Therapien in der Hinsicht nicht weiter.
      Dann bist du vielleicht noch nicht an den Kern des Problems herangekommen. Aber es scheint ja wirklich ein großes Problem zu sein, sodass es sich lohnt, weiter daran zu arbeiten.
      Alles wird galaktisch gut.
    • FruchtigBunt wrote:

      Dann fahre ich also wieder 1500 km durch Deutschland, nur weil diese Leute hier von vorgestern sind und Patienten nicht ernstnehmen.
      jap.

      Ich sage es mal so, eigentlich dürfte man gadoliniumhaltige Kontrastmittel gar nicht mehr verwenden...

      "15.12.2017 - Umsetzung des Durchführungsbeschlusses
      Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) setzt mit Bescheid vom 13. Dezember 2017 den entsprechenden Durchführungsbeschluss der Europäischen Kommission C(2017) 7941 vom 23. November 2017 um. Damit wird das europäische Risikobewertungsverfahren nach Artikel 31 der Richtlinie 2001/83/EG zu gadoliniumhaltigen Kontrastmitteln abgeschlossen. Das Gutachten des Ausschusses für Humanarzneimittel (CHMP) vom 21. Juli 2017 (EMA /457616/2017) wird damit rechtsverbindlich.
      Die Europäische Kommission hat mit dem Beschluss entschieden, dass für die intravenös anzuwendenden linearen Kontrastmittel Gadodiamid, Gadopentetsäure und Gadoversetamid die Zulassungen in der EU ruhen sollen. Diese Maßnahme führt dazu, dass die betroffenen Kontrastmittel vom Markt genommen werden. Das Ruhen der betroffenen Zulassungen wird in Deutschland zum 28.02.2018 wirksam. Außerdem soll das Anwendungsgebiet des linearen Kontrastmittels Gadobensäure auf die Leberbildgebung eingeschränkt werden.
      Das intravenös anzuwendende lineare Kontrastmittel Gadoxetsäure ist ausschließlich für Leberbildgebungen zugelassen und kann dafür weiterhin angewendet werden. Außerdem kann Gadopentetsäure weiterhin intraartikulär (in das Gelenk) verabreicht werden, da die eingesetzte Gadoliniumdosis hierbei sehr niedrig ist."


      bfarm.de/SharedDocs/Risikoinfo…olinium-kernspin-neu.html

      deutsche-apotheker-zeitung.de/…altige-arzneimittel-ruhen
      aerzteblatt.de/nachrichten/735…-vier-MRT-Kontrastmitteln

      Rate mal, wie der Radiologe reagiert hat. :d
      Ich habe mein MRT jedenfalls ohne Kontrastmittel machen lassen.
      Kontrastmittel braucht man, um Krebs feststellen zu können, also ob ein wucherndes Gewebe oder sonstiges eine bösartige Struktur aufweist (der Stoff setzt sich nämlich verstärkt auf Krebszellen ab, was sich entsprechend im Bild darstellt.)
      Da ich aber sowieso eine OP machen musste, wollte ich nur grob wissen, wie es insgesamt aussieht.

      Ich würde sagen, wenn du das Risiko dieses Stoffes nicht tragen willst (was durchaus verständlich ist), solltest du eine Magenspiegelung oder Endoskopie oder beides machen lassen, je nach dem wo es weh tut.
      Ggf. auch zum Gynäkologen.
      „Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile.“
      (Aristoteles, griechischer Philosoph, 384 - 322 v. Chr.)

      The post was edited 1 time, last by Cloudactive ().

    • Shenya wrote:

      Ich entschuldigen? Niemals! :d

      Shenya wrote:

      Wenn das bei dir nicht so ist, brauchst du dich auch nicht angesprochen fühlen.
      Das ist ein "öffentliches" Forum, und keine Straßenecke.
      Wenn jemand etwas falsches über einen anderen schreibt und das einfach so stehen lässt, sieht es für Dritte so aus, als sei es wahr.
      Dein Einwand macht somit keinen Sinn, sondern ist mMn etwas unverschämt.
      „Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile.“
      (Aristoteles, griechischer Philosoph, 384 - 322 v. Chr.)
    • Shenya wrote:

      FruchtigBunt wrote:

      Ich habe eine juristische Ausbildung (abgeschlossenes Studium).
      Wenn das so ist, dann verstehe ich das Problem trotzdem nicht, denn dann kannst du ja auf guter solider Basis argumentieren und kennst dich auch mit Widerspruch und Klage aus. Dann musst du dich nicht an Sachbearbeitern aufreiben.
      @Shenya

      Vielleicht ist dir ja entgangen (oder du hast es vergessen?) dass man in der NT-Welt mit logischen Argumenten auf solider Basis nicht weiterkommt. Mir nun auch noch vorzuwerfen, wo denn mein Problem sei, ist schon wirklich eine Unverschämtheit seinesgleichen.


      Shenya wrote:

      Wieso? Ich bin von falschen Voraussetzungen ausgegangen, das steht doch auch da.
      Lebt damit. Sowas kommt vor, gerade im Internet.
      Ah ja, du machst einen Fehler (schließt aus nicht bekannten Quellen), dass ich unfähig zur Recherche sei und nur irgendwas blöd im Internet rumsuche und wälzt das dann darauf ab, dass das doch da stammt und man damit leben solle.
      Du bist wirklich ausgesprochen geistreich heute.


      Shenya wrote:

      Ich könnte mir auch gut vorstellen, dass du da jeweils was missverstanden hast. Ein bisschen Internetrecherche ersetzt keine Ausbildung in einem bestimmten Beruf, und die Leute wissen in der Regel über ihr Metier, mit dem sie täglich zu tun haben, besser Bescheid als irgendein Laie, der ein paar Gesetzestexte im Internet angeschaut und fehlgedeutet hat. Sorry, aber das ist so.
      @Shenya
      Ich wüsste im Übrigen auch überhaupt nicht, was man bei einer fehlerhaften qm-Zahl (bei einer Hausratversicherung, deren Beitragssumme sich nach den qm-Wohnfläche errechnet) groß recherchieren müsste. Und dass man gegen die Erhöhung wegen Anpassung an den Preisindex Widerspruch einlegen kann, steht sogar hinten auf dem Versicherungsschein drauf.

      The post was edited 1 time, last by FruchtigBunt ().

    • Cloudactive wrote:

      Shenya wrote:

      Ich entschuldigen? Niemals! :d

      Shenya wrote:

      Wenn das bei dir nicht so ist, brauchst du dich auch nicht angesprochen fühlen.
      Das ist ein "öffentliches" Forum, und keine Straßenecke.Wenn jemand etwas falsches über einen anderen schreibt und das einfach so stehen lässt, sieht es für Dritte so aus, als sei es wahr.
      Dein Einwand macht somit keinen Sinn, sondern ist mMn etwas unverschämt.
      @Cloudactive

      Danke. Der ist nicht nur deiner Meinung nach unverschämt. Ich finde das Verhalten von @Shenya anmaßend. Ich werde hier im Prinzip als unfähig diffamiert und wenn ich darauf hinweise, dass die unhaltbaren Schlussfolgerungen nicht stimmen, ich mich verletzt fühle und um eine Entschuldigung bitte, kriege ich "Ich entschuldigen? Niemals!" an den Kopf geknallt.
      Das ist einfach nur unterste Schublade. :thumbdown:


      Shenya wrote:

      Aber ich bin davon ausgegangen, dass du kein juristisches Studium hast, sondern einer dieser Leute bist, die nach ein bisschen Lektüre im Internet meinen, alles besser zu wissen als die Leute, die täglich mit etwas arbeiten. Solche gibt es nämlich auch. Wenn das bei dir nicht so ist, brauchst du dich auch nicht angesprochen fühlen.
      @Shenya
      Eigentlich war es unnötig, mich vor dir zu rechtfertigen.
      Vielleicht ist dir entgangen, dass es Menschen gibt, die selbst ohne abgeschlossene Ausbildung fähig sind, in einer Bibliothek oder sonstwo (was ist z. B. an einem Gesetzestext, den ich bei Juris abrufe, statt in die Bibliothek zu gehen schlechter als an dem Text der in der Bibliothek zu finden ist?) Dinge zu recherchieren bzw. sich mit Themen zu beschäftigen bzw. diese ernsthaft privat zu "studieren" und die durchaus das fachliche Niveau von durchschnittlichen Sachbearbeitern erreichen.
      Das ist bei Aspergern sogar typisch. Aufgrund von Spezialinteressen wird sehr oft vom Wissen her das Niveau von Fachleuten erreicht bzw. übertroffen. Solche Menschen lesen die Fachbücher, die die Azubis während 3 Jahren Ausbildung durchackern in zwei Monaten durch, verschlingen alles Wissen zu bestimmten Themen etc.
      Ich behaupte nicht, dass jemand opierieren kann, weil er das alles nachgelesen hat, ich behaupte auch nicht, dass jemand ein Haus errichten kann, weil er sich mit Bautechnik auskennt (also z. B. handwerkliche Dinge). Wenn es aber um Dinge geht, bei denen es rein ums Wissen geht (vor allem rechtliche Sachverhalte), dann ist das durchaus möglich und nicht unüblich.
      So viel müsstest du doch über Asperger mittlerweile wissen, oder? :nerved: :nerved: :nerved:

      Es sagt auch viel über deine Art zu denken aus, wenn du (ohne weiteres Wissen oder Nachfragen) pauschal davon ausgehst, dass ich "einer dieser Leute" sei, die sich "ein bisschen Lektüre" "im Internet" reinziehen würden und dann von sich denken "alles besser zu wissen". Das sind deine Vorteile. Du hast weder nachgefragt, wo ich recherchiere (auch im Internet kann man sehr gute Quellen finden) noch wie lange ich das getan habe (wobei man auch mit ein bisschen Recherche die richtigen Dinge finden kann, wenn man weiß wie man richtig recherchiert, das steht nicht unbedingt im Verhältnis zur aufgewendeten Zeit wenn man auf einen Grundstock an Wissen in dem Sachgebiet aufbaut), aber schließt, dass das so gewesen sei. Das ist einfach nur einfältig. :thumbdown:

      Dazu schließt du aus meinen Beiträgen, dass ich glauben würde "alles besser zu wissen" und scherst mich über einen Kamm mit "einer dieser Leute". Genauso einfältig. Vielleicht schließt du ja von dir auf andere? :x
      Von jemandem mit Asperger hätte ich wirklich etwas mehr Grips erwartet.

      The post was edited 2 times, last by FruchtigBunt ().

    • Cloudactive wrote:

      FruchtigBunt wrote:

      Dann fahre ich also wieder 1500 km durch Deutschland, nur weil diese Leute hier von vorgestern sind und Patienten nicht ernstnehmen.
      jap.
      Ich sage es mal so, eigentlich dürfte man gadoliniumhaltige Kontrastmittel gar nicht mehr verwenden...

      "15.12.2017 - Umsetzung des Durchführungsbeschlusses
      Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) setzt mit Bescheid vom 13. Dezember 2017 den entsprechenden Durchführungsbeschluss der Europäischen Kommission C(2017) 7941 vom 23. November 2017 um. Damit wird das europäische Risikobewertungsverfahren nach Artikel 31 der Richtlinie 2001/83/EG zu gadoliniumhaltigen Kontrastmitteln abgeschlossen. Das Gutachten des Ausschusses für Humanarzneimittel (CHMP) vom 21. Juli 2017 (EMA /457616/2017) wird damit rechtsverbindlich.
      Die Europäische Kommission hat mit dem Beschluss entschieden, dass für die intravenös anzuwendenden linearen Kontrastmittel Gadodiamid, Gadopentetsäure und Gadoversetamid die Zulassungen in der EU ruhen sollen. Diese Maßnahme führt dazu, dass die betroffenen Kontrastmittel vom Markt genommen werden. Das Ruhen der betroffenen Zulassungen wird in Deutschland zum 28.02.2018 wirksam. Außerdem soll das Anwendungsgebiet des linearen Kontrastmittels Gadobensäure auf die Leberbildgebung eingeschränkt werden.
      Das intravenös anzuwendende lineare Kontrastmittel Gadoxetsäure ist ausschließlich für Leberbildgebungen zugelassen und kann dafür weiterhin angewendet werden. Außerdem kann Gadopentetsäure weiterhin intraartikulär (in das Gelenk) verabreicht werden, da die eingesetzte Gadoliniumdosis hierbei sehr niedrig ist."


      bfarm.de/SharedDocs/Risikoinfo…olinium-kernspin-neu.html

      deutsche-apotheker-zeitung.de/…altige-arzneimittel-ruhen
      aerzteblatt.de/nachrichten/735…-vier-MRT-Kontrastmitteln

      Rate mal, wie der Radiologe reagiert hat. :d
      Ich habe mein MRT jedenfalls ohne Kontrastmittel machen lassen.
      Kontrastmittel braucht man, um Krebs feststellen zu können, also ob ein wucherndes Gewebe oder sonstiges eine bösartige Struktur aufweist (der Stoff setzt sich nämlich verstärkt auf Krebszellen ab, was sich entsprechend im Bild darstellt.)
      Da ich aber sowieso eine OP machen musste, wollte ich nur grob wissen, wie es insgesamt aussieht.

      Ich würde sagen, wenn du das Risiko dieses Stoffes nicht tragen willst (was durchaus verständlich ist), solltest du eine Magenspiegelung oder Endoskopie oder beides machen lassen, je nach dem wo es weh tut.
      Ggf. auch zum Gynäkologen.
      @Cloudactive

      Ich hatte bei meinen Anfragen sogar als Begründung die Verfahren des BfArm bzw. der EMA (weiß jetzt die genauen Quellen nicht mehr, jedenfalls auch die offiziellen Dokumente und Rote-Hand-Briefe (!) zitiert und wurde damit nicht ernst genommen. Wenn ein Roter-Hand-Brief erstellt wird, muss schon etwas wirklich im Argen liegen, denn so schnell geschieht das nicht.

      Ich weiß nicht, wie der Radiologie bei dir reagiert hat? Kannst du mir sagen wie? Ich habe es nicht hinbekommen, die Untersuchung ohne Kontrastmittel durchführen zu lassen und habe deshalb auf die Untersuchung ganz verzichtet. In meinem Fall bräuchte man das Kontrastmittel gar nicht (es geht um Divertikel im Magen-Darm-Bereich), was auch so in Fachartikeln steht, aber die sind in der Praxis offenbar noch nicht angekommen...

      Wie hast du es geschafft, die Untersuchung ohne das Kontrastmittel machen zu lassen? Ich las hier schon als Tipp, dass man sich einfach weigern soll, diese Gefahrenbelehrung zu unterschreiben, weil man das Mittel dann nicht gespritzt bekommt, weil der Arzt ja sonst selbst verantwortlich wäre. Und wer will schon dafür verantwortlich sein, einem möglicherweise gesunden Menschen hochgiftige Substanzen zu spritzen, von deren Benutzung sogar die EU abrät. :m(:

      Na ja, egal. Magenspiegelung und Endoskopie können das angeblich nicht ermitteln. Aber ich habe das Thema ad-acta gelegt. Ich ernähre mich mittlerweile anders und höre auf meinen Körper was mir gut tut. Von diesem ganzen Ärztetheater wird man nur krank.

      Ich finde es da wieder genau das gleiche. Ich hatte diese ganzen Meldungen der Arzneimittelbehörden recherchiert und Fachabhandlungen darüber gelesen und wenn man einen Radiologen fragt heißt es "ach nein, da müssen Sie sich keine Sorgen machen". Sowas gehört angezeigt wegen Körperverletzung. Und dann kriegt man hier zu hören, dass man ein Laie sei und zu blöd zum Recherchieren.

      Neulich kam auch im Fernsehen eine Art Verbraucherschutzsendung. Da ging es um Frauen, denen Brustimplantate aus Silikon eingesetzt wurden mit der Behauptung der Ärzte, die würden lebenslang halten und eine Autoimmunerkrankung deswegen "sei so wahrscheinlich wie einem grünen Marsmännchen auf der Straße zu begegnen". Da dachte ich mir auch nur wieder, für wie blöd einen diese Ärzte eigentlich verkaufen wollen. Ein Arzt, berichtete dann aus neutraler Sicht (wozu Schönheitschirurgen offenbar größtenteils nicht fähig sind), dass es niemals von irgendeinem Hersteller oder irgendeiner Behörde nachgewiesen wurde, dass die Silikonimplantate lebenslang haltbar sind. Und sowas wird dann den Frauen als "unbedenklich" eingepflanzt und wenn sie nach Risiken fragen, werden diese verschwiegen und die Frauen als lächerlich hingestellt. Zwei der vorgestellten Frauen bekamen von diesem Silikon eine schwere Autoimmunerkrankung (was als Nebenwirkung bekannt ist). Bei der einen Frau wurde das Siliokonkissen in der Brust vom Körper so angegriffen dass es komplett zerfetzt wurde und sich mit dem Gewebe verwachsen hatte, so dass es gar nicht mehr herausoperiert werden konnte. Die Frau hat jetzt in ihrem ganzen Körper Silikon und wird die Autoimmunerkrankung deswegen nicht mehr los.

      Ich wehre mich einfach ganz wehement gegen dieses "Todschlagargument", dass man als "Laie" keine Ahnung habe. Als nicht originär in einem speziellen Beruf Ausgebildeter kann man sogar sehr viel mehr Ahnung haben als diejenigen, die ausgebildet wurden. Es kommt eben einfach drauf an.

      Die Reaktion von @Shenya zeigt mir auch mal wieder, dass das Problem noch wo ganz anders liegt. Es wird mir nicht abgenommen, dass ich Dinge verstehe und intelligent bin. Immer wieder wird man nicht ernst genommen und selbst hier in diesem Forum von Leuten (die es eigentlich besser wissen müssten) in eine komplett falsche Ecke gestellt. Es reicht auch nicht, dass man seine Hochbegabung hat überprüfen lassen (habe ich aus Ohnmacht machen lassen, weil mir auch meine Therapeuten das Gefühl und die Rückmeldung gaben, dass ich mir meine Intelligenz nur einbilde und narzisstisch sei). In Deutschland muss man offenbar für alles ein Papier haben, um ernst genommen zu werden. :x :x

      Vielleicht würde es Sinn ergeben, mich näher mit der Hochbegabung zu beschäftigen. Mich kotzt es einfach dermaßen an, mir immer wieder vorhalten lassen zu müssen, dass ich mir nur einbilde, Dinge zu verstehen. Da kommt z. B. die Ohnmacht her. Hätte ich nicht Asperger (und könnte meine Intelligenz gewinnbringend einsetzen), könnte ich mit so dummen Kommentaren wie denen von @Shenya umgehen und einfach blöd zurückkontern. Aber so darf ich mir stattdessen anhören lassen, dass ich doch mal eine Therapie machen könnte (ich also krank sei).

      Schlimm, wenn man mit Hochbegabung und Asperger selbst von Betroffenen den Tipp bekommt, das in der Therapie zu bearbeiten, statt dass diese erkennen, was ihr Verhalten bewirkt hat. Aber letzten Endes ist es wohl so: Ich kann damit nicht umgehen, also muss ich es üben. Egal ob in der Therapie oder hier oder sonstwo.

      The post was edited 3 times, last by FruchtigBunt ().

    • FruchtigBunt wrote:

      Ich weiß nicht, wie der Radiologie bei dir reagiert hat? Kannst du mir sagen wie? Ich habe es nicht hinbekommen

      FruchtigBunt wrote:

      Wie hast du es geschafft, die Untersuchung ohne das Kontrastmittel machen zu lassen?
      Also, zunächst mal rief meine Mutter dort an und erkundigte sich, ob Kontrastmittel eingesetzt würden.
      Die Person am Telefon meinte, das würde der Arzt entscheiden.

      Als wir dann dort waren, gab es erst mal einen Informationsbogen, wo ich mit leichtem Entsetzen feststellen musste, dass Gadolinium tatsächlich noch verwendet wird.
      Es war schon nach dem Wirksamwerden des Verbots.
      Jedenfalls kreuzte ich dann "Nein, ich bin nicht damit einverstanden" an und dann kam nochmal ein Gespräch mit dem Radiologen.
      Der sah das Kreuzchen und war sichtlich "genervt", als wäre ich ein bockiges Kind xD.
      Er fragte mich, ob ich sicher sei, und ich meinte nur "ja, sehr sicher".
      Er betonte, dass das ihre Diagnostikmöglichkeiten einschränken würde, aber mehr auch nicht.
      „Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile.“
      (Aristoteles, griechischer Philosoph, 384 - 322 v. Chr.)
    • @FruchtigBunt

      Ich gebe ja zu, dass ich mich auch ärgere, wenn man versucht, mich "für doof zu verkaufen", obwohl ich "im Recht bin" (nicht nur vermeintlich, sondern wirklich!). Ich kann dann auch extrem impulsiv werden, wenn ich so aufgeregt bin.

      Das Problem ist nur, dass du mit deinem momentanen aufgeregten und aggressiven Ton bei NTs nicht weiter kommst, egal wie sehr du Recht hast. Einen NT Sachbearbeiter interessiert deine persönliche Stimmungslage nicht. Versicherungen sind nicht daran interessiert, Fehler zu ihren Ungunsten zu beheben. Die Mitarbeiter sind z.T. richtig geschult darin, alles erstmal abzuwehren, was Kosten verursacht bzw. Einnahmeverlust bedeutet. Die meisten Menschen geben dann auf, wenn es sich um geringe Beträge handelt, da macht's die Masse.

      Was @Shenya meinte, ist, dass man gut überlegen sollte, wie viel Energie man in eine Angelegenheit steckt, die einem im Endeffekt "nur" 5 € pro Jahr einspart.

      Bringt es dir wirklich etwas, wenn du für diesen Betrag einen Meltdown riskierst? Geht es dir erst besser, wenn du das erreicht hast, was du möchtest? Wenn ja, dann muss du den Vorgang bis zu Ende durchziehen.

      Du wirst nur von den wenigsten (NTs wie Aspies) das erhoffte Verständnis und die erhoffte Bestätigung für dieses Vorgehen finden. Ich habe für ein solches Vorgehen mal eine Abmahnung riskiert, während ich keinerlei Vorteile davon hatte, außer dass ich Recht bekam. Im Nachhinein hat sich das für meinen Seelenfrieden nicht gelohnt.

      Ich wünsche dir für deine Entscheidung viel Erfolg und Glück, sowie eine große Portion Gelassenheit.

      PS: Wenn du dich im Versicherungswesen so gut auskennst, sollte dir der Unterschied bekannt sein. @Hush schlug dir einen (freien) Versicherungsmakler vor. Das ist jemand, der unabhängig die Angebote von verschiedenen Versicherungen vergleicht und dir das beste Angebot raus sucht. Was du meinst, ist ein Versicherungsvertreter ;) . Ein Makler wird aber meistens nur engagiert seine Suche durchführen, wenn es sich für ihn lohnt, d.h. wenn du entsprechend teure oder mehrere Versicherungen abschließen willst.
    • Shenya wrote:

      Wieso? Ich bin von falschen Voraussetzungen ausgegangen, das steht doch auch da.
      Lebt damit. Sowas kommt vor, gerade im Internet.
      @Shenya
      Ja du bist von falschen Vorraussetzungen ausgegangen, die du selber gesetzt hast. Du hast dich vertan und könntest das wenn du dich schon nicht entschuldigst, das wenigstens zurücknehmen. Stattdessen tust du so als wäre es ihr Problem, dass du die Lage falsch eingeschätzt hast bzw. einfach was angenommen hast. Und ja es kommt oft vor, dass Leute irgendwas lesen und denken sie hätten Ahnung, meistens hättest du also Recht gehabt, jetzt hattest du Pech, leb damit und steh dazu, anstatt so tolle Argumente zu liefern wie das sowas im Internet oft vorkommt. Im Internet gibt es auch sehr viel Hate speech, toll ist das trotzdem nicht.


      Shenya wrote:

      Zu deinem eigenen Selbstschutz solltest du aber auch gut überlegen, wo du deine Energie reinsteckst und wo nicht.
      Dass du dich ohnmächtig fühlst, ist kein normaler Zustand, vielleicht solltest du da therapeutisch mal rangehen.
      Auch an das Zwanghafte, das muss nicht so sein, ist nichts, was du einfach hinnehmen musst. Daran kannst du arbeiten.

      Bezüglich der Hausratversicherung kannst du auch einfach gar nichts mehr machen. Die paar Kröten, die das dann ggf. wegen dem Preisindex hochgeht, können dir schlicht egal sein.
      Und das hier finde ich in seiner Pauschalität auch absurd. Also klar sollte man sich überlegen, was einem wichtig ist. Aber fruchtigbunt sind halt die Enhaltung von Regeln sehr wichtig und das sich alle dran halten, was in einem Autistenforum jetzt wirklich nix Besonderes oder Merkwürdiges sein sollte.
      Und dann kann man überlegen wie man damit umgeht. Aber vorzuschlagen zu lernen, dass es einem einfach nicht mehr wichtig sein sollte ist ja extrem pauschal und nutzlos. Gerade wenn das einfach zu einem gehört, es soll ja sowas geben wie Prinzipien die einem wichtig sind. Dann arbeitet man nicht daran die Prinzipien zu ändern, sondern eher wie man sie besser umsetzt oder man die negativen Gefühle nicht an sich heranlässt.
      Insgesamt halte ich deinen Beitrag da für wenig hiflreich und enfühlsam.



      @FruchtigBunt
      Also man hat vielleicht herausgehört, dass ich das auch kenne, dass es mich nervt wenn Leute sich nicht an die Regeln halten und versuchen mir etwas zu erzählen was nicht stimmt um sich Vorteile zu verschaffen. Das man sich da ohnmächtig fühlt finde ich nicht so unnormal, immerhin entmündigt der andere einen dadurch auch irgendwie. Der eine Teil ist eben zu gucken wie man besser die Sachen so kommunizieren kann, dass man Erfolg hat. Der andere und ja das fällt mir auch schwer ist sich das nicht so zu Herzen (RW) zu nehmen. Tief durchatmen und versuchen sich abzulenken. Leichter gesagt als getan +seufz+

      The post was edited 1 time, last by Zodd ().

    • @FruchtigBunt

      Shenya hat so etwas auch schon bei mir gebracht - obwohl ich mich auf die offiziellen Dokumente und Texte berufen hatte. Das fand ich damals auch sehr frech und anmaßend. Ist vielleicht einfach ihre Art..?

      Darüber aufregen bringt nicht wirklich was.
      「人上人不造」 All Men Are Created Equal

      It's simple. There are no guarantees. I have to trust in luck. That is all.