Ohnmacht beim Auskünfte einholen (Umgang mit Fehlinformationen bzw. keinen Infos)

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    • Ohnmacht beim Auskünfte einholen (Umgang mit Fehlinformationen bzw. keinen Infos)

      Mir geht es schlecht. Ich habe gerade mehrere Vorgänge, wo es immer wieder um das gleiche Problem geht. Eine Sache belastet mich im Moment gerade sehr stark. Ich möchte versuchen, das hier loszuwerden, weil ich sehr starke Anspannung deswegen habe und hoffe, dass hier jemand Verständnis hat :| bzw. dass ich mich besser verstanden und nicht mehr so ohnmächtig fühle.

      Wegen meiner Magen- und Darmprobleme soll ein MRT des Dünndarms vorgenommen werden. In der Regel werden für MRT Kontrastmittel verwendet. Früher mit radioaktiven Stoffen, heute mit anderen "Giften". In der Regel werden heute gadoliniumhaltige Mittel verwendet. Da ich mich darüber informiert habe und für mich feststeht, dass ich diese Gifte nicht meinem Körper zuführe (sogar die EU warnt in einem Rote-Hand-Brief vor der Anwendung und empfiehlt diese nur, wenn es gar nicht anders möglich ist, da Rückstände des Gifts auch noch nach mehreren Jahren im Körper des Menschen zu finden sind, während man früher einfach pauschal sagte, das wird schon keinen Schaden anrichten), habe ich weiter recherchiert und in Regensburg am Klinikum einen Arzt gefunden, der davon berichtete, dass MRT des Abdomen heutzutage auch teilweise ohne Kontrastmittel genauso durchgeführt werden können und die Untersuchungen mit den Kontrastmitteln veraltet seien. Der Arzt am Klinikum Regensburg macht auf mich einen informierten und aufgeklärten Eindruck.

      Nun wollte ich das MRT ohne Kontrastmittel machen lassen. Dazu fragte ich bei zwei MRT-Praxen an, ob die Untersuchung (genau beschrieben was gemacht werden soll) auch ohne Kontrastmittel durchgeführt wird. Bei der einen Praxis erhielt ich zwei E-Mails dass ich persönlich anrufen solle um meine Fragen zu klären (was die andere Praxis sich geleistet hat, brauche ich hier nicht schreiben aus Datenschutzgründen)

      Weil heute morgen die zweite Mail kam, hat es mir gereicht und ich dachte, so jetzt will ich doch mal wissen, was dabei rauskommt. Ich befürchtete, dass man mich dort am Telefon davon überzeugen will, dass ich die Untersuchung mit Kontrastmittel durchführe und dass das gar nicht gefährlich sei. Auf diese Rechtfertigung hatte ich eigentlich keine Lust. Aber irgendwo war noch ein bisschen Resthoffnung, dass die vielleicht grundsätzlich nichts per E-Mail klären und ich die Auskünfte eben per Telefon erhalten werde.
      Nun rief ich also dort an unter der Nummer unter der ich mich melden sollte, eine Arzthelferin war am Apparat.

      Was mich vollkommen entsetzte, ist die Aussage der Arzthelferin, dass sie überhaupt nicht wisse, was ein "MRT nach Sellink" sei (Standard bei MRT im Darmbereich) und dass MRT "eigentlich immer" mit Kontrastmitteln durchgeführt würden. Wieso ich überhaupt anrufe und das frage. Ich kam mir direkt wieder nicht ernst genommen vor. Ich habe das Nicht-Wissen (wie kann man als Mitarbeiterin nicht einmal wissen, was ein MRT nach Sellink ist????) als Vorwurf gegenüber mir aufgefasst, so als wollte mir die Mitarbeiterin sagen, von welchem Mist ich da überhaupt spreche (so kam es jedenfalls rüber, andernfalls wird wohl niemand so dumm sein, zuzugeben, dass er nicht wisse, was eine Fachuntersuchung ist).

      Ich erklärte, dass ich das MRT ohne Kontrastmittel durchführen möchte, eine Mail geschrieben habe und die Antwort bekam, dass ich mich telefonisch melden soll um das am Telefon persönlich zu besprechen. Daraufhin wurde ich gefragt, ob ich Kontaktdaten in der Mail angegeben hätte, was ich bejahte (die Mailadresse ist eine Kontaktdate bzw. -datum). Es wurde mir mitgeteilt, dass man sich darum kümmert und aufgelegt. Wie ich diese Menschen hier kenne, wird sich niemand mehr mit mir in Kontakt setzen. Das war vermutlich ein eleganter Versuch, mich loszuwerden.

      Ich bin wütend. Ich habe am ganzen Körper Gänsehaut. 8o 8o Und das seit Minuten.
      Ich fühle mich ohnmächtig.
      Ich fühle mich in die Ecke der Menschen gedrängt, die man nicht ernstzunehmen braucht. Ich denke, dass mein Wunsch, dieses Kontrastmittel nicht zu lehmen, legitim ist (ich kann selbst abwägen, ob ich wegen Magen-Darmproblemen lebenslang Gift in meinem Körper haben möchte) oder ob ich die Magen-Darm-Sache versuche, auf anderem Wege auszukurieren. Ich denke, dass es legitim ist, sich vor einer ärztlichen Behandlung zu informieren.

      Ich verstehe nicht, wieso die Abläufe permanent so sind. Wieso einem niemand Auskünfte geben kann (icih hatte die Mail sogar in Durchschrift an den Radiologiearzt geschickt). Wieso sagt man mir, ich solle anrufen und mich erkundigen, wenn das Personal überhaupt keine Auskünfte geben kann? WIESO LÄUFT DAS SO AB??????????????? SIND DIE SO DUMM? (ich sage ja). Dumm und dreist.
      :x :x :x :x
      Ich bin stinkesauer.

      Mittlerweile überlege ich, diesen Arzt in Regensburg anzuschreiben, ob er die Untersuchung ohne Kontrastmittel tatsächlich anbietet. Dann fahre ich also wieder 1500 km durch Deutschland, nur weil diese Leute hier von vorgestern sind und Patienten nicht ernstnehmen.
      Aber wahrscheinlich läuft es für mich darauf hinaus, dass ich die weitere Aufklärung meiner Probleme beende.
      Von diesen psychischen Problemen, die ich dadurch bekomme, würde es mich nicht wundern, wenn man Magengeschwüre bekommt. Ich habe es einfach nur noch satt.


      Es gibt noch einen weiteren Fall, wo ich auch Bullshit erzählt bekam per E-Mail, aber es nicht schaffe, per Telefon nochmals nachzuhaken, weil ich daran scheitere, mir einen Telefonablaufplan zurechtzulegen. Das Problem ist, dass ich, wenn die Person am Telefon ist, die die Mail geschrieben hat, etwas anderes sagen muss, als wenn jemand neues drangeht, weil ich mich sonst selbst rauskicke, wenn ich jedesmal das gleiche sagen würde (das ist mir vorhin bewusst geworden).
      In diesem Fall geht es definitiv um Fehlinformationen, weil mir da gesagt wurde, dass ich an der Autismusambulanz Rezepte für eine Psychotherapie bekommen würde.
      Ich bin mir zu 99,9% sicher, dass man "Rezepte" für Medikamente bekommt, "Verordnungen" für Ergotherapie z. B., aber eine Psychotherapie nicht über ein "Rezept" abläuft. Vor allem verstehe ich nicht, wieso die Autismusambulanz Rezepte für Behandlungen ausstellt, wo ich doch aus einer Hand alle Behandlungen an der Autismusambulanz haben möchte.
      Dazu läuft permanent der Anrufbeantworter mit dem Text, dass ich außerhalb der Sprechzeiten anrufe, obwohl ich genau während dieser Sprechzeiten anrief.

      Dazu noch das Problem mit dem Wohnberechtigungsschein, wo mir die Haushaltsbescheinigung verweigert wird.
      Ich bin einfach total fertig mit den Nerven.

      The post was edited 3 times, last by FruchtigBunt ().

    • FruchtigBunt wrote:

      wie kann man als Mitarbeiterin nicht einmal wissen, was ein MRT nach Sellink ist????
      Das ist im Normalfall eine Art "Telefonistin", deren Haupttätigkeitsfelder darin bestehen, Termine zu vereinbaren, die Öffnungszeiten zu vermitteln und im besten Falle ein Rezept auszudrucken. Was erwartest du?
      What doesn't kill me makes me stranger.
    • FruchtigBunt wrote:

      Wegen meiner Magen- und Darmprobleme soll ein MRT des Dünndarms vorgenommen werden
      Bist Du sicher, dass es MRT ist und nicht CT? CT geht ohne Kontrastmittel nicht (Verabreichung oral und/oder in die Blutbahn). MRT wird eigentlich für Untersuchung von Knochen und Knorpel angewendet ohne Kontrastmittel (da keine radioaktive Bestrahlung), CT bei "Weichteilen".
      Gruß
      Joe
      2 + 2 = 4
    • @FruchtigBunt es gibt noch ein sogenanntes "Hydro MRT". Das hatte ich selbst noch nicht, deshalb müsstest du es googleln o.ä..
      Ich kenne nur MRT Sellink, welches sehr gut den Dünndarm darstellt.
      Wenn es dir schlecht geht, solltest du abwägen ob eine schnelle Behandlung mehr Sinn macht, oder ob du dir noch Zeit nehmen kannst.
      Hast du eine Entzündung im Darm? Oder ist das noch nicht klar?
      *zu viele Menschen verwechseln Glück mit Spaß*
    • Ich sehe das auch so. Arzthelferinnen sind Telefonistinnen mit ein bisschen Hintergrundwissen und haben kein Medizinstudium hinter sich. Da solltest du direkt mit dem Arzt sprechen, was natürlich in großen Praxen schwierig ist.
      Ich hatte mal ein MRT des Bauchraumes, ohne Kontrastmittel, das war in Hamburg (Israelitisches Krankenhaus). Da war ich aber eine ganze Woche und die haben alle möglichen Untersuchungen gemacht. Da konnte man mit den Ärzten auch alles in Ruhe besprechen. Kann ich nur empfehlen.
      Wegen des Wohnberechtigungsscheines würde ich tatsächlich in der Zielgemeinde nochmal nachfragen. Denn du könntest ja jetzt mit jemandem zusammenleben aber dann "auseinanderziehen". Das kommt doch ständig vor, also bringt es doch überhaupt nichts wenn die wissen wollen wie du jetzt lebst. Mein Exmann hat damals auch völlig problemlos einen Wohnberechtigungschein bekommen als wir den Ehehaushalt aufgelöst haben, obwohl wir zusammengelebt hatten.
      Mit Meldebehörden habe ich aber auch schon Probleme gehabt. Die Kinder leben ja bei meinem Exmann, ich habe zwischendurch in einer anderen Gemeinde gelebt, und bin dann wieder zurückgezogen. Das Programm hat das nicht auf die Reihe bekommen, der Fall war nicht vorgesehen. Sie mussten dann die Kinder komplett löschen und wieder eintragen. Ich saß da fast 60 min. Total bescheuert. :m(:
      Life is now
    • Das Kontrastmittel beim MRT Sellink müsstest du "nur" trinken (ca. 1 - 1,5 Liter in einer halben Stunde).
      Gespritzt wird dir über einen Zugang noch Buscopan damit der Darm ruhig ist.
      *zu viele Menschen verwechseln Glück mit Spaß*
    • Joe von S. wrote:

      MRT wird eigentlich für Untersuchung von Knochen und Knorpel angewendet ohne Kontrastmittel
      Ich hatte auch schon ein MRT mit Kontrastmitteln. Dadurch sollten Flüssigkeitsansammlungen in Gelenken sichtbar gemacht werden, was auch hervorragend funktioniert hat. Einschließlich meiner fast vollen Blase, die auf einigen Bildern alles überstrahlt hat. :lol:
      What doesn't kill me makes me stranger.
    • Eismensch wrote:

      Das ist im Normalfall eine Art "Telefonistin", deren Haupttätigkeitsfelder darin bestehen, Termine zu vereinbaren, die Öffnungszeiten zu vermitteln und im besten Falle ein Rezept auszudrucken. Was erwartest du?
      So ist das.

      FruchtigBunt wrote:

      Dazu läuft permanent der Anrufbeantworter mit dem Text, dass ich außerhalb der Sprechzeiten anrufe, obwohl ich genau während dieser Sprechzeiten anrief.

      Dazu noch das Problem mit dem Wohnberechtigungsschein, wo mir die Haushaltsbescheinigung verweigert wird.
      Ich bin einfach total fertig mit den Nerven.
      Supernervig das mit dem AB. Ist aber normal, wenn besetzt ist oder der Ansprechpartner auf dem Klo oder draussen eine rauchen, oder was auch immer.
      Ich habe heute Bürotag und viele solcher Telefonate, da muss man durch (RW) ist zwar ein blöder Spruch irgendwie, aber leider wahr.

      Tief durchatmen und nochmals versuchen. Irgendwann klappt es.

      FruchtigBunt wrote:

      Es wurde mir mitgeteilt, dass man sich darum kümmert und aufgelegt. Wie ich diese Menschen hier kenne, wird sich niemand mehr mit mir in Kontakt setzen. Das war vermutlich ein eleganter Versuch, mich loszuwerden.
      Der Fehler den Du machst ist, dass Du diese Dinge persönlich nimmst und das Verhalten auf Dich beziehst. Dadurch leidest Du.
      Es hat aber nichts mit Dir zu tun. Leute labern viel rum, und nur ein kleiner Teil davon stimmt, so ist das normalerweise. Sie hören nicht zu, vergessen was man ihnen gesagt, oder tun trotzdem das Gegenteil....
      Das kann man nicht ändern.

      Das Einzige was man ändern kann ist die eigene Einstellung dazu.

      Sich selber gut informieren, und einfach weitermachen bis man kriegt was man will. Das ist die einzig sinnvolle Strategie.

      Und vor allem: das Ganze nicht persönlich nehmen, nicht auf sich beziehen.

      Viele Leute arbeiten irgenwo und wissen nicht was auf der Internetseite der Firma/Praxis steht, die betreut jemand ganz anderes, derjenige der am Telefon sitzt hat keine Ahnung von den Inhalten die dort verbreitet werden. Und es interessiert sie auch nicht.

      Wahrscheinlich kriegst Du hier im Forum bessere Informationen zu der medizinischen Frage die Du hast.

      The post was edited 1 time, last by Kraehe ().

    • Eismensch wrote:

      Ich hatte auch schon ein MRT mit Kontrastmitteln.
      Danke für die Info, das kannte ich noch nicht. Mein Kreuzbandriss wurde "trocken" MRT-bestrahlt. Ich habe ebenfalls wie @FruchtigBunt seit ca 3 Monaten massiv Probleme mit dem Magen (bin seit vielen Wochen zuhause) und hatte aber CT mit voller "Ladung" Kontrastmittel. Jetzt geht es mir langsam wieder besser, die eigentliche Ursache wurde aber nicht gefunden. Es wird Stress vermutet, was aber den Stress verursacht ist unklar. Naja, vielleicht liegt es an der "anderen Wahrnehmungsverarbeitung"... :question: :?
      2 + 2 = 4
    • FruchtigBunt wrote:

      Mir geht es schlecht. Ich habe gerade mehrere Vorgänge, wo es immer wieder um das gleiche Problem geht. Eine Sache belastet mich im Moment gerade sehr stark. Ich möchte versuchen, das hier loszuwerden, weil ich sehr starke Anspannung deswegen habe und hoffe, dass hier jemand Verständnis hat bzw. dass ich mich besser verstanden und nicht mehr so ohnmächtig fühle.
      Ich verstehe das schon. Aber hilft Dir das?

      Meiner Meinung nach wäre es gut für Dich eine ambulante Unterstützung zu haben, damit Dir wenigstens ein paar dieser Dinge abgenommen werden, Telefonate und solche Sachen. Organisation.
    • Ich habe auch schon ein MRT machen müssen. Mir wurde auch Kontrastmittel nahegelegt, du musst dann aber vor der Untersuchung unterschreiben, dass du mit der Kontrastmittelgabe einverstanden bist, wenn du nicht unterschreibst, müssen sie es ohne machen. Die Ärzte werden es dann wahrscheinlich dringend empfehlen, da musst du dich dann auf eine Diskussion gefasst machen und Haltung bewahren, was in der eh stressigen Situation schwierig ist. Bei mir hat es so geklappt.

    • FruchtigBunt wrote:

      WIESO LÄUFT DAS SO AB??????????????? SIND DIE SO DUMM? (ich sage ja). Dumm und dreist.

      Ich bin stinkesauer.
      Ganz ehrlich, mir ist das schon mehrfach aufgefallen: Du kommst unhöflich rüber (im Forum merkt man sowas an Großbuchstaben und sich oft wiederholenden Satzzeichen). Mich wundert es dann nicht so wirklich wenn das eintritt:

      FruchtigBunt wrote:

      Wie ich diese Menschen hier kenne, wird sich niemand mehr mit mir in Kontakt setzen. Das war vermutlich ein eleganter Versuch, mich loszuwerden.
      Ich weiß dass es nervt, sich mit Arztpraxen in Kontakt zu setzen. Mir geht es dabei auch nicht gut. Aber die machen dort nur ihre Arbeit. Die haben Hunderte Anfragen pro Tag und nicht nur deine. Wenn man freundlich ist, sind die allermeisten das auch.
    • Naja, nicht jeder am Telefon ist vom Fach, davon muss man inzwischen ausgehen. Leider.
      Ansonsten kann ich noch sagen, dass heute aus Datenschutz technischen Gründen so was nicht über Mail geklärt wird und man anrufen soll.
      Ob es wirklich am Datenschutz liegt oder ob man sich es nur einfacher machen will, ist natürlich noch was anderes.

      Ich würde einfach weiter probieren und Praxen abtelefonieren, bis einer zustimmt.
      Das ist zwar anstrengend, aber wenn du deinem Körper die Mittel nicht antun willst ist es wohl deine einzige Option.
      Grüße aus der Pegasus Galaxie. :)
    • Ich bin zwar kein Profi, aber die Infos die ich zu MRT Sellink gelesen habe, gehen trotzdem von einer Kontrastmittelgabe aus.

      Das Kontrastmittel erfüllt ja einen Zweck (Ziel des Einsatzes ist, bei der Untersuchung Zusatzinformationen zu gewinnen).

      Wenn du das nicht möchtest, ist das ja deine Entscheidung. Dich kann schließlich niemand dazu zwingen.
      「人上人不造」 All Men Are Created Equal

      It's simple. There are no guarantees. I have to trust in luck. That is all.
    • Gluon wrote:

      Ich habe auch schon ein MRT machen müssen. Mir wurde auch Kontrastmittel nahegelegt, du musst dann aber vor der Untersuchung unterschreiben, dass du mit der Kontrastmittelgabe einverstanden bist, wenn du nicht unterschreibst, müssen sie es ohne machen. Die Ärzte werden es dann wahrscheinlich dringend empfehlen, da musst du dich dann auf eine Diskussion gefasst machen und Haltung bewahren, was in der eh stressigen Situation schwierig ist. Bei mir hat es so geklappt.
      An diese Möglichkeit dachte ich noch nicht. Danke für den Tipp.

      @Zebra: Beim israelitischen Krankenhaus werde ich anfragen, ebenso in Regensburg bei dem Arzt, der in seinem Artikel schrieb, dass Kontrastmittel bei Magen-Darm-MRTs oft gar nicht nötig seien. Dafür benötigt man aber ein spezielles MRT-Gerät (habe den Namen nicht parat).


      Kraehe wrote:


      Leute labern viel rum, und nur ein kleiner Teil davon stimmt, so ist das
      normalerweise. Sie hören nicht zu, vergessen was man ihnen gesagt, oder
      tun trotzdem das Gegenteil....
      Das kann man nicht ändern.


      Das Einzige was man ändern kann ist die eigene Einstellung dazu.
      Ja, so ist das (leider). Natürlich kam von der Praxis keine Antwort, was auch nicht zu erwarten war. Ich werde mir nun eine kompetente Arztpraxis suchen, die auf Patientenwünsche professionell eingeht.

      Danke auch für die anderen Beiträge.
    • Es ist in der Medizin immer ein Abwägen: bringt etwas mehr als es schadet oder nicht? Das gilt für Behandlungen und für Medikamente. Ich denke, das muss man vor allem für sich selbst abwägen, was wirkt hat auch oft Nebenwirkungen.

      Die Kontrastmittel haben ja eine Funktion, ohne die man eben nicht so gut deinen Dünndarm erkennen kann. Ich denke, dass JEDES solcher Kontrastmittel auch Nebenwirkungen hat ABER! es hat auch Nebenwirkungen, wenn du die Behandlung nicht machst und die würde ich dann in meine Überlegung miteinbeziehen:

      Wenn du die Behandlung nicht machst, dann denkst du vielleicht "Oh jee..jetzt habe ich doch was schlimmes..was habe ich da bloss" usw...also das kann sehr negative Auswirkungen auch auf die Psyche haben.

      Wenn du dich nicht gut ina Arztpraxis aufgehoben fühlst, dann würde ich mir auch eine andere Praxis suchen. Viele Arztpraxen haben am Empfang und Telefon 450 Eurokräfte, also da wird auch oft sehr gespart.
      ~Die Liebe allein versteht das Geheimnis, andere zu beschenken und dabei selbst reich zu werden.~
    • Wüstenblume wrote:

      Es ist in der Medizin immer ein Abwägen: bringt etwas mehr als es
      schadet oder nicht? Das gilt für Behandlungen und für Medikamente. Ich
      denke, das muss man vor allem für sich selbst abwägen, was wirkt hat
      auch oft Nebenwirkungen.


      Die Kontrastmittel haben ja eine Funktion, ohne die man eben nicht so
      gut deinen Dünndarm erkennen kann. Ich denke, dass JEDES solcher
      Kontrastmittel auch Nebenwirkungen hat ABER! es hat auch Nebenwirkungen,
      wenn du die Behandlung nicht machst und die würde ich dann in meine
      Überlegung miteinbeziehen:


      Wenn du die Behandlung nicht machst, dann denkst du vielleicht "Oh
      jee..jetzt habe ich doch was schlimmes..was habe ich da bloss"
      usw...also das kann sehr negative Auswirkungen auch auf die Psyche
      haben.
      Ja, so sehe ich das auch. Diese Abwägung habe ich schon eigenverantwortlich vorgenommen.

      Nun brauche ich nur noch eine Praxis, die die Untersuchung ohne Kontrastmittel durchführt bzw. bereit ist, mir überhaupt mal eine Auskunft darüber zu geben, ob sie das machen würden. Daran scheitert es ja momentan. Auf meine E-Mail-Anfragen kommt entweder gar keine Antwort oder die Antwort, ich solle mich telefonisch melden, aber da sind dann Leute am Apparat, die meine Frage nicht beantworten können und mir sagen, sie kontaktieren mich. Die meisten Praxen scheinen mit ihren Praxisabläufen vollkommen überfordert, wenn ein Patient den Anspruch erhebt, nicht wie eine Nummer durch dieses System geschleust zu werden. Ich habe manchmal den Eindruck, dass ich schon allein deshalb ein Ärgernis für die Arztpraxen bin, weil man bei mir mitdenken muss und mir das Recht einräumen müsste, ein mündiger Patient sein zu dürfen. Das erfordert aber extra Zeit und Kosten bei den Praxen, was wohl nicht gern gesehen ist und offenbar sind auch viele Mitarbeiter überfordert, wenn etwas außerhalb der Reihe passiert. Statt das zu klären, wird einfach nicht reagiert. Das kenne ich zur Genüge. Und zwar unabhängig davon,wie man selbst auftritt.
    • Ich habe heute drei Telefonate geführt und ungefähr auch etwa 3 Stunden damit verbracht, eine Auskunft bei meiner Versicherung einzuholen. Davor hatte ich gar nicht solche Angst, weil ich das erste Telefonat meiner Meinung nach gut vorbereitet hatte und aufgelistet hatte, was ich sagen will. Dabei achtete ich darauf, dass ich erkläre, warum ich etwas brauche und versuchte alles so darzustellen, dass die andere Person am Telefon alles gut nachvollziehen kann.

      Nun ist dabei aber wieder das passiert, was mich in vollkommene Ohnmacht versetzt: Die Person am anderen Ende der Leitung war weniger informiert als ich, aber glaubte mir nicht und wollte sich das, was ich sagte, auch nicht wirklich zu Herzen nehmen (sprich: Zuhören).

      Das Problem ist, dass ich aus Anonymitätsgründen hier nicht den ganzen Vorgang schildern will.
      Was mir aber auffiel:
      • eine Begründung mitzuliefern, die stimmt, aber etwas komplex ist, kann dazu führen, dass das Gegenüber nur die "Stichworte" wahrnimmt und den Vorgang dann falsch zuordnet, statt die Informationen wörtlich zu nehmen. In diesem Fall ging es ja um Sachinformationen, die MUSS man doch wörtlich nehmen, aber es wurde gar nicht richtig hingehört, sondern offenbar nur die "Brocken" aufgeschnappt von dem was ich sagte. Ich bin der Meinung, dass meine 4 Sätze den Sachverhalt kurz und bündig erklärten und dennoch wurde ich missverstanden. Ich bin deshalb am überlegen, ob ich zukünftig meine Begründung nicht mehr mitliefere, oder ob es vielleicht besser ist, eine "an den Haaren herbeigezogene Begründung" mitzuliefern, damit das Gegenüber weniger kognitiv gefordert wird.
      • wenn mich jemand falsch versteht, also von einem ganz anderen Dokument ausgeht, als ich das schildere, aber die Person so dermaßen von sich überzeugt ist und mich belehren will (obwohl ich nach 3 Sekunden erkannt habe, dass die Person etwas falsch verstanden hat), gelingt es mir nicht, das Missverständnis aufzuklären bzw. darauf hinzuweisen, dass offenbar ein Missverständnis vorliegt. Ich argumentiere dann weiter auf meiner Seite, die Person glaubt mir noch weniger und die Situation wird immer schlimmer. Wie kann man angemessen ansprechen, dass man offenbar gerade von zwei unterschiedlichen Dingen ausgeht? Ich neige, dazu zu sagen "nein, das IST nicht so" (wenn es tatsächlich nicht so ist), was aber (wenn ich das überhaupt ausspreche und nicht komplett erstarre), eher dazu führt, dass die Person noch überzeugter von ihrer Meinung ist und alles tut, um meine Ansicht zu widerlegen, das aber mit unsachlichen Mitteln macht.
      • die Methode, einfach noch einmal anzurufen und auf einen wissenderen Sachbearbeiter zu hoffen, hilft. Mit dem zweiten Sachbearbeiter hatte ich dann aber das Problem, dass er mir erzählen wollte, warum ich die Bescheinigung gar nicht brauche! Ich sollte dann also begründen, warum ich diese Bescheinigung brauche, was dermaßen kompliziert ist (es geht um Steuerrecht) dass ich erst versuchte, das zu eklären, was mir misslang und ich dann sagte "ich kann Ihnen das so nicht erklären". In diesem Fall hatte ich aber jemanden am Telefon, der selbst in seinem System viel nachforschte und etwas zugewandter war und mir auch mehr glaubte, so dass die Person mich am Ende verstand. Ich weiß trotzdem nicht, wie ich damit umgehen soll, wenn mir dann jemand sagt, ich bräuchte diese Infos doch gar nicht, WEIL..... Der Vorgang war wirklich extrem kompliziert und ich bin nicht fähig, so etwas Kompliziertes dann zu begründen. Also fange ich an, extrem nervös zu werden, rumzustottern oder gar nichts mehr zu sagen, was den anderen nur weiter befeuert, dann selbst schon zu resümmieren, dass ich das alles nicht brauche und das Gespräch schon fast beendet ist. Weil ich nicht aufgeben wollte, versuchte ich es dann also nochmal. Es war eine Tortur. Es ist meiner Meinung nach auch vollkommen nebensächlich, dass ich dann begründen soll, warum ich etwas brauche. Ich habe es geschafft, den komplexen Vorgang gut darzustellen, da wurde nicht richtig zugehört, stattdessen soll ich dann aber dort Infos liefern, wo sie meiner Meinung nach irrelevant sind. Ich war einfach nicht darauf vorbereitet, zu begründen, warum ich ausgerechnet für den Vorgang das Dokument brauche, weil ich es ja schon einmal bekommen hatte und nur zu Hause verlegt habe.


      Weil ich beim zweiten Telefon dann wieder etwas vergaß, musste ich noch ein drittes Mal anrufen. Ich war danach komplett fertig, unglaublich wütend auf mich, aber auch etwas erleichtert, weil es offenbar extrem davon abhängt, auf was für Menschen man trifft.

      Da ich mir aber nicht aussuchen kann, auf wen ich treffe, wüsste ich gerne, wie ich mit solchen Situationen besser umgehen könnte. Ich habe jetzt schon wieder Angst vor einem möglichen nächsten Telefonat (egal mit welcher Organisation bzw. Behörde), weil nur wieder dieses Ohnmachtsgefühl sich in mir festgesetzt hat, dass man argumentieren kann wie man will, einem wird eh nicht geglaubt und am Ende wird man sogar mit genervtem Unterton behandelt. Der Vorgang war objektiv gesehen komplex. Ich hatte letztens auch ein Telefonat, das besser lief, aber ich bin mir sicher, dass andere Personen nicht mehrere Stunden damit verbracht hätten und am Ende den kompletten Tag fast lahmgelegt sind. :(