Zyklus- und Menstruationsprobleme - Erfahrungssammlung

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    • Lex wrote:

      Hat jemand Erfahrungen mit Jaydess? Drückt die? Und übernimmt die Krankenkasse die Kosten, wenn man sie wegen Dysmenorrhö bekommt?
      ich hatte mal die Mirena. Ist aber schon 10 Jahre her. Ich hatte so viele Nebenwirkungen (vor allem Migräne mit Aura) dass ich sie vorzeitig ziehen lassen musste. Spüren kann man aber nichts. Wenn der Faden zu lang ist spürt der Partner den.
      Ich habe aber auch Bekannte die die gut vertragen haben. Mit der Krankenkasse kenne ich mich nicht aus, habe die selber gezahlt
      Una est catena quae nos alligatos tenet, amor vitae
    • @LadyInBlack
      Täglich immer 1-2 morgens. Dauert halt, bis ein stabiler Titer im Organismus aufgebaut ist, zumal man seit dem Mittelalter immer noch keine Ahnung hat, welche Stoffe oder Stoffkombinationen in diesen Früchten den Effekt haben. Daher bis heute Extrakt aus den Früchten.
      Spezialgebiet: Biologie / Genetik. Alles lässt sich irgendwie biologisch begründen und belegen.
    • Die Mirena wird inzwischen kaum noch eingesetzt wegen ihrer starken Nebenwirkungen. Stattdessen gibt es halt zwei kleinere, neuere Spiralen mit weniger Nebenwirkungen: Jaydezz (hält 3 Jahre) und Kyleena (hält 5 Jahre). Leider heißt es aber bei den beiden zahlt die Krankenkasse die nicht, nichtmal im Falle von starkem Eisenmangel und auch sonst nicht. Mal wieder typisch.
      I could work hard to be normal, but I prefer to hold myself a higher standard. Ego lex sum.
    • Hallo ,

      Seid ihr von den Beschwerden schon einmal umgekippt, also inkl Bewusstlosigkeit? (Wie ein Kreislaufzusammenbruch)

      Ich habe das Gefühl , dass die Beschwerden je nach Stresslevel der letzten 3 Wochen zuvor, der Ernährung und Bewegung iwie leichter Bzw eher stärker auftreten. Habt ihr auch so ein Gefühl?


      @Ginome ich finde , du bist eine starke Person, dass du das alles durchgestanden hast und dies so offen berichtest. Ich hoffe, dass es dir mittlerweile wieder gut geht :)
      Was ich brauch' ist ein Pinguin mit Übergewicht, der für mich das Eis bricht, denn ich kann das nicht! ~Jennifer Rostock
    • _lisa_ wrote:

      Seid ihr von den Beschwerden schon einmal umgekippt, also inkl Bewusstlosigkeit? (Wie ein Kreislaufzusammenbruch)

      Ich habe das Gefühl , dass die Beschwerden je nach Stresslevel der letzten 3 Wochen zuvor, der Ernährung und Bewegung iwie leichter Bzw eher stärker auftreten. Habt ihr auch so ein Gefühl?
      Bewusstlosigkeit hatte ich damals immer. Das trat nur dann nicht auf, wenn ich Ibuprofen genommen habe, aber das vertrug ich nach einigen Jahren nicht mehr.
      Zum Glück brauche ich das ja heute eh nicht mehr, aber ich glaube Kreislaufprobleme sind sehr sehr häufig bei diesen Dingen und werden auch vererbt.
      Meine Mutter hatte damit auch immer stark zu kämpfen und bekam das auch nur mit Tabletten in den Griff.
      ich habe schon öfter gehört das Ernährung eine große Rolle spielt. Ich habe damals nie so sehr darauf geachtet, ich aß was ich wollte und mir schmeckte.
      Ich koche sehr viel selbst und essen kaum Fastfood, ich esse auch nichtmal viel, habe immer mein gewicht halten können aber dennoch waren die Beschwerden extrem.
      Ich denke das ist meist erlblich bedingt. Jemand der kaum beschwerden sonst hat, hätte diese vielleicht wenn sie sich überwiegend ungesund ernährt.
    • _lisa_ wrote:

      Seid ihr von den Beschwerden schon einmal umgekippt, also inkl Bewusstlosigkeit? (Wie ein Kreislaufzusammenbruch)
      Ja, besonders als Teenagerin bin ich öfter mal umgekippt, weil mein Kreislauf dann so niedrig war. Mittlerweile beschränkt es sich auf normalen Schwindel.

      _lisa_ wrote:

      Ich habe das Gefühl , dass die Beschwerden je nach Stresslevel der letzten 3 Wochen zuvor, der Ernährung und Bewegung iwie leichter Bzw eher stärker auftreten. Habt ihr auch so ein Gefühl?
      Stress verstärkt bei mir definitiv die Beschwerden und kann unter Umständen sogar dafür sorgen, dass ich meine Tage erst viel später (und dann leider auch umso heftiger) bekomme. Die Ernährung spielt bei mir keine Rolle. Nach meiner Ernährungsumstellung und Gewichtsabnahme habe ich keinerlei Abschwächung der Beschwerden bemerkt. Bewegung wirkt sich ab dem dritten Tag der Menstruation positiv aus. An den ersten beiden Tagen ist an Bewegung nicht zu denken (zum einen vom Kreislauf her und zum anderen wegen der Blutungsstärke).

      Seit ich in den Wechseljahren bin, wird der Abstand zwischen den Blutungen länger und die Blutungen werden etwas stärker. Dafür habe ich aber komischerweise weniger Unterleibskrämpfe (ich bin beim letzten mal sogar ganz ohne Schmerzmittel ausgekommen). Ansonsten habe ich hin und wieder Hitzewallungen und mehr nicht. Ich hoffe, das bleibt auch so und dass ich genauso unbeschwert durch die Wechseljahre komme, wie meine Mutter. :)
    • _lisa_ wrote:

      Seid ihr von den Beschwerden schon einmal umgekippt, also inkl Bewusstlosigkeit? (Wie ein Kreislaufzusammenbruch)
      Zum Glück nicht. Hatte früher immer Traubenzucker dabei, das hat sowas bei mir verhindert.

      Seitdem ich die Pille bekomme, die ich zum Glück gut vertrage, ist das aber auch kein Problem mehr.
    • ich danke euch sehr für Eure Antworten und bin etwas erleichtert, dass ich damit nicht alleine bin. Bin gestern zum ersten Mal davon umgekippt, aber zT lag es wohl auch am derzeitigen Wetter ...


      Windtänzerin wrote:


      Bewegung wirkt sich ab dem dritten Tag der Menstruation positiv aus. An den ersten beiden Tagen ist an Bewegung nicht zu denken (zum einen vom Kreislauf her und zum anderen wegen der Blutungsstärke).
      so geht‘s mir leider auch.
      Ich habe auch das Gefühl , dass sich die Beschwerden durch das absetzen der Pille sehr sehr stark verstärkt haben (in den ersten zwei Jahren danach war es am schlimmsten, aber ohne Kreislaufzusammenbruch. Finde ich schon merkwürdig, wie es gestern gelaufen ist...)
      Was ich brauch' ist ein Pinguin mit Übergewicht, der für mich das Eis bricht, denn ich kann das nicht! ~Jennifer Rostock
    • Hallo nochmal,

      Nach meiner letzten Menstruation habe ich angefangen MSM zu nehmen und nehme es jetzt schon ungefähr 3-4 Wochen. Im Laufe der Zeit habe ich nun wieder meine Menstruation bekommen, jedoch fallen die Beschwerden um einiges (!!) geringer aus als vorher und das überrascht mich wirklich sehr !
      Alles , was ich zur Linderung benötige , ist eine Wärmflasche! Ich brauche dieses Mal nicht mal Schmerzmittel schlucken und das ist ein wahrer Fortschritt für meinen Körper .
      Eigt wollte ich das MSM aus anderen Gründen nehmen, aber es hilft auch hier und das freut mich sehr und ich dachte, ich berichte mal davon...:)
      Also ich nehme täglich 3,2g .
      Was ich brauch' ist ein Pinguin mit Übergewicht, der für mich das Eis bricht, denn ich kann das nicht! ~Jennifer Rostock
    • Ani wrote:

      LadyInBlack wrote:

      5 Tage vor Beginn fangen alle Zähne an super empfindlich zu werden
      Wow, danke, dass Du das geschrieben hast. Das habe ich auch! Mir glaubt das immer keiner. Auch der Zahnarzt nicht. Sogar die "toten" Zähne tun mir dann weh. Krass.
      Oh, vielleicht habe ich das nun auch. Vor knapp ner Woche taten mir meine Zähne auch alle weh, als wären sie kälteempfindlich. Und meinen Zyklus nehme ich seit wenigen Jahren immer stärker wahr von Monat zu Monat.

      Und gerade habe ich die aggressivste Monatsblutung, die ich je hatte. Sie kam 6 Tage zu früh (hatte ich vorher noch nie, nur vorletzten Monat das erste Mal überhaupt zu früh 4 Tage) und sie war so schnell so stark wie es zuvor so schnell noch nicht war. Direkt nach nem halben Tag die Blutmenge, die ich normal erst am zweiten Tag habe.

      Ich las mal, dass 80 Milliliter pro gesamter Monatsblutung normal sei. Die erreiche ich schon innerhalb von wenigen Stunden, und ich habe 7 Tage Periode.
      Von denen mag ich mich an zwei Tagen kaum bewegen und lasse den Reitunterricht aus, falls er auf einen solchen Tag fällt. Nach 12 Stunden habe ich ca. 20 cl (ein Schnapsglas) Blut verloren. Nach 24 Stunden habe ich nachts nach 5 Stunden eine Binde komplett überlaufen und tags ca. 5 gewechselt, wobei die dann nicht ganz voll sind, weil ich das soweit nicht drauf ankommen lasse (im Grunde also 3 tagsüber gewechselte, allerdings mit Extra Klogängen zwischendrin, also doch 5 - 6 Binden tags). In der 2. Nacht und manchmal auch in der 1. oder 3. trage ich seitdem ich auf die Idee kam eine Windel, weil ich mich sonst jedes Mal so sehr verkrampfe, dass ich Ischialgie kriege oder meine Matratzenbezüge und Decke mit Kernseife eingerieben waschen muss. Auch gehe ich an starken Tagen jede Stunde deswegen aufs Klo, um es länger trocken zu haben / nicht noch mehr Binden wechseln zu müssen.
      Immer droht mir ein Fleck in der Hose oder auf dem Untergrund. Was auch schon passierte. Seitdem ich ein Auto habe, will ich an so Tagen nicht ohne raus und meide es wo es geht. Dann darf ich mich nicht ruckartig zurücksetzen auf einem Sitz, sonst verrutscht die Binde, unmittelbar fließt frisch gestautes Blut. Tampons und Menstruationstassen mag ich nicht. Schade, sonst könnte ich schwimmen.
      Meine Frauenärztinnen wussten/wissen alle, wie viel Blut ich verliere und das beunruhigt sie nicht. Die sagen nichts dazu. Ich weiß nur durch Zufall im Netz, dass das als unnormal gilt. Auch mir ist morgens manchmal sogar schwindelig und ich fühle starken Durst. Ab dem 3. Tag geht es einigermaßen. Und ab dem 5. Tag habe ich erst so wenig Blut, wie eine Freundin von mir an ihrem stärksten Punkt hat. Ich dachte damals, als sie mir das sagte, dass sie unnormal ist. Am Tag 5 und 6 nimmt meine Menge dann nur wenig ab, aber ist nur noch minimal. Am 7. Tag ist sie dann weg oder so gut wie.

      Was ich allerdings in letzter Zeit seltsamer Weise nicht mehr habe ist Gereiztheit die letzten 7 Tage zuvor mit aggressiver Müdigkeit, und der starke Nestbautrieb / Einrichtungsveränderungsmodus in der Zyklusmitte. Das erste hatte ich zuvor seit dem ich mich erinnern kann / das wahrnahm nach Absetzen der Pille vor 10 Jahren, die ich kurzzeitig mal nahm. Die Müdigkeit ist seit ca. 2 Jahren sehr schlimm. Der Nestbautrieb wurde vor ca. einem halben Jahr zuletzt ganz schlimm und den merk ich auch noch nicht so lang so deutlich. Dafür hatte ich die letzten Monate zwei Mal starkes Kaufverhalten während des Eisprungs und starken Hunger. Seither einem halben Jahr ist mein Bauch eigenartig gewölbt. Der Gynäkologe und Gastroenterolge fanden nichts. Die Gynäkologin sagte nur, man sieht etwas Flüssigkeit, was die Monatsblutung sein müsste, was zeitlich passte. Einen Bauchraumultraschall von Leber & Co hatte ich noch nicht. Der Hausarzt überwies mich nur und hatte Urinprobe genommen. Bei der ersten meinte er, ob ich öfters Blut und viel Eiweiß drin hätte. Ich sagte nein. Er wollte noch ne Probe. Da fand man nichts. Der Bauch ist bei mir so gewölbt seit nach meiner Erkältung im April. Der Corona Schnelltest zeigte da zwar negativ. Aber Corona ist dadurch ja nicht sicher messber, bzw nicht jeder Typ. Vielleicht eine Folge. Vielleicht habe ich aber auch die selbe Autoimmunerkrankung wie ein Elternteil von mir bloß ausgebrochen. Oder Fettleber, weil ich die Zeit zuvor viel Kohlenhydratehaltiges aß ohne Bewegung zuvor. Aber das geht nicht mehr weg, auch nicht mit Sport, den ich schon zwei Wochen zuvor wieder anfing. Wenn ich abnehme, dann nicht am Bauch. Größer wird er aber auch nicht. Plötzlicher Sport kann Zysten auch begünstigen. Aber man sah ja nichts. Akutes Abdomen hatte ich anfänglich seit dem Bauch 2x und von heut auf morgen passten mir meine Hosen nicht mehr. Weil das so gekniffen hatte im Sitzen nach dem Essen, bekam ich diese Krämpfe, so dass ich mir größere Hosen bestellt hatte.

      Seit nach meiner letzten Schwangerschaft wird es zunehmend wilder. Was auch sehr schlimm bei mir ist und auch noch vorhanden, starke, seltsame Ohrwürmer (RW^^) eine Woche vor der Periode. Unangenehmen Gefühls. Und Pickel krieg ich immer während oder kurz nach dem Eisprung viele. Aber im Rahmen.

      Ansonsten hatte ich vor meinen Schwangerschaften ab und an je eine klein Zyste, die mir meine Blutung zwischen 2 - 4 Tagen selten verzögerten und ein Mal 7 Tage. Überwiegend war meine Periode auf den Tag genau pünktlich.

      Meine Schwester hat das selbe wie ich, nur dazu hat sie brutale Schmerzen und sie hat immer viele solche Pickel noch mit 40. Ich habe keinerlei Schmerzen oder nur ganz selten merke ich ein leichtes Ziehen.

      Das positive an meiner Periode ist, ich habe dann immer harmonische Laune und hohen Tatendrang daheim was Haushalt betrifft. Auch noch nicht so manisch wie am Eisprung. Wenn sie dann auch schwächer ist, geh ich gerne raus & hab Sportlaune.

      LadyInBlack wrote:

      Endometriose läßt sich soweit ich weiß NICHT durch ein Ultraschall feststellen.
      Oh. Dann könnt ich das auch doch haben. Google liefert auch solche Aussagen, dass das nicht immer erkannt wird. Eine Cousine von mir hat das auch als Diagnose. Die hat allerdings auch alles sichtbar vernarbt/verwachsen innen. Bei meiner Schwester und mir sieht man nichts. Nur ich selten eine Zyste. Meine Geburten verliefen auch normal, ich wurd schnell schwanger und meine Cousine aber hat beide Male Risikoschwangerschaften mit Zwischenblutungen.

      Windtänzerin wrote:

      Mein Frauenarzt meint, mein Körper würde die Schleimhaut viel zu schnell abstoßen und das ich deswegen die Symptome, die sich sonst auf etwa fünf - sechs Tage verteilen, an nur zwei Tagen habe.
      Den Gedanken habe ich auch manchmal. Mein Körper ist generell sehr schnell. Allergie-Niesen bei Deos, manchen Gräsern, Staubmilben, Sehr schneller Abbau von Alkohol und ärztlichen Betäubungsmitteln.

      Ginome wrote:

      Dazu bekam ich Fieber
      Krank war ich bei meiner 1. Periode auch (immer kurz zuvor und dann wurds besser, als sie kam), und hatte ich danach auch häufiger, aber vereinzelt über die Jahre. In letzter Zeit bin ich öfters mal wieder erkältet zu den Zeitpunkten.

      Graue Haare habe ich zwar noch nicht wirklich, aber ich sah zuletzt das erste Mal drei Strähnen mit Mitte-30. Meine Schwester deutlichere mit 40. Meine Mutter vereinzelt erst seit sie 60 ist.^^ Genau wie ihre Mutter. Aber eine Tochter / Schwester meiner Mutter schon mit 30. Bei deren Vater weiß ich es nicht. Die anderen Geschwister auch erst mit 60. Mein Vater war mit 45 fast schon komplett grau, genau wie seine Geschwister.


      Hirtentäschlekraut wurde mir mal von meiner Hebamme nach der Geburt empfohlen, weil ich da auch so starke und lange Nachblutungen (sowohl nach der problemlos natürlichen, als auch nach der Eingriffs-verbundenen Krankenhaus-Geburt) hatte. Habe ich noch nicht probiert. Könnte ich mal tun.

      The post was edited 1 time, last by Four ().

    • Habe jetzt noch gelesen, dass eine verstärkte Blutungsneigung auch bei Mangel an Gebärmutterzusammenzug durch Myome entstehen kann. Oder Blutungsneigung durch allgemeine Blutungsneigung. Ein Elternteil von mir hat allgemein sowas. Ich blute auch nicht wenig, wenn ich mich verletze. Aber nicht so schlimm wie der Elternteil. Und meine Wehenaktivitäten emfpand ich als etwas schwach. Ich brauchte länger. Und ich hab ja auch keine bis kaum Schmerzen bei der Periode. So dass ich vielleicht allgemein eine Schwäche der Gebärmutter hab. Eine Seite sagte, dass wenn sich die Gebärmutter nicht ausreichend zusammenziehen kann, das Gewebebett nicht gut genug abgestoßen werden kann und der Körper das dann mehr auszuspülen versucht.
      Ansonsten kann es noch weitere Möglichkeiten geben, wie beispielsweise ein Überschuss an Serotonin-, Histamin- und Adrenalinproduktion.
      Und dann halt auch Tumore etc. Aber dann hat man das ja noch nicht lang, es sei denn man hat schon lange gutartige.
    • Bei mir ist es so, dass ich jeden Monat in den ersten 1 oder 2 Tagen starke Krämpfe habe. Ibuprofen und auch andere stärkere Schmerzmittel wirken bei mir (generell) nicht. Seit ein paar Jahren nehme ich gegen die Krämpfe Spascupreel. Das wurde mir während eines Klinikaufenthaltes gegeben, ist eigentlich gegen Magen/Darm Beschwerden. Ich glaube, mir wurde dort nicht geglaubt, dass ich Unterleibsschmerzen hatte und ich war dem Mittel gegenüber erst sehr skeptisch. Auch, da es homöopathisch ist. Doch schon eine Tablette hat mir nach wenigen Minuten sehr geholfen, so dass ich es bis heute nehme. Warum es wirkt, kann ich mir nicht erklären, aber solange es mir hilft, soll es mir recht sein. Den Preis finde ich ebenfalls OK, da eine Dose bei mir sehr lange ausreicht.
      Pronomen: "er" oder nur Name statt Pronomen
    • Ich habe auch ziemlich starke Beschwerden, sowohl vor den Tagen als auch zu Beginn der Tage und vor bzww. während des Eisprungs - also, fast den ganzen Monat! Endometriose wurde nicht festgestellt, wobei diese selbst im Krankenhaus durch eine Bauchspiegelung nicht unbedingt festgestellt werden kann, da nicht immer etwas zu sehen ist. Einmal habe ich mich schon gefreut, weil eine Ärztin, bei der ich war, als mein Arzt im Urlaub war, eine riesige Zyste festgestellt hat, die operiert werden sollte - wenn man Beschwerden hat, ist es für mich immer besser, wenn auch was gefunden wird - aber eine Woche später konnte eine andere Ärztin nur kleine Zysten finden.
      Da laut Studien 10% aller Frauen an Endometriose leiden sollen, gibt es wohl viele, bei denen es nie diagnostiziert wird. Ich weiß auch nicht, was man dagegen machen könnte außer operativen Eingriffen und der Pille, die aber auch nicht für jeden verträglich ist und zudem können Hormone halt auch krasse Nebenwirkungen haben.
    • Schnuppi2 wrote:

      Warum es wirkt, kann ich mir nicht erklären, aber solange es mir hilft, soll es mir recht sein.
      Es könnte an der Entspannung liegen. Meine Bauchschmerzen lassen nach, wenn ich mich einige Minuten ganz bewusst im Bauch entspanne. Ich konzentriere mich auf die dortigen Muskeln und lasse sie in meiner Vorstellung ganz weich werden.
      Früher dachte ich, nur eine Schmerztablette hilft, aber ich habe irgendwann gemerkt, dass es die Entspannung ist. Die Schmerztablette hat lange bevor der Wirkstoff im Körper ankam schon gewirkt, weil ich darauf vertraut habe, dass sie wirkt. Seither geht es oft auch ohne Tablette mit dem gleichen Ergebnis.

      Ich merke gerade, dass die Wechseljahre es anscheinend erstmal nicht leichter machen, aber wenigstens ist es zeitlich absehbar. Wahrscheinlich nur noch 2-3 Jahre, dann bin ich den Mist los.

      Four wrote:

      Meine Frauenärztinnen wussten/wissen alle, wie viel Blut ich verliere und das beunruhigt sie nicht.
      Ich hatte mal zwei Monate Dauerblutung, ich dachte schon, ich habe bald kein Blut mehr in mir und habe gegoogelt, ob man an der Periode verbluten kann, aber das hat meine Frauenärztin auch nicht beunruhigt.
      An meinen starken Tagen würde ich nicht ohne Tampon aus dem Haus gehen, da bin ich doppelt gepampert (Tampon + Binde), sonst würde das auch "in die Hose gehen". Ich mag Tampons auch nicht. Wenn ich könnte, würde ich zu Hause bleiben, aber das geht halt meistens nicht.
      Historisch gesehen waren die schrecklichsten Dinge wie Krieg, Genozid oder Sklaverei nicht das Ergebnis von Ungehorsam, sondern von Gehorsam.
      (Howard Zinn)
    • Shenya wrote:

      Es könnte an der Entspannung liegen. Meine Bauchschmerzen lassen nach, wenn ich mich einige Minuten ganz bewusst im Bauch entspanne. Ich konzentriere mich auf die dortigen Muskeln und lasse sie in meiner Vorstellung ganz weich werden.Früher dachte ich, nur eine Schmerztablette hilft, aber ich habe irgendwann gemerkt, dass es die Entspannung ist. Die Schmerztablette hat lange bevor der Wirkstoff im Körper ankam schon gewirkt, weil ich darauf vertraut habe, dass sie wirkt. Seither geht es oft auch ohne Tablette mit dem gleichen Ergebnis.
      Du meinst also eine Art Placebo-Effekt, oder? Darüber hab ich auch schon nachgedacht, doch kann es überhaupt sein? Denn wie gesagt war ich am Anfang sehr skeptisch diesen Tabletten gegenüber, da Globuli und Ähnliches mir nie geholfen haben. Seither habe ich mehrfach gelesen und gehört, dass in homöopathischen Mitteln kein Wirkstoff (mehr) drin ist. Das glaube ich auch. Wie kann dann trotzdem ein Placebo-Effekt einsetzen, wenn ich nicht an die Wirksamkeit des Mittels glaube? Oder glaube ich nur, dass ich es nicht glaube, tue es aber unbewusst vielleicht doch? :-o Merkwürdig.
      Pronomen: "er" oder nur Name statt Pronomen