Zyklus- und Menstruationsprobleme - Erfahrrungssammlung

    This site uses cookies. By continuing to browse this site, you are agreeing to our Cookie Policy.

    • Zyklus- und Menstruationsprobleme - Erfahrrungssammlung

      Ich habe große Probleme mit meiner Menstruation und würde gerne von Euch wissen welche Besonderheiten bei Euch so auftreten.
      Abgesehen von sehr starken Schmerzen habe ich noch so allerlei andere Probleme damit und meinen Zyklus empfinde ich als sehr anstrengen.
      Zum Beispiel dreht mein Körper ca. 6 Tage vor dem Regelbeginn meinen (eh schon anstrengend intensiven) Geruchssinn soll auf, dann rieche ich ALLES.
      Ca. 10 Tage vor Beginn bin ich sehr empfindlich was Fehlverhalten von anderen Menschen angeht. 5 Tage vor Beginn fangen alle Zähne an super empfindlich zu werden und ich esse nur noch weiche Sachen.
      Wenn die Regel dann endlich durch ist habe ich 7 Tage entspannung, bevor der ganze Kreislauf wieder von vorne anfängt.
      Ich muss sagen ich freue mich auf die Menopause, hab aber auch Angst, dass mich Wechseljahrsbeschwerden wahnsinning machen werden.

      Ich wollte wissen ob bei anderen Aspergern/Autisten das auch so ist bzw. in wie weit meine Probleme normal sind.
    • LadyInBlack wrote:

      5 Tage vor Beginn fangen alle Zähne an super empfindlich zu werden
      Wow, danke, dass Du das geschrieben hast. Das habe ich auch! Mir glaubt das immer keiner. Auch der Zahnarzt nicht. Sogar die "toten" Zähne tun mir dann weh. Krass.

      Ich bin immer total müde oder total aufgedreht vor der Periode. Egal ob müde oder anders: mein Hirn läuft Amok. Meine Gedanken geben keine Ruhe, alles wird zum Problem, dass x mal im Kreis durchdacht werden muss. Sehr anstrengend.

      Licht und Lärm sind immer schwierig, vor der Periode könnte ich weinen, wenn die Nachbarn oben laut sind!

      Ich habe normalerweise wenig Hunger, vor der Periode könnte ich alles essen, was Kohlenhydrate enthält. Ist irgendwie auch unangenehm, weil ich vollstopfen im Grunde hasse.

      Meine chronische Migräne wird zum Alptraum, ich komme aus den Schmerzen nicht mehr raus.
      Ich habe bestimmt noch tausend Symptome, die ich grad nicht abrufen kann.

      Ich bin jetzt über 50 und kurz vor den Wechseljahren- oder auch schon drin, keine Ahnung. Ich habe meine Tage noch regelmäßig. Ich will gar nicht wissen, wie es mir gehen wird, wenn die Periode unregelmäßig wird. So kann ich wenigstens halbwegs einplanen, wann die fiesen Tage kommen.
    • Ich bin in den Tagen vor den Tagen wesentlich empfindlicher als sonst eh schon. Gerüche, Geräusche und Co. sind viel intensiver und bringen mich wesentlich schneller in einen Overload als normal. Ich bin dann auch sehr leicht reizbar. Die Zähne tun mir dann zwar nicht weh, aber die Brüste und ich spüre schon einige Tage vorm Einsetzen der Periode ein unangenehmes Ziehen im Unterleib. Ich hab dann auch sehr großes sexuelles Verlangen und habe meine Ex-Freunde dann regelmäßig an den Rand ihrer sexuellen Leistungsfähigkeit gebracht. :oops:

      Während meiner Periode haben ich besonders am ersten und zweiten Tag starke Unterleibsschmerzen und auch eine so starke Blutung, dass ich Tampons (Super) mit Binden kombinieren muss, da ich dann sehr schnell "überlaufe". Ich habe dann auch immer große Kreislaufprobleme und völlig irre Heißhungerattacken auf Salzlakritz. :m(:

      Generell spielt sich meine Periode zum größten Teil an den ersten zwei Tagen ab. Da bin ich eigentlich zu nichts zu gebrauchen und ohne Ibuprofen würde ich heulend im Bett liegen. Mein Frauenarzt meint, mein Körper würde die Schleimhaut viel zu schnell abstoßen und das ich deswegen die Symptome, die sich sonst auf etwa fünf - sechs Tage verteilen, an nur zwei Tagen habe. Keine Ahnung, ob das stimmt, aber erklären würde es das Ganze schon. Ich wünschte, ich hätte das endlich hinter mir. Aber ich bin ja noch nicht mal in den Wechseljahren drin. :(
    • Bei mir war alles auch immer sehr heftig und die Wechseljahre sind zwar ..hm..ein bisl wie eine 2.Pubertät mit dem Auf und Ab..., aber mit der Zeit schon erlösend, was das Genannte angeht.
      “The mind is like tofu. It tastes like whatever you marinate it in.”

      (Sylvia Boorstein)
    • Mich belastet das auch sehr. Ich habe auch im Grunde nur sehr wenige vom Zyklus beschwerdefreie Tage. Etwa 10 Tage vor der Menstruation fängt es an, mit Rückenschmerzen und diffusen anderen Schmerzen die sich wechselnd auf den Körper verteilen.
      Dann kommt auch der übersteigerte Geruchssinn dazu (ich könnte mich als Drogenspürhund bewerben ;) ) dann mag ich ungern aus dem Haus gehen, weil mich die Gerüche sehr belasten und mir oft davon übel wird. Weiterhin Sehe ich in der Zeit verschwommener als sonst, habe Kopfschmerzen, bin Geräuschempfindlich und könnte auch bei jeder Kleinigkeit heulen, weil mich alles überlastet. Kurz vor der Periode bin ich dann nur noch müde, habe das Gefühl keinen klaren Gedanken fassen zu können, bin höchst unkonzentriert - ich nenne den Zustand für mich "matschig", ich fühle mich matschig.
      Ich habe dann auch noch 7 bis 9 Tage lang meine Menstruation, davon sind die ersten zwei Tage am heftigsten.
      Wenn alles vorbei ist, habe ich eine kurze Zeit mich zu regenerieren, ehe dieser Kreislauf wieder beginnt.
      Als ich noch gearbeitet habe, war ich an den Tagen oft krank. Ich finde schon, dass es auch beruflich Auswirkungen hat, denn es macht keinen guten Eindruck jeden Monat ein paar Tage krank zu sein, da wird man von den Kollegen schnell als arbeitsscheu abgestempelt.

    • Ich finde es so dermaßen sch*** das man bei Frauen die nicht transgender sind (wie ich) da nichts machen kann, weil sich diese Leiden eigentlich recht leicht beheben lassen könnten, aber ich kenne das auch, das man oft gesagt bekommt das es nicht so schlimm sein kann oder das man sich daran gewöhnen wird, ja klar :evil:
      Ich hatte damals das gefühl das meine Probleme diesbezüglich mit den jahren nicht normaler und angenehmer wurden sondern schlimmer.
      Als Teenager war es schon total unangenehm aber damals hatte ich weder Bauchkrämpfe noch Stimmungsschwankungen oder sonst was was man gerne als PMS bezeichnet.
      In den letzten jahren vor meiner Hormonbehandlung kamen dann neben heftigen Depressionsschüben die ich auch immer so ca eine Woche vor der regel hatte noch starke Muskelverspannungen im Beckenboden dazu und auch Rückenschmerzen, Kopfschmerzen, gehäufter Stuhlgang mehrmals pro Tag, und Schmerzen wärend der Weißschleimphase (andere Frauen wissen vielleicht das Frauen nicht nur ne Woche die Tage haben und dann den rest "trocken" sind), und das neben dem gängigen Gedöns von Regelschmerzen und so die mich immer ohnmächtig werden ließen.
      Als Transgender kann da leicht Abhilfe geschaffen werden, aber Frauen die nicht Transgender sind, was sollen die machen?
      Ich finde das schlimm.
      Ich weiß noch wie sehr mich das damals gequält hat, und es hat mich fast umgebracht. Es ist für mich heute noch ein Rätsel wie andere Frauen das aushalten und damit leben ohne sich auch vor sich selbst zu ekeln.
      Meine persönliche meinung dazu wäre, das man einführen sollte, für die Frauen die zu sehr unter dieser Situation leiden und keinen Kinderwunsch mehr/haben GnRH-Analoga und/oder Antiandrogenen zu verabreichen. Also das was man normalerweise Transgender-Teenagern gibt, damit sie nicht in die natürliche Pubertät kommen sondern Kind bleiben. Das Hormon unterdrückt die Sexualhormone des eigenen Körpers. Man wirkt dadurch kindlicher, wird allerdings auch unfruchtbar.
      Es ist nicht gesundheitsschädlich, hat weniger Nebenwirkungen als die Pille und sollte natürlich von einem Arzt wie einem Endokrenologen der davon Ahnung hat beobachtet werden.
      Leider macht sowas keiner da bislang nie für notwändig erachtet und sicher nicht zulässig aus solchen gründen einzusetzen.
    • Ich bin am Tag vor der Periode etwas emotional, und während der Periode habe ich 1-3 Tage Bauchschmerzen und schwitze schneller als sonst. Sonst merke ich keine Besonderheiten.
      Wenn ich solche Beschwerden hätte wie ihr, dann würde ich mal den Frauenarzt fragen. Soviel ich weiß, gibt es da schon Mittel, wie man das verbessern kann.
      Alles wird galaktisch gut.
    • Dann müsste man aber glaube ich trotzdem danach Hormone bekommen weil die Gebärmutter ja auch Hormone Produziert die nicht nur für den Sexualtrief wichtig sind sondern generell für den Körper. Ich bin kein Endokrenologe, aber ich habe davon gelesen, das wenn sich zB eine Transgender-person bei der GeschlechtsOP alles entfernen und neu aufbauen lässt, und dann aber irgendwann (zum beispiel durch verschlechterte lebensumstände) keine Hormone mehr nehmen kann, bekommt man Knochenprobleme und kann sehr krank werden.
      Ich habe leider keine Erfahrung wie es Frauen geht die aus diversen gründen sich die gebärmutter entfernen ließen, ob das auch die Eierstöcke betrifft? Ich mein, sagen wir mal die Gebärmutter ist weg, aber die Eierstöcke sind noch da, dann hat man doch trotzdem noch einen Zyklus? Die Hormone werden weiter produziert, es werden auch weiterhin Eier produziert, die aber halt nicht mehr in der Gebärmutter bleiben bzw rausgespült werden, was passiert mit denen? Werden die vom Körper absorbiert?
      Und wenn man die Eierstöcke auch entfernt, müssen diese Frauen dann nicht zusätzlich als Ersatzhormon irgendwas einnehmen?
      Man hört zwar oft im Fernsehen von solchen OPs, zB bei Krebsgefahr weil die eigene Mutter sowas hatte etc, aber keiner spricht darüber was danach passiert, wie man dann damit lebt und sich damit fühlt, da hört man nichts und man hat das gefühl das durch das Entfernen sonst nichts mehr passiert und alles super ist, aber so einfach ist das glaube ich nicht, es ist ja keine MandelOP oder so.
    • Also, wer ständig mit heftigen Schmerzen, bzw. Krämpfen kämpfen muss und eine starke Periode hat (z.B. alle 2h auf's Klo müssen, trotz Super Tampon und Binde), dem würde ich raten, mal zum Frauenarzt zu gehen und eine Ultraschalluntersuchung machen zu lassen.
      Es kann sich um Endometriose handeln.
      endometriose-vereinigung.de/was-ist-endometriose.html
      Und das ist NICHT normal!
      Lasst euch das nicht sagen, dass heftige Schmerzen und eine so starke Blutung normal seien, denn das ist es nicht.

      Endometriose ist zwar nicht heilbar, aber behandelbar.
      Um die Herde zu beseitigen und ggf. auch die gebildeten Zysten, wird eine Laparoskopie gemacht (Bauchspiegelung) und danach kann man eine Hormontherapie machen mit z.B. Gestagen, was die Neubildung verhindern soll.
      Wenn man keine Zysten oder Herde hat, die operativ entfernt werden müssen, kann man auch nur Gestagen nehmen und das kann reichen.

      Des Weiteren würde ich auch mal zu einer Blutuntersuchung raten, weil starke Blutungen normalerweise auch zu Mangelerscheinungen führen können.
      -Eisen
      -Ferritin
      -Hämoglobin

      Was wiederum Depressionen, Abgeschlagenheit, Müdigkeit, Reizbarkeit etc. begünstigt
      „Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile.“
      (Aristoteles, griechischer Philosoph, 384 - 322 v. Chr.)

      The post was edited 1 time, last by Cloudactive ().

    • LadyInBlack wrote:

      5 Tage vor Beginn fangen alle Zähne an super empfindlich zu werden
      Bei mir kribbelt es auch oft im Kiefer und die Zähne werden druckempfindlicher, aber auch, wenn ich unbewusst unter Stress leide, glaub ich. Hab dann immer Angst, dass wieder was kaputt ist...

      Gluon wrote:

      Als ich noch gearbeitet habe, war ich an den Tagen oft krank. Ich finde schon, dass es auch beruflich Auswirkungen hat, denn es macht keinen guten Eindruck jeden Monat ein paar Tage krank zu sein, da wird man von den Kollegen schnell als arbeitsscheu abgestempelt.
      Ging mir auch so während meiner Ausbildung. Mich hatte sogar die Ausbilderin ins Büro zitiert, um mich zu fragen, ob mir die Arbeit keinen Spaß mehr macht.
      Ich hab, nicht jeden Monat, aber sehr häufig, mit Migräne um die Tage rum zu kämpfen. Meist fängt es mit Lichtflecken in den Augen an, geht dann in Kopfschmerzen über, die wandern und das 3 Tage lang. Manchmal krieg ich auch nur Kopfschmerzen. Dazu noch was unten im Text.

      Am Anfang hatte ich auch meine Tage sehr schlimm mit starken Krampfanfällen und ich traute mich nicht, Tampons zu nutzen, was die Schulzeit richtig grausig machte. Später hab ich dann die Pille bekommen, was es erträglicher machte, aber trotzdem nicht endgültig gut. Vor einer Weile hab ich dann zu einer anderen Praxis gewechselt, die mir eine östrogenfreie Pille verschrieb, die auch gut gegen Migräne sein soll. Östrogen, so sagte mir die Frauenärztin, fördert Kopfschmerzen und Migräne. Diese sollte ich dann durchnehmen, hatte aber Nebenwirkungen, die mich sehr störten. Unvorhersehbare Zwischenblutungen, Krämpfe, usw. Kann mich nicht mal genau mehr an alles erinnern... Dann hab ich sie selbst abgesetzt, nun hab ich immer wieder Hautprobleme im Gesicht, die vorher nicht da waren, und wünschte, mein Hormonhaushalt würde sich endlich mal wieder einpendeln, da es schon länger her ist, aber nichts tut sich. Meine Frauenärztin hilft da auch nicht, weil sie meint, das braucht Zeit (wie lange bitte?!) und derzeit gäbe es nichts Gutes für mich auf dem Markt. In 1-2 Jahren sollen noch günstiger 2-3 andere östrogenfreie Pillen auf dem Markt sein, wenn ich wollte. Werde allerdings wohl Abstand zu allen zusätzlichen Hormonen nehmen.

      Letztes Jahr war ich bei einer Endokrinologin, die mir haufenweise Mängel (Magnesium, Eisen, Vitamin D) nachwies, allerdings sonst angeblich alles ok sei, was ich nicht so empfinde. Als Beispiel wäre da Magnesiummangel, was die Kopfschmerzen und Krämpfe begünstigen würde, jedoch muss man ja alles selber zahlen, was ich auch als Frechheit empfinde. Ich hab vor, wirklich mal den Selbsttest zu machen und mir demnächst Magnesium zu kaufen und über Monate zu schauen, obs was bringt.

      Bei mir gehen die Tage derzeit etwa 5 Tage, die ersten 2-3 auch schlimmer, und ich hab ab und zu Krämpfe. Schlimmer ist, dass einige Zeit vorher bei Erregung oder mehr ich richtig schlimm mehrere Minuten Krämpfe habe. Die Frauenärztin sagte dazu, das ist die Zeit, in der der Eisprung ist. Klasse, wenn ich Kinder haben wollen würde, wäre das ja perfekt, um zu wissen, wann der Matrazensport sein muss, aber dem ist nicht so. Sie könne mir auch nicht helfen...
      Psychisch, ja, da bin ich auch biestig, sensibler und geräuschempfindlich. Die Nerven sind wie ein Drahtseil gespannt (RW) und mich nehmen Sachen mehr mit als sonst. Ich würde spontan sagen, das logische Denken ist ausgeknipst und die Hormone sind an.
    • Mönchspfeffer hilft mir. Seit ich regelmäßig Mönchspeffer nehme, habe ich weniger Krämpfe und weniger Probleme.
      Außerdem hilft mir Fertile F, is eigentlich wenn man schanger werden will, aber das ist die einzige Kombi, wo ich Eisen vertrage und aufnehmen kann ohne gastrointestinale Promleme.
      Spezialgebiet: Biologie / Genetik. Alles lässt sich irgendwie biologisch begründen und belegen.
    • Ich habe auch alles durchchecken lassen. Nix und trotzdem irre Probleme. Als ich jünger war, habe jahrelang die Pille genommen. Damit ging es halbwegs. Jetzt ist Pille keine Option mehr und naturidentische Hormone vertrage ich blöderweise gar nicht. Die Progesteroncreme kann ich gar nicht so dünn schmieren, dass ich mich nicht fühle, als hätte ich Cortison inhaliert. Total aufgedreht (von wegen beruhigend), rotes Gesicht, schlaflos....dann lieber so.
    • Hey,
      vielen Dank erst Mal an alle für die Infos! :)
      Ich fühle mich mit meinen Problemen nicht mehr so allein :)


      Cloudactive wrote:

      Also, wer ständig mit heftigen Schmerzen, bzw. Krämpfen kämpfen muss und eine starke Periode hat (z.B. alle 2h auf's Klo müssen, trotz Super Tampon und Binde), dem würde ich raten, mal zum Frauenarzt zu gehen und eine Ultraschalluntersuchung machen zu lassen.
      Selbstverständlich habe ich das gemacht, logischer erster Schritt sobald ein gewisser Leidensdruck da ist, den man selbst nicht beheben kann.

      Endometriose läßt sich soweit ich weiß NICHT durch ein Ultraschall feststellen.

      Auch andere Sachen wurden nicht festgestellt.


      Cloudactive wrote:

      wird eine Laparoskopie gemacht (Bauchspiegelung)
      Hab ich schon 2x hinter mir.

      Unglaubliche Strapaze, die nichts gebracht hat.
      Bei der ersten kam gar nichts dabei raus, bei der 2. wurden zwar Einblutungen im Bauchraum festgestellt, aber Endometrioseherde wurden nicht gefunden (möglicherweise aufgrund von Inkompetenz?).
      Auf meine Frage nach dem Eingriff was denn dann jetzt die Behandlung und das weitere Vorgehen wäre wurde mir gesagt "Keine Behandlung nötig".
      Auf die dann spätere Frage was den sonst noch die Ursache sein könnte und was man versuchen könnte: Schulterzucken.
      Da hab ich es dann aufgegeben.

      Also wer sich bei starken Regelschmerzen Hilfe vom Frauenarzt erhofft, dem muß ich leider sagen: versuch Dein Glück, aber mach Dir keine großen Hoffnungen.
      Die probieren 2-3 Standart-Sachen aus und wenn die nicht helfen gibt sich keiner mehr Mühe, dann isses halt einfach so. Oder noch schlimmer: es wird gesagt es wär alles psychisch.

      Den Standart-Spruch mit dem Magnesium habe ich auch schon oft gehört, hilft bei mir gar nicht.
      Auch die Idee mit Hormonbehandlung ist meine Frauenärztin gekommen, hat aber nur schlechte Nebenwirkungen gebracht und die Regel nur so halb verhindet. Außerdem gibt es viele Umstände in denen sowas nicht verschrieben werden kann.
    • Mir fällt grad noch ein: Frauenmantel. Meine Mutter hat mir schon öfter Frauenmanteltee angeboten, aber vergisst es immer wieder. Soll auch gegen Menstruationsbeschwerden helfen.

      Magnesiummangel zeigt sich bei mir noch anders, daher probier ich es mal. Hab auch oft Wadenkrämpfe und insgesamt Muskelschwäche, Ursache wurde nie gefunden und nicht weitergeforscht. Sobald was Geld kostet wird natürlich nicht weiter gesucht... :frown: :(
    • Callisto wrote:

      Mönchspfeffer hilft mir. Seit ich regelmäßig Mönchspeffer nehme, habe ich weniger Krämpfe und weniger Probleme.

      Interessant, das habe ich noch nie gehört.
      In welcher Form nimmt man das? Produktname zu empfehlen? Bezahlt man selber?


      Zu meinen Schmerzen:
      die sind so stark, daß ich 3 Tage vollkommen außer gefecht bin. Und ich bin im Allgemeinen eher schmerzunempfindlich.
      Gelegentlich übergebe ich mich weil es so heftig weh tut und diese Intensität mir den Magen umdreht.
      Wenn ich die Dosis Ibuprofen nehme, die für den Hausgebrauch erlaubt ist (nicht überschritten werden soll) dann dämmt das die Schmerzen soweit, dass ich rumliegen kann ohne meinen Verstand zu verliehren. Aber sehr schmerzhaft ist es immer noch.
      Stärkere Schmerzmittel vertrage ich nicht.
      Nach diesem Schmerzerlebnis brauche ich dann mindestens 2 Tage um wieder in den Alltag zu kommen.




      Ivy wrote:

      Mir fällt grad noch ein: Frauenmantel.
      Das kann ich bestätigen.
      Das nehme ich dann wenn auch die Tabletten nicht mehr reichen in meiner Verzweiflung.
      Manchmal hilft es ein bißchen, kann mir durchaus vorstellen das es bei mittleren Schmerzen gut hilft.
      Trinkt man als Tee, gibts lose in der Apotheke.

      The post was edited 1 time, last by LadyInBlack ().

    • Endometriose war bei mir auch schon in Verdacht, hat sich aber nicht betätigt. Ach ja ich habe dann kurz vor den Tagen auch noch richtig, wirklich richtige Detpressionen, manchmal sogar mit Suizidgedanken. Frauenärzte konnten nicht weiterhelfen, ich Vertrage keine Hormone. Psychiatrische Hilfe habe ich auch keine bekommen, weil ja dafür der Frauenarzt zuständig ist.
      Manchmal denke ich auch, dass ich die Zeit abwarten muss, bis der Mist vorbei ist. Ist natürlich dann auch eine geminderte Lebensqualität.
      Es gibt ja auch die Prämenstruelle dysphorische Störung, die ich glaube ich habe, das ist in Deutschland aber nicht als Krankheit anerkannt. Da müsste ich wohl in die USA oder so zur Behandlung. Keine Ahnung.

    • Windtänzerin wrote:

      würde ich mir lieber einfach die Gebärmutter rausnehmen lassen.
      Das gibt so viele Probleme, das glaubst Du gar nicht!

      Habe da Erfahrung mit in der Familie.
      Zu allererst: Wenn die Scheide nicht mehr an der Gebährmutter hängt, hat sie ne Tendenz nicht da zu bleiben wo sie hingehört, was dann bedeuten kann: hängt raus oder son Mist. Da ist der Spaß mit der Selbstbefriedigung dann bestimmt auch nicht mehr gegeben. Habe meine Großmutter alledings nicht so direkt gefragt ob sie sich selbst befriedigt.

      Ich hab mehrmals gehört die Spätfolgen des Entfernens der Gebärmutter wäre schlimmer als der Krebs... und ich glaube nicht das ein Krebspatient sowas leichtfertig sagt.
      Die Hormone, die man nehmen muss wenn man keine Gebärmutter mehr hat sind auch sehr Nebenwirkung-lastig und kein Spaß, sie nicht zu nehmen noch schlimmer.

      Also 'einfach' ist an der Idee sie rauszunehmen nichts. Das ist glaube ich eher ein Horrorszenario.
    • LadyInBlack wrote:

      Endometriose läßt sich soweit ich weiß NICHT durch ein Ultraschall feststellen.
      Fest stellen nicht, habe ich auch nicht behauptet, aber wenn "Schokoladenzysten" vorhanden sind, ist es recht eindeutig.


      LadyInBlack wrote:

      Unglaubliche Strapaze, die nichts gebracht hat.
      Bei der ersten kam gar nichts dabei raus, bei der 2. wurden zwar Einblutungen im Bauchraum festgestellt, aber Endometrioseherde wurden nicht gefunden (möglicherweise aufgrund von Inkompetenz?).
      Einblutungen im Bauchraum können auch von anderen Organen verursacht werden, z.B. dem Darm.
      Sie können aber auch von einer rupturierten Zyste herrühren (wie bei mir).

      Deswegen habe ich auch gesagt, ihr sollt euch nicht mit der "Kompetenz" der durchschnittlichen Ärzte abfinden.
      Bei mir wurde es auch erst entdeckt, als ich im Krankenhaus landete. Eine riesige Zyste war geplatzt.
      Warst du denn bei einem Spezialisten für Endometriose?

      Edit: Schöner Satz von einem Frauenarzt btw: "Hmmm, Ihren rechten Eierstock kann ich leider nicht finden, aber der wird schon okay sein, weil der andere ja okay ist."
      Paar Monate später: Zystenruptur und eine weitere riesige Zyste wird genau am rechten Eierstock gefunden...

      Ich weiß nicht, ob diese solchen Ärzte einfach nur blöd sind, ignorant, faul oder einfach bösartig sind.
      Ich checks nicht. Diese Spezies findet sich ja überall offenbar.
      „Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile.“
      (Aristoteles, griechischer Philosoph, 384 - 322 v. Chr.)

      The post was edited 1 time, last by Cloudactive ().