Fehler im Diagnosebericht berichtigen lassen?

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    • Knoedel schrieb:

      Den biographischen Fehler würde ich selbst korrigieren.

      Erste Möglichkeit: Handschriftlich direkt ins Schriftstück an den Rand oder mit Sternchen als Fußnote. Um irgendwelche späteren Rügen (Urkundenmanipulation) auszuschließen, gehören wohl sinnvollerweise das aktuelle Datum sowie Deine eigene lesbare Unterschrift dazu.

      Zweite Möglichkeit: Auf ein extra Blatt einen Zweizeiler schreiben: »Biographische Richtigstellung zu Seite X Absatz Y: Ein Elternteil ist verstorben, aber kein Geschwister.«, wiederum mit Datum & eigener lesbarer Unterschrift. Mehr Text braucht das wohl nicht.
      Auf dem Dokument selbst möchte ich nichts ändern. Sollte es nötig sein, werde ich wohl die zweite Möglichkeit wählen. Aber ich warte jetzt erstmal die Antwort auf meine Mail ab.


      Dungeonmaster schrieb:

      Natürlich kann es dabei auch zu Fehlern kommen, wenn die Schreibkraft etwas falsch versteht oder sich verschreibt.
      Drei Leute haben ihre Unterschrift darunter gesetzt, keinem ist es aufgefallen.



      Ich habe in einem früheren Job auch manchmal Schriftstücke nach Diktat vom Band erstellt. Teilweise war es wirklich Rätselraten, was derjenige, der das Band besprochen hatte, meinte. Mit Fußpedalen, die an das Abspielgerät angeschlossen waren, konnte man vor- und zurückspulen. Bei einigen Wörtern wäre vorher das Band kaputt gegangen, als dass man sie beim x-ten Versuch verstanden hätte. Ganz schlimm war es bei Leuten, die starken Dialekt sprachen und dabei noch nuschelten. Ich will hier jetzt nicht explizit Dialekte aus dem östlichen Teil Deutschlands erwähnen, weil sich sonst der eine oder andere diskriminiert fühlen könnte :fun:
    • Grübler_1988 schrieb:

      @Ally
      Ich würde an deiner Stelle nochmal Kontakt zur Diagnostikstelle aufnehmen (telefonisch oder per E-Mail), den Sachverhalt schildern und um eine Korrektur des Berichts bitten. Von einer Selbstkorrektur rate ich ab.
      Hab ich schon, s. Seite 1, #9 :-p Selber ändern würde ich das Dokument nicht. Die Frage war ursprünglich, ob ihr aus so einem Grund überhaupt um Nachbesserung bitten würdet, oder ob das nicht so schlimm ist und ihr den Fehler stehen lassen würdet.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Ally ()

    • Ally schrieb:

      Grübler_1988 schrieb:

      @Ally
      Ich würde an deiner Stelle nochmal Kontakt zur Diagnostikstelle aufnehmen (telefonisch oder per E-Mail), den Sachverhalt schildern und um eine Korrektur des Berichts bitten. Von einer Selbstkorrektur rate ich ab.
      Hab ich schon, s. Seite 1 :-p Selber ändern würde ich das Dokument nicht. Die Frage war ursprünglich, ob ihr aus so einem Grund überhaupt um Nachbesserung bitten würdet, oder ob das nicht so schlimm ist und ihr den Fehler stehen lassen würdet.
      Wenn es Fehler bei biografischen Daten sind, wie es bei dir der Fall ist, besser korrigieren lassen.
    • Cool!

      Hoffentlich stimmt der dann.
      Mark Twain: "Never argue with stupid people, they will only drag you down to their level and then beat you with experience."
      (Streite dich nie mit dummen Leuten; sie ziehen dich nur auf ihr Niveau herunter und schlagen dich dann mit ihrer Erfahrung.)
    • Es ist nicht „mein Thread“, doch ich hoffe, es ist okay, wenn ich hier ein ähnliches Problem wie die TE schildere.

      Ich habe vor kurzem meinen Diagnosebericht erhalten und kann sagen, dass ich ebenfalls mit dem Inhalt von diesem konform gehe.
      Einzelne Rechtschreibfehler außen vor gelassen irritiert mich jedoch ein anderer Fehler, da möglicherweise ein Satz nicht ausformuliert wurde:

      Im letzten Abschnitt ‚Zusammenfassende Beurteilung und Empfehlung“ hängt an einem ansonsten aus- und zuende formulierten Satz das Wort ‚sowie‘ einzeln dran, danach kommt der Punkt. - Es irritiert mich, weil ich nicht weiß, ob das Wort nur ein Überbleibsel einer vorgenommenen Satzumstellung ist oder, schlimmer, ein nachfolgender Satz hätte folgen sollen, der „verschluckt“ wurde.

      Wie beurteilt Ihr dies? - Würdet Ihr es auf sich beruhen lassen oder nochmal um Prüfung und ggf. Korrektur des Berichts bitten?
      (Ein inhaltlicher, wenn auch verschmerzbarer Fehler ist noch enthalten: „Fachoberschulreife“ statt „Fachhochschulreife“ - ist jedoch weniger wichtig).
      Nur das offene Ende des einen Satzes macht mich nachdenklich, ob ich lieber nachfragen sollte oder mache ich mir da zu viel Kopf (RW) und es fällt nicht ins Gewicht (RW), wenn ich den Bericht mal bei Behörden vorlegen sollte?
      Sohn mit HFA diagnostiziert ...und ich irgendwie ähnlich und doch anders...

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von 70Quadrillionen ()

    • Grübler_1988 schrieb:

      @70Quadrillionen
      In meinem Diagnosebericht sind auch einige Rechtschreibfehler enthalten, aber darüber kann ich hinwegsehen. (RW) Bei inhaltlichen Fehlern sieht es schon anders aus. Das mit der Fachoberschulreife würde ich korrigieren lassen. Ich würde auch die Sache mit dem zusätzlichen Wort "sowie" klären lassen, denn vielleicht wurde ein wichtiger Satz vergessen.
      Vielen Dank - der Befund wird entsprechend korrigiert an mich neu versendet. Sie haben wie gewohnt freundlich und entgegenkommend reagiert.
      Die Rechtschreibfehler habe ich hingegen steckengelassen (RW).
      Sohn mit HFA diagnostiziert ...und ich irgendwie ähnlich und doch anders...